AT16966U1 - Reinigungsbürste für ein Förderband - Google Patents

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AT16966U1 ATGM50214/2019U AT502142019U AT16966U1 AT 16966 U1 AT16966 U1 AT 16966U1 AT 502142019 U AT502142019 U AT 502142019U AT 16966 U1 AT16966 U1 AT 16966U1
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Abstract

Es wird ein Abstreifelement für ein Förderband (6) mit einem Stahlträger (1) beschrieben, auf dem eine Abstreifleiste (2) aus gesintertem Hartmetall mittels einer Klebeschicht (3) befestigt ist. Um vorteilhafte Klebebedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass die Abstreifleiste (2) einen bei ihrer Herstellung aus einem Hartmetall-Sinterkörper geformten, strukturierten Klebebereich (7) mit einer Klebefläche bildet, die zumindest der eineinhalbfachen Fläche eines unstrukturierten Klebebereichs (7) gleicher Größe entspricht und eine Strukturtiefe (t) kleiner als die Dicke (d) der Klebeschicht (3) aufweist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Abstreifelement für ein Förderband mit einem Stahlträger, auf dem eine Abstreifleiste aus gesintertem Hartmetall mittels einer Klebeschicht befestigt ist.
[0002] Um die Abstreifleiste aus Hartmetall eines Abstreifelements für ein Förderband vorteilhaft mit dem sie aufnehmenden Stahlträger verbinden zu können, ist es bekannt, die Abstreifleiste mithilfe eines Silberlots auf den Stahlträger aufzulöten. Das Ersetzen dieser teuren Lötverbindung durch eine Klebeverbindung hat jedoch nicht zu der erforderlichen Standfestigkeit der Verbindung geführt, auch dann nicht, wenn die Abstreifleiste aus Hartmetall mit dem Stahlträger zusätzlich verschraubt wurde.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Klebeverbindung zwischen der Abstreifleiste aus Hartmetall und dem Stahlträger so auszugestalten, dass eine vorteilhafte Standfestigkeit der Verbindung gewährleistet werden kann.
[0004] Ausgehend von einem Abstreifelement der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Abstreifleiste einen bei ihrer Herstellung aus einem Hartmetall-Sinterkörper geformten, strukturierten Klebebereich mit einer Klebefläche bildet, die zumindest der eineinhalbfachen Fläche eines unstrukturierten Klebebereichs gleicher Größe entspricht und eine Strukturtiefe kleiner als die Dicke der Klebeschicht aufweist.
[0005] Durch die Strukturierung des Klebebereichs der Abstreifleiste wird eine deutlich vergröBerte Klebefläche erhalten, die eine entsprechende Vergrößerung der Haftung zwischen dem Stahlträger und der Abstreifleiste aus Hartmetall mit sich bringt. Zum Unterschied zum Stahlträger kann die Oberfläche eines gesinterten Hartmetalls nicht in einfacher Weise durch ein Sandstrahlen strukturiert werden. Aus diesem Grunde wird nach der Erfindung der strukturierte Klebebereich beim Formpressen des für die Herstellung der Abstreifleiste eingesetzten Hartmetall-Sinterpulvers zu einem Sinterkörper mitgeformt, sodass eine sonst nur schwierig durchführbare Nachbearbeitung zur Oberflächenstrukturierung entfallen kann. Die Strukturtiefe muss allerdings kleiner als die aufgrund des eingesetzten Klebers vorgeschriebene Dicke der Klebeschicht zwischen Stahlträger und Klebeschicht gewählt werden, damit die Klebeschicht vollflächig wirksam werden kann.
[0006] Die Strukturierung des Klebebereichs hat die Aufgabe einer Vergrößerung der Klebefläche, sodass an sich jede Form der Strukturierung möglich ist, die durch ein Formpressen des die spätere Abstreifleiste bildenden Sinterkörpers hergestellt werden kann und eine Oberflächenvergrößerung zumindest um das Eineinhalbfache bedingt. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich allerdings, wenn der Klebebereich der Abstreifleiste durch parallele Rillen strukturiert ist, weil für die Ausbildung solcher Rillen einfache Pressformen für den zur Herstellung der Abstreifleisten vorzusehenden Sinterkörper eingesetzt werden können.
[0007] Üblicherweise werden mehrere Abstreifelemente über die Breite des Förderbands nebeneinandergereiht. Auf die sich in einer Draufsicht zu einer über die Breite des Förderbands durchgehenden Schableiste ergänzenden Abstreifleisten aus Hartmetall lagert sich das Abstreifgut an, was zu einer Störung der Abstreifwirkung führen kann. Um ein übermäßiges Anwachsen von Ablagerungen auf den die Stahlträger abdeckenden Abstreifleisten zu verhindern, können die einzelnen auf der der Schabkante gegenüberliegenden Längsseite über den Stahlträger vorstehenden Abstreifleisten aus Hartmetall hinsichtlich ihres vorstehenden Abschnitts gegen die beiden Enden der Abstreifleiste zurückgenommen sein. Dies bewirkt im Zuge der aus den einzelnen Abstreifleisten zusammengesetzten Schableiste eine Unterbrechung der über die Stahlträger vorstehenden Längsabschnitte der Abstreifleisten, was zur Folge hat, dass der Aufbau von Abstreifgut insbesondere im Bereich der über die Stahlträger vorstehenden Längsabschnitte der Abstreifleiste auf der der Schabkante gegenüberliegenden Seite mit der Wirkung behindert wird, dass größere Ansammlungen von auf der Abstreifleiste anhaftendem Abstreifgut weitgehend vermieden werden können.
[0008] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
[0009] Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Abstreifelement eines Abstreifers in einer Ansicht in Längsrichtung der Abstreifleiste,
[0010] Fig. 2 dieses Abstreifelement in einer Draufsicht in einem größeren Maßstab,
[0011] Fig. 3 das Abstreifelement nach der Fig. 2 in einer Ansicht auf die der Schabkante gegenüberliegenden Rückseite und
[0012] Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig.3 in einem größeren Maßstab.
[0013] Ein erfindungsgemäßes Abstreifelement weist einen Stahlträger 1 und eine dem Stahlträger 1 abdeckende Abstreifleiste 2 aus Hartmetall auf, die mit dem Stahlträger 1 durch eine Klebeschicht 3 verbunden ist. Gemäß der Fig. 1 sind die Stahlträger 1 durch Stützarme 4 mit einer Tragwelle verbunden, über die die Abstreifleisten 2 mit ihrer Schabkante 5 an ein Förderband 6 federnd angedrückt gehalten werden, und zwar im Bereich einer Umlenkrolle für das Förderband 6. Die Abstreifleisten 2 aus Hartmetall ergänzen sich zu einer über die Bandbreite durchgehenden Schableiste.
[0014] Damit eine auch höheren Anforderungen hinsichtlich der Standfestigkeit genügende Klebeverbindung zwischen Stahlträger 1 und der Abstreifleiste 2 aus Hartmetall sichergestellt werden kann, bildet die Abstreifleiste 2 aus Hartmetall einen strukturierten Klebebereich 7 in Form von parallelen Rillen 8, die eine Strukturtiefe t aufweisen, die kleiner als die Dicke d der Klebeschicht 3 ist, wie dies der Fig. 4 entnommen werden kann. Durch den strukturierten Klebebereich 7 der Abstreifleiste 2 aus Hartmetall wird eine hartmetallseitige Klebefläche erhalten, die zumindest um das Eineinhalbfache größer als der unstrukturierte Klebebereich sein soll, um aufgrund der vergrößerten Klebefläche eine bessere Haftung zwischen der Abstreifleiste 2 aus Hartmetall und dem Stahlträger 1 zu erreichen. Der strukturierte Klebebereich 7 in Form von Rillen 8 oder andern geometrischen Formen, beispielsweise vierseitigen Pyramiden, kann jedoch nicht ohne Weiteres durch eine Nachbearbeitung der fertig gesinterten Abstreifleiste 2 hergestellt werden. Aus diesem Grund wird der strukturierte Klebebereich 7 bereits im Zuge der Herstellung des Sinterkörpers für die Abstreifleiste 2 geformt, und zwar durch ein Formpressen des noch nicht oder vorgesinterten Sinterkörpers.
[0015] Der Stahlträger 1 kann selbstverständlich zur Vorbereitung der Klebeverbindung in herkömmlicher Weise im Klebebereich einer Sandstrahlbehandlung unterworfen werden. Außerdem können die Abstreifleisten 2 aus Hartmetall zusätzlich in an sich bekannter Art mit dem Stahlträger 1 durch Schrauben 9 verbunden werden.
[0016] Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, weist die Abstreifleiste 2 aus Hartmetall eine in der Draufsicht rechteckige Grundrissform auf, wobei allerdings der den Längsrand bildende Abschnitt 10, der auf der der Schabkante 5 gegenüberliegenden Seite über den Stahlträger 1 vorsteht, gegen die beiden Enden der Abstreifleiste 2 zurückgenommen ist. Diese zurückgenommenen Abschnitte 11 ergeben im Zuge der durch die Abstreifleisten 2 nebeneinandergereihten Abstreifelemente gebildeten Schableisten Unterbrechungen im Verlauf der überstehenden Abschnitte 10 mit der Wirkung, dass sich vom Förderband 6 abgeschabtes Material nur in einem geringeren Ausmaß an den Abstreifleisten 2 ansetzen kann.

Claims (3)

Ansprüche
1. Abstreifelement für ein Förderband (6) mit einem Stahlträger (1), auf dem eine Abstreifleiste (2) aus gesintertem Hartmetall mittels einer Klebeschicht (3) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifleiste (2) einen bei ihrer Herstellung aus einem Hartmetall-Sinterkörper geformten, strukturierten Klebebereich (7) mit einer Klebefläche bildet, die zumindest der eineinhalbfachen Fläche eines unstrukturierten Klebebereichs (7) gleicher Größe entspricht und eine Strukturtiefe (t) kleiner als die Dicke (d) der Klebeschicht (3) aufweist.
2. Abstreifelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebebereich (7) der Abstreifleiste (2) durch parallele Rillen (8) strukturiert ist.
3. Abstreifelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifleiste (2) aus Hartmetall auf der der Schabkante (5) gegenüberliegenden Längsseite über den Stahlträger (1) vorsteht und dass der vorstehende Abschnitt (10) gegen die beiden Enden der Abstreifleiste (2) zurückgenommen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATGM50214/2019U 2019-12-04 2019-12-04 Reinigungsbürste für ein Förderband AT16966U1 (de)

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Citations (5)

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EP0749918A1 (de) * 1995-06-21 1996-12-27 Gummi-Huber Industriebedarf Ag Abstreifer
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Non-Patent Citations (1)

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Title
HABENICHT GERD. Kleben: Grundlagen, Technologien, Anwendungen. 5. Auflage. Berlin Heidelberg: Springer, 2006, ISBN: 978-3-540-26273-2 ; E-ISBN: 978-3-540-31223-9 ; DOI: 10.1007/3-540-31223-4 *

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