AT17036U1 - Kopfkissen - Google Patents

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AT17036U1
AT17036U1 ATGM50003/2020U AT500032020U AT17036U1 AT 17036 U1 AT17036 U1 AT 17036U1 AT 500032020 U AT500032020 U AT 500032020U AT 17036 U1 AT17036 U1 AT 17036U1
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Austria
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filling
pillow
latex
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zone
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ATGM50003/2020U
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Dormiente Gmbh
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    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/10Pillows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Bei einem Kopfkissen (10, 20) mit einer in einer Kissenhülle (11) aufgenommenen Kissenfüllung (13) weist die Kissenfüllung (13) zumindest zwei unterschiedliche Füllkomponenten (14, 15) auf, derart, dass die Kissenfüllung (13) zusätzlich zu einer ersten Füllkomponente (14) aus Latex als zweite Füllkomponente (15) Seegras, Hanf oder Rosshaar oder eine Kombination von zumindest zwei der vorgenannten Materialien aufweist.

Description

Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kopfkissen mit einer in einer Kissenhülle aufgenommenen Kissenfüllung nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
[0002] Kopfkissen dienen als Unterlage für den Kopf einer liegenden Person und sollen dabei regelmäßig eine von der Person als angenehm empfundene leicht nach oben angewinkelte Kopfstellung ermöglichen und dabei insbesondere für den einen erholsamen Schlaf ermöglichenden Komfort sorgen. In diesem Zusammenhang werden ganz unterschiedliche Anforderungen an ein Kopfkissen gestellt, wobei das Kopfkissen nicht nur die möglichst komfortable Lagerung des Kopfes ermöglichen soll, sondern auch zur Bereitstellung eines nicht nur vom Raumklima beeinflussten „Bettklimas“ beitragen soll. Dabei erweisen sich insbesondere die feuchteabsorbierenden Eigenschaften eines Kopfkissens als wesentlich, da die „Feuchtelast“ eines Kopfkissens zusätzlich zum Feuchtegehalt der Raumluft durch die über den Kopf der liegenden Person erfolgende Transpiration beeinflusst wird.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Kopfkissen bereit zu stellen, das nicht nur einen gesteigerten Komfort ermöglicht, sondern darüber hinaus zu einer Verbesserung des „Bettklimas“ beiträgt.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe weist das erfindungsgemäße Kopfkissen die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
[0005] Erfindungsgemäß weist die Kissenfüllung zumindest zwei unterschiedliche Füllkomponenten auf, derart, dass die Kissenfüllung zusätzlich zu einer ersten Füllkomponente aus Latex als zweite Füllkkomponente Seegras, Hanf oder Rosshaar oder eine Kombination von zumindest zwei der vorstehend genannten Materialien aufweist.
[0006] Mit dem Begriff „Latex“ wird im Rahmen der Offenbarung der vorliegenden Erfindung sowohl synthetischer Latex als auch Naturlatex bezeichnet.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Kombination aus Latex als einer ersten Füllkomponente und einer zweiten aus Naturfasern bzw. Haare gebildeten Füllkkomponente wird zum einen durch den Latex eine elastische Polsterung ermöglicht, die einer dauerhaften, nicht nur elastischen Komprimierung der Kissenfüllung entgegenwirkt, und zum andern wird aufgrund der feuchteabsorbierend wirkenden zweiten Füllkomponente eine positive Beeinflussung des Bettklimas ermöglicht.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Latex in Form einer Vielzahl von vorzugsweise streifen-, schnitzel- oder flockenförmig ausgebildeten Latexteilen ausgebildet ist, sodass eine beliebige Verteilung der Latexteile ermöglicht wird, wobei die jeweiligen Volumenanteile der Füllkomponenten an der Kissenfüllung durch das Volumen, insbesondere die Länge der Latexteile, und/oder deren Anzahl einstellbar ist.
[0009] In der Regel ist es als bevorzugt anzustreben, dass die Füllkomponenten zur Ausbildung der Kissenfüllung mit statistischer Verteilung durchmischt sind, sodass eine Kissenfüllung erreicht wird, bei der die feuchteabsorbierende Wirkung ebenso wie die Polsterwirkung über das Kissenvolumen im Wesentlichen gleichmäßig verteilt ist.
[0010] Um die Eigenschaften der Kissenfüllung individuell auf die Bedürfnisse bzw. Vorlieben des Benutzers einstellen zu können, können die Füllkomponenten zur Ausbildung der Kissenfüllung auch in definierter Verteilung angeordnet sein.
[0011] Besonders vorteilhaft können hierzu die Füllkkomponenten in einer Zonenverteilung angeordnet sein, mit einem in den jeweiligen Zonen zumindest teilweise unterschiedlichen Mischungsverhältnis.
[0012] Wenn dabei die erste Füllkomponente in einer zentralen Kernzone der Kissenfüllung im Verhältnis zur zweiten Füllkomponente einen größeren Volumenanteil aufweist, und in einer die zentrale Kernzone umgebenden Umgebungszone die zweite Füllkomponente im Verhältnis zur ersten Füllkomponente einen größeren Volumenanteil aufweist, wird es möglich, im Bereich des
erhöht elastischen Kerns der Kissenfüllung einen „Feuchtespeicher“ auszubilden, ohne das ein unmittelbarer Kontakt zum Kopf der das Kopfkissen benutzenden Person besteht, wobei dem Latexmaterial in der Umgebungszone neben der elastischen Polsterwirkung noch eine gegen den Feuchtegehalt des Kerns isolierende Wirkung zukommt.
[0013] Bevorzugte Ausführungsformen des Kopfkissens werden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0014] Es zeigen: [0015] Fig. 1 Ein Kopfkissen in isometrischer Darstellung;
[0016] Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Kopfkissen in einer Schnittdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf Il-Il in Fig. 1;
[0017] Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des in Fig. 1 dargestellten Kopfkissens in einer Fig. 2 entsprechenden Schnittdarstellung.
[0018] Fig. 1 zeigt ein Kopfkissen 10, mit einer Kissenhülle 11, das mit einem Kissenüberzug 12 versehen ist.
[0019] Wie Fig. 2 zeigt, weist das Kopfkissen 10 in der Kissenhülle 11 eine Kissenfüllung 13 auf, die im Fall des dargestellten Ausführungsbeispiels zwei Füllkkomponenten 14 und 15 umfasst, wobei die erste Füllkomponente 14 aus Latex in Form von streifenförmigen Latexteilen 16 und die zweite Füllkomponente 15 aus Seegras in Form von getrockneten Seegrasblättern 17 gebildet ist. Wie Fig. 2 zeigt, liegen die Latexteile 16 und die Seegrasblätter 17 im vorliegenden Fall in statistischer Verteilung in der Kissenfüllung 13 vor, sodass die jeweiligen Volumenanteile von Latex und Seegras in einer zentralen Kernzone 18 der Kissenfüllung 13 und in einer die Kernzone 18 umgebenden Umgebungszone 19, die mit der Kissenhülle 11 in unmittelbaren Kontakt steht bzw. durch diese begrenzt wird, übereinstimmen.
[0020] Fig. 3 zeigt in einer weiteren Ausführungsform ein Kopfkissen 20, dass in einer Kissenhülle 11 eine Kissenfüllung 21 aufweist, die übereinstimmend mit der in Fig. 2 dargestellten Kissenfüllung 13 des Kopfkissens 10 aus Latex und Seegras zusammengesetzt ist, wobei jedoch im Unterschied zur Kissenfüllung 13 in einer Kernzone 22 der Kissenfüllung 21 der Volumenanteil an Latex den Volumenanteil an Seegras überwiegt, sodass die Kernzone 22 der Kissenfüllung 21 mehr Latexteile 16 aufweist als die Kernzone 18 der in Fig. 2 dargestellten Kissenfüllung 13.
[0021] Zur definierten Abgrenzung der Kernzone 22 ist im Falle der Kissenfüllung 21 eine zum Durchtritt von Feuchtigkeit vorzugsweise perforierte Kernhülle 23 vorgesehen, derart, dass eine die Kernzone 22 umgebende Umgebungszone 24 einerseits durch die Kernhülle 23 und andererseits durch die Kissenhülle 11 begrenzt ist. In der Umgebungszone 24 weist die Kissenfüllung 21 einen im Verhältnis zum Anteil an Seegras reduzierten Anteil an Latex auf, sodass die Mischung aus Latexteilen 16 und Seegrasblättern 17 in der Umgebungszone 24 im Vergleich zur Kernzone 22 einen geringeren Anteil an Latex und einen größeren Anteil an Seegras aufweist.

Claims (3)

Ansprüche
1. Kopfkissen (10, 20) mit einer in einer Kissenhülle (11) aufgenommenen Kissenfüllung (13), dadurch gekennzeichnet, dass die Kissenfüllung (13) zumindest zwei unterschiedliche Füllkomponenten (14, 15) aufweist, derart, dass die Kissenfüllung (13) zusätzlich zu einer ersten Füllkomponente (14) aus Latex als zweite Füllkomponente (15) Seegras, Hanf oder Rosshaar oder eine Kombination von zumindest zwei der vorgenannten Materialien aufweist.
2. Kopfkissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Latex in Form einer Vielzahl von vorzugsweise streifen-, schnitzel- oder flockenförmig ausgebildeten Latexteilen (16) ausgebildet ist.
3. Kopfkissen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllkomponenten (14, 15) zur Ausbildung der Kissenfüllung (21) in definierter Verteilung angeordnet sind, derart, dass die erste Füllkomponente (14) in einer zentralen Kernzone (22) im Verhältnis zur zweiten Füllkomponente (15) einen größeren Volumenanteil aufweist, und in einer die zentrale Kernzone (22) umgebenden Umgebungszone (24) die zweite Füllkomponente (15) im Verhältnis zur ersten Füllkomponente (14) einen größeren Volumenanteil aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATGM50003/2020U 2019-01-11 2020-01-07 Kopfkissen AT17036U1 (de)

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DE202019100138U1 (de) 2019-01-22
CH715738A1 (de) 2020-07-15

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