AT18117U1 - Aufzug mit fasergurt - Google Patents

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AT18117U1
AT18117U1 ATGM8006/2023U AT80062023U AT18117U1 AT 18117 U1 AT18117 U1 AT 18117U1 AT 80062023 U AT80062023 U AT 80062023U AT 18117 U1 AT18117 U1 AT 18117U1
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ATGM8006/2023U
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Weigl Liftsysteme Gmbh
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    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B11/00Main component parts of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B11/04Driving gear ; Details thereof, e.g. seals
    • B66B11/06Driving gear ; Details thereof, e.g. seals with hoisting rope or cable positively attached to a winding drum

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Abstract

Aufzug mit einer in einem Aufzugschacht vertikal verfahrbaren Aufzugskabine (1), einem Zugmittel (7) für die vertikale Verfahrbarkeit der Aufzugskabine (1), sowie einer Antriebseinheit (2) für das Zugmittel (7). Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass es sich bei dem Zugmittel (7) um einen Fasergurt handelt und die Antriebseinheit (2) als Wickelantrieb für den Fasergurt ausgeführt ist. Der erfindungsgemäße Wickelantrieb für einen Fasergurt verursacht dabei einen sehr viel geringeren Verschleiß sowie eine geringere Schwingungs- und Geräuschentwicklung als bekannte Reibantriebe, sodass der Wartungsbedarf erheblich reduziert wird und eine besondere Eignung für den Homelift-Bereich aufweist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzug mit einer in einem Aufzugschacht vertikal verfahrbaren Aufzugskabine, einem Zugmittel für die vertikale Verfahrbarkeit der Aufzugskabine, sowie einer Antriebseinheit für das Zugmittel, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Antriebseinheiten für Zugmittel von Aufzugskabinen werden in Aufzügen eingesetzt, um die Aufzugskabine in einem Aufzugschacht vertikal zu bewegen. Das Zugmittel wird in der Regel von Seilen, Riemen und dergleichen gebildet, die mit einem ihrer Enden mit der Aufzugskabine verbunden sind und von der Antriebseinheit in Bewegung versetzt werden. An ihrem zweiten Ende sind die Zugmittel in der Regel mit einem Gegengewicht verbunden, um die potentielle Energie des hochgezogenen Gegengewichts bei abwärts gefahrener Kabine für eine nachfolgende Aufwärtsfahrt der Kabine zu nutzen und den Aufzug somit energieeffizienter betreiben zu können. Als Antriebseinheit für die Zugmittel gelangen Reibantriebe zum Einsatz, wobei das Antriebsmoment einer Treibscheibe der Antriebseinheit über Reibung auf das Zugmittel übertragen wird.
[0003] Die Oberfläche des Zugmittels muss hierfür freilich entsprechend beschaffen sein, um den erforderlichen Reibungskoeffizienten zwischen dem Zugmittel und der Treibscheibe sicherzustellen. Daher werden bei der Verwendung von Seilen, Riemen und dergleichen als Zugmittel reibungserhöhende Umhüllungsmaterialien wie beispielsweise Polyurethane oder spezielle Reibflächen verwendet. Eine starke Reibung zieht andererseits auch einen hohen Verschleiß nach sich, sodass auf eine entsprechende Zustandsüberwachung der Zugmittel und deren Wartung zu achten ist.
[0004] Für manche Anwendungsbereiche stellen diese bekannten Lösungen für Aufzugsysteme keine adäquate Lösung dar, beispielsweise unter beengten Platzverhältnissen. Beengte Verhältnisse stellen sich etwa bei der Errichtung oder einem nachträglichen Einbau im privaten Bereich dar, wo Aufzüge zunehmend Verbreitung finden. Entsprechende Aufzüge werden auch als „Homelift" und dergleichen bezeichnet. Hier kam es aufgrund veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen zu baulichen Erleichterungen für sogenannte langsam fahrende Aufzüge (bis 0,15 m/s), da die notwendige Bereitstellung eines Maschinenraums, einer Schachtgrube und einer UÜberfahrtshöhe nicht mehr notwendig sind. Für Gegengewichte besteht unter solchen Verhältnissen hingegen kein ausreichender Platz, zudem müssen die Zustandsüberwachung der Zugmittel und deren Wartungsbedarf weitestgehend vermieden werden.
[0005] Es besteht somit das Ziel der Erfindung darin Aufzüge so zu verbessern, dass sie hinsichtlich der Antriebseinheit und der Zugmittel für die Aufzugskabine möglichst verschleiß- und wartungsarm sind und sich somit insbesondere für Anwendungen im Homelift-Bereich eignen.
[0006] Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich auf einen Aufzug mit einer in einem Aufzugschacht vertikal verfahrbaren Aufzugskabine, einem Zugmittel für die vertikale Verfahrbarkeit der Aufzugskabine, sowie einer Antriebseinheit für das Zugmittel. Erfindungsgemäß wird hierbei vorgeschlagen, dass es sich bei dem Zugmittel um einen Fasergurt handelt und die Antriebseinheit als Wickelantrieb für den Fasergurt ausgeführt ist. Fasergurte sind riemenartige Zugmittel, die aus synthetischen oder natürlichen Fasern oder anderen Materialien gebildet werden und diese Fasern als Zugelemente zur Aufnahme der Zugkräfte nutzen. Bekannt sind Fasergurte insbesondere zum Sichern von Lasten, da sie Traggewichte von mehreren Tonnen aufweisen können. Im Aufzugsbereich wurden sie hingegen bislang nicht eingesetzt, da sich ihre Oberfläche für gängige Reibantriebe nicht eignet. Erfindungsgemäß werden die Fasergurte als Zugmittel hingegen mit einem Wickelantrieb betrieben, indem der Fasergurt als Rolle auf einer Trommel des Wickelantriebes je nach Drehrichtung der Trommel aufund abgewickelt wird. Wickelantriebe dieser Art wurden im Aufzugsbereich bislang nicht eingesetzt, stellen aber in Kombination mit Fasergurten eine optimale Lösung für bislang kaum gelöste Anwendungsbereiche dar, insbesondere für den Homelift-Bereich. Da im Homelift-Bereich die Förderhöhen in der Regel gering sind und kaum mehr als drei oder vier Etagen zu überwinden sind, können auch entsprechend kurze Zugmittel verwendet werden, die sich leicht auf- und ab-
wickeln lassen. Der Wickelantrieb verursacht dabei einen sehr viel geringeren Verschleiß sowie eine geringere Schwingungs- und Geräuschentwicklung als bekannte Reibantriebe, sodass der Wartungsbedarf erheblich reduziert und der Fahrkomfort verbessert wird.
[0007] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Antriebseinheit eine Steuerung umfasst, die ausgelegt ist die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes in Abhängigkeit vom Durchmesser der auf einer Trommel des Wickelantriebes aufgewickelten Fasergurtrolle zu steuern. Die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes und somit die Wickelgeschwindigkeit bestimmen die vertikale Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine. Da sich der Durchmesser der auf- und abgewickelten Fasergurtrolle je nach vertikaler Position der Aufzugskabine ändert, würde bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes die Fahrtgeschwindigkeit der Kabine bei aufwärts fahrender Kabine immer größer werden, da sich bei Aufwärtsfahrt der Durchmesser der aufgewickelten Fasergurtrolle vergrößert, und bei abwärts fahrender Kabine immer kleiner, da sich bei Abwärtsfahrt der Durchmesser der Fasergurtrolle auf der Trommel verkleinert. Um eine gleichbleibende Fahrtgeschwindigkeit der Kabine sicherzustellen ist die vorgeschlagene Steuerung ausgelegt die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes in Abhängigkeit vom Durchmesser der auf einer Trommel des Wickelantriebes aufgewickelten Fasergurtrolle zu steuern, sodass abgesehen von den Beschleunigungs- und Abbremsphasen Fahrtabschnitte mit konstanter Fahrtgeschwindigkeit möglich sind. Für die Motorauslegung der Antriebseinheit sind vor allem die gewünschte Wickelgeschwindigkeit und das Maximaldrehmoment entscheidend. Zur Berechnung des Maximaldrehmoments wird der größtmögliche Rollendurchmesser, also bei einer Rolle im komplett aufgewickelten Zustand, zur Berechnung herangezogen. Die erforderlichen Wickelgeschwindigkeiten sollen dabei auch im voll aufgewickelten Zustand sicher gestellt sein. Bei abnehmendem Rollendurchmesser muss der Motor der Antriebseinheit zunehmend schneller drehen.
[0008] Der Wickelantrieb kann mithilfe einer Trommel verwirklicht werden, bei dem der Fasergurt mit einem Wirkdurchmesser von etwa 80mm bis 250mm auf- und abgewickelt wird. Die Antriebswelle der Trommel bewegt sich dabei zwischen etwa 50 U/min bei Beginn des Aufwickelvorganges und etwa 10 U/min bei voll aufgewickeltem Fasergurt.
[0009] Die Antriebseinheit kann seitlich des Aufzugschachtes angeordnet sein, aufgrund des reduzierten Bauraumes der erfindungsgemäßen Lösung kann die Antriebseinheit aber auch in einem Raum über der Tür bei üblicher Raumhöhe angeordnet werden. Ein solcher Raum kann auch bei beengten Platzverhältnissen im Deckenbereich oberhalb des Aufzugschachtes vorgesehen werden, wo eine bauliche Verwirklichung einer Uberfahrtshöhe ansonsten nicht möglich wäre. Mit einer entsprechenden Umlenkung des Zugmittels erscheint aber auch eine Anordnung des Wickelantriebes im Aufzugschachtboden möglich, oder auch im Kabinenboden oder im Kabinendach, ohne die Bauhöhe der Kabine wesentlich zu vergrößern.
[0010] Die Erfindung wird in weiterer Folge mithilfe von Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen die
[0011] Fig. 1 eine Ansicht eines Aufzuges mit Aufzugskabine und einer im Aufzugsschachtkopf angeordneten erfindungsgemäßen Antriebseinheit in einer unteren Position der Aufzugskabine,
[0012] Fig. 2 eine Ansicht eines Aufzuges mit Aufzugskabine und einer im Aufzugsschachtkopf angeordneten erfindungsgemäßen Antriebseinheit in einer oberen Position der Aufzugskabine,
[0013] Fig. 3 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit mit weitestgehend abgewickeltem Zugmittel in perspektivischer Darstellung,
[0014] Fig. 4 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit mit weitestgehend aufgewickeltem Zugmittel in perspektivischer Darstellung,
[0015] Fig. 5 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit mit weitestgehend abgewickeltem Zugmittel, und die
[0016] Fig. 6 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit mit weitestgehend aufgewickeltem Zugmittel.
[0017] Zunächst wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen, die eine Ansicht eines Aufzuges mit Aufzugskabine 1 und einer im Aufzugsschachtkopf angeordneten erfindungsgemäßen Antriebseinheit 2 in unterschiedlichen Positionen der Aufzugskabine 1 zeigen. Der Aufzug bedient im gezeigten Ausführungsbeispiel beispielsweise zwei Gebäudegeschoße. Aufgrund des reduzierten Bauraumes der erfindungsgemäßen Antriebseinheit 2 kann die Antriebseinheit 2 etwa im Raum 8 über der Tür bei üblicher Raumhöhe angeordnet werden, wie in den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Ein solcher Raum 8 kann auch bei beengten Platzverhältnissen im Deckenbereich oberhalb der Aufzugskabine 1 vorgesehen werden, wo eine bauliche Verwirklichung einer Überfahrtshöhe ansonsten nicht möglich wäre. Die Antriebseinheit 2 ist dabei als Wickelantrieb für ein Zugmittel 7 ausgeführt, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Zugmittel 7 vorgesehen sind, die jeweils einerseits mit der Antriebseinheit 2 verbunden sind und andererseits mit der Aufzugskabine 1. Die Aufzugskabine 1 kann mithilfe der Zugmittel 7 vertikal zwischen den beiden Gebäudegeschoßen bewegt werden, wobei sie in zwei seitlich am Aufzugsschacht angeordneten Führungsschienen 10 geführt ist.
[0018] Die beiden Zugmittel 7 sind jeweils als Fasergurt ausgeführt und sind jeweils für eine Traglast von beispielsweise 7.5 t ausgelegt. Im Unterschied zu herkömmlichen Ausführungen ist aber kein Gegengewicht vorgesehen, sondern die Zugmittel 7 werden jeweils auf eine Trommel 6 der Antriebseinheit 2 auf- oder abgewickelt, wie noch näher erläutert wird. Fasergurte sind wie erwähnt riemenartige Zugmittel, die aus synthetischen oder natürlichen Fasern oder anderen Materialien gebildet werden und diese Fasern als Zugelemente zur Aufnahme der Zugkräfte nutzen.
[0019] Die Antriebseinheit 2 ist in vergrößerter Darstellung in den Fig. 3 und 4 gezeigt und umfasst einen Motor 3 sowie optional ein Getriebegehäuse 4. Die vom Motor 3 angetriebene Antriebswelle 5 ist aus dem Getriebegehäuse 4 oder direkt aus dem Motor 3 herausgeführt und trägt im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Trommeln 6. Jede der beiden Trommeln 6 ist einem Zugmittel 7 zugeordnet. Auf die jeweilige Trommel 6 wird das ihr jeweils zugeordnete Zugmittel 7 je nach Drehrichtung der Antriebswelle 5 auf- oder abgewickelt. Die Fig. 3 zeigt dabei eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit 2 mit weitestgehend abgewickeltem Zugmittel 7, wie sie auch den Fig. 1 und 5 entspricht, und die Fig. 4 eine Ansicht der Antriebseinheit 2 mit weitestgehend aufgewickeltem Zugmittel 7, wie sie auch den Fig. 2 und 6 entspricht.
[0020] Des Weiteren umfasst die Antriebseinheit 2 eine Steuerung, die ausgelegt ist die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes in Abhängigkeit vom Durchmesser der auf der jeweiligen Trommel 6 des Wickelantriebes aufgewickelten Fasergurtrolle 9 zu steuern. Die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes und somit die Wickelgeschwindigkeit bestimmen die vertikale Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine 1. Wie insbesondere auch den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, ändert sich der Durchmesser der auf- und abgewickelten Fasergurtrolle 9 je nach vertikaler Position der Aufzugskabine 1. Beispielsweise wird der Fasergurt mit einem Wirkdurchmesser von etwa 80mm gemäß Fig. 5 bis 250mm gemäß Fig. 6 auf- und abgewickelt. Bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 5 des Wickelantriebes würde somit die Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine 1 bei aufwärts fahrender Aufzugskabine 1 immer größer werden, da sich bei Aufwärtsfahrt der Durchmesser der aufgewickelten Fasergurtrolle 9 vergrößert, und bei abwärts fahrender Aufzugskabine 1 immer kleiner, da sich bei Abwärtsfahrt der Durchmesser der Fasergurtrolle 9 auf der jeweiligen Trommel 6 verkleinert. Um eine gleichbleibende Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine 1 sicherzustellen ist daher eine Steuerung vorgesehen, die die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 5 des Wickelantriebes in Abhängigkeit vom Durchmesser der auf der jeweiligen Trommel 6 des Wickelantriebes aufgewickelten Fasergurtrolle 9 steuert, sodass abgesehen von den Beschleunigungs- und Abbremsphasen Fahrtabschnitte mit konstanter Fahrtgeschwindigkeit möglich sind. Bei aufwärts fahrender Aufzugskabine 1 wird dabei die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 5 des Wickelantriebes so verringert, dass bei zunehmendem Durchmesser der Fasergurtrolle 9 die vertikale Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine 1 abgesehen von anfänglichen und abschließenden Beschleunigungsphasen konstant bleibt. Bei abwärts fahrender Aufzugskabine 1 wird die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 5 des Wickelantriebes so vergrößert, dass bei abnehmendem Durchmesser der Fasergurtrolle 9 die vertikale Fahrtgeschwindigkeit der Aufzugskabine 1 abgesehen von anfänglichen und abschließen-
den Beschleunigungsphasen konstant bleibt. Die Antriebswelle 5 für die beiden Trommeln 6 bewegt sich dabei beispielsweise zwischen etwa 50 U/min bei Beginn des Aufwickelvorganges und etwa 10 U/min bei weitestgehend aufgewickeltem Fasergurt.
[0021] Wickelantriebe dieser Art wurden im Aufzugsbereich bislang nicht eingesetzt, stellen aber in Kombination mit Fasergurten eine optimale Lösung für bislang kaum gelöste Anwendungsbereiche dar, insbesondere für den Homelift-Bereich. Da im Homelift-Bereich die Förderhöhen in der Regel gering sind und kaum mehr als drei oder vier Etagen zu überwinden sind, können auch entsprechend kurze Zugmittel 7 verwendet werden, die sich auch ohne großen Platzbedarf leicht auf- und abwickeln lassen. Der Wickelantrieb verursacht dabei einen sehr viel geringeren Verschleiß sowie eine geringere Schwingungs- und Geräuschentwicklung als bekannte Reibantriebe, sodass der Wartungsbedarf erheblich reduziert und der Fahrkomfort erhöht wird.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Aufzugskabine
2 Antriebseinheit
3 Motor
4 Getriebegehäuse
5 Antriebswelle
6 Trommel 7 Zugmittel 8 Raum
9 Fasergurtrolle
10 Führungsschienen

Claims (2)

Ansprüche
1. Aufzug mit einer in einem Aufzugschacht vertikal verfahrbaren Aufzugskabine (1), einem Zugmittel (7) für die vertikale Verfahrbarkeit der Aufzugskabine (1), sowie einer Antriebseinheit (2) für das Zugmittel (7), dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Zugmittel (7) um einen Fasergurt handelt und die Antriebseinheit (2) als Wickelantrieb für den Fasergurt ausgeführt ist.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (2) eine Steuerung umfasst, die ausgelegt ist die Drehgeschwindigkeit des Wickelantriebes in Abhängigkeit vom Durchmesser der auf einer Antriebswelle (5) des Wickelantriebes aufgewickelten Fasergurtrolle (9) zu steuern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATGM8006/2023U 2022-06-29 2022-06-29 Aufzug mit fasergurt AT18117U1 (de)

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ATGM8006/2023U AT18117U1 (de) 2022-06-29 2022-06-29 Aufzug mit fasergurt

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AT504762022 2022-06-29
ATGM8006/2023U AT18117U1 (de) 2022-06-29 2022-06-29 Aufzug mit fasergurt

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1808400A1 (de) * 2006-01-17 2007-07-18 Inventio Ag Verfahren zum Betreiben einer Aufzugsanlage und Aufzugsanlage hierfür
WO2012010986A2 (en) * 2010-05-11 2012-01-26 Kone Corporation Procedure and device for fastening a suspension belt of an elevator to a fixed point
DE102016117377A1 (de) * 2016-09-15 2018-03-15 Iwis Antriebssysteme Gmbh & Co. Kg Befestigungsvorrichtung für flexible Zugmittel

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