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Österreichische
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung (insbesondere zum Feineinstellen) für die Matern über der Gussform in Typengiess-und Setzmaschinen u. dgl., wie solche in den Patenten Nr, 12597 und 5241 beschrieben sind.
Bei den genannten Maschinen sind die Matrizen schachbrettartig in einem Rahmen angeordnet und werden dadurch über der Gussform eingestellt, dass die Maschine dem 1\Iaternrahmen zwei senkrecht zueinander stehende Bewegungen erteilt, deren Hub so bemessen ist, dass für jeden Guss die betreffende gewünschte Mater über die Gussform gebracht wird. Um indessen ein feineres Einstellen der Matern zu ermöglichen, sind sie nicht starr im Maternrahmen eingespannt, sondern es ist ihnen so viel freies Spiel gelassen, dass die kleinen etwa vorkommenden Ungenauigkeiten in der Einstellung des Maternrahmens durch Einschieben einer Zentrierspitze in die Mater ausgeglichen werden können, wie in den genannten Patenten angegeben ist.
Hiebei hat sich nun der Übelstand herausgestellt, dass in den Fällen, in welchen die Ungenauigkeiten der Roheinstel1ung verhältnismässig gross ausfallen, der Niedergang der Zentrierspitze leicht zu einer Verletzung des dadurch schief getroffenen Maternkopfes führen kann. Solche Ungenauigkeiten der Roheinstellung können aber besonders dann leicht eintreten, wenn die ganze Maschine für den Betrieb noch nicht in allen Teilen endgiltig justiert ist. Sie können alsdann eine solche Grösse erreichen, dass unter Umständen die Zentrierspitze überhaupt nicht auf ein zugehöriges Loch im Maternkopfe trifft, sondern in die Mitte zwischen zwei benachbarten Matern. Alsdann ist ein Verstauchen des einen Maternkopfes oder beider die notwendige Folge.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass auf dem Maternrahmen über den Matern eine Lehrplatte angebracht ist, in der konzentrisch zu den Maternachsen Löcher gebohrt sind, die gerade so gross sind, dass die Zentrierspitze hindurchgehen kann. Trifft diese also so schief, dass der Fehler der Roheinstel1ung durch ihre Wirkung nicht ausgeglichen werden könnte, so wird ihr Stoss durch die Lehrplatte aufgenommen und die darunter befindlichen
Matern worden dadurch geschützt.
Die Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt den bekannten Matern- rahmen 1 mit den Matern 2, in deren Köpfen die bekannten konischen Löcher 5 vor- gesehen sind. Auf dem Maternl'ahmen, also über den Matern, ist die Lehrplatte 6 un- beweglich befestigt. Die linke obere Ecke der Platte 6. ist weggebrochen gezeichnet, um die darunter befindlichen Matern erscheinen zu lassen. In die Lehrplatte sind die Löcher 7 in den den Maternmitten entsprechenden Stellungen gebohrt.
Fig. 2 zeigt die normale Wirkung der Einrichtung. Durch die Roheinstellung ist eine der Matern mit ausreichender Genauigkeit über der Gussform 3 eingestellt worden und die
Zentrierspitze 4 kann daher durch das zugehörige Loch in der Platte 6 hindurch in die konische Aussenkung 5 im Maternkopfe eintreten, um die Feineinstellung zu bewirken und die Matern auf die Form niederzudrücken, wie dies in punktierten Linien angedeutet ist.
Fig. 3 zeigt nun denjenigen Fall, in welchem die vorliegende Erfindung zur Geltung kommt. Durch ungenügende Justierung der Maschine ist die Roheinstellung so ungenau ausgeführt, dass statt der Maternmitte die eine Kante der betreffenden Mater über die
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Formmitte gebracht ist. Geht also die Zentrierspitze nieder, so trifft sie nicht in das zugehörige Loch der Platte ss, sondern zwischen zwei benachbarte Löcher, und die Platte C nimmt ihren Stoss auf.
Auch dann, wenn die Roheinstellung mit einem weniger grossen Fehler behaftet ist, wird die Schutzplatte die eingestellte Mater schonen, indem die zur Feineinstellung erforderliche seitliche Verschiebung der verhältnismässig grossen Masse des ganzen Rahmens durch den Druck der Fläche der Zentrierspitze auf den Rand des Loches in der Schutzplatte, anstatt auf die Fläche der konischen Aussenkung im Maternkopfe bewirkt wird.