AT17881B - Vielfach-Drucktelegraph. - Google Patents

Vielfach-Drucktelegraph.

Info

Publication number
AT17881B
AT17881B AT17881DA AT17881B AT 17881 B AT17881 B AT 17881B AT 17881D A AT17881D A AT 17881DA AT 17881 B AT17881 B AT 17881B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
line
current
paper
relay
magnet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rowland Telegraphic Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rowland Telegraphic Company filed Critical Rowland Telegraphic Company
Application granted granted Critical
Publication of AT17881B publication Critical patent/AT17881B/de

Links

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   17881.   THE ROWLAND TELEGRAPHIC COMPANY IN BALTIMORE (V. ST. v. A.). 



    Vielfach-Drucktelegraph.   
 EMI1.1 
 über eine Leitung gesendet und selbsttätig gedruckt werden kann. 



   Hauptzwecke der vorliegenden Erfindung sind : 1.   Die Ausnützung der Tetcgraphen-   linien dadurch zu   erhöhen, dass   man auf einer Leitung die Arbeit bewältigen kann, die sonst eine grosse   Anzahl von Leitungen erforderu würde   ; 2. das   Teiegraphicren   im allgomeinen dadurch zu erleichtern, dass man die Arbeit am Geber vereinfacht und am Empfänger den Beamten durch eine mechanische Einrichtung ersetzt, welche die Depeschen selbsttätig auf Seiten druckt ;

     3.   das Telegraphieren auf weite Entfernungen ohne Translation zu   ermöglichen   und 4. dem System eine solche Einrichtung zu geben, dass die 
 EMI1.2 
 diese sowie weitere später zu erläuternde Zwecke sollen durch vorliegende Erfindung in einer wirtschaftlich vorteilhaften Weise erreicht worden. 
 EMI1.3 
 abgeändert ; an den Empfangsstellen sind Druckvorrichtungen aufgestellt, welche die durch die   Kombination abgeänderter   und nicht abgeänderter Stromstösse dargestellten Zeichen ab-   drucken.   



   Eine einzige Linie wird zur gleichzeitigen   Ubermittlung   mehrerer Depeschen dadurch 
 EMI1.4 
 mässige   wiederkehrende Zeiträume   zur Verfügung gestellt wird. 



   Um diese Strom verteiler sowie sonstige Vorrichtungen in Gleichlauf zu erhalten, ist ein neuartiges System zur Aufrechterhaltung des Gleichlaufes in vorliegender   Erdindung   
 EMI1.5 
 halten wird. 



   Überdies ist vorgesehen : eine verbesserte Klaviatur zum Geben in der beschriebenen 
 EMI1.6 
 hier speziell bei der Gleichlaufvorrichtung verwendet werden soll ; ein verbessertes Linienrelais, das den Linienstrom aufnimmt und einen Ortsgleichlaufstrom erzeugt, eine Neuerung in der Gegensprechschaltung der Linie, um selbe für das nachstehend beschriebene System geeignet zu   machen   ;

   Schalt- und Stromverteilungsvorrichtungen in Verbindung mit der 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Bei Ausführung der vorliegenden Erfindung hat sich als der zweckmässigste ein an. genähert dem   Sinusgesetz   folgender Wechselstrom erwiesen, wie ihn gewöhnliche   Wechsol-     strommaschinen   liefern, doch ist diese Erfindung weder auf diesen noch auf irgendeinen andern Wechselstrom oder pulsierenden Strom beschränkt. 



   Es kann beispielsweise der vom Wheatstone-Geber oder irgendeinen schwingenden Stromwender erzeugte Strom verwendet werden. In jedem Falle kann der Strom unmittelbar dem Stromerzeuger oder einer sekundären Quelle, beispielsweise einem Transformator entnommen werden. 



   Im nachfolgenden soll angenommen werden, dass der Linienstrom durch eine dem   Sinusgesetz   unterworfene elektromotorische Kraft geliefert wird. 



   Nach vorliegender Erfindung gibt die Stromquelle Wechselstrom in eine einzige Linie und die für irgendein zu gebendes Zeichen erforderlichen   Stromstösse   werden an der   Gebestello   durch ein   Stromschluss-und Unterbrechungsorgan-den Geber-unter-   drückt, der im wesentlichen ein Relais darstellt, in dem der Hauptlinienstrom an einem der Zungenkontakte für   gewöhnlich   geschlossen ist. 



   Der Geber wird durch von einer Klaviatur beherrschte   Ortteitungen   betätigt, die wieder ihrerseits unter dem Einfluss eines Strom verteilers stehen, der aus einem Kontaktring mit etwa 52 metallenen Segmenten mit darüber schleifenden Schlitten besteht. 



   Die Segmente dieses Kontaktringe sind in eine Anzahl von Gruppen geteilt und die Segmente einer Gruppe stehen mit einer zugehörigen Klaviatur in Verbindung, durch weiche die Segmentleitungen jeder Gruppe durch die   Segmentspulo   geschlossen werden können, wenn der Schlitten über diese Gruppe   hinläuft, der   mit der   Geberspulo in   leitender Verbindung steht. 



   Der Schlitten steht im Gleichlauf mit dem Wechselstromerzeugor, indem er damit mechanisch gekuppelt ist oder unter der Einwirkung einer Gleichlaufvorrichtung steht. 



   Jede Klaviatur besteht aus einer Anzahl von Tasten, deren jede einem Zeichen oder einem Buchstaben entspricht. Durch Anschlagen einer Taste werden die Verbindungen je zweier Stromverteilersegmente der, der betrachteten Klaviatur zugehörigen Gruppe mit der Geberspule vorbereitet, um beim Weglaufen des Schlittens über diese Segmente nacheinander hergestellt zu werden. Der Geber unterbricht hiedurch den Linienkontakt für jene Zeit-   dauer, während   welcher der Schlitten über das mit demselben verbundene Segment wegläuft und unterdrückt so zwei Stromstösse des Linienstromes und gibt an die Empfangsstelle das durch die unterdrückten Stromstösse dargestellte Zeichen. 



   Die einzelnen Tasten des Tastenwerkes sind so angeordnet, dass jede beim Anschlagen je zwei Segmente der entsprechenden Gruppe des Stromverteilers mit dem Geber verbindet, jedoch mit Ausschluss der aus unmittelbar nebeneinander liegenden Segmenten bestehenden Paare (das letztere geschieht in dem hier veranschaulichten Ausführungsbeispiel aus später zu   erörternden Grtinden)   so dass man mit Hilfe einer Gruppe von   df Stromstössen 45 ver-   schiedene Zeichen geben kann. Da nun jedes Tastenwerk mit einer gesonderten Gruppe von Stromverteilersegmenten verbunden ist und nur dann arbeitet, während der Schlitten   über diese Gruppe hintauft,   so behindern sich selbst gleichzeitig arbeitende Geber in keiner Weise.

   Weiters wird durch die einen Teil der vorliegenden Erfindung bildende Gegen-   sprecheinrichtung   die   Möglichkeit geboten,   dass während von allen Gebern einer Station über die Linie in der einen Richtung gegeben wird, auch sämtliche Geber an der Empfangsstation über dieselbe Linie in der entgegengesetzten Richtung geben, wodurch die Aus-   nützung   der Linie bis   aufs äusserste getrieben   werden kann. Ist beispielsweise, wie im nachfolgenden angenommen werden soll, die Einrichtung der   Stromverteiter   für   Vierfachsprechon   gewählt, so kann man über eine und dieselbe Linie acht Depeschen gleichzeitig senden, vier in der einen und vier in der entgegengesetzten Richtung.

   Aus dem vorstehenden erheilt. dass der Linienstrom in Gruppen von   Stromstössen   geteilt wird, welche zum Geber gehen, wenn der Schlitten über die entsprechenden Gruppen der Stromverteilersegmente läuft. 



   An der Empfangsstelle ist ein Hauptlinienrelais von besonderer Einrichtung auf-   gestaut,   das im wesentlichen ein polarisiertes Relais mit zwei völlig oder teilweise von- einander unabhängig beweglichen Zungen darstellt, die von derselben Erregnngsspule oder
Spulen   betätigt,   werden, welche vom Hauptlinienstrom durchflossen werden.

   Eine dieser mit dem Linienstrom in Gleichlauf schwingenden Zungen ist durch einen Widerstand und Kondensatoren mit einer Ortsgleichstromquelle vorbunden und erzeugt einen die Gleichlauf- vorrichtung betätigenden   Ortsgleichlaufstrom.   Die Aufgabe dieser Gleichlaufvorrichtung ist unter anderem die, den Schlitten des   Stromvertei1ers   der Empfangsstello mit dem Schlitten des Stromvertoilers des Gebers in Gleichlauf zu halten ; die beiden Stromverteiler haben natürlich die   gleiche Aazabt   von in entsprechende Gruppen geteilten Segmenten.

   Die Gleich- laufvorrichtung hat weiters die Ganggeschwindigkeit der die Druckvorrichtungen der beiden
Stellen   betätigenden   Vorrichtungen zu regeln. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 verbanden und die    Kontakte., diesel' Zungen   und der Empfangsscblitten sind durch geeignete Widerstände mit einer Gleichstromquelle verbunden, so dass, wenn die Linienrelaiszunge durch den Linienstrom in Schwingungen versetzt wird und der Empfangsschlitten   Über   die Segmente des   Empfangsstromverteilers hinläuft,   die Ortsempfangsrelais der Reihe   nach von Stromstössen dnrchnöasen   werden, deren Richtung von einem dieser Relais zum nächsten wechselt.

     Diese Ortsströme   bewirken jedoch nicht, dass die Ortsempfangsrelais die Schliessung der Ortleitungen der Druckvorrichtungen vorbereiten oder bewerkstelligen, sondern dies geschieht seitens eines dieser Ortsempfangsrelais erst dann, wenn dieser regelmässige Ortsstromstoss einmal ausbleibt.

   Wenn nämlich, wie etwa beim Geben eines Zeichens, an der Gebestelle   Stromstösse   des Linienstromes unterdrückt werden, so unterbleiben auch die zugehörigen Schwingungen der Zunge des Linienrelais der   Empfangsstelle,   welche Zunge mit den Ortsempfangsrelais verbunden ist und es geht durch das Ortsempfangsrelais, welches mit dem Stromverteilersegment des Empfängers verbunden ist, das dem, durch den Geber gewählten Verteilersegment der Gebestelle entspricht, ein dem normalen entgegengesetzter Stromstoss, wodurch die Zunge desselben umgelegt wird und die Schliessung einer Druckleitung   vorbereitet.   Da nun zwei Stromstösse des Linienstromes an der Gebestelle unterdrückt werden, um ein Zeichen zu geben, so werden auch für jedes gegebene
Zeichen zwei Ortsempfangsrelais in der angegebenen Weise betätigt. 



   Die Zungen der letzteren werden durch die normalen Ortsstromstösse, welche den obigen umgekehrten folgen, in die Ausgangslage zurückgeführt, wodurch besondere Ströme oder Vorrichtungen für diesen Zweck entbehrlich werden. 



   Einer der Kontakte jedes Ortsempfangsrelais jeder Gruppe ist mit einem Kombinator verbunden, der seinerseits wieder mit einem Hammer der Druckvorrichtung der zugehörigen
Gruppe derart verbunden ist, dass der bei der obigen Betätigung der Ortsempfargsrelais einer Gruppe derselben zugeordnete Kombinator den Abdruck des gegebenen Zeichens durch die Druckvorrichtung veranlasst. 



   Es werden so durch eine Gruppe der Stromverteilersegmente des Gebers, durch eine entsprechende Gruppe von   Stromverteilersogmenten   des Empfängers, die zugehörigen Ortsempfangsrelais und die   Druckvorrichtnng   aufgenommen und abgedruckt, da sich die Schlitten in Gleichlauf bewegen und die beiden Stromverteiler derart eingestellt werden können, dass deren Segmente im Empfänger der Stellung nach genau jenen im Geber entsprechen. 



     Die Gleichlauf Vorrichtung, welche   den Strom Verteiler einer Station mit jenem der anderen in Gleichlauf hält, besteht aus einer Reihe beweglicher Spulen, die von einem Gleichlaufstrom durchflossen werden und sich in einem magnetischen Feld bewegen und für gewöhnlich durch einen Gleichstrommotor oder einen sonstigen   unabhängigen   Motor angetrieben werden, der auch den Stromverteiler bezw. Schlitten treibt. Die vom Gleichlaufstrom durchflossenen in einem magnetischen Feld sich bewegenden Spulen bilden einen kleinen synchronen Wechselstrom-Motorgenerator, der solange er mit dem Linienstrom in Gleichlauf ist, d. h. in gleicher Phase damit steht, weder Arbeit verbraucht noch leistet. 



  Wie aber der Antriebsmotor das Bestreben zeigt, ausser Gleichlauf zu fallen, wird dies durch die Gleichlaufvorrichtung verhindert, welche so den Motor in Gleichlauf mit dem Linienstrom hält. 



   Um jede mögliche Schwankung im Gang des Motors und der Gleichlaufvorrichtung zu verhüten, wird zweckmässig eine   Flüssigkeitsdämpfung   auf der Welle der Gleichlauf-   verrichtung   angebracht ; diese besteht aus einem an der Welle befestigten Körper und aus einem zweiten Körper, der mit dem ersten durch eine viskose (zähe oder klebrige) Flüssigkeit in Verbindung gebracht ist. Von dieser Vorrichtung sind im nachfolgenden mehrere Ausführungsformen angegeben. 



   Der Linienstrom kann unmittelbar durch die Spulen der Gleichlaufvorrichtung geleitet werden und so auch als Gleichlaufstrom wirken ; es ist jedoch vorzuziehen, einen Ortsgleichlaufstrom zu benützen. 



   Mit Hilfe einer eigenartigen Schaltung mit Widerständen und Kondensatoren ist es möglich, aus einer Gleichstromquelle (etwa einer Lichtleitung von 110 Volts) einen Orts- gleichstrom zu erzeugen, der mit dem Wechselstrom der Linie der Phase nach genau übereinstimmt und den Gleichlauf ohne Rücksicht auf die Unterbrechungen des Linien- stromes aufrecht erhält. 



   Durch Einschaltung der   Hörvorrichtung   eines Fernsprechers in den Gleichlauf- stromkreis kann man sofort erkennen, ob ein genauer Gleichlauf besteht. Haben die Vor- richtungen gleiche Phasen, do h. besteht vollkommener Gleichlauf, so hört man ein gleich- mässig pulsierendes Geräusch ; ist aber der Gleichlauf gestört, so verschwindet die Gleich-   mässigkeit   der Pulsationen des Geräusche, was die Störung sofort erkennen lässt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Die Druckvorrichtung für die empfangenen Depeschen ist eine Maschine, durch welche diese Depeschen in beliebiger Schriftgattung in Seitenform gedruckt werden. Das Papier kann der Druckvorrichtung von einer Rolle oder in losen Blättern oder sonstwie zugeführt werden. 



   Die Zeichen werden durch einen elektrisch betätigten Hammer gedruckt, welcher das Papier gegen das entsprechende Zeichen am Typenrad   scht gt. Die Druckstrom-   leitungen sind zu diesem Zweck entsprechend angeordnet und der Papierschlitten, durch einen geeigneten Mechanismus bewegt, führt das Papier schrittweise an einem kontinuierlich sich drehenden Typenrad vorbei, bis das Ende einer Zeile erreicht ist, worauf durch Betätigung einer Zeilenvorschubvorrichtung das Papier um einen Zeilenabstand vorgeschoben und der Schlitten in seine Ausgangslage   zurückgeführt   wird ; doch kann der Papier-   schlitten such   aus jeder beliebigen Stellung in die Ausgangslage (Zeilenanfang)   zurück-   geführt werden. 



   Von Wichtigkeit ist dabei die Einrichtung des Papierschlittens und der Papier-   flihrung, da   hiedurch das Papier gerade gehalten und die richtige Lage der gedruckten Zeichen nebeneinander gesichert wird. Die Leichtigkeit des Schlittens gestattet überdies denselben viel rascher zu verschieben, als dies bisher bei derartigen Schlitten möglich war. 



   Wird das Papier der Druckvorrichtung von einer Rolle oder in langen Streifen zugeführt, so ist es in regelmässigen Abständen mit Querreihen von Löchern versehen, so dass nach dem Abdrucken der Depeschen die einzelnen Blätter leicht abgetrennt werden können. Bei Verwendung des Papieres in dieser Form trägt der Papierschlitten eine Einrichtung, mittels welcher, nachdem die erforderliche Zeilenanzahl auf einem Blatt, dem Raum zwischen zwei   Löcherreihen gedruckt   worden ist, das Papier selbsttätig weiter ge-   schoben wird, bis   das Blatt mit der gedruckten Depesche sich in einer Lage befindet, wo es abgerissen werden kann und das nächste leere Blatt druckbereit ist. 



   Diese Erfindung umfasst weiters viele andere neue Einrichtungen und Kombinationen von Teilen, die nachstehend beschrieben werden sollen. 



   In den beiliegenden Zeichnungen zeigt :
Fig. 1 ein Schema zur Veranschaulichung des Gebens und   Nehmens   von Zeichen nach der vorliegenden Erfindung. 



   Fig. 2 ist eine teilweise schematische Draufsicht einzelner Apparate der Empfangs stelle nebst Schaltung, welche auch den Antrieb des Empfängers und die Erhaltung des-   sellwn in Gleichlauf mit einem Geber   darstellt. 



   Eig. 3 ist ein senkrechter Schnitt des Strom verteilers des Empfängers   nebst Schlitten.   



   Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Scheibe zum Antrieb des Empfängerschlittens. 



   Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines rotierenden   Stromschlussarmes nebst Scheibc-  
Fig. 6 zeigt perspektivisch den rotierenden   Stromschlussarm zur   Regelung der   Kchwindigkoit   des   Druckmotors, um lotztfrn'n   in Gleichlauf mit den   ührigen Teilen dt'r     Vorrichtung zu halten.   



   Fig. 7 zeigt einen senkrechten Schnitt eines Quecksilberdämpfers zur Dämpfung von
Bewegungsschwankungen. 



   Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt nach einer zur Schnittebene von   Fig. 7 senli-   rechten Ebene. 



   Fig. !) ist ein senkrechter Schnitt einer Abänderung des Dämpfers. 



   Fig.   10   ist ein hiezu senkrechter Schnitt. 



   Fig. 11 zeigt perspektivisch einen Dämpfer, bei   welchem eine Metallscheibe   in einem magnetischen Feld rotiert. 



   Fig. 12 ist ein senkrochtor Schnitt eines anderen Dämpfers mit zwei beweglichen Teilen, von denen einer den anderen mittelst einer Flüssigkeit wie Öl treibt. 



   Fig. 13 zeigt ein Schaltungsschema, bei welchem die in Fig. 1 gezeigten   Konden-   satoren durch   Widerstände   ersetzt sind, um einen Ortsgleichstrom zu erzeugen. 



   Fig.   1. - zeigt schematisch   eine Einrichtung zur Erzeugung des   Ortsgleichlaufstrollws.     bei welcher das polarisierte Linienrelais   durch ein neutrales Relais ersetzt ist und   bloss   ein Kondensator verwendet wird. 



     Fig. 15 zeigt   schematisch die Gegensprechschaltung. 



   Fig. 16 ist ein Aufriss des polarisierten Linienrelais des Empfängers. 



   Fig.   17   zeigt schematisch die Schaltung desselben. 



   Fig. 18 ist ein senkrechter Schnitt, zum Teil Ansicht dieses Relais. 



   Fig. 19 zeigt in der Seitenansicht die Anordnung der   Relaiszungen.   



   Fig. 20 und 21 zeigen das Tastenwerk in der Draufsicht bezw. Seitenansicht. 



   Fig. 22 ist ein Längsschnitt desselben und
Fig. 23 ein Schnitt nach der   Linie A B   (Fig.   20)   in der Richtung des Pfeiles   gesehen.   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Fig. 24 zeigt in grösserem Massstabe die Einrichtung zur Betätigung der Anzeigeglocke am Tastenwerk. 



   Fig. 25 ist ein senkrechter Schnitt des   Zählermagneten   des Tastenwerkes. 



   Fig. 26 zeigt perspektivisch einen   der Tastenbugel und  
Fig. 27 einen der Tastenhebel. 



   Fig. 28 zeigt perspektivisch den Hebel zum Niederhalten der Tasten. 



   Fig. 28a ist ein wagrechter Schnitt des   Zählzylinders   und zeigt die Anordnung desselben. 



   Fig. 29 zeigt in der Vorderansicht die Druckvorrichtung nach vorliegender Erfindung. 



   Fig. 30 ist eine ähnliche Ansicht mit abgetrenntem Papier. 



   Fig. 31 ist eine Draufsicht der Druckvorrichtung mit abgenommenem Papier. 



   Fig. 32 ein der Schnitt nach der Linie C D (Fig. 30) in der Richtung des Pfeiles blicken. 



   Fig. 33 zeigt das auf der rechten Seite von Fig. 31 gezeigte Druckrelais gesondert in der Vorderansicht. 



   Fig. 34 zeigt einen Schnitt nach der Linie E F (Fig. 30). 



   Fig. 35 zeigt gesondert eine der Papierführungen. 



   Fig. 36 zeigt in der Ansicht, zum Teil Schnitt, die Zeilenverstellvorrichtung nebst Magnet. 



   Fig. 37 zeigt das zugehörige   Schaltwerk   mit abgenommenen Teilen. 



   Fig. 38 zeigt in der Endansicht, zum Teil Schnitt, den   Schlittenverstellmagneten nebst   Schaltwerk. 



   Fig. 39 zeigt gesondert den Kombinator nebst   Stromschtussrotie (Schlitten)   in der Seitenansicht. 



   Fig. 40 ist ein senkrechter Schnitt des Typenrades nebst   Antriebsvorricbtncg.   



   Fig. 41 ist ein Schnitt nach der Linie   A'. F   (Fig. 40) in der Richtung des Pfeiles gesehen. 



   Fig. 42 ist ein wagrechter Schnitt der Vorrichtung zur Zurückführung Schlittens. 



   Fig. 43 zeigt das Schaltungsschema der   Druckvornchtung.   



   Fig. 44 veranschaulicht die Beeinflussung der Leitungen der Druckvorrichtung durch den Kombinator. 



   Fig. 45 dient zur weiteren Veranschaulichung der   Kombinationsbildung.   



   In Fig. 1 ist oberhalb der   punktierten Linie   die   Gcbestelle, unterhall) derselben die     Empfangsstelle veranschaulicht,   indessen ist nach vorliegender Erfindung nicht nur der Verkehr zwischen zwei Endstationen ermöglicht, sondern es können auch   h tiel) ig viele  
Zwischonstationen eingeschaltet werden. 
 EMI5.1 
 Wechselstrom von hoher Frequenz-etwa 180 Wechsel per Sekunde - in die Linie 2 sendet, u. zw. ist die Linie durch den Kontakt 3 des Geberelais 4 für   gewöhnlich     ge-   schlossen.   Die Rückleitung   erfolgt durch die Erde oder durch eine Drahtleitung. 



   Der Stromverteiler der Gebestelle besteht aus einem Kontaktring 5 mit einer Anzahl   (etwa   voneinander isolierten Segmenten und aus einem zweiten   Kontaktring   6 mit etwa vier voneinander isolierten Segmenten von gleicher Länge. Über diese Segmente laufen   Schleiffedern'S'bezw. ss, welche   von einem Arm 7 getragen werden, der mit dem Wechselstromerzeuger in irgendeiner geeigneten Weise gekuppelt ist und mit solcher Geschwindigkeit getrieben wird, dass er zu einer vollen   Umdrehung   dieselbe Zeit benötigt, in welcher der Wechselstromerzeuger eine Anzahl halber Wellen (Stromstösse) erzeugt, die gleich ist der Anzahl der Segmente des Ringes 5 (im angenommenen Beispiel also eine   Umdrehung macht. während der Wechselstromerzeuger 52 halbe Stromwellen erzeugt).

   Der   Arm 7 kann aber statt in dieser sonst zweckmässigen Weise auch ebenso angetrieben werden, wie der entsprechende Arm des Empfängers. 



   Aus deu Segmenten des Ringes 5 sind vier Gruppen von je elf Segmenten gebildet, deren erste das erste bis elfte, die zweite das 13. bis 23., die dritte das 25. bis 35. und die vierte das 37. bis 47. Segment umfasst, wobei die Zählung von dem mit 10 bezeichneten Segment begonnen wird. Von den verbleibenden acht Segmenten dienen das 12., 24. und 36. zur Trennung der Gruppen voneinander, die übrigen fünf dienen zu nachstehend erörterten Zwecken. 



   Die Tronnsegmente sind notwendig, weil ein polarisiertes Linienrelais zur Anwendung kommt, welches die Benützung unmittelbar benachbarter Segmente verbietet, weil die Zunge desselben an dem Kontakt liegen bleibt, an welchen sie zuletzt angelegt wurde, bis ein dem zuletzt eingelangten entgegengesetzter Stromstoss ankommt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Die vier Gruppen von je elf Segmenten sind mit   Stromschlussstücken JfJ   der zugehörigen Tastenwerke 12 leitend verbunden   ;   in Fig. 1 ist jedoch der grösseren Deutlichkeit wegen bloss die Verbindung zweier Segmente jeder Gruppe mit zwei   Stromschlussstücken   der zugehörigen Tastenwerke veranschaulicht,   d   dies zur   Erläuterung   des Wesens der Erfindung genügt. Die Anordnung der   Stromschlussatlicke iin   Tastenwerk ist in Fig. 20 bis 28 a veranschaulicht. 



   Die Schleiffeder S steht durch Schleifring und Bürste mit der Bewicklung 13 des Geberrelais 4 in leitender Verbindung und von da aus durch einen Widerstand 14 mit dem positiven Pol einer Ortsstromquelle 15 - Batterie oder Dynamomaschine. Die zweite Schleiffeder 9 ist durch Schleifring und Bürste mit einem Widerstand 16 und durch diesen mit dem positiven Pol der Ortsstromquelle 15 verbunden. Der Rahmen 17 jedes Tastenwerkes ist mit dem negativen Pol der Ortsstromquelle verbunden. 



   Das in Fig. 1 dem Stromverteiler zunächst liegende Tastenwerk soll als das erste bezeichnet werden, die übrigen der Reihe nach als das zweite, dritte und vierte. 



   Soll vom ersten Tastenwerk aus ein Zeichen gegeben werden, so wird die entsprechende Taste angeschlagen, der   Metallhebel   19 an die   Stromschlussbügel     11 gedrückt,   wodurch die Verbindung der Segmente eins und drei der ersten Gruppe des Stromvertoilers mit dem   Geberrel. ais   vorbereitet wird und diese beiden Verbindungen werden nacheinander hergestellt, wenn die Schleiffeder 8 über diese Stromverteilersegmente hinläuft.

   Es unterbricht hiedurch das Geberrelais die Linie am Kontakt 3 einmal, während die   Scbloiffeder   8 über das Segment 1 läuft, und ein zweitesmal während diese Feder über das Segment 3 läuft, und da die Länge der Segmente derart bemessen ist, dass die
Schleiffeder die Dauer einer halben Welle des Linienstromes benötigt, um über sie hinweg- zulaufen, so werden zwei halbe Wellen des Linienstromes unterdrückt. Das Geberrelais unterbricht den Linienstrom immer dann, wenn seine Stärke möglichst nahe gleich Null ist, um Funkenbildung zu verhüten.

   Da aber in der Praxis der dem unterdrückten Linien- stromstoss unmittelbar folgende Stromstoss zur Zeichengebung nicht benützt wird, so braucht die Linie nicht dann wieder geschlossen zu werden, wenn der Linienstrom durch Null geht, sondern dies kann an einer beliebigen Stelle des nächstfolgenden Stromstosses ge- schellen. 



   Man kann in der Tat zwei oder mehr ganze Stromwellen unterdrücken, um ein Zeichen zu geben.   Der leichteren Verständlichkeit   wegen soll aber angenommen werden, dass jedes Zeichen durch   Unterdrückung   zweier Stromstösse dargestellt wird, also zur Bildung eines Zeichens zwei   Stmmvertei1ersegmente   einer Gruppe herangezogen werden. Da letztere elf Segmente enthält, so kann man auf diese Weise 45 verschiedene Zeichen erzielen, was fUr sämtliche Buchstaben des Alphabets, die Ziffern 1 his 9, die Interpunktionszeichen und andere nachstehend angeführte Zeichen genügt. 



   Das zweite, dritte und vierte Tastenwerk arbeitet in gleicher Weise mit der entsprechenden Gruppe von Stromverteilersegmenten zusammen. 



   Das vollständige Tastenwerk ist in Fig. 20 bis 28 a dargestellt, in Fig. 1 ist der Klarheit der Zeichnung wegen bloss eine Taste dargestellt. 



   Die Segmente einer Gruppe des Stromverteilers des Gebers können daher nur dann in Tätigkeit treten, wenn die Schleiffeder 8 über sie wegläuft. Während der Zeit, wo die Schieiffeder über die Segmente einer Gruppe schleift, ist somit die Linie ausschliesslich in den Dienst des dieser Gruppe zugehörigen Tastenwerkes gestellt, so dass von mehreren Tastenwerken eines nach dem anderen und jedes   während   kurzer regelmässig aufeinander folgender Zeiträume über die Linie Zeichen senden kann, wodurch das Vielfachsprechen   ''ermöglicht   wird. 



   Die Tasten jedes Tastenwerkes sind mit einer Sperrvorrichtung ausgestattet, welche verhindert, dass sie zu Zeiten angeschlagen werden, wo sie die Tätigkeit der übrigen Tastenwerke stören liönnten und überdies bewirkt, dass die Tasten, nachdem sie einmal angeschlagen worden sind, eine gewisse Zeit lang gesperrt bleiben. 



   Diese Sperrvorrichtung enthält unter anderem einen Magneten   20,   dessen Anker einen Riegel 21 trägt, der bei nicht erregtem Magneten 20 über einer Reihe von An- sätzen 22 an den Hebeln 19 steht und das Anschlagen der Tasten verhindert, aber bei erregtem Magneten 20 ausser Eingriff mit den Tasten gelangt. Vermöge der Verbindung der Bewicklung dieses Sperrmagneten 20 mit einem der Tastensperrsegmente des Ringes 6 wird dieser Magnet bei jeder Umdrehung der Stromverteilerschleiffeder einmal erregt und bleibt es so lange, als die Schleiffeder 9 auf dem dem betrachteten Magneten 20 zu- 
 EMI6.1 
 



   Nach Fig. 1 ist der Sperrmagnet des ersten Tastenwerkes mit dem Tastensperrsegment verbunden, das angenähert der Gruppe der Gebesegmente dos zweiten Tasten- 
 EMI6.2 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 kann, während der Geber von den angeschlagenen Tasten des zweiten Tastenwerkes betätigt wird. Man logt also den Finger auf die dem zu gebenden Zeichen entsprechende Taste (z. B. des ersten Tastenwerkes) und wenn die Schleiffeder das Tastensperrsegmont des Ringes 6 erreicht, welches mit diesem Tastenwerk (dem ersten) verbunden ist, so wird man fühlen, dass die, Taste nachgibt, da der Riegel   ; 8J zurückgezogen   worden ist. Ist aber die Schleiffeder über dieses Segment weggegangen, so kehrt der Riegel 21 in die Aus- 
 EMI7.2 
 feder 8 über die mit dem betrachteten Tastenwerk verbundenen Gebesegmente weggegangen ist.

   Wenn die Schleiffeder   9   wieder über das mit dem ersten Tastenwerk verbundene Tastonsperrsegment weggeht, gibt der Sperrmagnet die Hebel   19   wieder frei, so dass sie in ihre Ruhelage   zurückkehren   und die nächste Taste angeschlagen werden kann. 



   Der Magnet 197 betätigt eine Zählvorrichtung, welche dem Beamten an jedem   Tastenwerk angibt, welche   Lage das zuletzt gegebene Zeichen in einer Zeile in der Druckvorrichtung einnimmt. Diese Einrichtung wird bei der Beschreibung des Tastenwerkes näher erörtert werden ; es genügt hier zu bemerken, dass der Mechanismus von dem Magneten 197 betätigt wird und dass dieser Magnet erregt wird, so oft eine Taste angeschlagen wird, indem er in die Tastensperrleitung eines anderen Tastenwerkes eingeschaltet wird, u. zw. durch eine beim Anschlagen jeder Taste betätigte Stromschlussvorrichtung 221. 



   An der Empfangsstelle ist ein Stromverteiler 23 angeordnet, welcher ebensoviel und in derselben Weise in Gruppen eingeteilte Segmente trägt wie der Stromverteilerring 5 der Gebestelle. 



   Die Empfangssegmente jeder Gruppe sind mit einer gleichen Anzahl polarisierter Ortsompfangsrelais 24 und durch diese mit der Zunge 25 des Linienrelais verbunden. In Fig. 1 sind, um Verwirrungen zu vermeiden, für jede Gruppe von Empfangssegmenten   bloss   zwei Ortsempfangsrelais gezeigt. Die Bewicklung 26 des Linienrelais ist unmittelbar in die Hauptlinie eingeschaltet und die Zunge 25 desselben schwingt in Übereinstimmung mit dem   Linionstrom   zwischen den Kontakten 27 und 28. 



   Die Ortsempfangsleitungen erhalten Strom durch Vermittlung einer Ortleitung 29 von einer Gleichstromquell. 30, die eine Spannung von etwa 110 Volt aufweist. Von dieser 
 EMI7.3 
 eine Zweigleitung 33,   34   aus. 



   Die Nebenleitung 31 enthält Widerstände 37,37 und   38,   38 ; erstere liegen zwischen den Punkten 35, 36 und der Nebenleitung, letztere liegen zwischen den genannten Punkten. Die Widerstände 37 mögen etwa je 100, und die Widerstände 38 etwa je 200 Ohm betragen. 



   Die   Lpttuug oi'führt   von einem zwischen den Widerständen 38 liegenden Punkt zu einer Bürste und Schleifring, die mit der über die Segmente des   Stromverteilers 23 laufenden   
 EMI7.4 
 von Gleichlanfvorrichtung (die später beschrieben werden soll) geregelten Motor in Gleichlauf mit dem Schleiffederarm 7 des Gebers bewegt, derart, dass die Schleiffedern 8 und 39 immer im selben Augenblick auf einander entsprechenden Segmenten der beiden Stromvorteiler aufliegen. 



   Wenn nun die Zunge 25 des Linienrelais schwingt und der Arm 40 sich dreht, gehen aufeinanderfolgend   Stromstösse   durch die Linienrelaiskontakte 27, 28 die Strom-   vertcilersegmente     8.'5   und die mit letzterem verbundenen   Ortsempfangsrelais 24, u. zw.   so, dass wenn durch ein Segment und das zugehörige Ortsempfangsrelais ein positiver Stromstoss gesendet wird, durch das folgende Segment nebst Relais ein negativer Stromstoss geht u. s. f. 



   Die Spulen der Ortsempfangsrelais 24 sind jedoch so gewickelt, dass durch die in dieser Weise durch sie gesendeten   Stromstösse   die Zungen dieser Relais an Ruhekontakt gelegt bezw. dort liegen gelassen werden. Werden aber, wie beim Geben von Zeichen, an der Gebestelle einzelne Stromstösse des   Linienstromes unterdruckt,   so bleibt die Linienrelaiszunge 25 für diese   unterdrückten Stromstösse   an dem   Kontakt liegen,   an den sie durch den vorangegangenen Linienstromstoss gelegt wurde, und es geht durch das zugehörige Ortsempfangsrelais (welches mit dem Verteilersegment 85 verbunden ist, das demjenigen Goberverteilersegment entspricht, das unter Mithilfe des Gebertasterwerkes die   Unterdrückung   des Stromstosses veranlasste)

   ein   Stromstoss   von entgegengesetzter Richtung, wodurch dessen Zunge an Arbeitskontakt gelegt wird ; hiedurch wird die Schliessung einer nachstehend zu beschreibenden Druckleitung vorbereitet. Die   Ortsempfangsrelaiszungen   worden durch den nachfolgenden normalen   Stromstoss   wieder an Ruhekontakt gelegt, was besondere Leitungen 
 EMI7.5 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 



   Vermöge der in Fig. 1 gezeigten Schaltung werden die von einem Tastenwerk der Gebestelle gesendeten Zeichen an der entsprechenden Druckvorrichtung der Empfangsstelle entgegengenommen, ohne dass die Korrespondenz zwischen den anderen Paaren von Tasten- 
 EMI8.1 
 erste Tastenwerk und die erste Gruppe von   Geberstromverteilersegmenten   gegebene Zeichen von den mit der entsprechenden Gruppe von   Empfängerstromverteilersegmenten   verbundenen Ortsempfangsrelais und der davon beherrschten Druckvorrichtung empfangen und zum Abdruck gebracht ; das Gleiche gilt von den vom zweiten, dritten etc. Tastenwer-k des Gebers gegebenen Zeichen. 



   Beim Empfangen der Zeichen wirken zwei Ortsempfangsrelais für jedes Zeichen zusammen, um die nachstehend beschriebene Druckvorrichtung zu betätigen. 



   Selbstverständlich ist die Zahl der Segmente der Stromverteiler je nach Umständen zu wählen, ebenso können die Stromverteiler sich drehen und die Schleiffedern feststehen. 



   Um einen Ortsgleichlaufstrom zu erzeugen ist das Linienrelais mit einer zweiten Zunge 41 ausgestattet, welche zwischen den Kontakten 42, 43 schwingt. Der Linienstrom   durchfliesst   die Relaisspulen 44. In der Praxis bilden, wie später näher beschrieben werden soll, die Zungen 25 und 41 Teile eines einzigen Relais, in welchem beide Zungen durch dieselbe Spule betätigt werden ; der Deutlichkeit wegen ist aber in Fig. 1 angenommen, dass jede der beiden Zungen einem gesonderten Relais angehört. 



   In die Leitung 32 sind zwei oder mehr Kondensatoren 45, 45 eingeschaltet, und von einem zwischen den Kondensatoren gelegenen Punkt dieser Leitung geht eine Zweigleitung   4fi   durch die Spule 47 der Gleichlaufvorrichtung 48 zur   Relaiszunge     41.   Diese Gleichlaufvorrichtung regelt die Bewegung der Stromverteilerschleiffedern und des Antriebes der Druckvorrichtung und umfasst vom Gleichlaufstrom durchflossene Spulen, welche in einem konstanten magnetischen Feld rotieren ; sie soll im nachstehenden näher beschrieben werden. 



   Diese Gleichlaufvorrichtung 48 erhält den Regulierstrom in folgender Weise :
Liegt die Relaiszunge 41 am   Kontakt 4, 3,   so ladet sich der mit dem Kontakt 43 verbundene Kondensator und der andere Kondensator entladet sich in einer Richtung durch die Spule 47 der Gleichlaufvorrichtung, und wenn die Zunge 41 zum Kontakt 43   zurückkehrt,   so ladet sich der mit dem Kontakt 42 verbundene Kondensator und der andere Kondensator sendet eine entgegengesetzt gerichtete Entladung durch die Spulen der   Gleichlaufvorrichtung.   



   Es werden so durch abwechselndes Laden und Entladen der Kondensatoren Strom- stösse von wechselnder Richtung, welche der Phase nach mit dem Linienstrom überein-   stimmen,   durch die Spulen der   Gleichlaufvorric : htung   gesendet und regeln so deren   Gang   in der nachstehend beschriebenen Weise. Um Funkenbildung an den Kontakten 42, 43 zu verhüten, sind zwei   Widerstände   49   49   in die Verbindung 29 zwischen diesen Kontakten und den Kondensatoren eingeschaltet. 



   Als ein geeignetes Mittel, um zu bestimmen, ob der   Gleichlaufstrom   und der Linien- strom der Phase nach genau   übereinstimmen   bezw. ob die   Gleichlaufvorrichtung   mit dem
Linienstrom in Gleichlauf steht, ist ein   Nebenschluss   zu einem   Umschalter   50 in der   Leitung 46 und ein Hörtelephon 51 angoordnot.   Ist der Umschalter offen, so geht der Gleich- laufstrom durch das   Iörtelephon,   das ein gleichförmiges auf und abschwellendes   Geräusch   
 EMI8.2 
 



   Die Kondensatoren -45 können durch geeignete Widerstände 52 ersetzt werden, wie Fig. 13 zeigt, sonst bleibt die Schaltung dieselbe wie in Fig. 1. 



   Dieses Verfahren zur Erzeugung eines   Ortsgleichlaufstromos   ist an die Benützung eines polarisierten Relais nicht gebunden, denn das gewünschte Ergebnis   kann   auch mit anderen Relais erreicht werden und es können in allen Fällen beide Relaiskontakte oder nur einer derselben benützt werden. 



   In Fig. 14 ist ein neutrales, nicht polarisiertes Relais 53 an Stelle des polarisierten verwendet und es ist bloss ein Kondensator 57 in die Leitung eingeschaltet. 



   Die neutrale Relaiszunge 54 wird durch den Linienstrom zwischen den Kontakten 55 und 56 schwingend erhalten. 



   Liegt sie am Kontakt 55, so ladet sich der Kondensator 57 und es geht ein Strom durch die Gleichlaufvorrichtung etwa in der Richtung des unteren Pfeiles ; liegt die Zunge 54 am Kontakt 56, so entladet sich der Kondensator und schickt dabei einen ent-   gegengesetzten   (in der Richtung des oberen Pfeiles verlaufenden) Strom durch die Spule der   Gieicblaufvornchtung.   Die Schwingungszahl der Zunge 54 ist dabei zweimal so gross wie iene der   Zunge 41   des polarisierten Relais 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
Eine andere Schaltung dieser   Gleichlaufstromleitl1ug   besteht darin, dass man dio Kondensatoren oder Widerstände 52 gänzlich fortlässt und die Spule der Gleichlauf.

   vorrichtung unmittelbar mit der Leitung   31,   und zwar an einem zwischen den Widerständen 38 gelegenen Punkt verbindet. Man kann übrigens, ohne vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen, diese Leitung in verschiedenartigster Weise mit anderen Leitungen verbinden. 



   In Fig. 2 bezeichnet   58   einen kleinen Gleichstrommotor mit permanenten Feldmagneten    59'und   einen auf einer Welle sitzenden Anker 60. Diese Welle ist in eigenartig, später zu erläuternder Weise mit dem die Schleiffeder des Empfängerstromverteilers tragenden Arm 40 verbunden. 



   Eine der Ankerbürsten des Motors 58 ist durch einen regulierbaren Widerstand 62 mit dem positiven Pol einer Ortsgleichstromquelle verbunden, die andere Bürste ist mit dem Gestell verbunden, welches mit dem negativen Pol der Stromquelle in Verbindung steht. Auf der Welle 61 sitzen auch die Ankerspulen 47 der Gleichlaufvorrichtung 48, die mit geeigneten Stromsammelringen und Bürsten zur Aufnahme des   Gleichlauf Stromes   verbunden sind. 



   Die so vom Motor 58 getriebenen Spuler 47 der Gleichlaufvorrichtung rotieren im Feld der Elektromagnete 64, die von einem   Ortsgleichstrom   erregt werden. Die auf einer vom Motor gesonderten Welle angeordnete   Gleichlauf Vorrichtung   ist in Fig. 11 schematisch dargestellt. 
 EMI9.1 
 Motor getriebene Anker wird nämlich weder Arbeit leisten noch verbrauchen, solange der Gleichstrommotor in Gleichlauf mit dem Linienstrom läuft, sowie aber letzteres nicht mehr der Fall ist, so wird die Gleichlaufvorrichtung Arbeit leisten oder verbrauchen und so den Gleichstrommotor wieder in Gleichlauf bringen. 



   Natürlich kann man die rotierenden Spulen 47 durch permanente Magnete oder durch Elektromagnete von unveränderlicher Erregung ersetzen und den   Gleiehlanfstrom   durch die Spulen 64 gehen lassen. 



   Um indessen den Gleichlauf noch vollkommener zu gestalten, kann man in Verbindung mit der Gleichlaufvorrichtung eine Dämpfung 65 benützen, welche aus einer an der Welle der Gleichlaufvorrichtung betätigten Masse besteht, die mit einem anderen beweglichen Körper durch ein viskoses Medium (z. B. eine zähe Flüssigkeit) in Verbindung steht. 



     Eine Ausführungsform   dieser Dämpfung ist in Fig. 2 und gesondert in Fig. 7 und 8 gezeigt ; sie besteht aus einem kreisrunden auf der Welle   61   festsitzenden Körper 66, mit einer ringförmigen Kammer 67, welche fast vollständig mit Quecksilber 68 gefilllt ist, das in die Kammer durch eine mittelst Schraubenpfropfen verschliessbare Öffnung gegossen wird. Wird nun die Dämpfung durch die Welle der Gleichlaufvorrichtung in Drehung versetzt, so legt sich das Quecksilber vermöge der Fliehkraft in Form eines Ringes gegen die Aussenwand der   Kammer   und dämpft vermöge seiner Adhäsion an dem rotierenden   Behälter   jede Schwankung in der Bewegung dieses Körpers und verhütet so den schwankenden Gang dar Welle. 



   Eine auf gleicher Grundlage beruhende   Ausführungsform   der Dämpfung ist in Fig. 9 
 EMI9.2 
 einer anderen Flüssigkeit 72 umgeben ist, die in den Behälter durch ein mittels Schraubenpfropfen 73   verschliessbares   Loch gegossen wird.   Der Körper 7j ! erfüllt die Aufgabe,   einer leichten Flüssigkeit wie Öl   gewissermassen mehr Masse zu   erteilen, so dass sie wie eine Flüssigkeit von grösserer Dichte wirkt.

   Eine solche viskose   Dämpfung kann   in verschiedenartiger Weise erzielt werden, beispielsweise auch durch einen magnetischen   Dämpfungs-     körper,   wie er in Fig. 11 gezeigt ist.   Dasolbst   ist 74 eine Scheibe aus Kupfer oder anderem Metall, die auf   der gesonderten Weite   75 des Triebmotors 58 festsitzt und zwischen den Polen zweier Elektromagneten 76 liegt, welche von einem auf der Welle 61 der   Gleichlauf Vorrichtung   sitzenden Rahmen getragen werden. Der Motor 58 treibt so die Gleichlaufvorrichtung 48 durch Vermittlung der Einwirkung der Elektromagnete auf die Scheibe 74 an, wodurch wie oben   angegeben, Schwankungen im Gang verhütet werden.   



   Natürlich   könnten   Motor und   Gleichlauf Vorrichtung auf   derselben Welle sitzen, wie   Fig. 2/eigt   und die Zahl der Elektromagnete und Scheiben könnte vergrössert werden. 



   Die magnetische Dämpfung kann auch durch eine Flüssigkeitsdämpfung nach Fig. 12 
 EMI9.3 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 sitzt, die an der Welle   61   der Gleichlaufvorrichtung befestigt ist. Die Welle 79 geht durch den   schalenförn) igen Behälter SC,   in dessen Innenraum 81 längs der Hülse entweichende Flüssigkeit 82 aufgefangen wird. Der Schraubenpfropfen 83 verschliesst die Öffnung, durch welche die Flüssigkeit in den Behälter eingegossen wird. 



   Die Adhäsion zwischen der Flüssigkeit und den beiden beweglichen Körpern 77, 78 dämpft die Bewegungsschwankungen der letzteren und auch diese Dämpfung kann in der Weise benutzt werden, dass man die Gleichlaufvorrichtung und den Motor auf der Welle 61 anordnet und die Welle 75 in geeigneten Lagern unterstützt. 



   Der Stromverteiler 23 des Empfängers (Fig. 2 und 3) besteht aus einem Ring 84 aus isolierendem Material, an dessen Umfang die Segmente 85 angeordnet sind ; die zn denselben führenden Drähte sind zweckmässig in einem Kabel 86 vereinigt (Fig. 2). 



   Dieser Strom verteiler sitzt fest auf einem geeignet gelagerten Zapfen 87 und kann durch einen Arm 88 eingestellt werden, der am Zapfen 87 befestigt ist und in der gewünschten Lage durch eine Klemmschraube 89 an einem festen Arm   Arm     90 festgestellt   werden kann. 



   Der zugehörige Schlitten 40 besteht aus einem Arm, der an einem Ende einen
Stromschliesser 39 trägt, der in der Praxis aus zwei oder mehr kleinen Rollen 91 besteht, die von einer Metallfeder 92 getragen werden, welche an einem isolierenden Dock 93 am Arm befestigt ist. Das andere Ende des Armes trägt einen kleinen Tauchmagneten 94 ; dieser besteht aus einem kleinen Eisenzylinder 95, in dem eine Spule auf einen   hohlen  
Kern 96 gewickelt ist, der am Zylinder 95 befestigt ist. In diesem Kern ist ein Eisen- kolben 97 mit einem eisernen Kopf 98 und daraus herausragendem Zapfen 99 angeordnet. 



   Am anderen Ende trägt der Kolben einen aus dem Kern 96 herausragenden Stift, gegen den eine Feder   100   drückt und das Bestreben hat, den Kolben aus dem Magneten heraus- zuschieben. Der Draht 101 von der Schleiffeder und der   Draht 102   von der Spule des
Magneten gehen durch eine   hohle Welle 103   zu zwei Schleifringen   104, 105 auf der   letzteren. Der Arm 40 sitzt fest auf dieser Welle   108, welche   in folgender Weise an- getrieben wird. Eine Bronzescheibe 106 (Fig. 4) sitzt fest auf der auf der Welle 103 dreh   baren Hülse 107   und besitzt nahe am Umfang eine Anzahl (nach dem angenommenen
Beispiele 26) Löcher 108 in gleichen Abständen voneinander.

   Diese Scheibe liegt dicht am Arm 40, so dass der Zapfen 99 des Kolbens 97 in irgendeine der Öffnungen 108 ein 
 EMI10.1 
 
 EMI10.2 
 dom Geberschlitten entsprechend eingestellt werden, ohne den Gleichlauf zu stören.   Die@   geschieht wie folgt :
Eines der ausserhalb der Gruppen liegenden Stromverteilersegmente des Empfängers. z. B. das 49., ist durch die Bewickelung eines polarisierten Helais 111 mit der Linie 
 EMI10.3 
 relais 24 derart gewickelt, dass, wenn der dem 49. Segment des Geberstromverteilers entsprechende Linienstromstoss nicht unterdrückt wird, seine Zunge am Arbeitskontakt gelegt wird ; wird aber dieser Stromstoss unterdrückt und läuft der Geberschlitten auf dieses 49. Segment auf, während   auch   der Empfängerschlitten auf das mit dem Relais 111 bundene 49.

   Segment aufläuft, wo dann die beiden Schlitten die richtige Stellung   ent-   nehmen, so wird die Zunge dieses Relais 111 an Ruhekontakt gelegt. 



   Das 49. Segment des Gebers, welches dem mit dem Relais 111 verbundenen Segment des Empfängers entspricht, ist mit dem negativen Pol der   Goberortsstromquelle bleibend   verbunden. So oft daher der Schlitten über dieses Segment   wegläuft,   wird ein Linienstromstoss unterdrückt und wenn die Schlitten genau gleiche   Lagn einnehmeti,   so erhält das Relais 111 einen Stromstoss, der dessen Zunge an   Ruhekontakt   legt. 



   Der Arbeitskontakt des Relais 111 ist mit einer von zwei Bürsten 112 verbunden. welche bei jeder Umdrehung des Schlittens einmal durch ein Metallsegment   113 (Fig. 1. 2   und 5) kurzgeschlossen werden. Die andere Bürste 112 ist mit dem einen zum Magneten 94 führenden Draht 102 durch den Schleifring 105 verbunden ; das andere Ende der   Magnet   bewickelung ist mit dem Gestell verbunden, das seinerseits wieder mit dem negativen Po) der Ortsstromquelle in Verbindung steht. 



   Die Zunge des Relais   111   trägt am äusseren Ende ein isoliertes metallenes Strom 
 EMI10.4 
 Relais 111 einen Stromstoss erhält, der seine Zunge an Ruhekontakt legt. Hiedurch wird aber der Magnet 94 Dicht eingeschaltet, da die an den Ruhekontakt gelegte Seite der 
 EMI10.5 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
Wenn der Magnet 94 eingeschaltet wird, zieht er seinen Kolben an und löst den Schlitten von der Triebscheibe   106.   



   Der Zapfen 99 dieses Kolbens bleibt somit mit einem der Löcher der Scheibe 106 in Eingriff, solange der Schlitten sich in der richtigen Lage befindet ; wenn aber einer dieser Schlitten gegenüber dem anderen verschoben wird, so laufen sie nicht mehr gleichzeitig über die zugehörigen 49. Segmente und das Relais 111 erhält einen Stromstoss, welcher seine Zunge an Vorderkontakt legt, denn es erhält nicht den durch das 49.

   Segment   unterdrückten Stromstoss : dadurch   wird die Einschaltung des Magneten 94 vorbereitet, um ausgeführt zu werden, wenn das Segment 113 die Bürsten   112 verbindet.   Ist dies geschehen, so zieht der Magnet 94 seinen Kolben zurück und hebt den Zapfen aus dem Loch der Scheibe   106 aus.   Die Reibung der Rollen bewirkt dann, dass der Schlitten gegenüber der Scheibe 106 zurückbleibt und es fällt dann der Zapfen in das nächste Loch, und wenn dies auch noch nicht die richtige Lage des Schlittens ist, so wiederholt sich der Vorgang, bis die Schlitten gleichzeitig über die 49 Segmente laufen, wo dann der Magnet 94 ausgeschaltet und die Zunge des Relais   111   wieder an den vorderen Kontakt gelegt wird, da dann der dem unterdrückten Linienstromstoss entsprechende Ortsstromstoss auf das 49.

   Segment des Empfängers fällt. 



   In Fig. 2 und   r)   sitzt das Segment 113 auf einer isolierenden Scheibe 115 und die Bürsten sind bei 116 vom Gestell isoliert. 



   Nach Fig. 2 werden die Typenräder 140 der Druckvorrichtungen 139 von einer Welle 117 getrieben, die ihrerseits wieder durch einen Motor   118 Antrieb erhält,   dessen Geschwindigkeit durch die Welle 103 geregelt wird, so dass der Mutor mit der Gleichlaufvorrichtung in Gleichlauf stellt. Ein Trieb 119 auf der Welle des Motors 118 greift in ein Zahnrad auf der Welle 117 ; ausserdem trägt die Motorwelle eine Metallscheibe 120   zweckmässig   aus Kupfer oder Aluminium. Die Scheibe dreht sich zwischen den Polen eines Elektromagneten   121,   dessen Bewicklung durch eine Leitung Strom erhält, welche vom positiven Pol der Ortsstromquelle ausgeht und durch den Widerstand   122,   Draht 123 zu
Bürste und Schleifring 124 führt, welch letzterer isoliert auf der   Welle 108   sitzt.

   Dieser Schleifring ist mit einer Seite 125 einer geteilten Metalischeibe leitend verbunden, die gleichfalls isoliert auf der Welle 103 befestigt ist und deren zweite Seite 126 von 125 durch eine an einer Stelle 128 verbreiterte Isolation getrennt ist. 



   Der Teil 126 ist mit einem Ring 129 und dieser durch eine Bürste mit einem
Draht 130 verbunden, welcher durch einen Widerstand 131 mit der Feldbewicklung eines in   Reihenschaltung   gewickelten Motors 118 verbunden ist. Die Hauptmotorleitung 133 geht von negativen Pol der   Ortsstromquelle   durch einen Widerstand   1M,   während ein Neben- schluss zum   Motoranker einer Leitung 135   mit Widerstand 136 angeordnet sein kann. 



   Der Motor wird in Gang gesetzt und die Widerstände 134 und 136 werden so ein-   gcsteHt. dass die Welle 7 mit derselben   Geschwindigkeit getrieben wird, wie die Welle 103. 



   Treibt nun der Motor 118 die Welle 117 rascher als die Welle 103 läuft, so wird 
 EMI11.1 
 auf den Teil 125 der geteilten Scheibe auflaufen, wodurch der Bremsmagnet 121 eingeschaltet wird, welcher der Drehung der Scheibe 120 einen Widerstand entgegensetzt, hiedurch   den Motor 118 stärker   belastet und so seine Geschwindigkeit verringert ; läuft aber die Welle 117 langsamer als die Welle   103,   so geht der Stromschliesser 137 auf den Teil 126 der geteilten Scheibe und schliesst die Leitung   130,   wodurch die Feldspulen des Motors   118   teilweise kurzgeschlossen werden und so die Ganggeschwindiglieit des Motors erhöht wird. 



  Laufen die beiden Wellen 117 und 103 gleich schnell, so   liegt     Stromschliesser 137   auf dem isolierenden Teil 128 der geteilten Scheibe, wo dann der Motor 118 in normaler Weise   geschlossen   ist. Der   Stromschliesser   wird so von einem Teil der Scheibe zum andern über das isolierende Segment 128 hin und her gleiten. 
 EMI11.2 
 (obgleich deren Anzahl nach Wunsch geändert werden   kann),   u. zw. in folgender Weise :
Jede Druckvorrichtung besitzt ein Typenrad 140 auf der Welle   141, welche auch   einen Arm 142 trägt. Eine kurze Gegenwolle 143 ruht in geeigneten Lagern 144 und trägt an einem Ende ein Kegelrad 145, das in ein Kegelrad 146 auf der Welle 117 eingreift. 



  Das andere Ende der   We110   143 trägt einen unter rechtem Winkel   abgebogenen Arm 147,   welcher den Arm 142 der Typenradwelle erfasst und so dieselbe dreht. Dieser Antrieb der Typenradwelle gestattet eine Druckvorrichtung rasch und leicht ein-und auszurücken, ohne den Gang der Antriebsvorrichtung zu stören. 



   Das Tastenwerk des Gel) ers ist in Fig. 20 bis 28 veranschaulicht. 



   Auf der Oberseite der auf geeigneten Füssen   148   ruhenden Bodenplatte 17 des Tastenwerkes ist eine Platte 149 mit einer Anzahl von Reihen dreieckiger Ansätze 150 angeordnet, auf welcher die Tastenhel) el 18 gelagert sind, indem jeder eine Einkerbung 151 besitzt, 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 mit welcher er auf seinem Ansatz 150 aufliegt (Fig. 27 und   21). Jeder Tastenhebel trägt   an einem Ende einen Anschlagkopf 152, auf dem das von dieser Taste zu gebende Zeichen veranschaulicht ist. Zur Erleichterung des Arbeitens sind die Anschlagsknöpfe in vier Reihen angeordnet. Die Zahl der Tasten ist entsprechend gross zu machen, um alle Buchstaben des Alphabets, Ziffern und sonstige Zeichen geben zu können. 



   Nahe am anderen Ende des Tastenwerkes (Fig. 21) sind zwei Ständer 153 angebracht welche die Welle 154 tragen, auf der eine Reihe von elf U-förmigen Bügeln 19 lose sitzt, (Fig.   26). Der   die beiden Schenkel 156, 157 verbindende Mittelteil 155 (Fig. 26) jedes Bügels reicht quer über die Enden der Tastenhebel, welche derart ausgeschnitten sind, wie bei   158 (Fig. 27)   gezeigt, dass zwei Zähne 159 am Ende jedes Tastenwerkes verbleiben. 



  Die Stellungen dieser Zähne sind so gewählt, dass durch Anschlagen jeder Taste zwei gesonderte   Bügnlmitteltei1e 155   von diesen Zähnen gefasst und gehoben werden. Federn 160, die an Haken 161 an den Bügeln sowie an der Bodenplatte des Tastenwerkes hängen, drücken die   Bügelmittelteile     155   gegen die Zähne der Tasten (Fig. 22). 



   Ein Schenkel 157 jedes Bügels ist bei 162 verlängert und liegt für gewöhnlich oberhalb einer entsprechenden Stromschlussfeder 11, so dass, wenn der Mittelteil 155 irgendeines Bügels durch Anschlagen einer Taste gehoben wird, das Ende 162 desselben sich gegen eine   Stromschlussfeder   11 legt, wodurch eine Verbindung von der Feder durch den 
 EMI12.1 
 wurde (Fig. 21). 



   Es sind elf solcher, vom   Tastonwerkrahmen   bei 163 isolierte Stromschlussfedern vorhalden, die mit gesonderten Segmenten des   gehenden St"omverteilers   verbunden sind, wie mit Bezug auf Fig. 1 bereits angegeben wurde. 



   Der Teil 155 trägt einen Ansatz 22 mit einer Nase 164 und ein Riegel 21 liegt über diesen Ansätzen und verhindert das Heben derselben, ausser zu gewissen Zeiten (Fig. 23). 



   Der Riegel 21 ist an einem Arm   165 befestigt,   der von einem Ende des beweglichen   Kernes 166   des Tauchmagneten 20 getragen wird, der am Rahmen   167 mittelst   der ge- 
 EMI12.2 
 Tastenwerkes getragen wird (Fig. 23, 21). 



   Der Magnet 20 besteht aus einem die Spule   170   umgebenden   Eisenmante     169   ; die Spule ist auf ein Messingrohr 171 gewickelt, aber davon isoliert (Fig. 23). 



   Im Rohr 171 befindet sich ein über etwa die   Hälfte   seiner Länge reichender Eisen- 
 EMI12.3 
   ges@@@@@bt ist   und eine durch seine ganze Länge reichende, am inneren Ende konisch   @@weite@@@ Bohrung besitzt. Der Tauchanker   oder Kolben 166 tritt in das Rohr   gegen-     über dem Kern   ein, ist auf einem Teil seiner Länge zylindrisch und läuft, wie gezeigt, 
 EMI12.4 
   KprnoH hindurchreicht   und ausserhalb des Kornes die stellbare Flügelmutter   175   trägt. 



   Ausserhalb des Mantels 169 ist am Tauchanker 166 ein Bund   1ì6 von solchem     Durchmesser   angeordnet, dass, wenn der Anker angezogen wird, der Bund 176 in den Mantel   ''eintreten   kann, indem dieser Über das Ende der Magnetspule etwas herausragt. Ein Deckel, der im wesentlichen aus einer kleinen Neusilberplatte 177 hesteht, ist in dieses Ende des Mantels eingesetzt und deckt das Ende der Magnetspule. 



   Zwei Federn 178, Fig. 20, welche auf Stiften 179 am Arm 165 aufgezogen sind, wirken der Anziehung des Magneten auf den Anker entgegen. Dieser Magnet ist für den Zweck, für welchen er bestimmt ist, besonders geeignet, da er auf den Anker einen kräftigen Zug 
 EMI12.5 
   vollkommener   magnetische Schliessung erzielt wird, als bei gewöhnlichen Elektromagneten erreicht werden kann. 



   Der Magnet 20 ist der schon erwähnte Tastensperrmagnet und ist mit einem der Segmente des Ringes 6 des   Stromverteilers   des Gebers verbunden, wodurch bei jeder Umdrehung des Geberschlittens dieser Magnet einmal eingeschaltet wird. So oft in dieser Weise ein Strom durch die Spule des Elektromagneten   20   gesendet wird, zieht dieser den Anker nach einwärts und somit den Riegel 21 von den Ansätzen 22 der Bügel zurück, so dass eine Taste angeschlagen werden kann. Der Riegel bleibt ausser Eingriff mit den Ansätzen 22 bis der Schlitten von dem mit dem Magneten 20 verbundenen Segment des Ringes 6 weggekommen ist, worauf der Riegel in die Ausgangslage zurückkehrt, in dem der Magnet ausgeschaltet ist.

   Dabei aber greift er unter die Nase   164   des gehobenen Ansatzes 22   ut. d hält   diesen hoch, bis der Magnet wieder eingeschaltet und eine neue   Tastss angeschlagen   wird ; der betrachtete Ansatz 22 kehrt dann wieder in die Ausgangslage unter dem Riegel zurück. Auf diese Weise können die Tasten eines Tastenwerkes nur   einmal während jeder Umdrehung   angeschlagen werden, bleiben aber, einmal angeschlagen, in dieser Lage, bis der Geberschlitten die Umdrehung vollendet. Die in manchen 

 <Desc/Clms Page number 13> 

   Fällen zum Geben zweier Zeichen anzuschlagenden Tasten hönnen gleichzeitig betätigt werden. In jedem Falle werden die Tasten, wie vorstehend angegeben, festgestellt.

   Torrt, ümer durch Anschlagen der Tasten zur unrichtigen Zeit werden so vermieden, da jede Taste angeschlagen und festgestellt wird, bevor angeschlagen und festgestellt werden muss, bevor der Schlitten über die mit dem Tastenwerk verbundenen Segmente läuft. 



  Die Sperrvorrichtung wirkt, wie man sieht, nicht unmittelbar dahin, die Tasten festzustellen, sondern verhindert das Anschlagen derselben durch Feststellung der Bügel. 



  Das Tastenwerk ist auch mit einer Zählvorrichtung versehen, welche am Tastenwerk anzeigt, welche Stelle in der Zeile in der Druckvorrichtung das zuletzt gedruckte Zeichen einnimmt. 



  Diese Vorrichtung (Fig. 28 a) besteht unter anderem aus einem hohlen Zylinder 180, der auf einer Welle 181 festsitzt, die sich in Lagern 182 und 183 dreht und durch die ganze Länge des Zylinders reicht. 



  Auf die Welle 181 ist eine Spiralfeder 184 aufgeschoben und mit einem Ende daran befestigt ; das andere Ende der Spiralfeder ist am Lager 182 festgemacht, um die Welle und den Zylinder gegen das Lager 183 zu drücken, da an dieser Seite der Zylinder an der Achse festgemacht ist. 



  An jenem Ende des Zylinders, das dem Lager 183 zunächst liegt, ist eine Kupplungsklaue 185 (Fig. 20) angebracht, welche mit einer gleichen Knpplungsklaue 186 auf einer Hülse 187 in Eingriff treten kann, die lose im Lager 183 ruht. Die Hülse 187 trägt ein Sperrad 188, in dessen Zähne eine Klinke 189 greift, welche von einem Arm 190 getragen und durch eine Feder 191 gegen dieses Rad gedrückt wird (Fig. 21). 



  Eine zweite Klinke 192, die am Ständer 193 eingelenkt ist, greift gleichfalls in das Sperrad 188 und wird durch eine Feder 194 gegen letzteres gedrückt, wodurch jede   
 EMI13.1 
 
Der Arm 190 sitzt lose am äusseren Ende der Hülse 187 und bildet ein Ganzes mit einem Arm 195. An einem Ende dieses Armes ist eine Stange 196 eingelenkt, welche mit dem oberen Ende   des Tauchmantels. M7   des   Zählmagneten   198 gelenkig verbunden ist. 



  Das andere Ende des Armes 195 wird, wie gezeigt, durch eine kleine Spiralfeder niedergehalten. Dieser   Zählmagnet   ist als   Tauchmagnet ausgeführt   und gleicht bis auf einzelne   Eigentümlichkeiten   dem vorstehend beschriebenen Sperrmagneten ; er besteht aus einem äusseren Mantel 199 (Fig. 25), der von einer geteilten Hülse 200 gehalten wird, die ein Stück mit dem Ständer   193   bildet.

   Der Mantel   umschliesst   die Magnetspule   201,   welche auf ein Messingrohr 202 gewickelt, aber davon isoliert ist. Über das Messingrohr ist ein Eisenrohr 203 geschoben und erstreckt sich zwischen Spule und Messingrohr etwa über die Hälfte der Länge der   orstoren.   Im Rohr 202 ist ein nicht ganz über die Hälfte der Länge derselben reichender Eisenkern 204 mit einem in den Mantel   199   eingeschraubten Kopf angeordnet, der eine durchgehende Bohrung besitzt, durch welche der Stiel 205 des Tallchankers   hindurchgeht.   Das   äussere   Ende des Mantels 199 ist durch ein kleines Neu-   si1berscllCibchen     20 ( ;

   geschlossen,   das auf einer isolierenden Scheibe 207 aufliegt und dicht ausserhalb dieser Scheibe ist am Tauchanker ein Bund oder Flansch 208 angebracht. 



   So oft eine der Tasten angeschlagen wird, um ein Zeichen zu senden, geht ein Strom 
 EMI13.2 
 betätigt das Sperrad 188 und dreht den Zylinder um einen Zahn. 



   Der Zylinder trägt am Umfang eine nach einer Schraubenlinie verlaufende Teilung 209 (Fig. 20), weiche mit einem festen wagrechten längs des Zylinders hinlaufenden Lineal 210 zusammenspielt, um die Lage des zuletzt durch die Druckvorrichtung gedruckten Zeichens in der Zeile ersichtlich zu machen. Es kann so die Lage des Druekschlittens des Empfängers an der Gebestelle jederzeit erkannt werden. 



   Die Teilung macht-von einem Ende zum anderen gerechnet-einen vollen Umgang, so dass der Zylinder während des Druckens einer vollen Zeile eine volle Umdrehung macht und alle Teilstriche der Teilung am Rand des Lineals 210 vorüber gegangen sind. 



   Soll dann eine frische Zeile angefangen werden, so wird eine besondere Taste des Tastenwerks angeschlagen (in Fig. 20 mit "Back" bezeichnet), wobei sie eine in Armen 213 des Ständers 193 lose gelagerte Welle 212 dreht, indem sie den Arm 211 derselben niederdrückt. Hiedurch kommt ein zweiter senkrechter Arm 214 dieser Welle mit dem Ende 215 der Zylinderwelle in Eingriff, der Zylinder wird zurückgedrängt und die Kupplung 185 und 186 gelöst, worauf der Zylinder durch die Feder 184 in die Ausgangslage zurückgedreht wird und den Anfang einer neuen Zeile angibt. Die Rückdrehung des Zylinders wird zur geeigneten Zeit durch einen Ansatz   216   des Zylinders aufgehalten, der gegen einen kleinen Arm 217 am   Tastenwerkrabmon stösst.   

 <Desc/Clms Page number 14> 

 



   Zur Einschaltung des Zählmagnoten bei jedesmaligem Anschlagen einer Taste dient ein quer über die Tastenbügel 19 gelegter dünner Metallstab 218, der an zwei Armen   219   einer auf der Welle 154 drehbaren Hülse 220 befestigt ist. Ein an letzterer befestigter, jedoch davon isolierter Metallarm   221 trägt am äusseren   Ende ein   Stromschlussstück,   das beim   Anschlagen   einer Taste und hiedurch veranlassten Heben der Bügel 19 gegen die Stromschlussfedor 223 gedrückt wird, welche nach dem Schaltungsschema Fig. 1 mit der Sperrleitung eines der anderen Tastenwerke verbunden ist. Eine Feder 222 hält den Stab 218 gegen die Bügel 19. 



   Sobald Zylinder 180 nahezu eine volle Umdrehung gemacht hat, kommt ein Ansatz 224 eines an einem Ende des Zylinders stellbaren Ringes 225 mit dem Arm 226 eines Klöppels 227 in Eingriff, wodurch eine Glocke 228 angeschlagen wird, welche die Annäherung an das Zeilenende anzeigt (Fig. 20 und   24).   Der   Klöppel   ist um einen am Tastenwerkrahmen festen Zapfen 229 drehbar. 



   Vor den Tasten liegt eine Spatienschiene 230, die mit den äusseren Enden an zwei Seitenarmen 231 befestigt ist, welche mit den inneren Enden an Ringen 232 einer drehbaren Welle 233 fest verbunden sind. An den Innenseiten dieser Ringe sind zwei Tastenhebel 234 befestigt, welche in jeder Hinsicht den ührigen Tastenhebeln gleichen, jedoch statt durch einen Anschlagkopf durch die Schiene 230 betätigt werden, weiche dann angeschlagen wird, wenn in der Druckvorrichtung ein Spatium erscheinen soll. Es legen sich dann die Hebel 234 gegen entsprechende Bügel, wodurch zwei Stromschlussfedern 11 in die   Gebeleitung   eingeschaltet und zwei ein Spatium darstellende Stromstösse des Linienstromes   unterdrückt werden.   Die Druckvorrichtung erzeugt dann in nachstehend zu   beschreibende !   Weise ein Spatium. 



     Die Tastenwerkscha ! tnngen   sind in Fig. 1 veranschaulicht. Das Tastenwerk kann. ohne vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen, mannigfach   abgeändert werden.   



  Will man beispielsweise den Linienstrom unmittelbar durch den Stromvertoiler und das Tastenwerk gehen lassen, so kann man die jeweils   gewünschten Stromstösse   dadurch unter- drücken, dass man mittelst der Tasten die Ortleitungen der Stromverteilersegmente bei 11 unterbricht, statt sie zu schliessen. 



   Das mehrfach erwähnte Linienrelais des Empfängers ist in Fig. 16 bis 19 gesondert 
 EMI14.1 
 die an zwei senkrechten Armen   235 und 236   isoliert davon befestigt sind und gleiche   Kontaktenden   237 und   238   aus Silber tragen. 



   Der Arm 235 sitzt auf der auf eine Welle 241 aufgeschobenen Hülse 240 ; diese drei Teile werden durch eine Klemmschraube 239 fest zusammengehalten. Der Arm 23/ ; ist am Ende einer Hülse 242 mittelst Klemmschraube 243   befestigt. Die Hülse   242 sit/t lose auf der Welle 241 und ist an einem Ende innen konisch ausgedreht, um den aussen   konisch   abgedrehten Teil 244 (Fig. 19) der Hülse 240 aufzunehmen. Die Welle 241 ruht in Lagern 245 an den oberen Enden der festen Ständer 246, die an der Bodenplatte   24 ì   des Relais befestigt sind. 



   Mittelst der Stellschrauben   248   kann die Reibung der Welle 241 in den Lagern 245 geregelt werden. Die Relaisbewicklung 26,44 ist auf eine Spule 249 gewickelt, in welch'' die   Hüisen   240 und 242 hineinragen und sich darin frei drehen können. Diese Spule wird von den Querstücken 250 getragen, welche auf der von den Ständern 246 getragene" 
 EMI14.2 
 
Die Magnete des Relais bestehen aus zwei U-förmigen permanenten Magneten 252, die unten im Relaisgestell mittelst der Schrauben 253 gelagert sind. Jeder dieser Magneten ist bei 254 ausgeschnitten, wodurch ihre oberen Enden nahe aneinander gebracht werden können ; am unteren inneren Rand jedes der Magnete ist ein Flansch oder Fuss 255 
 EMI14.3 
 werden durch Schrauben 256 zusammengehalten, welche durch deren senkrechte Schenkel   hindurchgehen.   



   Die Kontakte 27, 28, 42,43 sind in den gespaltenen Klötzen 257 an den oberen   Enden der Magnetschenkel drehbar,   welche auch mit stellbaren Polschuhen 258 ausgestattet sind. Die Klemmschrauben sind an isolierenden Platten 259 an den Enden des Relaisgestelles befestigt. 



   Die Wicklungsweise der Relaisspule bei Verwendung des Relais zum   Gegensprechen   ist in Fig. 17 dargestellt. Die Spule ist in einer Anzahl, z. B. ftinf Abteilungen, gewickelt, wie im Schema angedeutet, und es enthalten die Abteilungen an den Enden halb soviel Windungen, wie die mittleren Abteilungen, welche durchwegs gleiche Windungszahl aufweisen. Die Abteilungen sind durch isolierende Scheiben voneinander getrennt, da sie sonst bei den hohen Spannungen leicht durchgeschlagen werden könnten.

   Die beiden   äusseren   und die mittleren Abteilungen sind hintereinander geschaltet und endigen an den Klemmen 260, 

 <Desc/Clms Page number 15> 

   261 bezw. 262, 63   ; die beiden   Wicklungsh & lften   haben sonach praktisch genommen gleiche elektromagnetische Wirkungen und ein so bewickeltes Relais besitzt eine ausgiebige Isolierung zwischen den beiden   Wicklungshälften.   



   Dadurch, dass die Relaismagnete drehbar sind, kann    man-sie,   wie in Fig. 16 bei 2521 in punktierten Linien angedeutet, aufklappen, um behufs Reinigung leicht zu den Kontakten zu gelangen. 



   Die Zungen dieses Relais sind so weit unabhängig voneinander beweglich, dass wenn eine festgehalten wird, die andere weiter schwingen kann ; in der Praxis ist es jedoch vorzuziehen, die Reibung zwischen den Hülsen 242 und   240   so gross zu machen, dass, wenn keine der beiden Zungen festgehalten wird, die eine die andere in Schwingungen versetzt. 



   Die Feder der den Ortsgleichlaufstrom erzeugenden Zunge ist schwächer als die der anderen, so dass die erstere länger an ihrem Kontakt liegen bleiben kann als letztere. 



   Die Schwingung dieser Relaiszungen kann durch die Schrauben 248 sehr genau geregelt werden. 



   Die Druckvorrichtung nach vorliegender Erfindung ist in Fig. 29 bis 44 gezeigt, worin 264 das Gestell derselben bezeichnet, deren Vorderteil 265 mit den nach aufwärts reichenden Armen 266 ausgestattet ist, an deren oberen Flächen die Platte 267 befestigt ist. Hinter einem dieser Arme ist ein Ständer 268 angebracht. in dessen oberen Ende eine
Welle 269 gelagert ist, die auf einem Teil ihrer Länge zweckmässig dreieckigen, sonst aber, wie bei   270,   kreisrunden Querschnitt besitzt (Fig. 29). Das andere Ende der Welle 269 ist in einem Arm 271 gelagert. 



   Auf dem dreieckigen Teil der Welle 269 läuft der Druckschlitten (Fig. 30), der aus einem dünnen Metallstab 272 zweckmässig aus Aluminium besteht, an dem zwei Arme 273 befestigt sind, in deren oberen Enden die Enden   einer Hülse 274   mit dreieckiger Bohrung gelagert sind, welche auf dem dreieckigen Teil der Welle   26. 9 verschiebbar ist. In   der Mitte der   Hülse @   274 ist eine Rolle 275 mit gerauhtem Umfang befestigt, welche mit einer kleinen Rolle 276 auf der Welle 277 in Eingriff steht ; die Rolle 276 dreht sich dabei auf der Welle zwischen zwei stellbaren Ringen   278,   welche sie gegen Längsvorschiebung sichern.

   Die Enden der Wolle 277 sind bei 279 an die oberen Enden zweier gekrümmter   senkrechter Ständer 280 angeschraubt,   die an den Enden der Schlittenstange 272 befestigt 
 EMI15.1 
   Stange : ! 81 bewegt   und durch zwei kleine Rollen 282 geradlinig geführt wird, welche die Seiten der Stange 281 umfassen und an Stützen 283 zu beiden Seiten der Schlittenstange befestigt sind.   284,   284 sind zwei gekrümmte Papierführungen, die an den oberen Enden an der Wolle 277 stellbar befestigt sind (Fig.   20).   
 EMI15.2 
 (Fig. 30) : der Schlitten ist mit einem   Führungsrahmen   ausgestattet, welcher aus zwei herabreichenden Stangen 286 besteht, die an den oberen Enden an der Schlittenstange   27 :

   !   befestigt sind und au den unteren Enden durch den wagrechten Teil 287 verbunden sind, der mit zwei stellbaren Papierführungen 288 ausgestattet ist. Die Mitte des Blattes wird zwischen den Rollen 275 und 276 gehalten. Die Papierführungen 288 bestehtn jede aus einer   U-förmig   gebogenen Metallplatte, zwischen deren Schenkeln das Papier gehalten wird   (Fig. 35),   und aus einem   Ansatz 289. mittelst dossen   die Papierführung am Teil 287 durch Klemmschrauben 290 befestigt ist.

   Es hat sich gezeigt, dass durch diese Unterstützung des Papierblattes in der Mitte (durch die Rollen   275, 276)   und durch Anordnung der Führungen 288 unten die richtige gegenseitige Lage der gedruckten Zeichen mit viel mehr Sicherheit erzielt wird, als durch Anwendung zweier quer über das Papier reichender Walzen, oder durch Anwendung zweier Sätze von Walzen an den Rändern des Papieres. 
 EMI15.3 
 und 291 gelagerten Welle 141 sitzenden Typenrad 140 weg. Die Welle 141 wird mit konstanter durch die Gleichlaufvorrichtung geregelter Geschwindigkeit gedreht, indem sie beispielsweise mit dem Motor durch den Arm 142 gekuppelt ist, welcher am Ende der   Typenradwellc befestigt   ist, wie vorstehend angegeben wurde. 



   Um ein Verschmieren der Zeichen beim Abdruck zu verhüten und ein Anhalten oder eine Verzögerung des Typenrades durch den aufschlagenden Hammer zu verhindern, ist das Typonrad mit einer hohlen   Naho 293 ausgestattet,   welche lose auf der Hülse 294 sitzt (Fig. 40), die an der Welle   141   festgemacht ist und gegenüber dem Typenrad eine Scheibe 295 mit einer Anzahl   von Löchern 296'trägt. Durch eines   dieser Löcher geht eine in der Bahn eines Zahnes 29R des Typenrades liegende Schraube 297.

   Eine Spiralfeder 299 ist mit dem äusseren Ende bei 300   am   Typenrad befestigt und am inneren Ende an der Hülse 294 und hält den Zahn   2. cJ8   des Typenrades gegen die Schraube 297, so dass, wenn der Hammer   anschlägt,   das Typenrad zwar einen Augenblick stehen bleiben kann, um einen klaren 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 Abdruck auf dem Papier zu erzielen, dann aber sofort durch die Feder in die richtige Lage   zurückgeführt   wird.    Durch-Einsetzen   der Schraube   297   in das eine oder das andere Loch der Scheibe 295 kann die Spannung der Feder 299 nach Erfordernis geregelt werden. 



     301,     901   sind die am Umfang des Typenrades aufliegenden, in Gabeln 302 gelagerten Einfärbewalzen. Die Gabeln tragen Einsätze   303,   die in schiefe Schlitze 304 des am Ständer 292 befestigten Rahmens 805 eingreifen (Fig. 29). 



   Um das Aufwerfen des Papieres in der Nähe des Typenrades zu verhüten, ist bei   307   eine Feder 306 an der Platte 267 befestigt und mit Stellschrauben   308 aus-   gestattet (Fig 29). Die Feder ist bei 309 gegabelt und die Zinken erstrecken sich zu beiden Seiten des Typenrades. Die Spannung dieses Teiles der Feder wird durch die Schraube 310 geregelt, die von einem Ansatz 311 am Ständer 292 getragen wird. 



   312 ist der bei 313 in einem Rahmen 314   eingelenkte   Druckhammer ; dieser Rahmen ist an einer am Vorderteil der Druckvorrichtung befestigten Stütze 315 festgeschraubt   (Fig. 32).   



   Vom Hammer reicht ein metallener Arm 316 herab, der nahe am Pol eines am Rahmen 314 befestigten Elektromagneten 317 liegt. 



   Der Arm 316 ist mit der Stromschlussfeder 318 ausgestattet, welche, wenn der Magnet 317 den Arm 316 anzieht, sich an die Kontaktschraube 319 anlegt, wodurch, wie nachstehend beschrieben, eine Ortleitung hergestellt wird. 



   Die Schraube 319 wird von der Stütze 315 getragen, ist aber davon isoliert ; der Anschlag des Armes 316 wird durch die Schraube 320 begrenzt (Fig. 32). 



   Die Wirkung des   Druckmagneten 317   ist demnach eine doppelte ; so oft er erregt wird, zieht er den Arm an, wodurch ein Zeichen abgedruckt wird, und gleichzeitig schliesst er bei   319   eine Ortleitung. 



   Dadurch wird zunächst ein Relais betätigt, welches die Leitung durch den Druckmagneten unterbricht, so dass der Hammer in seine Ausgangslage zurückkehrt ; gleichzeitig werden andere Magnete und Relais in Tätigkeit gesetzt, welche das Papier vorschieben und die Zunge des Schlittenrückführungsrelais zurücklegen, wie nachstehend beschrieben worden soll. 



   Auch die Stromschlussfeder 318 hat eine doppelte Aufgabe ; nebst der Herstellung der   oberwähnten Ortleitm1g   bewirkt sie auch noch, dass der Hammer bei Ausschaltung des Magneten 317 viel rascher zurückgeschnellt wird, als ohne Anwendung dieser Feder   möglich wäre.   



   Der Druckschlitten samt dem Papier wird wie folgt bewegt (Fig. 30) : ein Ende einer Schnur oder Kette 321 ist an einem Haken 322 am   Drnckschtitten   befestigt und 
 EMI16.1 
 am anderen Ende der Schlittenstange. 



   In die Schnur oder Kette ist eine Feder 326 eingeschaltet. 



   Flanschen 327 am Rad 323 halten die Schnur oder Kette (Fig. 42). Das Rad 
 EMI16.2 
 Rahmens der Druckvorrichtung und andererseits im Arm 331 gelagert ist. Im Rad   3. 33 ist     t'ine   Spiralfeder 332 an einem Ende bei 333 an der Nabe 328 und am anderen   Ente net   
 EMI16.3 
 in ihrer Lage.   lias Rad 323   wird durch eine eigenartige Kupplung getrieben, derart, dass, nachdem das Rad um irgendeinen Winkel gedreht und somit die Feder 332   entsprechend gespannt   worden ist, das Rad ausgelöst und durch die Feder in entgegengesetzter   Richtung   gedreht werden kann, wodurch der Schlitten an den Zeilenanfang zurückgeführt, wie nachstehend näher beschrieben worden soll.

   Diese Kupplung ist in Fig. 42 am deutlichsten dargestellt und enthält eine Stange   336 mit Längsnut,   die in der Mitte auf einer   Hülse   337 festsitzt, 
 EMI16.4 
 

 <Desc/Clms Page number 17> 

 und über das Ende derselben bei 353 herausragt ; das den   Kupptungsarmon zunächst liegende   Ende der Spule ist durch eine kleine Neusilberscheibe   354   gedeckt. Der Kopf 351 des festen Kernes ist, an einer isolierenden Platte 355 befestigt. 



   Die Spule, der Mantel und der Kern bilden   einen Tauchmagneton 356,   der im wesentlichen mit dem beim Tastenwerk beschriebenen übereinstimmt. Dieser Magnet 356 soll im nachfolgenden der Rückführungsma. gnet genannt worden. 



   Das dem Rad   323   gegenüberliegende Ende der Welle 329 droht sich in einem 
 EMI17.1 
 rad 357 gedrückte   Sperrkdinke   363 trägt. Die Feder wird vom oberen Ende des Armes 361 getragen und steht mit einem Stift am oberen gekrümmten Ende der Klinke in Eingriff. 



   Das Ende des Armes 359 (Fig. 38) ist mit einer Stange 366 gelenkig verbunden, welche ihrerseits wieder mit dem oberen Ende des Tauchankers 367 des   Spatienmagneten   368 gelenkig verbunden ist. Der Anker besitzt einen Flansch oder Kopf   369,   unterhalb dessen er wie bei 370 wieder zylindrisch ist, worauf er sich bei 371 konisch verjüngt, um in einem dünnen Stiel 372 auszulaugen. Der zugehörige Magnet hat einen äusseren, oben   im ge-   spaltenen Ring 374 des Armes   331   festgehaltenen Eisenmantel 373, der die auf ein Eisenrohr 376 gewickelte Spule 375 umschliesst.

   In das Eisenrohr ragt einerseits der Tauchanker 367 und andererseits der oben konisch ausgedrehte und unten mit einem Flansch oder Kopf ausgestattete Eisenkern 377, der in den Mantel eingeschraubt ist und in dessen konische Ausdrehung der konische Tauchanker einzutreten vermag ; am unteren Ende des Magneten ist eine die Klemmen 379 tragende isolierende Platte befestigt. Eine auf das untere Ende des Stieles des Tauchankers geschraubte gerändelte Mutter   880   begrenzt dessen Aufwärtsbewegung. Auf der oberen Isolation der Spule liegt ein   Neusilberplättchen   und darüber hinaus ragt der   Eisenmantel   des Magneten und sichert in Verbindung mit dem Flansch 369 eine viel   vollkommenere   magnetische Schliessung und einen weit stärkeren Zug als hei den gewöhnlichen Elektromagneten erreichbar ist. 



   Eine Feder   381,   die einerseits am Arm 362 und andererseits am Arm 331 befestigt 
 EMI17.2 
 Arm   861   trägt eine Stromschlussfeder 384, deren oberes Ende bei erregtem Matneten 368 an der Stromschlussschraube 385 liegt, welche von einem am Ständer   387   isoliert   be-   festigten, gespaltenen Block getragen wird. 



   Die Drehung des   Sperrades 857   in der verkehrten Richtung wird durch eine Klinke 388 hinter der Feder 381 verhindert, welche durch die Klinke 389 gegen das Sperrad gedrückt wird. 



   Dieses zur seitlichen Verschiebung des Druckschlittens dienende elektromagnetische   Schiltwork   wirkt wie folgt (Fig.   31-\)     : Unmittelbar, nachdem ein Zeichen gedruckt   worden ist, wird der Magnet 868 erregt und zieht   seinen Anker 36'7 an ;   der Arm 360 bewegt sich 
 EMI17.3 
 Vorschub des Papieres um eine Buchstabenbreite (ein Spatium) entspricht.

   Da dieses Sperrad auf der Welle 329 fest sitzt, so wird auch diese   um   ein entsprechendes Stück gedreht und überträgt ihre Bewegung durch die   Kupplung   338 auf las Rad 323, das mit dem Schlitten durch die Schnur oder Kette   32 ? verbunden   ist   ul1d   somit den Schlitten 
 EMI17.4 
 festigten Anker 348 anzieht und so mittelst der Schraube 344 die Arme 340   ausser   Eingriff mit den Zähnen 343 des Rades 323 bringt.

   Eine seitliche Verschiebung des Kernes 351 auf der Welle 329 wird durch die Hülse 337 verhütet, an der das Ende des   Kernes 3.   
 EMI17.5 
 welche von der Metallscheibe 463 getragen wird, die isoliert auf dem Zapfen 461 befestigt ist.   Hindurch   wird bei 460 und 462 eine Ortleitung hergestellt, die einem nachstehend angeführten Zwecke dient. 



     Das Papier wird vorgeschoben und   neue Zeilen werden gedruckt, indem man der   Welle 269 Drehbewegung urteilt, welche   auf die gerauhte Rollo 275 übertragen wird. Zu   diesem Zwecke   dient die elektromagnetische Schaltvorrichtung, die an der linken Seite 
 EMI17.6 
 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 den Rahmen 271 gehenden Stange 269 trägt ein starr daran befestigtes Sperrad 389, das durch eine an einem schwingenden Arm   991   (der an einem Ring 392 befestigt ist) eingelenkte Klinke 390 betätigt wird.

   (Fig. 36) ; eine Feder 393 an dem gleichfalls am Ring 892 befestigten schwingenden Arm 394 hält die Klinke mit dem Sperrad in Eingriff, An einem dritten am Ring 392 eingelenkten Arm 395 ist eine kurze Stange 396 eingelenkt, deren unteres Ende mit dem oberen Ende des Tauchankers 397 des Magneten 398 gelenkig verbunden ist. Der Tanchanker 397 ist dem Anker 367 des   Spatienmagneton   
 EMI18.1 
 schliesslich in einen Stiel 399 endigenden Eisenkörper. Auch der Zeilenverstellmagnet 398 gleicht dem Spatienmagneten in allen wesentlichen Teilen ; er besitzt einen hohlen Eisenkern 400 mit aufgeschobener, die Bewicklung. 402 tragender Eisenhülse 401 und einen   äusseren Eisenmantel 403, in   dessen unteres Ende der Kopf des Kernes 400 eingeschraubt ist, der an der Unterseite die isolierende   Kappe 4M   trägt. 



   Eine auf das untere Ende des Stieles 3. 99 geschraubte gerändelte Mutter 405 begrenzt die Aufwärtsbewegung des Tauchankers. Auf das obere Ende der Spule ist ein kleines   Neusitberscheibchen   406 gelegt und das obere Ende des Mantels 403 ist von einem Bronzering 407 umgeben, in welchem bei erregtem Magnete der Ankerkopf 408 hineingezogen wird. Eino an einem Ende am Arm 394 und am anderen am Ständer befestigte Feder 409 sucht den Anker hochzuhalten.

   Der Mantel 403 des Magneten wird von dem gespaltenen Ring 410 gehalten und ist am Rahmen der Druckvorrichtung festgemacht.
Eine   Stromschlu. ssfeder 411 ist   am Arm 391 befestigt und legt sich bei erregtem Zeilenverstellungsmagneten gegen die Spitze der in einem gespaltenen, am Ständer 414 isoliert befestigten Block   413   gehaltenen   Stromschlussschraube     41 : :.   Zur Verhütung der   Rückbewegung   des Sperrades wird eine zweite am Ständer eingelenkte Klinke 415 durch die Feder 416 in die Zähne des Sperrades gedrückt. bo oft daher   der Zeilenverstellungsmagnet   erregt wird, wird das Sperrad um einen Zahn und damit auch die Rolle 275 um ein entsprechendes Stück weiter gedreht und so das Papier behufs Druckens einer neuen Zeile verschoben. 



   So oft dies geschieht, legt sich die   Stromschlussfeder   411 gegen die Schraube   41 : !   um die   Zeilonverstellungsvorrichtung   in der nachstehend beschriebenen Weise in die Ausgangslage   zurückzuführen.   



   Eine an den inneren Enden bei 466 an den Papierführungsstäben 2R6   stcllbar   befestigte Stange   465   trägt eine Reihe von Metallrollen 467 in federnden   Lagerarmen 468,   die an der Stange 465 bei 469 isoliert befestigt sind (Fig. 30 und 32). 



   Diese Rollen 467 liegen für gewöhnlich an einer Seite des Papieres 285 und   drücken   es gegen eine auf der Stange 287 sitzende Metallrolle 470. Das Papier besitzt in geeigneten Abständen voneinander angeordnete Querreihen von Löchern 471 (Fig.   29).   Die Rollen   41i7   sind so verteilt, dass, wenn das Papier so weit vorgeschoben worden ist, dass die Lochreihen unter diesen Rollen liegen, sie durch die   Löcher   hindurch mit den Rollen 470 in Berührung treten und eine Leitung zum   Zeilenverstellmagneten schliessen,   derart, dass das Papier weiter vorgeschoben wird, bis der Teil desselben, welcher die   aufgedruckte Depesche   trägt, in eine Stellung gelangt ist, wo er abgerissen werden kann und das nächstfolgende Blatt in eine solche,

   wo es die nächste Depesche oder die Fortsetzung der ersten aufnehmen kann. 



   Am Gestell der Druckvorrichtung ist eine Platte   482   befestigt, die an der Rückseite einen Rahmen 483 hat, der die   Widerstandsspulen     451,   454,476, 484 und 477 der Fig. 43 trägt. 



   Durch die verschiedenen elektromagnetischen Teile der Druckvorrichtung, den Druck-,   Znilenverstellungs-, Spatien-und Rückführungsmagnoten,   werden rechtzeitig Ströme ge- sendet, damit diese Teile behufs Druckens gehörig zusammenwirken. Es geschieht dies durch eine Kombiniervorrichtung im Vereine mit   Ortsempfangs-und Verteilungsrelais.   



   Diese Kombiniervorrichtung sitzt auf derselben Welle 141 wie das Typenrad und besteht aus einem zylindrischen Körper 417 (Fig. 32) mit drei Ringen von Segmenten 418,   419,     420   (Fig. 32 und 43), die in isolierende Masse eingebettet, jedoch wie nachstehend beschrieben und in Fig. 43 gezeigt untereinander verbunden sind. 



   Der Zylinder 417 ist starr an einer lose auf der Welle 141 sitzenden Hülse 421 befestigt und wird durch den zwischen den Muttern 423 (Fig. 31) gehaltenen Arm gegen   Drohung   gesichert. Der Arm ist an einem Ende mit einem Schlitz 424 ausgestattet, durch welchen eine Klemmschraube 425 hindurchgeht, welche mit einem festen Ständer 426 in
Eingriff steht. Mittelt dieses Armes kann der Zylinder 417 verstellt werden, ohne die
Drehung der Welle 141 zu stören. 



    47, 428 und 429 sind über die Segmentringe 418, 419 bezw. 420 laufende Stromschlussrollen, die in federnden Stützen 430 (Fig. 31) liegen, von denen jede in einem   

 <Desc/Clms Page number 19> 

 
 EMI19.1 
 dieser ist in der Mitte an einem auf der Welle 141 festen Ring durch eine   Klemm-   schraube 434 befestigt und trägt am anderen Ende ein Gegengewicht   435   zur Ausgleichung des Gewichtes der Stromschlussrollen und ihrer Stutzen. 



   Die in dieser Weise durch die Welle 141 angetriebenen Stromschlussrollen laufen sonach mit gleichmässiger Geschwindigkeit über die Segmente des Zylinders 417 hin. 



   Die Einrichtung und Schaltung dieser Vorrichtungen wird weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 43 näher beschrieben werden. 



   Am Gestell der Druckvorrichtung sind zwei Sätze von polarisierten Verteilungsrelais angeordnet ; der eine Satz besteht aus den Relais 436 und   487   und der andere aus den 
 EMI19.2 
 von   440,   das sich von den übrigen dadurch unterscheidet, dass seine Zunge mit einem isolierten metallenen   Stromschlussstuck   479 ausgestattet   ist. - Jedes   dieser Relais umfasst zwei Magnetspulen auf einem, wie Fig. 32 zeigt, unten   gebogenen Kern 441,   der mittelst des Ansatzes 442 am Gestell der Druckvorrichtung befestigt ist und in einem senkrechten Teil 443 endigt. Dieser Teil ist mit einem Längsschlitz 444 ausgestattet, in welchen die Zungen der Relais gelagert sind, so dass sie in   wagrechtcr   Ebene hin und her schwingen können.

   Die Kontakte der Zungen sind in den bei 447 voneinander isolierten Bronze-   ständern 445   und 446 angeordnet (Fig. 33). 



   Um die   Wirkungsweise   der Druckvorrichtung zu erklären, welche auch das Kombinieren der Ortleitungen und die Verteilung der Strume umfasst, und um die Schaltung der ein-   zelnen Teile der Druckvorrichtung   zu erläutern, soll auf Fig. 43 urd 44 verwiesen werden. 



   Wie in der auf den beim Geben und Empfangen einzuhaltenden Vorgang bezüglichen Beschreibung der Fig.   I   erläutert wurde, ist der empfangende Stromverteiler in eine Anzahl von Gruppen von Segmenten geteilt und jede eine Druckvorrichtung betätigende Gruppe   besteht aus beispielsweise e ! f Segmenten,   die mit zugehörigen elf Ortsempfangsrelais verbunden sind. Für jedes von irgendeiner Gruppe empfangene Zeichen werden zwei dieser   Ortsempfangsrsslais betätigt,   d. i. ihre Zungen in bekannter Weise an Arbeitskontakt gelegt und so die Schliessung zweier Leitungen vorbereitet ; dabei ist angenommen, dass zwei Linienstromstösse für jedes Zeichen unterdrückt werden, obgleich diese Anzahl, wie weiter unten erklärt, auch abgeändert werden kann.

   Bezeichnet man diese durch die Ortsempfangs- 
 EMI19.3 
 mente der Ringe   418, 419   derart verteilt sind, dass die Segmente der Ringe 418,   419, über   welche die Stromschlussrollen 427, 428 gleichzoitig weglaufen, stets mit den Arbeitskontakten 
 EMI19.4 
 rollen   gleichzeitig über zwei Segmente laufen,   die der das empfangene Zeichen darstellenden Kombination von zwei an   Arbeitskontakt gelegten   Ortsempfangsrelaiszungen entsprechen, 
 EMI19.5 
   vorrichtung ein Zeichen   druckt oder eine der elektromagnetischen Druckvorrichtungen, wie der Spatien-, der Zeilenverstell- oder der Rückführungsmagnet betätigt werden. 



   Fig. 45 zeigt schematisch die Bildung dieser Kombinationen ; die kleinen Buchstaben am oberen und am linken Rand der Tabelle geben die durch die Ortsempfangsrelaiszungen geschlossenen Leitungen an, während die grossen Buchstaben und sonstigen Zeichen in den   Fcidorn die den Kombinationen zugehörigen Buchstaben   bezw. Zeichen darstellen. So wird für die Kombination der Leitungen a und c der   Buchstabe X gedruckt, für die Kom-   bination e i der Buchstabe M, für die Kombination   k b wird   das Papier in der Druckvorrichtung vorschoben, um eine neue Zeile zu beginnen u. s. f. 
 EMI19.6 
 12 Gruppen geteilt, von denen die erste alle an die Leitung a, die zweite alle an die   Leitung b angeschlossenen   Segmente enthält u. s. f., durch die ganze Reihe bis zu den überzähligen Segmenten m. 



  * Man ersieht aus Fig. 43 und 44, dass der Ring   418 der Kombiniervorrichtung aus   24 isolierten   Segmenten   besteht, die in folgender Ordnung aneinandergereiht sind : c, d, e, 
 EMI19.7 
 

 <Desc/Clms Page number 20> 

 mit gleichen Buchstaben bezeichneten Segmente aller Ringe sind leitend miteinander ver-   banden, doch ist   von diesen Verbindungen der Ringe 419 und 418 nur eine verhältnismässig geringe Anzahl dargestellt, um die Übersichtlichkeit ddr Zeichnung nicht zu stören. 



  Jeder Satz der mit a, b, c etc. bezeichneten Segmente mit Ausnahme der mit m bezeichneten, ist mit dom Arbeitskontakt eines zugehörigen polarisierten Ortsempfangsrelais verbunden, u. zw. sind für jede Druckvorrichtung elf solcher Relais 24 vorhanden. Auch von diesen Verbindungen ist der Klarheit wegen nur eine geringe Zahl gezeigt. Die Relais 24 jeder Druckvorrichtung sind sämtlich auf einer magnetisierten Eisenplatte 448 aufgestellt und ihre Zungen sind in einem gemeinsamen Rahmen 449 eingelenkt. 



   Die Stromschliesser 427, 428 und 429 nehmen übereinstimmende Lagen auf den Ringen ein und drehen sich zusammen. Die Stromschliesser 428 und 429 sind dabei leitend miteinander verbunden, während 427 an den negativen Pol der Ortsstromquelle angeschlossen ist, u. zw. durch das Gestell der Druckvorrichtung, durch welches alle Rückleitungen hindurchgehen. Der positive Pol der Ortsstromquelle ist an der Klemme 450 angedeutet, von welcher die Drähte zu den verschiedenen Druckleitungen fahren. 



   Die Verteilung der Segmente der Ringe   418,   419 und 420 und die Lage derselben gegenüber den Typen des Typenrades ist in Fig. 44 veranschaulicht. Man ersieht hieraus, dass für jedes Zeichen des Typenrades eine entsprechende Kombination der genannten Segmente vorgesehen ist ; so kann X nur dann gedruckt werden. wenn die Strom-   schliesser   427,428 und 429 zu gleicher Zeit über die Segmente c, a und o laufen, Z nur dann, wenn die   Stromschliesser   gleichzeitig über f, a und o laufen, ein Beistrich nur dann, wenn die Stromschliesser zugleich über die Segmente h, j und o laufen, die Ziffer 4 nur, wenn die Stromschliesser gleichzeitig   über k,   e und o gehen u. s. f. 
 EMI20.1 
 von Segmenten der Ringe 418, 419, 420, welche den Spatien- bezw.

   Zeilen-, Rückführungsund   Papiervorschubmagneten betätigen.   



   In dem Augenblick, wo die durch die Zungen der Relais 24 bei Empfang   eine ?   Zeichens vorbereiteten Verbindungen zwischen Kombinationen von Segmenten hergestellt werden, schlägt der   Hammer   das Papier gegen jenes Zeichen am Typenrad, welches der in diesem Augenblick hergestellten kombinierten Leitung entspricht. 



   Da jedes der Segmente der Kombiniervorrichtung ein Vielfaches von 1/44 des Umfanges des Zylinders ist, auf welchen diese Segmente angeordnet sind, so können sie auch so eingeschnitten werden, dass den Stromschliessern 44 Metallflächen dargeboten werden, so dass die Aussenfläche dos Zylinders jener eines Stromsammlers mit Stäben von durchaus gleicher Breite gleicht. 



   Die Wirkungsweise beim Drucken der Zeichen ist folgende (Fig. 43 und 44) : 
 EMI20.2 
   Richtung, jedoch   so, dass, wenn kein Zeichen gegeben wird, das erste Relais stets   einen     negativen Stromstoss   von seinem Stromverteiler erhält, das zweite einen positiven u. s. f. : die geraden Relais erhalten also positive, die ungeraden negative Stromstösse. Die Relais sind nun so gewickelt, dass die in dieser Weise durch sie gehenden   Stromstösse   ihre Zungen an Ruhekontakt legen und so die Ortsdruckleitungen offenhalten.

   Kommt aber ein Zeichen von der Gebestelle, bei welchem beispielsweise der erste und dritte Stromstoss der Gruppe unterdrückt wird, so erhalten das erste und dritte Ortsempfangsrolais nicht ihre normalen   Stromstösse,   sondern solche von entgegengesetzter Richtung ; ihre Zungen werden somit am Arbeitskontakt gelegt. Für jedes ankommende Zeichen werden somit nicht   unmittelhar   aufeinander folgende Ortsempfangsrelais 24 ihren normalen   Stromstössen     entgegengesetzt     gcricbtoto Stromstösse   erhalten, weil bei Unterdrückung des Linienstromstosses die Zunge des   Linienrelais   an dem Kontakt liegen bleibt, an dem sie von den vorangegangenen Linienstromstoss gelegt worden ist Die Zungen dieser Ortsempfangsrelais werden somit an
Arbeitskontakt gelegt.

   Soll nun durch Unterdrückung des ersten und dritten Stromstosses einer Gruppe der Buchstabe X gegeben werden, so werden die Zungen der Ortsempfangsrelais   24, deren Arheitskontakte   mit den mit a und c bezeichneten Segmenten der Ringe   418   und 419 verbunden sind, an diese Arbeitskontakto gelegt und wenn dann, wie Fig. 43 zeigt, der Stromschliesser 427, 428 und 429 auf die Segmente a, c und o auflaufen, so wird eine Schliessung hergestellt, die vom positiven Pol 450 der Ortsstromquelle ausgehend, durch den Widerstand   451,   die rechte Spule des Druckrelais   438,   das Segment 0 des Ringes 420, 
 EMI20.3 
 

 <Desc/Clms Page number 21> 

 
 EMI21.1 
 legt.

   Gleichzeitig schlägt der Hammer das Papier gegen das Typenrad ; durch die Berührung zwischen 318 und 319 wird eine Leitung 453 geschlossen, welche vom positiven Pol der Stromquelle durch einen geeigneten Widerstand 454 und die linke Spule des Relais 438 führt, so    dass'letzteres   seine Zunge an den linken Kontakt legt und hiedurch den Druckmagneten ausschaltet, wodurch der Hammer in die Ausgangslage   zurückkehrt   und die Leitung bei 319 unterbricht.

   Wenn die Feder 318 neben der Ausschaltung des Druckmagneten die Leitung 453 schliesst, so schliesst sie auch die Leitung 455 durch die rechte Spule des   Spationrelais   436, wodurch dessen Zunge an den rechtsseitigen Kontakt gelegt und eine Leitung 456 geschlossen wird, welche den Widerstand 484 und die Spule des   Spatienmagneten 368 enthält   ; dieser zieht seinen Anker an und legt die Feder 384 an den Anschlag 385, wodurch eine Leitung 457 geschlossen wird, die die linke Spule des Spatienrelais enthält. Hiedurch legt sich die Zunge des letzteren an den linken Kontakt, wodurch die Leitung 456 unterbrochen und der Magnet 368 ausgeschaltet wird. 



   Für jedes gedruckte Zeichen wird sonach der Druck-und der Spatieumagnpt selbsttätig erregt und schiebt den Papierschlitten nach dem Abdruck der Type um eine Typenbreite vor. Soll aber ein Spatium gegeben werden, wie zwischen zwei Worten, so wird am Geber die Spatientaste angeschlagen. Dies hat, wie man aus Fig.

   44 ersieht, zur Folge, dass bei Ankunft des Zeichens die Ortsempfangsrelais, deren   Arheitskontakte   mit den Seg- 
 EMI21.2 
 solchen Zeichens wird, wenn der Stromschliesser 427, 428 und 429 auf Segmente g, b und q auflaufen, eine Leitung geschlossen, welche vom positiven Pol der Ortsstromquelle ausgehen, durch den Widerstand 454 die rechte Spule des   Spatienrelais 436,   das Segment   q   des Ringes 420   die Stromsch1iesser 429   und 428 und das Segment b zum Arbeitskontakt des zugehörigen Ortsempfangsrelais führt und durch die Zunge dieses sowie des mit dem Segment   9   verbundenen Ortsempfangsrelais und den Arbeitskontakt des letzteren zum Segment g des Ringes 418 und durch den Stromschliesser 427 zum negativen Pol der Ortsstromquelle weitergeht. 



   Hiedurch legt das Spatienrelais seine Zunge an den   Arboitskontakt   und schliesst die Leitung 456 durch den Spatienmagnetfn 368, der dann den Schlitten verschiebt und gleichzeitig die Kontaktfeder 384 an den Anschlag 385 legt. Hiedurch wird die Leitung 457 durch die linke Spule des Relais 436 geschlossen und so die Leitung 456 am Arbeitskontakt dieses Relais unterbrechen, so dass der Anker des Spatienmagneten in seine Arbeitslage zurückkehrt. 



   Hat der Schlitten die ganze Zeilenlänge durchmessen oder soll der Schlitten zurückgeschoben werden, um eine neue Zeile zu beginnen, so wird das   Rückführungssignal   gegeben, das die Ortsempfangsrelais betätigt, deren Arbeitskontakte mit den Segmenten   A*     und   der Ringe 418 und   419 verbunden   sind. 



   Laufen dann die   Stromschliesser   427 und 428 und 429 gleichzeitig über die Sog-   mente/.-,   und s, so wird der Rückführungsmagnet 356 eingeschaltet, welcher die Rück-   führungsvorrichtung   betätigt. Diese Ortleitung geht vom positiven Pol der Ortsstromquelle ans durch den Widerstand 454, die rechte Spule des   Rückführungsrelais   437, Segment s von 420, Stromschliesser 429, 428, Segment d, Arbeitskontakt des zugehörigen Ortsempfangsrelais, dessen Zunge sowie die Zunge und den Arbeitskontakt des dem Segment k des Ringes   418 zugeordneten Ortsempfangsrelais   zu diesem Segment und dem Stromschliesser 427. 



   Hiodurch wird die Zunge des Rückführungsrelais 437 an Arbeitskontakt gelegt und die den Rückführungsmagneten 356 enthaltende Schliessung   458   hergestellt. Hiedurch wird die Kupplungsklaue   388   vom Rad   328   gelöst und dieses in die Ausgangsstellung zurückgehen lassen, so dass auch der Schlitten an den Zeilenanfang zurückkehrt. 



   Ein Ansatz 459 an diesem Rad stösst gegen eine Feder 460 am Ständer 461 gegen eine Schraube   462   an einer Metallplatte 463, die am Ständer 461 isoliert befestigt ist. 



  Hiedurch wird eine Leitung 464 geschlossen, die vom positiven Pol der Ortsstromquelle durch den Widerstand 454 und die linke Spule des Rückfübrungsrelais 437 und von da durch die Drähte 455,464 zur Metallplatte 463 und von da durch 462 und 460 zum Gestell geht. Infolgedessen legt sich die Zunge des   Zurückführungsrelais   an   Ruhekontakt,   wodurch der   Rückführungsmagnet 356 ausgeschaltet   wird, so dass die Kupplungsklaue 338 das Rad 323 wieder fasst. Überdies wird durch Schliessung der Leitung 464   bei 462, 46C   auch die rechte Spule des Spationrelais eingeschaltet, dessen Zunge sich an Arbeitskontakt legt und die Leitung 456 des Spatienmagneten 368 schliesst, wodurch der Schlitten beim
Beginn einer Zeile um einen Schritt vorgeschaltet wird.

   Durch   Einschaltung   des Magneten 368 

 <Desc/Clms Page number 22> 

 wird auch die Leitung 457 durch die Kontakte 384 und 385 und die linke Spule des   Spatienrelais   geschlossen, um den Spatienmagneten auszuschalten und den Anker desselben in die Ausgangslage zurückkehren zu lassen, wodurch die Leitung 457 bei 384 385 unterbrochen wird. 



   Wird, wenn der   Druckschlitten   das Ende einer Zeile erreicht hat, das   Rückführung-   zeichen vom Geber aus nicht gegeben, so wird der Schlitten selbsttätig an den Zeilenanfang   zurückgeführt.   Dies geschieht dadurch, dass das   Rad AM   an seiner Nabe einen Ansatz 472 trägt, welcher, wenn das Rad weit genug gedreht ist, um den Schlitten an das Ende einer Zeile zu führen, gegen eine   Stromschlussfeder 473 stösst und   eine Leitung 474 schliesst, die durch die rechte Spule des Rückführungsrelais 437 führt und so dessen Zunge an Arbeitskontakt legt, wodurch der Rückführungsmagnet 356 eingeschaltet wird. Die übrigen Vor-   gänge   spielen sich ebenso ab, wie wenn das Rückführungszeichen gegeben wird. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung zur Bildung neuer Zeilen ist folgende :
Soll eine neue Zeile begonnen werden, so wird vom Geber das Zeilenzeichen gesendet, das, wie man aus Fig. 44 ersieht, die Segmentenkombination k b r erfordert, d.   h.   beim
Anlangen dieses Zeichens werden die Ortsempfangsrelais betätigt, deren   Arheitskontaktc   mit den Segmenten k b der Ringe   418,   419 verbunden sind.

   Laufen nach Ankunft eines soeben Zeichens die Stromschliesser 427, 428, 429 gleichzeitig über die Segmente k b r, so schliessen sie eine Leitung, welche vom positivon Pol der   Ortsstrolquelle durrh dt'n  
Widerstand 454 die rechte Spule des Zeilenrelais 439, das Segment r von 420, die Strom- 
 EMI22.1 
 linke Spule des Zeilenrelais 439 geschlossen und dessen Zunge an Ruhekontakt gelegt wird, womit die Leitung 475 unterbrochen wird und der Anker des Zeilenmagneten samt   Net) anteilen   in die Ausgangslage   zurückgeführt   wird.

   
 EMI22.2 
 Segmente m, n laufen, ein Strom durch die rechte Spule des Zeilenrelais   439 gesendet   wird, das sonach aufeinander folgend den Zeilenmagneten 398 einschaltet, und so den zeilen weisen Vorschub des Papieres in der Druckvorrichtung veranlasst, bis die Rollen 467 durch die Löcher im Papier die Rollen 470 berühren ; durch dies wird eine Leitung   481   
 EMI22.3 
 die Zunge des letzteren an Ruhekontakt und schaltet den Zeilenmagneten aus, wodurch   der Papiervorschub selbsttätig unterbrochen   wird. 



   Statt, dass man   am Tastenwerk des Gehers jedesmal   nur eine Taste   anschlägt, können   \on einigen auch zwei auf einmal angeschlagen werden, ohne irgendeines der übrigen Zeichen zu stören. Will   1 man beispielsweise #The" geben, so kann   man die Tasten T   und 11   gleichzeitig anschlagen. Aus Fig. 45 erkennt man leicht, wie dies ermöglicht wird.   Die   
 EMI22.4 
 

 <Desc/Clms Page number 23> 

 



   Für den Betrieb der Druckvorrichtung ist es wesentlich, dass die   Stromschliesser   der   Kombiniervorrichtung   gegenüber der Schleiffeder oder den   Schlitten   des Stromverteilers eine bestimmte Lage einnehmen. Diese   Stromschliesser   sind so gestellt, dass sie angenähert über die Mitte der Segmente. m m n laufen, während die Schleiffeder oder der Schlitten über das sechste Segment der dieser Druckvorriehtung zugeordneten Segmentengruppe des Stromverteilers läuft   (Fig.

   44) Aus   dieser Figur ersieht man, dass die Segmente auf der Kombiniervorrichtung derart angeordnet sind, dass, wenn der   Empfängerschtitten   über die ersten   Stromverteilersegmente   der Gruppe läuft, die Stromschliesser der Kombiniervorrichtung über Segmente laufen, die mit den Ortsempfangsrelais verbunden sind, weiche von den letzten Segmenten der Gruppe des Strom verteilers betätigt werden und wenn die Stromschliesser über Segmente der   Kombiniervorrichtnng   laufen, die mit den von den ersten Segmenten der Gruppe des   Stromverteilers betätigten   Ortsempfangsrelais verbunden sind, so läuft der Schlitten über die letzten dieser   Stromverteilersegmente.   



   Vermöge dieser Einrichtung werden die Zungen der Ortsempfangsrelais nicht von   Arbeits-an Ruhekontakt gelegt,   bevor nicht die   Stromschliesser   der Kombiniervorrichtung auf Segmentkombinationen auflaufen, welche den Abdruck des Zeichens hervorrufen ; zu- gleich werden die   Stromschliesser   nicht auf Segmentenkombinationen auflaufen, welche aus den dem betreffenden Buchstaben entsprechenden Zungen und aus solchen eines früheren
Zeichens bestehen, bevor nicht der Stromverteilerschlitten Gelegenheit gehabt hat, die
Zungen der Ortsempfangsrelais an   Ruhckontalit   zu legen. 



   In Fig.   l   ist eine Gebestelle mit der Empfangsstelle durch eine einzige Linie ver- bunden. Man kann die Leistung der Linie und der Apparate durch die in Fig. 15 dar- gestellte Gegensprechschaltung verdoppeln. Daselbst ist an jeder Station nebst der nicht dargestellten Gebe-und Empfangseinrichtung noch eine Stromquelle 1 angebracht, welche den Strom von einem Pol der Hauptlinie 2 durch den Kontakt 3 und die Zunge dos
Geberelais und durch die Spulen eines differential gewickelten oder geschalteten Linien- empfangsrelais 26 bis 44 abgibt. 



   Der andere Pol jeder Stromquelle ist durch einen Widerstand t mit der Erde verbunden. An jeder Station ist eine künstliche Linie w mit Widerständen x, Kapazität z und Selbstinduktion y vorgesehen, Die Zunge des Geberelais 4 jeder Station ist durch Widerstand M und   Selbstinduktion f   geerdet, wobei letztere so eingestellt werden, dass sie dem Widerstand und der Selbsindnktion des Generators und Widerstandes t an der betreffenden Station gleich sind. Widerstand, Kapazität und Selbstinduktion der   künstlichen   Linie an beiden Enden der Linie. 2 werden so bemessen und eingestellt, bis die elektrischen Eigenschaften jeder der künstlichen Linien jenen der wirklichen gleichen, u.   zw.   mit Einschluss des Widerstandes und der Seltstinduktion am entfernten Ende. 



   Unter diesen Bedingungen verteilt sich der Strom des Stromerzeugers an beiden Enden gleichmässig auf die Linienempfangsrelais 26-44 und geht durch beide   Spulen   in entgegengesetzten Richtungen ; das Empfangsrelnis jeder Station bleibt daher vom Strom der Stromquelle dieser Station   beeinflusst,   d. h. das   Empfangsrelais   jeder Station spricht auf die von dieser ausgegebenen Zeichen nicht an, wohl aber auf die von der anderen Station kommenden. 



   Da die Zeichen dadurch gegeben werden, dass man das Geberelais die Hauptlinie bei 3 unterbrechen lässt, so würde hiedurch die künstliche Ausgleichung gestört werden ; um dem vorzubeugen, wird, so oft die Linie vom Geberelais unterbrochen wird, die Erdung derselben durch den Widerstand M und die Selbstinduktion   v bewirlzt,   um den Widerstand und die Selbstinduktion des Stromerzeugers und den Widerstand t am gebenden Ende der Linie künstlich zu ersetzen ; der Widerstand   ti   und die   Selbstinduktionsspule   v sind nämlich mit dem Anker des Geberelais verbunden und worden daher in die Linie eingeschaltet, so oft dieser Anker die Linie bei 3 unterbricht.

   Auf diese Weise bleiben die elektrischen Eigenschaften der Linie praktisch ungeändert, ob die Linie am gebenden Ende mit dem Stromerzeuger in Verbindung stellt oder nicht.   il   Das Wesen der Erfindung wird durchaus nicht geändert, wenn man statt der vor- stehend angegebenen   Difforentialgegensprcchschaltung   die   Wheatstone'sche   Methode benützt und dafür Sorge trägt, dass in die Linie der Widerstand il und die   Solbstinduktionsspulo v   eingeschaltet wird, wenn sie ausser Verbindung mit der Stromquelle tritt. 



   Es mag noch bemerkt werden, dass sowohl der Stromerzeuger als auch der Strom- verteiler und das Typenrad eine   ununterbrochene   Drehbewegung im Gegensatz zu einer schritt- weisen aufweisen ; es hilft daher bei vorliegender Einrichtung die Trägheit der Teile zur
Aufrechterhaltung des Gleichlaufes bei, so dass, wenn auch der   Gleichlaufstrom   zeitweilig gestört sein sollte, der Gleichlauf keire Störung erleidet, während bei schrittweise bewegten   Vorrichtungen die Überwindung der Trägheit grosse Schwierigkeiten verursacht und die Erzielung des Gleichlaufes nur unter äusserst günstigen äusseren Verhältnissen möglich ist.   

 <Desc/Clms Page number 24> 

 



   Man kann natürlich Einzelheiten der vorstehend beschriebenen Einrichtungen   ab-   ändern, ohne vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI24.1 
 aus einer Gruppe unmittelbar aufeinander folgender, über die Linie gesandter Stremstösse nacheinander an der Gebestelle abgeändert werden und an der Empfangsstelle   an'tugend   dortselbst die Schliessung eines Ortsstromkreises vorbereiten, der-durch eine Kombiniervorrichtung   (418,   419) geschlossen wird, sobald die der Kombination der abgeänderten Stromstösse der Gruppe entsprechende Type der   Druckvorrichtung sich in Druckstellung befindet   und hiedurch den einen zum Abdruck dieses Zeichens erforderlichen   Druclrstromstoss   erzeugt und bei welchem an der Gebe-sowie an der   Empfangsstelle   die Segmente der die Stromstösse unmittelbar oder durch Vermittlung von Relais in die Linie (2) sendenden bezw.

   daraus empfangenden, in Gleichlauf stehenden Kontaktringe (5 bezw.   23)   in gleiche Gruppen von unmittelbar aufeinander folgenden Segmenten geteilt sind, von denen die gleichgestellten der Gebestolle und der Empfangsstelle einander zugeordnet sind und jede dieser nur einen Bruchteil des betreffenden Kontaktringes (5) einnehmenden Gruppen an der Gebestelle einen gesonderten Geber (12) angeschlossen erhält, dadurch gekennzeichnet, dass jede nur einen Bruchteil des   Empfängerkontaktringes   ausfüllende Segmentengruppe mit einer mit dem Empfängerkontaktring in Gleichlauf stehenden Kombinier- und Druckvorrichtung (418,419,140) in Verbindung gesetzt ist,

   so dass zum Absenden der von einem Geber aus während einer   Umdrehung   des   Geber- und Empfängerkontaktringes @ber   die Linie zu sendenden Zeichenstromstösse und zum Vorbereiten der   Empfängerortschliessungen nur   der erste Bruchteil der Dauer einer Umdrehung   dieser Kontaktringe benötigt   wird und während des Restes der Umdrehung diese   Schliessungen unbeeinflusst   bleiben, zur vollen Schliessung dieser Empfängerortsstromkreise und zum Drucken dagegen auch der ganze Rest der Dauer einer vollen Umdrehung der Ringe zur Verfügung steht, zum Zwecke, während der Umdrehung der   Kontaktringe Zeichenstromstösso   von mehreren Gebern zu zugehörigen Empfängern zu verschiedenen Zeiten über eine und dieselbe Linie senden zu können,

   dagegen die Bildung der von den Zeichenstromstössen in den einzelnen Empfängern vorbereiteten Ortsstromschliessungen und das Drucken der Zeichen in den verschiedenen Empfängern, wofür nahezu die ganze Dauer einer   Umdrehung   verfügbar ist, unabhängig voneinander, also gegebenenfalls in zwei   oder mehr Empfängern   gleichzeitig stattfinden lassen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführung des Vielfach-Drucktelegraphen nach Anspruch l. um denselben für das Gegensprechen geeignet zu machen, wobei die Bewicklung des Empfangsrelais (26-44ì aus zwei entgegengesetzt gewickelten Spulen besteht, von denen beide an einem Ende mit dem Geber (4) verbunden sind, während die anderen Enden dieser Spulen mit der Linie bezw.
    durch eine künstliche Linie (w, x, y, z) mit der Erde verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (4) in der Arbeitsstellung durch die Stromquelle (1) und in der Ruhestellung durch eine künstliche Linie (M, v) mit der Erde verbunden ist, welcher Widerstand, Induktionskoeffizient und Kapazität mit der durch die Stromquelle gebildeten Linie genau übereinstimmt, während der Widerstand, Induktiollskoeffiziellt und Kapazität der künstlichen Linie (', x, y, z) in bekannter Weise in solchem Verhältnis zu den gleichen Eigenschaften der Linie (2) und der Apparat an der Gegenstation steht und überdies die Windungszahl der beiden Relaisspulen derart bemessen ist,
    dass die von einer Station ausgehenden Strumstösse das Linienrelais derselben nicht beeinflussen, wohl aber das Linicn- EMI24.2 oder nicht (Fig. 1h).
    3. Bei der Einrichtung nach Anspruch l und für den Betrieb mit Wechselstrom ein Schaltung, um einen dern Linienstrom an Frequenz oder an Frequenz und jeweiliger Richtllug gleichkommenden Ortswechselstrom aus einer Gleichstromquelle abzuleiten, dadurch gekenllzeichnet, dass die Zunge (41) eines polarisierten Linienrelais (44) durch eine Ortsleitung zwischen zwei Widerstände (52, 52) oder zwei Kondensatoren (45, 45) geschaltet ist, welche in Serie in den Stromkreis einer Gleichstromquolle (30) eingeschaltet sind, oder dass die Zunge (11) bloss durch einen Kondensator (57) mit einem Pol dor Gleichstromquelle (T ver- bunden ist (Fig.
    1, 13 und 14), wobei der Vorder- und Rückenkontakt der Linienrelaiszunge mit don Polen der Ortsgleichstromquelle in Verbindung stehen, so dass, indem die Linienrelais- zunge durch die Linienstromwellen abwechselnd an den einen oder den anderen ihrer l (on- taktf gelegt wird, nus der Gleichstromquelle Strom von der einen oder der anderen Richtung durch die Ortswechselstromleitung gesendet wird.
    4. Eine Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Linienrelais (53) nicht polarisiert ist und somit seine Zunge bei jedem Durchgang des <Desc/Clms Page number 25> Linienstromes durch Null an den einen, und bei jedem Anschwellen des Linienstromos an den anderen Kontakt gelegt wird, so dass in der Wechselstromortleitung ein Wechselstrom entsteht, dessen Frequenz genau zweimal so gross ist wie jene des Liuienstromes (Fig. 14).
    5. Bei der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Einrichtung zur selbsttätigen Nachstellung eines Teiles, z. B. der Schleiffeder (92) der Empfangsstelle, der mit einem korrespondierenden Teil (8) des Gebers in Gleichlauf zu halten ist, eine Vorrichtung zur Herbeiführung des Gleichlaufes, dadurch gekennzeichnet, dass der einzustellende Teil im E@pfänger (Arm 40) mit der ihn treibenden, von einer Gleichlaufvorrichtung getriebenen Scheibe (106) durch den Anker (99) eines Elektromagneten (94), wenn derselhe unerregt, gekuppelt ist, indem dieser Anker in eines aus einer Reihe von Löchern am Umfange der Scheibe (106) einfällt, wobei der Magnet (94) durch Einstellstromstösse, welche durch die Linie gesendet werden,
    wenn die Lage des in der Empfangerstation einzustellenden Teiles (40, 92) mit jener des die Einstellung bewirkenden in der Gel) erstation (Arm 7, 8) nicht übereinstimmt, erregt, und hiebei durch Anziehen seines Ankers (99) die Kupplung des Armes (40) mit der Scheibe (106) gelöst wird, so dass die Geschwindigkeit des einzustellenden Teiles (92, 99), nachdem die Erregung des Magneten (94) unterbrochen worden ist, in das nächste Loch der Triebscheibe einfällt, welcher Vorgang sich so oft wiederholt, bis die umlaufenden Teile in beiden Stationen in Gleichlauf gelangt sind (Fig. 2 und 3).
    6. Eine Ausführungsform der Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- EMI25.1 in dem Verteiler (. des Gebers, das andere in dem Verteiler (23) des Empfängers liegt, angeordnet sind, wobei, wenn die umlaufenden Teile beider Stationen (7, 8 bezw. 40, 92) gleichzeitig über die beiden Kontaktstücke schleifen, die durch die Linienleitung (2) und EMI25.2 derart beeinflussen, dass es auf seinen Ruhekontakt zu liegen kommt, während, wenn der umlaufende Teil des Empfängers das ihm zugeordnete Kontaktstück früher erreicht, bevor der umlaufende Teil des Gebers das entsprechend gleich liegende verlassen hat, das Relais (111) einen aus einer Stromquelle (' und der Bewicklung des Kupplungsmagneten (94) gebildeten Stromkreis schliesst, so dass der Magnet (94) erregt wird,
    seinen EMI25.3 entkuppelt.
    7. Bei der Einrichtung nach Anspruch 1 eine Druckvorrichtung, um die an der Kmpfangsstelle einlangenden Depeschen in Seitenform zu drucken, bei welcher der zur Aufnahme der Depeschen dienende, das Papierblatt tragende Schlitten (272, 273, 274) das Papier in der Zeilenrichtung zwischen Typenrad (140) und Druckhammer (812) verschieht und eine den Papiervorschub senkrecht zur Zeilenrichtung veranlassende Rolle (275) trägt (Fig.
    SO), dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen jeweils gewünschten Bewegungen des Papiers an der Empfangsstelle durch gesonderte voneinander unabhängige Magnete (368, 398, 356) orfolgen, die mit gesonderten isolierten Segmenten (q 's) eines Ringes (420) verbunden sind, über welchen in Gleichlauf mit dem Typenrad eine Stromschlussfeder (429) schleift, wobei durch Anschlagen, der die gewünschte Papierbewogung bewirkenden Taste an der Gebestelle an der Empfangsstelle in bekannter Weise die Verbindung zwischen der Stromschlussfeder und den zur gewünschten Papierbewegung erforderlichen Magneten oder Relais und den Polen der Empfängerortsstromquelle in dem Augenblick hergestellt wird,
    wo die Feder über das entsprechende Segment des Ringes (420) schleift, zum Zwecke, die Bewegung des Papieres in der Zeilenrichtung und senkrecht hiezu unabhängig voneinander und ohne Mitwirkung des Typenrades von der Gebestelle aus herbeiführen zu 11 können (Fig. 43).
    8. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Papierführungen (288) tragende Druckschlitten (272, 273, 274) vollkommen lose auf einer Papiervorschubwelle (269) sitzt, die in dem festen Gestel1 der Druck- vorrichtung gelagert ist und in der Mitte mit einer Papiervorschubwaize (275) ausgestattet ist, welche auf der Welle aufgekeilt, jedoch längs derselben verschiebbar ist, um dem Papier trotz der bei den Bewegungen des Druckschlittens auftretenden Verdrehungen gute Führung zu geben (Fig. 30).
    9. Eine Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier, auf welches die Depeschen aufzudrucken sind, ein endloses, durch Lochreihen (471) in Blätter geteiltes Band bildet, wobei eine das Papier verschiebende Rolle (275) durch einen besonderen von der Gebestelle ausgesandten Stromstoss in schrittweise drehende Bewegung versetzt wird, wodurch das Papier selbsttätig soweit vorgeschoben wird, bis beim Anlaufen einer der genannten Lochreihen (471) in eine bestimmte Lage, bei welcher das bedruckte Blatt zum Abtrennen und das folgende.
    zum Drucken bereit ist, durch <Desc/Clms Page number 26> Schliessung eines besonderen Stromkreises'die Vorschubbewegung des Papieres selbsttätig unterbrochen wird, zum Zwecke, die Depeschen bequem auf gesonderten Blättern drucken zu können.
    10, Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem eigentlichen Geber (Tastenwerk 17, 1$) eine Walze (180) vorgesehen ist, welche bei jedem ausgesandten Druck- oder Spatienstromstoss um einen Schritt in einer Richtung vorgeschaltet wird, wobei die Walze durch Niederdrücken einer besonderen den Rück- führungs-Stromstoss aussendende Taste (Back") in die Anfangsstellung zurückgeführt EMI26.1 Zeile der in der Empfangsstelle gedruckten Depesche das zuletzt gedruckte Zeichen sich befindet (Fig. 20).
    11. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (180) mit darauf befindlicher schraubenförmig verlaufender Skala (20. 9) vor einer festen zur Achse der Walze parallelen Marke (210) durch ein beim Anschlagen der Tasten, beispielsweise durch einen beim Anschlagen einer Taste in einen Ortsstromkreis eingeschalteten Elektromagneten (198, 197) betätigtes Schaltrad (188) gegen die Wirkung einer Feder (184) schrittweise in einer Richtung gedreht wird und dadurch, dass beim Anschlagen der Rückfübrungstaste die Walze (180) vom Schaltrad (188) losgekuppelt und so der Einwirkung der Feder (184) überlassen wird, in die Zeilenanfangsstellung zurückgeführt wird (Fig. 20,
    21 und 28 a).
    12. Eine Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Empfangsstelle der das Vorschalten des Druckschlittens (272, 273, 274) in der Zeilenrichtung veranlassende Magnet (368) der Empfangsstelle durch Anschlagen der Spatientaste unmittelbar, und beim Anschlagen einer Typentaste durch Vermittlung eines vom Druckmagnetanker betätigten Kontaktes (318, 319) eingeschaltet wird, so dass die Vorschaltung des Papieres in der Zeilenrichtung beim Drucken von Typen selbsttätig, jedoch ohne mechanische Mitwirkung des Druckmagneten oder Typenrades erfolgt (Fig. 43).
    13. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Druckschlitten (272, 273, 274) in der Zeilenendstellung angelangt ist, durch Berührung zweier Kontakte (472, 473), von denen einer an der Welle (329) des die Schlittenführung bewirkenden Schnurrades angebracht ist, ein Ortsstromkreis geschlossen wird, durch weichen ein die Entkupplung dieses Rades bewirkender Elektromagnet (356) erregt wird, zum Zwecke, den Papierschlitten in die Zeilenanfangsstellung zurückzuführen, im Falle das Rilckführungszeichen von der Gebestelle aus durch die Taste "Back" nicht abgegeben worden ist (Fig. 43).
    14. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass beim Antangen eines Blattvorschubstromstosses eine ein polarisiertes Relais (ss40) enthaltende Empfängerortleitung geschlossen wird, wodurch der Zeilenvorschnbmagnet (39tu) eingeschaltet und das Papier um den Abstand zweier Zeilen vorgeschoben wird, indem zugleich einf zweite, das Zeilenvorschubrelais (439) enthaltende Ortleitung teilweise geschlossen wird, welche einmal bei jeder Umdrehung des Typenrades (140) geschlossen wird, so dass das Papier bei jeder Umdrehung des Typenrades um einen Zeilenabstand vorgeschaltet wird, bis durch Vermittlung des Papieres selbst bei einer bestimmten im Anspruch 9 angegebenen Stellung desselben eine Ortleitung (470, 467, 481)
    geschlossen wird, wodurch die zweite, das Relais (439) enthaltende Leitung unterbrochen und so der Papiervorschnb abgestellt wird (Fig. 43).
    15. Eine Ausführung der Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Druckschlitten (272, 273, 274) die Zeilenanfangsstellung erreicht hat, durch das in die Ausgangsstellung sich zurückdrehende Schnurrad (323) ein Ortsstrornkreis geschlossen wird, durch welchen der Schlittenvorschubmagnet [Spatienmagnet] (368) selbst tätig eingeschaltet wird, zum Zwecke, den Drucksch1itten um einen Schritt vorzuschalten und so einen hinreichenden freien Raum am Papierrand zu erzielen (Fig. 29 und 43).
    16. Bei einem Drucktelegraphen die Anordnung von Elektromagneten zu den in den Ansprüchen 12, 13,14 angegebenen Zwecken, dadurch gekennzeichnet, dass der in den entsprechend ausgehöhlten Kern (wie 400) des Elektromagneten reichende Anker (wie 397), welcher gegebenenfalls am inneren Ende konisch ausläuft, am äusseren Ende eine Eisen- platte- (408) trägt, wobei beim Anziehen des Kernes die Platte in einen Eisenmantel (03 eintritt, weicher die auf den Korn geschobene Erregerspule (402) umgibt (Fig. 36).
AT17881D 1900-07-04 1900-07-04 Vielfach-Drucktelegraph. AT17881B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17881T 1900-07-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT17881B true AT17881B (de) 1904-10-10

Family

ID=3520976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT17881D AT17881B (de) 1900-07-04 1900-07-04 Vielfach-Drucktelegraph.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT17881B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE661198C (de) Fernschreibanlage
AT17881B (de) Vielfach-Drucktelegraph.
DE669234C (de) Telegraphenanlage
DE614880C (de) Fernmeldeanlage zur elektromagnetischen UEbertragung von Zahlen und Zeichen von einer Sendestelle aus auf eine oder mehrere Empfangsstellen, an welcher die Zahlen oder Zeichen sichtbar gemacht werden sollen
DE221341C (de)
DE270067C (de)
DE371358C (de) Wahlvorrichtung fuer Signalanlagen
DE39409C (de) Neuerungen an elektrischen synchronischen Bewegungsvorrichtungen
DE553831C (de) Zusatzgeraet zum Telefon
DE436301C (de) Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung optischer Zeichen, insbesondere fuer Eisenbahnstationsanzeiger
DE355393C (de) Chiffre-Telegraphensystem
DE94994C (de)
DE34460C (de) Neuerung in der Pantelegraphie
DE747446C (de) Unter Zaehlkartenabfuehlung gesteuerte Geschaeftsmaschinenanlage
DE641352C (de) Einrichtung zum Schutz von Leitungsstrecken
DE641099C (de) Fernsteuerungseinrichtung fuer eine Mehrzahl verstellbarer Organe
DE574522C (de) Boersenkursanzeigeeinrichtung
DE456822C (de) UEbertragungsvorrichtung fuer telegraphische Zeichen mit synchron arbeitenden umlaufenden Verteilern auf den Sende- und Empfangsstationen zur Weitergabe von Stromstoessen aus einer oder mehreren Leitungen auf eine oder mehrere andere Leitungen
DE768132C (de) Sendeanlage fuer die Fernuebertragung von Zeichen durch ein ununterbroochen angetriebenes Lochband
DE262730C (de)
DE261835C (de)
AT129657B (de) Vorrichtung zur Fernsteuerung und Fernüberwachung verstellbarer Organe.
DE700868C (de) Drucktelegraphenanlage mit synchron arbeitenden Fernschreibern
DE563879C (de) Schaltungsanordnung, insbesondere zur Fernsteuerung elektrischer Unterstationen
AT109324B (de) Selbsttätige Fernsprechanlage.