AT18406U1 - Haltevorrichtung für Getränkedosen - Google Patents
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Abstract
Haltevorrichtung (1) und Anordnung mehrerer Getränkedosen (2) an einer Haltevorrichtung (1), - wobei die Getränkedosen (2) Standard-Getränkedosen sind, die einen Trinkrand (3) mit einem vorbestimmten Trinkranddurchmesser (4) haben, - wobei die Haltevorrichtung (1) einen plattenförmigen Grundkörper (5) und mehrere am Grundkörper (5) vorgesehene Dosenhalter (6) umfasst, - und wobei die Dosenhalter (6) derart dimensioniert und ausgestaltet sind, dass sie einen Teil einer Steckverbindung mit dem Trinkrand (3) der Getränkedosen (2) bilden können.
Description
HALTEVORRICHTUNG FÜR GETRÄNKEDOSEN
[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für Getränkedosen, eine Anordnung mehrerer Getränkedosen an einer Haltevorrichtung und ein System gemäß den unabhängigen Ansprüchen. Die Haltevorrichtung ist insbesondere auch als Tragevorrichtung ausgebildet.
[0002] Sammel- und Pfandsysteme für Getränkedosen erfordern es, entleerte Dosen zu sammeln und unbeschädigt zu einer Rückgabestelle bzw. zu einem Leergutautomaten zu transportieren. „Unbeschädigt“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Getränkedosen nicht zerdrückt werden dürfen, womit diese bei der Aufbewahrung während des Sammelns relativ viel Platz benötigen. Meist werden Getränkedosen somit in großen Müllsäcken oder Kisten gesammelt und zur Rückgabestelle transportiert. Liegen Dosen ungeordnet in Müllsäcken benötigen sie noch mehr Platz als ohnehin bereits erforderlich. Kisten helfen zwar gegebenenfalls beim geordneten Sammeln, benötigen aber viel Platz, selbst wenn sich nur eine einzige Getränkedose darin befindet.
[0003] Pfandsysteme sind meist dann erfolgreich, wenn die Rückgabe des Leergutes so einfach und rasch wie möglich erfolgen kann. Die Notwendigkeit, Dosen unbeschädigt einzeln in einen Leergutautomaten einlegen zu müssen, ist hierbei nachteilig.
[0004] Ein weiterer Nachteil, der sich bei der Lagerung und beim Transport von Getränkedosen ergibt, ist, dass bei Getränkedosen, im Gegensatz zu Flaschen, die Trinköffnung bzw. der Trinkrand nicht durch einen Verschluss abgedeckt ist. Die Trinkränder von geschlossenen Getränkedosen und auch der mit einer Trinköffnung versehene Dosendeckel sind durch Transport und Lagerung in vielen Fällen verschmutzt. Zusätzlich ergibt sich aus dem Umstand des fehlenden Verschlusses bei der Rückgabe das Problem, dass gegebenenfalls in der Dose verbleibende Getränkereste bei der Sammlung, beim Transport und bei der Rückgabe austreten können, was zu Verschmutzungen führen kann. Einzelne Dosen mit Deckeln zu versehen ist unökologisch und würde dem Grundgedanken eines Pfandsystems zuwiderlaufen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Haltevorrichtung für Getränkedosen zu schaffen, die einfach, effizient und hygienisch ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0007] Offenbart wird eine Haltevorrichtung für eine bestimmte Type von Getränkedosen, nämlich für Standard-Getränkedosen, die einen Trinkrand mit einem vorbestimmten Trinkranddurchmesser haben.
[0008] Es ist vorteilhaft, wenn die Haltevorrichtung einen plattenförmigen Grundkörper und mehrere am Grundkörper vorgesehene Dosenhalter umfasst.
[0009] Bevorzugt sind die Dosenhalter derart dimensioniert und ausgestaltet, dass sie jeweils einen Teil einer Steckverbindung mit dem Trinkrand der Getränkedosen bilden können.
[0010] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Dosenhalter jeweils einen Halterring aufweisen, dessen Halteringdurchmesser derart bemessen ist, dass er zur Bildung einer Steckverbindung durch Umgreifen des Trinkrings einer Type von Getränkedosen mit vorbestimmtem Trinkranddurchmesser geeignet ist.
[0011] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Halteringdurchmesser für 0,5L Getränkedosen zwischen 53 mm und 54 mm beträgt.
[0012] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Halteringdurchmesser für 0,33L Getränkedosen zwischen 53 mm und 54 mm beträgt.
[0013] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Halteringdurchmesser für 0,33L Getränkedosen
zwischen 50 mm und 51 mm beträgt.
[0014] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Halteringdurchmesser für 0,25L Getränkedosen zwischen 50 mm und 51 mm beträgt.
[0015] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Dosenhalter geschlossen deckelförmig und zur Bildung eines dichtenden Deckels für die Getränkedosen ausgebildet sind.
[0016] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Grundkörper und die daran vorgesehenen Dosenhalter fest miteinander verbunden oder einstückig sind.
[0017] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Grundkörper und die daran vorgesehenen Dosenhalter aus einem Kunststoff, insbesondere aus PE oder PP bestehen.
[0018] Gegebenenfalls sind auf beiden Flachseiten des Grundkörpers Dosenhalter vorgesehen.
[0019] Gegebenenfalls sind auf einer der Flachseiten des Grundkörpers Dosenhalter vorgesehen und auf der anderen Flachseite Stapelmittel zum Eingriff in Bodenflächen von Getränkedosen. Die Dosenhalter können gegebenenfalls als Stapelmittel wirken.
[0020] Gegebenenfalls ist mindestens ein Griff vorgesehen ist. Insbesondere ist beidseitig im Randbereich des Grundköpers je ein Griff vorgesehen.
[0021] Gegebenenfalls ist die Haltevorrichtung ein wiederverwendbar und Teil eines Pfandsystems.
[0022] Offenbart wird eine Anordnung mehrerer Getränkedosen an einer Haltevorrichtung.
[0023] Bevorzugt ist die Haltevorrichtung als Tray oder Tablett zur Beförderung und Aufbewahrung mehrerer Getränkedosen ausgebildet. Die die Getränkedosen sind dabei von oben mit ihrem Trinkrand nach unten weisend auf die Haltevorrichtung aufgesteckt.
[0024] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trinkränder der Getränkedosen, wenn sie an die Dosenhalter angesteckt sind, direkt an den Halteringen anliegen und, insbesondere kraftschlüssig, an diesen gehalten werden.
[0025] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die angesteckten Getränkedosen mit einem Getränk gefüllt und verschlossen sind, und die Dosenhalter Schutzkappen zum Schutz vor Verschmutzung der Trinköffnungen und der Trinkränder bilden.
[0026] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die angesteckten Getränkedosen im Wesentlichen leer und geöffnet sind, und die Dosenhalter eine Schutzkappe zum Schutz vor einem Austritt eines gegebenenfalls in der Getränkedose verbleibenden Getränkerests bilden.
[0027] Offenbart wird ein System umfassend mehrere Haltevorrichtungen und mehrere Getränkedosen, wobei die Haltevorrichtungen und die Getränkedosen bevorzugt zu Anordnungen zusammengesetzt sind und umfassend einen Leergutautomaten, der zur Erkennung der Haltevorrichtung und zur Erkennung von gegebenenfalls an die Haltevorrichtung angesteckten Getränkedosen eingerichtet ist.
[0028] Gegebenenfalls können an der Haltevorrichtung Mittel zur Verbindung mit anderen Gegenständen wie beispielsweise zur Verbindung mit PET-Flaschen vorgesehen sein.
[0029] Die Haltevorrichtungen sind jeweils für eine bestimmte Type von Getränkedosen ausgelegt bzw. eingerichtet. Insbesondere sind dies Standard-Getränkedosen.
[0030] Übliche Standard-Getränkedosen umfassen einen zylindrischen Behälter. Dieser Behälter weist an einer Stirnseite eine Bodenfläche auf. Diese Bodenfläche umfasst in der Regel eine Einbuchtung und/oder eine ringförmige Abstellfläche. Der zylindrische Behälter ist mit einem Dosendeckel verschlossen. In dem Dosendeckel befindet sich eingekerbte Kontur zur Bildung einer eine Trinköffnung, die zum Verzehr des Getränks geöffnet werden kann.
[0031] Der Dosendeckel ist mit dem zylindrischen Behälter entlang eines Randes verbunden. In der Regel wird hierfür der zylindrische Behälter an seinem freien Rand gebördelt und nachher mit
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dem Dosendeckel verfalzt. Dadurch entsteht ein mehrlagiger, fester Trinkrand.
[0032] Der Trinkrand weist bevorzugt eine größere Festigkeit auf als beispielsweise der Mantel des zylindrischen Behälters. Der Trinkrand ist bevorzugt kreisrund und weist je nach Type der Getränkedose einen vorbestimmten Durchmesser auf.
[0033] In allen Ausführungsformen ist bevorzugt vorgesehen, dass die Halteringdurchmesser der Halteringe ein gewisses Untermaß gegenüber den Trinkranddurchmessern der Trinkränder der Getränkedosen aufweisen. Dadurch werden die Getränkedosen an den Dosenhaltern gehalten.
[0034] Der Dosenhalter ist insbesondere derart dimensioniert und ausgestaltet, dass eine Getränkedose an diesen angesteckt werden kann. Hierbei wird der Trinkrand der Getränkedose in den Dosenhalter eingesteckt. Dabei wird gegebenenfalls eine Reibkraft überwunden, die in weiterer Folge dazu dient, eine Haltekraft gegen das Ausziehen bzw. das selbsttätige Entfernen der Getränkedose von der Haltevorrichtung zu verhindern.
[0035] Insbesondere ist die Verbindung zwischen der Haltevorrichtung und der Getränkedose eine reibschlüssige Verbindung. Gegebenenfalls kann die Haltevorrichtung bzw. deren Haltering einen Haltefortsatz umfassen, der, wenn eine Getränkedose an die Haltevorrichtung angesteckt ist, hinter den Trinkrand der Getränkedose greift. So ist hinter dem Trinkrand meist eine umlaufende Nut vorgesehen, die in der Regel durch die Falzung des Trinkrands nach außen gebildet ist. In diese Nut kann der Haltefortsatz eingreifen. Auch diese Art der Verbindung ist eine Steckverbindung, die durch reines Uberwinden einer Haltekraft und Abziehen der Getränkedose von der Haltevorrichtung gelöst werden kann. Der Haltering kann auch glatt bzw. zylinderförmig ausgebildet sein, womit die Verbindung zwischen Trinkring und Dosenhalterung rein reibschlüssig ist.
[0036] Die Halteringdurchmesser der Halteringe können je nach Getränkedose innerhalb gewisser Grenzen liegen. Die Grenzen sind insbesondere so zu wählen, dass eine Steckverbindung mit den Getränkedosen hergestellt werden kann. Die Steckverbindung soll manuell hergestellt und wieder gelöst werden können. Etwaige Fertigungstoleranzen müssen hierbei auch berücksichtigt werden.
[0037] Die Dosenhalter sind bevorzugt geschlossen deckelförmig ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Dosenhalter für die Getränkedosen einen geschlossenen Deckel bilden, wenn die Getränkedose an den Dosenhalter angesteckt ist. Insbesondere ist der Haltering des Dosenhalters durch den Grundkörper der Haltevorrichtung verschlossen.
[0038] Die Dichtkontur zur Abdichtung der Verbindung verläuft bevorzugt entlang einer geschlossenen Kontur und entlang des Trinkrings.
[0039] Bevorzugt ist die Haltevorrichtung ein einstückiger Teil, insbesondere ein einstückiger Kunststoffteil. Gegebenenfalls kann auch ein plattenförmiger Grundkörper vorgesehen sein, an dem die Dosenhalter bzw. deren Halteringe angebracht sind. Gegebenenfalls weist der plattenförmige Grundkörper Öffnungen auf. Diese Öffnungen liegen bevorzugt zwischen den einzelnen Dosenhaltern, sodass immer noch ein geschlossener Deckel gebildet werden kann. Bevorzugt ist der Grundkörper eine starre Platte. Insbesondere soll der Grundkörper so starr sein, dass er sich unter der Last daran angebrachter Getränkedosen nicht verformt. Der plattenförmige Grundkörper kann beispielsweise eine Dicke von mehr als 2mm oder von mehr als 3 mm, bevorzugt von mehr als 4 mm oder von mehr als 5 mm aufweisen und aus einem festen Material wie PE oder PP gebildet sein.
[0040] Bevorzugt umfasst die Haltevorrichtung mehrere Dosenhalter. Insbesondere können die Dosenhalter rasterförmig an dem Grundkörper vorgesehen sein. Die Anzahl der Dosenhalter pro Haltervorrichtung kann je nach Anforderung gewählt sein. Beispielsweise können an einer Haltervorrichtung zwischen 2 und 40, gegebenenfalls 4, 6, 8, 12, 16, 20, 24, oder mehr Dosenhalter vorgesehen sein. Die Haltevorrichtung dient bevorzugt in allen Ausführungsformen als mobile Tragevorrichtung zum Transport von Getränkedosen.
[0041] Die Haltevorrichtungen können alternativ in einer Reihe entlang des Grundkörpers ange-
ordnet sein. Insbesondere kann der Grundkörper streifenförmig ausgebildet sein. Grundsätzlich sind auch runde Formen, hexagonale Formen oder andere Formen möglich.
[0042] Gegebenenfalls sind auf beiden Seiten des Grundkörpers Dosenhalter vorgesehen, sodass die Haltevorrichtung auf beiden Seiten Getränkedosen halten kann. Alternativ oder zusätzlich können auf einer Flachseite des Grundkörpers Dosenhalter vorgesehen sein und auf der anderen Flachseite Stapelmittel. Diese Stapelmittel sind dazu geeignet und/oder eingerichtet, die Haltevorrichtung gegenüber Bodenflächen von Getränkedosen zu zentrieren. So kann eine bereits mit Getränkedosen bestückte Haltevorrichtung eine Basis bilden, auf der eine weitere Haltevorrichtung abgestellt wird. Die Stapelmittel zentrieren dabei die weitere Haltevorrichtung gegenüber den Bodenflächen der Getränkedosen. Dadurch können Anordnungen bzw. Haltevorrichtungen stapelbar ausgebildet sein.
[0043] Bevorzugt ist die Haltevorrichtung ein wiederverwendbarer Teil eines Pfandsystems. Wie auch beispielsweise von Flaschenkästen bekannt, können auch die offenbarten Haltevorrichtungen wiederverwendbar sein, wobei bei einer Rückgabe gegebenenfalls ein Pfand ausgezahlt wird.
[0044] Es wird ein System vorgeschlagen, das mehrere Haltevorrichtungen und insbesondere mehrere Anordnungen von Haltevorrichtungen mit Getränkedosen umfasst. Zusätzlich umfasst dieses System einen Leergutautomaten, der herkömmlich ausgebildet sein kann, wobei der Leergutautomat zusätzlich zur Erkennung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung und zur Erkennung von gegebenenfalls an der Haltevorrichtung angesteckten Getränkedosen eingerichtet ist. Diese Adaptierung eines Getränkeautomaten kann rein softwaremäßig erfolgen, wie dies auch für unterschiedliche Gebinde und unterschiedliche Flaschen erfolgt. Dadurch kann, wie beispielsweise auch bei Flaschenkästen, eine vollständig bestückte oder leere Haltevorrichtung bei einem Leergutautomaten zurückgegeben werden.
[0045] In weiterer Folge wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der Figuren weiter beschrieben.
[0046] Fig. 1 zeigt eine schematische Schrägansicht einer Haltevorrichtung bzw. einer Anordnung mit Getränkedosen.
[0047] Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Dosenhalters mit einer angesteckten Getränkedose.
[0048] Fig. 3 zeigt eine schematische Schrägansicht einer möglichen Ausführungsform einer Haltevorrichtung bzw. einer Anordnung mit Getränkedosen.
[0049] Fig. 4 zeigt eine schematische Schrägansicht einer Ausführungsform einer Haltevorrichtung bzw. einer Anordnung mit Getränkedosen.
[0050] Fig. 5 zeigt eine schematische Schrägansicht von zwei gestapelten Anordnungen.
[0051] Fig. 6 zeigt eine schematische Schrägansicht einer möglichen Ausführungsform einer Anordnung.
[0052] Fig. 7 zeigt eine schematische Schrägansicht eines Leergutautomaten mit einer Anordnung.
[0053] Wenn nicht anders angegeben, so entsprechen die Bezugszeichen folgenden Komponenten:
Haltevorrichtung 1, Getränkedose 2, Trinkrand 3, Trinkranddurchmesser 4, Grundkörper 5, Dosenhalter 6, Haltering 7, Halteringdurchmesser 8, Stapelmittel 9, Griff 10, Leergutautomat 11, zylindrischer Behälter 12, Dosendeckel 13, Bodenfläche 14, Haltefortsatz 15, Banderole 16
[0054] Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht einer ersten Ausführungsform einer Haltevorrichtung 1. An der Haltevorrichtung 1 sind mehrere Getränkedosen 2 angesteckt. Zum Verbinden einer Getränkedose 2 mit einer Haltevorrichtung 1 wird der Trinkrand 3 mit einem Dosenhalter 6 der Haltevorrichtung 1 verbunden. Der Dosenhalter 6 bildet dabei einen Teil der Steckverbindung. Den anderen Teil bildet der Trinkrand 3 der Getränkedose 2. Die Haltevorrichtung 1 umfasst mehrere Do-
senhalter 6. Diese sind in dieser Ausführungsform in einem bestimmten Muster an dem Grundkörper 5 der Haltevorrichtung 1 vorgesehen. Zur Halterung der Getränkedosen 2 umfasst der Dosenhalter 6 in der vorliegenden Ausführungsform einen Haltering 7.
[0055] Zum Transport bzw. auch zum Aufhängen der Haltevorrichtung 1 kann diese einen Griff 10 umfassen. Der Griff 10 kann in allen Ausführungsformen eine im Randbereich der Haltevorrichtung 1 bzw. des Grundkörpers 5 vorgesehene Öffnung sein.
[0056] Bei der Ausführungsform der Fig. 1 kann die Haltevorrichtung 1 beidseitig mit Getränkedosen 2 bestückt werden. Zu diesem Zweck weist der Grundkörper 5 auf beiden seiner Flachseiten Dosenhalter 6 auf.
[0057] Bevorzugt sind die Getränkedosen Standard-Getränkedosen mit einem bestimmten Trinkranddurchmesser 4.
[0058] Fig. 2 zeigt eine Getränkedose 2, die zur Verwendung mit der offenbarten Haltevorrichtung geeignet ist. Die Getränkedose 2 weist, gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, einen zylindrischen Behälter 12 auf. Der zylindrische Behälter ist an einer seiner Stirnseiten mit einer Bodenfläche 14 versehen. Diese kann beispielsweise eine ringförmige Abstellfläche umfassen. Auf der anderen Stirnseite ist der zylindrische Behälter 12 mit einem Dosendeckel 13 verschlossen. Der Dosendeckel 13 kann, in herkömmlicher Weise, mit einer Trinköffnung versehen sein, die zum Öffnen beispielsweise aufgebrochen wird.
[0059] Der Dosendeckel ist von einem Trinkrand 3 umgeben, an dem zum Trinken aus der Getränkedose 2 die Lippen angesetzt werden. Der Trinkrand 3 ist bei Standard-Getränkedosen bevorzugt dadurch gebildet, dass der Dosendeckel 13 mit dem zylindrischen Behälter 12 verfalzt wird. Dadurch entsteht ein mehrlagiger, umlaufender Rand. Dieser Rand bzw. der Trinkrand 3 ist meist nach außen umgebogen und bildet dadurch eine umlaufende Ringnut bzw. eine ringförmige Hinterschneidung.
[0060] Der Trinkrand 3 wird bevorzugt dazu verwendet, eine Steckverbindung mit der Haltevorrichtung 1 herzustellen.
[0061] Dazu weist die Haltevorrichtung 1 mindestens einen, bevorzugt mehrere Dosenhalter 6 auf. In Fig. 2 ist eine exemplarische Ausführungsform eines Dosenhalters 6 offenbart, wie er beispielsweise in allen Ausführungsformen eingesetzt werden kann. Die Dosenhalter 6 umfassen jeweils eine Haltering 7 mit einem Halteringdurchmesser 8. Der Trinkrand 3 weist einen Trinkranddurchmesser 4 auf. Die Durchmesser 4, 8 sind nun derart gewählt, dass die Getränkedose 2 an den Dosenhalter 6 angesteckt werden kann und die Getränkedose 2 an der Haltevorrichtung 1 gehalten wird. Dies geschieht insbesondere durch eine reibschlüssige Verbindung bzw. durch ein Aufweiten des Halterings 7 beim Einstecken der Getränkedose 2. Der Dosenhalter 6 ist bevorzugt aus einem Kunststoffmaterial gebildet, das elastische Eigenschaften aufweist. Dies kann eine sichere, gegebenenfalls elastisch vorgespannte, Steckverbindung zwischen der Getränkedose 2 und der Haltevorrichtung 1 begünstigen.
[0062] Der Dosenhalter 6 ist bevorzugt deckelförmig ausgebildet und verschließt dadurch den Dosendeckel 13. Insbesondere werden durch die deckelförmige Ausgestaltung der Trinkrand 3 und die Trinköffnung des Dosendeckels 3 abgedichtet. Bei einer gefüllten, verschlossenen Getränkedose 2 hilft dies, den Trinkrand 3 und den Dosendeckel 13 vor Verschmutzungen zu schützen. Bei der Sammlung und beim Transport von leeren Getränkedosen 2 hilft die deckelförmige Ausgestaltung, das Ausfließen etwaiger Getränkereste aus den Getränkedosen 2 zu verhindern.
[0063] Die deckelförmige Ausgestaltung ist insbesondere dadurch bewirkt, dass der Dosenhalter 6 geschlossen ist. Insbesondere ist der Haltering 7 von dem Grundkörper 5 der Haltevorrichtung 1 verschlossen ist und nur einseitig geöffnet. In die einseitige Öffnung wird dann die Getränkedose 2 eingesteckt, womit der Bereich geschlossen wird.
[0064] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer möglichen Haltevorrichtung 1 bzw. einer Anordnung. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Haltevorrichtung 1 in der üblichen Gebrauchsstellung waagrecht. Der flächige Grundkörper 5 liegt waagrecht und die Getränkedosen
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2 können von oben in die Dosenhalter 6 der Haltevorrichtung 1 aufgesteckt bzw. eingesteckt werden. Zu diesem Zweck umfasst die Haltevorrichtung 2 bevorzugt zwei Griffe 10. Die Griffe 10 sind beidseitig an der Haltevorrichtung 1 angebracht, um die Haltevorrichtung, insbesondere die Anordnung mit den Getränkedosen 2, auf beiden Seiten stabil mit beiden Armen tragen zu können. Grundsätzlich kann aber alternativ auch nur ein Griff 10 vorgesehen sein.
[0065] Bei dieser Ausführungsform der Haltevorrichtung 1 sind bevorzugt nur an einer Seite des Grundkörpers 5 Dosenhalter 6 vorgesehen. Die restlichen Komponenten der Haltevorrichtung 1 können den Komponenten aus Fig. 1 entsprechen.
[0066] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Haltevorrichtung 1, insbesondere die Haltevorrichtung aus Fig. 3. Bei dieser Haltevorrichtung 1 sind an einer Seite des Grundkörpers 5 Dosenhalter 6 angebracht, an denen Getränkedosen 2 aufgesteckt sind. Auf der anderen Flachseite des Grundkörpers 5 sind Stapelmittel 9 vorgesehen. Diese Stapelmittel 9 erlauben eine Stapelung der Anordnung mit einer weiteren Anordnung, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die Stapelmittel 9 sind dabei derart ausgestaltet, dass sie eine Zentrierung mit einer Bodenfläche 14 einer Getränkedose 2 ermöglichen. Ist eine Haltevorrichtung 1 mit Getränkedosen 2 bestückt, so ragen diese mit ihren Bodenflächen 14 von der Haltevorrichtung 1 ab und in dieser Ausführungsform nach oben. Auf diese durch die Bodenflächen 14 gebildete Basis kann dann eine weitere Haltevorrichtung 1 angesetzt werden. Die Haltevorrichtung 1 ist durch ihre Stapelmittel 9 an den Bodenflächen 14 der darunterliegenden Anordnung zentriert. In weiterer Folge kann auch die obere Haltevorrichtung 1 mit Getränkedosen 2 bestückt werden.
[0067] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Haltevorrichtung 1 bzw. einer Anordnung mit Getränkedosen 2. In dieser Ausführungsform sind die Getränkedosen 2 durch eine Banderole 16 seitlich eingefasst. Alternativ kann auch statt einer Banderole 16 ein Steg vorgesehen sein, der eine seitliche Begrenzung der Haltevorrichtung 1 bildet. Die restlichen Komponenten der Haltevorrichtung 1 aus Fig. 6 können analog zu der Haltevorrichtung aus Fig. 2, Fig. 3 oder Fig. 4 ausgebildet sein.
[0068] Fig. 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Leergutautomaten 11 mit einer Anordnung bzw. einer Haltevorrichtung 1 mit aufgesteckten Getränkedosen 2.
[0069] Bevorzugt wird durch die offenbarte Anordnung und die offenbarte Haltevorrichtung ein System gebildet, bei dem eine wiederverwendbare Haltevorrichtung 1 mit Getränkedosen 2 bestückt in einem Leergutautomaten 11 zurückgegeben werden kann, um beispielsweise ein Pfand zu erhalten. Gegebenenfalls kann die Haltevorrichtung 1 auch leer, also ohne Getränkedosen 2, zurückgegeben werden, um ein Pfand für die Haltevorrichtung 1 zurückzubekommen.
[0070] Der Leergutautomat 11 kann dabei herkömmlich ausgestaltet sein und muss nur zur Erkennung der offenbarten Haltevorrichtung 1 bzw. der offenbarten Anordnung angepasst werden. Dies geschieht beispielsweise durch Anpassung der Software des Leergutautomaten 11. Insbesondere umfassen Leergutautomaten 11 optische Sensoren bzw. Bildaufnahmeeinrichtungen, die erkennen, um welches Leergut es sich handelt. Die Steuerung des Leergutautomaten 11 kann an die offenbarte Haltevorrichtung 1 und Getränkedosen 2 angepasst werden.
Claims (1)
- Ansprüche1. Haltevorrichtung (1) für eine bestimmte Type von Getränkedosen (2), nämlich für StandardGetränkedosen, die einen Trinkrand (3) mit einem vorbestimmten Trinkranddurchmesser (4) haben,- wobei die Haltevorrichtung als mobile Tragevorrichtung zum Transport der Getränkedosen (2) ausgebildet ist,- wobei die Haltevorrichtung (1) einen plattenförmigen Grundkörper (5) und mehrere am Grundkörper vorgesehene Dosenhalter (6) umfasst,- wobei die Dosenhalter (6) derart dimensioniert und ausgestaltet sind, dass sie jeweils einen Teil einer Steckverbindung mit dem Trinkrand (3) der Getränkedosen (2) bilden können.2. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- dass die Dosenhalter (6) jeweils einen Halterring (7) aufweisen, dessen Halteringdurchmesser (8) derart bemessen ist, dass er zur Bildung einer Steckverbindung durch Umgreifen des Trinkrings (3) einer Type von Getränkedosen (2) mit vorbestimmtem Trinkranddurchmesser (4) geeignet ist,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,5L Getränkedosen (2) zwischen 53 mm und 54 mm beträgt,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,33L Getränkedosen (2) zwischen 53 mm und 54 mm oder zwischen 50 mm und 51 mm beträgt,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,25L Getränkedosen (2) zwischen 50 mm und 51 mm beträgt.3. Haltevorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosenhalter (6) geschlossen deckelförmig und zur Bildung eines dichtenden Deckels für die Getränkedosen (2) ausgebildet sind.4. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (5) und die daran vorgesehenen Dosenhalter (6) fest miteinander verbunden oder einstückig sind.5. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (5) und die daran vorgesehenen Dosenhalter (6) aus einem Kunststoff, insbesondere aus PE oder aus PP bestehen.6. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, - dass auf beiden Flachseiten des Grundkörpers (5) Dosenhalter (6) vorgesehen sind, - und/oder dass auf einer der Flachseiten des Grundkörpers (5) Dosenhalter (6) vorgesehen sind und auf der anderen Flachseite Stapelmittel (9) zum Eingriff in Bodenflächen (14) von Getränkedosen (12).7. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, - dass mindestens ein Griff (10) vorgesehen ist, - insbesondere dass beidseitig im Randbereich des Grundköpers (5) je ein Griff (10) vorgesehen ist.8. Haltevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) ein wiederverwendbar und Teil eines Pfandsystems ist.9. Anordnung mehrerer Getränkedosen (2) an einer Haltevorrichtung (1), wobei die Haltevorrichtung (1) insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist, - wobei die Getränkedosen (2) Standard-Getränkedosen sind, die einen Trinkrand (3) mit einem vorbestimmten Trinkranddurchmesser (4) haben, - wobei die Haltevorrichtung (1) einen plattenförmigen Grundkörper (5) und mehrere am Grundkörper (5) vorgesehene Dosenhalter (6) umfasst, - und wobei die Dosenhalter (6) derart dimensioniert und ausgestaltet sind, dass sie einen Teil einer Steckverbindung mit dem Trinkrand (3) der Getränkedosen (2) bilden können.11.12.13.14.15.16.17.18.19.20.AT 18 406 U1 2025-02-15. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,- dass die Dosenhalter (6) jeweils einen Halterring (7) aufweisen, dessen Halteringdurchmesser (8) derart bemessen ist, dass er zur Bildung einer Steckverbindung durch Umgreifen des Trinkrings (3) der Getränkedose (2) geeignet ist,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,5L Getränkedosen (2) zwischen 53 mm und 54 mm beträgt,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,33L Getränkedosen (2) zwischen 53 mm und 54 mm oder zwischen 50 mm und 51 mm beträgt,- insbesondere dass der Halteringdurchmesser (8) für 0,25L Getränkedosen (2) zwischen 50 mm und 51 mm beträgt.Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosenhalter (6) geschlossen deckelförmig ausgebildet sind und jeweils einen dichtenden Deckel für eine angesteckte Getränkedose (2) bilden.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, der Grundkörper (5) und die daran vorgesehenen Dosenhalter (6) fest miteinander verbunden oder einstückig sind.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, der Grundkörper (5) und die daran vorgesehenen Dosenhalter (6) aus einem Kunststoff, insbesondere aus PE oder aus PP bestehen.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet,- dass auf beiden Flachseiten des Grundkörpers (5) Dosenhalter (6) vorgesehen sind,- und/oder dass auf einer der Flachseiten des Grundkörpers (5) Dosenhalter (6) vorgesehen sind und auf der anderen Flachseite Stapelmittel (9) zum Eingriff in Bodenflächen (14) von Getränkedosen (2).Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,- dass die Anordnung stapelbar ausgebildet ist, wobei die Stapelmittel (9) zur Auflage und Zentrierung an den Bodenflächen (14) der Getränkedosen (2) einer benachbarten Anordnung eingerichtet sind.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, - dass am Grundkörper (5) mindestens ein Griff (10) vorgesehen ist, - insbesondere dass beidseitig an dem Grundköper (5) je ein Griff (10) vorgesehen ist.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (1) als Tray oder Tablett zur Beförderung und Aufbewahrung mehrerer Getränkedosen (2) ausgebildet ist, wobei die Getränkedosen (2) von oben mit ihrem Trinkrand (3) nach unten weisend auf die Haltevorrichtung (1) aufgesteckt sind.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trinkränder (3) der Getränkedosen (2), wenn sie an die Dosenhalter (6) angesteckt sind, direkt an den Halteringen (7) anliegen und, insbesondere kraftschlüssig, an diesen gehalten werden.Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet,- dass die angesteckten Getränkedosen (2) mit einem Getränk gefüllt und verschlossen sind, und die Dosenhalter (6) Schutzkappen zum Schutz vor Verschmutzung der Trinköffnungen und der Trinkränder (3) bilden,- und/oder dass die angesteckten Getränkedosen (2) im Wesentlichen leer und geöffnet sind, und die Dosenhalter (6) eine Schutzkappe zum Schutz vor einem Austritt eines gegebenenfalls in der Getränkedose (2) verbleibenden Getränkerests bilden.System umfassend:- mehrere Haltevorrichtungen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8- und mehrere Getränkedosen (2), wobei die Haltevorrichtungen (1) und die Getränkedosen (2) bevorzugt zu Anordnungen nach einem der Ansprüche 9 bis 19 zusammengesetzt sind,- und umfassend einen Leergutautomaten (11), der zur Erkennung der Haltevorrichtung (1) und zur Erkennung von gegebenenfalls an die Haltevorrichtung (1) angesteckten Getränkedosen (2) eingerichtet ist.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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2024
- 2024-08-20 AT ATGM50103/2024U patent/AT18406U1/de unknown
- 2024-08-20 WO PCT/AT2024/060315 patent/WO2026015912A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2026015912A1 (de) | 2026-01-22 |
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