AT167562B - Zerstäuberkappe - Google Patents
ZerstäuberkappeInfo
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Description
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Zerstäuberkappe
EMI1.1
gesehen ist, der einer Fortpflanzung der elastischen
Verformung auf den den Ausblasekanal umgeben- den Kappenteil vorbeugt, so dass eine Änderung der Ausblaserichtung nicht erfolgt. Im Sinne einer Verfestigung und höheren Formbeständig- keit des den Ausblasekanal umgebenden Kappen- wandungsteiles kann dieser eine entlang des
Kappeneinschnittes verlaufende Verstärkung auf- weisen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Zerstäuberkappe samt der an sie angefügten Zerstäuberplatte im Aufrissschnitt und undeformierten Zustand, Fig. 2 eine der Fig. 1 zugeordnete Draufsicht auf die Kappe, während Fig. 3 einen der Fig. 1 analogen Schnitt wiedergibt, jedoch bei betätigter, d. h. entsprechend eingedrückter Zerstäuberkappe.
Mit 1 ist der den Ausblasekanal 2 umgebende Bereich der aus einem Stück elastischen Materials gefertigten Wandung der Zerstäuberkappe bezeichnet. Zwischen diesem Wandungsbereich 1 und dem übrigen Teil 3 der Kappenwandung ist ein von der Kappenaussenfläche ausgehender Einschnitt 4 keilförmigen Querschnittes vorgesehen.
Hinter der ihm zugeordneten Begrenzungsfläche 4'dieses Einschnittes weist der den Ausblasekanal 2 umgebende Bereich 1 der Kappenwandung eine nach innen reichende Verstärkung 5 auf, die entlang des gesamten Kappeneinschnittes 4 verläuft. In die Zerstäuberkappe ist von unten her eine mit Löchern 6 versehene Zerstäuberplatte 7 eingefügt, die einen zu einem Gewinde 9 geformten Ansatz 8 aufweist. Mittels des Gewindes 9 kann die Zerstäuberkappe auf das den zu zerstäubenden Stoff enthaltende Gefäss aufgeschraubt werden.
Wird der Wandungsbereich 3 der Zerstäuberkappe in dem aus Fig. 3 ersichtlichen Sinn elastisch deformiert, d. h. eingedrückt, so ist einer Fortpflanzung dieser elastischen Deformation auf den den Ausblasekanal umgebenden Kappenwandungsbereich 1 durch den Einschnitt 4 vorgebeugt. Der Wandungsbereich 1 bleibt also undeformiert, so dass auch der durch ihn gebildete Ausblasekanal 2 seine ursprüngliche Gestalt und Richtung unverändert beibehält. Der aus dem Kanal 2 austretende zerstäubte Stoff (z. B. Puder, Insektenpulver u. dgl.) verlässt also den Zerstäuber stets in derselben Richtung, wodurch
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er in sicherer Weise der zu bestäubenden Stelle zugeführt werden kann, wobei insbesondere auch eine Verunreinigung der die Kappe betätigenden Hand durch Auftreffen von zerstäubtem Stoff vermieden ist.
Die Zerstäuberkappe kann mittels des Gewindes 9 auch an einen beispielsweise ebenfalls aus elastischem Material bestehenden halbkugelig oder kalottenförmig gestalteten Teil aufgeschraubt sein, der als Aufnahmebehälter für das zu zerstäubende Material dient, in welchem Falle die Zerstäuberkappe samt dem sie nach unten hin abschliessenden Aufnahmebehälter die Form eines Zerstäuberballes annimmt, bei dessen Deformation im Sinne des Ausblasens des zu zerstäubenden Stoffes die den Ausblasekanal begrenzenden Wandungsteile zufolge der Anordnung des Einschnittes 4 gleichfalls unverformt bleiben, so dass auch bei einer solchen Ausgestaltung die Ausblaserichtung bei Betätigung des Balles stets ungeändert bleibt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zerstäuberkappe, insbesondere aus Gummi od. dgl., mit ihre Wandung durchsetzendem Ausblasekanal für den durch elastisches Zusammendrücken der Kappe nach aussen zu fördernden und zu zerstäubenden Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem den Ausblasekanal (2) umgebenden Bereich (1) der aus einem Stück elastischen Materials gefertigten Kappenwandung und dem übrigen Teil (3) dieser Kappenwandung ein Einschnitt (4) vorgesehen ist, der einer Fortpflanzung der elastischen Ver-
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Ausblaserichtung durch die elastische Verformung der Kappe ungeändert bleibt.
Claims (1)
- 2. Zerstäuberkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Ausblasekanal (2) EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT167562T | 1949-08-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT167562B true AT167562B (de) | 1951-01-25 |
Family
ID=3653996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT167562D AT167562B (de) | 1949-08-17 | 1949-08-17 | Zerstäuberkappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT167562B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE896330C (de) * | 1951-07-01 | 1953-11-12 | Ernst Stahr | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeit oder zur Erzeugung eines UEberdruckes in Zerstaeuberbehaeltern |
| US5219101A (en) * | 1989-06-01 | 1993-06-15 | Pall Corporation | Contamination-resistant dispensing and metering drop forming device |
-
1949
- 1949-08-17 AT AT167562D patent/AT167562B/de active
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE896330C (de) * | 1951-07-01 | 1953-11-12 | Ernst Stahr | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeit oder zur Erzeugung eines UEberdruckes in Zerstaeuberbehaeltern |
| US5219101A (en) * | 1989-06-01 | 1993-06-15 | Pall Corporation | Contamination-resistant dispensing and metering drop forming device |
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