AT167603B - Resonanzboden für Pianinos - Google Patents

Resonanzboden für Pianinos

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AT167603B
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ribs
treble
bass
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Willibald Dipl Ing Lutschinger
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Willibald Dipl Ing Lutschinger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Resonanzboden für Pianinos 
 EMI1.1 
 wie die erste Rippe für den Basssteg aufweist, wodurch für den Übergang vom Diskant zum Bass im wesentlichen eine gleiche Rippensteifigkeit gegeben ist. Der Umriss des Resonanzbodens wird nach der Erfindung von einem Rechteck gebildet, von dem im Bassteil zwei Ecken nach konkaven bzw. im Diskantteil eine Ecke nach einer teils konvexen, teils konkaven Kurve abgetrennt sind. Nach einer   Ausführungsform   der Erfindung wird der Umriss des Resonanzbodens aus einem Rechteck gebildet, von dem im Bassteil eine Ecke und im Diskantteil eine Ecke durch einen spitzen Winkel einschliessende Gerade, die derart gelegt sind, dass der Resonanzboden im Bassteil die grösste Länge in Richtung der Rippen aufweist, abgetrennt sind.

   Die Wirkung des Resonanzbodens nach der Erfindung kann zusätzlich dadurch erhöht werden, dass die vordere Kastenwand durch ein schalldurchlässiges Gewebe od. dgl. ersetzt wird. 



   Der Resonanzboden nach der Erfindung erhält die Schwingungsfähigkeit einer Kolbenmembrane, d. h. er kann sowohl um die x-als auch um die y-und die z-Achse schwingen. Durch die Versteifung des Resonanzbodens durch Rippen wird das Prinzip der Wagnerschen Membran verwirklich. Die verbesserte Schwingungsfähigkeit des Resonanzbodens ergibt die angestrebte Schallabstrahlung, wobei die Möglichkeit besteht, diese Schallabstrahlung in sämtlichen Tonlagen in gewünschter Stärke zu erreichen und auch die Klangfarbe zu beeinflussen. Der Resonanzboden nach der Erfindung weist auch den Vorteil auf, dass er ohne Änderung des üblichen Aufbaues eines Pianinos, insbesondere auch ohne Änderung 
 EMI1.2 
 

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 und einem Diskantteil 2, der mechanisch mit dem Schwingungsteil 1 gekoppelt ist.

   Der
Diskantteil 2 ist zweckmässig durch die tangential zu dem kreisförmigen Schwingungsteil 1 ver- laufende Gerade 3 und die ebenfalls tangential in den kreisförmigen Schwingungsteil 1 über- gehende konkave Kurve   4   begrenzt. 5 und 6 sind die Stege zur Befestigung der Saiten. Mit 7 sind einige Saiten angedeutet. 



   Die in Fig. 2 dargestellten   Annäherungsform   des Resonanzbodens an die theoretisch günstigste
Form nach Fig. 1 ist wieder in den üblichen recht- eckigen Umriss eines Resonanzbodens für Pia- ninos eingeschrieben. Von dieser Rechteckform sind durch die konvexen Kurven 8 und 9 zwei
Ecken abgeschnitten, während die dritte Ecke durch eine teils konkave, teils konvexe Kurve abgetrennt ist. Es ergibt sich dadurch eine Form des Resonanzbodens, die praktisch die gleichen
Schwingungseigenschaften aufweist wie die Form nach Fig. 1. 5 und 6 sind wieder die beiden Stege zur Befestigung der Saiten. An der Unterseite des Resonanzbodens sind Rippen I-IX befestigt, die ein   Längsprofil   aufweisen, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Rippen sind strahlenförmig angeordnet, so dass ihre Länge vom Diskant gegen den Bass hin zunimmt.

   Das Längsprofil der Rippen ist so gewählt, dass die Steifigkeit der Rippen vom Diskant gegen den Bass zu abnimmt. Das Längsprofil der Rippen weist zwei Wendepunkte Wauf. Die gedachten Verbindungslinien dieser Wendepunkte sind durch gestrichelte Linien angedeutet und ergibt sich aus der Zeichnung, dass diese Linien im Wesen parallel zu der Umrissform des Resonanzbodens verlaufen, jedoch im Diskantteil näher am Rande als im Bassteil, wodurch eine weitere Beeinflussung der Schwingungsfrequenz der Bodenteile erfolgt. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform des Resonanzbodens ist für industrielle Massenfertigung bestimmt und gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 2 noch weiter vereinfacht. Bei dieser Ausführungsform werden die Kurven 8 und 10 durch Gerade 11 und 12 ersetzt, die einen spitzen Winkel miteinander einschliessen. Die Ausbildung und Anordnung der Rippen   IIX   ist die gleiche wie vor beschrieben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Resonanzboden für Pianinos, bei welchen sich die Saiten des Diskantteiles mit den Saiten des Bassteiles kreuzen, dadurch gekennzeichnet, dass an seiner Unterseite als Träger gleicher Festigkeit ausgebildete Rippen befestigt sind, wobei deren Breite konstant gehalten ist, die Höhe aber von der Mitte nach den Rändern durch Begrenzung der Unterseite durch eine Kurve mit zwei Wendepunkten abnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Resonanzboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen von der Oberkante zur Unterkante des Resonanzbodens strahlenförmig auseinanderlaufen, derart, dass die Länge der Rippen vom Diskant gegen den Bass hin zunimmt, wogegen die Rippensteifigkeit in derselben Richtung abnimmt.
    3. Resonanzboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsprofile der Rippen und ihre Anordnung so gewählt sind, dass die gedachten Verbindungslinien der Wendepunkte im wesentlichen parallel zu der theoretisch günstigsten Umrissform des Bodens verlaufen, u. zw. im Diskantteil näher an der Einspannung des Bodens als im Bassteil.
    4. Resonanzboden nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte EMI2.1 eine gleiche Rippensteifigkeit gegeben ist.
    5. Resonanzboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sein Umriss von einem Rechteck gebildet wird, von dem im Bassteil zwei Ecken nach konkaven und im Diskantteil eine Ecke nach einer teils konvexen, teils konkaven Kurve abgetrennt sind.
    6. Resonanzboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sein Umriss aus einem Rechteck gebildet wird, von dem im Bassteil eine Ecke und im Diskantteil eine Ecke durch einen spitzen Winkel einschliessende Gerade, die derart gelegt sind, dass der Resonanzboden im Bassteil die grösste Länge in Richtung der Rippen aufweist, abgetrennt sind.
AT167603D 1949-05-07 1949-05-07 Resonanzboden für Pianinos AT167603B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003405A1 (de) * 2012-02-23 2013-08-29 Vioga Gmbh Resonanzboden für Tasteninstrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012003405A1 (de) * 2012-02-23 2013-08-29 Vioga Gmbh Resonanzboden für Tasteninstrument
EP2817798B1 (de) 2012-02-23 2018-08-08 Schimmel-Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Tasteninstrument

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