AT18369B - Ausgestaltung an Vorrichtungen zur mechanischen Verzinkung. - Google Patents

Ausgestaltung an Vorrichtungen zur mechanischen Verzinkung.

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AT18369B
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Austria
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zinc
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Gustaf Schatelovitz
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Gustaf Schatelovitz
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  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description


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   Osterreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   18369. 
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   Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der bekannten   Verzinkungsapparate.   bei welchen dan Zink, sowie eine als   Wärmemagazin   dienende   Bleimasse   sich in   einem   von aussen geheizten   Eisenbehälter bennden   und der zu verzinkende Gegenstand auf mechanischem Wege durch die Blei- und Zinkmasse hindurchgeführt wird, wobei das Zink am Gegenstande anhaftet und den gewünschten Zinküberzug bildet. 



   Diese bis heute bekannten Apparate weisen sämtlich eine Reihe Übelstände auf, die grosse Ausgaben bei ihrer Anwendung in der Praxis veruisachen.   Das Zink frisst   das Eisen des Behälters an und bildet Eisenzink, welches sich am Boden des Behälters absetzt. Der   Behälter   muss somit ans starken Eisenblechen und ausserdem tief gebaut werden, so dass   die oberen Zinklagen dünnflüssig bleiben. Der Behälter   stellt sich hierdurch teuer und das erhaltene, verhältnismässig wertlose Eisenzink stellt einen weiteren Verlust dar. Ferner   muss   der Behälter häufig gereinigt werden und die Walzen müssen abgedreht und ebenfalls gereinigt werden.   Der Behälter muss überdies   von den Seiten geheizt werden, wodurch mehr Heizungsmaterialverbrauchtwird. 



   Diese Übelstände sollen durch vorliegende Erfindung beseitigt werden und geschieht 
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   Eisenkasten C,   7 und ein System von Führungsschienen 8, 9 tragen. Von den Walzen ist das Paar 3 direkt mit der   Treibwelle   10 gekuppelt, auf der ein Kettenrad 11 angebracht ist, von welchem kalibrierte Treibketten 12 die Bewegung zu entsprechendon Kettenriidern   13. 14 auf   je eine der paarweise vorhanderen Walzen 4 und 5 führen. Sämtliche Walzen erhalten gleiche Geschwindigkeit. Von den beiden Kasten 6 und 7 ist der Kasten 6, 
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 kommt.

   Dieser braucht daher nicht mit Isoliermatorial innen bekleidet zu werden und wird, trotzdem haltbarer sein, da sich die Risse im Isoliermaterial, durch welche das flüssige Zink dringt, wegen der ungleichen Ausdehnung der Eisonwandung und des   Isoliermatorials   nicht vermeiden lassen. Die Hitze des   Heizmaterials   kann durch die Kesselwandung leichter dem Blei zugeführt werden, als dies bei den bisherigen Konstruktionen der Fall ist, und der Schutz   der Bleioberilächo ausserhalb   der Kästen   C   und 7 ist   äusserst   einfach. 



     Im Kasten ü   ist folgende   Einrichtung getrossfen, um   dem Ansammeln von Eisenzink vorzubeugen. Auf der Oberkante der   FUhrungsschienen   9 ruhen zwei mehrfach durch-   löcherte   Wände aus feuerfesten   Steinen. Diese Zwischenwände   teilen den Zinkkasten in drei Teile, von welchen der mittlere möglichst schmal gemacht wird, und haben weiter den Zweck, Wärme auf das oberhalb liegende Walzenpaar 3 zu übertragen. In den Seiten-   kammern   wird die   Zinkoberfliiche   vor Oxydation durch Holzkohle u. dgl. geschützt.

   Wenn das zu verzinkende Blech durch den Mittelraum   hindurchgeführt   wird, so kommt dasselbe nur mit einer geringen Zinkmenge in   Beruhrung   und reisst dieselbe mit sich, während neues Zink durch die Löcher in den   Zwischenwänden   aus den Seitenkammern nachströmt. 



  Hierdurch wird eine   Anhäufung   von   Eisenzink   im   Mittelraume   vermieden. 



   Die Dicke des   Zinkilberzuges   wird durch den Druck der Walzen 3 geregelt. Die
Walzen können aber auch durch Bürsten ersetzt sein, welche den Überschuss von noch flüssigem Zink abscheiden. Damit das Zink nicht zu rasch erkaltet und auch die Walzen und   Bllrsten   die nötige Wärme behalten, befinden sich oberhalb der Walzen oder Bürsten in Scharnieren bewegliche, mit Asbest odor dgl. isolierte Deckel, welche der kalten Aussenluft den Zutritt zu den Walzen verwehren. 



   Der Arbeitsvorgang ist folgender : Wenn das Blei und das Zink geschmolzen sind und die Chemikalien (Chlorzink und Salmiak) in den Kasten 7 eingelegt sind, wird das erhitzte
Blech in den Trichter 23 eingeführt, von den Walzen 4 ergriffen und im   Bloibade   zwischen den Führungsschienen 8 zu den ganz im Blei liegenden Walzen 5 vorgeschoben. Die
Walzen 5 befördern das Blech zwischen den Führungsschienen 9 und den Wänden 17 durch das Zink zu den oberhalb liegenden Walzen 3, die das fertig verzinkte Blech aus dem Apparat heraus befördern und die Stärke des   Zinküberzuges   durch veränderlichen Druck regeln oder, falls die Walzen durch Bürsten ersetzt sind, den noch nicht erkalteten Zink-   überschuss   abstreichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ausgestaltung an Vorrichtungen zur mechanischen Verzinkung langgestreckter
Gegenstände, welche durch ein Blei- und Zinkbad hindurchgeführt werden, gekennzeichnet durch die Anordnung eines kleineren, in das Bleibad eintauchenden Kastens (6) ohne
Deckel und Boden zur Aufnahme des flüssigen Zinkes, damit dasselbe mit den Wanduugen des grossen zur Aufnahme von Blei dienenden, hauptsächlich eisernen Kessels nicht in
Berührung treten kann. 



   2. Eine Ausführungsform der unter 1 genannten Vorrichtung, gekennzeichnet durch die Teilung des erwähnten Zinkkastens (6) durch   Zwischenwände   in eine enge Durchgangs- kammer und zwei grössere   Seitenbehälter,   aus denen beim Durchgang des Bleches durch die   Mittelkammer   durch Löcher in den Zwischenwänden stets neues Zink in die mittlere
Kammer   nachfliesst.   

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Claims (1)

  1. 3. Eine weitere Ausf@hrungsform der unter 1 und 2 genannten Vorrichtung, gekenn- zeichnet durch die Abschliessung des Zinkkastens (6) und der in diesem befindlichen Teile, sowie der darin enthaltenen Walzen oder Bürsten durch isolierende Deckel, zum Zwecke, die schädliche Einwirkung der kalten Anssenluft fern zu halten, während die zu ver- zinkenden Gegenstände die, die Stärke des Zinküberzuges regelnden Walzen oder Bürsten passieren. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT18369D 1903-04-14 1903-04-14 Ausgestaltung an Vorrichtungen zur mechanischen Verzinkung. AT18369B (de)

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AT18369B true AT18369B (de) 1904-11-25

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