AT18269U1 - Laserlichtleuchte mit Remote-Phosphor - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte (1) aufweisend eine Laserlicht-erzeugende Quelle (2), ein Konversionselement (3) zum Umwandeln des Laserlichts(20) der Quelle (2) in Licht (30) definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich, und einen hohlen Leuchtenmast (4) mit einer im Querschnitt umlaufend geschlossenen und einen Hohlraum (40) seitlich begrenzenden Seitenwand (41), welche sich wenigstens zwischen der Quelle (2) und einem dem Konversionselement (3) zugewandten Lichtaustrittsbereich (42) derart erstreckt, dass in den Hohlraum (40) eingekoppeltes Laserlicht (20) der Quelle (2) auf das Konversionselement (3) abgegeben wird, so dass die Leuchte (1) Licht (30) definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich abgibt.
Description
LASERLICHTLEUCHTE MIT REMOTE-PHOSPHOR
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte mit einem einen Hohlraum seitlich begrenzenden, hohlen Leuchtenmast.
[0002] Grundsätzlich sind Leuchten mit einem Leuchtenmast oder einer Säule bekannt, wie beispielsweise Stehleuchten, Tischleuchten, Straßenleuchten, Pollerleuchten und dergleichen. An dem beabstandeten Ende (meist das obere Ende) des Leuchtenmastes befindet sich das Leuchtmittel zur Lichtabgabe. Im Falle von Stehleuchten befindet sich am unteren Ende des Mastes meist ein Standfuß. Auch können derartige Leuchten beispielsweise als Straßenleuchten (StraßBenlaterne) ausgebildet sein, wobei sie dann an ihrem unteren Ende mit dem Boden fest verbunden oder in diesen eingelassen sind.
[0003] Aufgrund des von dem Standpunkt des Leuchtenmastes gegenüberliegend vorgesehenen bzw. aufgehängten Leuchtenkopfes ist es bei derartigen Leuchten erforderlich, die sich in der Regel in dem Leuchtenkopf befindlichen Leuchtmittel elektrisch anzubinden, um diese zu betreiben. Hierfür werden die dafür erforderlichen Kabel in der Regel entlang und innerhalb des Leuchtenmastes nach oben zum Leuchtenkopf geführt, wo sie dann die Leuchtmittel mit elektrischem Strom versorgen können. Auch die Leuchtmittel selbst sowie gegebenenfalls entsprechende Betriebsgeräte derselben haben einen gewissen Platzbedarf, so dass derartige Leuchtenköpfe sowohl in Größe als auch in Form Mindestgrenzen voraussetzen. Zudem ist das Erscheinungsbild solcher Leuchtenmaste in der Regel durch deren Außenhülle geprägt, welche meist blickundurchlässig ist, um die darin verlaufenden Kabel zu verbergen.
[0004] Es ist nunmehr eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche im Aufbau einfach und zudem optisch ansprechend ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
[0006] Gemäß einem Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Leuchte mit einer Laserlichterzeugenden Quelle, einem Konversionselement zum Umwandeln des Laserlichts der Quelle in Licht definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich, und einem hohlen Leuchtenmast. Der hohle Leuchtenmast hat eine im Querschnitt umlaufend geschlossene und einen Hohlraum seitlich begrenzende Seitenwand, welche sich wenigstens zwischen der Quelle und einem dem Konversionselement (optisch) zugewandten Lichtaustrittsbereich (bevorzugt eine Lichtaustrittsöffnung) derart erstreckt, dass in den Hohlraum eingekoppeltes Laserlicht der Quelle auf das Konversionselement abgegeben wird, so dass die Leuchte Licht definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich abgibt.
[0007] Es wird somit eine Leuchte bereitgestellt, welche in ihrem Aufbau besonders einfach ist, da sie im Wesentlichen einen hohlen Leuchtenmast aufweist. Indem das Leuchtmittel bzw. die Licht-erzeugende Quelle nicht in einem Leuchtenkopf vorgesehen ist, sondern am oder im Leuchtenmast (bspw. in einem Leuchtenfuß oder zumindest von der Lichtabgabestelle beabstandet) vorgesehen ist, kann auf eine aufwändige Verkabelung entlang und in dem Leuchtenmast verzichtet werden. Licht kann somit an anderer Stelle erzeugt werden, als es - umgewandelt in sichtbares Licht - zur Beleuchtung abgegeben wird. Neben der Vermeidung einer aufwändigen Verkabelung kann somit gleichzeitig die Flexibilität der Leuchte deutlich erhöht werden.
[0008] Das Konversionselement ist bevorzugt im Bereich der Austrittsöffnung innerhalb oder auBerhalb des Hohlraumes und bevorzugt in geradliniger Verlängerung der Austrittsöffnung vorgesehen, um das Laserlicht der Laserlicht-erzeugenden Quelle aufzunehmen und entsprechend umzuwandeln.
[0009] Die Leuchte kann ferner eine dem Konversionselement optisch nachgelagerte Licht-beeinflussende Komponente, wie einen Reflektor und/oder eine Optik, wie eine Linse, aufweisen.
Das von dem Konversionselement abgegebene Licht zur Beleuchtung kann somit in beliebiger Weise definiert gelenkt bzw. beeinflusst werden. Beispielsweise sind unter Optiken alle möglichen Arten von Linsen zum Bündeln oder Aufweiten oder Umlenken oder auch Streuen von Licht denkbar.
[0010] Die Licht-beeinflussende Komponente ist bevorzugt derart ausgebildet, um das von dem Konversionselement umgewandelte Licht definierter Wellenlänge gerichtet abzugeben, vorzugsweise in und/oder entgegen einer Austrittsrichtung des Lichts aus dem Lichtaustrittsbereich. So kann beispielsweise bei einer Straßenbeleuchtung das Licht nach unten gelenkt werden. Bei einer Tischleuchte oder Standleuchte für einen Raum ist es beispielsweise auch denkbar, ein Hauptlicht hier beispielsweise nach unten zu richten sowie ein Sekundärlicht beispielsweise nach oben abzugeben.
[0011] Selbstverständlich sind auch andere Lichtabgaberichtungen denkbar. Diese in Kombination oder auch einzeln.
[0012] Die Leuchte kann ferner einen Leuchtenkopf aufweisen, welcher bevorzugt Austrittsöffnungs-seitig das Konversionselement und/oder die Lichtbeeinflussende Komponenten trägt. Der Leuchtenkopf kann ferner bevorzugt den Lichtaustrittsbereich wenigstens teilweise überspannen. Insgesamt kann mittels des Leuchtenkopfs somit ein Element bereitgestellt werden, an dem zur Lichtabgabe vorhandene Komponenten definiert aufgenommen sein können.
[0013] In dem Hohlraum kann sich ein Lichtleiterteil zwischen der Quelle und dem Konversionselement - bevorzugt vollständig oder auch nur teilweise - erstrecken, über dass das Laserlicht von der Quelle zu dem Konversionselement hin geleitet wird. Das Lichtleiterteil kann bevorzugt Partikel, wie Mikropartikeleinschlüsse, oder eine Struktur auf der Oberfläche, wie eine Mikroverletzung, zur Sichtbarmachung des Laserlichts aufweisen. Durch Verwendung eines Lichtleiters kann das Laserlicht auch definiert und beispielsweise auch nicht-geradlinig zu dem Konversionselement hin geführt werden. Das Lichtleiterteil kann aus PMMA hergestellt sein.
[0014] Der Leuchtenmast kann aus einem lichtundurchlässigem Material, wie Stahl, gebildet sein. Dies insbesondere bei der Verwendung von Lasern höherer Schutzklassen. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Leuchtenmast aus einem lichtdurchlässigem Material gebildet ist; bspw. PMMA. In einer bevorzugten Ausgestaltungsform kann der Leuchtenmast als Lichtleiter ausgebildet sein, wobei vorzugsweise die Seitenwand aus einem lichtleitenden Material, wie einem transparenten Material, gebildet ist. Insbesondere die lichtdurchlässige bzw. transparente Variante des Leuchtenmastes kann zur optisch ansprechenden Gestaltung der Leuchte genutzt werden. Dies insbesondere dadurch, da keine Kabel im Inneren des Hohlraumes des Leuchtenmastes verlaufen.
[0015] Die Leuchte kann ferner (weitere) Leuchtmittel aufweisen, um (sichtbares) Licht zur Lichtabgabe über die den Lichtaustrittsbereich (optisch) zugewandten Seite des Leuchtenmastes in den Leuchtenmast, vorzugsweise in die Seitenwand, bevorzugt an einem dem Lichtaustrittsbereich abgewandten Ende der Seitenwand. Das Licht der zusätzlichen Leuchtmittel kann entweder (zur Unterstützung) der Beleuchtung und/oder zu optischen Zwecken, nämlich dem Illuminieren des Leuchtenmastes oder anderen Komponenten der Leuchte, genutzt werden. Es ist alternativ oder ergänzend auch denkbar, dass die zusätzlichen Leuchtmittel Licht zur Lichtabgabe über die dem Lichtaustrittsbereich zugewandten Seite des Leuchtenmastes in das Lichtleiterteil einzukoppeln. In allen vorbeschriebenen Fällen kann das so abgegebene Licht der Leuchtmittel bevorzugt mit den Licht-beeinflussenden Komponenten optisch zusammenwirken; also beispielsweise mittels Optiken oder Reflektoren entsprechend beeinflusst werden. Bei den Leuchtmitteln kann es sich um LEDs handeln.
[0016] Das Konversionselement kann unterschiedliche optische Bereiche aufweisen, welche separat oder integral miteinander bereitgestellt sind. Die unterschiedlichen optischen Bereiche können mit unterschiedlichen Laserstrahlen der Quelle zusammenwirken. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass nur ein Laserstrahl bereitgestellt wird, welcher mit den unterschiedlichen optischen Bereichen zusammenwirkt. Mittels der optischen Bereiche soll es bevorzugt möglich sein, eine Umwandlung des Laserlichts der Quelle in Licht unterschiedlicher definierter Wellenlängen
und/oder Lichtfarben im sichtbaren Bereich zu bewirken. Die unterschiedlichen Bereiche können dazu Bereiche mit unterschiedlicher (Schicht-)Dicke, unterschiedlichem Konversionsmaterial und/oder unterschiedlicher Orientierung zueinander sein. Die unterschiedlichen Bereiche können mit unterschiedlichen Licht-beeinflussenden Komponenten oder unterschiedlichen Bereichen der Licht-beeinflussenden Komponenten optisch zusammenwirken. Insofern ist es möglich, mittels der unterschiedlichen Bereiche unterschiedlich optische Wirkungen zu erzeugen bzw. das Licht anders umzuwandeln. Auch können diese unterschiedlichen Bereiche mit denselben oder unterschiedlichen Licht-beeinflussenden Komponenten zusammenwirken.
[0017] Die Quelle kann einen oder mehrere Laserstrahlen statisch oder mit veränderlicher Abgaberichtung abgeben. Der oder die Laserstrahlen können dann bevorzugt mit unterschiedlichen optischen Bereichen des Konversionselements zusammenwirken. Auch können die mehreren Laserstrahlen parallel oder wenigstens teilweise konvergent mit gemeinsamen Brennpunkt auf dem Konversionselement ausgerichtet oder ausrichtbar sein. Somit kann die Leuchte besonders flexibel ausgebildet sein. Insbesondere die Verwendung mehrerer Lichtstrahlen entweder statisch oder beweglich und dies bevorzugt im Zusammenwirken mit den unterschiedlichen optischen Bereichen kann eine besonders flexible Leuchte mit einem breiten Spektrum der Lichtabgabecharakteristik ermöglichen.
[0018] Das Konversionselement kann bewegbar und vorzugsweise rotierbar vorgesehen sein, um in Zusammenwirkung mit dem Laserlicht der Quelle die Lichtabgabe des vom Konversionselement abgegebenen Lichts zu verändern. Eine Veränderung der Lichtabgabe kann dabei eine andere Lichtfarbe, eine andere Lichttemperatur, eine andere Lichtabgaberichtung und dergleichen weiteres sein. Das Konversionselement kann in einer Umfangsrichtung die unterschiedlichen optischen Bereiche aufweisen, welche bevorzugt durch Rotation abwechselnd und/oder gleichzeitig mit dem Laserlicht der Quelle in optische Interaktion bringbar ist. Insbesondere in Kombination auch mit mehreren Laserstrahlen ist es somit möglich, durch einfache Bewegung des Konversionselements oder auch der Laserstrahlen unterschiedliche Lichteffekte zu erzeugen.
[0019] Die Quelle kann eine Laserdiode oder bevorzugt je Laserstrahl eine Laserdiode aufweisen. Die mehreren Laserdioden können bevorzugt Laserlicht unterschiedlicher Wellenlängen abgeben. Somit kann im Zusammenspiel mit anderen Komponenten zur Licht-Umwandlung bzw. Anderung der Lichtcharakteristik eine besonders einfache und flexible Leuchte bereitgestellt werden.
[0020] Die Leuchte kann ferner eine Steuereinheit zur Steuerung der Quelle und/oder des Konversionselements aufweisen. Die Quelle kann bevorzugt je Laserstrahl und ferner bevorzugt mittels der Steuereinheit separat steuerbar und bevorzugt dimmbar und/oder Wellenlängen-verändernd sein. Somit kann eine automatische oder teilautomatische Steuerung der Leuchte bereitgestellt werden.
[0021] Die Leuchte kann ferner Sensorik zur Erfassung des von dem Konversionselement abgegebenen Lichts definierter Wellenlänge oder auch von dem Laserlicht aufweisen. Die Steuereinheit kann bevorzugt derart ausgebildet sein, die Quelle und/oder das Konversionselement auf Basis von von der Sensorik erfassten Daten anzusteuern, um somit die Lichtabgabe entsprechend zu beeinflussen. So kann beispielsweise eine definierte Lichtfarbe vorgegeben werden, welche durch Erfassung der Sensorik und entsprechende Steuerung der Leuchtenkomponenten eingestellt werden kann.
[0022] Die Sensorik kann bevorzugt im Leuchtenkopf vorgesehen sein. Die Sensorik kann mit der Steuereinheit kabelgebunden oder kabellos, beispielsweise per Funk, verbunden sein. Die Sensorik kann eine eigene Stromversorgung, wie beispielsweise Solarzellen, zum autarken Betrieb der Sensorik aufweisen.
[0023] Der Leuchtenmast kann eine röhrenförmige und bevorzugt eine zylindrische Form aufweisen. Der Leuchtenmast kann sich geradlinig erstrecken. Auch ist es denkbar, dass der Leuchtenmast sich nicht geradlinig erstreckt. Insbesondere in diesem Fall können bevorzugt in dem Hohlraum und/oder der Seitenwand Lichtführelemente, wie Reflektoren und/oder Lichtleiter, vorgese-
hen sein, um das Licht von der Quelle zu dem Konversionselement entlang des Hohlraumes zu führen. Beispielsweise können in abgewinkelten Bereichen entsprechende Umlenkspiegel vorgesehen sein, um das Laserlicht eben entsprechend von der Quelle zu dem Konversionselement bzw. dem Lichtaustrittsbereich zu führen.
[0024] Das Konversionselement kann Laserlicht-eintrittsseitig eine Blende mit einer Öffnung zum Passieren des Laserlichts aufweisen. Wie bereits erwähnt, kann das Konversionselement im Bereich der Austrittsöffnung im Hohlraum positioniert sein oder wenigstens in der Nähe des Lichtaustrittsbereichs in einer Weise, dass das Laserlicht der Quelle dieses erreicht; bspw. in (optischer) Verlängerung des Lichtaustrittsbereichs vor demselben. Der Leuchtenmast oder auch der Leuchtenkopf kann ein Halteelemente aufweisen, um das Konversionselement zu tragen, wobei das Halteelement bevorzugt als Reflektor ausgebildet ist und/oder die Blende aufweist. Insbesondere bei Positionierung des Konversionselements am Leuchtenkopf oder auch in anderen denkbaren Ausgestaltungsformen ist es natürlich auch denkbar, dass das Konversionselement in (optischer oder räumlicher) Verlängerung des Lichtaustrittsbereichs vor demselben bereitgestellt ist in einer Weise, dass natürlich das Laserlicht der Quelle dieses erreicht. Die Halterung ermöglicht eine definierte Positionierung des Konversionselements. Auch kann mittels einer solchen Halterung beispielsweise ein Austausch des Konversionselements in beliebiger Weise ermöglicht werden. Mittels der Blende kann eine Abblendung des Konversionselements erzielt werden, wobei Laserlicht-eintrittsseitig lediglich die vorbeschriebene kleine Öffnung zum Passieren des Laserlichts erforderlich ist, um ein Zusammenwirken des Laserlichts mit dem Konversionselement zur definierten Lichtabgabe zu erzielen. Licht-austrittsseitig kann die Fläche des Konversionselements bevorzugt offen und somit vergleichsweise großflächig ausgebildet sein, um eine homogene und effiziente Lichtabgabe zu erzielen.
[0025] Der Hohlraum kann ein das von der Quelle abgegebene Laserlicht optisch sichtbarmachendes Medium aufweisen. Dieses kann bevorzugt ein flüssiges oder gasförmiges Fluid sein. In diesem Fall kann der Hohlraum bevorzugt zur Umgebung fluidtechnisch abgedichtet sein; dies bspw. mittels entsprechender Abdichtung bzw. Abdichtungselementen oder Abdichtungsbereichen. Mittels eines solchen Mediums ist es möglich, dass von der Quelle zu dem Konversionselement gesendete Laserlicht optisch sichtbar zu machen und somit das Laserlicht als optisches Element zur Gestaltung der Leuchte ebenso zu nutzen. Das Medium selbst kann Laserlicht sichtbarmachende Eigenschaften aufweisen und beispielsweise fluoreszierend sein. Das Medium kann bevorzugt ein Gemisch aufweisen. Dieses kann bevorzugt ein Trägerfluid für und mit Partikein zum optischen Sichtbarmachen des Laserlichts aufweisen. Das Trägerfluid kann bevorzugt Wasser, wie destilliertes Wasser, sein. Die Partikel können beispielsweise Farbpartikel sein und/oder fluoreszierend sein und/oder Partikel gleicher Ladung aufweisen, die sich gegenseitig abstoßen.
[0026] Die Leuchte kann ferner derart ausgebildet sein, dass das Medium in dem Hohlraum bewegbar ist. Dies vorzugsweise mittels Konvektion, beispielsweise durch Betriebswärme der Leuchte, wie der Quelle und/oder den Leuchtmitteln. Alternativ oder ergänzend ist es auch denkbar, dass separate Ventilatoren bereitgestellt sind, um eine entsprechende Bewegung des Mediums und somit einen besonderen optischen Effekt der Leuchte zu erzeugen.
[0027] Die Leuchte kann ferner ein Lichtleiterprofil in dem Hohlraum zur Umlenkung eines Teils des Laserlichts der Quelle und bevorzugt zur Abgabe des umgelenkten Lichts über die Seitenwand aufweisen. Das Lichtleiterprofil kann ferner bevorzugt ein Konversionselement (also bspw. das Konversionselement oder ein zweites Konversionselement) zum Umwandeln des Laserlichts der Quelle in Licht definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich aufweisen. Auch kann natürlich das Lichtleiterprofil andere Laserlicht optisch sichtbarmachende Eigenschaften oder Komponenten aufweisen. Das Lichtleiterprofil kann aus PMMA hergestellt sein.
[0028] Die Leuchte kann bevorzugt an einem der Austrittsöffnung abgewandten Ende des Leuchtenmastes einen Sockel aufweisen, wobei der Sockel vorzugsweise den Leuchtenmast trägt. Der Sockel kann einen Fußabschnitt zum Aufstellen auf oder integrieren in den Boden aufweisen. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsform kann der Leuchtenmast und bevorzugt dessen Sockel die Quelle aufnehmen. Somit wird eine Stehleuchte bzw. Pollerleuchte bereitgestellt. Die
Bereitstellung des Sockels ermöglicht es, die Quelle sicher aufzunehmen. Somit kann die zum Betrieb der Leuchte notwendige Lichtquelle und Elektronik zum Betrieb derselben bevorzugt an ein unteres Ende des Leuchtenmastes verlagert werden. Dort ist in der Regel mehr Raum zur Aufnahme solcher Komponenten, ohne das Erscheinungsbild der Leuchte insgesamt zu beeinträchtigen. Insbesondere bei Standleuchten ist es somit auch möglich, das Gewicht an einem möglichst niedrigen Punkt zu verlagern, um die Standfestigkeit der Leuchte insgesamt deutlich zu verbessern. Somit kann auf zusätzliche Gewichte im Sockel verzichtet werden, was sich insgesamt positiv auf das Gewicht der Leuchte auswirkt und zudem eine Ressourcenschonende Herstellung derselben ermöglicht. Die Leuchte und bevorzugt der Sockel kann ferner einen Kühlkörper aufweisen, welcher aus einem hoch Wärme-leitenden Material wie Aluminium gebildet sein kann, und bevorzugt mit der Quelle thermisch gekoppelt ist. Somit kann die Betriebswärme effektiv abgeführt werden.
[0029] Diese und weitere Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden anhand der Figuren der begleitenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
[0030] Figur 1 eine schematische Seitenschnittansicht einer Leuchte gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
[0031] Figur 2 eine schematische Seitenschnittansicht einer Leuchte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
[0032] Figur 3 eine schematische Seitenschnittansicht einer Leuchte gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
[0033] Figur 4 eine schematische Seitenschnittansicht einer Leuchte gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und
[0034] Figur 5 eine Draufsicht auf ein Konversionselement einer erfindungsgemäßen Leuchte.
[0035] Insbesondere die Figuren 1 bis 4 zeigen zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Leuchte 1. Diese Leuchte 1 weist eine Laserlichterzeugende Quelle 2 auf. Die Quelle 2 kann eine Laserdiode sein. Ist sie zur Abgabe von mehreren Laserstrahlen 21 ausgebildet, so kann auch je Laserstrahl 21 eine Laserdiode bereitgestellt sein. Die mehreren Laserdioden können bevorzugt Laserlicht 20 unterschiedlicher Wellenlängen abgeben. Auch kann natürlich das Laserlicht 20 einer Laserdiode entsprechend einstellbar sein, um Laserlicht 20 unterschiedlicher Wellenlängen abzugeben.
[0036] Des Weiteren weist die Leuchte 1 ein Konversionselement 3 zum Umwandeln des Laserlichts 20 der Quelle 2 in Licht 30 definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich auf. Wie insbesondere der Figur 5 zu entnehmen ist, kann das Konversionselement 3 unterschiedliche Bereiche 31 bis 34 aufweisen, welche separat oder integral miteinander bereitgestellt sind; gemäß Figur 5 hier integral. Die unterschiedlichen optischen Bereiche 31 bis 34 können mit demselben oder unterschiedlichen Laserstrahlen 21 der Quelle 2 zusammenwirken. Die unterschiedlichen optischen Bereiche 31 bis 34 können auch eine Umwandlung des Laserlichts 20 der Quelle 2 in Licht 30 unterschiedlicher definierter Wellenlängen und/oder Lichtfarben im sichtbaren Bereich bewirken. So ist es beispielsweise denkbar, dass die unterschiedlichen optischen Bereiche 31 bis 34 Bereiche mit unterschiedlicher Schichtdicke, unterschiedlichem Konversionsmaterial und/oder unterschiedlicher Orientierung zueinander sind. Beispielsweise können die Bereiche 31 und 33 eine andere Schichtdicke haben als die Bereiche 32 und 34. Auch können die Bereiche 31 bis 34 jeweils alle eine andere Schichtdicke haben. Auch können natürlich eine andere Anzahl oder Anordnung der unterschiedlichen optischen Bereiche 31 bis 34 bereitgestellt sein, je nach gewünschtem Anwendungsgebiet und Leuchtencharakteristik. Der Erfindung sind hier keine Grenzen gesetzt.
[0037] Die Quelle 2 kann einen oder mehrere Laserstrahlen 21 statisch oder auch mit veränderlicher Abgaberichtung abgeben. Der oder die Laserstrahlen 21 können dann bevorzugt mit unterschiedlichen Bereichen 31 bis 34 des Konversionselements 3 zusammenwirken. Dies insbesondere, wenn die Laserstrahlen 21 eine veränderliche Abgaberichtung ermöglichen und somit wahlweise auf die unterschiedlichen Bereiche 31 bis 34 gerichtet werden können. Bei mehreren La-
serstrahlen 21 ist es denkbar, dass diese parallel ausgerichtet sind. Auch ist es denkbar, dass diese (wahlweise) teilweise konvergent mit gemeinsamem Brennpunkt auf dem Konversionselement 3 ausgerichtet oder wahlweise ausrichtbar sind. Auch eine Ausrichtbarkeit oder Ausrichtung in anderer Weise alleine oder in Relation zueinander bzw. zum Konversionselement 3 oder den unterschiedlichen optischen Bereichen 31 bis 34 ist denkbar.
[0038] Das Konversionselement 3 ist hier bevorzugt bewegbar und besonders vorzugsweise rotierbar vorgesehen, um in Zusammenwirkung mit dem Laserlicht 20 der Quelle 2 die Lichtabgabe des vom Konversionselement 3 abgegebenen Lichts 30 zu verändern. Das Konversionselement 3 kann, wie in Figur 5 dargestellt, in einer Umfangsrichtung die unterschiedlichen optischen Bereiche 31 bis 34 aufweisen. Diese können dann bevorzugt durch Rotation abwechselnd und/oder gleichzeitig mit dem Laserlicht 20 der Quelle 2 in optische Interaktion bringbar sein. In diesem Fall kann ggf. auf eine veränderliche Abgaberichtung der Laserstrahlen 21 verzichtet werden, da die Rotation eine Relativbewegung bewirkt. Auch können natürlich Laserstrahl 21 einerseits und Konversionselement 3 andererseits beide entsprechend bewegbar ausgebildet sein, um somit die Flexibilität der Leuchte 1 weiter zu erhöhen.
[0039] Die Leuchte 1 weist ferner einen hohlen Leuchtenmast 4 mit einer im Querschnitt umlaufend geschlossenen und einen Hohlraum 40 seitlich begrenzenden Seitenwand 41. Die Seitenwand 41 erstreckt sich wenigstens zwischen der Quelle 2 und einem dem Konversionselement 3 (optisch) zugewandten Lichtaustrittsbereich 42 derart, dass in den Hohlraum 40 eingekoppeltes Laserlicht 20 der Quelle 2 auf das Konversionselement 3 abgegeben wird, sodass die Leuchte 1 Licht 30 definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich abgibt. Das Konversionselement 3 ist besonders bevorzugt im Bereich des Lichtaustrittsbereichs 42 im Hohlraum 40 oder auch in (optischer) Verlängerung des Lichtaustrittsbereichs 42 vor demselben positioniert. In jedem Fall so, dass das von der Quelle 2 abgegebene Laserlicht 20, welches den Hohlraum 40 passiert hat, noch innerhalb oder außerhalb des Hohlraumes 40 bzw. des Leuchtenmastes 4 auf das Konversionselement 3 treffen kann, um dann entsprechend sichtbares Licht 30 über den Lichtaustrittsbereich 42 oder auch hinter (bevorzugt in Strahlenführungsrichtung gesehen) dem Lichtaustrittsbereich 42 als Licht 30 zur Beleuchtung der Leuchte 1 abgeben kann. Der Lichtaustrittsbereich 42 kann als Lichtaustrittsöffnung gebildet sein, wie in den Figuren 3 und 4. Es ist auch denkbar, dass der Lichtaustrittsbereich 42 physisch verschlossen aber lichtdurchlässig ist, wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, wo der Lichtaustrittsbereich 42 durch das Konversionselement 3 (vgl. Fig. 1) oder die Seitenwand (41) bzw. den Leuchtenmast (4) (vgl. Fig. 2) räumlich begrenzt aber optisch durchlässig ist.
[0040] Die Leuchte 1 kann ferner eine dem Konversionselement 3 optisch nachgelagerte Lichtbeeinflussende Komponente 5 aufweisen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Reflektor oder eine Optik, wie eine Linse, handeln. In dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist hier ein Reflektor als Licht-beeinflussende Komponente 5 vorgesehen, welcher das Licht hier nach unten umlenkt. Dies ist insbesondere bei Straßenleuchten erwünscht, um eben den Bodenbereich um die Leuchte 1 herum auszuleuchten. Die Lichtbeeinflussende Komponente 5 ist bevorzugt derart ausgebildet, um das von dem Konversionselement 3 umgewandelte Licht 30 definierter Wellenlänge gerichtet abzugeben, vorzugsweise in und/oder entgegen einer Austrittsrichtung A des Lichts 20 oder 30 aus dem Lichtaustrittsbereich 42.
[0041] Wie insbesondere Figuren 1, 3 und 4 zu entnehmen ist, kann die Leuchte 1 ferner einen Leuchtenkopf 6 aufweisen. Wie Figur 1 zu entnehmen ist, kann der Leuchtenkopf 6 Lichtaustrittsbereich-seitig die Licht-beeinflussenden Komponenten 5 - hier den Reflektor - tragen. Dasselbe gilt in vergleichbarer Weise für die Ausführungsbeispiele der Figuren 3 und 4. Ebenso, wie dargestellt, kann der Leuchtenkopf 6 ferner bevorzugt den Lichtaustrittsbereich 42 wenigstens teilweise überspannen. Auch ist es denkbar, dass in einem Fall, in dem das Konversionselement 3 in Verlängerung des Lichtaustrittsbereichs 42 vor demselben positionier ist, das Konversionselement 3 Lichtaustrittsbereichs-seitig trägt, wie dies in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist.
[0042] Wie in Figur 4 dargestellt ist, ist es ferner denkbar, dass sich in dem Hohlraum 40 ein Lichtleiterteil 8 zwischen der Quelle 2 und dem Konversionselement 3 (wenigstens teilweise) erstreckt, über das das Laserlicht 20 von der Quelle 2 zu dem Konversionselement 3 hin geleitet
wird. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn keine geradlinige Führung des Laserlichts 20 gewünscht oder möglich sein sollte. Dieses Lichtleiterteil 8 kann bevorzugt Partikel, wie Mikropartikeleinschlüsse, oder eine Struktur auf der Oberfläche, wie eine Mikroverletzung, zur Sichtbarmachung des Laserlichts aufweisen. Somit kann das Lichtleiterteil 8 weiter ebenso verwendet werden, um das Laserlicht 20 selbst als optisches Element der Leuchte wirksam zu nutzen.
[0043] Der Leuchtenmast 4 kann aus einem lichtundurchlässigen Material, wie Stahl, gebildet sein. Bevorzugt ist der Leuchtenmast 4 jedoch aus einem lichtdurchlässigen oder transparaten Material gebildet. Somit kann die Leuchte 1 optisch ansprechend gestaltet sein. Dies ist insbesondere deswegen möglich, da keine Kabel durch den Leuchtenmast 4 verlaufen müssen, da die gesamte Elektronik bzw. Quelle 2 an einer Basis des Leuchtenmasts 4 und beabstandet zum Ort der Lichtabgabe vorgesehen sein kann, wie dies in den Figuren 1 bis 4 dargestellt ist. In einer bevorzugten Ausgestaltungsform, wie beispielsweise den Figuren 2 bis 4 zu entnehmen ist, kann der Leuchtenmast 4 bevorzugt als Lichtleiter ausgebildet sein. Hierzu ist die Seitenwand 41 besonders bevorzugt aus einem lichtleitenden Material, wie einem transparenten Material, gebildet.
[0044] Wie insbesondere den Figuren 2 bis 4 zu entnehmen ist, kann die Leuchte 1 ferner Leuchtmittel 7 aufweisen, um (sichtbares) Licht zur Lichtabgabe über die dem Lichtaustrittsbereich 42 (optisch) zugewandten Seite des Leuchtenmastes 4 in den Leuchtenmast 4, vorzugweise in die Seitenwand 41, bevorzugt an einem dem Lichtaustrittsbereich 42 abgewandten Ende der Seitenwand 41, einzukoppeln. Somit kann weiteres Licht entweder als Sekundärlicht oder als (zusätzliche) Hauptlichtquelle bereitgestellt werden. Bei den Leuchtmitteln 7 kann es sich um LEDs handeln. Durch die Nutzung des Leuchtenmastes 4 als Lichtleiter kann dies (also insbesondere die Lichteinkopplung) ebenso vom Fuße der Leuchte 1 aus geschehen, sodass weiterhin keine Verkabelung innerhalb des Leuchtenmastes 4 vonnöten ist. Alternativ oder ergänzend ist es auch denkbar, dass die Leuchtmittel 7 Licht zur Lichtabgabe über die dem Lichtaustrittsbereich 42 zugewandten Seite des Leuchtenmastes 4 in das Lichtleiterteil 8 einkoppeln können. Somit kann beispielsweise ein Effekt erzeugt werden, als würde das Laserlicht sichtbar gemacht werden. Dies insbesondere dann, wenn das Lichtleiterteil 8 keine Elemente oder Strukturen zur Sichtbarmachung des Laserlichts aufweist. Das so abgegebene Licht 70 der Leuchtmittel 7 kann bevorzugt ebenso mit den Licht-beeinflussenden Komponenten 5 optisch zusammenwirken, wie dies in den Figuren 3 und 4 beispielhaft dargestellt ist.
[0045] Die Leuchte 1 kann ferner eine Steuereinheit (nicht dargestellt) zur Steuerung der Quelle 2 und/oder des Konversionselements 3 aufweisen. Die Quelle 2 kann bevorzugt je Laserstrahl 21 und ferner bevorzugt mittels der Steuereinheit separat steuerbar, bevorzugt dimmbar und/oder Wellenlängenverändernd, sein.
[0046] Die Leuchte 1 kann des Weiteren eine Sensorik zur Erfassung des vom Konversionselement 3 abgegebenen Lichts definierter Wellenlänge aufweisen. Die Steuereinheit kann dann bevorzugt derart ausgebildet sein, die Quelle 2 und/oder das Konversionselement 3 auf Basis von von der Sensorik erfassten Daten anzusteuern. Die Sensorik kann beispielsweise im Leuchtenkopf 6 vorgesehen sein. Die Sensorik kann mit der Steuereinheit kabelgebunden oder bevorzugt kabellos, beispielsweise per Funk, verbunden sein. Die Sensorik kann eine eigene Stromversorgung, wie beispielsweise Solarzellen, zum autarken Betrieb der Sensorik aufweisen.
[0047] Der Leuchtenmast kann, wie dargestellt, eine röhrenförmige und bevorzugt zylindrische Form aufweisen. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt. Ebenso kann der Leuchtenmast 4 sich geradlinig erstrecken, wie dies in den Ausführungsbeispielen der Figuren dargestellt ist. Allerdings ist es auch denkbar, dass sich der Leuchtenmast 4 eben nicht geradlinig erstreckt. In diesem Fall kann bevorzugt in dem Hohlraum 40 und/oder der Seitenwand 41 Lichtführelemente, wie Reflektoren und/oder Lichtleiter, vorgesehen sein, um das Licht von der Quelle 2 zu dem Konversionselement 3 entlang des Hohlraums 40 zu führen.
[0048] Wie insbesondere der Figur 1 zu entnehmen ist, kann das Konversionselement 3 Laserlicht-eintrittsseitig eine Blende 35 mit einer Öffnung 36 zum Passieren des Laserlichts 20 aufweisen.
[0049] Der Leuchtenmast 4 oder der Leuchtenkopf 6 können ein Halteelement 43 aufweisen, um
das Konversionselement 3 zu tragen. Das Halteelement 43 kann ferner bevorzugt als Reflektor ausgebildet sein und/oder die Blende 35 aufweisen. Im letztgenannten Fall können diese beispielsweise auch integral miteinander ausgebildet sein. Bevorzugt liegt jedoch eine nicht integrale Ausbildung vor, sodass beispielsweise die Blende 35 und/oder das Konversionselement 3 einfach ausgetauscht werden können und mittels des Halteelements 43 getragen bzw. in dieses eingesetzt werden können. Zur rotatorischen Bereitstellung des Konversionselements 3 kann das Halteelement 43 entsprechende Antriebselemente aufweisen. Besonders bevorzug ist es jedoch erwünscht, wenn in dem Leuchtenkopfbereich keine Elektronik vorgesehen ist. Ein Rotieren des Konversionselements 3 kann dann beispielsweise manuell vonstattengehen. Hierzu können beispielsweise entsprechende Vorrichtungen, wie Hebel und dergleichen, vorgesehen sein, um es dem Benutzer zu erleichtern, das Konversionselement 3 einfach zu bewegen. Es ist auch denkbar, dass das Konversionselement 3 beispielsweise nur bei der Integration der Leuchte 1 einmal entsprechend eingestellt (gedreht) und dann von dem Installateur fixiert wird. Somit kann eine dauerhafte gewünschte Lichtabgabe erzielt werden. Der Erfindung sind jedoch hier keine Grenzen gesetzt.
[0050] Der Hohlraum 40 kann ein das von der Quelle 2 abgegebene Laserlicht optisch sichtbar machendes Medium M aufweisen (vgl. Figur 2). Dabei kann es sich bevorzugt um ein flüssiges oder gasförmiges Fluid handeln. In diesem Fall kann der Hohlraum 40 besonders bevorzugt zur Umgebung fluidtechnisch abgedichtet sein. Eine solche Abdichtung 44 ist beispielhaft dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 zu entnehmen. Das Medium M kann Laserlicht sichtbar machende Eigenschaften aufweisen und beispielsweise fluoreszierend sein. Das Medium M kann bevorzugt ein Gemisch aufweisen. Dieses kann vorzugsweise ein Trägerfluid für und mit Partikeln zum optischen Sichtbarmachen des Laserlichts 20 aufweisen. Das Trägerfluid kann beispielsweise Wasser, wie destilliertes Wasser, sein. Die Partikel können Farbpartikel sein. Die Partikel können fluoreszierend sein. Die Partikel können gleicher Ladung sein und sich gegenseitig abstoßen.
[0051] Die Leuchte 1 kann derart ausgebildet sein, dass das Medium M in dem Hohlraum 40 bewegbar ist. Dies kann beispielsweise mittels Konvektion geschehen, welche durch die Betriebswärme der Leuchte 1, wie der Quelle 2 und/oder der Leuchtmittel 7, ausgelöst wird. Alternativ oder ergänzend ist es auch denkbar, Mittel (nicht gezeigt) zur Bewegung des Mediums M, wie beispielsweise separate Ventilatoren, bereitzustellen.
[0052] Die Leuchte 1 kann ferner ein Lichtleiterprofil 9 in dem Hohlraum 40 zur Umlenkung eines Teils des Laserlichts 20 der Quelle 2 und bevorzugt zur Abgabe des umgelenkten Lichts 30 über die Seitenwand 41 aufweisen, wie dies beispielsweise in Figur 2 dargestellt ist. Das Lichtleiterprofil 9 kann dazu ferner bevorzugt ein (zweites) Konversionselement 3 zum Umwandeln des Laserlichts 20 der Lichtquelle 2 in Licht 30 definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich aufweisen. Bei dem Konversionselement kann es sich um dasselbe Konversionselement 3 der Leuchte 1 oder auch ein weiteres Konversionselement handeln.
[0053] Die Leuchte 1 kann bevorzugt an einem dem Lichtaustrittsbereich 42 abgewandten Ende des Leuchtenmastes 4 einen Sockel 10 aufweisen. Der Sockel kann vorzugsweise den Leuchtenmast 4 tragen, wie dies in den Figuren 1 bis 4 dargestellt ist. Dazu kann der Leuchtenmast 4 beispielsweise in den Sockel 10 von oben eingesetzt sein und dort beispielsweise festgelegt werden. Zwischen Sockel 10 und Leuchtmast 4 können auch die Abdichtungen 44 bereitgestellt sein (vgl. Figur 2). Der Sockel 10 kann einen Fußabschnitt 11 zum Aufstellen auf (vgl. Figur 2) oder integrieren in (vgl. Figuren 1, 3 und 4) den Boden aufweisen. Der Leuchtenmast 4 und bevorzugt dessen Sockel 10 können, wie dargestellt, die Quelle 2 aufnehmen. Somit kann die Quelle 2 beabstandet von dem Lichtaustrittsbereich bzw. Lichtabgabebereich und insbesondere in einem Bereich, wo sie wenig Einfluss auf die optische Gestaltung der Leuchte 1 hat. Die Leuchte 1 und bevorzugt der Sockel 10 können ferner einen Kühlkörper aufweisen, welcher bevorzugt aus einem hochwärme-leitenden Material (bspw. Aluminium) gebildet ist, und insbesondere bevorzugt mit der Quelle 2 thermisch gekoppelt sein. Somit kann die Wärme der Quelle 2 in einfacher Weise sicher abgeführt werden. Ebenso vorteilhaft ist bei der Anordnung der Quelle 2 in einem Fuße der Leuchte 1 vorteilhaft, dass diese dann einen besonders niedrigen Schwerpunkt hat, sodass die Leuchte 1 eine besonders hohe Standfestigkeit aufweist.
Claims (10)
1. Leuchte (1) aufweisend:
eine Laserlicht-erzeugende Quelle (2), ein Konversionselement (3) zum Umwandeln des Laserlichts (20) der Quelle (2) in Licht (30) definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich, und einen hohlen Leuchtenmast (4) mit einer im Querschnitt umlaufend geschlossenen und einen Hohlraum (40) seitlich begrenzenden Seitenwand (41), welche sich wenigstens zwischen der Quelle (2) und einem dem Konversionselement (3) zugewandten Lichtaustrittsbereich (42) derart erstreckt, dass in den Hohlraum (40) eingekoppeltes Laserlicht (20) der Quelle (2) auf das Konversionselement (3) abgegeben wird, so dass die Leuchte (1) Licht (30) definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich abgibt.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, ferner aufweisend eine dem Konversionselement (3) optisch nachgelagerte Licht-beeinflussende Komponente (5), vorzugsweise ein Reflektor und/oder eine Optik, wie eine Linse, wobei die Lichtbeeinflussende Komponente (5) bevorzugt derart ausgebildet ist, um das von dem Konversionselement (3) umgewandelte Licht (30) definierter Wellenlänge gerichtet abzugeben, vorzugsweise in und/oder entgegen einer Austrittsrichtung (A) des Lichts (20, 30) aus dem Lichtaustrittsbereich (42); und/oder ferner aufweisend einen Leuchtenkopf (6), welcher bevorzugt Lichtaustrittsbereichs-seitig das Konversionselement (3) und/oder die Lichtbeeinflussende Komponente (5) trägt, wobei der Leuchtenkopf (6) ferner bevorzugt den Lichtaustrittsbereich (42) wenigstens teilweise überspannt.
3. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei sich in dem Hohlraum (40) ein Lichtleiterteil (8) zwischen der Quelle (2) und dem Konversionselement (3) erstreckt, über das das Laserlicht (20) von der Quelle (2) zu dem Konversionselement (3) hin geleitet wird, wobei das Lichtleiterteil (8) bevorzugt Partikel, wie Mikropartikeleinschlüsse, oder eine Struktur auf der Oberfläche, wie eine Mikroverletzung, zur Sichtbarmachung des Laserlichts (20) aufweist.
4. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Leuchte (1) ferner Leuchtmittel (7) aufweist, um Licht (70) zur Lichtabgabe über die dem Lichtaustrittsbereich (42) zugewandten Seite des Leuchtenmastes (4) in den Leuchtenmast (4), vorzugsweise in die Seitenwand (41), bevorzugt an einem dem Lichtaustrittsbereich (42) abgewandten Ende der Seitenwand (41), und/oder in das Lichtleiterteil (8) einzukoppeln, wobei das so abgegebene Licht (70) der Leuchtmittel (7) bevorzugt mit den Licht-beeinflussenden Komponenten (5) optisch zusammenwirkt.
5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Konversionselement (3) unterschiedliche optische Bereiche (31-34) aufweist, welche separat oder integral miteinander bereitgestellt sind, wobei bevorzugt die unterschiedlichen optischen Bereiche (31-34) mit demselben oder unterschiedlichen Laserstrahlen der Quelle (2) zusammenwirken, und/oder eine Umwandelung des Laserlichts (20) der Quelle (2) in Licht (30) unterschiedlicher definierter Wellenlängen und/oder Lichtfarben im sichtbaren Bereich bewirken.
6. Leuchte (1) nach Anspruch 5, wobei das Konversionselement (3) bewegbar, vorzugsweise rotierbar, vorgesehen ist, um in Zusammenwirkung mit dem Laserlicht (20) der Quelle (2) die Lichtabgabe des vom Konversionselement (3) abgegebenen Lichts (30) zu verändern, und/oder wobei das Konversionselement (3) in einer Umfangsrichtung die unterschiedlichen optischen Bereiche (31-34) aufweist, welche bevorzugt durch Rotation abwechselnd und/oder gleichzeitig mit dem Laserlicht (20) der Quelle (2) in optische Interaktion bringbar ist.
7. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ferner aufweisend eine Steuereinheit zur Steuerung der Quelle (2) und/oder des Konversionselements (3), und/oder wobei die Quelle (2) bevorzugt je Laserstrahl (21) und ferner bevorzugt mittels der Steuereinheit separat steuerbar, bevorzugt dimmbar und/oder Wellenlängen-verändernd, ist; und/oder
ferner aufweisend Sensorik zur Erfassung des von dem Konversionselement (3) abgegebenen Lichts (30) definierter Wellenlänge, wobei die Steuereinheit bevorzugt derart ausgebildet ist, die Quelle (2) und/oder das Konversionselement (3) auf Basis von von der Sensorik erfassten Daten anzusteuern.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Konversionselement (3) Laserlichteintrittsseitig eine Blende (35) mit einer Offnung (36) zum passieren des Laserlichts (20) aufweist, und/oder wobei das Konversionselement (3) im Bereich des Lichtaustrittsbereichs (42) im Hohlraum (40) oder in Verlängerung des Lichtaustrittsbereichs (42) vor demselben positioniert ist, und/oder wobei der Leuchtenmast (4) oder Leuchtenkopf (6) ein Halteelement (43) aufweist, um das Konversionselement (3) zu tragen, wobei das Halteelement (43) bevorzugt als Reflektor ausgebildet ist und/oder die Blende (35) aufweist.
9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ferner aufweisend ein Lichtleiterprofil (9) in dem Hohlraum (40) zur Umlenkung eines Teils des Laserlichts (20) der Quelle (2) und bevorzugt zur Abgabe des umgelenkten Lichts (30) über die Seitenwand (41), wobei das Lichtleiterprofil (9) ferner bevorzugt ein Konversionselement (3) zum Umwandeln des Laserlichts (20) der Quelle (2) in Licht (30) definierter Wellenlänge im sichtbaren Bereich aufweist.
10. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Leuchte (1) bevorzugt an einem dem Lichtaustrittsbereich (42) abgewandten Ende des Leuchtenmastes (4) einen Sockel (10) aufweist, wobei der Sockel (10) vorzugsweise den Leuchtenmast (4) trägt, wobei der Sockel (10) einen Fußabschnitt (11) zum Aufstellen auf oder integrieren in den Boden (B) aufweist, und/oder wobei der Leuchtenmast (4) und bevorzugt dessen Sockel (10) die Quelle (2) aufnimmt, und/oder wobei die Leuchte (1) und bevorzugt der Sockel (10) einen Kühlkörper aufweist, welcher bevorzugt aus einem hoch Wärme-leitenden Material wie Aluminium gebildet ist, und welcher bevorzugt mit der Quelle (2) thermisch gekoppelt ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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