AT17513U1 - Hammer - Google Patents
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Abstract
Hammer (1) mit einem Hammerkopf (2) und einem Hammerstiel (3), wobei der Hammerkopf (2) begrenzt ist durch eine Oberseite (4), eine gegenüberliegende, mit einem Hammerauge (5) versehene Unterseite (6), zwei Hammerseitenflächen (7), eine Schlagfläche (8) sowie eine als Klauenspitze (9) bezeichnete keil- oder schneidenförmige Wirkfläche, und der Hammerstiel (3) im Hammerauge (5) befestigt ist und in der Oberseite (4) des Hammerkopfes (2) ein durch eine mittig angeordnete Längsnut (10) gebildeter Nagelhalter (11) vorgesehen ist, wobei der Hammerkopf (2) oberseitig eine Einbuchtung (13) aufweist, die einerseits von einer mit einer Hinterschneidung (14) ausgebildeten Einbuchtungskante (15) und andererseits durch eine in der Verlängerung mit der zugehörigen Einbuchtungskante (15) verlaufende Hebelfläche (16) begrenzt ist, wobei von der Einbuchtung (13) ein Kronkorken zumindest teilweise aufnehmbar ist zur Ausbildung eines in den Hammerkopf (2) integrierten Flaschenöffners (17) zum Öffnen von mit Kronkorken verschlossenen Flaschen.
Description
HAMMER [0001] Die Erfindung betrifft einen Hammer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein (Hand)Hammer mit Nagelhalter ist beispielsweise bekannt aus DE 1 924 397 und DE 1 976 598. Ein derartiger Hammer mit Hammerkopf, an dem eine Schlagfläche ausgebildet ist, besitzt eine Längsnut zum Einlegen eines Nagels, die am hinteren Ende zur Aufnahme des Nagelkopfes erweitert ist. Eine der Nagelform angepasste rinnenförmige Ausnehmung mit Nagelkopfbett wird so gebildet. In diese Ausnehmung kann ein Magnet eingesetzt sein, der den Nagel in den Nagelhalter zieht. Diese zusätzliche Halterung dient dazu, dass der Nagel nicht leicht wieder herausfallen kann. Vorzugsweise ist der Magnet in den Grund des Nagelhalters eingebaut. Der Magnet hält den Nagel so fest, dass der Hammer mit dem Nagel bequem einhändig bedient werden kann.
[0003] Bekannt ist ferner, die Erweiterung der Längsnut in einer zur Längsnut querverlaufenden Ausnehmung enden zu lassen. Die querverlaufende Ausnehmung bildet dann eine Verlängerung der Längsnut und weist bodenseitig einen Formausschnitt mit Wandungen aus. Mit diesen Wandungen ist zumindest ein Abschnitt des jeweils einzusetzenden Nagelkopfes in Eingiff bringbar, dann, wenn ein Nagel in den Nagelhalter eingelegt ist. Der Vorgang des Einlegens eines Nagels, insbesondere des Nagelkopfes, in den Hammerkopf wird durch die querverlaufende Ausnehmung und deren Funktion als Einsetzöffnung vereinfacht. Auch das Abziehen des Hammerkopfes vom Nagel beim Einschlagen wird dadurch leichter.
[0004] Neben ihrem Haupteinsatzgebiet, nämlich zum Einschlagen und Herausziehen von Nägeln, wird häufig versucht, Hämmer auch zum Offnen von mit Kronkorken verschlossenen Flaschen zu nutzen. Dies ist jedoch konstruktiv durch die gebrochenen Kanten eines Hammerkopfes schwerlich bis gar nicht möglich. Um die Flaschen zu öffnen, ist dann ein Flaschenöffner notwendig, bei dem es sich um ein eigenständiges Werkzeug handelt. Flaschenöffner werden allerdings von den wenigsten Menschen mitgeführt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Hammer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, dessen Handhabungskörper zugleich Hammer ist und die Funktion eines kompakten Flaschenöffners für Kronkorken erfüllt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Hierdurch wird ein Hammer mit Nagelhalter geschaffen, bei dem der Flaschenöffner in den Nagelhalter integriert ist. Auf diese Weise wird ein Hammer geschaffen, der gebrauchstüchtig und in Originalform belassen ist und dennoch gleichzeitig einen Flaschenöffner ausbildet. Die Aussparungen im Hammerkopf, die den Nagelhalter ausbilden, besitzen Wandungen, die erfindungsgemäß mit einer Einbuchtungskante und einer Hebelfläche versehen sein können, die Gegenstücke zur Anlage an einem mit einem Kronkorken verschlossenen Flaschenkopf bilden. Die am Hammerkopf für den Nagelhalter vorgesehene querverlaufende Ausnehmung kann derart fortgebildet werden, dass in dieser teilweise ein Kronkorken aufnehmbar ist.
[0008] Für die Ausbildung des Flaschenöffners brauchen folglich keine zusätzlichen Ausnehmungen ausgebildet werden, sondern die für die Funktion des Nagelhalters bereits vorhandene Ausnehmung als Flaschenöffner fortgebildet werden, ohne dass die Funktionalität als Nagelhalter beeinträchtigt wird. Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass an einer hinteren Wandung eine Hinterschneidung ausgebildet wird und die gegenüberliegende vordere Wandung vorzugsweise einen zur Schlagfläche hin gerichteten Öffnungsradius besitzt.
[0009] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der beigefügten Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0011] Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Darstellung eines Hammers mit Nagelhalter gemäß der Erfindung,
[0012] Fig. 2 zeigt schematisch eine Seitenansicht des Hammers gemäß Fig. 1, [0013] Fig. 3 zeigt schematisch eine Draufsicht des Hammers gemäß Fig. 1,
[0014] Fig. 4 zeigt vergrößert eine Profillinie eines Teilabschnitts des Nagelhalters, der gleichzeitig einen Flaschenöffner für einen Kronkorken bildet.
[0015] Die Fig. 1 bis Fig. 3 zeigen einen Hammer 1 mit einem Hammerkopf 2 und einem Hammerstiel 3. Der Hammerkopf 2 ist begrenzt durch eine Oberseite 4, eine gegenüberliegende, mit einem Hammerauge 5 versehene Unterseite 6, zwei Hammerseitenflächen 7, eine Schlagfläche 8 sowie eine als Klauenspitze 9 bezeichnete keil- oder schneidenförmige Wirkfläche.
[0016] Der Hammerstiel 3 ist im Hammerauge 5 befestigt. In der Oberseite 4 des Hammerkopfes 2 ist ferner ein durch eine mittig angeordnete Längsnut 10 gebildeter Nagelhalter 11 vorgesehen.
[0017] Der Hammerkopf 2 weist oberseitig eine Einbuchtung 13 auf. Diese Einbuchtung 13 ist, wie insbesondere Fig. 4 zeigt, einerseits von einer mit einer Hinterschneidung 14 ausgebildeten Einbuchtungskante 15 und andererseits durch eine in der Verlängerung mit der zugehörigen Einbuchtungskante 15 verlaufende Hebelfläche 16 begrenzt. Die Hinterschneidung 14 kann einen Versatz T in die Tiefe ausbilden.
[0018] Von der Einbuchtung 13 ist ein Kronkorken (nicht dargestellt) zumindest teilweise aufnehmbar zur Ausbildung eines in den Hammerkopf 2 integrierten Flaschenöffners 17 zum Öffnen von mit Kronkorken verschlossenen Flaschen.
[0019] Die Einbuchtung 13 ist vorzugsweise als eine zur Längsnut 10 des Nagelhalters 11 querverlaufende Ausnehmung eingelassen. Die Einbuchtung 13 ragt ferner vorzugsweise bis in den bodennahen Bereich 18 des Nagelhalters 11.
[0020] Die Einbuchtung 13 weist vorzugsweise ein, im Längsschnitt gesehen, u-förmiges Profil auf, wobei eine Längsachse der Einbuchtung 13 in Öffnungsrichtung derselben gesehen, vorzugsweise senkrecht zur Oberseite 4 des Hammerkopfes 2 verläuft.
[0021] Die Einbuchtungskante 15 und die Hebelfläche 16 können ein u-förmiges Profil mit divergierend gebogen/geschwungen ausgebildeten Schenkeln bilden. Die Einbuchtungskante 15 ist vorzugsweise an der der Schlagfläche 8 des Hammerkopfes 2 abgewandten Seite der Einbuchtung 13 vorgesehen. Die an der Einbuchtungskante 15 vorgesehene Hinterschneidung 14 ist vorzugsweise spitzförmig gebogen ausgebildet für ein Untergreifen einzelner Faltungen eines Kronkorkens (nicht dargestellt).
[0022] Die Hebelfläche 16 ist vorzugsweise gekrümmt ausgebildet mit einem wählbaren Öffnungsradius. Die Hebelfläche 16 ist ferner vorzugsweise mit einem Einschnitt 20 an einer Wandung 19 des Nagelhalters 11 vorgesehen. Dabei bildet die Hebelfläche 16 mit dieser Wandung 19 Schultern 21, die einen in den Nagelhalter 11 einsetzbaren Nagelkopf festhalten. Ein Magnet 22 kann in den Hammerkopf 2 eingebaut sein im Bereich des Nagelhalters 11.
Claims (10)
1. Hammer (1) mit einem Hammerkopf (2) und einem Hammerstiel (3), wobei der Hammerkopf (2) begrenzt ist durch eine Oberseite (4), eine gegenüberliegende, mit einem Hammerauge (5) versehene Unterseite (6), zwei Hammerseitenflächen (7), eine Schlagfläche (8) sowie eine als Klauenspitze (9) bezeichnete keil- oder schneidenförmige Wirkfläche, und der Hammerstiel (3) im Hammerauge (5) befestigt ist und in der Oberseite (4) des Hammerkopfes (2) ein durch eine mittig angeordnete Längsnut (10) gebildeter Nagelhalter (11) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammerkopf (2) oberseitig eine Einbuchtung (13) aufweist, die einerseits von einer mit einer Hinterschneidung (14) ausgebildeten Einbuchtungskante (15) und andererseits durch eine in der Verlängerung mit der zugehörigen Einbuchtungskante (15) verlaufende Hebelfläche (16) begrenzt ist, wobei von der Einbuchtung (13) ein Kronkorken zumindest teilweise aufnehmbar ist zur Ausbildung eines in den Hammerkopf (2) integrierten Flaschenöffners (17) zum Öffnen von mit Kronkorken verschlossenen Flaschen.
2. Hammer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (13) als eine zur Längsnut (10) des Nagelhalters (11) querverlaufende Ausnehmung eingelassen ist.
3. Hammer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (13) im bodennahen Bereich (18) des Nagelhalters (11) angeordnet ist.
4. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung (13) ein, im Längsschnitt gesehen, u-förmiges Profil aufweist.
5. Hammer (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsachse der Einbuchtung (13) in OÖffnungsrichtung derselben gesehen, senkrecht zur Oberseite (14) des Hammerkopfes (2) verläuft.
6. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungskante (15) und die Hebelfläche (16) ein u-förmiges Profil mit divergierend gebogen ausgebildeten Schenkeln bildet.
7. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungskante (15) an der der Schlagfläche (8) des Hammerkopfes (2) abgewandten Seite der Einbuchtung (13) vorgesehen ist.
8. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungskante (15) eine Hinterschneidung (14) aufweist, die spitzförmig gebogen ausgebildet ist für ein Untergreifen einzelner Faltungen eines Kronkorkens.
9. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelfläche (16) gekrümmt ausgebildet ist
10. Hammer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelfläche (16) mit einem Einschnitt (20) versehen an einer Wandung (19) des Nagelhalters (11) vorgesehen ist und mit dieser Wandung (19) Schultern (21) bildet, die einen in den Nagelhalter (11) einsetzbaren Nagelkopf festhalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202020004898.4U DE202020004898U1 (de) | 2020-11-24 | 2020-11-24 | Hammer |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50008/2021U AT17513U1 (de) | 2020-11-24 | 2021-01-19 | Hammer |
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| Country | Link |
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Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7336500U (de) * | 1974-04-18 | Becker & Becker Vertriebsgesellschaft | Kombinierter Bauhammer | |
| DE8100776U1 (de) * | 1981-01-15 | 1981-07-02 | Gräber, Hans, 8261 Pleiskirchen | Bauhammer mit flaschenoeffner |
| US6339974B1 (en) * | 1998-03-16 | 2002-01-22 | Josef Kotschner | Carpenter hammer |
| CN103358286A (zh) * | 2013-07-31 | 2013-10-23 | 黄静菊 | 一种带启瓶器的榔头 |
| CN104742092A (zh) * | 2013-12-27 | 2015-07-01 | 上海市航头学校 | 一种多功能起钉锤 |
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- 2020-11-24 DE DE202020004898.4U patent/DE202020004898U1/de not_active Expired - Lifetime
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2021
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE202020004898U1 (de) | 2020-12-04 |
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