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Schaltung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, deren Frequenz entsprechend einer Steuerspannung geändert werden kann
EMI1.1
werden kann. Sie hat die Vorzüge, dass die er- wähnte Regelung nahezu energielos stattfindet und grosse Frequenzänderungen erreichbar sind.
Ausserdem wird in einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltung der Vorteil erzielt, dass die Amplitude der dem Gitter der Entladungs- röhre zugeführten Rückkopplungsspannung nahe- zu konstant bleibt, so dass eine grosse Änderung der Steilheit möglich wird.
Nach der Erfindung ist im Rückkopplungskreis der Entladungsröhre eine spannungsabhängige
Impedanz aufgenommen, deren Grösse sich bei
Variation der Amplitude der im Anodenkreis der
Entladungsröhre erzeugten Wechselspannung ändert, wodurch über diese Impedanz eine Phasen- drehung der hochfrequenten Wechselspannung bewirkt wird, die eine Frequenzänderung der erzeugten Schwingung zur Folge hat.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeich- nung dargestellten beispielsweisen Schaltung näher erläutert.
In der Figur ist mit 1 eine Entladungsröhre bezeichnet, die mittels des abgestimmten Kreises 2 und der gekoppelten Selbstinduktion 3 als Generator geschaltet ist ; infolgedessen wird eine Hochfrequenzschwingung erzeugt, deren Frequenz etwa mit der des abgestimmten Schwingungskreises 2 in Resonanz ist, falls das in diesem Anodenkreis der Röhre 1 aufgenommene Netzwerk, das aus einem kleinen Kondensator 4 und einer spannungsabhängigen Impedanz, z. B. einer vorgespannten Diode 5, besteht, keine Phasendrehung der dem Kreise 2 zugeführten Schwingungen bewirkt.
Wenn die Amplitude der im Anodenkreis erzeugten Spannung so klein ist, dass die Diode 5 gesperrt ist, wird dies der Fall sein, da parallel zur Diode 5 ein ebenfalls kleiner Kondensator 6 geschaltet ist. Dem Gitter der Entladungsröhre 1 wird ausserdem über die Klemme 7 eine modulierende Spannung zugeführt ; bei wachsender Amplitude der modulierenden Spannung wird die im Anodenkreis der Röhre 1 erzeugte Hochfrequenzspannung zunehmen und infolgedessen die Diode 5 leitend. Diese Diode 5 bildet in diesem Falle einen Parallelwiderstand zum Kondensator 6 und es wird infolgedessen die dem Kreise 2 zugeführte Spannung phasenverschoben.
Demzufolge wird aber die Frequenz der erzeugten
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Spannung einen anderen Wert annehmen, u. zw. den, bei dem die'gesamte Phasenverschiebung der Hochfrequenzspannung zwischen Gitter und
Anode das erforderliche Ausmass von 180 ein- nimmt. Die Drosselspulen 8 und 9 dienen zum
Durchlassen des Gleichstromes und haben für
Hochfrequenz eine grosse-Impedanz.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel hat weiters den Vorzug, dass die Amplitude der im
Schwingungskreis 2 erzeugten Spannung und demnach auch die Amplitude der Gitterwechselspannung der Röhre 1 einen konstanten Wert annimmt. Hiedurch wird der Nachteil vermieden, dass durch Änderung der Gittereinstellung der Röhre 1 mittels der modulierenden Spannung 7 eine derart veränderliche Anodenwechselspannung erzeugt wird, dass sich die dynamische Steilheit der Röhre nahezu nicht ändert.
Statt einer Diode 5 kann man auch eine andere spannungsabhängige Impedanz, z. B. eine Gleichrichterzelle, verwenden. Diese Impedanz braucht auch nicht in den Anodenkreis der Röhre 1 aufgenommen zu werden, sondern kann im allgemeinen an einer beliebigen Stelle in der Schaltung untergebracht werden, wo sie eine von der modulierenden Spannung abhängige Phasendrehung der Hochfrequenzspannung bewirkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltung zur Erzeugung einer hochfre- quenten Schwingung, deren Frequenz entsprechend einer dem Steuergitter einer rückgekoppelten Entladungsröhre zugeführten Steuerspannung geändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass im Rückkopplungskreis eine spannungsabhängige Impedanz aufgenommen ist, deren Grösse sich bei Variation der Amplitude der im Anodenkreis der Entladungsröhre erzeugten Wechselspannung ändert, wodurch über diese Impedanz eine Phasendrehung der hochfrequenten Wechselspannung bewirkt wird, die eine Frequenz- änderung der erzeugten Schwingung zur Folge hat.