AT17444U1 - Verfahren zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung - Google Patents

Verfahren zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung Download PDF

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AT17444U1
AT17444U1 ATGM232/2017U AT2322017U AT17444U1 AT 17444 U1 AT17444 U1 AT 17444U1 AT 2322017 U AT2322017 U AT 2322017U AT 17444 U1 AT17444 U1 AT 17444U1
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Abstract

Schaltungsanordnung (20) zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät (10) für Leuchtmittel (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains), wobei die Schaltungsanordnung (20) Mittel zum Gleichrichten (B) der dem Betriebsgerät (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains) sowie zum nachfolgenden Vergleichen mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung (Vrefl) aufweist, und wobei ferner eine Bewertungseinheit (28) vorgesehen ist, welche den Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung erfasst, wobei die Schaltungsanordnung dazu ausgebildet ist, abhängig von dem erfassten Spitzenwert einen Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung (Vmains) zu bestimmen.

Description

Beschreibung
VERFAHREN ZUM IDENTIFIZIEREN DES TYPS EINER EINEM BETRIEBSGERÄT FÜR LEUCHTMITTEL ZUGEFÜHRTEN VERSORGUNGSSPANNUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, mit dessen Hilfe der Typ einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung identifiziert werden kann. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine entsprechende Schaltungsanordnung zum Identifizieren des Typs einer zugeführten Versorgungsspannung sowie ein Betriebsgerät hierfür.
[0002] In Beleuchtungssystemen, die beispielsweise zum Beleuchten größerer Gebäude oder Gebäudekomplexe vorgesehen sind, ist aus Sicherheitsgründen das Implementieren eines Notlichtbetriebs erforderlich. Das heißt, im Falle eines Notzustands muss durch zumindest einen Teil der Leuchten des Systems eine gewisse Grundbeleuchtung zur Verfügung gestellt werden, welche es Personen ermöglicht, sich sicher zu orientieren und das Gebäude ggf. zügig zu verlassen. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, dass die allgemeine Stromversorgung der Leuchten aufgrund des Notzustands beeinträchtigt ist. Während früher zu diesem Zweck spezielle Leuchten ausschließlich als Notleuchten verwendet wurden, ist nunmehr überwiegend vorgesehen, normale Leuchten zu nutzen, die während eines Normalbetriebs in gleicher Weise wie alle Leuchten funktionieren, im Bedarfsfall allerdings zusätzlich auch die erwähnte Notbeleuchtung zur Verfügung stellen.
[0003] Um diesen sogenannten Notlichtleuchten die für eine Aufrechterhaltung der Grundbeleuchtung erforderliche Energie zur Verfügung stellen zu können, sind einerseits lokale Lösungen auf Basis von Akkumulatoren oder Batterien sowie andererseits Einrichtungen zur zentralen Notlichtversorgung bekannt. Im Falle einer zentralen Notlichtversorgung ist beispielsweise vorgesehen, dass anstelle der üblichen Versorgungsspannung in Form einer Wechselspannung die für den Notbetrieb vorgesehenen Leuchten eine Versorgungsspannung in Form einer Gleichspannung erhalten. Dieser Wechsel in der Stromversorgung wird durch die entsprechenden Leuchten bzw. durch deren Betriebsgeräte erkannt, welche daraufhin dann den speziellen Notbetrieb initiieren. Weiterhin sind allerdings zwischenzeitlich auch Einrichtungen zur zentralen Notlichtversorgung bekannt, bei denen im Falle eines Notzustands keine reine Gleichspannung auf die Stromversorgungsleitungen gegeben wird, sondern stattdessen eine sogenannte Quasi-DC-Versorgungsspannung zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich hierbei um eine lediglich aus positiven Halbwellen bestehende Versorgungsspannung, welche allerdings wiederum den Betriebsgeräten der Notlichtleuchten signalisieren soll, dass ein besonderer Zustand vorliegt, der den Wechsel in einen Notbetrieb erfordert.
[0004] Für die Betriebsgeräte der Notlichtleuchten ist also erforderlich, dass diese in der Lage sind, den Typ der eingangsseitig anliegenden Versorgungsspannung zu erkennen und insbesondere zwischen einer Wechselspannung, einer Quasi-DC-Versorgungsspannung sowie einer klassischen Versorgungsgleichspannung zu unterscheiden. Aus dem Stand der Technik sind hierfür verschiedene Lösungen bekannt, wobei beispielsweise in der DE 10 2007 040 555 A1 vorgesehen ist, eine Schaltungsanordnung zu verwenden, die einen Brückengleichrichter enthält, von dem zwei Messstromkreise ausgehen, wobei in dem einen Messstromkreis positive Stromanteile und in dem anderen negative Stromanteile fließen. Die Identifizierung der Art der anliegenden Spannung erfolgt dann durch eine entsprechende Auswertung der über die beiden Messstromkreise erhaltenen Stromanteile. Hierbei werden insbesondere aus den Stromanteilen abgeleitete Spannungen mit zwei verschiedenen Referenzspannungen verglichen.
[0005] Es hat sich nunmehr gezeigt, dass in gewissen Situationen die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen keine eindeutige Identifizierung des Typs der zugeführten Versorgungsspannung erlauben. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn die ausgangsseitige Last des Betriebsgeräts sehr gering ist, wenn also beispielsweise die von dem Betriebsgerät betriebenen Leuchtmittel mit geringer Leistung, beispielsweise bei einem niedrigen Dimmlevel betrieben werden. In diesem Fall nähert sich der Verlauf der bewerteten Versorgungsspannung im Falle
einer Wechselspannung dem Verlauf einer Quasi-DC-Versorgungsspannung an, da aufgrund der sehr kleinen Ausgangsleistungen die letztendlich bewertete Spannung im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung keinen Nulldurchgang mehr erreicht. Bei der bislang bevorzugten Vorgehensweise, nämlich die Bewertung des Versorgungsspannungs-Typs anhand eines Vergleichs mit zwei Referenzspannungen vorzunehmen, ist es in diesem Fall dann nicht mehr möglich, eindeutig zwischen den verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen zu unterscheiden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabenstellung zugrunde, die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen zur Identifizierung des Typs einer zur Verfügung gestellten Versorgungsspannung derart weiter zu verbessern, dass auch in den oben beschriebenen Situationen zuverlässig zwischen den verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen unterschieden werden kann.
[0007] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Weiterhin wird die Aufgabenstellung durch eine Schaltungsanordnung zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung gemäß Anspruch 9 gelöst.
[0008] Gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass zusätzlich zu den beiden bislang verwendeten Referenzspannungen, mit denen die eingangsseitig zugeführte und gleichgerichtete Versorgungsspannung verglichen wird, noch eine dritte Referenzspannung herangezogen wird. Diese dritte Referenzspannung liegt zwischen der ersten und zweiten Referenzspannung und ist so gewählt, dass sie auch bei ausgangsseitig geringen Lasten eindeutig eine Unterscheidung zwischen einer Versorgungs-Wechselspannung und einer Quasi-DC-Versorgungsspannung ermöglicht.
[0009] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird also ein Verfahren zum Identifizieren des Typs einer an einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung vorgeschlagen, wobei die dem Betriebsgerät zugeführte Versorgungsspannung gleichgerichtet und nachfolgend sowohl mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung sowie einer zweiten, hohen Referenzspannung verglichen wird, wobei abhängig von den Vergleichsergebnissen ein Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung bestimmt wird, und wobei erfindungsgemäß die gleichgerichtete Versorgungsspannung zusätzlich auch mit einer dritten Referenzspannung verglichen wird, welche zwischen der ersten und der zweiten Referenzspannung liegt.
[0010] Ferner wird erfindungsgemäß eine Schaltungsanordnung zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät für Leuchtmittel zugeführten Versorgungsspannung vorgeschlagen, wobei die Schaltungsanordnung Mittel zum Gleichrichten der dem Betriebsgerät zugeführten Versorgungsspannung sowie zum nachfolgenden Vergleichen sowohl mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung als auch einer zweiten, hohen Referenzspannung aufweist, und wobei ferner eine Bewertungseinheit vorgesehen ist, welche abhängig von den Vergleichsergebnissen einen Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung bestimmt. Erfindungsgemäß ist die Schaltungsanordnung dazu ausgebildet, die gleichgerichtete Versorgungsspannung zusätzlich mit einer dritten Referenzspannung zu vergleichen, welche zwischen der ersten und der zweiten Referenzspannung liegt.
[0011] Es hat sich gezeigt, dass durch das Einführen dieser zusätzlichen dritten Referenzspannung die Möglichkeit eröffnet wird, jederzeit schnell und zuverlässig zwischen den drei verschiedenen Versorgungsspannungstypen zu unterscheiden. Die Zuverlässigkeit beim Erkennen eines Notzustands kann hierdurch deutlich erhöht werden, was insgesamt zu einer deutlichen Verbesserung der Betriebssicherheit eines Beleuchtungssystems führt.
[0012] Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann hierbei vorgesehen sein, dass die dritte Referenzspannung veränderbar ist und insbesondere vorgesehen ist, die Höhe dieser dritten Referenzspannung abhängig von einem Betrieb der Leuchtmittel, insbesondere abhängig von einem Dimmlevel der Leuchtmittel zu wählen. Dies berücksichtigt den oben erwähnten Effekt, dass im Falle einer niedrigen ausgangsseitigen Last sich der Verlauf
der gleichgerichteten Versorgungs- Wechselspannung an den Verlauf der Quasi-DC-Spannung annähert. Durch Berücksichtigung des Dimmlevels der Leuchtmittel kann die dritte Referenzspannung optimal gewählt werden, um eindeutig zwischen diesen beiden Spannungs-Typen unterscheiden zu können.
[0013] Das Durchführen der Vergleiche der gleichgerichteten Versorgungsspannung mit den drei Referenzspannungen kann in unterschiedlicher Weise erfolgen. Dabei kann sowohl ein gleichzeitiger Vergleich vorgenommen werden als auch vorgesehen sein, dass die Vergleiche zeitlich aufeinanderfolgend durchgeführt werden. Insbesondere bei der zweiten Variante kann die Anzahl der zum Identifizieren des Typs der eingangsseitigen Versorgungsspannung erforderlichen Komponenten gering gehalten werden. Das heißt, der mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung erhaltene technische Vorteil kann mit einem relativ geringen Mehraufwand erzielt werden.
[0014] Die Reaktion des Betriebsgeräts auf den erkannten Typ der Versorgungsspannung kann dann beispielsweise entsprechend den jeweiligen länderspezifischen Vorgaben eingestellt werden. Besonders bevorzugt ist hierbei vorgesehen, dass ein Benutzer drahtgebunden über eine Schnittstelle des Betriebsgeräts oder drahtlos die Betriebsmodi definieren kann, welche in Abhängigkeit der erkannten Versorgungsspannungsart auftreten sollen.
[0015] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
[0016] Figur 1 schematisch ein Betriebsgerät zum Betreiben von Leuchtmitteln, welches gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist;
[0017] Figur 2 eine erfindungsgemäß ausgestaltete Schaltungsanordnung zum Bewerten der eingangsseitig anliegenden Versorgungsspannung;
[0018] Figur 3a bis 3c den Verlauf der drei verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen im Falle einer verhältnismäßig hohen ausgangsseitigen Last sowie
[0019] Figuren 4a bis 4c den Verlauf der drei Versorgungsspannungs-Typen im Falle einer niedrigen ausgangsseitigen Last.
[0020] Anhand von Figur 1 soll zunächst die der Erfindung zugrunde liegende generelle Problemstellung erläutert werden. Dargestellt ist ein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnetes Betriebsgerät zum Betreiben von ausgangsseitig angeschlossenen Leuchtmitteln 50. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird von Leuchtmitteln in Form von LEDs ausgegangen, das der Erfindung zugrunde liegende Problem stellt sich allerdings unabhängig von der genauen Art der Leuchtmittel, weshalb die Erfindung also nicht auf einen speziellen Leuchtmitteltyp beschränkt ist. Es kann sich also in gleicher Weise auch um Gasentladungslampen, Halogenlampen, organische LEDs (OLEDs) oder andere Leuchtmittel handeln. Das Betriebsgerät 10 kann beispielsweise in Form eines sogenannten elektronischen Vorschaltgeräts oder eines Konverters ausgeführt sein.
[0021] Generell besteht die Funktionsweise des Betriebsgeräts 10 darin, die eingangsseitig anliegende Versorgungsspannung Vmains intern in eine für den Betrieb der Leuchtmittel 50 geeignete Betriebsspannung umzusetzen und diese Spannung dann über die Ausgangsanschlüsse abzugeben. Das Umsetzen der Versorgungsspannung Vmains erfolgt dabei abhängig von der Art der angeschlossenen Leuchtmittel 50 sowie gegebenenfalls von zusätzlichen Steuerinformationen in Form von Helligkeitsstellwerten, Anwesenheits-, Bewegungsinformation oder dergleichen, die dem Betriebsgerät 10 extern zugeführt werden können. Entsprechend Eingänge zum Übermitteln derartiger Steuerinformationen sind in Figur 1 aus Gründen der Ubersichtlichkeit nicht gezeigt.
[0022] Eine weitere Funktion des dargestellten Betriebsgeräts 10 besteht darin, einen Notlichtbetrieb zu ermöglichen. Das heißt, die Leuchte, welche das Betriebsgerät 10 und die Leuchtmittel 50 beinhaltet, ist in ein größeres Beleuchtungssystem eingebunden, wobei im Falle eines Notzustands ein Notbetrieb der Leuchtmittel 50 erfolgen soll. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass die LEDs 50 mit einer vorgegebenen Helligkeit dauerhaft betrieben werden, um in dem von der Leuchte beleuchteten Bereich sich befindenden Personen zu ermöglichen, sich ausreichend si-
cher zu orientieren und gegebenenfalls diesen Bereich zügig zu verlassen. Üblicherweise werden hierzu die Leuchtmittel 50 mit einer gegenüber der Maximalhelligkeit reduzierten Helligkeit von z.B. 50% betrieben, um im Falle begrenzt zur Verfügung stehender Energie trotz allem über einen längeren Zeitraum hinweg eine Notbeleuchtung aufrecht erhalten zu können.
[0023] Das Betriebsgerät 10 soll hierbei in der Lage sein, selbstständig einen entsprechenden Notzustand zu erkennen. In bekannter Weise wird dieser Notzustand dadurch signalisiert, dass anstelle einer Versorgungs-Wechselspannung eine Gleichspannung über die Stromversorgungsleitungen 1, 2 zur Verfügung gestellt wird. Sobald also das Betriebsgerät 10 erkennt, dass eingangsseitig keine Versorgungs-Wechselspannung mehr anliegt sondern stattdessen eine Gleichspannung, wird dieses in einen Notbetrieb wechseln und die nunmehr zur Verfügung gestellte Versorgungs-Gleichspannung wiederum in eine entsprechende Betriebsspannung für die Leuchtmittel 50 umsetzen, sodass diese in dem oben beschriebenen Notbetrieb betrieben werden.
[0024] In diesem Zusammenhang haben sich in der Vergangenheit insofern Veränderungen ergeben, als nunmehr oftmals zur Signalisierung eines Notzustands keine reine Gleichspannung über die Versorgungsleitungen 1, 2 zur Verfügung gestellt wird sondern eine sogenannte QuasiGleichspannung. Es handelt sich hierbei um eine lediglich aus positiven Halbwellen bestehende Wechselspannung, die allerdings wiederum dem Gesamtsystem einen Notzustand signalisieren soll. Das Betriebsgerät 10 sollte also insbesondere in der Lage sein, zwischen der Quasi-DCSpannung und der normalen Wechsel-Versorgungsspannung zu unterscheiden, idealerweise sollte zusätzlich auch noch eine Erkennung einer reinen Gleichspannungsversorgung möglich sein. Lösungen hierfür sind aus dem Stand der Technik bekannt, die vorliegende Erfindung betrifft allerdings eine Verbesserung dahingehend, dass die Zuverlässigkeit zum Identifizieren der verschiedenen Versorgungsspannungs- Typen weiter verbessert wird.
[0025] In diesem Zusammenhang soll zunächst anhand von Figur 2 eine denkbare Schaltungsanordnung vorgestellt werden, mit deren Hilfe eine Auswertung der eingangsseitigen Versorgungsspannung Vmains erfolgt.
[0026] Die in Figur 2 gezeigte Schaltungsanordnung 20 zeigt hierbei den eingangsseitigen Bereich des Betriebsgeräts 10, auf eine Darstellung der weiteren Komponenten des Betriebsgeräts 10, die insbesondere dann für die oben erwähnte Umsetzung der Versorgungsspannung Vmains IN eine zum Betrieb der Leuchtmittel 50 geeignete Betriebsspannung verantwortlich sind, wurde aus Gründen der Ubersichtlichkeit verzichtet. Dargestellt sind also in erster Linie diejenigen Bestandteile, die für die Auswertung und Beurteilung der Eingangsspannung Vmains verantwortlich sind.
[0027] Die an den Eingangsanschlüssen anliegende Spannung Vmains passiert also zunächst einen Störfilter 21, der wie dargestellt aus zwei symmetrischen Drosseln/Induktivitäten L1 und L2 und einem Kondensator C1 besteht, der die parallelen Drosseln L1, L2 miteinander verbindet. Der Ausgang des Störfilters 21 liegt an den Anschlüssen A1 und A2 der einen Diagonalen eines Brückengleichrichters B an, der von vier Brückendioden D1, D2, D3 und D4 gebildet ist. Ein Anschluss A4 der anderen Diagonalen des Brückengleichrichters B liegt an Masse M, der andere Anschluss A3 der anderen Brückendiagonalen führt eine Spannung, die dann durch die weiteren Komponenten des Betriebsgeräts weiter verarbeitet wird, wobei es hier wie oben bereits erwähnt nebensächlich ist, in welcher Weise diese Weiterbearbeitung erfolgt.
[0028] In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass für die nachfolgende Beschreibung des erfindungsgemäßen Konzepts und die entsprechenden Darstellungen in den weiteren Figuren der Einfachheit halber angenommen wird, dass die am Eingang des Störfilters 21 anliegende Versorgungsspannung Vmains durch den Störfilter 21 keine Veränderung erfährt, dass also die Versorgungsspannung Vmains auch an den Anschlüssen A1 und A2 des Brückengleichrichters B anliegt und in gleichgerichteter Form über den Ausgangsanschluss A3 abgegeben wird.
[0029] Diese am Ausgangsanschluss A3 anliegende Spannung wird ferner auch einem Spannungsteiler 22, gebildet aus den Widerständen R1 und R2 zugeführt, wobei die über den unteren Widerstand R2, der den Messwiderstand darstellt, abfallende Spannung dann durch die Auswerteschaltung 25 ausgewertet wird.
[0030] Die eigentliche Auswerteschaltung 25 besteht dann aus einem Entstör-Kondensator C2, insbesondere jedoch aus einem Komparator K, dem als erstes Eingangssignal die über den Messwiderstand R2 abfallende Spannung zugeführt wird. Ein zweites Eingangssignal für den Komparator K wird durch eine Anordnung bestehend aus einer Einheit 26 zur Erzeugung von Referenzspannungen und einem Multiplexer 27 erzeugt. Wahlweise wird also dann über den Multiplexer 27 eine der Referenzspannungen als weiteres Eingangssignal an den Komparator K übermittelt. Das Ausgangssignal des Komparators K wird dann beispielsweise durch eine entsprechende Auswerteschaltung 28 ausgewertet, die darauf basierend in der nachfolgend beschriebenen Weise die Versorgungsspannung-Typen erkennt und ggf. den Betrieb des Betriebsgeräts 10 anpasst. Diese Vorgehensweise zum Identifizieren des Versorgungsspannungs-Typs soll nachfolgend anhand der Figuren 3 und 4 näher erläutert werden.
[0031] Die Figuren 3a bis 3c zeigen hierbei zunächst den Verlauf der über den Messwiderstand R2 abfallenden Spannung V, die wie bereits erwähnt ein erstes Eingangssignal für den Komparator K darstellt. Dargestellt ist hierbei insbesondere der Spannungsverlauf für eine verhältnismäBig hohe ausgangsseitige Last, also beispielsweise für den Fall, dass die Leuchtmittel 50 bei einer hohen Helligkeit betrieben werden. In Figur 3a ist hierbei der Spannungsverlauf bei einer eingangsseitig anliegenden Versorgungs-Wechselspannung gezeigt, Figur 3b zeigt den Verlauf für eine Quasi-DC-Versorgung und Figur 3c zeigt das Messsignal im Falle einer reinen Versorgungs-Gleichspannung.
[0032] Während sich eine reine DC-Spannung offensichtlich stark von dem Spannungsverlauf bei einer Versorgungs-Wechselspannung unterscheidet, liegt eine durchaus gewisse Ähnlichkeit zwischen Versorgungs-Wechselspannung und Quasi-DC-Spannung vor. In beiden Fällen ergibt sich eine Welligkeit des Spannungssignals V, wobei der primäre Unterschied darin besteht, dass zwischen zwei Halbwellen das Signal im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung auf null bzw. nahezu auf null abfällt, während hingegen bei der Quasi-DC-Versorgung die Welligkeit weniger stark ausgeprägt ist, insbesondere kein Abfall bis auf null vorliegt.
[0033] Zum Beurteilen des Typs der eingangsseitig anliegenden Spannung wird also dann durch den Multiplexer 27 zunächst eine niedrige Referenzspannung als weiteres Eingangssignal für den Komparator K zur Verfügung gestellt, welchen den Figuren 3a bis 3c mit Vref1 bezeichnet ist. Es handelt sich hierbei wie bereits erwähnt um eine niedrige Referenzspannung, die in erster Linie dazu dient, zu erkennen, ob überhaupt eingangsseitig an dem Gerät eine Spannung anliegt. Da das Betriebsgerät 10 sehr schnell reagieren muss für den Fall, dass ein Spannungsabfall auf null vorliegt, wird dieser Vergleich mit der niedrigen Referenzspannung Vref1 zunächst durchgeführt, um hier sicherzustellen, dass grundsätzlich eine Versorgungsspannung für das Gerät 10 zur Verfügung steht. Wie dabei die Figuren zeigen, wird dann am Ausgang des Komparators K einen Signal erhalten werden, welches kennzeichnet, dass diese niedrige Referenzspannung im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung wiederholt über- und unterschritten wird, im Falle einer Versorgungsgleichspannung oder einer Quasi-DC-Spannung hingegen dauerhaft überschritten wird.
[0034] In einem zweiten Schritt wird durch den Multiplexer 27 dann eine von der Einheit 26 erzeugte hohe Referenzspannung Vref2 zur Verfügung gestellt, die ebenfalls in den Figuren 3a bis 3c gezeigt ist. Diese wird - wie erkennbar - nunmehr im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung oder einer Quasi-DC-Spannung alternierend über- bzw. unterschritten, im Falle einer reinen Versorgungs-Gleichspannung hingegen wird diese zweite Referenzspannung Vref2 entweder dauerhaft überschritten oder - wie im Beispiel gezeigt - dauerhaft unterschritten.
[0035] In dem in den Figuren 3a bis 3c dargestellten Fall einer hohen Ausgangslast kann also durch den Vergleich des Messsignals mit den beiden Referenzspannungen Vref1 und Vref2 eindeutig zwischen den drei verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen unterschieden werden und das Betriebsgerät 10 kann in geeigneter Weise hierauf reagieren und einen entsprechenden Betrieb für die Leuchtmittel 50 wählen.
[0036] Die Figuren 4a bis 4c zeigen hingegen nunmehr den Fall einer niedrigen Ausgangslast, der beispielsweise dann vorliegt, wenn die Leuchtmittel 50 mit niedriger Leistung, also beispiels-
weise bei sehr kleinen Dimmleveln betrieben werden. In diesem Fall ergibt sich das Problem, dass aufgrund der geringen ausgangsseitigen Last auch im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung (Figur 4a) keine Null-Durchgänge vorliegen bzw. die gleichgerichtete Versorgungsspannung nicht mehr vollständig auf null abfällt. Der Verlauf des Messsignals nähert sich in diesem Fall also in etwa dem Verlauf des Signals im Fall einer Quasi-DC-Versorgungsspannung an, wobei insbesondere der Fall auftreten kann, dass der untere Referenzwert Vref1 nicht mehr wie im Fall der Figur 3a bei einer Versorgungs-Wechselspannung regelmäßig unter- und überschritten wird. Auf Basis eines Vergleichs mit den beiden Referenzspannungen Vref1 und Vref2 kann dann zwar also eine reine Gleichspannung eindeutig erkannt werden, eine Unterscheidung zwischen Versorgungs-Wechselspannung und Quasi-DC-Versorgungsspannung hingegen ist nicht mehr möglich.
[0037] Erfindungsgemäß ist deshalb vorgesehen, eine dritte Referenzspannung Vref3 zur Verfügung zu stellen, die dann ebenfalls durch den Multiplexer 27 dem Komparator K als weiteres Eingangssignal zur Verfügung gestellt wird. Wie in den Figuren 4a bis 4c erkennbar wird dabei die Höhe dieser dritten Referenzspannung Vref3 derart gewählt, dass sie zwischen den beiden zuvor beschriebenen Referenzspannungen Vref1 und Vref2 liegt, und zwar derart, dass sie wiederum auch bei einer kleinen Ausgangslast im Falle einer Versorgungs-Wechselspannung regelmäßig unter- oder überschritten wird, im Falle einer Quasi-DC-Versorgung hingegen dauerhaft überschritten wird. Dies ermöglicht dann wiederum eine Unterscheidung zwischen VersorgungsWechselspannung und Quasi-DC-Versorgungsspannung, sodass letztendlich auch in diesen Fällen eindeutig die drei verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen identifiziert werden können. Dies stellt einen deutlichen Vorteil gegenüber bislang bekannten Lösungen dar, da nunmehr nicht nur sicher und zuverlässig ein Notzustand erkennt werden kann sondern eindeutig sogar zwischen den drei verschiedenen möglichen Versorgungsspannungs-Typen unterschieden werden kann. Das heißt, durch entsprechendes Auswählen einer eingangsseitig zur Verfügung gestellten Versorgungsspannungsart könnte also das Betriebsgerät 10 dazu veranlasst werden, drei unterschiedliche Betriebsarten einzunehmen, ohne dass dies durch zusätzliche externe Signale oder dergleichen veranlasst werden müsste.
[0038] Dabei ist besonderes bevorzugt vorgesehen, dass die Höhe der zusätzlich genutzten dritten Referenzspannung Vref3 variabel ist. Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass die Höhe der dritten Referenzspannung abhängig vom Dimmwert der Leuchtmittel 50 eingestellt wird. Wie oben erwähnt, beeinflusst der Dimmwert und damit die Leistung, bei der die Leuchtmittel 50 betrieben werden, die ausgangsseitig am Betriebsgerät 10 anliegende Last, die wiederum den Verlauf des Messsignals beeinflusst. Ein den Dimmwert berücksichtigender dritter Referenzspannungswert Verf3 erlaubt also eine nochmals genauere Unterscheidung zwischen den verschiedenen Versorgungsspannungs-Typen. Weiterhin bringt diese Ausführungsform den Vorteil mit sich, dass der Komparator K vielseitig eingesetzt werden kann und insgesamt der Aufbau der Komponenten, mit deren Hilfe der Typ der eingangsseitigen Versorgungsspannung erkannt werden kann, einfacher gehalten wird.
[0039] Selbstverständlich könnte im Vergleich zu der in Figur 2 dargestellten Schaltungsanordnung auch eine alternative Lösung realisiert werden, bei der auf die Nutzung des Multiplexers verzichtet wird. In diesem Fall mussten dann allerdings mehrere Komparatoren verwendet werden, um einen Vergleich des Messsignals mit den drei Referenzspannungen zu ermöglichen.
[0040] Dabei kann vorgesehen sein, dass ein Benutzer drahtgebunden über eine Schnittstelle des Betriebsgeräts 10 oder drahtlos die Betriebsmodi definiert, welche in Abhängigkeit der erkannten Versorgungsspannungsart auftreten sollen. Zusätzlich kann hierbei die Möglichkeit gegeben sein, dass der Benutzer die Betriebsmodi im Betrieb des Betriebsgerätes 10 umändern kann. Auf diesem Wege kann dann beispielsweise vorgegeben werden, dass bei einer QuasiDC-Spannung eingestellt wird, dass ein Notlichtbetrieb erfolgen oder ein Normalbetrieb erfolgen soll. Des Weiteren kann der Benutzer beispielsweise einstellen, dass in Abhängigkeit der erkannten Versorgungsspannungsart ein bestimmter Dimmlevel eingestellt wird. Die Funktionsweise des Betriebsgeräts 10 kann also äußerst flexibel an die verschiedenen Spannungsversorgungssysteme und Vorgehensweisen, um einen Notbetrieb zu signalisieren, angepasst werden.
[0041] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät (10) für Leuchtmittel (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains), Wobei die dem Betriebsgerät (50) zugeführte Versorgungsspannung (Vmains) gleichgerichtet und nachfolgend sowohl mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung (Vref1) verglichen wird, und wobei abhängig von dem Vergleichsergebnis erkannt wird, ob eine Versorgungsspannung zur Verfügung steht, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung erfasst wird, und abhängig von dem erfassten Spitzenwert ein Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung (Vmains) bestimmt wird.
[0042] Der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung kann durch eine andauernde Messung über eine Halbperiode der Versorgungsspannung bestimmt werden. Abhängig von dem Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung kann entschieden werden, ob das Betriebsgerät in Betrieb genommen wird.
[0043] Abhängig von dem Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung kann entschieden werden, mit welcher Intensität das Betriebsgerät das angeschlossene Leuchtmittel betreibt.
[0044] Es kann eine AC-Versorgungsspannung erkannt werden, wenn der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung eine zweite Referenzspannung (Vref2) überschreitet.
[0045] Es kann eine DC-Versorgungsspannung erkannt werden, wenn der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung die zweite Referenzspannung (Vref2) dauerhaft unterschreitet.
[0046] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln (50) mit Hilfe eines Betriebsgeräts (10), dem eine Versorgungsspannung (Vmains) zugeführt wird, wobei die Versorgungsspannung (Vmains) gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren bewertet und abhängig von dem ermittelten Versorgungsspannungs-Typ ein Betriebsmodus für das Betriebsgerät (10) zum Betreiben der Leuchtmittel (50) ausgewählt wird.
[0047] Die Erfindung betrifft auch eine Schaltungsanordnung (20) zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät (10) für Leuchtmittel (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains), wobei die Schaltungsanordnung (20) Mittel zum Gleichrichten (B) der dem Betriebsgerät (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains) Sowie zum nachfolgenden Vergleichen mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung (Vref1) aufweist, und wobei ferner eine Bewertungseinheit (28) vorgesehen ist, welche den Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung erfasst, wobei die Schaltungsanordnung dazu ausgebildet ist, abhängig von dem erfassten Spitzenwert einen Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung (Vmains) ZU bestimmen.
[0048] Die Erfindung betrifft auch Betriebsgerät (10) zum Betreiben von Leuchtmitteln (50), aufweisend eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung.

Claims (9)

Ansprüche
1. Verfahren zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät (10) für Leuchtmittel (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains), wobei die dem Betriebsgerät (10) zugeführte Versorgungsspannung (Vmains) gleichgerichtet und nachfolgend mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung (Vref1) verglichen wird, und wobei abhängig von dem Vergleichsergebnis erkannt wird, ob eine Versorgungsspannung zur Verfügung steht, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung erfasst wird, und abhängig von einem Vergleich des erfassten Spitzenwerts mit einer zweiten Referenzspannung, ein Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung (Vmains) bestimmt wird.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung durch eine andauernde Messung über eine Halbperiode der Versorgungsspannung bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig dem Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung entschieden wird, ob das Betriebsgerät in Betrieb genommen wird.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig dem Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung entschieden wird, mit welcher Intensität das Betriebsgerät das angeschlossene Leuchtmittel betreibt.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine AC-Versorgungsspannung erkannt wird, dass der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung eine zweite Referenzspannung (Vref2) überschreitet.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine DC-Versorgungsspannung erkannt wird, wenn der Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung die zweite Referenzspannung (Vref2) dauerhaft unterschreitet.
7. Verfahren zum Betreiben von Leuchtmitteln (50) mit Hilfe eines Betriebsgeräts (10), dem eine Versorgungsspannung (Vmains) zugeführt wird, wobei die Versorgungsspannung (Vmains) gemäß dem Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche bewertet und abhängig von dem ermittelten Versorgungsspannungs-Typ ein Betriebsmodus für das Betriebsgerät (10) zum Betreiben der Leuchtmittel (50) ausgewählt wird.
8. Schaltungsanordnung (20) zum Identifizieren des Typs einer einem Betriebsgerät (10) für Leuchtmittel (50) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains), wobei die Schaltungsanordnung (20) Mittel zum Gleichrichten (B) der dem Betriebsgerät (10) zugeführten Versorgungsspannung (Vmains) Sowie zum nachfolgenden Vergleichen mit einer ersten, niedrigen Referenzspannung (Vref1) aufweist, und wobei ferner eine Bewertungseinheit (28) vorgesehen ist, welche den Spitzenwert der gleichgerichteten Versorgungsspannung erfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung dazu ausgebildet ist, abhängig von einem Vergleich des erfassten Spitzenwerts mit einer zweiten Referenzspannung einen Typ der zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung (Vmains) ZU bestimmen.
9. Betriebsgerät (10) zum Betreiben von Leuchtmitteln (50), aufweisend eine Schaltungsanordnung nach Anspruch 8.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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