AT183U1 - Verfahren zur behandlung von oberflaechen, insbesondere holzoberflaechen - Google Patents

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AT183U1
AT183U1 AT0801794U AT801794U AT183U1 AT 183 U1 AT183 U1 AT 183U1 AT 0801794 U AT0801794 U AT 0801794U AT 801794 U AT801794 U AT 801794U AT 183 U1 AT183 U1 AT 183U1
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von Oberflächen, insbesondere Holzoberflächen von Körpern. 



  Holzoberflächen   z. B.   von Möbelstücken, Vertäfelungen, Sichtschalungen   od. dgl.   werden üblicherweise entweder gebeizt, wobei die natürliche Maserung des Holzes sichtbar ist, oder mit einer die Maserung des Holzes 
 EMI1.1 
 versehen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, bei Holzoberflächen besondere dekorative Oberflächeneffekte zu erzielen. 



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass von einer Körperoberfläche mit Unebenheiten ausgegangen wird oder an der zu behandelnden Oberfläche Unebenheiten ausgebildet werden, worauf mindestens eine Schicht aus einem polymeren Werkstoff in flüssigem oder pastösem Zustand aufgetragen wird und nach dessen Härtung die Oberfläche spanabhebend so weit flächig geglättet wird, bis die Erhebungen der Unebenheiten der Oberfläche zum Vorschein kommen, wobei gegebenenfalls auch Teile der Erhebungen der unter der bzw. den polymeren Schichten liegenden Körperoberfläche mit abgetragen werden. 



  Die Unebenheiten auf der zu behandelnden Oberfläche werden im ersten Verfahrensschritt des erfindungsgemässen Verfahrens vorzugsweise spanabhebend hergestellt, insbesondere bei Holzoberflächen   z. B.   durch 
 EMI1.2 
 oberfläche von vornherein hinreichend ausgeprägte Unebenheiten aufweist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Die im zweiten Verfahrensschritt aufzutragenden polymeren Schichten können z. B. Lackschichten sein, wobei vorzugsweise in zeitlichen Abständen mehrere verschiedenfarbige polymere Schichten, z. B. Lackschichten, übereinander aufgetragen werden. 



  Das anschliessende spanabhebende Glätten der Oberfläche 
 EMI2.1 
 befindlichen, vorzugsweise verschiedenfarbigen Schichten bzw. die darunterliegende Körperoberfläche freigelegt, wodurch der angestrebte dekorative Effekt in Erscheinung tritt. Bei Holzoberflächen kommt dabei auch wieder die Holzmaserung zum Vorschein. 



  Abschliessend kann die so behandelte Oberfläche noch mit einer transparenten Schutzschicht aus polymerem Werkstoff   z. B.   aus Klarlack überzogen werden. 



  Gegenstand der Erfindung ist somit auch ein Körper, insbesondere ein   Bau-oder Möbelteil   aus Holz bzw. 



  Holzwerkstoff   (z. B.   Spanplatten), dessen Körperoberfläche, vorzugsweise Holzoberfläche mit mindestens einer polymeren Schicht beschichtet ist, wobei zonenweise die Körperoberfläche, vorzugsweise Holzoberfläche, freigelegt ist, und die gesamte Oberfläche gegebenenfalls mit einer durchsichtigen Schicht überzogen ist. 



  Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemässen Körpers besteht darin, dass die Körperoberfläche mit zwei oder mehreren übereinander liegenden polymeren Schichten beschichtet ist, wobei zonenweise sowohl die Körperoberfläche als auch 

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 mindestens eine unter der obersten polymeren Schicht liegende weitere polymere Schicht freigelegt sind. 



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. 



  Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Holzoberfläche mit Maserung vor der erfindungsgemässen Behandlung ; Fig. 



  2 zeigt einen Schnitt gemäss II-II der Fig. 1 im Zustand nach zwei Verfahrensschritten. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Holzoberfläche nach Durchführung der erfindungsgemässen Verfahrensschritte. 



  In Fig. 1 ist ein Ausschnitt der Holzoberfläche   z. B.   eines Bau-oder Möbelteiles mit einer Holzmaserung dargestellt, wobei die Linien 1 die härteren Zonen einer   z. B.   aus Nadelholz (Weichholz) bestehenden Oberflächenschicht veranschaulichen. 



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird nun diese Holzoberfläche   z. B.   sandgestrahlt, wobei sich Unebenheiten bilden, und zwar mit Vertiefungen in den vorderen Zonen der oberflächlichen Holzschicht und Erhebungen in den härteren Zonen. 



  Hierauf werden in zeitlichen Abständen mehrere verschiedenfarbige vorzugsweise undurchsichtige Lackschichten-in Fig. 2 sind dies zwei Lackschichten 2, 3 - übereinander aufgetragen, wobei die zweite Lackschicht 3 nach dem Härten bzw. Trocknen der ersten Lackschicht 2 aufgebracht wird. Mit 4 ist in Fig. 2 die 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   B.bis auf die in Fig. 2 mit A bezeichnete Ebene. Auf diese Weise erscheint wiederum im wesentlichen das Bild der Maserung der Holzoberfläche, von der (gemäss Fig. 1) ausgegangen wurde, jedoch mit zusätzlichen dekorativen Effekten, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Neben den härteren Zonen l'der Holzmaserung bilden sich streifenförmige Muster   2'der   angeschliffenen unteren farbigen Lackschicht 2 (Fig. 2) und dazwischen flächige Muster 
 EMI4.1 
 für die Behandlung von Holzoberflächen eignet, und zwar vor allem zur Herstellung dekorativer Oberflächeneffekte auf Bau-oder Möbelteilen in Vollholzausführung oder furniert, ist das Verfahren grundsätzlich auch auf die Behandlung von Oberflächenschichten aus anderen Werkstoffen (Metall, Kunststoff) geeignet.

Claims (8)

  1. EMI5.1 Holzoberflächen von Körpern, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Körperoberfläche mit Unebenheiten ausgegangen wird oder an der zu behandelnden Oberfläche Unebenheiten ausgebildet werden, worauf mindestens eine Schicht (2, 3) aus einem polymeren Werkstoff in flüssigem oder pastösem EMI5.2 bis die Erhebungen der Unebenheiten der Oberfläche zum Vorschein kommen, wobei gegebenenfalls auch Teile der Erhebungen der unter der bzw. den polymeren Schichten (2, 3) liegenden Körperoberfläche mit abgetragen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unebenheiten auf der zu behandelnden Oberfläche spanab- hebend, z. B. durch Sandstrahlen, Bürsten, Hobeln, Hacken od. dgl., hergestellt weden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Unebenheiten der Oberfläche in zeitlichen Abständen mehrere, vorzugsweise verschiedenfarbige poly- mere Schichten (2, 3), z. B. Lackschichten, aufgetragen werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Holzoberflächen die aufgetragenen polymeren Schichten (2, 3) so weit flächig abgetragen werden, bis die Holzmaserung zum Vorschein kommt.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche nach dem Auftragen und Härten der polymeren Schichten (2, 3) spanabhebend flächig geglättet wird, z. B. durch Anschleifen, Anhobeln, Abziehen mit einer Ziehklinge od. dgl. <Desc/Clms Page number 6>
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche abschliessend mit einer Schicht aus transparentem polymeren Werkstoff, vorzugs- weise Klarlack, überzogen wird.
  7. 7. Körper, insbesondere Bau-oder Möbelteile aus Holz oder Holzwerkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper- EMI6.1 wobei zonenweise die Körperoberfläche (4), vorzugsweise Holzoberfl che, freigelegt ist, und die gesamte Oberfläche gegebenenfalls mit einer durchsichtigen Schicht überzogen ist.
  8. 8. Körper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperoberfläche (4) mit zwei oder mehreren übereinander liegenden polymeren Schichten (2, 3) beschichtet ist, wobei zonenweise sowohl die Körperoberfläche (4) als auch mindestens eine unter der obersten polymeren Schicht (3) liegende weitere polymere Schicht (2) freigelegt sind.
AT0801794U 1993-07-05 1994-05-27 Verfahren zur behandlung von oberflaechen, insbesondere holzoberflaechen AT183U1 (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU2400071A (en) * 1971-01-04 1972-07-06 George Goodin Ivo Improvements in or relating tothe production of surfaced timber
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WO1992018341A1 (en) * 1991-04-22 1992-10-29 Company 'a' Foam Limited Forming moldings with simulated wood grain surfaces

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