AT1771U1 - Einspritzaggregat für spritzgiessmaschinen - Google Patents
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Abstract
Ein Einspritzaggregat für Spritzgießmaschinen mit einem Massezylinder (1), in welchem eine Plastifizierschnecke (2) dreh- und verfahrbar angeordnet ist. Es ist ein Materialtrichter (3) vorgesehen, der im Massezylinder (14) mündet. Im Materialtrichter (3) ist ein hydraulisch beaufschlagter Kolben (7) für die Materialzufuhr angeordnet. Im Mündungsbereich (6) des Materialtrichters (3) befindet sich ein Massedruckaufnehmer (14), der den tatsächlichen Druck des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials mißt. Der Massedruckaufnehmer (14) ist an eine Regeleinrichtung (15) für den Kolben (7) angeschlossen, die diesen Druck mit einem vorgegebenen Solldruck vergleicht und dem Vergleichsergebnis entsprechend den Vorschub des Kolbens (7) bestimmt.
Description
AT 001 771 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf ein Einspritzaggregat für Spritzgießmaschinen mit einem Massezylinder, in welchem eine Plastifizierschnecke dreh- und verfahrbar angeordnet ist, sowie mit einem Materialtrichter, der im Massezylinder mündet, wobei im Materialtrichter ein vorzugsweise hydraulisch beaufschlagter Kolben für die Materialzufuhr angeordnet ist.
Bedingt durch die unterschiedlichen Mengen Rohkunststoff, die sich im Materialtrichter befinden und durch die unterschiedliche Konsistenz des Kunststoffes, wird bei herkömmlichen Einspritzaggregaten das Kunststoffmaterial mit sehr schwankenden Zuführdrücken in den Massezylinder eingeführt. Dies resultiert in einer unterschiedlichen Qualität der Spritzlinge und kann zur Erzeugung von Ausstoßprodukten führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Einspritzaggregat dieser Art dahingehend zu verbessern, daß unabhängig von der Viskosität des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials sowie unabhängig vom Materialvolumen im Materialtrichter ein konstanter Zuführdruck für das in den Massezylinder eintretende Material erzielt wird.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch einen im Mündungsbereich des Materialtrichters angeordneten Massedruckaufnehmer, der den tatsächlichen Druck des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials mißt und der an eine Regeleinrichtung für den Kolben angeschlossen ist, die diesen Druck mit einem vorgegebenen Solldruck vergleicht und dem Vergleichsergebnis entsprechend den Kolbenvorschub bestimmt, gelöst.
Vorteilhaft wird der Druck des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials kontinuierlich gemessen. Vorteilhaft ist weiters vorgesehen ist, daß die Regeleinrichtung über ein Proportionaldruckventil den Hydraulikdruck mit dem der Kolben beaufschlagt wird, verändert.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Figur der beiliegenden Zeichnung beschrieben.
Das erfindungsgemäße Einspritzaggregat weist einen Massezylinder 1 auf, in dem sich in herkömmlicher Art und Weise eine Plastifizierschnecke 2 befindet.
Die weiteren zum Einspritzaggregat gehörigen Teile, wie die Anpreßzylinder, die Einspritzzylinder und der Antriebsmotor für die Drehbewegung der Plastifizierschnecke 2, 2 AT 001 771 Ul sind in der Figur der Zeichnung nicht eingezeichnet. Sie sind nach dem herkömmlichen Stand der Technik gefertigt.
Auf dem Plastifizierzylinder 1 ist ein Materialtrichter 3 für den zu verarbeitenden
Rohkunststoff 4 aufgesetzt. Der Materialtrichter 3 weist unten einen kegelförmigen Bereich 5 auf und mündet mit einem zylindrischen Bereich 6 oberhalb des
Schneckeneinzugsbereiches im Massezylinder 1.
Im Materialtrichter 3 befindet sich ein Kolben 7, der den Rohkunststoff 4 in den Massezylinder 1 drückt.
Der Kolben 7 ist über eine Kolbenstange 8 mit einem Betätigungskolben 9 verbunden, der sich in einem Betätigungszylinder 10 befindet.
An dem Betätigungszylinder 10 sind Leitungen 11, 12 angeschlossen, über die der Betätigungskolben 9 mittels einer Pumpeneinheit 13 wechselweise mit Druck beaufschlagt wird.
An der Zylinderwand des zylindrischen Bereiches 6 bei der Mündung des Materialtrichters 3 in dem Massezylinder 2 ist ein Massedruckaufnehmer 14 angeordnet, der den Massedruck des zu verarbeitenden Kunststoffes 4 an dieser Stelle des Materialtrichters 3 mißt.
Der Massedruckaufnehmer 14 ist elektronisch mit einer Regeleinrichtung 15 verbunden. Über die Regeleinrichtung 15 wird ein Proportionaldruckventil 16 gesteuert, welches den Zuführdruck im Betätigungszylinder 10 und somit den Vorschub des Kolbens 7 bestimmt.
Vor Beginn eines neuen Arbeitsprogrammes ist in die Regeleinrichtung 15 mittels einer Regelkarte ein Solldruck, beispielsweise 30 bar für den in den Massezylinder 2 einzudrückenden Rohkunststoff 4, einzugeben.
Der Massedruckaufnehmer 14 mißt kontinuierlich den Istdruck des Rohkunststoffes 4 an der Mündung des Materialtrichters 3 und gibt das Meßergebnis an die Regeleinrichtung 15 weiter. In der Regeleinrichtung 15 wird der Istdruck mit dem eingegebenen Solldruck verglichen und dementsprechend das Proportionaldruckventil 16 gesteuert, d.h. der 3 AT 001 771 Ul
Zuführdruck im Betätigungszylinder 10 wird entweder erhöht oder vermindert. Auf diese Art ist es möglich, einen von der Viskosität des zu verarbeitenden Rohstoffes sowie von dem im Materialtrichter 3 befindlichen Materialvolumens unabhängigen konstanten Zuführdruck für den Rohkunststoff 4 zu erzielen. Die nachteilige Wirkung der Preßdruckdifferenzen aufgrund der unterschiedlichen Füllhöhen im Materialtrichter 3 wird auf diese Art aufgehoben. 4
Claims (5)
- AT 001 771 Ul Ansprüche 1. Einspritzaggregat für Spritzgießmaschinen mit einem Massezylinder, in welchem eine Piastifizierschnecke dreh- und verfahrbar angeordnet ist, sowie mit einem Materialtrichter der im Massetrichter mündet, wobei im Materialtrichter ein vorzugsweise hydraulisch beaufschlagter Kolben für die Materialzufuhr angeordnet ist, gekennzeichnet durch einen im Mündungsbereich (6) des Materialtrichters (3) angeordneten Massedruckaufnehmer (14) , der den tatsächlichen Druck des zu verarbeitenden Kunststoffmaterials mißt und der an eine Regeleinrichtung (15) für den Kolben (7) angeschlossen ist, die diesen Druck mit einem vorgegebenen Solldruck vergleicht und dem Vergleichsergebnis entsprechend den Kolbenvorschub bestimmt.
- 2. Einspritzaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (15) über ein Proportionaldruckventil (16) den Hydraulikdruck mit dem der Kolben (7) beaufschlagt wird, verändert.
- 3. Einspritzaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (15) als Regelkarte ausgebildet ist.
- 4. Einspritzaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (7) über einen hydraulischen Betätigungszylinder (10) beaufschlagt wird.
- 5. Einspritzaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialtrichter (3) im Mündungsbereich zylinderisch ausgeführt ist und daß sich der Massedruckaufhehmer (14) an der Zylinderwand befindet. 5
Priority Applications (2)
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| AT55296U AT1771U1 (de) | 1996-09-20 | 1996-09-20 | Einspritzaggregat für spritzgiessmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT55296U AT1771U1 (de) | 1996-09-20 | 1996-09-20 | Einspritzaggregat für spritzgiessmaschinen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT1771U1 true AT1771U1 (de) | 1997-11-25 |
Family
ID=3493637
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT55296U AT1771U1 (de) | 1996-09-20 | 1996-09-20 | Einspritzaggregat für spritzgiessmaschinen |
Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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1996
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1997
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Also Published As
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