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Österreichische
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DAVID GESTETNER IN LONDON.
Schablonendruckvorrichtung.
Die vorliegende Erfindung betrifft weitere Ausgestaltungen gewisser Teile der in dem Patente Nr. 13887 beschriebenen Schablonendruckvorrichtung, welche den Zweck haben, Ion Papierbogen während des Einführens desselben in die Maschine an der Berührung mit ler Oberfläche der unteren Farbwalze zu hindern, das Anbringen der Schablone an der Maschine zu erleichtern und die erstere in richtiger Stellung zu den Maschinenteilen zu 3ichern.
Fig. 1 veranschaulicht einen Teil der Maschine in der Endansicht und zeigt die Farbwalzen, die zum Zuführen und Verteilen der Druckerschwärze dienenden Verteilungwalzen, die um die Farbwalzen geschlungenen endlosen Bänder samt dem porösen Bogen, die Papierschutzeinrichtungen und die von den endlosen Bändern getragene Schablone.
Fig. 2 ist eine Abwicklung eines Paares endloser Bänder mit den darauf befindlichen Teilen, nämlich dem porösen Bogen, der Papierschutzeinrichtung und der Schablone, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber weggelassen sind. Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines Teiles des verbesserten Schablotienl) ogens. Fig. 4 ist die in grösserem Massstabo dargestellte Endansicht eines Teiles eines endlosen Bandes, wobei ein Teil der Papierschutzeinrichtung und des Schablonenbogens in Stellung auf den endlosen Bändern gezeigt ist. Fig. 5 ist ein der vorhergehenden Figur entsprechender Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 2.
In einigen der vorgenannten Figuren sind einzelne Teile zwecks Verdeutlichung übertrieben gross gezeichnet.
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von denen je ein Ende um je eine der Farbwalzen a, ax gelegt ist, g, g sind die zum Verteilen der Druckerschwärze dienenden Walzen.
Nach vorliegender Erfindung ist an den endlosen Bändern c, c eine Papierschutzvorrichtung d angebracht. Letztere kann aus Ladertuch oder anderem geeigneten Material hergestellt sein und besitzt zwei an den längeren Querkanten derselben fest angebrachte Schienen dl, d2, mittels deren diese Vorrichtung an den endlosen Bändern befestigt werden kann. Zu diesem Zwecke besitzt die Schiene dl nahe den beiden Enden schlüssellochförmige
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endlosen Bänder sind dagegen mit Knöpfen oder Aufsteckbolzen cl, c2 versehen.
Die Knöpfe cl sind nahe dem Aussenrande der endlosen Bänder e, c und die Knöpfe c2 nahe dem Innenrande dieser Bänder angebracht. Die Schlitze d3, d3 bezw. d4, d4 besitzen in der Breitenrichtung der Bänder eine dem Abstand der zugehörigen Knöpfe cl, c1 bezw. < , c entsprechende Entfernung und die weiteren kreisförmigen Teile der Schlitze besitzen in der Längenrichtung der Bänder eine dem Abstande der Knöpfe cl-c2 entsprechende Entfernung.
Diese Einrichtung sichert die Papierschutzeinrichtung in richtiger Stellung auf den endlosen Bändern c, c.
Die Schienen d1, d2 sind vorteilhaft aus Metallblech hergestellt und an den Rändern gefaltet oder umgebördelt, um sie zu versteifen. Die Papiorschutzvorrichtung d wird geeigneterweise mit den Schienen dl, d2 in der Weise verbunden, dass die Ränder der die
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Schutzvorrichtung bildenden Auflage d in die umgebördelten Ränder d5, d0 der Schienen eingeführt und durch Nieten d7, in'der Schiene dl festgehalten werden. ist der poröse Bogen, dessen Enden mit den Schienen e, verbunden sind, welch letztere vorteilhaft
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geschoben und darin festgeklemmt.
Die Schiene el besitzt schlossellochförmige Schlitze e, mittels deren diese Schiene abnehmbar an der Schiene d2 befestigt werden kann, welch letztere an den diesen Schlitzen e4 entsprechenden Stellen Knöpfe oder Bolzen d8 besitzt.
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Die letzteren sind an ihren freien Enden mit Ringen e6 versehen, welche in Haken c8 der endlosen Bänder c eingehängt werden können.
Mittelst dieser Einrichtung kann der poröse Bogen rasch in die Gebrauchsstellung gebracht und durch die Federn in richtiger Spannung erhalten werden. 1 ist der Schablonenbogen.
Wird derselbe bei Schreibmaschinen verwendet, so wird er gewöhnlich aus einem Bogen Seidenpapier vor dem Schablonenpapier und einem Bogen stärkeren Papieres auf der Rückseite gebildet, welch letzteres längs jedem der beiden senkrechten oder Längsränder und längs des Oberrandes mit Ziffern versehen ist. Nachdem die Schablone durch Zusammenlegen der Bögen aus Seiden-und stärkerem Papier gebildet worden ist, werden dieselben zugeschnitten, so dass kurze Stücke derselben übrig bleiben, die in der Zeichnung mit 11,/2 bezeichnet sind.
Wenn jedoch die Schablone durch eine Cyclostyle-Feder (-Rädchen) oder einen Griffel hergestellt wird, so können diese Bögen an der Vorder-und Rückseite der Schablone entfallen ; sie bilden jedoch, obgleich in der Zeichnung dargestellt, keinen Bestandteil vorliegender Erfindung und sind nicht unbedingt, sondern nur insoferne notwendig, als sie zur Verstärkung der Schablonenränder dienen. Der eine Rands des Schablonenbogens ist in irgend einer geeigneten Weise verstärkt, beispielsweise wie dargestellt, mittelst der Papiere fl, f2, die zu beiden Seiten des Schablonenbogens an den letzteren angelegt werden, wobei der Papierbogen/s ein kurzes Stück gefaltet ist, so dass der Schablonenbogen und das Papier 11 in dem gefalteten Teil des Papieres 12 ein- geschlossen oder eingeschoben sind.
Diese Teile werden nun mittelst Wachs, Kitt, Firnis oder ein anderes geeignetes Bindemittel zusammengeklebt.
Dieser verstärkte Rand hat schlüssellochförmige Schlitze j4, mittelst deren der Rand auf die Knöpfe d8 aufgeschoben werden kann, wodurch die Schablone in richtiger Stellung auf der Maschine gesichert werden kann.
Hiebei haftet der Schablonenkörper wie bei der in der Haupterfindung angegebenen
Anordnung fest an dem mit Druckerschwärze versehenen porösen Bogen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
Schablonendruckvorrichtung nach Patent Nr. 13887, gekennzeichnet durch :
1 Eine abnehmbare Papierschutzeinrichtung (d), welche an jeder ihrer Lang-bezw.
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