AT18297U1 - Aufblasbarer Sonnenschirm - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen aufblasbaren Sonnenschirm (100) umfassend ein Fußelement (1), ein an das Fußelement (1) anschließendes Trägerelement (2) und ein an das Trägerelement (2) anschließendes Schirmelement (3), wobei das Fußelement (1), das Trägerelement (2) und das Schirmelement (3) aufblasbar sind und dass der Sonnenschirm (100) einteilig gefertigt ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen aufblasbaren Sonnenschirm umfassend ein Fußelement, ein an das Fußelement anschließendes Trägerelement und ein an das Trägerelement anschließendes Schirmelement gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene mehrteilige Sonnenschirme bekannt, die teilweise aufblasbar sind. In der CN 201270856 Y ist ein Sonnenschirm offenbart, dessen Schirmelement aufblasbar und mit einem Gestänge verbunden ist, das in den Boden gesteckt oder mit einer Basis verbunden wird. Das Gestänge weist ein Ventil auf, über das das Schirmelement aufgeblasen werden kann. Die FR 2980341 A1 offenbart einen mehrteiligen Sonnenschirm mit einem aufblasbaren Luftsack, der in eine Hülle eingebracht wird, um den Sonnenschirm Festigkeit zu verleihen. Zur Fixierung wird der Sonnenschirm mit Seilen am Boden verspannt. Die CN 105077877 A offenbart einen Sonnenschirm mit einem Schirmelement, das bei Sonneneinstrahlung mittels eines Solarpaneels und eines Gebläses automatisch aufgeblasen wird. Das Schirmelement des Sonnenschirms ist mit einer Stange verbunden, die zum Aufstellen des Sonnenschirms dient.
[0003] Nachteilig bei den bekannten Sonnenschirmen ist jedoch, dass diese aus mehreren einzelnen Teilen bestehen, die vor Ort zusammengebaut werden müssen, um den Sonnenschirm aufstellen zu können und auch zumeist nur teilweise aufblasbar sind, was die bekannten Sonnenschirme einerseits sperrig und schwierig zu transportieren macht und andererseits das Gewicht der Sonnenschirme erhöht. Ein weiterer Nachteil bei den bekannten Sonnenschirmen ist, dass diese meist über gar keinen Standfuß bzw. kein Fußelement verfügen und ohne zusätzliche Komponenten wie Seile, Gestänge oder dergleichen nicht sicher aufgestellt werden können. Dies erschwert die Bedienung für den Benutzer und erhöht das Gewicht der Komponenten, die der Benutzer mit sich führen muss, um den Sonnenschirm aufzustellen. Am Trägerelement befestigte Stützen als Fußelement können wiederum leicht abreißen oder unbrauchbar werden, wenn sich die Befestigung löst und Luft austritt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, diesbezüglich Abhilfe zu schaffen und einen aufblasbaren Sonnenschirm bereitzustellen, der einerseits geringes Gewicht aufweist, wenig Komponenten umfasst und langlebig ist und andererseits zuverlässig und sicher aufgestellt werden kann.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einem aufblasbaren Sonnenschirm umfassend ein Fußelement, ein an das Fußelement anschließendes Trägerelement und ein an das Trägerelement anschließendes Schirmelement mit den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1.
[0006] Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass das Fußelement, das Trägerelement und das Schirmelement aufblasbar sind und dass der Sonnenschirm einteilig gefertigt ist.
[0007] Durch diese Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms ist einerseits sichergestellt, dass der Sonnenschirm einfach aufzubauen ist, da er einteilig ist und keine zusätzlichen Komponenten erforderlich sind, um den Sonnenschirm aufzustellen bzw. am Boden zu fixieren. Dies erhöht auch die Lebensdauer eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms, da die Verbindungsstellen, an denen bekannte Sonnenschirme mit Gestängen oder dergleichen verbunden werden, immer auch Schwachstellen darstellen, an denen es durch mechanische Beanspruchung zu Materialschäden kommen kann. Ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm kommt gänzlich ohne derartige Verbindungsstellen aus.
[0008] Unter dem Begriff „einteilig“ wird im Zusammenhang mit einem erfindungsgemäßen Sonnenschirm verstanden, dass das Fußelement, das Trägerelement und das Schirmelement eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms mit einander irreversibel verbunden sind, sodass der Sonnenschirm nicht zerstörungsfrei zerlegbar ist bzw. das Fußelement, das Trägerelement und das Schirmelement nicht zerstörungsfrei voneinander trennbar sind, wie dies beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben von einzelnen Materialteilen erzielt werden kann.
[0009] Weiters zeichnet sich ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm durch besonders geringes
Gewicht aus, da alle einzelnen Elemente des Sonnenschirms aufblasbar sind. Dies gewährleistet vorteilhafterweise auch, dass der Sonnenschirm einfach transportiert werden kann, da er sich entleert durch Falten auf kleinstem Raum verstauen lässt.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm ist auch in sich stabil und standsicher, sodass keine zusätzlichen, äußeren Stützstrukturen erforderlich sind. Dass ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm vollständig aufblasbar ist und ohne zusätzliche Hilfsmittel zur Fixierung am Boden auskommt, macht ihn weiters besonders praktisch in der Handhabung und spart Gewicht.
[0011] Unter dem Fußelement eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms ist im Zusammenhang mit der Erfindung eine Art Standfuß zu verstehen, der ein selbstständiges, standsicheres und einfaches Aufstellen des Sonnenschirms ohne zusätzliche Komponenten bzw. Hilfsmittel wie Gestänge oder Seile zur Fixierung des Sonnenschirms am Boden sicherstellt.
[0012] Unter dem Schirmelement eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms ist im Zusammenhang mit der Erfindung derjenige Teil des Sonnenschirms zu verstehen, der im aufgestellten Zustand des Sonnenschirms flächig Schatten spendet.
[0013] Unter dem Trägerelement eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms ist im Zusammenhang mit der Erfindung derjenige Teil des Sonnenschirms zu verstehen, der im aufgestellten Zustand des Sonnenschirms das Schirmelement des Sonnenschirms vom Boden bzw. der Aufstellungsfläche beabstandet.
[0014] Ein materialsparend ausgestaltetes und gleichzeitig besonders stabiles Schirmelement kann bei einem erfindungsgemäßen Sonnenschirm bereitgestellt werden, wenn das Schirmelement aufblasbare Rippen mit jeweils zwischen zwei Rippen angeordneten Deckelementen umfasst, wobei die Rippen mit dem Trägerelement verbunden sind und in ihrem aufgeblasenen Zustand vom Trägerelement ausgehend radial nach außen verlaufen, sodass die Deckelemente zwischen den Rippen gespannt sind.
[0015] Die Stabilität des Schirmelements eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms kann weiter verbessert werden, wenn das Schirmelement zwischen der Unterseite des Schirmelements und dem Trägerelement verlaufende, aufblasbare Stützelemente umfasst, wobei die Unterseite des Schirmelements im aufgeblasenen Zustand des Sonnenschirms dem Fußelement zugewandt ist und wobei insbesondere vorgesehen ist, dass jeweils ein Stützelement mit einer Rippe verbunden ist.
[0016] Durch die stützende Verbindung, die durch die Stützelemente zwischen dem Schirmelement und dem Trägerelement besteht, wird das Schirmelement besonders gut gespannt, sodass die schattenspendende Wirkung des Sonnenelements maximiert wird.
[0017] Besonders standsicher und einfach aufstellbar kann ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm ausgestaltet werden, wenn das Fußelement die Form eines aufblasbaren Behälters, insbesondere eines Hohlzylinders, mit einer Wand und einem Boden aufweist und mit Sand und/oder Kies und/oder Wasser befüllbar ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass der Boden des Fußelements mit dem Trägerelement verbunden ist.
[0018] Durch die Ausgestaltung des Fußelements als Behälter kann vorteilhafterweise verschiedenstes Material genutzt werden, um den Sonnenschirm am Boden zu fixieren - beispielsweise Wasser, Kies oder Sand, wie sie an einem Strand zur Verfügung stehen.
[0019] Die Standfestigkeit und Stabilität eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms kann weiter erhöht werden, wenn die Wand des Fußelements aus zumindest einem aufblasbaren ringförmigen Schlauchelement, vorzugsweise mehreren aufblasbaren ringförmigen Schlauchelementen, gebildet ist.
[0020] Bei einer derartigen Wand aus einem oder mehreren Schlauchelementen ist vorteilhafterweise sichergestellt, dass allein das Fußelement auch ohne Befüllung mit Wasser, Kies oder Sand bereits ein stabiles, standsicheres Aufstellen des Sonnenschirms gewährleistet.
[0021] Eine weitere Verbesserung der Stabilität und Standsicherheit des Fußelements kann er-
zielt werden, wenn das Fußelement aufblasbare Stabilisierungselemente umfasst, wobei die Stabilisierungselemente mit dem Trägerelement und der Wand des Fußelements verbunden sind und in ihrem aufgeblasenen Zustand vom Trägerelement ausgehend radial nach außen verlaufen.
[0022] Eine besonders einfache Herstellung eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms kann gewährleistet werden, wenn das Trägerelement und/oder die Rippen und/oder die Stützelemente und/oder die Stabilisierungselemente schlauchartig ausgebildet sind.
[0023] Gemäß einer besonders kompakten und gleichzeitig einfach mit Luft zu befüllenden Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms kann vorgesehen sein, dass der Sonnenschirm zumindest eine Kammer, insbesondere mehrere Kammern, umfasst, wobei die zumindest eine Kammer mit Luft befüllbar ist.
[0024] Ein besonders schnelles Befüllen bzw. Aufstellen eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms kann gewährleistet werden, wenn die zumindest eine Kammer, insbesondere jede Kammer, ein Ventil zur Einleitung von Luft in die jeweilige Kammer aufweist.
[0025] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen.
[0026] Die Erfindung ist im Folgenden anhand von besonders vorteilhaften, aber nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft beschrieben.
[0027] Im Folgenden zeigen schematisch:
[0028] Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Sonnenschirms in aufgestelltem Zustand,
[0029] Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1.
[0030] Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen aufblasbaren Sonnenschirms 100 in aufgestelltem Zustand. Die einteilige, aufblasbare Struktur des Sonnenschirms 100 umfasst ein Fußelement 1, ein Trägerelement 2 und ein Schirmelement 3, auf die im Folgenden noch im Detail eingegangen wird.
[0031] Das Fußelement 1 des Sonnenschirms 100 dient dazu, den Sonnenschirm 100 im aufgestellten Zustand am Boden, beispielsweise am Strand oder auf einer Wiese zu fixieren. Das Fußelement 1 ist im Ausführungsbeispiel als zylindrischer, oben, d.h. auf der dem Schirmelement 3 zugewandten Seite, offener Behälter ausgestaltet, dessen Wand 11 aus drei aufblasbaren ringförmigen Schlauchelementen 13 besteht.
[0032] An der Unterseite, d.h. an der vom Schirmelement 3 abgewandten Seite des Behälters, weist das Fußelement 1 einen Boden 12 auf. Der Boden 12 ist zwar in den Figuren nicht ersichtlich, ist im Ausführungsbeispiel aber ebenfalls aufblasbar. Alternativ dazu kann der Boden 12 jedoch auch als einfache, nicht aufblasbare Materiallage ausgestaltet sein, die im aufgestellten Zustand des Sonnenschirms zwischen der ringförmigen Wand 11 gespannt ist.
[0033] Der derart gebildete Behälter kann mit einem beliebigen, am Aufstellungsort verfügbaren Material wie Sand, Kies oder auch Wasser befüllt werden, was das Gewicht des Fußelements 1 erhöht. Auf diese Weise können die Stabilität des Fußelements 1 sowie die Standfestigkeit des Sonnenschirms 100 allgemein weiter erhöht werden. Ein derartiges Fußelement 1 stellt auch bei starkem Wind eine gute Standfestigkeit des Sonnenschirms 100 sicher.
[0034] Im Ausführungsbeispiel bildet das Fußelement 1 eine erste Kammer der aufblasbaren Struktur des Sonnenschirms und kann über ein eigenes Ventil, das zwar nicht dargestellt, aber in der Wand 11 angeordnet ist, aufgeblasen werden. Die ringförmigen Schlauchelemente 13 und der Boden 12 sind also nicht isoliert bzw. einzeln aufzublasen, sondern miteinander beispielsweise über Luftkanäle verbunden, sodass ein gemeinsames Aufblasen ermöglicht wird.
[0035] Der Boden 12 des Fußelements 1 mündet in ein zylindrisches, schlauchförmiges Trä-
gerelement 2, das im Ausführungsbeispiel eine zweite Kammer der aufblasbaren Struktur des Sonnenschirms bildet. Das Trägerelement 2 verfügt im Ausführungsbeispiel ebenfalls über ein eigenes Ventil zur Einleitung von Luft, das wiederum nicht dargestellt ist.
[0036] Das Fußelement 1 verfügt im Ausführungsbeispiel über aufblasbare Stabilisierungselemente des Fußelements 1, die zwischen dem Trägerelement 2 und der Wand 11 des Fußelements 1 radial vom Trägerelement 2 nach außen verlaufen. Bei den Stabilisierungselementen handelt es sich dabei um schlauchförmige Verbindungselement zwischen dem Trägerelement 2 und der Wand 11, die die Wand 11 von innen zusätzlich stützen bzw. stabilisieren und somit dem Fußelement 1 noch mehr Standfestigkeit verleihen.
[0037] Prinzipiell besteht die Möglichkeit, derartige Stabilisierungselemente mit dem Fußelement 1 zu verbinden bzw. zwischen den einzelnen Stabilisierungselementen und dem Fußelement 1 einen Durchgang zu schaffen und die Stabilisierungselemente so über das Ventil des Fußelements 1 aufblasbar zu machen, oder aber eine Verbindung bzw. einen Durchgang zwischen den einzelnen Stabilisierungselementen und dem Trägerelement 2 herzustellen und die Stabilisierungselemente so über das Trägerelement 2 aufblasbar zu machen. Im Ausführungsbeispiel sind die Stabilisierungselemente mit dem Trägerelement 2 verbunden, sodass Luft beim Aufblasen des Trägerelements 2 in die Stabilisierungselemente strömt.
[0038] 70 bis 90% der Länge des Trägerelements 2 ragen über das Fußelement 1 hinaus, wodurch einerseits eine für den Benutzer angenehme Höhe des Sonnenschirms 100 gewährleistet und gleichzeitig eine ausreichende Standfestigkeit sichergestellt ist und der Sonnenschirm 100 nicht leicht kippt.
[0039] An dem vom Fußelement 1 abgewandten Ende des Trägerelements 2 ist das Schirmelement 3 des Sonnenschirms 100 angeordnet. Das Schirmelement 3 spendet Schatten für Personen und Gegenstände, die sich im aufgestellten bzw. aufgeblasenen Zustand des Sonnenschirms 100 unter diesem befinden.
[0040] Im Ausführungsbeispiel verfügt das Schirmelement 3 über mehrere Rippen 31, zwischen denen Materialbahnen in Form von Deckelementen 32 verlaufen. Im aufgeblasenen Zustand des Sonnenschirms sind die schlauchartigen Rippen 31 mit Luft gefüllt und straff gespannt. Die Rippen 31 verlaufen vom Trägerelement 2 ausgehend radial nach außen, wenn der Sonnenschirm 100 aufgeblasen ist und die Deckelemente 32 werden auf diese Weise zwischen den Rippen 31 gespannt. Dadurch, dass die Rippen 31 im Ausführungsbeispiel rund um den Umfang des Trägerelements 2 angeordnet und alle gleich lang sind, bilden die Deckelemente 32 einen schattenspendenden Schirm mit kreisförmigem Querschnitt.
[0041] Alternativ dazu kann das Schirmelement 3 auch vollständig aufblasbar ausgebildet sein, d.h., dass das Schirmelement 3 auch aus einer durchgehenden, aufblasbaren Luftkammer bestehen, oder aus mehreren derartigen Luftkammern zusammengesetzt sein kann, ohne dass dazwischen nicht aufblasbare Anteile wie beispielsweise Deckelemente 32 angeordnet wären.
[0042] Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Schirmelement 3 im aufgeblasenen Zustand also mit einem kreisförmigen Querschnitt vom Trägerelement 2 aus radial nach außen. Ein erfindungsgemäßer Sonnenschirm 100 kann jedoch auch Schirmelemente 3 mit anderen Querschnitten, beispielsweise dreieckigen, quadratischen oder rechteckigen Querschnitten aufweisen, oder auch einen beliebigen, freien Querschnitt bei dem die Rippen 31 beispielsweise unterschiedliche Längen aufweisen, oder nur über einen Teil des Umgangs des Trägerelements 2 angeordnet sind.
[0043] Im Ausführungsbeispiel bildet das Schirmelement 3 eine dritte Kammer der aufblasbaren Struktur des Sonnenschirms 100 und kann über ein eigenes Ventil, das zwar nicht dargestellt, aber in einer der Rippen 31 angeordnet ist, aufgeblasen werden. Luft strömt beim Aufblasen von der Rippe 31 mit dem Ventil über eine zentrale Verbindungsstelle, die sich im Bereich des Trägerelements 2 befindet und an der alle Rippen 31 miteinander verbunden sind, in die übrigen Rippen 31.
[0044] Im Ausführungsbeispiel wird das Schirmelement 3 durch aufblasbare Stützelemente 33,
die ebenfalls schlauchartig ausgebildet sind, von unten gestützt. D.h. die Stützelemente 33 verlaufen zwischen der Unterseite des Schirmelements 3 und dem Trägerelement 2. Die Unterseite des Schirmelements 3 ist dabei diejenige Seite, die im aufgeblasenen Zustand des Sonnenschirms 100 dem Fußelement 1 zugewandt ist. Im Ausführungsbeispiel sind die Stützelemente 33 rund um den Umfang des Trägerelements 2 angeordnet und alle gleich lang. Im Ausführungsbeispiel ist weiters jeweils ein Stützelement 33 mit einer Rippe 31 verbunden, um das Schirmelement besonders effektiv zu spannen und besonders stabil zu machen.
[0045] Die Stützelemente 33 verbinden also das Trägerelement 2 und das Schirmelement 3 miteinander. Prinzipiell besteht dabei - ähnlich wie bei den Stabilisierungselementen - die Möglichkeit, einen Durchgang zwischen den einzelnen Stützelementen 33 und den Rippen 31 zu schaffen und die Stützelemente 33 so gemeinsam mit dem Schirmelement 3 über das Ventil des Schirmelements 3 aufblasbar zu machen, oder aber einen Durchgang zwischen den einzelnen Stützelementen 33 und dem Trägerelement 2 herzustellen und die Stützelemente 33 somit über das Trägerelement 2 aufblasbar zu machen. Im Ausführungsbeispiel sind die Stabilisierungselemente mit dem Trägerelement 2 verbunden, sodass Luft beim Aufblasen des Trägerelements 2 in die Stützelemente 33 strömt.
[0046] Die Länge des Trägerelements 2 ist so gewählt, dass eine durchschnittlich große Person, die unter dem Sonnenschirm 100 Schatten sucht, unter dem Schirmelement 3 hindurchtreten kann, ohne sich den Kopf zu stoßen, aber gleichzeitig beispielsweise nasse Badebekleidung oder Handtücher noch auf den Stützelementen 33 oder auf der Oberseite des Schirmelements 3 zum Trocknen aufhängen bzw. ablegen kann.
[0047] Wie bereits zuvor erwähnt, besteht der Sonnenschirm im Ausführungsbeispiel aus drei Kammern, die mit Luft befüllbar sind. Das Fußelement 1 stellt die erste Kammer dar, das Trägerelement 2 die zweite Kammer und das Schirmelement 3 die dritte Kammer. Jeder der Kammern besitzt ein Ventil, über das Luft in die jeweilige Kammer eingeleitet werden kann, um diese aufzublasen. Die drei einzelnen Elemente bzw. Kammern bestehen im Ausführungsbeispiel aus Polymermaterial und sind miteinander durch Polymerverschweißen miteinander irreversibel bzw. nicht zerstörungsfrei verbunden. Dies bringt als Vorteil mit sich, dass bei einem erfindungsgemäBen Sonnenschirm 100 nur ein einziger Gegenstand, nämlich die einteilige aufblasbare Hülle des Sonnenschirms 100, mitgeführt werden braucht, der am Aufstellungsort aufgeblasen wird. Ein Mitführen und Verbinden mehrerer einzelner Komponenten ist vorteilhafterweise nicht erforderlich.
Claims (9)
1. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) umfassend ein Fußelement (1), ein an das Fußelement (1) anschließendes Trägerelement (2) und ein an das Trägerelement (2) anschließendes Schirmelement (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Fußelement (1), das Trägerelement (2) und das Schirmelement (3) aufblasbar sind und dass der Sonnenschirm (100) einteilig gefertigt ist.
2, Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (3) aufblasbare Rippen (31) mit jeweils zwischen zwei Rippen (31) angeordneten Deckelementen (32) umfasst, wobei die Rippen (31) mit dem Trägerelement (2) verbunden sind und in ihrem aufgeblasenen Zustand vom Trägerelement (2) ausgehend radial nach außen verlaufen, sodass die Deckelemente (32) zwischen den Rippen (31) gespannt sind.
3. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (3) zwischen der Unterseite des Schirmelements (3) und dem Trägerelement (2) verlaufende, aufblasbare Stützelemente (33) umfasst, wobei die Unterseite des Schirmelements (3) im aufgeblasenen Zustand des Sonnenschirms (100) dem Fußelement (1) zugewandt ist und wobei insbesondere vorgesehen ist, dass jeweils ein Stützelement (33) mit einer Rippe (31) verbunden ist.
4. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußelement (1) die Form eines aufblasbaren Behälters, insbesondere eines Hohlzylinders, mit einer Wand (11) und einem Boden (12) aufweist und mit Sand und/oder Kies und/oder Wasser befüllbar ist, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass der Boden des Fußelements (1) mit dem Trägerelement (2) verbunden ist.
5. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (11) des Fußelements (1) aus zumindest einem aufblasbaren ringförmigen Schlauchelement (13), vorzugsweise mehreren aufblasbaren ringförmigen Schlauchelementen (13), gebildet ist.
6. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußelement (1) aufblasbare Stabilisierungselemente umfasst, wobei die Stabilisierungselemente mit dem Trägerelement (2) und der Wand (11) des Fußelements (1) verbunden sind und in ihrem aufgeblasenen Zustand vom Trägerelement (2) ausgehend radial nach außen verlaufen.
7. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (2) und/oder die Rippen (31) und/oder die Stützelemente (33) und/oder die Stabilisierungselemente schlauchartig ausgebildet sind.
8. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonnenschirm (100) zumindest eine Kammer, insbesondere mehrere Kammern, umfasst, wobei die zumindest eine Kammer mit Luft befüllbar ist.
9. Aufblasbarer Sonnenschirm (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Kammer, insbesondere jede Kammer, ein Ventil zur Einleitung von Luft in die jeweilige Kammer aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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