AT18340U1 - Bechersteige - Google Patents

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AT18340U1
AT18340U1 ATGM55/2023U AT552023U AT18340U1 AT 18340 U1 AT18340 U1 AT 18340U1 AT 552023 U AT552023 U AT 552023U AT 18340 U1 AT18340 U1 AT 18340U1
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perforated
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Rondo Ganahl Ag
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Abstract

Bechersteige (1) aus faltbarem Material zur Aufnahme von mehreren Bechern mit einer Bodenplatte (2) und einer zur Bodenplatte parallel beabstandeten Lochplatte (3) mit Aufnahmelöchern (4) zum Einbringen der Becher, wobei die Bodenplatte (2) mindestens einen von dieser wegstehenden Verbindungssteg (9, 10) aufweist, der an seinem freien Ende mit einem zugehörigen RIebefe1d (15, 16) auf der Innenseite der Lochplatte (3) verklebt ist, wobei der zumindest eine Verbindungssteg (9, 10) als Distanzhalter zwischen der Bodenplatte (2) und der Lochplatte (3) fungiert.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bechersteige aus faltbarem Material zur Aufnahme von mehreren Bechern mit einer Bodenplatte und einer zur Bodenplatte parallel beabstandeten Lochplatte mit Aufnahmelöchern zum Einbringen der Becher. Weiters betrifft die Erfindung einen Faltzuschnitt, der zu einer Bechersteige faltbar und klebbar ist.
[0002] Bisher bekannte Bechersteigen werden aus Faltzuschnitten hergestellt, die gefaltet und zusammengesteckt werden. Der Faltungsvorgang nimmt dabei einen komplizierten Ablauf in Anspruch, der den Produktionsdurchsatz entsprechend limitiert.
[0003] Die übereinander stapelbaren Bechersteigen sind zudem nicht ausreichend stabil stapelbar.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Bechersteige anzugeben, die eine höhere Produktionsrate ermöglicht und eine stabile Stapelbarkeit bietet.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, dass die Bodenplatte mindestens einen von dieser wegstehenden Verbindungssteg aufweist, der an seinem freien Ende mit einem zugehörigen Klebefeld auf der Innenseite der Lochplatte verklebt ist, wobei der zumindest eine Verbindungssteg als Distanzhalter zwischen der Bodenplatte und der Lochplatte fungiert.
[0006] Durch den auf diese Weise vorgesehenen zumindest einen Verbindungssteg kann der Vorgang des Aufrichtens der Bechersteige aus einem Faltzuschnitt wesentlich vereinfacht werden, da der Verbindungssteg für die erforderliche Distanzhaltung zwischen Bodenplatte und Lochplatte sorgt.
[0007] Eine weitere Ausbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass der zumindest eine Verbindungssteg entlang eines Teilumfangsbereichs aus der Bodenplatte gestanzt ist und über eine erste Rillungslinie gelenkig mit der Bodenplatte verbunden ist, wodurch der Aufrichtvorgang durch Parallelverschiebung von Bodenplatte und Lochplatte erfolgen kann und dabei das Verschwenken des Verbindungsstegs aus seiner Lage in der Ebene der Bodenplatte zu einer senkrechten Stellung auf einfache Weise durchgeführt werden kann.
[0008] Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn gemäß einer weiteren Fortbildung der Erfindung zwei Verbindungsstege vorgesehen sind, die an ihren freien Enden mit zwei zugehörigen Klebefeldern auf der Innenseite der Lochplatte verklebt sind, da dadurch eine sehr stabile Anbindung der Lochplatte gegenüber der Bodenplatte erzielbar ist.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die zwei Verbindungsstege auf der Bodenplatte entlang ihrer Längsmittelline voneinander beabstandet angeordnet sein, wobei die zwei zugehörigen Klebefelder auf der Lochplatte entlang ihrer Längsmittellinie voneinander beabstandet angeordnet sein können, um eine möglichst gleichmäßige Beabstandung zwischen Bodenplatte und Lochplatte erreichen zu können.
[0010] Um den Verbindungssteg beim Aufrichtvorgang möglichst entlang einer vorbestimmten Bahn aus der Bodenplatte herausklappen zu können, kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Verbindungssteg oder die Verbindungsstege jeweils ein Klebefeld aufweisen, das auf einer Seite durch eine zweite Rillungslinie begrenzt ist, wobei der Abstand d zwischen der ersten Rillungslinie und der zweiten Rillungslinie gleich dem Abstand zwischen der Bodenplatte und der Lochplatte ist.
[0011] In weiterer Ausbildung der Erfindung können sechs Aufnahmelöcher vorgesehen sein, die in Form einer 2 x 3-Matrix auf der Lochplatte angeordnet sind. Diese Anordnung hat sich für die erfindungsgemäße Bechersteige hinsichtlich des Einbringvorgangs der Becher in die Bechersteige und des Transports derselben als sehr vorteilhaft herausgestellt. Es können aber im Rahmen der Erfindung auch andere Anordnungsformen gewählt werden.
[0012] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, dass die Klebefelder auf der Innenseite der Lochplatte jeweils im Bereich zwischen vier benachbarten der Aufnahme-
löcher angeordnet sind, wodurch eine symmetrische Anordnung und gute Ausnutzung des vorhandenen Platzes erzielt werden kann.
[0013] Um einen Abschluss der erfindungsgemäßen Bechersteige an der Längsseite und eine zusätzliche Versteifung zu erzielen, können gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung an entgegengesetzten Längsseiten der Lochplatte Faltlaschen mit Stecknasen vorgesehen sein, wobei die Faltlaschen Längsseitenwände definieren, und wobei die Bodenplatte korrespondierende Schlitze aufweist, durch welche die Stecknasen der Faltlaschen hindurchgeführt sind, um von der Bodenplatte nach unten vorzustehen. Durch die nach unten vorstehenden Stecknasen kann die Stapelbarkeit der Bechersteige stark erhöht werden, da die vorstehenden Stecknasen ein seitliches Verrutschen der Becher der im Stapel darunter angeordneten Bechersteige verhindern.
[0014] Ein weiteres optionales Merkmal kann darin bestehen, dass an einer der Stirnseiten eine die Bodenplatte und die Lochplatte verbindende Stirnseitenwand vorgesehen ist und an der entgegengesetzten Stirnseite eine stirnseitige Lasche der Bodenplatte mit einer stirnseitigen Lasche der Lochplatte miteinander verklebt sind. Auf dieser Weise wird ein stirnseitiger Abschluss erzielt, der auch bedruckbar ist und für eine zusätzliche stabile Verbindung von Bodenplatte und Lochplatte sorgt.
[0015] Weiters betrifft die Erfindung einen Faltzuschnitt, der zu einer Bechersteige faltbar und klebbar ist, wobei der Faltzuschnitt eine Bodenwand und eine Lochwand mit Aufnahmelöchern umfasst.
[0016] Erfindungsgemäß ist vorgehen, dass die Bodenwand zumindest einen entlang eines ersten Teilumfangs ausgestanzten Verbindungssteg aufweist, der entlang eines zweiten Teilumfangs über eine erste Rillungslinie an die Bodenwand angelenkt ist, wobei der zumindest eine Verbindungssteg an seinem freien Ende eine Klebefläche aufweist und die Lochwand auf der Innenseite eine korrespondierende Klebefläche aufweist, mit der die Klebefläche des zumindest einen Verbindungsstegs verklebbar ist, sodass der Faltzuschnitt im verklebten Zustand durch Parallelverschiebung zwischen Bodenplatte und Lochplatte aufrichtbar ist und dabei ein Teil des zumindest einen Verbindungsstegs aus der Ebene der Bodenplatte schwenkbar ist, um eine Distanzhaltung zwischen Bodenplatte und Lochplatte zu bewirken.
[0017] Nach Herstellen des erfindungsgemäßen Faltzuschnittes werden Teile davon miteinander verklebt, um einen sehr einfachen Aufrichtvorgang zur Ausbildung einer erfindungsgemäßen Bechersteige, der nur geringe Zeit in Anspruch nimmt, zu ermöglichen.
[0018] Eine Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, dass zwei entlang einer Längsmittellinie voneinander beabstandete Verbindungsstege vorgesehen sind, um eine sehr stabile Verbindung von Bodenplatte und Lochplatte sowie einen sehr einfach durchführbaren Vorgang des Aufrichtens des Faltzuschnittes zu erzielen.
[0019] Um einen genau definierten Vorgang des Herausschwenkens des Verbindungsstegs aus der Bodenplatte beim Vorgang des Aufrichtens des Faltzuschnitts kann der Verbindungssteg oder können die Verbindungsstege jeweils ein Klebefeld aufweisen, das auf einer Seite durch eine zweite Rillungslinie begrenzt ist, wobei der Abstand d zwischen der ersten Rillungslinie und der zweiten Rillungslinie gleich dem Abstand zwischen der Bodenplatte und der Lochplatte im aufgerichteten Zustand des Faltzuschnitts ist, wobei das Vorhandensein der ersten und zweiten Rillungslinie das Verschwenken des zumindest einen Verbindungssteges erleichtern.
[0020] Um einen ganzflächigen stirnseitigen Abschluss des aufgerichteten Faltzuschnitts und eine gut haltbare Verbindung von Bodenplatte und Lochplatte zu ermöglichen, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung die Bodenwand und die Lochwand durch eine Stirnseitenwand, die durch Rillungslinien begrenzt ist, miteinander verbunden sein, und die Bodenwand und die Lochwand an entgegengesetzten Stirnseiten jeweils eine Faltlasche zur gegenseitigen Verklebung aufweisen.
[0021] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Faltzuschnitts kann darin bestehen, dass an entgegengesetzten Längsseiten der Lochplatte Faltlaschen mit Stecknasen vorgesehen sind, wobei die Faltlaschen Längsseitenwände definieren, und dass die Bodenplatte kor-
respondierende Schlitze aufweist, durch welche die Stecknasen der Faltlaschen hindurchführbar sind, um von der Bodenplatte nach unten vorzustehen. Auf diese Weise wird einerseits eine sehr stabile Verriegelung des aufgerichteten Faltzuschnitts und zusätzlich eine verbesserte Stapelbarkeit des aufgerichteten Faltzuschnitts erzielt. Die nach unten wegstehenden Stecknasen begrenzen den Bewegungsspielraum der darunterliegenden Ebene mit Bechern, wodurch ein Verrutschen der Becher und ein Kippen des Stapels vermieden werden kann.
[0022] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei
[0023] Fig.1 eine dreidimensionale Ansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bechersteige von schräg oben im aufgerichteten Zustand;
[0024] Fig.2 eine weitere dreidimensionale Ansicht der Bechersteige gemäß Fig.1 von schräg unten und
[0025] Fig.3 eine Draufsicht auf einen Faltzuschnitt zur Ausbildung der Bechersteige gemäß Fig.1 und Fig.2.
[0026] Fig.4 eine Schrägansicht von oben auf einen gefalteten und geklebten Faltzuschnitt gemäß Fig.3;
[0027] Fig.5 eine Schrägansicht von oben des gefalteten und geklebten Faltzuschnitts gemäß Fig.4 im aufgerichteten Zustand der Bechersteige gemäß Fig.1 und 2;
[0028] Fig.6 eine Schrägansicht von oben der mit Becher befüllte Bechersteige gemäß Fig. 1 und 2 und
[0029] Fig.7 eine seitliche Schrägansicht von zwei befüllten und gestapelten Bechersteigen gemäß Fig. 1 und 2.
[0030] Fig.1, 2 und 3 zeigen eine Bechersteige 1 und einen entsprechenden Faltzuschnitt 100, der zu der Bechersteige 1 faltbar ist.
[0031] Die Bechersteige 1 ist aus einem faltbarem Material hergestellt, z.B. aus Karton oder Wellpappe, ohne darauf beschränkt zu sein, und dient zur Aufnahme von mehreren Bechern. Zu diesem Zweck ist die Bechersteige 3 mit einer Bodenplatte 2 und einer zur Bodenplatte parallel beabstandeten Lochplatte 3 mit Aufnahmelöchern 4 zum Einbringen von Bechern versehen, die z.B. Yoghurtbecher aus Kunststoff sind. Die Bechersteige kann auch der Aufnahme für jede andere geeignete Art von Behältern dienen.
[0032] Es sind sechs Aufnahmelöcher 4 vorgesehen, die in Form einer 2 x 3-Matrix auf der Lochplatte 3 angeordnet sind, und dem Durchmesser oder Querschnitt der aufzunehmenden Becher angepasst sind. Die Anzahl und die geometrische Form der Aufnahmelöcher 4 unterliegt aber keinerlei Einschränkung.
[0033] Erfindungsgemäß weist die Bodenplatte 2 zwei von dieser wegstehende Verbindungsstege 9, 10 auf, die an ihren freien Enden jeweils mit der Lochplatte 3, und zwar mit zugehörigen (schraffiert eingezeichneten) Klebefeldern 15, 16 (Fig.3) auf der Innenseite der Lochplatte 3 verklebt sind.
[0034] Die Verbindungsstege 9, 10 fungieren als Distanzhalter zwischen der Bodenplatte 2 und der Lochplatte 3. Die Anzahl der Verbindungsstege ist nicht beschränkt, es kann auch nur einer oder es können aber auch mehr als zwei Verbindungsstege ausgebildet sein.
Aus dem Faltzuschnitt 100 gemäß Fig.3 ist ersichtlich, wie die Verbindungsstege 9,10 auf der Bodenplatte 2 angeordnet und aus ihr ausgeschnitten sind, wobei an den Seiten der Verbindungsstege 9, 10 Freistellungsöffnungen 32 ausgebildet sind, um ein leichteres Loslösen von der Bodenplatte 2 zu ermöglichen. Die Verbindungsstege 9, 10 sind entlang eines ersten Teilumfangsbereichs aus der Bodenplatte 2 gestanzt und entlang eines zweiten Teilumfangbereiches in Form von ersten Rillungslinien 21, 22, die quer zur Längsmittellinie 65 verlaufen, gelenkig mit der Bodenplatte 2 verbunden.
[0035] Bei der Herstellung wird zunächst der Faltzuschnitt 100 mit den zwei angelenkten Verbindungsstegen 9, 10, den Aufnahmelöchern 4 sowie seitlichen Schlitzen 30 aus dem faltbaren Material gestanzt und es werden bestimmte Linien zum Erleichtern des Faltvorgangs gerillt.
[0036] Zusätzlich sind Klebefelder 39, 40 auf den freien Enden der Verbindungsstege 9, 10 definiert, die in Fig.3 schraffiert eingezeichnet sind und auf einer Seite jeweils durch eine zweite Rillungslinie 51, 52 begrenzt sind, wobei der Abstand d zwischen der ersten Rillungslinie 21, 22, und der parallelen, zweiten Rillungslinie 51, 52 gleich dem Abstand zwischen der Bodenplatte 2 und der Lochplatte 3 im aufgerichteten Zustand der Bechersteige 1 ist.
[0037] Diese Klebefelder 39, 40 haben, sowie alle anderen Klebefelder, keine fest definierte Größe und beschreiben jene Flächen auf der Bodenplatte 2, auf denen ein Haftmittel, z.B. Klebstoff aufgetragen wird, und werden mit zwei zugehörigen Klebefeldern 15, 16 auf der Innenseite der Lochplatte 3 verklebt.
[0038] Die zwei Verbindungsstege 9, 10 sind auf der Bodenplatte 2 entlang ihrer Längsmittelline 65 voneinander beabstandet angeordnet, und die zwei zugehörigen Klebefelder 15, 16 auf der Lochplatte 3 sind entlang ihrer Längsmittellinie 62 voneinander beabstandet angeordnet.
[0039] An einer der Stirnseiten ist eine die Bodenplatte 2 und die Lochplatte 3 verbindende Stirnseitenwand 45 vorgesehen und an der entgegengesetzten Stirnseite der Bodenwand 2 eine stirnseitige Lasche 7 mit einem Klebefeld 65 sowie an der entgegengesetzten Stirnseite der Lochwand 3 eine stirnseitige Lasche 8 der Lochplatte 3 mit einem Klebefeld 66 ausgebildet.
[0040] Nach dem Stanzen und Rillieren (strichpunktierte Linien) liegt der Faltzuschnitt 100 in seiner in Fig.3 gezeigten Form vor, welche die Innenseite der Bodenplatte 2 und die Innenseite der Lochplatte 3 zeigt.
[0041] Nunmehr werden die Klebeflächen 15, 16, 39, 40, 65, 66 nach Bedarf mit Klebstoff bestrichen oder besprüht und dann der Faltzuschnitt 100 im Bereich der Stirnseitenwand 45 gefaltet, sodass die Bodenwand 2 und die Lochwand 3 übereinander angeordnet sind, und an den jeweiligen Stellen zusammengeklebt, sodass die Stirnlaschen 7, 8 miteinander verklebt und die freien Enden der Verbindungsstege 9, 10 mit der Innenseite der Lochplatte 3 verklebt sind, wie in Fig.4 gezeigt.
[0042] Nun kann der Faltzuschnitt 100 im verklebten Zustand durch Parallelverschiebung zwischen Bodenplatte 2 und Lochplatte 3 aufgerichtet werden, wobei dabei jeweils ein Teil der Verbindungsstege 9, 10 aus der Ebene der Bodenplatte 2 in eine senkrechte Position geschwenkt wird (Fig.5), um eine Distanzhaltung zwischen Bodenplatte 2 und Lochplatte 3 zu bewirken, sodass die Bodenplatte 2 und die Lochplatte 3 durch ihre beabstandete Parallellage einen Innenraum der Bechersteige 1 aufspannen, in welchen Becher mit ihrem unteren Teil über die Aufnahmelöcher 25 eingebracht werden können.
[0043] Durch den Vorgang des Aufrichtens werden die Stirnseitenwand 45 und die miteinander verklebten Stirnlaschen 7, 8 ebenfalls in eine vertikale Position gebracht und schließen dadurch die Stirnseiten des gebildeten Innenraumes ab.
[0044] Im nunmehr aufgerichteten Zustand werden längsseitig ausgebildete Faltlaschen 41, 42 der Lochplatte 3 in Richtung zur Bodenplatte 2 gefaltet und die Stecknasen 47, 48 der Faltlaschen 41, 42 dabei in die Schlitze 30, 31 gesteckt und somit die Faltlaschen 41, 42 in eine vertikale Position gebracht, sodass sie Längsseitenwände definieren und durch die Stecknasen 47, 48 in ihrer vertikalen Position verriegelt sind.
[0045] Die Höhe der Stecknasen 47, 48 ist dabei so ausgebildet, dass sie durch die korrespondierenden Schlitze 30, 31 der Bodenplatte 2 hindurchgeführt sind, um von der Bodenplatte 2 nach unten vorzustehen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Fig.7 zeigt weiters zwei übereinander gestapelte erfindungsgemäße Bechersteige, wobei die nach unten wegstehenden Stecknasen 47 für eine seitliche Begrenzung der darunterliegenden Anordnung von Bechern sorgt, sodass ein seitliches Verrutschen der in der unteren Bechersteige 1 aufgenommenen Becher verhindert und die Stapelbarkeit verbessert wird.

Claims (14)

Ansprüche
1. Bechersteige (1) aus faltbarem Material zur Aufnahme von mehreren Bechern mit einer Bodenplatte (2) und einer zur Bodenplatte parallel beabstandeten Lochplatte (3) mit Aufnahmelöchern (4) zum Einbringen der Becher, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) mindestens einen von dieser wegstehenden Verbindungssteg (9, 10) aufweist, der an seinem freien Ende mit einem zugehörigen Klebefeld (15, 16) auf der Innenseite der Lochplatte (3) verklebt ist, wobei der zumindest eine Verbindungssteg (9, 10) als Distanzhalter zwischen der Bodenplatte (2) und der Lochplatte (3) fungiert.
2. Bechersteige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Verbindungssteg (9, 10) entlang eines Teilumfangsbereichs aus der Bodenplatte (2) gestanzt ist und über eine erste Rillungslinie (21, 22) gelenkig mit der Bodenplatte (2) verbunden ist.
3. Bechersteige nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verbindungsstege (9, 10) vorgesehen sind, die an ihren freien Enden mit zwei zugehörigen Klebefeldern (15, 16) auf der Innenseite der Lochplatte (3) verklebt sind.
4. Bechersteige nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Verbindungsstege (9, 10) auf der Bodenplatte (2) entlang ihrer Längsmittelline (61) voneinander beabstandet angeordnet sind, und dass die zwei zugehörigen Klebefelder (15, 16) auf der Lochplatte (3) entlang ihrer Längsmittellinie (62) voneinander beabstandet angeordnet sind.
5. Bechersteige nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg oder die Verbindungsstege (9, 10) jeweils ein Klebefeld (39, 40) aufweisen, das auf einer Seite durch eine zweite Rillungslinie (51, 52) begrenzt ist, wobei der Abstand d zwischen der ersten Rillungslinie (21, 22) und der zweiten Rillungslinie (51, 52) gleich dem Abstand zwischen der Bodenplatte (2) und der Lochplatte (3) ist.
6. Bechersteige nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sechs Aufnahmelöcher (4) vorgesehen sind, die in Form einer 2 x 3-Matrix auf der Lochplatte (3) angeordnet sind.
7. Bechersteige nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebefelder (15, 16) auf der Innenseite der Lochplatte (3) jeweils im Bereich zwischen vier benachbarten der Aufnahmelöcher (4) angeordnet sind.
8. Bechersteige nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an entgegengesetzten Längsseiten der Lochplatte (3) Faltlaschen (41, 42) mit Stecknasen (47, 48) vorgesehen sind, wobei die Faltlaschen (41, 42) Längsseitenwände definieren, und dass die Bodenplatte (2) korrespondierende Schlitze (30, 31) aufweist, durch welche die Stecknasen (47, 48) der Faltlaschen (41, 42) hindurchgeführt sind, um von der Bodenplatte (2) nach unten vorzustehen.
9. Bechersteige nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Stirnseiten eine die Bodenplatte (2) und die Lochplatte (3) verbindende Stirnseitenwand (45) vorgesehen ist und an der entgegengesetzten Stirnseite eine stirnseitige Lasche (65) der Bodenplatte (2) mit einer stirnseitigen Lasche (66) der Lochplatte miteinander verklebt sind.
10. Faltzuschnitt (100), der zu einer Bechersteige (1) faltbar ist, wobei der Faltzuschnitt (100) eine Bodenwand (2) und eine Lochwand (3) mit Aufnahmelöchern (4) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (2) zumindest einen entlang eines ersten Teilumfangs ausgestanzten Verbindungssteg (9, 10) aufweist, der entlang eines zweiten Teilumfangs über eine erste Rillungslinie (21, 22) an die Bodenwand (2) angelenkt ist, wobei der zumindest eine Verbindungssteg (9, 10) an seinem freien Ende eine Klebefläche (39, 40) aufweist und die Lochwand (3) auf der Innenseite eine korrespondierende Klebefläche (15, 16) aufweist, mit der die Klebefläche (39, 40) des zumindest einen Verbindungsstegs (9, 10) verklebbar ist, sodass der Faltzuschnitt (100) im verklebten Zustand durch Parallelverschiebung zwischen Bodenplatte (2) und Lochplatte (3) aufrichtbar ist und dabei ein Teil des zumindest
einen Verbindungsstegs (9, 10) aus der Ebene der Bodenplatte (2) schwenkbar ist, um eine Distanzhaltung zwischen Bodenplatte (2) und Lochplatte (3) zu bewirken.
11. Faltzuschnitt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei entlang einer Längsmittellinie (65) voneinander beabstandete Verbindungsstege (9, 10) vorgesehen sind.
12. Faltzuschnitt nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg oder die Verbindungsstege (9, 10) jeweils ein Klebefeld (39, 40) aufweisen, das auf einer Seite durch eine zweite Rillungslinie (51, 52) begrenzt ist, wobei der Abstand d zwischen der ersten Rillungslinie (21, 22) und der zweiten Rillungslinie (51, 52) gleich dem Abstand zwischen der Bodenplatte (2) und der Lochplatte (3) ist.
13. Faltzuschnitt nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (2) und die Lochwand (3) durch eine Stirnseitenwand (45), die durch Rillungslinien begrenzt ist, miteinander verbunden sind, und dass die Bodenwand (2) und die Lochwand (3) an entgegengesetzten Stirnseiten jeweils eine Faltlasche (7, 8) zur gegenseitigen Verklebung aufweisen.
14. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an entgegengesetzten Längsseiten der Lochplatte (3) Faltlaschen (41, 42) mit Stecknasen (47, 48) vorgesehen sind, wobei die Faltlaschen (41, 42) Längsseitenwände definieren, und dass die Bodenplatte (2) korrespondierende Schlitze (30, 31) aufweist, durch welche die Stecknasen (47, 48) der Faltlaschen (41, 42) hindurchführbar sind, um von der Bodenplatte nach unten vorzustehen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATGM55/2023U 2023-10-27 2023-10-27 Bechersteige AT18340U1 (de)

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Citations (4)

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EP0013679A1 (de) * 1979-01-23 1980-08-06 Badische Karton- und Pappenfabrik Zweigwerk der Herzberger Papierfabrik Ludwig Osthushenrich GmbH & Co KG Zuschnitt für eine Steige und daraus hergestellte Steige
EP0177911A2 (de) * 1984-10-08 1986-04-16 Europa Carton Aktiengesellschaft Aus faltbarem Material wie Pappe, Wellpappe od. dgl. bestehender einstückiger, vorgefalzter Zuschnitt für eine im Grundriss im wesentlichen rechteckige oder quadratische Becher- oder Stapelsteige
DE3723058A1 (de) * 1986-11-06 1988-05-11 Hubert Von Carnap Gmbh & Co Bechersteige
DE202014100896U1 (de) * 2014-02-27 2014-04-15 Cartoflex Gmbh Falttablett

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