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Belagbrettchen für Trommeln von Reissmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf Belagbrettchen, wie sie in Reisswölfen und ähnlichen Reissmaschinen für textiltechnische Zwecke Verwendung finden. Diese Reisser-oder Belagbrettchen tragen die Reisserstifte, welche durch die Rotation einer Walze, auf der die Brettchen montiert sind, mit dem Reissgut in Berührung kommen und dieses auflockern. Da die Reisserstifte einem beträchtlichen Verschleiss unterliegen, sind sie, in grösseren Stückzahlen, in den Brettchen befestigt, welche leicht auswechselbar auf dem Umfang der Trommel sitzen.
Die üblichen Belagbrettchen bestehen aus Hartholz, wobei die Stifte in vorgearbeitete Bohrungen dieser Brettchen reibungsschlüssig eingeschlagen sind.
In der Praxis werden Reisserstifte mit abgeflachem Querschnitt bevorzugt, obgleich die Her-
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durch die Zerlegung des Brettchens in einzelne, miteinander verleimte Leisten das gesamte Brettchen von inneren Spannungen weitgehend befreit und bleibt dadurch vor späterem Verwerfen bewahrt.
Weitere Kennzeichen der Erfindung werden im folgenden an Hand der Fig. 3-8 erläutert, in welchen Fig. 3 ein Belagbrettchen mit eingesetzten Stiften gemäss der üblichen, bekannten Ausführung und die Fig. 4-8 er. ndungsgemässe Ausführungen in verschiedenen Varianten darstellen.
Aus Fig. 3 ist das Brettchen 5 bisheriger Ausführung ersichtlich, in dem untereinander versetzt mehrere Reihen von Stiften 1 mit abgeflachem Querschnitt angeordnet sind. Die Stifte liegen auf Teilungslinien 6.
Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemässes Brettchen, bestehend aus einzelnen Leisten 7, bei denen die
Ausnehmungen 8, in die später die Reisserstifte gemäss Fig. 1 eingeschlagen werden, durch die Lcimfugen begrenzt sind.
Fig. 5, die einen Schnitt durch das Brettchen gemäss Fig. 4 nach der Linie V-V darstellt, lässt erkennen, wie die einzelnen Leisten miteinander verleimt sind, wobei es zweckmässig ist, die Leim- fugen 9 in an sich bekannter Weise wellenlinien- förmig oder sonstwie zwecks Vergrösserung der
Leimungsfläche aufzurauhen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die
Leiste, die der die Ausnehmungen 8 besitzenden
Leiste gegenüberliegt, unbearbeitet, so dass bei
Einschlagen des Stiftes eine Deformation der un- bearbeiteten Kante eintritt, welche lem Stift den notwendigen Halt verleiht.
Es ist ersichtlich, dass jede einzelne Leiste mit einem einzigen Satzwerkzeug, z. B. einer Welle mit aufgekeilten und durch Abstandsstücke distan- zierten Fräsern. Kreissägen oder sonstigen spanabhebenden Werkzeugen hergestellt werden kann. Die aus Fig. 3 ersichtliche gegenseitige Versetzung der Reisserstifte ergibt sich durch eine entsprechende Verleimung der einzelnen Leisten.
Es ist aber auch möglich, die Nuten je zur Hälfte in zwei aneinanderstossende Leisten einzuarbeiten, wobei die Leimungsfuge 9 ungefähr durch die Mitte der Löcher verläuft, wie dies in
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In Fig. 7 ist die Verwendung von beidseitig genuteten Leisten in gegenseitiger Versetzung dar-
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gestellt und in Fig. 8 eine Ausführung, bei der beidseitig genutete Leisten verwendet werden, die durch eine Blindleiste 10 distanziert sind.
Die beschriebenen Brettchen werden so hergestellt, dass die einzelnen Leisten 7, durch Anarbeiten mit einem und demselben Satzwerkzeug ein- oÅaer beidse1ug mit den zur Leimfuge 9 offenen Ausnehmungen 8 versehen, die einzelnen Leisten sodann zu einer Einheit verbunden und schliesslich auf äussere Form gebracht werden. Da die Belagbrettchen auf einer zylindrischen Fläche, nämlich der Reisstrommel, befestigt sind, ist es vorteilhaft, zumindest die Innenfläche 11 (Fig. ) entsprechend gekrümmt auszuführen. Dies wird dadurch erzielt, dass die fertig geleimten Leisten durch einen entsprechenden Oberflächenfräser bearbeitet werden.
Die Achsen der Reisserstifte sollen gegen den Mittelpunkt der Trommel weisen, d. h., dass die einzelnen Leisten einen schwachen keilförmigen Querschnitt haben sollen, was durch entsprechende Vorrichtungen leicht erzielbar ist.
Um zu verhüten, dass der Leim die Stiftlöcher teilweise verlegt, kann man von der dargestellten Nutenform etwas abweichen und diese in dem der Verleimungsfläche benachbarten Bereich etwas erweitern, um auf diese Weise Raum zur Aufnahme des beim Zusammenpressen der Leisten austretenden Leimes zu schaffen, soferne die Grösse der Nuten nicht von vornherein der späteren geringfügigen Verkleinerung durch austretenden Leim Rechnung trägt.
PATENTANSPRÜCHE : l. Belagbrettchen für Trommeln von Reissmaschinen, zur Aufnahme von Reisserstiften mit vorzugsweise abgeflachtem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass das Brettchen aus zusammengeleimten Leisten (7) besteht, deren Leimfugen (9) in Ebenen liegen, welche durch die zur Aufnahme der Stifte (8) bestimmten Ausnehmungen hindurchgehen (Fig. 6) oder dieselben begrenzen (Fig. 4,7, 8).
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Covering boards for drums of tearing machines
The invention relates to covering boards as used in shredding grinders and similar shredding machines for textile engineering purposes. These tearing or covering boards carry the tearing pins, which come into contact with the tearing material and loosen it through the rotation of a roller on which the boards are mounted. Since the tearing pins are subject to considerable wear, they are, in large numbers, fastened in the boards which are easily replaceable on the circumference of the drum.
The usual covering boards are made of hardwood, the pins being driven into the pre-machined holes in these boards with a friction fit.
In practice, taper pins with a flattened cross-section are preferred, although the manufacturers
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By breaking the board into individual strips that are glued together, the entire board is largely freed from internal stresses and is thus protected from later discarding.
Further characteristics of the invention are explained below with reference to FIGS. 3-8, in which FIG. 3 shows a covering board with inserted pins according to the customary, known design and FIGS. 4-8. Present designs according to the invention in different variants.
From Fig. 3, the board 5 of the previous design can be seen in which several rows of pins 1 with a flattened cross section are arranged offset from one another. The pins are on dividing lines 6.
Fig. 4 shows a board according to the invention, consisting of individual strips 7, in which the
Recesses 8, into which the tearing pins according to FIG. 1 are later driven, are delimited by the Lcimfugen.
FIG. 5, which shows a section through the board according to FIG. 4 along the line VV, shows how the individual strips are glued to one another, it being expedient to make the glue joints 9 wavy or wavy in a manner known per se otherwise for the purpose of enlarging the
Roughen the glue surface.
In the embodiment of FIG. 4 is the
Bar that has the recesses 8
Opposite bar, unprocessed, so that at
Hammering in the pin causes a deformation of the unprocessed edge, which gives the pin the necessary hold.
It can be seen that each individual bar can be assembled with a single typesetting tool, e.g. B. a shaft with keyed cutters and spaced apart by spacers. Circular saws or other cutting tools can be made. The mutual displacement of the tearing pins which can be seen in FIG. 3 results from a corresponding gluing of the individual strips.
But it is also possible to work half of the grooves into two abutting strips, the glue joint 9 running approximately through the center of the holes, as shown in FIG
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In Fig. 7, the use of strips grooved on both sides is shown in mutual offset.
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and in FIG. 8 an embodiment in which strips grooved on both sides are used, which are spaced apart by a blind strip 10.
The boards described are produced in such a way that the individual strips 7 are provided with the recesses 8 open to the glue joint 9 by working with one and the same typesetting tool, the individual strips are then connected to form a unit and finally given an external shape. Since the covering boards are attached to a cylindrical surface, namely the rice drum, it is advantageous to make at least the inner surface 11 (FIG. 1) correspondingly curved. This is achieved in that the glued strips are processed by a suitable surface milling cutter.
The axes of the tearing pins should point towards the center of the drum, i.e. This means that the individual strips should have a weak wedge-shaped cross-section, which can easily be achieved using appropriate devices.
In order to prevent the glue from partially misleading the pin holes, you can deviate slightly from the groove shape shown and expand this slightly in the area adjacent to the gluing surface in order to create space for the glue that emerges when the strips are pressed together, provided that the The size of the grooves does not take into account the subsequent slight reduction in size due to escaping glue from the outset.
PATENT CLAIMS: l. Covering boards for drums of tearing machines, for holding tearing pins with a preferably flattened cross-section, characterized in that the board consists of strips (7) glued together, the glue joints (9) of which lie in planes which are defined by the recesses intended to hold the pins (8) go through (Fig. 6) or limit them (Fig. 4,7, 8).