AT166721B - Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchbarer, aus Schichten verschiedener Legierungszusammensetzung bestehender Maschinen- und Apparateteile auf pulvermetallurgischem Wege - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchbarer, aus Schichten verschiedener Legierungszusammensetzung bestehender Maschinen- und Apparateteile auf pulvermetallurgischem Wege

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AT166721B
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Wilhelm Dipl Ing Schilken
Wolfgang Dr Ing Kuentscher
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Oesterr Alpine Montan
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  Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchbarer, aus Schichten    verschiedener Legierungs-   zusammensetzung bestehender   Ma8c en- und Apparateteile   auf   pulvermetallurgi8chem  
Wege 
Auf dem Gebiete der Pulvermetallurgie ist es bereits bekannt, Werkstücke aus einzelnen Schichten verschiedener Zusammensetzung herzustellen. So hat man oel der Herstellung von   Sinterlagerkörpem   vorgeschlagen, die auf Reibung beanspruchten äusseren Zonen des Lagers mit einem Schmiermittel, vorzugsweise mit Graphit anzureichern, um die Schmierfähigkeit zu erhöhen. Ein anderer Vorschlag geht dahin, bei der Herstellung von Maschinenteilen, Verbundwerkzeugen u. dgl. mehrschichtige Metalle für ein Werkstück zu verwenden, von welchen die mechanisch hochbeanspruchten Teile, z.

   B. aus Hartmetall, die übrigen Teile aus Eisen oder Stahl bestehen. Auf diese Weise wird z. B. ein Verbundwerkzeug hergestellt, indem der Werkzeugschaft aus Eisen-und Stahlpulver und das Arbeitsprofil aus Hartmetallpulver geformt wird und beide Teile unter Zwischenschaltung eines Metallbleches gesintert werden, so dass sie sich unter Vermittlung dieses Bleches vereinigen. Zur Vermeidung von inneren Spannungen wird dabei empfohlen, für die einzelnen Schichten Legierungszusammensetzungen mit gleichem Dehnung-und Schrumpfungskoeffizienten zu verwenden. Man hat aber auch schon Maschinenteile, wie Kegelräder, Nockenhebel od. dgl. bei   ihler   Herstellung durch Sintern mit einer harten Aussenschicht versehen, die hohen Beanspruchungen gewachsen ist.

   In diesem Falle wird der Kern des Kegelrades od. dgl. aus Eisenpulver geformt, während für den harten Überzug eine Mischung von Eisen- pulver mit Eisenkarbidpulver verwendet wird. 



   Der mit dem Überzug versehene Kern wird in üblicher Weise gesintert. 



   Es wurde nun gefunden, dass besonders hoch beanspruchbare, aus Schichten verschiedener
Legierungszusammensetzung bestehende Ma- schinen-und Apparateteile auf pulvermetallurgi- schem Wege erhalten werden, wenn für die hochbeanspruchten Stellen der Werkstücke, z. B. an Hohlkehlen, an Druckstellen oder Faser- knickstellen Pulverschichten verwendet werden, die zufolge ihres hohen Gehaltes an Kohlenstoff oder anderen Legierungselementen bei der Le- gierungsbildung durch Wärmebehandlung eine wesentlich grössere Volumszunahme erfahren als die Schichten der niedriglegierten oder un- legierten Nachbarzonen. 



   Diese Volumsvermehrung kommt nur dann zustande, wenn die Karbidbildung od. dgl. erst bei der Wärmebehandlung nach dem Verformen vor sich geht. Hiezu müssen die Komponenten für die Karbidbildung od. dgl., also z. B. Kohlenstoff und karbidbildendes Metall, in der Ausgangsmischung vorhanden sein. 



   Dadurch, dass die Schichtzonen höheren Legierungsgrades bei der Wärmebehandlung eine Volumsvermehrung erfahren, die wesentlich grösser ist als die der niedrig oder unlegierten Nachbarzonen, erhalten diese eine Zugspannung, die äusseren Zonen hingegen eine Druckspannung. Diese Druckspannung wirkt sich bei auftretenden Zugspannungen sehr günstig aus, weil sie erst abgebaut werden muss, ehe die Zugspannung zur Auswirkung gelangt. Man kann auf diese Weise die Legierungsmittel sparsamst und doch wieder in konzentriertester Form zur Anwendung bringen, wobei noch eine besonders günstige Übertragung der äusseren Beanspruchung auf den Werkstoffkern erzielt wird. Bekanntlich war bisher die Beanspruchbarkeit von Werkstücken gerade in dieser Beziehung sehr begrenzt. 



   Als besonders vorteilhaft hat sich bei der Durchführung des Verfahrens das Pressen bei hohen Temperaturen und auch das Pressen und Sintern im Mehrstufenverfahren erwiesen. Der Aufbau der Sinterkörper kann dabei so erfolgen, dass entweder dem vorgepressten und vorgesinterten Kernkörper örtlich höherwertiges Pulver aufgepresst und aufgesintert wird, oder dadurch, dass die Pulversorten verschiedener Zusammensetzung schichtweise und entsprechend örtlich begrenzt in die Matrize gefüllt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchbarer, aus Schichten verschiedener Legierungs- zusammensetzung bestehender Maschinen-und Apparateteile auf pulvermetallurgischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass für die hoch- beanspruchten Stellen der Werkstücke, z. B. an den Hohlkehlen, an Druckstellen oder Faser- knickstellen, Pulverschichten verwendet werden, die zufolge ihres hohen Gehaltes an Kohlenstoff oder anderen Legierungselementen bei der Le- gierungsbildung durch Wärmebehandlung eine wesentlich grössere Volumszunahme erfahren als die Schichten der niedrig legierten oder un- legierten Nachbarzonen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166721D 1948-04-30 1948-04-30 Verfahren zur Herstellung hochbeanspruchbarer, aus Schichten verschiedener Legierungszusammensetzung bestehender Maschinen- und Apparateteile auf pulvermetallurgischem Wege AT166721B (de)

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