AT18506U1 - Vorrichtung zur Profilierung - Google Patents
Vorrichtung zur ProfilierungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D13/00—Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
- B21D13/04—Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling
- B21D13/045—Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling the corrugations being parallel to the feeding movement
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D3/00—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
- E04D3/40—Slabs or sheets locally modified for auxiliary purposes, e.g. for resting on walls, for serving as guttering; Elements for particular purposes, e.g. ridge elements, specially designed for use in conjunction with slabs or sheets
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Abstract
Vorrichtung (1) zur Profilierung eines Rillenverbinders mit einer Unterwalze (2, 2') und einer Oberwalze (3, 3'), die über eine Antriebsvorrichtung (30) rotierbar sind, sowie einer Einschubvorrichtung (4), über die ein Rohling einem zwischen der Unterwalze (2, 2') und der Oberwalze (3, 3') ausgebildeten Spalt (10) zuführbar ist, wobei die Unterwalze (2) und die Oberwalze (3) zumindest abschnittsweise halbwellenförmig gewellt sind, wobei aufeinanderfolgende Wellentäler (11, 13) und Scheitelpunkte (12, 14) ausgebildet 25 sind, und dass die Wellung der Unterwalze (2) und die Wellung der Oberwalze (3) in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, sodass die Wellentäler (11) der Oberwalze (3) den Scheitelpunkten (14) der Unterwalze (2) gegenüberliegen und umgekehrt.
Description
Ss N
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Profilierung eines Rillenverbinders mit einer Unterwalze und einer Oberwalze, die über eine Antriebsvorrichtung rotierbar sind, sowie einer Einschubvorrichtung, über die ein Rohling einem zwischen der Unterwalze und der Oberwalze ausgebildeten Spalt zuführbar ist.
[0002] Stoßausbildungen mit in der Unterkonstruktion angebrachten Rillenverbindern kommen bei sämtlichen Abdeckungen wie z.B. Attika, Gesimse, Fensterbank, First etc. zum Einsatz und bieten viele Vorteile. Sie sind regensicher, es sind keine weiteren Abdichtungsmaßnahmen erforderlich, sie ermöglichen einen Dehnungsausgleich und erlauben eine schnelle und einfache Montage.
[0003] Bisher gibt es jedoch Rillenverbinder nur als fertiges Produkt zu kaufen, wodurch sich höhere Kosten und bestimmte Einschränkungen hinsichtlich des verwendeten Materials ergeben.
[0004] Eine Herstellung mittels einer bekannten Biegemaschine erfordert mehrere Arbeitsschritte und ist sehr zeitaufwändig.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die es dem Anwender ermöglicht, einen Rillenverbinder zeitsparend und mit niedrigen Kosten selbst herzustellen und dabei die Möglichkeit der freien Materialauswahl zu haben.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Unterwalze und die Oberwalze zumindest abschnittsweise halbwellenförmig gewellt sind, wobei aufeinanderfolgende Wellentäler und Scheitelpunkte ausgebildet sind, und dass die Wellung der Unterwalze und die Wellung der Oberwalze in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, sodass die Wellentäler der Oberwalze den Scheitelpunkten der Unterwalze gegenüberliegen und umgekehrt.
[0007] Auf diese Weise kann ein frei wählbares Ausgangsmaterial, wie Aluminium, Zink, Kupfer, Stahlblech, Edelstahl etc. das aus einem Dickenbereich z.B. 0,5 mm bis 1,5 mm, auswählbar ist, verwendet und nach Bedarf sofort an der Baustelle oder in einer Werkstätte hergestellt werden. Um zum Einsatz zu gelangen, muss - wie bei handelsüblichen Rillenverbindern auch - nur noch ein zusätzlicher Abkantschritt durchgeführt werden. Die durch die halbwellenförmige Gestaltung der Unterwalze und der Oberwalze erzielbare kantige Zick-Zack-Form des Rillenverbinders ergibt eine sehr gute Ableitung des anfallenden Regenwassers. Die Herstellung ist einfach und erfolgt in einem einzigen Durchlauf, da die Walzen die Geometrie des Rillenverbinders vorgeben, und benötigt kein zusätzliches Fachwissen.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Unterwalze und die Oberwalze jeweils einen ungewellten Mittelbereich aufweisen, die einander gegenüberliegend ausgebildet sind. Diese glatten Mittelbereiche erzeugen rillenfreie Vertiefungen im Rillenverbinder, die im StoRbereich mehr Wasser ableiten können und bieten darüber hinaus den Vorteil, dass im fertigen Stoßbereich keine Rillen zu sehen sind, die durch Fehlorientierungen einen störenden Eindruck beim Betrachter hervorrufen können.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Länge der Unterwalze und der Oberwalze jeweils 254 mm oder 336 mm betragen. Diese Abmessungen haben sich in der Praxis als sehr vorteilhaft erwiesen, sie können im Rahmen der Erfindung aber nach Bedarf angepasst werden.
[0010] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Durchmesser - gemessen an den Scheitelpunkten - der Unterwalze und der Oberwalze jeweils im Bereich von 51 mm bis 59 mm liegen, vorzugsweise 55,65 mm betragen. Diese Walzendimensionierung bietet den Vorteil einer sehr genauen und raschen Ausführung des Sickenvorganges des zugeführten Rohlings. Es kann auch eine andere Walzendimensionierung gewählt werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der Spalt zwischen der Unterwalze und der Oberwalze - gemessen zwischen jeweiligen Scheitelpunkten - im Bereich von 1,0 mm bis 2,0 mm liegen, vorzugsweise 1,65 mm betragen.
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[0012] Diese Dimensionierung des Spaltes zwischen der Unterwalze und der Oberwalze ergibt für die üblichen Stärken der Blechrohlinge eine sehr wirkungsvolle Bearbeitung und ermöglicht eine zuverlässige Gestaltung des Rillenverbinderprofils. Der Spalt kann aber auch andere Maße aufweisen.
[0013] Weiters hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass gemäß einer weiteren möglichen Ausführungsform der Erfindung der Abstand (a) zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Scheitelpunkten in Längsrichtung 25 mm beträgt. Dieser Abstand ermöglicht eine ausreichend hohe Anzahl an Rillen beim herzustellenden Rillenverbinder, um Regenwasser abzuleiten, ohne dadurch die Unterkonstruktion zu beeinträchtigen. Der Abstand (a) kann im Rahmen der Erfindung auch anders gewählt werden.
[0014] Eine besonders bevorzugte Form der Halbwellen kann darin bestehen, dass die Halbwellen kreissegmentförmig ausgebildet sind, wobei der zugehörige Kreisradius R 28 mm beträgt. Im Rahmen der Erfindung können aber auch andere Kreisradien zum Einsatz gelangen.
[0015] Weiters betrifft die Erfindung einen profilierten Rillenverbinder, der eine sehr einfache und schnelle Herstellung ermöglichen soll und zugleich eine sehr gute Optik des Stoßbereiches erzeugt. Auch die Regensicherheit soll erhöht sein und Materialaufdoppelungen vermieden werden.
[0016] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, dass ein unprofilierter, ebener Mittelsteg ausgebildet ist, der im Stoßbereich von Abdeckungen eine sehr ansprechende Optik erzeugt und zugleich auch große Wassermengen sicher ableitet. Weitere Vorteile ergeben sich aus der dabei entstehenden Vertiefung des Mittelsteges, wodurch es zu keinen Materialaufdoppelungen durch Umkantungen an den Enden der Abdeckungen kommen kann und diese sich frei ausdehnen können, wodurch Aufwölbungen und Materialspannungen vermieden werden. Auch ergibt sich eine verbesserte Regensicherheit, da der Wind durch die Vertiefung und die plane Ausführung des Mittelsteges weniger Angriffsfläche hat.
[0017] In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zumindest abschnittsweise Längsrillen mit einem Zick-Zack-Profil ausgebildet sind, welches einerseits eine hohe Ableitkapazität für anfallendes Regenwasser aufweist und zugleich eine stabile Auflage auf der Unterkonstruktion gewährleistet. Die Herstellung dieses Profils mit erfindungsgemäßem unprofilierten Mittelsteg kann auf einfache Weise mit der erfindungsgemäßen Profilierungsvorrichtung durchgeführt werden.
[0018] Eine mögliche Ausführungsform kann darin bestehen, dass die Breite (M) des Mittelbereiches im Bereich von 65 mm bis 99 mm ist, vorzugsweise 82 mm beträgt, wodurch sich für übliche Anwendungsfälle eine sehr gute Einsetzbarkeit erzielen lässt. Die Breite (M) kann je nach Bedarf auch andere Dimensionen aufweisen.
[0019] Weiters kann die Breite (B) des Rillenverbinders 250 mm oder 333 mm betragen, sodass dieser mit einer erfindungsgemäß en Profilierungsvorrichtung leicht herstellbar ist. Die Breite (B) kann je nach Bedarf auch andere Dimensionen aufweisen.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei
[0021] Fig.1 und 2 jeweils eine Schrägansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Profilierungsvorrichtung;
[0022] Fig. 3 bis 6 Draufsichten auf Ausführungsformen von Walzenpaaren für die erfindungsgemäße Profilierungsvorrichtung;
[0023] Fig.7 bis 10 Querschnitte von unterschiedlichen Ausführungsformen von Rillenverbindern, die durch die erfindungsgemäße Profilierungsvorrichtung herstellbar sind und
[0024] Fig.11 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rillenverbinders zusammen mit einer Abdeckung und Stoßausbildung.
[0025] Alle nachfolgend angegebenen Dimensionen sind im Rahmen der Erfindung variierbar
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und stellen keine Einschränkung des Schutzbereiches dar.
[0026] Fig.1, 2 und 5 zeigen eine Vorrichtung 1 zur Profilierung eines (nicht dargestellten) Rillenverbinders mit einer Unterwalze 2’ und einer Oberwalze 3”, die in Fig.1 hinter einer Abdeckwand 71 eines Gehäuses 31 verborgen ist, die in Fig.2 entfernt worden ist. Die Unterwalze 2’ und die Oberwalze 3’ sind parallel angeordnet und rotierbar gelagert, wobei ihre Drehbewegungen auf bekannte Weise miteinander gekoppelt sind.
[0027] Die Unterwalze 2’ und die Oberwalze 3° sind über eine Antriebsvorrichtung 30 rotierbar, die in Fig.1 nur teilweise sichtbar ist, Zahnräder 99 sind Teil davon. In Fig.2 ist eine Handkurbel 5 vorgesehen, mit der die Antriebsvorrichtung 30 betätigbar ist. Alternativ kann auch eine Bohrmaschine oder ein anderer Motor als Antriebsquelle für die Antriebsvorrichtung 30 dienen, wobei zu diesem Zweck ein passender Adapter zwischengeschaltet wird.
[0028] Weiters ist eine Einschubvorrichtung 4 ausgebildet, über die ein nicht dargestellter Rohling, z.B. ein Metallblech, einem zwischen der Unterwalze 2’ und der Oberwalze 3’ ausgebildeten Spalt 10 (Fig.5) zuführbar ist.
[0029] Die Unterwalze 2’ und die Oberwalze 3’ sind erfindungsgemäß abschnittsweise halbwellenförmig gewellt, wobei aufeinanderfolgende Wellentäler 11 bzw. 13 und Scheitelpunkte 12 bzw. 14 ausgebildet sind, wobei die Wellung der Unterwalze 2’ und die Wellung der Oberwalze 3’ in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, sodass die Wellentäler 11 der Oberwalze 3’ den Scheitelpunkten 14 der Unterwalze 2° gegenüberliegen und umgekehrt (Fig.5), somit die Wellentäler 13 der Unterwalze 2’ den Scheitelpunkten 12 der Oberwalze 3’ gegenüberliegen.
[0030] Die Unterwalze 2’ und die Oberwalze 3’ weisen jeweils einen ungewellten Mittelbereich 20 bzw. 21 auf, die einander gegenüberliegend ausgebildet sind und die einen entsprechenden rillenfreien Mittelbereich des herzustellenden Rillenverbinders bewirken. Die Mittelbereiche 20, 21 sind mittig angeordnet, können aber auch gegenüber der Mitte versetzt angeordnet sein.
[0031] Die Länge L der Unterwalze 2’ und der Oberwalze 3° beträgt jeweils 254 mm (Ausführungsbeispiel Fig. 5).
[0032] Weiters beträgt der Durchmesser d - gemessen an den Scheitelpunkten 12 bzw. 14 - der Unterwalze 2’ und der Oberwalze 3’ 55,65 mm (Ausführungsbeispiel Fig.5).
[0033] Weiters beträgt der Spalt 10 zwischen der Unterwalze 2’ und der Oberwalze 3’ - gemessen zwischen jeweiligen Scheitelpunkten 12, 14 - 1,65 mm (Ausführungsbeispiel Fig.5).
[0034] Der Abstand a zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Scheitelpunkten in Längsrichtung beträgt 25 mm (Ausführungsbeispiel Fig.5).
[0035] Die Halbwellen der Unterwalze 2° und der Oberwalze 3’ sind kreissegmentförmig ausgebildet, wobei der zugehörige Kreisradius R 28 mm beträgt (Ausführungsbeispiel Fig.5).
[0036] Fig.6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Walzenpaars aus Unterwalze und Oberwalze 2”, 3’ mit jeweils einem rillenfreien Mittelbereich 20, 21 und mit einer Länge L von 336 mm und die zugehörigen Wellentäler und Scheitelpunkte.
[0037] Fig.3 und 4 zeigen Ausführungsformen von Walzenpaaren aus Unterwalze 2 und Oberwalze 3 mit durchgehenden halbwellenförmigen Wellungen, die Wellentäler 11 und Scheitelpunkte 12 der Oberwalze 3 aufweisen, die gegenüber den Wellentälern 13 und Scheitelpunkten 14 der Unterwalze 2 in Längsrichtung um eine halbe Wellenlänge versetzt sind, sodass Wellentäler 13 den Scheitelpunkten 11 gegenüberliegen. Die Länge L des Walzenpaars 2,3 in Fig.3 beträgt 254 mm und die Länge L des Walzenpaars 2,3 in Fig.4 beträgt 336 mm. Mit den Walzenpaaren 2, 3 der Ausführungsformen gemäß Fig.3 und 4 können Rillenverbinder mit durchgehender Rillierung hergestellt werden (Fig. 7, 8).
[0038] Fig.7 bis 10 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen von Rillenverbindern, wie sie mit der erfindungsgemäß en Profilierungsvorrichtung hergestellt werden.
[0039] Fig.7 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rillenverbinders 41 mit
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Längsrillen 47 zur Wasserableitung, die mit einem Zick-Zack-Profil ausgebildet sind. Die Breite B des Rillenverbinders 41 ist in dieser Ausführungsform mit 250 mm ausgebildet. Die Höhe H zwischen dem Rillengrund und dem Rillenscheitel beträgt 1,6 mm. Der Abstand Z zwischen zwei Rillenscheiteln beträgt 25 mm.
[0040] Der in Fig. 7 gezeigte Rillenverbinder 41 kann durch das in Fig.3 gezeigten Walzenpaar 2, 3 hergestellt werden.
[0041] Die in Fig.8 gezeigte weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rillenverbinders 41 weist eine Breite B von 333 mm bei einer Höhe H von 1,6 mm auf und kann durch das in Fig.4 gezeigte Walzenpaar 2, 3 hergestellt werden.
[0042] Fig.9 zeigt eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Rillenverbinders 42 mit einer Breite B von 250 mm, die erfindungsgemäß mit einem unprofilierten, ebenen Mittelsteg 50 ausgestattet ist, der eine Breite M von z.B. 50 mm aufweist. Das Verhältnis B/M ist 1/5. Der Mittelsteg 50 ist gegenüber Scheitelpunkten 48 der Rillen 47 vertieft. Die Breite M kann im Rahmen der Erfindung variieren. Der Mittelsteg 50 dient der besseren Ableitung von Regenwasser und einer Verbesserung der Optik.
[0043] Links und rechts dieses Mittelbereiches 50 sind Längsrillen 47 mit einem Zick-Zack-Profil (Höhe H z.B. 1,6 mm) ausgebildet. Die Breite B ist in dieser Ausführungsform mit z.B. 250 mm ausgebildet.
[0044] In der weiteren Ausführungsform gemäß Fig.10 beträgt die Breite B 333 mm des erfindungsgemäßen Rillenverbinders 42 und die Breite M des Mittelsteges beträgt 82 mm. Das Verhältnis B/M ist ca 1/3. Der Rillenscheitelabstand Z beträgt so wie in der Ausführungsform gemäß Fig.9 25 mm, kann aber auch anders gewählt werden. B/M ist daher bevorzugt in einem Bereich zwischen 1/5 und 1/3.
[0045] Fig.11 zeigt einen fertigen Stoß von Außenabdeckungen 70, 71 z.B. aus Blech, mit dem darunter angeordneten Rillenverbinder 42, der den vertieften, glatten Mittelsteg 50 aufweist, der bei Draufsicht von oben eine bessere Optik für den Betrachter ergibt im Vergleich zu bekannten Rillenverbindern, die durchgehend Rillen aufweisen, bei denen es zu sichtbaren, störenden Fehlorientierungen gegenüber dem Stoßspalt kommen kann.
[0046] Da im Bereich der Stoßausbildung auch Umkantungen 80, 81 der Außenabdeckungen 71, 72 ausgebildet sind, finden diese im vertieften Mittelsteg 50 Platz, sodass eine Materialaufdoppelung und damit verbundene Spannungen vermieden werden, da die Umkantungen 80, 81 sich unter Temperatureinfluss spannungsfrei ausdehnen bzw. bewegen können. Auch hat der Wind bei Regenfall weniger Angriffsfläche.
Claims (11)
1. Vorrichtung (1) zur Profilierung eines Rillenverbinders mit einer Unterwalze (2, 2’) und einer Oberwalze (3, 3), die über eine Antriebsvorrichtung (30) rotierbar sind, sowie einer Einschubvorrichtung (4), über die ein Rohling einem zwischen der Unterwalze (2, 2’) und der Oberwalze (3, 3’) ausgebildeten Spalt (10) zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterwalze (2, 2’) und die Oberwalze (3, 3°) zumindest abschnittsweise halbwellenförmig gewellt sind, wobei aufeinanderfolgende Wellentäler (11, 13) und Scheitelpunkte (12, 14) ausgebildet sind, und dass die Wellung der Unterwalze (2, 2°) und die Wellung der Oberwalze (3, 37) in Längsrichtung zueinander versetzt angeordnet sind, sodass die Wellentäler (11) der Oberwalze (3, 3’) den Scheitelpunkten (14) der Unterwalze (2, 2°) gegenüberliegen und umgekehrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterwalze (2, 2°) und die Oberwalze (3, 3’) jeweils einen ungewellten Mittelbereich (20, 21) aufweisen, die einander gegenüberliegend ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L) der Unterwalze (2) und der Oberwalze (3) jeweils 254 mm oder 336 mm beträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser gemessen an den Scheitelpunkten (12, 14) - der Unterwalze (2) und der Oberwalze (3) jeweils im Bereich von 51 mm bis 59 mm liegt, vorzugsweise 55,65 mm beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (10) zwischen der Unterwalze (2) und der Oberwalze (3) - gemessen zwischen jeweiligen Scheitelpunkten (12, 14) - im Bereich von 1,5 mm bis 1,7 mm liegt, vorzugsweise 1,65 mm beträgt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Scheitelpunkten in Längsrichtung 25 mm beträgt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbwellen der Unterwalze (2, 2’) und der Oberwalze (3, 3°) kreissegmentförmig ausgebildet sind, wobei der zugehörige Kreisradius R 28 mm beträgt.
8. Profilierter Rillenverbinder (42), dadurch gekennzeichnet, dass ein unprofilierter, ebener Mittelsteg (50) ausgebildet ist.
9. Rillenverbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest abschnittsweise Längsrillen (47) mit einem Zick-Zack-Profil ausgebildet sind.
10. Rillenverbinder nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (M) des Mittelsteges (50) im Bereich von 65 mm bis 99 mm, bei einer Breite (B) des Rillenverbinders von 333 mm ist, vorzugsweise 82 mm oder 30 mm bis 70 mm, vorzugsweise 50mm, bei einer Breite (B) des Rillenverbinders von 250 mm, beträgt.
11. Rillenverbinder nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Rillenverbinders 250 mm oder 333 mm beträgt.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM60/2024U AT18506U1 (de) | 2024-08-06 | 2024-08-06 | Vorrichtung zur Profilierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM60/2024U AT18506U1 (de) | 2024-08-06 | 2024-08-06 | Vorrichtung zur Profilierung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18506U1 true AT18506U1 (de) | 2025-07-15 |
Family
ID=96344657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM60/2024U AT18506U1 (de) | 2024-08-06 | 2024-08-06 | Vorrichtung zur Profilierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18506U1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1571272A1 (de) * | 2004-03-02 | 2005-09-07 | Rheinzink GmbH & Co. KG | Kopfabdeckung für eine Mauer |
| GR1005739B (el) * | 2006-09-18 | 2007-11-26 | Σταυρος Παναγιωτη Γεφυροπουλος | Ραουλομηχανη διαμορφωσης ενισχυμενων προφιλ σκελετου ξηρας δομησης, μεθοδος παραγωγης και ενισχυμενα προφιλ σκελετου ξηρας δομησης |
-
2024
- 2024-08-06 AT ATGM60/2024U patent/AT18506U1/de unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1571272A1 (de) * | 2004-03-02 | 2005-09-07 | Rheinzink GmbH & Co. KG | Kopfabdeckung für eine Mauer |
| GR1005739B (el) * | 2006-09-18 | 2007-11-26 | Σταυρος Παναγιωτη Γεφυροπουλος | Ραουλομηχανη διαμορφωσης ενισχυμενων προφιλ σκελετου ξηρας δομησης, μεθοδος παραγωγης και ενισχυμενα προφιλ σκελετου ξηρας δομησης |
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