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Zweiflügeliger Ventilator, insbesondere für die Kühltechnik
Die Erfindung betrifft einen Ventilator, der insbesondere in der Kühltechnik und überall dort mit Vorteil anwendbar ist, wo in unmittelbarer Nähe des Flügels über die ganze bei seiner Drehung von ihm bestrichenen Kreisfläche, also auch in Achsennähe und bei derselben, der Druck wirksam ist.
Es sind bereits Ventilatoren bekannt, bei denen eine besondere Ausbildung der Flügel bezweckt, dass der durch ihre Drehung hervorgerufene Druck in unmittelbarer Nähe der Flügel über die ganze vom Ventilator bestrichene Kreisfläche, also auch in Achsennähe und bei derselben, wirksam ist.
Bei den bekannten Ventilatoren suchte man dies dadurch zu erreichen, dass die an ihrer Hinterkante abgewinkelten, breiten Flügel je mit einem im Sinne der Förderrichtung aus der Flügelfläche gebogenen Ecklappen versehen sind.
Diese Ecklappen sind bei den bekannten Ventilatoren so ausgebildet, dass sie, die Nabe berührend, derselben angepasst und von halbkugelförmiger Gestalt sind, welche beide Erfordernisse die Fertigung der Flügel verteuern und die Herstellung des Ventilators aus einem Stück erschwert. Die an die Nabe reichenden und diese innig berührenden Ecklappen erfordern ausserdem sorgfältigste Montage der Flügel und sind durch die zwischen ihnen und der Nabe auftretenden Hohlkanten strömungtechnisch ungünstig, während die halbkugelförmigen Ecklappen zufolge ihrer senkrecht zur Rotationsebene der Flügel verlaufenden Randzone im Betriebe starke Wirbelbildung hervorrufen und dadurch erhebliche Leistungsverluste verursachen.
Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Flügellappen freistehend, d. h. nicht an die Nabe anschliessend, angeordnet sind und weiters dadurch, dass die Randzone der Flügellappen nicht senkrecht, sondern geneigt zur Rotationsebene der Flügel verläuft. Durch die freistehende Anordnung der Flügellappen fällt jede Passarbeit fort, wodurch die Herstellung des Ventilators aus einem Stück wesentlich erleichtert wird.
Gleichzeitig wird hiebei durch den Fortfall der sonst zwischen den Flügellappen und der Nabe auftretenden scharfen Hohlkanten im Verein mit der zur Rotationsebene der Flügel geneigten Anordnung der Randzone der Flügellappen die Strömung im Achsenbereich im Gegensatz zu den bekannten Ventilatoren weitgehendst störungsfrei gehalten und damit ein besserer Wirkungsgrad erzielt.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Ventilators zeichnet sich also gegenüber der Wirkungsweise bisher bekannter Einrichtungen dadurch aus, dass bei der Drehung der Flügel die im Bereiche der aufgebogenen Flügellappen befindliche Luft unter möglichster Vermeidung von die Strömung störende Wirbelbildung und den daraus sich ergebenden Verlusten nach der Flügelachse zu abgelenkt wird, so dass der erzielte Druck kegelförmig in der Flügelnähe bis zur Mitte der Drehachse wirksam wird.
Der erfindungsgemässe Ventilator ist daher insbesondere in der Kühltechnik und überall dort mit Vorteil anwendbar, wo in unmittelbarer Nähe der Flügel ein über die ganze vom Ventilator bestrichene Fläche wirksamer Druck erforderlich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Ventilatorflügels dargestellt. Es zeigen Fig. 1 den Flügel in Vorderansicht und Fig. 2 denselben von der Seite gesehen.
Der im wesentlichen die Fläche eines länglichen Rechteckes mit halbrunden Enden aufweisende Doppelflügel 1 ist durch zwei bis nahe an seine Drehachse 4 reichende, im wesentlichen senkrecht zur Flügellängsachse x-x geführte Schlitze 5, 6 in zwei Flügelhälften 2, 3 unterteilt. Von den auf diese Weise innen entstehenden vier Ecklappen werden zwei einander diametral gegen- überliegende 9, 10 nach der gleichen Seite (im Ausführungsbeispiel nach vorne) aus der Flügelfläche herausgebogen. Zwecks Erleichterung und Vervollständigung dieses Herausbiegens sind die inneren Enden 7, 8 der Schlitze 5, 6 aus der zur Flügellängsachse senkrechten Richtung nach einander entgegengesetzten Richtungen abgelenkt.
Die herausgebogenen Lappen 9, 10 lenken den Luftstrom bei Drehung der Flügel in der Richtung der Pfeile zur Flügelachse, so dass auch dort Druck wirksam ist.
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