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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umbau einer Gleichstrommaschine auf eine bürstenlose Wechselstrommaschine, vorzugsweise eine Aussenpoimaschine, insbesondere einer mit einer Synchronmaschine gekuppelten GleichstromErregermaschine auf eine bürstenlose Wechselstrom-Erregermaschine Sowohl bei Verbrauchern aber auch bei Erzeugern von elektrischer Energie ist das Umweltbewusstsein sicherlich stark ausgeprägt So ist es auch zu verstehen, dass immer mehr bestehende Gleichstrommaschinen durch Wechselstrommaschinen ersetzt werden. Die Gleichstrommaschine hat gegenüber der Wechselstrommaschine vor allem den Nachteil, dass im Betrieb durch ihre Bürsten, die am Kommutator laufen, Abriebstaub anfällt. Von diesem Anriebstaub, der meistens Kohlenstaub ist, will der Betreiber befreit werden.
Aus diesem Blickwinkel ist es auch zu sehen, dass neben der herkömmlichen Methode, beispielsweise eine eigene Gleichstrom-Erregermaschine bereitzustellen, heute zunehmend Wechselstrom-Erregermaschinen mit ungesteuerten und/oder steuerbaren Halbleitern aufweisende Gleichrichterschaltungen in den Vordergrund treten In diesem Zusammenhang muss man berücksichtigen, dass die benötigten Erregerleistungen sich für zweipolige Turbogeneratoren von 3 KW bei 100 KVAGeneratorleistung bis zu 3000 KW einer 1000 MVA Maschine erstrecken.
Im Zuge der Erneuerung von Maschinensätzen in Kraftwerksanlagen wird daher oft der Wechsel vom bestehenden Erregersystem mit Gleichstrommaschinen auf bürstenlose Erregung, also Wechselstrom-Erregermaschinen mit rotierenden Gleichnchtern, verlangt Dabei wird immer die bestehende Gleichstrommaschine komplett durch eine neue Wechselstrom-Erregermaschine ersetzt Aufgabe der Erfindung Ist es daher, den Tausch von mit Betriebsstunden behafteten Gleichstrommaschinen gegen komplett neu hergestellte Wechselstrommaschinen zu vermeiden, wobei trotzdem saubere Betriebsbedingungen hergestellt werden.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Das eingangs zitierte Verfahren ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Kommutator der Gleichstrommaschine entfernt wird, und an dessen Stelle rotierende Gleichrichter eingebaut werden, und dass gegebenenfalls Teilkomponenten der Gleichstrommaschine ausgetauscht bzw. modifiziert werden
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Mit der Erfindung ist es erstmals möglich, den kompletten Austausch der Maschinen zu vermeiden, da lediglich Teilkomponenten, wie beispielsweise Kommutator und/oder die Rotorwicklung durch ein Diodenrad bzw eine neue Rotorwicklung ersetzt werden Wie ja allgemein bekannt, wird im Rotor einer Gleichstrommaschine Wechselspannung erzeugt, die über einen mechanischen Gleichrichter, dem Kommutator, gleichgerichtet und als wellige Gleichspannung an den Maschinenklemmen zur Verfügung steht.
Diesem Umstand Rechnung tragend, könnte rein prinzipiell der Kommutator durch ein Diodenrad mit n-Zweigen ersetzt werden.
Dadurch würde die Maschine jedoch eine andere Spannung abgeben. Aus diesem Grund ist aller Voraussicht nach auch die Rotorwicklung mit anderer Windungszahl neu auszuführen Ausgehend vom gleichen magnetischen Fluss vor und nach dem Umbau, kann die Polwicklung eventuell gleich gelassen werden Daraus resultiert ein wesentlicher wirtschaftlicher, aber auch ein ökologischer Vorteil.
So ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil gegeben, da nur einige Komponenten modifiziert werden müssen. Es entsteht auch eine geringere Menge an Abfall, da die meisten Teile und Komponenten direkt ohne Umarbeitung weiter verwendet werden können Darüber hinaus fallen geringere Entsorgungskosten an, und auch die Umweltbelastung wird stark minimiert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Bürsten und die Bürstenhalter des Kommutators entfernt Durch die Entfernung dieser Teile ergeben sich weniger Ventilationsverluste im Betneb, und es wird auch Platz für die rotierenden Gleichrichter geschaffen.
Gemäss einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung werden mitrotierende Ausleitungen eingebaut Um die Stromführung zu gegebenenfalls gekuppelten Synchronmaschine zu gewährleisten, werden diese Ausleitungen benötigt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Rotorwicklung erneuert oder modifiziert bzw. auf eine Ein- oder Mehrphasenwicklung umgebaut Im Gegensatz zur Anordnung eines n-phasigen Diodenrades ist man mit dieser Ausgestaltung ausgangsspannungsmässig relativ frei und kann obendrein eine Wirkungsgradverbesserung erzielen
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Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung wird, soferne eine Kompensationswicklung bei der Gleichstrommaschine vorhanden ist, diese auf eine DÅampferwicklung umgebaut.
Die Kompensationswicklung wird mit Kurzschlussringen versehen, und so zur Dämpferwicklung umgebaut Dadurch ist auch ein Betrieb mit Schieflasten möglich, und ebenso ist eine bessere Abdämpfung der Oberwellen gewährleistet Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden, soferne bei der Gleichstrommaschine die Wendepole vorhanden sind, diese inklusive der Bewicklung entfernt. Dadurch ist eine Verringerung der magnetischen Streuwege gegeben, sodass ein besserer Wirkungsgrad erreicht wird.
Es können auch die nun nicht mehr erforderlichen Schleifringe bei der
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Natürlich lässt sich auch jedes beliebige Teilrefurbishment ausführen, wie beispielsweise ein neues Rotorblechpaket oder neue Polwicklungen, bis hin zu neuen Polen mit allen bekannten Vorteilen, wie Optimierung des elektromagnetischen Kreises, Leistungssteigerung und Wirkungsgradverbesserung Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Die Fig 1 zeigt eine Synchronmaschine mit einer Gleichstrom-Erregermaschine, die Fig 2 eine Synchronmaschine mit einer fremderregten, bürstenlosen Wechselstrom-Erregermaschine, Flg 3 eine Prinzipskizze einer Maschine als Gleichstrom-Erregermaschine und Fig 4 eine Pnnzipskizze der Maschine als Wechselstrom-Erregermaschine.
Gemäss Fig 1 ist eine Synchronmaschine 1 mit ihrer Polradwicklung 2 und den Schleifnngen 3 mit einer Gleichstrom-Erregermaschine 4 gekuppelt Die GleichstromErregermaschine 4 mit ihrer Erregerwicklung 5, der ein verstellbarer Widerstand bzw. ein Feldregler 6 in Sene geschaltet Ist, ist mit der Synchronmaschine 1 direkt oder indirekt gekoppelt. Die Erregerwicklung 5 und der Widerstand 6 sind an einem Gleichstromnetz 8 angeschlossen
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Gemäss Fig. 2 wird um den Abriebstaub zu vermeiden, die Synchronmaschine 1 mit einer fremderregten bürstenlosen Wechselstrom-Erregermaschine 7 gekoppelt. Die Synchronmaschine 1 mit ihrer Polradwicklung 2 wird über eine mitrotierende Gleichrichterschaltung 9, die von der Wechselstrom-Erregermaschine 7 angespeist wird, erregt.
Dabei können entsprechend der Ankerwicklung der WechselstromErregermaschine 7 beliebig viele Ausleitungen 10 vorgesehen sein.
Die Wechselstrom-Erregermaschine 7 mit ihrer Feldwicklung 17 ist über einen verstellbaren Widerstand 11 an das Spannungsnetz 12 angeschlossen.
Gemäss der Fig. 3 weist die aus Stator 13 und Rotor 14 bestehende Gleichstrommaschine, die als Gleichstrom-Erregermaschine 4 ausgeführt ist, den Kommutator 15 und dem Bürstenapparat 18 auf. Gemäss der Fig 4 wird der Kommutator 15 entfernt, und an dessen Stelle werden rotierende Gleichrichter 16 mit entsprechend mitrotierenden Ausleitungen 19 eingebaut.
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Gegebenenfalls ist auch die Rotorwicklung 20 den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Durch diesen Umbau wird aus der Gleichstrommaschine eine Wechselstrommaschine, wobei nur wenige Teilkomponenten modifiziert worden sind.