AT166066B - Bunsenbrenner für flüssige Brennstoffe - Google Patents
Bunsenbrenner für flüssige BrennstoffeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Der erfindungsgemässe Brenner ist so gebaut, dass er äusserlich den für gasförmige Brennstoffe gebräuchlichen Bunsenbrennern möglichst ähnlich ist und daher bei der Verwendung von gasförmigem Brennstoff keine konstruktiven Ver- änderungen nötig sind. Er besteht aus einem doppelmanteligen Zylinder als Mischrohr B, bei welchem der innerhalb des Doppelmantels liegende Ringkanal von zirka 0. 5 mm Weite beiderseits geschlossen ist. In diesem mündet an einem Ende die Brennstoffzuleitung Z, an der gegenüberliegenden Seite des anderen Endes die Ableitung des vergasten Brennstoffes A. Die Brennstoffzuleitung, ungefähr gleich lang wie der Brenner, hat zirka 1/3 der lichten Weite des inneren Brennerrohres und enthält zur Dämpfung der Zuflussgeschwindigkeit, Filterung und Vorwärmung des Brennstoffes einen Pfropf aus dicht gerolltem Drahtnetz, Asbest oder ähnlichem Material, eventuell die Kombination von beiden t. Die Brennstoffzuleitung kann in das obere (flammennahe) Ende des Brenner-Doppelmantels münden, während die Ableitung des im Brennermantel gebildeten Gases dann von dem entgegengesetzten unteren Brennerrohrende stattfindet. Dies ist bei allen grösseren Brennern der Fall, bei welchen die Brennerdüse D (Fig. 1) und ihre Zuleitung A (Fig. 1) in das Innere des unteren Brennerendçs verlegt ist. Bei englumigen Brennern (Mikrobrennem) ist die Düse D (Fig. 2) aussen an das untere Brennerrohrende verlegt. Dazu dient ein quer vor das Rohrende gelegtes Rohr, am besten von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt, das die Düsenbohrung enthält und von einer dünnen Rohrleitung (zirka halber Brennstoffzuleitungs-Durchmesser) gespeist wird (A, Fig. 2). Diese setzt, wie schon erwähnt, an der der Brennstoffzuleitung entgegengesetzten Stelle am Brenner an. Sie kann je nach der Lage der Brennstoffzuleitung vom oberen (Fig. 2) oder unteren Brennerende abgezweigt sein. Im letzteren Fall ist sie entsprechend kurz. Am oberen Ende des Brenners befindet sich ein Brennerkopf K. Er besteht aus einem eng auf das äussere Rohr passenden einfachen Rohrstück von zirka einem Drittel Brennerlänge, das an seinem oberen Ende zwei Reihen versetzte Löcher trägt. Diese haben ungefähr den gleichen Durchmesser wie die Brennstoffleitung aussen. Dieser Brennerkopf leitet einen Teil der Flammenwärme dem Brenner zu, so dass in dem Doppelmantel stets die nötige Temperatur zur Verdampfung des Brennstoffes herrscht. Die angegebenen Dimensionen gelten für Verwendung von Spiritus als Brennstoff und ändern sich sinngemäss mit der Verdampfungstemperatur des zu verwendeten Brennstoffes. Bei sehr leicht flüchtigen Brennstoffen kann unter Umständen auf den Brennerkopf ganz verzichtet werden. Die Regulierung der Luftzufuhr erfolgt beim Brenner nach Flg. 1 durch eine kreisrunde Platte R, die an der Düsenschraube D (Fig. 1) auf-und abgeschraubt werden kann. Beim Brenner nach EMI1.2 berücksichtigen, dass bei jeder Hohenverstellung eine Verdrehung des Düsenrohres um 360 erforderlich ist, um die Verbindung zwischen Brennstoffzuleitung aus dem Vergaserrohr und der Düse aufrecht zu erhalten. Die Dusenkörper D sind nach Bedarf auswechselbar. Vor die Brennstoffzuleitung ist eine Absperrvorrichtung beliebiger Konstruktion (Hahn usw.)/u legen. Als Material fur den Brenner kommt vorzugweise Messing in Frage. Metalle oder Metallkombinationen mit diesen ähnlichen Eigenschaften können ebenfalls Verwendung finden. Der Brenner ist besonders zur Verwendung von Spiritus geeignet. Die Inbetriebsetzung erfolgt nach entsprechender Vorwärmung nut einer in einfacher Weise von dem verwendeten Brennstoff gespeisten Flamme, aus einem Näpfchen oder einfachen Dochtbrenner entwickelt, eventuell auch mit einem schon im Betrieb befindlichen gleichen Brenner. Die Regulierung erfolgt durch Heben und Senken des Brennstoffbehälters, der über eine kurze Schlauchleitung mit dem Brenner verbunden ist. Der benützte Schlauch darf im Brennstoff nicht löslich sein. Wird auf eine Regulierung der Flammenstärke verzichtet, kann statt des Schlauches eine feste Rohrleitung verwendet werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Bunsenbrenner für flüssige Brennstoffe, gekennzeichnet durch ein aus einem doppelmanteligen Zylinder bestehendes Mischrohr (B), <Desc/Clms Page number 2> bei welchem der innerhalb des Doppelmantel liegende Ringkanal beiderends abgeschlossen ist, an einem Ende eine Brennstonzuleitungundan der gegenüberliegenden Seite des anderen Endes eine Ableitung des vergasten Brennstoffes aufweist, an welche letztere eine in das untere Ende des Mischrohres hineinragende, aufwärtsgerichtete Düse angeschlossen ist, wobei der mittels Schraubgewinde höhenverstellbare Düsenkörper am unteren Ende eine Scheibe (R) zur Regelung des Luftspaltes trägt. 2.Bunsenbrenncr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Brennstoffzuleitungsrohr in an sich bekannter Weise ein Filter aus Drahtgewebe od. dgl. eingesetzt ist.3. Bunsenbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf das Mischrohr aufgesetzte Brennerkopf (K) aus einem kurzen, oben offenen zylindrischen Körper besteht, in welchem zwei Reihen gegeneinander versetzte Löcher vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT166066T | 1947-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT166066B true AT166066B (de) | 1950-06-10 |
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ID=34200142
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|---|---|---|---|
| AT166066D AT166066B (de) | 1947-01-02 | 1947-01-02 | Bunsenbrenner für flüssige Brennstoffe |
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1947
- 1947-01-02 AT AT166066D patent/AT166066B/de active
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