AT18275U1 - Fräsrohling für ein dentalprodukt - Google Patents

Fräsrohling für ein dentalprodukt Download PDF

Info

Publication number
AT18275U1
AT18275U1 ATGM50164/2023U AT501642023U AT18275U1 AT 18275 U1 AT18275 U1 AT 18275U1 AT 501642023 U AT501642023 U AT 501642023U AT 18275 U1 AT18275 U1 AT 18275U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
milled
fastening
milling
recess
milling blank
Prior art date
Application number
ATGM50164/2023U
Other languages
English (en)
Inventor
Lassila Lippo
Garoushi Sufyan
Vallittu Pekka
Säilynoja Eija
Koski Timo
Original Assignee
Stick Tech Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stick Tech Oy filed Critical Stick Tech Oy
Publication of AT18275U1 publication Critical patent/AT18275U1/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/34Making or working of models, e.g. preliminary castings, trial dentures; Dowel pins [4]
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • A61C13/0004Computer-assisted sizing or machining of dental prostheses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • A61C13/0006Production methods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • A61C13/0022Blanks or green, unfinished dental restoration parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/30Fastening of peg-teeth in the mouth
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/30Securing inlays, onlays or crowns
    • A61C5/35Pins; Mounting tools or dispensers therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/50Preparations specially adapted for dental root treatment
    • A61K6/58Preparations specially adapted for dental root treatment specially adapted for dental implants
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Abstract

Fräsrohling für ein Dentalprodukt, umfassend ein Befestigungsteil (1) und ein zu fräsendes Teil (2), wobei eine Aussparung zur Befestigung des zu fräsenden Teils im Befestigungsteil angeordnet ist.

Description

Beschreibung
FRÄSROHLING FÜR EIN DENTALPRODUKT
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fräsrohling für ein Dentalprodukt. Der Fräsrohling umfasst ein Befestigungsteil und ein zu fräsendes Teil.
HINTERGRUND UND AUFGABEN DER ERFINDUNG
[0002] Fräsrohlinge werden in verschiedenen Bereichen der Technik eingesetzt, und in der Zahnmedizin u. a. zur Herstellung von Wurzelkanalstiften und Kronen. Insbesondere werden Fräsrohlinge in der computergestützten Konstruktion (CAD) und der computergestützten Fertigung (CAM) verwendet.
[0003] Fräsrohlinge umfassen typischerweise ein metallisches Befestigungsteil, das an einer Fräsvorrichtung befestigt werden kann. Das Befestigungsteil weist ein zu fräsendes Teil darauf angeordnet auf, das zum Beispiel aus Kunststoff, einem Verbundstoff aus Kunststoff und Fasern oder Keramikmaterial hergestellt sein kann.
[0004] Typischerweise weist das zu fräsende Teil die Form eines Würfels oder eines Quaders auf, und seine Oberfläche, die dem Befestigungsteil zugewandt ist, weist im Wesentlichen die gleiche Größe wie die Oberfläche des Befestigungsteils auf, die dem zu fräsenden Teil zugewandt ist. Dies gewährleistet eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Befestigungsteil und dem zu fräsenden Teil, wodurch das zu fräsende Teil während des Fräsens sicher in Stellung bleibt. Sobald das Fräsen beendet ist, wird das Produkt zum Beispiel durch Schneiden vom Befestigungsteil entfernt. Das Befestigungsteil kann dann entweder wiederverwendet werden oder sein Material kann recycelt werden.
[0005] Die Befestigungsteile sind typischerweise standardisiert, sodass sie sich problemlos für verschiedene Fräsvorrichtungen eignen. Ihre Abmessungen sind daher üblicherweise für alle Hersteller gleich.
[0006] Fräsrohlinge des Standes der Technik eignen sich gut für Produkte mit einem Volumen, das zum Volumen des zu fräsenden Teils geschlossen ist. Wenn gewünscht wird, ein Produkt mit einem Volumen anzufertigen, das wesentlich kleiner als das Volumen des zu fräsenden Teils ist, wird jedoch ein erheblicher Anteil des zu fräsenden Teils verschwendet und das Fräsen nimmt außerdem viel Zeit in Anspruch. Andererseits ist das Fräsen einfacher und das fertige Produkt ist so zuverlässig und genau, wie gewünscht, wenn die Oberflächen der zu fräsenden Teile und des Befestigungsteils, die einander zugewandt sind, so groß wie möglich sind.
[0007] Es ist daher ein Ziel der Erfindung, einen Fräsrohling bereitzustellen, der sich zum Fräsen kleiner oder dünner Stücke eignet, während er gleichzeitig das Fräsen weiterhin einfach macht und das fertige Produkt so zuverlässig ist, wie gewünscht.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0008] Figur 1 veranschaulicht einen Fräsrohling gemäß einer Ausführungsform der Erfindung schematisch in Seitenansicht.
[0009] Figur 2 veranschaulicht einen Fräsrohling gemäß einer Ausführungsform der Erfindung schematisch in Stirnansicht. BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0010] Die Erfindung betrifft einen Fräsrohling für ein Dentalprodukt, der ein Befestigungsteil und ein zu fräsendes Teil umfasst. Das Befestigungsteil umfasst eine Aussparung zur Anbringung des zu fräsenden Teils.
[0011] Bei dem Fräsrohling gemäß der Erfindung weist das Befestigungsteil eine Aussparung auf, die im Wesentlichen die Form und Größe des Befestigungsendes des zu fräsenden Teils aufweist und in der das zu fräsende Teil angeordnet und befestigt werden kann. Das zu fräsende Teil weist demnach ein Befestigungsende auf, das in der Aussparung des Befestigungsteils anzuordnen ist, und ein anderes, gegenüberliegendes Ende auf. Typischerweise weist das zu fräsende Teil eine längliche Form auf, d. h. seine Länge ist wesentlich größer als sein größter Durchmesser. Der Querschnitt des zu fräsenden Teils kann zum Beispiel die Form eines Kreises, eines Ovals, eines Quadrats oder eines Rechtecks aufweisen. Der Querschnitt kann zum Beispiel eine kreisförmige Form aufweisen, d. h. das zu fräsende Teil weist die Form eines geraden Zylinders mit einer kreisförmigen Basis auf. Der Querschnitt kann auch elliptisch oder rechteckig sein, in welchem Fall die Aussparung im Wesentlichen die gleiche Form aufweist. Solche kreisförmige Formen können vorteilhaft sein, da das zu fräsende Teil sich dann in der Aussparung nicht verdrehen kann.
[0012] Durch Verwenden des Fräsrohlings der Erfindung ist es daher möglich, zum Beispiel Wurzelkanalstifte ohne wesentliche Materialverschwendung und schneller als mit herkömmlichen Verfahren herzustellen. Wenn das zu fräsende Teil in der Aussparung des Befestigungsteils befestigt wird, bleibt es während des Fräsens zuverlässig in Stellung. Dies ermöglicht außerdem die problemlose Verwendung standardisierter Befestigungsteile.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist das zu fräsende Teil ein Verbundstab, der in Längsrichtung entlang des Stabes angeordnete Fasern und ein Polymer umfasst. Die Länge des Verbundstabs kann zum Beispiel 10 bis 25 mm, typischerweise 15 bis 20 mm, betragen und sein Durchmesser kann zum Beispiel bis 10 mm, typischerweise 4 bis 6 mm, betragen. Im Falle nicht kreisförmiger Querschnitte bezieht sich der Durchmesser auf die größte Abmessung des Querschnitts.
[0014] Der Verbundstab umfasst zum Beispiel 2 bis 65 Volumen-% Fasern. Die Menge Fasern im Verbundstoff kann zum Beispiel 2, 3, 4, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55 oder 60 Volumen-% bis zu 3, 4, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60 oder 65 Volumen-% des Verbundstoffs betragen. Ein bevorzugter Bereich für die Menge Fasern liegt zwischen 2 und 35 Volumen-%.
[0015] Die Fasern können aus einer Gruppe bestehend aus inerten Glasfasern, bioaktiven Glasfasern, im Sol-Gel-Prozess verarbeiteten Siliciumdioxidfasern, beliebigen anderen Siliciumoxidbasierten Fasern, Aluminiumoxidfasern, Zirconiumdioxidfasern, Apatitfasern und Quarzfasern ausgewählt sein. Es können auch Mischungen verschiedener Fasern verwendet werden. Vorzugsweise sind die Fasern daher anorganische Fasern.
[0016] Die Fasern können oberflächenbehandelt sein, sodass sie besser an der umgebenden Polymermatrix haften. Solche Oberflächenbehandlungen sind auf dem Fachgebiet bekannt.
[0017] Der Durchmesser der Fasern kann innerhalb des Bereichs von 0,1 um bis 100 um variieren. Der Durchmesser kann demnach von 0,1, 0,2, 0,3, 0,4, 0,5, 1,0, 1,5, 2,0, 2,5, 3,0, 4,0, 5,0, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90 oder 95 um bis zu einer Obergrenze von 0,2, 0,3, 0,4, 0,5, 1,0, 1,5, 2,0, 2,5, 3,0, 4,0, 5,0, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95 oder 100 um betragen. Einige bevorzugte Bereiche sind zum Beispiel 1 bis 30 um und 10 bis 25 um. Es können auch mehr als ein Durchmesser der Fasern im Verbundstoff verwendet werden.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Fasern im Verbundstoff lange Endlosfasern und im Wesentlichen parallel zur längsten Abmessung des zu fräsenden Teil, d. h. sie sind längslaufend in Bezug auf den Stab. Die Fasern können jedoch auch in Form verdrillter Bündel im Verbundstoff angeordnet sein, oder das zu fräsende Teil kann Stapelfasern, d. h. kurze Fasern umfassen, sodass es sich bei der inneren Schicht um Endlosfasern und bei der äußeren Schicht um Stapelfasern handelt oder sodass Endlos- und Stapelfasern eine Schichtstruktur in Längsrichtung des Stabes bilden.
[0019] Das Polymer bildet die Matrix des Verbundstoffs und die Matrixmenge im Verbundstoff
kann zum Beispiel 20 bis 98 Volumen-% des Verbundstoffs betragen. Die Matrixmenge im Verbundstoff kann zum Beispiel von 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90 oder 95 Volumen-% bis zu einer Obergrenze von 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95 oder 98 Volumen-% des Verbundstoffs betragen.
[0020] Die Matrix kann ein Polymer sein, dessen Monomer aus der Gruppe bestehend aus Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, I'sobutylmethacrylat, 2- Ethylhexylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Isobornylmethacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat, Benzylmethacrylat, Morpholinoethylmethacrylat, Diethylenglycoldimethacrylat, Triethylenglycoldimethacrylat (TEGDMA), Diurethandimethacrylat, 2,2-Bis(4-(2-hydroxy-3-methacryloxy)phenyl)propan (BisGMA), Methacrylat-funktionalisierten Dendrimeren, anderen methacrylierten hyperverzweigten Oligomeren und Mischungen davon ausgewählt ist. Die Matrix kann auch aus Epoxid oder aus vernetzbaren Monomeren oder Polymeren wie £- Caprolacton, Polycaprolacton, Polylactiden, Polyhydroxyprolin und anderen Biopolymeren sowie Polyamiden, Polyurethan, Polyethylen, PoIypropylen, anderen Polyolefinen hergestellt sein.
[0021] Der Verbundstoff kann ferner Füllstoffe, typischerweise in Form von Teilchen, umfassen. Mit Teilchen sind hier Formen gemeint, bei welchen keine Abmessung wesentlich größer als eine andere Abmessung ist. Die Füllstoffteilchen können bioaktiv oder inert sein, und es können beide verwendet werden. Bei dem Füllstoff kann es sich zum Beispiel um bioaktives Glas, Silicium (Si), Calcium (Ca), Phosphor (P), Barium (Ba), Magnesium (Mg), Kalium (K), Natrium (Na) oder Oxide von Titan (Ti) oder Fluor (F) oder andere Verbindungen dieser Elemente, Farbpigmente, inerte Keramiken, Hydroxyapatit oder andere Calciumphosphate, Xerogele, Wachstumsfaktoren, Antigene, Antibiotika, Desinfektionsmittel, röntgenstrahlenundurchlässige Materialien, Interferone, Corticosteroide, Biphosphate, Hormone, Vitamine, entzündungshemmende Mittel, Antimikrobiotika oder Kombinationen davon handeln.
[0022] Der Füllstoff kann 0 bis 80 Volumen-% des Verbundstoffs ausmachen. Die Füllstoffmenge im Verbundstoff kann zum Beispiel von 0, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70 oder 75 Volumen-% bis zu einer Obergrenze von 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75 oder 80 Volumen-% des Verbundstoffs betragen.
[0023] Der größte Durchmesser der Füllstoffteilchen (oder der Durchmesser, wenn sie sphärisch sind) kann zum Beispiel im Bereich von 10 nm bis 50 um variieren. Der Durchmesser kann zum Beispiel von 10 nm, 50 nm, 100 nm, 500 nm, 1 um, 5 um, 10 um, 25 um oder 40 um bis zu 50 nm, 100 nm, 500 nm, 1 um, 5 um, 10 um, 25 um, 40 um oder 50 um betragen.
[0024] Das zu fräsende Teil wird am Befestigungsteil befestigt. Gemäß einer Ausführungsform wird das zu fräsende Teil mit einem Kleber in der Aussparung des Befestigungselements befestigt. Die Aussparung kann dann etwas größer als das zu fräsende Teil sein, zum Beispiel kann ihr Durchmesser um 0,5 bis 1 mm größer als der Durchmesser des zu fräsenden Teils sein. Der Kleber kann zum Beispiel ein Ein- oder Zweikomponenten-Kleber, typischerweise auf Acrylatbasis, sein. Der Kleber kann ein doppelhärtender oder ein lichthärtender Kleber sein.
[0025] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird das zu fräsende Teil mit Reibung in der Aussparung des Befestigungselements befestigt. In dieser Ausführungsform weist das Befestigungsende des zu fräsenden Teils daher im Wesentlichen die gleiche Größe wie die Aussparung auf, sodass das zu fräsende Teil mit Reibung fest in das Befestigungsteil passt. Wenn das Material des zu fräsenden Teils etwas elastisch ist, kann das Befestigungsende auch etwas größer als die Aussparung sein, in welchem Fall die Befestigung noch stabiler ist. Wenn zum Beispiel das zu fräsende Teil ein Stab mit einem kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser von 5 mm ist, kann der Durchmesser der Aussparung des Befestigungsteils zum Beispiel 4,8 bis 4,9 mm betragen.
[0026] Die Tiefe der Aussparung kann zum Beispiel 2 bis 15 mm, beispielsweise 3 bis 6 mm, betragen. Die Tiefe kann typischerweise von 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 oder 12 mm bis zu einer Tiefe von 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 oder 15 mm betragen. Die Aussparung kann sich in einigen Fällen durch das gesamte Befestigungsteil erstrecken.
[0027] Falls gewünscht, ist es möglich, Gewinde auf den Seitenwänden der Aussparung anzuordnen, und entsprechende Gewinde können in diesem Fall am Befestigungsende des zu fräsenden Teils angeordnet sein, wodurch das zu fräsende Teil in der Aussparung des Befestigungsteils verschraubt werden kann.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist das Dentalprodukt ein Wurzelkanalstift und/oder eine Stiftsäule. Die Erfindung ermöglicht es daher, individuelle Produkte, die für den Patienten genau richtig sind, leicht herzustellen.
[0029] Der Fräsrohling gemäß der Erfindung kann auch zum Herstellen von anderen Produkten als Dentalprodukten, zum Beispiel zum Herstellen von Nägeln oder ähnlichen in der Medizin verwendeten Produkten, verwendet werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0030] Figur 1 veranschaulicht einen Fräsrohling gemäß einer Ausführungsform der Erfindung schematisch in Seitenansicht. Der Fräsrohling in der Figur umfasst ein Befestigungsteil 1 und ein zu fräsendes Teil 2. Das Befestigungsteil 1 weist eine Aufweitung 3 auf, in der eine Aussparung angeordnet ist, in der das zu fräsende Teil befestigt wird.
[0031] Figur 2 veranschaulicht einen Fräsrohling gemäß einer Ausführungsform der Erfindung schematisch in Stirnansicht. Aus Figur 2 ist demnach ersichtlich, dass das zu fräsende Teil für problemloses Fräsen im Wesentlichen in der Mitte der Aufweitung 3 angeordnet ist.

Claims (6)

Ansprüche
1. Fräsrohling für ein Dentalprodukt, umfassend ein Befestigungsteil (1) und ein zu fräsendes Teil (2), dadurch gekennzeichnet, dass eine Aussparung zur Befestigung des zu fräsenden Teils im Befestigungsteil angeordnet ist.
2. Fräsrohling nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zu fräsende Teil (2) ein Verbundstab ist, der entlang der Längsabmessung des Stabes angeordnete Fasern und ein Polymer umfasst.
3. Fräsrohling nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Verbundstabs kreisförmig, elliptisch oder rechteckig ist.
4. Fräsrohling nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zu fräsende Teil (2) mit Kleber in der Aussparung des Befestigungsteils (1) befestigt ist.
5. Fräsrohling nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zu fräsende Teil (2) mit Reibung in der Aussparung des Befestigungsteils (1) befestigt ist.
6. Fräsrohling nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dentalprodukt ein Wurzelkanalstift oder eine Stiftsäule ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATGM50164/2023U 2022-10-31 2023-10-30 Fräsrohling für ein dentalprodukt AT18275U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FIU20224111U FI13503Y1 (fi) 2022-10-31 2022-10-31 Jyrsintäaihio hammaslääketieteellistä tuotetta varten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT18275U1 true AT18275U1 (de) 2024-08-15

Family

ID=88731223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM50164/2023U AT18275U1 (de) 2022-10-31 2023-10-30 Fräsrohling für ein dentalprodukt

Country Status (11)

Country Link
JP (1) JP3245055U (de)
KR (1) KR20240000774U (de)
CN (1) CN222467156U (de)
AT (1) AT18275U1 (de)
AU (1) AU2023251453A1 (de)
BR (1) BR202023022077U2 (de)
CZ (1) CZ37501U1 (de)
DE (1) DE202023002166U1 (de)
ES (1) ES1305849Y (de)
FI (1) FI13503Y1 (de)
FR (1) FR3141328B3 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE709290C (de) * 1939-01-03 1941-08-12 Karl Fillinger Fabrikmaessig hergestellter Modelltraeger aus Kunststoff fuer die zahnaerztliche Porzellantechnik
EP1023876A2 (de) * 1998-12-29 2000-08-02 Silvio De Luca Abstützvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesenelementen
WO2002017815A1 (en) * 2000-08-31 2002-03-07 3M Innovative Properties Company Dental mill blank and support stub assembly
US20040067383A1 (en) * 2000-12-18 2004-04-08 3M Innovative Properties Company Dental mill blank assembly
WO2012087997A1 (en) * 2010-12-22 2012-06-28 3M Innovative Properties Company Fireable dental blank assembly
EP2540481A1 (de) * 2011-06-27 2013-01-02 Stick Tech OY Faserverstärkter Verbundwerkstoff

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE709290C (de) * 1939-01-03 1941-08-12 Karl Fillinger Fabrikmaessig hergestellter Modelltraeger aus Kunststoff fuer die zahnaerztliche Porzellantechnik
EP1023876A2 (de) * 1998-12-29 2000-08-02 Silvio De Luca Abstützvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesenelementen
WO2002017815A1 (en) * 2000-08-31 2002-03-07 3M Innovative Properties Company Dental mill blank and support stub assembly
US20040067383A1 (en) * 2000-12-18 2004-04-08 3M Innovative Properties Company Dental mill blank assembly
WO2012087997A1 (en) * 2010-12-22 2012-06-28 3M Innovative Properties Company Fireable dental blank assembly
EP2540481A1 (de) * 2011-06-27 2013-01-02 Stick Tech OY Faserverstärkter Verbundwerkstoff

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
HATTA, M. et al. "High volume individual fibre post versus low volume fibre post: The fracture load of the restored tooth" Journal of Dentistry [online]. 1. Januar 2011 (01.01.2011). Bd. 39, Nr. 1, Seiten 65–71. [ermittelt am 20. Februar 2024]. XP027568721. <doi:10.1016/j.jdent.2010.10.004>. Ermittelt von <https:// www.sciencedirect.com/science/ article/pii/S0300571210002514> *

Also Published As

Publication number Publication date
BR202023022077U2 (pt) 2024-04-30
DE202023002166U1 (de) 2023-11-28
AU2023251453A1 (en) 2024-05-16
JP3245055U (ja) 2023-12-21
CZ37501U1 (cs) 2023-11-20
ES1305849U (es) 2024-02-20
FR3141328A3 (fr) 2024-05-03
KR20240000774U (ko) 2024-05-08
FI13503Y1 (fi) 2023-11-16
ES1305849Y (es) 2024-05-20
CN222467156U (zh) 2025-02-14
FR3141328B3 (fr) 2024-12-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60130139T2 (de) Zahnärztliche fräsrohlingsanordnung sowie verfahren zu deren herstellung
EP2926760A1 (de) Zahnfrontverblendungskörper
WO2013127931A1 (de) Rohling für die herstellung von zahnersatz
DE112015000144B4 (de) Pressformen eines Zahnersatzes aufweisend Keramik, wie Zirkoniumdioxid, mit einer aufgerauten Oberfläche
DE69417007T2 (de) Zahnprothese
EP2114288A1 (de) Verfahren betreffend implantate sowie ein computerlesbares medium und ein computer
EP2892461A1 (de) Rohling und verfahren zur herstellung einer dentalrestauration durch subtraktive bearbeitung
DE102015107006B4 (de) Verfahren zur Positionierung von Prothesenzähnen in einer Prothesenbasis
WO1982003174A1 (en) Corpuscles containing drugs and use thereof in medecine and surgery
DE202015009278U1 (de) Zahnmedizinisches Implantat
AT18275U1 (de) Fräsrohling für ein dentalprodukt
DE102017115403A1 (de) Bioresorbierbares Knochenimplantat und Herstellungsverfahren
EP3275396B1 (de) Verfahren für die herstellung einer dentalen restauration
DE10238833A1 (de) Dentalprothese mit metallfreien Verankerungselementen
EP2742908B1 (de) Zahn mit einer Mulde in seiner Basalfäche
DE102015106424A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz mit einem Kunststoffkern
EP0722698A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur sonoerosiven Herstellung eines individuellen Formteils
DE60034671T2 (de) Implantatsystem
EP3595577B1 (de) Endodontiestift
DE4334608A1 (de) System zur Restauration zerstörter Zähne
DE19911976C1 (de) Klebebrücke
EP1786355A1 (de) Aufbaukörper für zahnkronenaufbausystem
EP0814721A1 (de) Ermüdungsfeste geometrie von parapulpären oder endodontischen verankerungselementen
DE202011109973U1 (de) Rohling zur Herstellung eines Zahnersatzteils und Zahnsatz bestehend aus Rohlingen
CH656064A5 (en) Profile for stabilising and connecting natural teeth to one another