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Christbaumbehang in Form einer schwingenden Figur Die Erfindung betrifft einen Christbaumbehang in Form einer Figur, die an einem federnden Organ schwingbar befestigt ist und während jeder Schwingung einen Füllkörper, z. B. Zuckerwerk ("Perlzuckerl"usw.) od. dgl., abwirft.
Ein Christbaumbehang mit den beschriebenen Merkmalen ist noch nicht bekannt ; Spielfiguren, die an federnden Organen auf-und abschwingen sind wohl bekannt, jedoch sind diesen ausser gleichzeitigen Gliederbewegungen keine weiteren Effekte zugedacht wie bei der vorliegenden Ausführung.
Das Neuartige bei der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass zur Erhöhung der Effektwirkung eines Christbaumbehanges dieser schwingbar und ausserdem mit einer Abwurfvorrichtung für verschiedene Füllkörper versehen ist. In der Konstruktion ist die Figur denkbar einfach und besteht aus nur drei Hauptteilen, die zweckmässig aus keramischem Werkstoff hergestellt werden können.
In der Beschreibung und Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Aufriss der Figur in Nähe der oberen Totlage der Schwingung, Fig. 2 den Aufriss der Figur in Nähe der unteren Totlage der Schwingung, Fig. 3 den Querschnitt nach der Linie I-I, Fig. 4 den Querschnitt nach der Linie II-II, Fig. 5 den vergrösserten Aufriss des Steuerschiebers, Fig. 6 den vergrösserten Grundriss des Steuerschiebers.
In dem mit der Füllkammer 1 und dem Hohlraum 2 versehenen Figurenkörper 3 ist um den Bolzen 4 der Drehschieber 5 drehbar gelagert, an dem über den Bolzen 6 die Stange 7 angelenkt ist, an welcher die Federn (Gummifäden) 8 und 9 angreifen. Die Füllkammer 1 ist unten durch den als periodisch wirkende Schleuse ausgeführten Drehschieber 5 und oben durch den als abnehmbaren Stöpsel ausgebildeten Figurenkopf 10 verschlossen. Der Hohlraum 2 nimmt die Stange 7 und die Feder 9 (Gegenfeder) auf, die im Figurenkörper 3 durch den Bolzen 11 befestigt ist ; in Höhe des Drehschiebers 5 sind beide Hohlräume vereinigt.
Der Drehschieber 5 weist auf der der Füllung zugekehrten Seite einen Ausschnitt auf, dessen Seitenflächen 12 und 13 die Längen ' bzw. rJ. . ? J"haben, wenn d"den Durchmesser der kugel-oder walzenförmigen Füll- körper bedeutet zist zugleich der Radius der zylindrischen Sperrfläche 14. Dieser muss ein bestimmtes Mass kleiner als "d" sein, damit beim Abwärtsgleiten des untersten Füllkörpers (vor dem Abwurf) der Nächstfolgende, welcher sofort nachrückt, durch die Kante zwischen den Flächen 13 und 14 nicht festgeklemmt wird. Auf der gegen- überliegenden Seite weist der Drehschieber 5 einen Schlitz 15 auf, der zur Aufnahme der Stange 7 und durch seine obere Begrenzungskante als Anschlag für die Füllstellung dient (in Nähe der oberen Totlage der Schwingung der ganzen Figur). Zwei warzenförmige Ansätze dienen zur seitlichen Führung.
Die Stange 7 ist au" einem Stück Draht in der aus Fig. 1 ersichtlichen Form gebogen und so bemessen, dass der Befestigungsbügel 16 für die Feder 9 auch als Anschlag für die Abwurfstellung dient (in der unteren Nähe Totlage). Die vertikale Lage der Figur ist durch die Führung der Stange 7 in der Bohrung 17 gewährleistet. Figurenkörper 3, Kopf 10 und Drehschieber 5 können zweckmässig aus keramischem Werkstoff bestehen. Die Füllkörper sind am besten kugel-oder walzenförmig, was jedoch nicht unbedingt erforderlich ist ; die Form der
Füllkammer 1 und des Drehschiebers 5 ist dann entsprechend anzupassen.
Die ganze Figur bewegt sich annähernd nach den Gesetzen der harmonischen Schwingung zwischen einer oberen und unteren Totlage auf und ab, wobei sich die Spannung der Federn 8 und 9 zwischen einem Grösst-und Kleinstwert ändert. Die Gegenfeder 9 ist mit einer Vorspannung eingebaut, die etwas grösser ist als die
Spannung der Feder 8 in Nähe der oberen Totlage, so dass der Schieber 5 in der in Fig. 1 gegezeigten Stellung steht und dabei den nächsten von oben nachrückenden Füllkörper in seinem
Ausschnitt aufnimmt.
In Nähe der unteren Todagc überwiegt die Spannung der Feder 8 (Feder 9 ist entsprechend bemessen), so dass über die Stange 7 der Schieber 5 gedreht wird und die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einnimmt, wobei der unterste Füllkörper abgeworfen, der
Nächstfolgende jedoch durch die Sperrfläche 14 am Nachrücken gehindert wird. Es wird somit während jeder Schwingung ein Füllkörper ab- geworfen. Durch Wahl des Figurengewichtes und der Federstärken lässt sich die gewünschte Schwingungsdauer-und amplitude erreichen.
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Nach Auffüllen der Figur (durch Abnehmen des Kopfes 10) zieht man sie genügend weit nach unten, lässt sie frei schwingen, worauf sich der beschriebene Vorgang abspielt.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann die beschriebene Vorrichtung für gewöhnliche Kinderspielzeuge verwendet werden bzw. kann diese auch aus anderen als keramischen Werkstoffen hergestellt sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Christbaumbehang in Form einer schwingenden Figur, dadurch gekennzeichnet, dass die Figur mit einer Auswurfvorrichtung versehen ist, derart, dass während jeder Schwingung ein Füllkörper (z. B. Zuckerwerk) abgeworfen wird.