AT16605U1 - Gleisbaufahrzeug - Google Patents

Gleisbaufahrzeug Download PDF

Info

Publication number
AT16605U1
AT16605U1 ATGM8055/2018U AT80552018U AT16605U1 AT 16605 U1 AT16605 U1 AT 16605U1 AT 80552018 U AT80552018 U AT 80552018U AT 16605 U1 AT16605 U1 AT 16605U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
railing
track construction
construction vehicle
vehicle
loading
Prior art date
Application number
ATGM8055/2018U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh filed Critical Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh
Priority to ATGM8055/2018U priority Critical patent/AT16605U1/de
Publication of AT16605U1 publication Critical patent/AT16605U1/de

Links

Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B37/00—Making, maintaining, renewing, or taking-up the ballastway or the track, not provided for in a single one of groups E01B27/00 - E01B35/00
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R3/00—Arrangements of steps or ladders facilitating access to or on the vehicle, e.g. running-boards
    • B60R3/005—Catwalks, running boards for vehicle tops, access means for vehicle tops; Handrails therefor
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D15/00—Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D15/00—Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
    • B61D15/08—Railway inspection trolleys
    • B61D15/12—Railway inspection trolleys power propelled
    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gleisbaufahrzeug (1) mit einem auf Schienenfahrwerken (3) abgestützten Fahrzeugrahmen (2), einer Fahrkabine (5) und einer Ladefläche (6), welcher zumindest ein Geländer (8) zugeordnet ist. Dabei ist vorgesehen, dass das Geländer (8) gegenüber der Ladefläche (6) höhenverstellbar ausgebildet ist. Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb eines Gleisbaufahrzeugs (1).

Description

GLEISBAUFAHRZEUG
GEBIET DER TECHNIK [0001] Die Erfindung betrifft ein Gleisbaufahrzeug mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Fahrzeugrahmen, einer Fahrkabine und einer Ladefläche, welcher zumindest ein Geländer zugeordnet ist. Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb des Gleisbaufahrzeugs.
STAND DER TECHNIK [0002] Gleisbaufahrzeuge sind bereits aus vielfältigen Anwendungsbereichen bekannt. Auf Transportwagen und Gleisbaufahrzeugen werden Geländer oder Begrenzungseinrichtungen zur Begrenzung von Ladegut und/oder zur Bildung eines Sicherheitsbereichs von Arbeitspersonal bereits erfolgreich eingesetzt.
[0003] Beispielsweise zeigt die EP 0 801 022 A2 eine Maschine zur Durchführung von Gleisbauarbeiten mit einem Drehkran. Die Maschine ist mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten, einen Fahrantrieb aufweisenden Maschinenrahmen ausgestattet, welcher ein höhenverstellbarer Drehkran zugeordnet ist. Außerdem ist auf dem Maschinenrahmen ein Geländer angeordnet.
[0004] Aus der DE 202 08 835 U1 ist ein Instandhaltungsfahrzeug bekannt, welches aus einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Fahrzeugrahmen mit einem darauf angeordneten Wagenkasten besteht. Der Wagenkasten setzt sich aus zwei voneinander in einer Achslängsrichtung distanzierten Fachwerkträgern zusammen, die durch Antriebe zueinander verschiebbar ausgebildet sind. Dadurch kann ein dazwischen gebildeter Arbeitsraum vergrößert bzw. verkleinert werden.
[0005] In der DE 196 08 626 A1 ist ein Gleisbaufahrzeug zur Durchführung von Gleisbauarbeiten offenbart. Das Gleisbaufahrzeug besteht aus einem auf Schienenfahrwerken abgestütztem Maschinenrahmen, auf welchen eine Mannschaftskabine angeordnet ist. Der Maschinenrahmen ist nach oben gekröpft ausgeformt. Unterhalb dieser Ausformung befindet sich ein Arbeitsraum, der durch zwei in Maschinenquerrichtung voneinander distanzierten Begrenzungseinrichtungen begrenzt ist. Die Begrenzungseinrichtungen sind über Antriebe sind in Maschinenquerrichtung gegenüber dem Maschinenrahmen verstellbar ausgebildet.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Gleisbaufahrzeug und ein Verfahren der eingangs genannten Art eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik anzugeben.
[0007] Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben gelöst durch ein Gleisbaufahrzeug gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch 12. Abhängige Ansprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung an.
[0008] Die Erfindung sieht vor, dass das Geländer gegenüber der Ladefläche höhenverstellbar ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass bei einem abgesenkten Geländer die Ladefläche des Gleisbaufahrzeuges einfach be- und entladen werden kann.
[0009] Vorteilhafterweise umfasst das Geländer teleskopierbare Steher. Die teleskopierbaren Steher stellen eine konstruktiv einfache, jedoch zuverlässig Lösung für eine kompakte Ineinander-Verschiebung des Geländers da. Dabei ist es günstig, wenn dem Geländer ein Antrieb zur Höhenverstellung zugeordnet ist. Durch den Antrieb kann das Geländer von einem Arbeiter aus sicherer Entfernung, wie beispielsweise der Fahrkabine, gesteuert werden. Für ein reibungsarmes Verschieben des Geländers ist es vorteilhaft, wenn das Geländer in vertikal angeordneten Führungsschienen geführt ist. Das Geländer ist dann lediglich normal zur Gleisebene ver /9
AT 16 605 U1 2020-02-15 österreichisches patentamt schiebbar, wodurch Lichtraumverletzungen ausgeschlossen sind.
[0010] Zudem ist es sinnvoll, wenn die Führungsschienen am Fahrzeugrahmen angeordnet sind. Insbesondere durch eine seitliche Anordnung der Führungsschienen am Fahrzeugrahmen bleibt die Ladefläche in ihren vollen Ausmaßen nutzbar.
[0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die jeweilige Führungsschiene als U-Profil ausgebildet ist, in der ein am Geländer ausgebildetes Führungselement geführt ist. Durch diese Ausformung wird sichergestellt, dass das Geländer zuverlässig in der Führung gehalten wird. Eine weitere Steigerung der Sicherheit wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, dass dem Geländer eine Arretiervorrichtung zugeordnet ist. Durch die Arretiervorrichtung lässt sich das Geländer in einer gewünschten Stellung fixieren.
[0012] Zudem ist es vorteilhaft, wenn dem Geländer eine Festspannvorrichtung zugeordnet ist. Die Festspannvorrichtung spannt das Geländer in einer hochgefahrenen oder abgesenkten Stellung gegen den Fahrzeugrahmen, um ein Führungsspiel zu eliminieren. Damit wird insbesondere bei Überstellfahrten ein Rütteln des Geländers vermieden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass das Geländer mehrere Geländersegmente umfasst, welche insbesondere separat höhenverstellbar ausgebildet sind. Jedem Geländersegment ist dann eine eigene Führung und gegebenenfalls eine eigene Arretierung und Festspannvorrichtung zugeordnet. Auf diese Weise ist die Ladefläche in eine beladbare und eine durch Geländersegmente abgesicherte Zone untereilbar. In einer vorteilhaften Ausprägung ist die Ladefläche durch zwei Längsseiten begrenzt, an welchen jeweils ein Geländer angeordnet ist. An beiden Längsseiten ist das jeweilige Geländer oder gegebenenfalls ein Geländersegment absenkbar, um neben dem Gleis abgelegtes Ladegut aufzuladen oder Ladegut abzuladen. Auch ein seitliches Beladen des Gleisbaufahrzeuges mit einem Stapler oder Kran ist einfach möglich.
[0014] Zudem ist es sinnvoll, wenn auf der Ladefläche ein Drehkranz für einen Ladekran vorgesehen ist. Dadurch wird ein Be- und Entladevorgang noch flexibler gestaltet. Insbesondere erhöht sich der Aktionsradius des Ladekrans bei abgesenktem Geländer.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb eines Gleisbaufahrzeugs sieht vor, dass eine Oberkannte des Geländers zum Be- bzw. Entladen gegenüber dem Fahrzeugrahmen zumindest bis auf ein Niveau der Ladefläche abgesenkt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Be- und Entladevorgang nicht durch das Geländer eingeschränkt wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN [0016] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
[0017] Fig. 1 Seitenansicht Gleisbaufahrzeug mit angehobenen Geländer [0018] Fig. 2 Seitenansicht Gleisbaufahrzeug mit abgesenktem Geländer [0019] Fig. 3 Schrägansicht Gleisbaufahrzeug mit angehobenen Geländer [0020] Fig. 4 Schrägansicht Gleisbaufahrzeug mit abgesenkten Geländer [0021] Fig. 5 Detailansicht Geländersegment
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN [0022] Das Gleisbaufahrzeug 1 in Fig. 1 umfasst einen Fahrzeugrahmen 2, der auf Schienenfahrwerken 3 auf einem Gleis 4 verfahrbar ist. Auf dem Fahrzeugrahmen 2 sind endseitig jeweils eine Fahrkabine 5 und dazwischen eine Ladefläche 6 angeordnet. Gebildet wird die Ladefläche 6 durch einen Aufbaurahmen 7, auf dem Abdeckplatten befestigt sind. Die Oberfläche der Abdeckplatten bildet dabei das Niveau der Ladefläche 6. An beiden Längsseiten der Ladefläche 6 ist jeweils ein Geländer 8 am Fahrzeugrahmen 2 angeordnet.
2/9
AT 16 605 U1 2020-02-15 österreichisches patentamt [0023] Das Geländer 8 ist in mehrere Geländersegmente 9 unterteilt. Dabei ist jedes Geländersegment 9 über vertikal ausgerichtete Führungsschienen 10 verschiebbar mit dem Fahrzeugrahmen 2 verbunden. Die jeweilige Führungsschiene 10 als U-Profil ausgeführt, in dem ein am jeweiligen Geländersegment 9 angeordnetes Führungselement 11 geführt ist.
[0024] Vorteilhafterweise sind als Führungselemente 11 an jeder geführten Seite des Geländersegments 9 zwei Zapfen mit Führungsrollen angeordnet. Das jeweilige Geländersegment 9 umfasst vertikal teleskopierbare Steher 12, die ineinander verschiebbar ausgebildet und durch horizontale Querbalken 13 miteinander verbunden sind. Dem Geländer 8 ist für eine Höhenverstellung außerdem ein Antrieb 14 zugeordnet. Der Antrieb 14 umfasst beispielsweise pro Geländersegment 9 zwei Hydraulikzylinder, wobei jeder Hydraulikzylinder mit einer Konsole am Fahrzeugrahmen 2 befestigt und die Zylinderstange an einem Querbalken 13 angeschlossen ist.
[0025] In einer nicht dargestellten Variante sind mehrere Geländersegmente 9 miteinander verbunden, um die Höhenverstellung mit gemeinsamen Antrieben 14 durchzuführen. Vorteilhafterweise sind die Hydraulikzylinder in ein multifunktionales Hydrauliksystem des Gleisbaufahrzeugs 1 integriert. Dabei umfasst das Gleisbaufahrzeug 1 eine Versorgungseinheit 15 zum Betreiben einer Hydraulikpumpe.
[0026] In einer nicht dargestellten Variante ist der Antrieb 14 als Elektromotor ausgebildet, der ein Zahnrad antreibt, das in eine am Geländer 8 angeordnete Zahnstange eingreift. Hier ist die Versorgungseinheit 15 zur Versorgung des Elektromotors eingerichtet und umfasst beispielsweise eine Verbrennungs-Generator-Einheit und einen elektrischen Energiespeicher. An die Fahrkabinen 5 angrenzend weist die Ladefläche 6 jeweils einen Zugangsbereich 16 auf. Der jeweilige Zugangsbereich 16 ist aus der angrenzenden Fahrkabine 5 über Türen erreichbar. Von außen ist der Zugangsbereich 16 über durch Absperreinrichtungen 17 gesicherte Aufstiegshilfen 18 zugänglich. Dadurch wird während einer Überstellungsfahrt oder im Arbeitseinsatz ein sicherer Bereich für Arbeitspersonal geschaffen. Während eines Stillstands des Gleisbaufahrzeugs 1 kann der Zugangsbereich 16 sicher über die Aufstiegshilfen 18 betreten bzw. verlassen werden.
[0027] Bei einer Ausführung ohne Antriebe sind die Geländersegmente 9 manuell höhenverstellbar. Um dem Arbeitspersonal die Höhenverstellung zu erleichtern, sind dem Geländer 8 bzw. den Geländersegmenten 9 vorteilhafterweise anstatt der Antriebe 14 Stoßdämpfer zugeordnet. Diese sind beispielsweis als Pneumatik- bzw. Gasdruckdämpfer ausgebildet. Auch ein vorgespanntes, federbelastetes System kann sinnvoll sein, um das Gewicht der beweglichen Geländersegmente 9 auszugleichen.
[0028] Dem Geländer 8 bzw. jedem Geländersegment 9 sind Arretiervorrichtungen 19 zugeordnet. Diese ermöglichen eine mechanische Fixierung des Geländers 8 bzw. der Geländersegmente 9 zumindest in der vollständig hochgefahren und in der versenkten Stellung. Auch in Zwischenstellung kann eine Fixierung sinnvoll sein. Im einfachsten Fall umfasst die jeweilige Arretiervorrichtung 19 einen Stift mit einem Grifffortsatz, der in überlappende Löcher der Steher 12 und Führungsschienen 10 gesteckt wird. Im eingesteckten Zustand kann eine zusätzliche Sicherung mittels eines Splints erfolgen. In einer Weiterbildung sind die Arretiervorrichtungen 19 ferngesteuert betätigbar. Die Stifte werden dabei beispielsweise mittels eines Hydraulik- oder Pneumatikzylinders verschoben.
[0029] Dem Geländer 8 bzw. den Geländersegmenten 9 sind zudem Festspannvorrichtungen
22, 23 zugeordnet. Mittels dieser erfolgt ein Festspannen des Geländers 8 bzw. der Geländersegmente 9 am Fahrzeugrahmen 2, um bei Überstellfahrten einen rüttelfesten Zustand sicherzustellen. Beispielsweise umfasst die jeweilige Festspannvorrichtung 22, 23 einen am Fahrzeugrahmen 2 befestigten Verschlussspanner 22 mit am Geländer 8 montierten Gegenhaken
23. Auch hier kommen in einer Weiterbildung fernsteuerbare Komponenten zur Anwendung, die einen hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen Antrieb umfassen.
[0030] Fig. 2 zeigt das Gleisbaufahrzeug 1 in Seitensicht mit abgesenktem Geländer 8. Eine
3/9
AT 16 605 U1 2020-02-15 österreichisches patentamt
Oberkannte des Geländers 8 ist hierbei zumindest bis auf ein Niveau der Ladefläche 6 abgesenkt. Die in die Führungsschienen 10 eingreifenden Führungselemente 11 sind hierbei komplett nach unten verschoben. Die teleskopierbaren Steher 12 sind ineinander verschoben. In dieser Stellung ist es einfach möglich, das Gleisbaufahrzeug 1 ungehindert zu be- und entladen.
[0031] In Fig. 3 ist das Gleisbaufahrzeug 1 in einer Schrägansicht mit hochgefahrenem Geländer 8 dargestellt. Fig. 4 zeigt das Gleisbaufahrzeug 1 ebenfalls in einer Schrägansicht. Das Geländer 8 befindet sich in jeweils abgesenkter Position. Auf der Ladefläche 6 ist zusätzlich ein Drehkranz 20 für einen Ladekran angeordnet. Der Ladekran vereinfacht ein Be- und Entladen des Gleisbaufahrzeugs 1 und bietet mehr Unabhängigkeit im Arbeitseinsatz.
[0032] In Fig. 5 ist ein Geländersegment 9 im Detail dargestellt. Das Geländersegment 9 umfasst drei vertikal teleskopierbare Steher 12, die durch Querbalken 13 miteinander verbunden sind um eine Abgrenzung zu schaffen. Die teleskopierbaren Steher 12 bestehen jeweils aus einem äußeren Holm, in dem ein passgenauer Träger verschiebbar angeordnet ist.
[0033] Vorteilhafterweise sind Gleitelemente 24 angeordnet, um ein leichtgängiges Aus- bzw. Einfahren sicherzustellen. Zudem sind auf der Oberseite des obersten mit den Holmen verbunden Querbalkens 13 Pufferelemente 25 angeordnet. Diese wirken beim Einfahren des als Handlauf ausgebildeten Querbalkens 13 dämpfend und vermeiden Lackschäden.
[0034] An den zwei äußeren Stehern 12 sind als Führungselemente 11 jeweils zwei Zapfen mit Führungsrollen angeordnet, welche in den Führungsschienen 10 geführt sind. Außerdem sind an den äußeren Stehern 12 die Arretiervorrichtungen 19 angeordnet. Dabei weisen die Steher 12 mehrere Löcher 21 auf, um das Geländer 8 in verschiedenen Höhen zu fixieren. Während einer Überstellungsfahrt sind die Geländer 8 gewöhnlich im hochgefahrenen Zustand mittels der Arretiervorrichtungen 19 fixiert und mittels der Festspannvorrichtungen 22, 23 an den Fahrzeugrahmen 2 gespannt. Beim Erreichen eine Baustelle wird abhängig von der Größe des ab- oder aufzuladenden Ladeguts entschieden, welche Geländersegmente 9 abgesenkt werden. Dabei erfolgt zunächst das Lösen der entsprechenden Festspannvorrichtungen 22, 23 und Arretiervorrichtungen 19. Im nächsten Verfahrensschritt werden die Geländersegmente 9 abgesenkt und wieder fixiert. Falls das Gleisbaufahrzeug 1 auf der Baustelle verfahren wird, erfolgt auch ein Festspannen im abgesenkten Zustand mittels der Festspannvorrichtungen 22, 23. Nach einem Ladevorgang werden die Geländersegmente 9 in umgekehrter Weise wieder hochgefahren.

Claims (12)

1. Gleisbaufahrzeug (1) mit einem auf Schienenfahrwerken (3) abgestützten Fahrzeugrahmen (2), einer Fahrkabine (5) und einer Ladefläche (6), welcher zumindest ein Geländer (8) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer (8) gegenüber der Ladefläche (6) höhenverstellbar ausgebildet ist.
2. Gleisbaufahrzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer (8) teleskopierbare Steher (12) umfasst.
3. Gleisbaufahrzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Geländer (8) ein Antrieb (14) zur Höhenverstellung zugeordnet ist.
4. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer (8) in vertikal angeordneten Führungsschienen (10) geführt ist.
5. Gleisbaufahrzeug (1) nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (10) am Fahrzeugrahmen (2) angeordnet sind.
6. Gleisbaufahrzeug (1) nach dem Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Führungsschiene (10) als U-Profil ausgebildet ist, in der ein am Geländer (8) ausgebildetes Führungselement (11) geführt ist.
7. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Geländer (8) eine Arretiervorrichtung (19) zugeordnet ist.
8. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Geländer (8) eine Festspannvorrichtung (22, 23) zugeordnet ist.
9. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer (8) mehrere Geländersegmente (9) umfasst, welche insbesondere separat höhenverstellbar ausgebildet sind.
10. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladefläche (6) durch zwei Längsseiten begrenzt ist, an welchen jeweils ein Geländer (8) angeordnet ist.
11. Gleisbaufahrzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ladefläche (6) ein Drehkranz (20) für einen Ladekran vorgesehen ist.
12. Verfahren zum Betrieb eines Gleisbaufahrzeugs (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberkannte des Geländers (8) zum Be- bzw. Entladen gegenüber dem Fahrzeugrahmen (2) zumindest bis auf ein Niveau der Ladefläche (6) abgesenkt wird.
ATGM8055/2018U 2018-01-26 2018-01-26 Gleisbaufahrzeug AT16605U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATGM8055/2018U AT16605U1 (de) 2018-01-26 2018-01-26 Gleisbaufahrzeug

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT272018 2018-01-26
ATGM8055/2018U AT16605U1 (de) 2018-01-26 2018-01-26 Gleisbaufahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT16605U1 true AT16605U1 (de) 2020-02-15

Family

ID=69493976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM8055/2018U AT16605U1 (de) 2018-01-26 2018-01-26 Gleisbaufahrzeug

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT16605U1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1243465A2 (de) * 2001-03-22 2002-09-25 Putzmeister Aktiengesellschaft Absturzsicherung für begehbare Pritschen
US20050230194A1 (en) * 2002-05-09 2005-10-20 Ryushu Nakamura Safety fence at upper part of cab
EP2295303A1 (de) * 2009-09-11 2011-03-16 S.I.T.F.A. - Società Italiana Trasporti Ferroviari Autoveicoli S.p.A. Eisenbahnwaggon zur Beförderung von Kraftfahrzeugen
CN205273215U (zh) * 2016-01-04 2016-06-01 济南轨道交通装备有限责任公司 地铁多功能接触网综合作业车

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1243465A2 (de) * 2001-03-22 2002-09-25 Putzmeister Aktiengesellschaft Absturzsicherung für begehbare Pritschen
US20050230194A1 (en) * 2002-05-09 2005-10-20 Ryushu Nakamura Safety fence at upper part of cab
EP2295303A1 (de) * 2009-09-11 2011-03-16 S.I.T.F.A. - Società Italiana Trasporti Ferroviari Autoveicoli S.p.A. Eisenbahnwaggon zur Beförderung von Kraftfahrzeugen
CN205273215U (zh) * 2016-01-04 2016-06-01 济南轨道交通装备有限责任公司 地铁多功能接触网综合作业车

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2749470C3 (de) Brückenbesichtigungs- und -wartungsvorrichtung
EP2366369B1 (de) Tragenmodul
CH636150A5 (de) Fahrbare schienenschweissmaschine mit schweisswulst-abtragvorrichtung.
DD256890A5 (de) Anlage zum aufnehmen oder verlegen, sowie transportieren von gleisjochen
DE3706563C2 (de) Fahrbare Anlage zum Aufnehmen oder Verlegen sowie Transportieren von Gleisjochen
DE3600430A1 (de) Einrichtung und mechanik zum unterbringen einer ausleger-verlaengerung
DE19525594A1 (de) Motorisiertes Instandsetzungsgerät, insbesondere zur Instandsetzung eines Panzers
DE3149566A1 (de) Versorgungsfahrzeug mit hubplattform, insbesondere zur versorgung der bordkuechen von grossraumflugzeugen
DE2423322C3 (de) Eisenbahngüterwagen für den Transport von Fahrzeugen, Wohnwagen und Booten
WO2011054581A1 (de) Vorrichtung zur aufnahme einer trage
DE102012104056A1 (de) Ladelift für eine Ladeplattform
DE19502292C1 (de) Verschiebeeinrichtung zum horizontalen Verschieben schwerer Lasten
DE29503494U1 (de) Stützbein für Wechselbehälter
DE102021113888B3 (de) Aufgleisbrückenvorrichtung sowie Verfahren zum Betreiben der Aufgleisbrückenvorrichtung
EP3082978B1 (de) Absturzsicherung für eine gleisbaumaschine
DE102020121344B4 (de) Mobilkran mit Anhänger
EP1362821B1 (de) Portalhubwagen
DE20307880U1 (de) Vorrichtung zum Anheben von Lasten im Kofferraum von Kraftfahrzeugen
WO2013143513A1 (de) Vorrichtung zum klettern
DE4338329A1 (de) Wagen für eine mechanische Autoparkanlage
AT519220B1 (de) Schienenfahrzeug mit Kranschienen für einen Portalkran
DE202012002222U1 (de) Fahrzeug zur Durchführung von Baumaßnahmen im Gleisbereich des Eisenbahnverkehrs
DE69406233T2 (de) Hebevorrichtung zum Laden und Entladen von Stückgut
DE1100068B (de) Brueckenbesichtigungswagen fuer Deckbruecken mit veraenderlicher Haupttraegerhoehe und grosser Konsolenausladung
EP3699121B1 (de) Zugangssystem für eisenbahnkesselwagen, verschubwagen und verfahren zum bereitstellen eines zugangs