AT16984U1 - Möbelschrank - Google Patents
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Abstract
Möbelschrank (1) mit einem Korpus (2) und einer aufschwenkbaren Tür (3), welche an einer Seite (4) der Tür (3) an dem Korpus (2) angeschlagen ist, wobei der Möbelschrank (1) eine Zugangsklappe (5) aufweist, welche an der Tür (3) um eine im Wesentlichen normal auf die Seite (4) der Tür (3) orientierte Kippachse (6) kippbar angeschlagen ist.
Description
MÖBELSCHRANK
[0001] Die Erfindung betrifft einen Möbelschrank mit einem Korpus und einer aufschwenkbaren Tür, welche an einer Seite der Tür an dem Korpus angeschlagen ist.
[0002] Möbelschränke sind Einrichtungsgegenstände, welche beispielsweise in Häusern, Wohnungen, und öffentlichen Gebäuden als Stauraum für diverse Gegenstände verwendet werden. Insbesondere in Krankenhäusern und/oder Therapiezentren, sowie in Arbeitsräumen bestehen hohe Anforderungen an Einrichtungsgegenstände hinsichtlich deren Langlebigkeit, Robustheit, einfacher, intuitiver Bedienbarkeit und einfacher Reinigung.
[0003] Möbelschränke des Standes der Technik weisen einen Korpus auf, an welchem eine aufschwenkbare Tür angebracht ist. Wird die Tür aufgeschwenkt, wird ein Zugriff auf einen Innenraum des Korpus ermöglicht. Des Weiteren sind auch Möbelschränke mit Schiebetüren bekannt. Oftmals werden in Möbelschränken Einwurfbehälter integriert, welche beispielsweise als Müllbehälter fungieren. Diese Einwurfbehälter werden beispielsweise an der Tür angebracht, sodass der Einwurfbehälter beim Öffnen der Tür mit dieser aufschwenkt und somit einfach zugänglich ist. Dies ist insbesondere bei Badezimmer- oder Küchenschränken üblich.
[0004] Ein Nachteil herkömmlicher Möbelschränke besteht darin, dass immer die gesamte Tür vorzugsweise vollständig geöffnet werden muss um einen Zugang zu dem Innenraum des M6öbelschranks zu erhalten. Dies ist insbesondere bei einem an der Tür befestigten Einwurfbehälter notwendig, um einen Zugang zu diesem zu erlangen. Die aufschwenkende Tür führt zu einem erhöhten Platzbedarf des Möbelschranks im geöffneten Zustand, wodurch vor allem bei geringem Platzangebot im Umfeld des Möbelschranks oftmals keine vollständige Öffnung erreicht werden kann. Des Weiteren ist es notwendig die Tür eines herkömmlichen Möbelschranks vollständig zu Öffnen, um einen Zugriff auch nur auf einen Teil des Innenraums zu erlangen.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung einen Möbelschrank bereitzustellen, welcher die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Möbelschrank eine Zugangsklappe aufweist, welche an der Tür um eine im Wesentlichen normal auf die Seite der Tür orientierte Kippachse kippbar angeschlagen ist.
[0007] Der erfindungsgemäße Möbelschrank umfasst einen Korpus und eine aufschwenkbare Tür. Die aufschwenkbare Tür ist an einer Seite der Tür an den Korpus angeschlagen. Des Weiteren weist der erfindungsgemäße Möbelschrank eine Zugangsklappe auf, welche an der Tür um eine im Wesentlichen normal die Seite der Tür orientierte Kippachse kippbar angeschlagen ist. Der erfindungsgemäße Möbelschrank weist somit zusätzlich zu der Tür eine Zugangsklappe auf, welche an der Tür vorgesehen ist, und welche unabhängig von der Tür geöffnet werden kann. Die Zugangsklappe stellt einen zusätzlichen Zugang zu dem Innenraum des Möbelschranks bereit, wobei hierfür die Tür geschlossen bleiben kann. Die Zugangsklappe kann frei dimensioniert und an der Tür positioniert werden, um einen Zugang auf unterschiedliche Bereiche des Innenraums zu ermöglichen. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass anstatt die gesamte Tür zu öffnen, nur die Zugangsklappe geöffnet werden muss um auf einen bestimmten Bereich des Innenraums Zugriff zu erlangen. Zudem ermöglicht die Kippachse der Zugangsklappe eine Betätigung der Zugangsklappe ohne nennenswert erhöhten Platzbedarf, insbesondere vor und vor allem neben dem erfindungsgemäßen Möbelschrank. Dies führt zu einer zusätzlichen, vereinfachten Zugriffsmöglichkeit auf den Bereich des Innenraums im Vergleich zu Möbelschänken des Standes der Technik. Besonders vorteilhaft ist, dass die Zugangsklappe kippbar angeschlagen ist, wodurch diese beispielsweise durch ausüben eines Drucks mit einem Knie oder einem Fuß auf eine AuBenseite der Zugangsklappe geöffnet werden kann. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, den Möbelschrank mit den Händen zu berühren um einen Zugriff auf den Innenraum zu erlangen. Dies ist insbesondere beim Einsatz im medizinischen Umfeld wie in Krankenhäusern und Pflegeanstalten von Vorteil, um eine Kontaminierung der Hände mit Keimen zu vermieden.
[0008] Vorzugsweise ist an einer Innenseite der Zugangsklappe ein Einwurfbehälter vorgesehen. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zugangsklappe einen Zugriff auf den Einwurfbehälter gewährt, ohne dass die Tür des Möbelschranks geöffnet werden muss. Zudem wird durch die Verkippung der Zugangsklappe ein besonders komfortabler Zugriff auf den Einwurfbehälter erreicht.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelschranks weist der Möbelschrank ein Dämpferelement auf, und die Zugangsklappe ist mit dem Dämpferelement verbunden. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zugangsklappe eine gedämpfte und gleichmäßige Offnungs- und Schließbewegung ausführt.
[0010] Vorzugsweise ist das Dämpferelement eine Hydraulikfeder. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass ein im Möbelbau weit verbreitetes und langlebiges Bauteil für den ErfindungsgemäBen Möbelschrank verwendet wird. Gemäß einer alternativen Ausführungsvariante ist das Dämpferelement als Spiralfeder ausgebildet.
[0011] Das Dämpferelement weist in der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelschranks eine Arretierung auf, welche durch eine im Wesentlichen normal auf eine Außenseite der Zugangsklappe gerichtete Krafteinwirkung lösbar und/oder arretierbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zugangsklappe in einem geschlossenen Zustand oder einem geöffneten Zustand fixiert werden kann. Des Weiteren ist diese Fixierung durch ausüben einer Kraft auf die Zugangsklappe, beispielsweise mit einem Fuß oder Knie eines Benutzers des Möbelschranks einfach und ohne eine Verwendung der Hände lösbar beziehungsweise arretierbar.
[0012] Vorzugsweise weist die Tür des erfindungsgemäßen Möbelschranks ein mit dem Dämpferelement verbundenes Befestigungselement auf, welches sich von einer Innenseite der Tür in einem im Wesentlichen rechten Winkel erstreckt. Hierdurch wird ein zusätzlicher Befestigungspunkt zur Fixierung des Dämpferelements geschaffen, welcher sich beim Öffnen der Tür mit dieser mitbewegt. Somit entfällt die Notwendigkeit ein kompliziertes Umlenk- und/oder Lagersystem für das Dämpferelement in den Möbelschrank zu integrieren, wodurch die Robustheit und Langlebigkeit des Möbelschranks steigen und die Herstellungskosten reduziert werden.
[0013] Gemäß der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelschranks ist die Zugangsklappe in die Tür eingelassen. Durch die eingelassene Zugangsklappe liegt diese im geschlossenen Zustand in einer Ebene mit der Tür des erfindungsgemäßen Möbelschranks, wodurch der Platzbedarf des Möbelschranks reduziert, und ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild realisiert wird. Des Weiteren ist die Außenseite der Tür hierdurch einfacher zu reinigen.
[0014] Der Möbelschrank weist in der bevorzugten Ausführungsform ein Zugangsklappen-Abdichtmittel auf, wobei das Zugangsklappen-Abdichtmittel in einem geschlossenen Zustand der Zugangsklappe in Kontakt mit der Zugangsklappe und der Tür steht. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass im geschlossenen Zustand der Zugangsklappe keine Verunreinigungen wie beispielsweise Staub zwischen der Zugangsklappe und der Tür in den Innenraum des Möbelschranks eindringen können.
[0015] Vorzugsweise weist der Möbelschrank ein Tür-Abdichtmittel auf, wobei das Tür-Abdichtmittel in einem geschlossenen Zustand der Tür in Kontakt mit der Tür und dem Korpus steht. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass im geschlossenen Zustand der Tür keine Verunreinigungen wie beispielsweise Staub zwischen der Tür und dem Korpus in den Innenraum des Möbelschranks eindringen können.
[0016] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Möbelschranks, sowie alternative Ausführungsvarianten werden in weiterer Folge anhand der Figuren näher erläutert.
[0017] Figur 1a zeigt einen erfindungsgemäßen Möbelschrank in einer bevorzugten Ausführungsform in einem geschlossenen Zustand.
[0018] Figur 19 zeigt den Möbelschrank aus Figur 1a mit einer geöffneten Zugangsklappe. [0019] Figur 1c zeigt den Möbelschrank aus Figur 1a und Figur 1b mit einer geöffneten Tür.
[0020] Figur 1d zeigt den Möbelschrank aus den Figuren 1a, 1b und 1c mit geöffneter Tür und geöffneter Zugangsklappe.
[0021] Figur 2a zeigt eine alternative Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks mit geöffneter Zugangsklappe.
[0022] Figur 2b Zzeigtdie in Figur 2a dargestellte Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks mit geöffneter Tür.
[0023] Figur 1a bis Figur 1d zeigen einen erfindungsgemäßen Möbelschrank 1 in einer bevorzugten Ausführungsform mit einem Korpus 2 und einer aufschwenkbaren Tür 3. Die Tür 3 ist an einer Seite 4 der Tür 3 an den Korpus 2 angeschlagen. Hierbei werden beispielsweise Türscharniere verwendet, welche dem Fachmann auf dem Gebiet des Möbelbaus allgemein bekannt sind. Der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 weist des Weiteren eine Zugangsklappe 5 auf. Die Zugangsklappe 5 ist an der Tür 2 um eine im Wesentlichen normal auf die Seite 4 der Tür 3 orientierte Kippachse 6 kippbar angeschlagen. Die Kippachse 6 ist in Figur 1b in einer punktierten Linie dargestellt, wobei die Kippbarkeit der Zugangsklappe 5 mit einem Pfeil angedeutet ist. Die Kippachse 6 ist in Figur 1b in einem unteren Bereich der Zugangsklappe 5 angeordnet. In einer alternativen Ausführungsvariante kann die Kippachse 6 auch an einer anderen Position der Zugangsklappe 5, parallel zu der in Figur 1b dargestellten Kippachse 6, beispielsweise auf halber Höhe in der Mitte der Zugangsklappe 5 angeordnet sein. In den Figuren ist der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 zu Illustrationszwecken als Unterschrank für einen Waschtisch dargestellt. Der erfindungsgemäße Möbelschrank kann im Allgemeinen in jeglicher bekannten Form eines Möbelschranks 1 ausgeführt sein. Durch die am dem erfindungsgemäßen Möbelschrank 1 vorhandene Zugangsklappe 5 wird die Möglichkeit bereitgestellt, Zugriff auf einen Innenraum 7 des M6belschranks 1 zu erlangen ohne die Tür 3 zu öffnen. Je nach Größe und Position der Zugangsklappe 5 kann hierdurch der Platzbedarf des Möbelschranks 1 beim Offnen im Vergleich zum Öffnen der gesamten Tür 3 wesentlich reduziert werden. Des Weiteren erlaubt eine entsprechende Positionierung der Kippachse 6 die Öffnung der Zugangsklappe 5 mittels ausüben eines Drucks auf einen unteren Bereich einer Außenseite 8 der Zugangsklappe 5 mit einem Fuß oder einem Knie eines Benutzers. Hierdurch muss der Benutzer den Möbelschrank 1 nicht mit den Händen anfassen. Dies ist insbesondere im medizinischen Umfeld nützlich, da das Risiko einer Kontaminierung der Hände des Benutzers mit Keinem auf diese Art reduziert wird.
[0024] Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist an dem erfindungsgemäßen Möbelschrank 1, wie in den Figuren dargestellt, an einer Innenseite 9 der Zugangsklappe 5 ein Einwurfbehälter 10 vorgesehen. Der Einwurfbehälter 10 kann beispielsweise als Müllbehälter oder Auffangbehälter für Schmutzwäsche dienen. Durch die Positionierung des Einwurfbehälters 10 an der Innenseite 9 der Zugangsklappe 5 wird der Vorteil bereitgestellt, dass der Einwurfbehälter 10 beim Offnen der Zugangsklappe 5 bequem und platzsparend zugänglich ist, ohne dass die Tür 3 des Möbelschranks 1 geöffnet werden muss. Der Einwurfbehälter 10 kann beispielsweise als Metallabfallbehälter, Drahtgitterkorb oder Kunststoffkorb ausgeführt sein. Zudem kann in den Einwurfbehälter 10 ein Kunststoffsack, oder ein Sack aus einem alternativen Material, eingelegt sein.
[0025] Wie beispielsweise in Figur 1d dargestellt, weist der Möbelschrank 1 ein Dämpferelement 11 auf. Die Zugangsklappe 5 ist mit dem Dämpferelement 11 verbunden. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zugangsklappe 5 beim Öffnen und Schließen eine gleichmäßige, gedämpfte Bewegung ausführt. Vorzugsweise ist das Dämpferelement 11, wie in den Figuren dargestellt, als Hydraulikfeder ausgeführt. In einer alternativen Ausführungsvariante kann das Dämpferelement 11 beispielsweise als Spiralfeder ausgeführt sein. Ebenso kann das Dämpferelement 11 anstatt als Hydraulikstoßdämpfer als Elektro- oder Gasdruckdämpfer ausgeführt sein. Weitere im Möbelbau übliche Dämpferelemente 11 sind dem Fachmann allgemein bekannt. Das Dämpferelement 11 weist gemäß der bevorzugten Ausführungsvariante zudem eine in den Figuren nicht dargestellte Arretierung auf. Die Arretierung ist durch eine im Wesentlichen normal auf eine Außenseite 8 der Zugangsklappe 5 gerichtete Krafteinwirkung lösbar und/oder arretierbar. Hierdurch kann die Arretierung durch Ausüben eines Drucks mit einem Knie oder deinem Fuß auf die Außenseite 8 der Zugangsklappe 5 bedient werden.
[0026] Wie in den Figuren 1b bis 2b dargestellt, weist der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 vorzugsweise ein Befestigungselement 13 auf. Das Befestigungselement 13 erstreckt sich von einer Innenseite 12 der Tür 3 in einem im Wesentlichen rechten Winkel und ist mit dem Dämpferelement 11 verbunden. In der, in den Figuren dargestellten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 ist ein Ende des als Hydraulikfeder ausgeführten Dämpferelements 11 mit der Zugangsklappe 5, und ein der Zugangsklappe 5 gegenüberliegendes Ende der Hydraulikfeder mit dem Befestigungselement 13 verbunden. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass das Befestigungselement 13 eine Vielzahl an Montagemöglichkeiten für das Dämpferelement 11 bereitstellt, auch wenn dieses in einer anderen Ausführungsvariante als der in den Figuren dargestellten Hydraulikfeder ausgeführt ist. Hierdurch können verschiedene Dämpferelemente 11 unterschiedlicher Konstruktionen in dem erfindungsgemäßen Möbelschrank 1 verwendet werden.
[0027] Gemäß der in den Figuren dargestellten, bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 ist die Zugangsklappe 5 in die Tür 3 eingelassen.
[0028] Hierdurch sind alle Elemente der Tür 3 auf einer Außenseite 14 der Tür 3 im geschlossenen Zustand im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet, wodurch ein ansprechendes Erscheinungsbild des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 erzeugt wird. Des Weiteren wird hierdurch der Platzbedarf des Möbelschranks 1 reduziert, und Reinigungsarbeiten erleichtert. Gemäß einer in den Figuren nicht dargestellten, alternativen Ausführungsvariante liegt die Zugangsklappe 5 zumindest abschnittsweise an der Tür 3 an.
[0029] Vorzugsweise weist der Möbelschrank 1 ein Zugangsklappen-Abdichtmittel auf, welche in den Figuren nicht dargestellt sind. Das Zugangsklappen-Abdichtmittel kann beispielsweise als Silikon- oder Gummidichtlippe ausgeführt sein. Das Zugangsklappen-Abdichtmittel steht in dem geschlossenen Zustand der Zugangsklappe 5 in Kontakt mit der Zugangsklappe 5 und der Tür 3. Hierdurch werden Spalten zwischen der Tür 3 und der Zugangsklappe 5 im geschlossenen Zustand der Zugangsklappe 5 abgedichtet, und der Innenraum 7 des Möbelschranks 1 wird gegenüber einem Eindringen von Staub, Schmutz oder Flüssigkeiten geschützt. Das ZugangsklappenAbdichtmittel kann beispielsweise permanent entweder mit der Tür 3 oder der Zugangsklappe 5 verbunden sein. Weitere Formen von Abdichtmitteln, welche als Zugangsklappen-Abdichtmittel geeignet sind, sind dem Fachmann allgemein bekannt.
[0030] Des Weiteren weist der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 in der bevorzugten Ausführungsform ein Tür-Abdichtmittel auf, welches in den Figuren nicht dargestellt ist. Das Tür-Abdichtmittel steht in dem geschlossenen Zustand der Tür 3 in Kontakt mit der Tür 3 und dem Korpus 2 des Möbelschranks 1. Hierdurch werden Spalten zwischen der Tür 3 und dem Korpus 2 im geschlossenen Zustand der Tür 3 abgedichtet, und der Innenraum 7 des Möbelschranks 1 wird gegenüber einem Eindringen von Staub, Schmutz oder Flüssigkeiten geschützt. Insbesondere in Verbindung mit dem Zugangsklappen-Abdichtmittel wird im geschlossenen Zustand der Tür 3 und der Zugangsklappe 5 eine hohe Widerstandsfähigkeit des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 gegenüber dem Eindringen von Verunreinigungen in den Innenraum 7 erreicht. Insbesondere im medizinischen Bereich ist diese Widerstandsfähigkeit von Vorteil, beispielsweise bei der Lagerung von medizinischer Ausrüstung in dem erfindungsgemäßen Möbelschrank 1.
[0031] Vorzugsweise weist der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 ein Türschloss 15 auf, welches in Figur 1c und Figur 1d dargestellt ist. Gemäß einer in den Figuren 2a und 2b dargestellten Ausführungsvariante verfügt der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 über einen Griff 17, welcher an der Tür 3 vorgesehen ist.
[0032] In der in den Figuren 1a bis 1d dargestellten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 weist der Möbelschrank 1 einen Druckknopf 16 zur Betätigung des Türschlosses 15 auf. Der Druckknopf 16 ragt in einem geöffneten Zustand des Türschlosses 15 an der Außenseite 14 der Tür 3 im einen größeren Abstand hervor, als in einem verschlossenen Zustand des Türschlosses 15. Figur 1d zeigt den erfindungsgemäßen Möbelschrank 1 mit geöffneter Tür 3 beziehungsweise geöffnetem Türschloss 15 und dem Druckknopf 16, wobei der Druckknopf 16 von der Außenseite 14 der Tür 3 hervorragt. In Figur 1a und 1b ist der Möbel-
schrank 1 mit verschlossenem Türschloss 15 dargestellt, wobei der Druckknopf 16 im Wesentlichen in der Ebene der Außenseite 14 der Tür 3 angeordnet ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass durch den Zustand des Druckknopfs 16 ein eindeutiger optischer Hinweis bereitgestellt wird, ob das Türschloss 15 verschlossen ist, oder ob das Türschloss 15 geöffnet ist, und die Tür 3 entriegelt ist. Durch den von der Außenseite 14 hervorragenden Druckknopf 16 wird zudem ein Angriffspunkt zur Öffnung der Tür 3 bereitgestellt.
[0033] Gemäß der in den Figuren 2a und 2b dargestellten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 weist der Möbelschrank 1 sowohl den Druckknopf 16 zur Betätigung des Türschlosses 15 als auch den Griff 17 auf. Vorzugsweise ist der Griff 17 in einem verschlossenen Zustand des Türschlosses 15 in der Tür 3 versenkt, und ragt in einem geöffneten Zustand des Türschlosses 15 an der Außenseite 14 der Tür 3 hervor. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass der Griff 17 einen eindeutigen Hinweis darauf bereitstellt, ob das Türschloss 15 versperrt oder geöffnet ist.
[0034] Anstatt des Druckknopfes 16 und des Türschlosses 15 kann der erfindungsgemäße Möbelschrank 1 auch einen Türschnapper in Kombination mit dem Griff 17 aufweisen. In dieser Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Möbelschranks 1 wird die Tür 3 einfach mittels Anziehen an dem Griff 17 geöffnet.
Claims (9)
1. Möbelschrank (1) mit einem Korpus (2) und einer aufschwenkbaren Tür (3), welche an einer Seite (4) der Tür (3) an dem Korpus (2) angeschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelschrank (1) eine Zugangsklappe (5) aufweist, welche an der Tür (3) um eine im Wesentlichen normal auf die Seite (4) der Tür (3) orientierte Kippachse (6) kippbar angeschlagen ist.
2. Möbelschrank (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Innenseite (9) der Zugangsklappe (5) ein Einwurfbehälter (10) vorgesehen ist.
3. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelschrank (1) ein Dämpferelement (11) aufweist, und die Zugangsklappe (5) mit dem Dämpferelement (11) verbunden ist.
4. Möbelschrank (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpferelement (11) eine Hydraulikfeder ist.
5. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpferelement (11) eine Arretierung aufweist, welche durch eine im Wesentlichen normal auf eine Außenseite (8) der Zugangsklappe (5) gerichtete Krafteinwirkung lösbar und/oder arretierbar ausgebildet ist.
6. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (3) ein mit dem Dämpferelement (11) verbundenes Befestigungselement (13) aufweist, welches sich von einer Innenseite (12) der Tür (3) in einem im Wesentlichen rechten Winkel erstreckt.
7. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangsklappe (5) in die Tür (3) eingelassen ist.
8. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelschrank (1) ein Zugangsklappen-Abdichtmittel aufweist, wobei das ZugangsklappenAbdichtmittel in einem geschlossenen Zustand der Zugangsklappe (5) in Kontakt mit der Zugangsklappe (5) und der Tür (3) steht.
9. Möbelschrank (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet dass der Möbelschrank (1) ein Tür-Abdichtmittel aufweist, wobei das Tür-Abdichtmittel in einem geschlossenen Zustand der Tür (3) in Kontakt mit der Tür (3) und dem Korpus (2) steht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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