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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17449.
JOSEPH MAXWELL CARRER IN NEW BRIGHTON, RICHMOND, NEW YORK (V. ST. A.).
Elektrischer Ofen.
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werden vorteilhafterweise zweiteilig hergestellt und die Teile dos Zylinders durch Winkeleisen aneinander befestigt, welche letztere längs der aneinander stossenden Enden der Zylinderhälften angeordnet und mit denselben vernietet werden. Beim Bau des Zylinders worden die einzelnen Teile desselben in die entsprechenden Teile der Ringe d gelegt ; hierauf die ineinander greifenden Ringteile aneinander und am Zylinder mittelst Schrauben befestigt. Dann werden die Winkeleison, die Asbestschichte und das Graphitziegelfutter entsprechend montiert und befestigt. Unterhalb des Zylinders werden Lager e angeordnet, die mit Rollen 5 versehen sind, auf welchen sich bei der Drehung des Zylinders die Ringe d bewegen.
Auf einer Seite dieser Lager bossndet sich eine auf einem Zapfen sitzende konische Rolle 7, 11. zw. ist der Zapfen derartig im Lagergestell angeordnet, dass die Flächen der konischen Rolle 7 und der Rolle 5 einen Winkel von 90 () einschliessen, wodurch ein Auflager für die Unterseite der Ringe d hergestellt ist und der Zylinder in einer bestimmten Lage gehalten wird. Die Lager e sind auf einem Sockel 8 mit entsprechend geneigten Flächen befestigt, welcher auf dem Fundament 9 ruht oder in dasselbe eingebaut ist.
Um den Zylinder in Umdrehung zu versetzen, können irgendwelche geeignete Vorrichtungen angeordnet werden, z. B. wie in der Zeichnung dargestellt, eine am Zylinder befestigte Scheibe 10, welche mittelst Seit oder Riemen in Umdrehung versetzt wird. Die Zylinderdeckel f und f1 werden am besten trommelförmig ausgestaltet und mit einen Futter aus Graphit oder anderem Material von geringem elektrischen Leitungsvermögen versehen, welches von dem Metall der Deckel durch eine Asbestschichte h oder ein anderes geeignetos Material isoliert ist. Die Decke ! ruhen auf Unterlagen und Sockeln 12 und 13
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an welche sich ein Alatcnaixufülhrungsrobr i anschliesst.
Die achsiale Höhlung des tiefer liegenden Deckcis/entspricht jener des Zylinders a und besitzt dieser Deckel unten eine
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schliesst. Die Öffnung 15 und das Rohr f haben grösseren Querschnitt, um ein Verstopfen zu verhindern. In den Deckeln befinden sich weiters Kontaktstücke l, welche einerseits den Kontakt mit dem Graphitfutter des Zylinders herstellen und andererseits mit den durch in den Deckeln f und f1 angeordnete Büchsen 17 gehenden Elektrischen Leitern 16 ver-
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befestigt werden. Die Kohlen sind in den Buchsen. 18 in ihrer Längsrichtung verschiebbar, so dass an einer beliebigen Stelle im Zylinder der Bogen zwischen ihnen erzeugt und an dieser Stelle ein Wärmemaxium erzielt werden kann.
Das Material kann mit der erhitzten Oberfläche genau während der zur entsprechenden Einwirkung nötigen Zeit in Berührung gebracht und die im Ofen erzeugte Wärme gleichmässig über die ganze Oberfläche des Futters verteilt oder an einer beliehigen Stelle vereinigt worden oder es kann das Graphitfutter gleichmässig erhitzt und an einer in der Mitte des Zylinders befindlichen Stelle eine bedeutende Hitze erzeugt werden.
Bei manchen Materialien wird es vorzuziehen sein, einen Lichtbogen von entsprechender Länge zu benutzen und ihn auf das Material an der günstigsten Stelle im Zylinder a einwirken zn lassen, während bei anderen Materialien es besser sein wird, die Oberfläche der achsialen HÖhlung zum Glühen zu bringen, um auf das Material während seines ganzen Weges in der Längenrichtung durch den Zylinder einzuwirken. Um die Oberfläche der achsialen Höhlung zum Glühen zu bringen, ist es wünschenswert und sehr wichtig, zunächst den Bogen herzustellen und dann denselben in der Längsrichtung des Zylinders auseinander zu ziehen, während indessen der durch die Leiter 16 zugeführte elektrische Strom wirkt, so dass einer oder beide Ströme verwendet werden können, die Oberfläche der achsialem Höhlung zum Glühen zu bringen und in Glut zu erhalten.
Es kann Gleichstrom oder Wechselstrom verwendet werden.