AT1789U1 - Lüftungsvorrichtung für räume - Google Patents
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Abstract
Lüftungsvorrichtung für Räume mit einem schmalen, langgestreckten Gehäuse (8) im Spalt zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel (2 bzw. 2a) eines Fensters oder einer Tür und dem Rand (4 bzw. 4a) eines darin angeordneten Füllungselementes, z.B. einer Isolierverglasung mit u-förmigen Profilschienen (9, 15) als Gehäuselängsbegrenzungen, wobei eine im Querschnitt L- oder winkelförmige Zusatz-Profilschiene (18 bzw. 27) durch zwei zueinander parallele Halteschenkel (21 und 22) auf jeden Profilschenkel (10a und 10b bzw. 16a und 16b) einer oder beider U-Profilschienen (9 und 15) klemmend aufsteckbar ist und die beiden Halteschenkel (21 und 22) sich in parallelversetzten Ebenen zu einem (19) der beiden L- oder Winkelschenkel (19 und 20) erstrecken sowie zugleich im rechten Winkel zu dem sie außenseitig tragenden L- oder Winkelschenkel (20) ausgerichtet sind.
Description
AT 001 789 Ul
Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung für Räume mit einem schmalen, langgestreckten Gehäuse, wobei das Gehäuse in einen seinen Abmessungen angepaßten Spalt zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür und dem Rand eines darin angordneten Füllungselementes, z. B. einer Isolierverglasung, einsetzbar ist, wobei die eine Längsbegrenzung des Gehäuses aus einer zu ihrem äußeren Längsrand hin rinnenartig offenen U-
Profilschiene von relativ geringer, äußerer Profilbreite sowie dessen andere Längsbegrenzung aus einer ebenfalls zu ihrem äußeren Längsrand rinnenartig offenen U-
Profilschiene von verhältnismäßig großer Profilbreite besteht, und wobei die lichte Öffnung der Profilschiene großer, lichter Profilbreite eine Aufnahme für den Rand des Füllungselementes bildet, während die Außenkontur der Profilschiene geringer, äußerer Profilbreite als Ausrichtanschlag in einem Aufnahmefalz der Spaltbegrenzung vorgesehen ist. 2 AT 001 789 Ul
Bei bekannten Lüftungsvorrichtungen dieser Art, beispielsweise gemäß DE 92 01 465 Ul, sind die beiden unterschiedlich breit bemessenen U-Profilschienen fester Bestandteil des Gehäuses.
Dieses lläßt sich nur in einer ganz bestimmten Anordnung zwischen dem Flügel- oder Rahmenschenkel des Fensters bzw. der Tür und dem Rand des darin anzuordnenden Füllungselementes einsetzen. Befindet sich also beispielsweise die U-Profilschiene von relativ geringer Profilbreite am oberen Längsrand des Gehäuses und infolgedessen die U-Profilschiene von verhältnismäßig großer Profilbreite am unteren Längsrand des Gehäuses, dann läßt sich zwangsläufig die Lüftungsvorrichtung insgesamt nur in einen Spalt zwischen dem oberen Flügel- oder Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür und dem oberen Rand eines darin angeordneten Füllungselementes einbauen.
Soll aber eine solche LüftungsVorrichtung in einen Spalt zwischen einem unteren Flügel- oder Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür und dem unteren Rand eines darin angeordneten Füllungselementes eingebaut werden, dann muß sich an deren Gehäuse die U-Profilschiene von relativ geringer Profilbreite entlang dem unteren Längsrand des Gehäuses erstrecken, während die U-Profilschiene von verhältnismäßig großer Profilbreite sich am oberen Gehäuselängsrand befinden muß.
Wenn daher Lüftungsvorrichtungen für beide Einbaumöglichkeiten verfügbar sein müssen, ist es bisher notwendig, hierfür zwei verschiedene Gehäuse-Bauformen herzustellen und bereitzuhalten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, der mit einem gerinstmöglichen Zusatzaufwand sicherstellt, daß sich ein und dieselbe Lüftungsvorrichtung problemlos in den Spalt zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür und dem Rand eines darin 3 AT 001 789 Ul angeordneten Füllungselementes einbauen läßt, unabhängig davon, ob dieser Spalt oberhalb des Füllungselementes oder aber unterhalb desselben vorgesehen wird.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß auf jeden Profilschenkel einer oder beider U-Profilschienen eine im Querschnitt etwa L- oder winkelförmige Zusatz-Profilschiene mittels zweier zueinander paralleler Halteschenkel klemmend aufsteckbar ist, und daß dabei die beiden Halteschenkel sich in parallelversetzten Ebenen zu einem der L- oder Winkelschenkel erstrecken sowie zugleich im rechten Winkel zu dem sie außenseitig tragenden L- oder Winkelschenkel ausgerichtet sind.
Dabei ist auch wichtig, daß an der Zusatz-Profilschiene der Parallelversatz zwischen einer durch den Abstandsbereich der beiden Halteschenkel gelegten Mittelebene und der Innenfläche des zu diesen Halteschenkeln parallelen L- oder Winkelschenkels ein Maß hat, welches etwa der Hälfte der Differenz zwischen der lichten öffr.ur.gsweite der U-Profilschiene größerer Profilbreite und der äußeren Profilbreite der U-Profilschiene relativ geringer Profilbreire entspricht.
Durch Aufpressen zweier Zusatz-Profilschienen in zueinander spiegelbildlicher Lage eueh die freien Schenkel einer jeweils eine Längsbegrenzung des Gehäuses bildenden U-Profilschiene läßt sich verhältnismäßig einfach die jeweils von vornherein vorgegebene Einbausituation für die Lüftungsvorrichtung verändern. D. h., durch paarweise Benutzung der im Querschnitt L- oder winkelförmigen Zusatz-Profilschienen kann eine für den Einbau in 4 AT 001 789 Ul einen oberen Spalt zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür und einem benachbarten Füllungselement vorgefertigte Lüftungsvorrichtung so umgerüstet werden, daß sie sich danach in einen unteren Spalt zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel des Fensters bzw. der Tür und dem benachbarten Rand des Füllungselementes montieren läßt und umgekehrt.
Als zweckmäßig erweist es sich nach der Erfindung, die beiden Halteschenkel der L- oder winkelförmigen Zusatz-Profilschiene mit von einander verschiedener Profilbreite vorzusehen. Mindestens einer der beiden Halteschenkel·, vorzugsweise derjenige mit der geringeren Profilbreite, sollte darüber hinaus an seiner Innenseite mit Aufrauhungen versehen sein, durch die beim Aufbringen der Zusatz-Profilschiene auf die Schenkel der U-Profilschienen eine sichere Halteverbindung gewährleistet wird. In den meisten Fällen reicht es aus, an der Innenseite des betreffenden Halteschenkels einen in dessen Längsrichtung verlaufenden, sägezahnartig profilierten Vorsprung auszubilden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand derErfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 etwa in natürlicher Größe einen Vertikalschnitt durch den oberen Flügel- und Rahmenschenkel eines Fensters bzw. einer Tür, wobei zwischen dem oberen Flügelschenkel und dem Rand eines in den Flügel eingesetzten Füllungselementes, z. B. einer Isolierverglasung, eine Lüftungsvorrichtung eingebaut ist,
Fig. 2 die bereits aus Fig. 1 ersichtliche Lüftungsvorrichtung und zwei ihr zur Ermöglichung einer anderen 5 AT 001 789 Ul
Einbauposition im Flügel in bestimmter Weise zuordenbare, im Querschnitt L- oder winkelförmige Zusatz-Profilschienen,
Fig. 3 die mit aufgesetzten Zusatz-Profilschienen versehene Lüftungsvorrichtung in ihrer Einbauanordnung zwischen dem unteren Flügelschenkel eines Fensters oder einer Tür und dem unteren Begrenzungsrand des im Flügel angeordneten Füllungselementes, z. B. einer Isolierverglasung, und
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 3 etwas abgewandelte Einbauart einer Lüftungsvorrichtung zwischen dem unteren Flügelschenkel eines Fensters oder einer Tür und dem unteren Rand eines in den Flügel eingesetzten Füllungselementes, beispielsweise in Form einer Isolierverglasung.
In Fig. 1 der Zeichnung ist vom feststehenden Rahmen eines Fensters oder einer Tür im wesentlichen nur der obere waagerechte Rahmenschenkel 1 zu sehen, während von einem zugehörigen Flügel ebenfalls nur der obere waagerechte Flügelschenkel 2 gezeigt wird.
In den Fenster- oder Türflügel ist in üblicher Weise ein Füllungselement 3, beispielsweise eine Isolierverglasung, eingesetzt und zwar so, daß sein bzw. ihr oberer Begrenzungsrand 4 einen Abstand 5 von der Innenfalzfläche 6 des Flügelschenkels 2 einnimmt, also einen entsprechenden Spalt freiläßt.
In den durch den Abstand 5 bestimmten Spalt zwischen dem oberen Begrenzungsrand 4 des Füllungselementes 3 und der Innenfalzfläche 6 des Flügelschenkels 2 ist eine Lüftungsvorrichtung 7 eingesetzt» 6 AT 001 789 Ul
Das Gehäuse 8 dieser Lüftungsvorrichtung 7 weist als obere Längsbegrenzung eine zu ihrem äußeren Längsrand hin rinnenartig offene U-Profilschiene 9 mit zwei zueinander parallelen Profilschenkeln 10a und 10b auf. Die relativ geringe, äußere Profilbreite 11 der U-Profilschiene 9 wird durch die voneinander abgewendeten Außenflächen der beiden Profilschenkel 10a und 10b bestimmt. Dabei kann die Lüftungsvorrichtung 7 bzw. ihr Gehäuse 8 über die U-Profilschiene 9 am Flügelschenkel 2 zwischen einem Außenanschlag 12 und einer inneren Halteleiste 13 festgelegt werden. Die Halteleiste 13 ist an der Innenfalzfläche 6 des oberen Flügelfalzschenkels 2 lösbar befestigt und auch die U-Profilschiene 9 stützt sich über die freien Enden ihrer beiden Profilschenkel 10a und 10b unter Zwischenschaltung von Distanzstücken 14 an der Innenfalzfläche 6 stabil ab.
Auch als untere Längsbegrenzung weist das Gehäuse 8 der Lüftungsvorrichtung 7 eine zu ihrem äußeren Längsrand rinnenartig offene U-Profilschiene 15 auf, die zwei parallele Profilschenkel 16a und 16b hat. Die lichte Öffnung dieser U-Profilschiene 15 hat dabei eine verhältnismäßig große Profilbreite 17. Die Profilbreite 17 ist dort nämlich so groß bemessen, daß von den Profilschenkeln 16a und 16b der U-Profilschiene 15 der obere Begrenzungsrand 4 des von einer Isolierverglasung gebildeten Füllungselementes 3 sicher fixierend umfaßt werden kann.
Bei der aus Fig. 1, aber auch aus Fig. 2 ersichtlichen Grundausstattung des Gehäuses 8 der Lüftungsvorrichtung 7 mit der U-Profilschiene 9 als obere Längsbegrenzung und der U-Profilschiene 15 als untere Längsbegrenzung besteht nur die in Fig. 1 aufgezeigte Einbaumöglichkeit zwischen einem oberen waagerechten Flügelschenkel 2 und dem davon einen Abstand 5 aufweisenden oberen Begrenzungsrand 4 eines in den Flügel eingesetzten Füllungselementes 3. 7 AT 001 789 Ul Für Einbaufälle, bei denen die Lüftungsvorrichtung 7 zwischen dem unteren waagerechten Flügelschenkel 2a und dem hiervon beabstandeten unteren Begrenzungsrand 4a des Füllungselementes 3 vorgesehen werden muß oder soll, besteht daher bisher die Notwendigkeit, die Lüftungsvorrichtung 7 mit einem Gehäuse 8 auszustatten, an dem die U-Profilschienen 9 und 15 eine gegeneinander vertauschte Anordnung haben.
Zur Vermeidung zweier verschiedener Grund-Bauformen für die Gehäuse 8 der Lüftungsvorrichtungen 7 wird gemäß Fig. 2 die Benutzung besonderer Zusatz-Profilschienen 18 vorgeschlagen. Jede Zusatz-Profilschiene 18 hat dabei eine im Querschnitt im wesentlichen L- oder winkelförmige Gestalt, weist also einen aufrechten Profilschenkel 19 und einen waagerechten Profilschenkel 20 auf. Außenseitig trägt der waagerechte Profilschenkel 20 zwei zueinander parallele Halteschenkel 21 und 22, die sich jeweils auch parallel zum aufrechten Profilschenkel 19 erstrecken, aber eine seitliche Versetztlage zu diesem haben.
Der lichte Abstand 23 zwischen den beiden Halteschenkeln 21 und 22 ist auf die Dicke der Profilschenkel 10a und 10b an der U-Profilschiene 9 des Gehäuses 8 abgestimmt. Daher kann je eine im Querschnitt L- oder winkelförmige Zusatz-Profilschiene 18 mit Hilfe ihrer beiden Halteschenkel 21 und 22 klemmend auf einen der Profilschenkel 10a und 10b der U-Profilschiene 9 des Gehäuses aufgesteckt, insbesondere aufgepreßt werden, wie das in Fig. 3 der Zeichnung zu sehen ist. Beide Zusatz-Profilschienen 18 nehmen dann eine zueinander spiegelbildliche Lage ein, wie sie deutlich in den Fig. 2 und 3 der Zeichnung dargestellt ist.
Da der seitliche Versatz 24 zwischen der Innenfläche am aufrechten Profilschenkel 19 der Zusatz-Profilschiene 18 und der Innenfläche des diesem nächstgelegenen Haltschenkels 21 jeweils etwa der 8 AT 001 789 Ul Hälfte der Differenz zwischen der äußeren Profilbreite 11 der U-Profilschiene 9 sowie der lichten Profilbreite 17 der U-Profilschiene 15 entspricht, ergibt sich zwischen den Innenflächen der aufrechten Profilschenkel 19 beider Zusatz-Profilschienen 18 zwangsläufig ein lichter Abstand 25, welcher etwa der lichten Profilbreite 17 der U-Profilschiene 15 entspricht.
Durch Aufsetzen der beiden spiegelbildlich zueinander angeordneten Zusatz-Profilschienen 18 auf die obere U-Profilschiene 9 am Gehäuse 8 der Lüftungsvorrichtung 7 ist es gemäß Fig. 3 der Zeichnung möglich, die Lüftungsvorrichtung 7 zwischen einem unteren waagerechten Flügelschenkel 2a eines Fensters oder einer Tür und dem unteren Begrenzungsrand 4a des in den Flügel eingesetzten Füllungselementes 3, z. B. einer Isolierverglasung, einzusetzen.
In einem solchen Falle wirkt die die untere Längsbegrenzung des Gehäuses 8 bildende U-Profilschiene 15 mit einem in seinem Querschnitt dazu passenden Distanzglied 26, beispielsweise einem mit seinem Querschnitt hochkant stehenden Rechteckrohr zusammen. Dieses Distanzglied 26 greift einerseits in gleicher Weise in die U-Profilschiene 15 des Gehäuses 8 der Lüftungsvorrichtung 7 ein, wie im Falle der Einbaulage nach Fig. 1 der obere Begrenzungsrand 4 des Füllungselementes 3. Andererseits wirkt jedoch das Distanzglied 2 6 in ähnlicher Weise mit dem A.ußenanschlag 12a des unteren Flügelschenkels 2a sowie mit der Halteleiste 13a und mit dem Distanzstück 14a zusammen, wie im Falle der Fig. 1 die U-Profilschiene 9 des Gehäuses 8 mit dem Außenanschlag 12 sowie der Halteleiste 13 und dem Distanzstück 14 am oberen Flügelschenkel 2.
In Fig. 4 der Zeichnung ist schließlich noch zu sehen, daß durchaus auch die Möglichkeit besteht, der die untere Längsbegrenzung des Gehäuses 8 der Lüftungsvorrichtung 7 bildenden 9 AT 001 789 Ul U-Profilschiene 15 anstelle des Distanzgliedes 26 zwei Zusatz-Profilschienen 27 zuzuordnen, welche in ihrer Ausbildung und Wirkungsweise den Zusatz-Profilschienen 18 zumindest weitestgehend ähnlich sind. Damit diese beiden Zusatz-Profilschienen 27 den gleichen Zweck erfüllen können, wie das Distanzglied 26, ist es lediglich nötig, sie in einer gegenüber den Zusatz-Profilschienen 18 vertauschten Zuordnung auf die Profilschenkel 16a und 16b der U-Profilschiene 15 klemmend aufzudrücken. Es wird dann nämlich erreicht, daß die beiden aufrechten Profilschenkel 19 der Zusatz-Profilschienen 27 mit ihrem voneinander abgewendeten Begrenzungsflächen in die gleichen Ebenen gelangen, wie die Außenflächen an den Profilschenkeln 10a und 10b der U-Profilschiene 9. Sie haben dort dann den Abstand 11 voneinander.
Abschließend soll nur noch erwähnt werden, daß es zweckmäßig ist, mindestens einen der zueinander parallelen Halteschenkel 21 und 22 der Zusatz-Profilschienen 18 und 27 an seiner Innenfläche mit Aufrauhungen zu versehen, welche beim Aufpressen auf die Profilschenkel 10a und 10b bzw. 16a und 16b die Klemmwirkung durch eine erhöhte Reibung verbessern. In den meisten Fällen ist es hierfür völlig ausreichend, an der Innenseite eines der Halteschenkel 21 und 22, beispielsweise an der Innenseite des Halteschenkels 22 nur ein längsverlaufendes Sägezahnprofil 28 auszubilden.
Erwähnenswert ist schließlich auch noch, daß die beiden Halteschenkel 21 und 22 der Zusatz-Profilschienen 18 und 27 eine unterschiedliche Breite haben können. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel hat jeweils der Halteschenkel 21 eine größere Breite als der Halteschenkel 22. Selbstverständlich ist aber auch die umgekehrte Gestaltungsmöglichkeit gegeben, daß also die Breite des Halteschenkels 22 jeweils größer bemessen wird als die Breite des Halteschenkels 21. 10
Claims (4)
- AT 001 789 Ul ANSPRÜCHE 1. Lüftungsvorrichtung für Räume mit einem schmalen, langgestreckten Gehäuse (8), wobei das Gehäuse (8) in einen seinen Abmessungen angepaßten Spalt (5) zwischen einem Flügel- oder Rahmenschenkel (2 bzw. 2a) eines Fensters oder einer Tür und dem Rand (4 bzw. 4a) eines darin angeordneten Füllungselementes (3), z. B. einer Isolierverglasung, einsetzbar ist, wobei die eine Längsbegrenzung des Gehäuses (8) aus einer zu ihrem äußeren Längsrand rinnenartig offenen U-Profilschiene (9) von relativ geringer Profilbreite (11) sowie dessen andere Längsbegrenzung aus einer ebenfalls zu ihrem äußeren Längsrand rinnenartig offenen U-Profilschiene (15) von verhältnismäßig großer Profilbreite (17) besteht, und wobei die lichte Öffnung der U-Profilschiene (15) großer Profilbreite (17) eine Aufnahme für den Rand (4 bzw. 4a) des Füllungselementes (3) bildet, 11 AT 001 789 Ul während die Außenkontur der U-Profilschiene (9) geringer Profilbreite (11) als Ausrichtanschlag in einem Innenfalz (6 bzw. 6a) der Spaltbegrenzung durch den Flügel- oder Rahmenschenkel (2 bzw. 2a) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden Profilschenkel (10a und 10b bzw. 16a und 16b) einer oder beider U-Profilschienen (9 und 15) eine im Querschnitt L- oder winkelförmige Zusatz-Profilschiene (18 bzw. 27) mittels zweier zueinander paralleler Halteschenkel (21 und 22) klemmend aufsteckbar ist, und daß dabei die beiden Halteschenkel (21 und 22) sich in parallelversetzten Ebenen zu einem (19) der beiden L- oder Winkelschenkei (19 und 20) erstrecken sowie zugleich im rechten Winkel zu dem sie außenseitig tragenden L- oder Winkelschenkel (20) ausgerichtet sind.
- 2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Zusatz-Profilschiene (18 bzw. 27) der Parallelversatz (24) zwischen einer durch den Abstandsbereich (23) der beiden Halteschenkel (21 und 22) gelegten Mittelebene und der Innenfläche des zu diesen Halteschenkeln(21 und 22) parallelen L- oder Winkelschenkels (19) ein Maß (24) hat, welches etwa der Hälfte der Differenz zwischen der lichten Öffnungsweite (17) der U-Profilschiene (15) größerer Profilbreite und der äußeren Profilbreite (11) der U-Profilschiene (9) relativ geringer Profilbreite entspricht. 12 AT 001 789 Ul
- 3. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halteschenkel (21 und 22) jeder Zusatz-Profilschiene (18 bzw. 27) eine unterschiedliche Profilbreite haben.
- 4. Lüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennezeichnet, daß mindestens einer der beiden Halteschenkel (21 und 22) jeder Zusatz-Profilschiene (18 bzw. 27) an seiner Innenfläche mit Aufrauhungen, beispielsweise mindestens einem längsverlaufenden Sägezahnprofil (28), versehen ist. 13
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