AT17961B - Explosionskraftmaschine. - Google Patents

Explosionskraftmaschine.

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AT17961B
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AT
Austria
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cylinder
container
auxiliary
gases
piston
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English (en)
Inventor
Johann Bartel
Ludwig Stempien
Original Assignee
Johann Bartel
Ludwig Stempien
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nerf 17961.   JOHANN BARTEL UND LUDWIG STEMPIEN IN BUDAPEST. 



   Explosioinskraftmaschine. 



   Bei den bekannten Explosionskraftmaschinen mit Behälter, in den die Explosionsgase zum   Teil gedrängt werden   und aus dem sie wieder in den   Zylinder zurücktreten,   wird der Behälter während eines gewissen,   durch die Steuerung bestimmten und unveränder-   lichen Teiles des Arbeitshubes mit dem Arbeitszylinder in Verbindung gebracht,   um   den Inhalt des Behälters gleichzeitig mit jenem dos Arbeitszylinders expandieren zu lassen. Hiedurch wird die Spannung der Gase im Behälter von der Belastung der Maschine unmittelbar abhängig. 



   Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun eine   Vorrichtung,   mittels deren die Spannung 
 EMI1.1 
 halten wird. 



   Der Behälter wird zu diesem Zwecke durch ein   Steuorungsorgan mit dem Zylinder   zeitweise verbunden, sobald die Pressung in dem letzteren ein   gewisses Mindestmass über-   schreitet, so dass beim Beginn   des Expansionshubcs zunächst in bekannter Wfiso der   Inhalt des Behälters mit jenem des   Zylinders gemeinsam expandiert, bis nach Erreichung   einer gewissen unveränderlichen Mindestspannung das Steuerungsorgan selbsttätig den Be-   hälter   vom Zylinder absperrt, worauf die Expansion nur im Zylinder fortgesetzt wird. 
 EMI1.2 
 Fig. 2, 3 und 4 untereinander ähnliche Ausführungsformen darstellen. Fig. 5 ist das Indikatordiagramm der Maschine. 



   Es seien C (Fig.   I)   der Zylinder einer z. B. im Viertakt arbeitenden Explosionskraftmaschine, K der Kolben, G und L die Eintrittsventile für das Gas bezw. für die Luft und A das Auspuffventil für die verbrannten Gase. An dem hinteren   Zylind < 'rende   ist ein Behälter W angebaut, der mit einem Zylinder durch ein Ventil E verbunden werden kann. Dieses wird durch die Pressung im   Behälter   W so lange geschlossen erhalten, als diese die Pressung im zylinder C überwiegt und nur geöffnet, wenn z.   B. infolge   
 EMI1.3 
 hälter W abgemessenen Feder F dann verstellt wird, wenn die Pressung im Behälter W diesen Mindestwert überschreitet. Das Ventil E kann vorteilhaft am Schieber S angeordnet sein. 



     Dio Wirkungsweise dieser Maschine ist   folgende (vgl. das in Fig. r) veranschaulichte, Druckdiagramm): 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Schieber S, der bisher geöffnet war,   geschlossen,   wodurch der Inhalt des Behälters W von jenem des Zylinders C getrennt wird. Die weitere Expansion findet nunmehr alein im Zylinder C statt und erreicht demzufolge eine viel niedrigere Endspannung, als es bei   gemeinsamer   Ausdehnung der beiden Gasmengen möglich gewesen wäre. 



   Eine weitere Ausführungsform der Maschine ist in   Fig. 3 dargestellt, bei weicher   die in den Behllter übergeströmten Gase zum Teil in den Zylinder   zurückströmen   und zum Teil in einem zweiten Zylinder expandieren,   hiebei   ist zwischen dem Hilfszylinder D 
 EMI2.1 
 bindung zwischen Hilfszylinder D und Behälter IF freigibt, wenn die Pressung in dem letzteren das von vornherein bestimmte Mindestmass überschreitet. Der Schieber S'ist im wesentlichen so ausgeführt wie der Schieber 8.

   Ist daher der Behälter W mit Gas von der   erwähnten   Spannung po gefüllt, so wird bei einer Explosion im Arbeitszylinder ein Teil der entzündeten Gase in den Behälter W übertreten und die Spannung desselben erhöhen, so dass auch der Schieber   81   des Hilfszylinders geöffnet wird und unter Ausdehnung des Gesamtvolumens, das sowohl in den Hauptzylinder   C,   wie in den Hilfszylinder D einströmt, sowohl der Kolben K, als auch   Khi vorwärts   bewegt werden, bis die Expansionsspannung den Wert po erreicht hat, worauf beide Schieber sich selbsttätig schliessen. Die weitere Expansion in den Zylindern C und D findet dann mit dem darin verbleibenden Gemisch von der Spannung po statt. 



   Bei der Maschine der Fig. 3 ist der Behälter Wohne Zwischenwand mit dem Hilfszylinder D verbunden und bildet gewissermassen einen Raum mit diesem. In diesem Falle ist os erforderlich die   Auspufföffnung   des Hilfszylinders abzusperren, bevor der   Kolben   des Hilfszylinders seinen Rückwärtsgang vollendet hat, so dass der   Hilfskolbon   K1 die im Hilfszylinder D zurückbleibenden Explosionsgase so weit verdichtet, dass beim Hubwechsel die Pressung in dem Behälter W das von vornherein festgesetzte Mass erreicht.

   Findet bei dieser Maschine im Arbeitszylinder eine Explosion statt, so wird durch die   Überpressung   das am Schieber   8   befindliche Ventil E geöffnet und die Anfangsspannung p0 des Be-   halters if   erhöht, so   dass, nachdem   der Ausgleich stattgefunden hat, beide   Kolben E'und   unter teilweisem Rücktritt der Gase in den Hauptzylinder C mit dem gesamten Inhalt des
Behälters W vorrücken. Bei Erreichung der Spannung   p   wird der   Schieber 8 geschlossen,   worauf der Kolben K1 mit dem in dem Behälter W verbliebenen Gemisch von der
Spannung po weiter expandieren kann.

   Beim Rückgang des Hilfskolbens K1 wird vor Er- reichung des Hubendes die Auspufföffnung abgesperrt, so dass, wenn die Kolben K und K1 in der gezeichneten Stellung wieder angelangt sind, die Spannung im   Behälter IF wieder   ihren   ursprünglichen   Wert p0 erreicht hat. 



   Die Ausführungsform in Fig. 4 unterscheidet sich von jener in Fig. 3 nur dadurch, dass die beiden Kolben K und K1 gegeneinander derart versetzt sind, dass der Kolben K1 des Hilfszylinders D dem Kolben   K   des Hauptzylinders C nacheilt. Durch passende Ein- stellung der Steuerung des Hilfszylinders kann erreicht werden, dass bereits in der dar- gestellten Lage des   Hilfskolbens R 1   die Verdichtung im Behälter W das gewünschte Mass erreicht. Haben die Kolben K und K1 die in Fig. 4 gezeichnete Stellung, so findet im
Arheitszylinder C bereits wieder Explosion statt, während sich der Hilfskolben   1 (1 noch   zurÜckbewegt, so dass im ersten Augenblick nach dem Ausgleich der Spannung bloss ein   Rücktritt   der im Behälter   JV   vorhandenen Gase in den Zylinder C erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Explosionskraftmaschine mit Behälter, in welchen die   Explosionsgaso   zum Teil gedrängt werden und aus dem sie wieder in den Zylinder zurückströmen, dadurch gekenn- 
 EMI2.2 
 weise verbunden wird, sobald die Pressung in dem ersteren ein gewisses Mindestmass   überschreitet,   so dass beim Beginn des Kolbenhubes zunächst in bekannter Weise der Inhalt des Behälters mit jenem des   Zyl ; nders gemeinsam   expandiert, bis nach Erreichung einer gewissen unveränderlichen Mindestspannung des Steuerungsorgan (S) selbsttätig den Behälter (li) vom Zylinder (C) absperrt, worauf die Expansion nur im Zylinder (C) fortgesetzt wird, um die Spannung im   Behälter unabhängig   von der Belastung der Maschine stets gleich zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gase ans dem Behälter (W) nicht nur in den Hauptzylinder (C) zurückströmen, sondern auch in einen Hilfszylinder (D) solange übertreten und in diesem expandieren, bis die Spannung im Behälter (II) ein gewisses Mindestmass erreicht hat.
    3. Explosionskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hilfs- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT17961D 1902-03-10 1903-12-14 Explosionskraftmaschine. AT17961B (de)

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