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SIEMENS & HALSKE AKTIENGESELLSCHAFT IN WIEN.
Schutzvorrichtung an Strassenbahnwagen.
EMI1.1
Strassenbahnwagen verhindern sollen, besitzen einen unmittelbar vor den Wagenrädern an- geordneten Fangkorb, der im geeigneten Augenblicke durch Verstellung eines Tastgitters, welches an der Vorderwand des Wagens sich befindet, ausgelöst wird und dann auf die Fahrbahn herabfällt. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Einrichtung zum Aufziehen des Fangkorbes solcher Schutzvorrichtungen mittels einer verschiebbaren Zug- stange u. zw.
besteht diese Einrichtung dem Wesen nach aus einem Paar miteinander in
Verbindung stehender Ösen, von denen eine an dem Fangkorb, die andere an der ver- schiebbaren Zugstange befestigt ist, wobei die eine der Ösen lang genug ist, dass sich die andere innerhalb bestimmter Grenzen frei in ihr bewegen kann, zum Zwecke, beim Anheben der Zugstange den Fangkorb hoch zu heben, das Herabsinken des letzteren aber nach er- folgter Auslösung nicht zu hindern.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des'Erfindungsgegenstandes dar- gestellt u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 die Einrichtung zum Aufziehen des Fangkorbes mittels einer verschiebbaren Zugstange, Fig. 3 und 4 in Seiten-und Vorderansicht die
Anordnung der Schutzvorrichtung am Untergestelle eines Strassenbahnwagens.
An dem oberrn Rahmenteile 2 des Fangkorbes 19 sind zwei Platten 1 und zugleich die Tragstangen 5 befestigt, welch letztere im Wagenuntergestelle um Zapfen oder um eine
Welle 4 drehbar gelagert sind. Durch Ausnehmungen 3 in den Platten 1 reichen die Enden von Stangen 11, die in am Wagenuntergestelle befestigten Führungen 12 gehalten und durch Gelenke 10 mit den Hebeln 8 verbunden sind. Letztere sind an dem Tastgitter 13 befestigt. In den am Tastgitterrahmen befestigten Schraubenmuttern 6 werden die mit
Gewinde 9 versehenen Haken 7 gehalten. Diese Haken 7 hängen in gelochten Platten 16, die am WagenuntergesteUe befestigt sind. Zum Aufziehen des auf der Fahrbahn liegenden
Fangkorbes dient eine Stange 14, die durch den Fussboden des Wagens reicht und mit einem
Ring 15 versehen ist.
Am anderen Ende der Stange ist eine lange Öse 17, welche mit einer am Fangkorbrahmen befindlichen Öse 18 in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise der Schutzvorrichtung ist folgende : Stösst das Tastgitter 13 gegen einen auf der Fahrbahn liegenden Gegenstand, so wird dasselbe nach rückwärts verdreht.
) Dabei werden durch Vermittlung der Hebel 8 die Stangen 11 nach vorne und mit ihren
Enden aus den Ausnehmungen 3 der Platten 1 herausgezogen. Der Fangkorb fällt infolge seines Gewichtes auf die Fahrbahn herab, wobei sich Öse 18 längs der Öse 17 nach ab- wärts verschiebt. Der auf der Fahrbahn liegende Körper oder Gegenstand wird von dem
Fangkorb erfasst und rollt auf denselben hinauf. Um die Schutzvorrichtung für die weitere Fahrt wieder einzustellen, braucht nur die Stange 14 mittels des Ringes 15 nach aufwärts gezogen werden.
Es wird vermittelst der Ösen 17 und 18 der Fangkorb gehoben und wenn die Stangen 11, welche durch die Gewichtswirkuug des in seine Ruhelage schwingenden
Tastgitters nach rückwärts gegen die Platten 1 gedrückt werden, auf die Ausnehmungen 3 treffen, dringen sie durch dieselben ein und halten den Fangkorb in der gehobenen Lage.
Die Stange 14 wird dann wieder nach abwärts geschoben und der Ring 15 kann in eine
Ausnehmung des Fussbodens umgelegt werden.
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