AT18517U1 - Schutzhelm mit einer Adaptervorrichtung - Google Patents
Schutzhelm mit einer AdaptervorrichtungInfo
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- AT18517U1 AT18517U1 ATGM50117/2024U AT501172024U AT18517U1 AT 18517 U1 AT18517 U1 AT 18517U1 AT 501172024 U AT501172024 U AT 501172024U AT 18517 U1 AT18517 U1 AT 18517U1
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- A42B3/04—Parts, details or accessories of helmets
- A42B3/0406—Accessories for helmets
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm (1), mit einer Helmschale (2) und einer darin angeordneten eine Tragstruktur (3), sowie zumindest einer Adaptervorrichtung (4), die zur Aufnahme von zumindest einem bezüglich der Helmschale (2) außenliegend angeordneten Funktionselement (5) für den Schutzhelm (1) ausgebildet ist. Die Adaptervorrichtung (4) ist mittels einer Rastvorrichtung (6) an der Helmschale (2) befestigt, wobei die Rastvorrichtung (6) mittels einer Verschiebung der Adaptervorrichtung (4) gegenüber der Helmschale (2) entlang einer Betätigungsrichtung (8) in Richtung eines Gesichtsbereiches des Schutzhelmes (1) und/oder nach oben, in einen oberen Deckenbereich des Schutzhelmes entriegelbar ist, sodass die Adaptervorrichtung (4) zusammen mit einen aufgenommenen Funktionselement (5) von der Helmschale (2) abnehmbar ist.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm für Katastropheneinsätze, Brandbekämpfung, Sowie andere Einsatzgebiete.
[0002] Derartige Schutzhelme sind im Stand der Technik bekannt und weit verbreitet. Diese umfassen unterschiedliche Anwendungsbereiche, wobei die Schutzhelme an die unterschiedlichen Anwendungsbereiche angepasste Funktionselemente aufweisen, wie z.B. ihre Visiere, welche in der Brandbekämpfung dicht ausgeführt sind und beispielsweise für Katastropheneinsätze, sowie Forstarbeiten in Form eines Schutzgitters. Ähnlich verhält es sich für seitliche Funktionselemente, welche ebenfalls unterschiedlich ausgebildet sein können.
[0003] Die Schutzhelme selbst sind bezüglich ihrer Tragstruktur oftmals durch einen Benutzer vielseitig anpassbar und variabel einstellbar, sodass ein jeweiliger Benutzer diesen ideal an seine Kopfform anpassen kann.
[0004] Nachteilig an den Schutzhelmen des Stand der Technik ist jedoch, dass diese für die Manipulation der an dem Schutzhelm angeordneten Funktionselemente vom Träger abgenommen werden müssen und insbesondere in einem Gefahrenbereich somit den Träger einem Lebensrisiko aussetzen oder diesen zwingen, den Gefahrenbereich für die Manipulation der Funktionselemente zu verlassen, was bei großräumigen Einsätzen schwierig ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Schutzhelm zur Verfügung zu stellen, mittels dessen ein Benutzer in der Lage ist, die Funktionselemente des Schutzhelmes manipulieren zu können, ohne sich einer wesentlichen Gefahr auszusetzen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Schutzhelm gemäß den Ansprüchen gelöst. [0007] Der erfindungsgemäße Schutzheilm umfasst;
- eine Helmschale;
- eine Tragstruktur, die in der Helmschale angeordnet ist
- eine Adaptervorrichtung, die zur Aufnahme von zumindest einem bezüglich der Helmschale außenliegend angeordneten Funktionselement für den Schutzhelm ausgebildet ist und zeichnet sich dadurch aus, dass die Adaptervorrichtung mittels einer Rastvorrichtung (vorzugsweise in einer Ausnehmung) an der Helmschale (außenliegend) befestigt ist, wobei die Rastvorrichtung mittels einer Verschiebung der Adaptervorrichtung gegenüber der Helmschale entlang einer Betätigungsrichtung in Richtung eines Gesichtsbereiches des Schutzhelmes und/oder nach oben in einem oberen Deckenbereich des Schutzhelmes entriegelbar ist, sodass die Adaptervorrichtung (zusammen mit dem Funktionselement) von der Helmschale abnehmbar ist.
[0008] Mittels der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich, die Adaptervorrichtung mit den daran befindlichen Funktionselementen einfach abzunehmen, ohne dabei die Helmschale bzw. den Schutzhelm von Träger entfernen zu müssen. Dies kann besonders in Gefahrensituationen von Vorteil sein, wenn der Kopf des Trägers weiters zu schützen ist, aber die Funktionselemente zu entfernen sind.
[0009] Wenn das Funktionselement beispielsweise in Visier umfasst, das an der Adaptervorrichtung befestigt ist, z.B. ein Schutzglas oder ein Forstschutzvisier - und das Visier mit einer Substanz behaftet ist (beispielsweise Harz, oder auch Öl, Farben etc.) welche die Sicht des Trägers beeinträchtigt oder gar verhindert, und der Träger des Helmes diese Substanz im Einsatzfall nicht einfach entfernen kann, sodass das Visier nicht verwendet werden kann, kann dieses zusammen mit der Adaptervorrichtung mit einer einfachen Greifbewegung des Trägers entfernt werden, ohne den Schutzhelm abzunehmen.
[0010] Ferner kann dies bei einer verletzten Person, welche einen Schutzhelm trägt, ebenfalls von Vorteil sein, wenn diese z.B. den Helm in einem Gefahrenbereich nicht abnehmen soll, aber
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die Funktionselemente einen Ersthelfer behindern, und so zusammen mit der Adaptervorrichtung schnell entfernt werden können. Insbesondere kann in einem derartigen Zustand der hintere Kopfbereich des Schutzhelmes meist abgestützt sein, sodass dieser an einem Untergrund anliegt.
[0011] Weiters kann dies von Vorteil sein, wenn der Träger den Schutzheim benötigt, und die weiteren Funktionselemente jedoch nicht benötigt werden, und diese aufgrund ihrer Trägheit und ihres Zusatzgewichtes als störend empfunden werden, sodass diese einfach abgenommen werden können.
[0012] Weiters kann dadurch ein besonders schnelles Umrüsten des Schutzhelmes auf andere Funktionselemente ohne Abnehmen des Schutzhelmes vorgenommen werden, indem beispielswiese für den Träger zwei gleiche Adaptervorrichtungen mit unterschiedlichen Funktionselementen vorbereitet sind, womit die am Helm befindliche Adaptervorrichtung entlang der Betätigungsrichtung verschoben wird und vom Helm gelöst und die weitere Adaptervorrichtung entgegen der Betätigungsrichtung eingesetzt wird.
[0013] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Adaptervorrichtung auch mit Handschuhen betätigt werden kann, da vorzugsweise lediglich ein Umgreifen dieser erforderlich ist, um diese in Betätigungsrichtung drücken zu können.
[0014] So kann die Adaptervorrichtung leidlich anhand einer „äußeren“ Betätigung an dem Schutzhelm entnommen werden, ohne in die Innenseite des Schutzhelmes eingreifen zu müssen.
[0015] Die Rastvorrichtung kann bevorzugt einen Verschiebewiderstand entlang der Betätigungsrichtung aufweisen, der von einem Benutzer überwunden werden muss, um die Rastvorrichtung zu lösen. Dieser kann beispielsweise durch Kontaktflächen zwischen der Adaptervorrichtung und der Helmschale ausgebildet sein.
[0016] Bezüglich einem „Verschieben der Adaptervorrichtung entlang einer Betätigungsrichtung“ sei angemerkt, dass es sich um einen geführten Druckvorgang in Betätigungsrichtung handelt, welche durch einen Benutzer vorgenommen wird.
[0017] Allgemein kann ein Widerstand der Adaptervorrichtung (in Bezug auf das Lösen der Rastvorrichtung) vorbestimmt sein, sodass dieser aus unterschiedlicher Materialparameter und abhängig von Geometrien zusammengesetzt wird, und dadurch die benötigte Betätigungskraft eines Benutzers in einem vorbestimmten Bereich liegt, z.B. min 150N - 300N, vorzugsweise in einem Bereich einer möglichen Handkraft für ein geführtes Drücken der Adaptervorrichtung.
[0018] Bezüglich der Betätigungsrichtung sei einführend erwähnt, dass diese in einem Winkelbereich bezüglich der erwähnten Richtungen ausgebildet sein kann, und nicht exakt z.B. entsprechend einer horizontalen oder vertikalen Richtung liegen muss, sondern beispielsweise „in Richtung des Gesichtsbereiches“ leicht nach unten (gegenüber einer Horizontalen) geneigt sein kann oder zwischen einer horizontalen Richtung und einer vertikalen Richtung schräg nach vorne gerichtet sein kann, z.B. in Richtung eines Stirnbereiches und kann somit in einem Winkelbereich, ausgehend vom Deckenbereich des Helmes in Richtung des Gesichtsbereiches liegen.
[0019] Ferner kann die Betätigungsrichtung vorzugsweise tangential gegenüber der Oberfläche der Helmschale (im Bereich der Adaptervorrichtung) ausgebildet sein.
[0020] So kann es sich bevorzugt bei zumindest einem der Funktionselemente um ein, mit einem Kopfbereich des Trägers zusammenwirkenden (bzw. diesen schützenden) Funktionselement handeln.
[0021] Bezüglich der Funktionselemente sei ergänzend angeführt, dass die Adaptervorrichtung bevorzugt einzelne Aufnahmebereiche zur Aufnahme der Funktionselemente umfasst, die an die anzubringenden Funktionselemente (insbesondere geometrisch) angepasst sind, beispielsweise können diese Aufnahmebereiche zumindest eines der folgenden Elemente umfassen;
- Drehgelenke oder Aufnahmeöffnungen mit einer Drehachse, in welcher eine Drehung des Funktionselementes (gegenüber der Adaptervorrichtung) möglich ist,
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- Rastmittel oder Verriegelungselemente, die das Funktionselement oder eine daran angeordnete Koppeleinheit in der Adaptervorrichtung aufnehmen und/oder verriegeln,
- Einschuböffnungen, entlang welcher das Funktionselement oder eine daran angeordnete Koppeleinheit in die Adaptervorrichtung einführbar ist, sowie weitere, mögliche Adaptionen eines Aufnahmebereiches.
[0022] Alternativ oder zusätzlich können für anzubringende Funktionselemente derartige Koppelvorrichtungen vorgesehen sein, welche in die Aufnahmebereiche der Adaptervorrichtung einsetzbar sind und mit den Funktionselementen verbunden werden. Dies kann vor allem für bestehende Funktionselemente vorgesehen sein, welche keine komplementäre Form zur Aufnahme in der Adaptervorrichtung aufweisen.
[0023] Bezüglich der „Abnahme“ der Adaptervorrichtung sei erwähnt, dass die Adaptervorrichtung in der Helmschale (mittels der Rastvorrichtung) verrastet ist und nach ihrer Verschiebung von der Helmschale derart gelöst ist, sodass dieses in zumindest eine Richtung (z.B. in Betätigungsrichtung und/oder senkrecht dazu) von der Helmschale distanziert werden kann.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann die Rastvorrichtung ein elastisch verformbares Rastelement aufweisen, das mit der Adaptervorrichtung verbunden ist und zur Befestigung der Adaptervorrichtung in eine Ausnehmung an der Helmschale eingreift, insbesondere kann das Rastelement in (bzw. innerhalb) der Ausnehmung bezüglich/entlang der Betätigungsrichtung verschiebbar sein. Mittels der Materialeigenschaften des elastisch verformbaren Rastelementes kann bereits ein zu überwindender Widerstand ausgebildet werden, welche durch eine manuelle Betätigung der Adaptervorrichtung (entlang der Betätigungsrichtung) überwunden werden muss, um diese zu lösen. Bevorzugt weist das Rastelement eine Rastnase auf, welche entgegen der Betätigungsrichtung hervorsteht und durch die Ausnehmung an der Helmschale einrastet.
[0025] Alternativ oder zusätzlich kann das Rastelement aber auch eine Keilform oder dergleichen aufweisen, welche in der Ausnehmung entlang der Betätigungsrichtung verschoben werden kann, und aufgrund der Keilform in der Ausnehmung verrastet.
[0026] Bezüglich des Rastelementes sei erwähnt, das grundsätzlich auch eine umgekehrte Ausbildung vorgesehen sein kann, sodass das Rastelement an der Helmschale ausgebildet ist und die Ausnehmung an der Adaptervorrichtung.
[0027] Ferner kann der Widerstand sowie auch ein Halt der Adaptervorrichtung mit einer Mehrzahl von Rastelementen (und bevorzugt Ausnehmungen) erhöht werden. Beispielsweise kann die Adaptervorrichtung bzw. die Rastvorrichtung mehrere gleichmäßig verteil angeordnete Rastelemente aufweisen, z.B. 4.
[0028] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Adaptervorrichtung ein Spannelement umfasst, mittels dem die Rastvorrichtung zur Befestigung der Adaptervorrichtung entgegen der Helmschale vorgespannt ist, wobei eine Spannkraft des Spannelementes mittels Andrücken (zumindest eines Teiles) der Adaptervorrichtung (oder des Spannelementes) in Richtung der Helmschale - zur Entriegelung der Rastvorrichtung, reduzierbar ist. Bevorzugt kann die Spannkraft senkrecht auf die Oberfläche der Helmschale und/oder senkrecht zur Betätigungsrichtung sein. Mittels einer derartigen Ausgestaltung kann ein verbesserter Halt der Adaptervorrichtung gewährleistet werden, und diese dennoch mit einer einfachen Greifbewegung gelöst werden. Beispielsweise kann die Spannkraft mittels eines Andrücken einer Handfläche des Trägers an die Adaptervorrichtung reduzierbar sein, sodass dieser gleichzeitig mittels einer Greifbewegung die Adaptervorrichtung entlang der Betätigungsrichtung lösen kann.
[0029] Weiters kann ein Spannelement mittels der Adaptervorrichtung selbst derart realisiert sein, dass die Adaptervorrichtung hinsichtlich ihrer Elastizität und Geometrie sich selbstständig (bei Befestigung an der Helmschale) gegen die Oberfläche der Helmschale vorspannt. Diesbezüglich kann ein Toleranzbereich vorgesehen sein. in welchem sich die Adaptervorrichtung entgegen der Helmschale (bezüglich ihrer Materialeigenschaften) vorspannt. Durch die selbständige Vorspannung der Adaptervorrichtung kann die Spannkraft erzeugt werden, welche mittels Andrü-
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cken reduziert werden kann (und dadurch eine elastische Verformung verursacht wird).
[0030] Bezüglich einer Vorsehung des Spannelementes sei angemerkt, dass es grundsätzlich denkbar ist, die Betätigungsrichtung zur Verstellung der Rastvorrichtung aus der Rastposition die Freigabeposition (und umgekehrt) in eine beliebige Richtung gegenüber der Helmschale auszubilden (in welche ein Gleiten der Adaptervorrichtung an der Helmschale möglich ist) z.B. nach vorne, oben, hinten oder gegebenenfalls auch nach unten (bei Anpassung der Helmschalengeometrie zur Aufnahme der Adaptervorrichtung), sowie Kombinationen der Richtungen, wodurch die Adaptervorrichtung mittels Andrücken (zur Reduzierung der Spannkraft) und Schieben entlang der Betätigungsrichtung lösbar ist. Das Andrücken der Adaptervorrichtung (zur Reduzierung der Spannkraft) kann dabei vorzugsweise senkrecht zur Betätigungsrichtung erfolgen.
[0031] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass ein derartiges Spannelement gesondert innerhalb der Adaptervorrichtung (bezüglich der Spannkraft) verstellbar bzw. einstellbar ist, z.B. mittels einer Schraube oder dergleichen.
[0032] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Helmschale (in ihrer Oberfläche) eine Vertiefung zur Aufnahme der Adaptervorrichtung aufweist, wobei mittels der Vertiefung zumindest ein Betätigungsabschnitt der Adaptervorrichtung zum Lösen der Adaptervorrichtung, innerhalb einer einhüllenden Geometrie einer Oberfläche der Helmschale angeordnet ist. Mittels einer derartigen Ausbildung kann die Adaptervorrichtung vor einer Kollision mit Objekten geschützt werden, indem diese an der Oberfläche über die Helmschale gleiten und anhand der Vertiefung die Adaptervorrichtung unberührt bleibt.
[0033] Bevorzugt kann zwischen der Adaptervorrichtung und der Helmschale ein entgegen der Betätigungsrichtung wirkender Reibwiderstand ausgebildet sein. Diesbezüglich kann zwischen der Adaptervorrichtung beispielsweise eine Beschichtung oder ein Reibelement vorgesehen sein, bevorzugt vollflächig betreffend der Adaptervorrichtung. Ein derartiger Reibwiderstand kann auch bei Vorsehung eines zuvor beschriebenen Rastelementes auch in der Ausnehmung, bzw. an der Innenseite der Helmschale ausgebildet sein.
[0034] An diesem Punkt sei erwähnt, dass die Adaptervorrichtung bevorzugt mit einer (der Helmschale zugewandten) Seite bzw. Fläche gänzlich an der Helmschale anliegt, sodass die Adaptervorrichtung der Helmschale zugewandt eine komplementäre Kontur bzw. Innenfläche aufweist.
[0035] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Helmschale eine Führungskontur zur Anlage der Adaptervorrichtung aufweist, wobei die Adaptervorrichtung mittels der Führungskontur entlang der Betätigungsrichtung zwangsgeführt ist. Mittels einer Zwangsführung kann eine erleichterte Abnahme in Betätigungsrichtung oder ein Einsetzen der Adaptervorrichtung entgegen der Betätigungsrichtung erfolgen, sodass ein Benutzer die Adaptervorrichtung nicht exakt entlang der Betätigungsrichtung betätigen muss und anhand einer in Richtung der Betätigungsrichtung wirkenden Kraftkomponente mittels einer (Zwangs-) Führung das Verschieben ermöglicht.
[0036] Eine derartige Führungskontur kann ferner zugleich mittels einer zuvor beschriebenen Vertiefung ausgebildet werden.
[0037] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann an der Helmschale ein erster Endanschlag und/oder ein zweiter Endanschlag ausgebildet sein, wobei der erste Endaschlag zur Begrenzung der Adaptervorrichtung bei ihrer Verschiebung in der Betätigungsrichtung in der ausgebildet ist und/oder der zweite Endanschlag zur Begrenzung der Adaptervorrichtung bei ihrer Verschiebung entgegen der Betätigungsrichtung in der Rastposition ausgebildet ist. Dadurch ist eine Weitere Verschiebung der Adaptervorrichtung in oder entgegen der Betätigungsrichtung verhindert, wodurch zum einen mittels der Endanschläge eine verbesserte haptische Wahrnehmung der Rastposition oder der Freigabeposition ermöglicht ist, aber auch ein zusätzlicher Schutz der Rastvorrichtung bezüglich einer möglichen Beschädigung durch eine fehlerhaften Bedienung.
[0038] Weiters bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die jeweiligen Endanschläge derart dimensioniert sind, dass die Adaptervorrichtung diese erreicht, bevor beispielsweise ein zuvor beschriebenes Rastelement in der Ausnehmung anschlägt.
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[0039] In einer möglichen Ausgestaltung kann die Adaptervorrichtung bezüglich der Endanschläge jeweils eine erste und zweite Anschlagfläche aufweisen, welche mit den Endanschlägen zusammenwirken. Diese Anschlagflächen können nebeneinander angrenzen und geneigt zueinander ausgebildet sein-
[0040] Zudem können die Endanschläge mittels der Führungskontur gebildet sein, sodass diese beide Endanschläge aufweist.
[0041] Bevorzugt kann die Führungskontur dachförmig ausgebildet sein, sodass die Endanschläge bezüglich dieser Dachform zusammenlaufen, wobei die Anschlagflächen der Adaptervorrichtung ebenfalls unter einem Winkel dachförmig zusammenlaufen (entsprechend der Führungskontur).
[0042] Betreffend der Funktionselemente kann vorgesehen sein, dass an der Adaptervorrichtung ein Gehörschutz aufgenommen ist, wobei der Gehörschutz bevorzugt gegenüber der Adaptervorrichtung (und dem Schutzhelm) schwenkbar gelagert ist. Bei Verwendung von zwei Adaptervorrichtung kann bevorzugt vorgesehen sein, dass eine jeweilige Adaptervorrichtung jeweils einen Gehörschutz trägt, wobei ein jeweiliger Gehörschutz unabhängig von dem jeweils anderen gelagert ist.
[0043] Weiters kann vorgesehen sein, dass an der Adaptervorrichtung ein Beleuchtungsmittel aufgenommen ist. Vorzugsweise ist das Beleuchtungsmittel gegenüber der Adaptervorrichtung um eine Drehachse drehbar, sodass ein Beleuchtungsbereich mittels einer Handbetätigung durch den Benutzer verändert werden kann. Weiters bevorzugt kann das Beleuchtungsmittel in Richtung des Gesichtsbereiches vor dem Gehörschutz angeordnet sein, bzw. dem Gesichtsbereich näherliegend.
[0044] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann der Schutzhelm zwei Adaptervorrichtungen umfasst, die gegenüberliegend in jeweils einem Schläfenbereich an der Helmschale angeordnet sind. Weiters bevorzugt können die zwei Adaptervorrichtungen gespiegelt zueinander angeordnet sein, bzw. symmetrisch zu einer vertikalen Helmebene. Eine derartige Ausführung weist ebenfalls die eingangs genannten Vorteile auf, wobei die 2 Adaptervorrichtungen mittels beider Hände des Trägers gleichzeitig lösbar sind und dadurch der Vorgang zur Abnahme der Adaptervorrichtungen gleichmäßiger erfolgen kann, da die Helmschale beidseitig belastet wird.
[0045] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass mittels der zwei Adaptervorrichtungen ein Schutzvisier aufgenommen ist, wobei das Visier an jeder der zwei Adaptervorrichtungen jeweils mit einem Koppelelement gelagert ist.
[0046] Weiters bevorzugt kann ein jeweiliges Koppelelement gegenüber der jeweiligen Adaptervorrichtung längsverschiebbar sein, sodass ein Abstand des Schutzvisiers gegenüber dem Gesichtsbereich verstellbar ist. Ferner kann das Schutzvisier mittels der Koppelelemente gegenüber der Adaptervorrichtung schwenkbar gelagert sein, sodass dieses aus dem Gesichtsbereich verschenkt werden kann.
[0047] Weiters bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Schutzhelm mit den Adaptervorrichtungen in Form eines Helm-Sets bereitgestellt wird, welches weitere Adaptervorrichtungen umfasst, die unterschiedlich zueinander ausgebildet sind, jedoch dieselben Rastvorrichtungen bzw. Geometrien zur Befestigung dieser an der Helmschale aufweisen und gegeneinander ausgetauscht werden können.
[0048] Insbesondere kann eine weitere Adaptervorrichtung in Form einer Blindabdeckung oder dergleichen ausgebildet sein, welche zur Abdeckung der Rastvorrichtung (z.B. der Ausnehmungen) an der Helmschale vorgesehen ist. Besonders bevorzugt kann eine derartige Blindabdeckung bezüglich der Vertiefung der Helmschale eine Kontur entsprechend der einhüllenden Geometrie umfassen, sodass die Helmschale eine funktionelle Kontur mittels der Blindabdeckung umfasst.
[0049] So kann weiters ein Schutzhelm-Set vorgesehen sein, umfassend einen zuvor beschrie-
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benen Schutzhelm, wobei die Adaptervorrichtung als auswechselbares Element des SchutzhelmSets ausgebildet ist und das Schutzhelm-Set zur Befestigung anstelle der ersten Adaptervorrichtung zusätzlich zumindest eines der folgenden Helm-Elemente umfasst;
- eine Blindabdeckung,
- eine weitere Adaptervorrichtung die gemäß der ersten Adaptervorrichtung ausgebildet ist, wobei ein Aufnahmebereich der weiteren Adaptervorrichtung zur Aufnahme eines Funktionselementes und/oder ein daran angebrachtes Funktionselement unterschiedlich zur der ersten Adaptervorrichtung (oder einem daran angebrachten Funktionselement) ausgebildet ist;
- eine Schutzschale, die bei Befestigung an einer Oberfläche der Helmschale anliegend ist und eine zusätzliche (äußere) Schutzschicht des Schutzhelmes ausbildet,
wobei das jeweilige Helm-Element an einen helmseitigen Teil der Rastvorrichtung, der an der Helmschale ausgebildet ist, (mit einem elementseitigen Teil der Rastvorrichtung) einsetzbar ist.
[0050] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0051] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0052] Fig. 1 ein Schutzhelm in Schrägansicht;
[0053] Fig. 2 a) und b) die Helmschale mit Adaptervorrichtung in Seitenansicht; [0054] Fig. 3 ein Ausschnitt der Helmschale mit Adaptervorrichtung;
[0055] Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Adaptervorrichtung;
[0056] Fig. 5 ein Schutzhelim in Ansicht von oben;
[0057] Fig. 6 eine mögliche Ausführung der Rastvorrichtung;
[0058] Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Rastvorrichtung;
[0059] Fig. 8 eine weitere Ausführungsform der Rastvorrichtung;
[0060] Fig. 9 ein Schutzhelm-Set in schaubildlicher Darstellen.
[0061] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0062] In Fig. 1 ist ein Schutzhelm 1, mit einer Helmschale 2 dargestellt, sowie einer in der Helmschale 2 angeordneten Tragstruktur 3, die mit der Helmschale 2 verbunden ist und zur Befestigung an einen Kopf eines Benutzers vorgesehen ist.
[0063] An der Helmschale 2 ist eine Adaptervorrichtung 4 lösbar befestigt, die zur Aufnahme von zumindest einem bezüglich der Helmschale 2 außenliegend angeordneten Funktionselement 5 für den Schutzhelim 1 ausgebildet ist.
[0064] Der Schutzhelm 1 kann weitere Funktionselemente umfassen, welche nicht an der Adaptervorrichtung 4 angeordnet sind, z.B. eine Schutzbrille, welche innerhalb der Helmschale 2 verschwenkt werden kann (nicht dargestellt), sowie auch außenliegende Funktionselemente, z.B. eine an der Helmschale 2 befestigte Beleuchtungsanordnung 32.
[0065] Erfindungsgemäß ist die Adaptervorrichtung 4 mittels einer Rastvorrichtung 6 an der Helmschale 2 befestigt, bevorzugt in einer Ausnehmung, wobei die Rastvorrichtung 6 mittels einer Verschiebung bzw. einer manuellen Betätigung der Adaptervorrichtung 4 gegenüber der Helmschale 2 entlang einer Betätigungsrichtung 8 in Richtung eines Gesichtsbereiches des
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Schutzhelmes 1 und/oder in einen oberen Deckenbereich D lösbar ist, sodass die Adaptervorrichtung 4 zusammen mit dem Funktionselement 5 von der Helmschale 2 abnehmbar ist.
[0066] Die Rastvorrichtung umfasst dabei vorzugsweise einen helmseitigen Teil, der an der Helmschale ausgebildet ist und einen (bzw. mehrere) adapterseitigen Teil, der an der Adaptervorrichtung ausgebildet ist, z.B. eine Eingriffsöffnung bzw. -Ausnehmung und ein Eingriffsteil.
[0067] Bezüglich der Betätigungsrichtung 8 sei einführend erwähnt, dass diese in einem Winkelbereich bezüglich der erwähnten Richtungen ausgebildet sein kann, und nicht exakt z.B. entsprechend einer horizontalen oder vertikalen Richtung liegen muss, sondern beispielsweise „in Richtung des Gesichtsbereiches V“ leicht nach unten (gegenüber einer Horizontalen) geneigt sein kann oder zwischen einer horizontalen Richtung und einer vertikalen Richtung schräg nach vorne gerichtet sein kann, z.B. in Richtung eines Stirnbereiches.
[0068] Die jeweiligen bezüglich der Betätigungsrichtung 8 vorgesehenen Elemente der Adaptervorrichtung und der Helmschale sind im jeweiligen Fall entsprechend der Betätigungsrichtung orientiert vorzusehen, sodass wenn die Betätigungsrichtung 8 schräg nach oben geneigt ist, diese Elemente ebenfalls bezüglich dieser Bewegungsrichtung adaptiert/angepasst sind. Dies betrifft vor allem eine Orientierung möglicher Rastelemente und Ausnehmungen, sowie eine Führungskontur und Endanschläge, sowie auch eine Lage eines Betätigungsabschnittes.
[0069] Besonders bevorzugt kann die Helmschale 2 eine Vertiefung 11 in ihrer (Helm-)Oberfläche zur Aufnahme der Adaptervorrichtung 4 aufweisen, wobei mittels der Vertiefung 11 zumindest der Betätigungsabschnitt 12 der Adaptervorrichtung 4 zum Lösen der Adaptervorrichtung 4, innerhalb einer einhüllenden Geometrie 13 einer Oberfläche 14 der Helmschale 2 angeordnet ist.
[0070] Unter einer Einhüllenden bzw. einer einhüllenden Geometrie 13 ist ein Krümmungsverlauf der Oberfläche der Helmschale zu verstehen, sodass die betroffenen Teile der Adaptervorrichtung 4 innerhalb dieser liegen, wie dies beispielsweise aus der Fig. 1 hervorgeht. Gemäß einer Ausführung kann auch die gesamte Adaptervorrichtung 4 innerhalb dieser liegen.
[0071] Mittels einer derartigen Ausgestaltung kann die Adaptervorrichtung 4 generell vor Objekten geschützt werden, welche auf die Helmschale 2 fallen bzw. mit dieser kollidieren, da diese an der Helmschale 2 entsprechend ihrer Geometrie abgleiten.
[0072] Ferner kann dadurch insbesondere der Betätigungsabschnitt 12 geschützt werden, Ssodass beispielsweise keine stoßartige Fremdeinwirkung eine ungewollte Verschiebung der Adaptervorrichtung 4 ermöglicht.
[0073] Bevorzugt kann die Helmschale 2 eine Führungskontur 20 zur Anlage der Adaptervorrichtung 4 aufweisen, wobei die Adaptervorrichtung 4 mittels der Führungskontur 20 bezüglich seiner Verschiebung entlang der Betätigungsrichtung 8 geführt ist.
[0074] Bezüglich der an der Adaptervorrichtung 4 aufzunehmenden Funktionselemente 5 kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Adaptervorrichtung zur gleichzeitigen Aufnahme von mindestens 2 verschieden Funktionselementen 5 ausgebildet ist.
[0075] Ein mögliches Funktionselement 5 kann mittels eines Gehörschutzes 15 ausgebildet sein, welcher an der Adaptervorrichtung 4 aufgenommen ist. Bevorzugt kann der Gehörschutz 15 gegenüber der Adaptervorrichtung 4 schwenkbar gelagert sein. Bezüglich der schwenkbaren Anordnung kann dieser sowohl gegenüber der Adaptervorrichtung um eine an der Adaptervorrichtung ausgebildete zweite Drehachse 37 drehbar sein, als auch um eine Schwenkachse (senkrecht dazu) klappbar.
[0076] Ein weiteres mögliches Funktionselement kann mittels eines Beleuchtungsmittels 16 gebildet sein, das bevorzugt gegenüber der Adaptervorrichtung 4 um eine erste Drehachse 36 drehbar ist. Das Beleuchtungsmittel 16 kann eine Lampe oder dergleichen sein, dessen Beleuchtungsbereich für einen Träger des Schutzhelms anhand einer Drehung des Beleuchtungsmittels 16 um die Drehachse verstellt werden kann.
[0077] Wie weiters ersichtlich, kann die Aufnahme für das Beleuchtungsmittel 16 an der Adap-
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tervorrichtung 4 dem Gesichtsbereich näher sein als die Aufnahme für den Gehörschutz 15.
[0078] Hinsichtlich der Verschiebung der Adaptervorrichtung 4 kann diese bevorzugt eine Rastposition 21 zur Verriegelung der Adaptervorrichtung 4 und eine Freigabeposition zur Entnahme bzw. zum Lösen der Adaptervorrichtung 4 an der Helmschale 2 umfassen, wobei die Adaptervorrichtung 4 mittels der Verschiebung entlang der Betätigungsrichtung 8 von der Rastposition in die Freigabeposition überführt wird. Weiters kann diese Überführung eine haptisch und/oder akustisch wahrnehmbare Ver- bzw. Entriegelung aufweisen, z.B. ein hör- bzw. spürbares Klicken des Rastvorrichtung 6.
[0079] Bevorzugt kann an der Adaptervorrichtung 4 ein Betätigungsabschnitt 12 ausgebildet sein, welcher mittels einer planaren Fläche, einem haptischen Element oder dergleichen an der Oberfläche der Adaptervorrichtung 4, insbesondere an deren Mantelfläche, ausgebildet ist, wobei der Betätigungsabschnitt 12 leicht von einer Benutzerhand ergriffen werden kann und als Wirkfläche zur Aufbringung der notwendigen Kraft zur Verschiebung der Adaptervorrichtung entlang der Betätigungsrichtung 8 dient.
[0080] Bevorzugt kann der Betätigungsabschnitt 12 bezüglich seiner Geometrie derart gewählt sein, dass dieser bei aufgesetzten Schutzhelm 1 durch den Träger entsprechend einer natürlichen Handposition bei Fassen der Adaptervorrichtung 4 ergriffen wird, z.B. durch den Daumen, sodass dieser am Betätigungsabschnitt 12 anliegt und diesen entlang der Betätigungsrichtung 8, z.B. nach vorne, drücken kann.
[0081] Die Rastvorrichtung 6 kann bevorzugt einen Verschiebewiderstand (bezüglich der Betätigungsrichtung) aufweisen, welcher von einem Benutzer/Träger überwunden werden muss, um diese zu Lösen. Als Verschiebewiderstand können unterschiedliche Mittel angewandt werden.
[0082] In Fig. 2 a) und b) ist die Adaptervorrichtung an der Helmschale in Seitenansicht dargestellt, wobei die Funktionselemente sowie weitere Bauteile des Schutzhelmes 1 nicht dargestellt sind.
[0083] In Fig. 2 a) befindet sich die Adaptervorrichtung in der Rastposition 21, in der die Rastvorrichtung 6 die Adaptervorrichtung 4 an der Helmschale befestigt. Die Freigabeposition 22 der Adaptervorrichtung 4 ist strichliert angedeutet, welche mittels einer Verschiebung der Adaptervorrichtung 4 in Betätigungsrichtung 8 erreicht werden kann. Der Betrag der Verschiebung kann dabei grundsätzlich nach Ausgestaltung der Rastvorrichtung 6 variieren.
[0084] Bevorzugt kann vorgesehen sein dass die Rastvorrichtung 6 ein elastisch verformbares Rastelement 9 aufweist, das mit der Adaptervorrichtung 4 verbunden ist und zur Befestigung der Adaptervorrichtung 4 in die Ausnehmung 7 der Helmschale 2 eingreift, bevorzugt an einen Innenseite der Helmschale, wobei das Rastelement 9 innerhalb der Ausnehmung 7 bezüglich der Betätigungsrichtung 8 verschiebbar ist. Wie in Fig. 2 b) dargestellt kann das Rastelement 9 eine Rastnase 23 aufweisen, welche sich entgegen der Betätigungsrichtung 8 erstreckt und bevorzugt bezüglich einer Erstreckung entsprechend oder kleiner einer Länge 24 der Ausnehmung 7 ausgebildet ist, sodass diese aus der Ausnehmung 7 herausgeführt werden kann.
[0085] Bevorzugt kann/können die Ausnehmung(en) 7 in Betätigungsrichtung 8 eine Erstreckung aufweisen, welche einen Betätigungsbereich der Adaptervorrichtung 4 zum Lösen dieser von der Helmschale 2 entspricht.
[0086] Bevorzugt kann das Rastelement 9 somit eine Geometrie aufweisen, welche in der Rastposition 21 der Adaptervorrichtung 4 in Entnahme der Adaptervorrichtung 4 entgegen der Helmschale hemmt, bzw. diese verankert, und in einer Freigabeposition 22 (bei Betätigung der Adaptervorrichtung 4) durch die Ausnehmung hindurchführbar ist.
[0087] Die Ausnehmung 7 kann in Form eines Durchbruches ausgebildet sein, sodass sie die Helmschale durchdringt oder nicht durchdringend, sodass sie nur in die Helmschale 2 bezüglich eines Teilbereiches in diese eindringt.
[0088] Wie aus Fig. 2 b) weiters ersichtlich kann die Rastvorrichtung 6 beispielsweise 4 Rastelemente 9 umfassen.
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[0089] Bezüglich der Aufnahme der Rastvorrichtung 6 können somit mehrere Ausnehmungen 7 vorgesehen sein, welche mit komplementären Eingriffselementen der Adaptervorrichtung 4 zusammenwirken. Grundsätzlich wäre auch denkbar, derartige Ausnehmungen an der Adaptervorrichtung vorzusehen und die Rastelemente an der Helmschale auszubilden (nicht gezeigt).
[0090] Bezüglich der Betätigungsrichtung 8 kann allgemein weiters vorgesehen sein, dass bei mehreren Rastelementen die Rastelemente 9 und die Ausnehmungen 7 (zueinander) geringfügig geneigt zur Betätigungsrichtung 8 angeordnet sind, sodass eine zusätzliche Verankerung dieser zueinander bewirkt wird, z.B. mittels Querkräften zur Betätigungsrichtung 8.
[0091] Die Adaptervorrichtung 4 weist eine der Helmschale zugewandte Innenfläche 29 auf, welche mittels einer Außenfläche 28 der Helmschale 2 zusammenwirkt, bzw. an dieser entlang der Betätigungsrichtung 8 gleitet. Diesbezüglich ist die Geometrie der Außenfläche 28 und der Innenfläche 29 bevorzugt komplementär.
[0092] Die Rastelemente 9 weisen diesbezüglich vorzugsweise eine wirksame Höhe 46 gegenüber der Innenfläche 29 auf, welche größer oder gleich einer Tiefe der Ausnehmung ist.
[0093] Wie weiters ersichtlich, kann die Adaptervorrichtung 4 einen der Helmschale 2 zugewandten Innenraum aufweisen, in welchem weitere Elemente der Adaptervorrichtung 4 ausgebildet sein können, sodass die Innenfläche 29 mittels eines umlaufenden Steges gebildet sein kann.
[0094] Beispielsweise kann die Adaptervorrichtung 4 zumindest ein Eingriffselement 39 aufweisen, welches bei Befestigung der Adaptervorrichtung 4 an der Helmschale 2 mit einem Bereich 40 der Helmschale zusammenwirkt, um die Adaptervorrichtung 4 an der Helmschale zu verspannen. Der Bereich 40 kann ein Form einer Einbuchtung an der Oberfläche der Helmschale 2 ausgebildet sein, oder auch als Rampe.
[0095] Weiters kann mittels des Eingreifeins des Eingriffselement 39 ein zusätzliche Verrastung entgegen der Betätigungsrichtung vorgesehen sein und/oder eine elastische Verformung der Adaptervorrichtung 4 erfolgen, sodass diese entgegen der Helmschale 2 vorspannt.
[0096] Ferner kann weiters dadurch auch ein befestigtes Funktionselement (nicht dargestellt) an seiner Position mittels der Verspannung fixiert oder zumindest in einem Freiheitsgrad eingeschränkt werden.
[0097] Ein derartiges Eingriffselement 39 kann ferner die Funktion eines erwähnten Spannelementes erfüllen.
[0098] Weiters kann unabhängig von der gezeigten Ausführungsform auch vorgesehen sein, dass ein derartiges Eingriffselement 39 entgegen der Betätigungsrichtung (im Bereich 40) verrastet, und mittels einer manuellen Betätigung (zur Freigabe der Adaptervorrichtung) gelöst werden kann. Die manuelle Betätigung kann mittels eines gezielten Andrücken im Bereich des Eingriffselementes, oder mit einem Werkzeug erfolgen, welches von außen in die Adaptervorrichtung (z.B. einem Montageloch) einführbar ist (nicht dargestellt).
[0099] Weiters kann die Adaptervorrichtung 4 auch keinen Innen- bzw. Hohlraum aufweisen, und mit einem Material gefüllt -oder einer Schicht versehen sehen. Ferner kann die Innenfläche 29 dadurch vollflächig ausgebildet sein.
[00100] Wie weiters aus Fig. 2 ersichtlich, kann die Adaptervorrichtung 4 an einer Mantelfläche 41 eine erste Anschlagfläche 42 und/oder eine zweite Anschlagfläche 44 aufweisen, welche mit einem jeweiligen ersten Endanschlag 43 und einem zweiten Endanschlag 45 der Helmschale 2 zur Verschiebung der Adaptervorrichtung 4 in oder entgegen der Betätigungsrichtung 8 zusammenwirken. Vorzugsweise kann die Führungskontur 20 die Endanschläge 43,45 umfassen.
[00101] Bezüglich der Endanschläge 43,45 kann die Führungskontur 20 bevorzugt dachförmig ausgebildet sein, sodass die Adaptervorrichtung 4 mittels der ersten Anschlagfläche 42 an den ersten Endanschlag 43 bei Verschiebung in Betätigungsrichtung 8 anschlägt, wenn diese die Freigabeposition 22 erreicht und/oder mittels der zweiten Anschlagfläche 44 an den zweiten Endanschlag 45 anschlägt, wenn diese entgegen der Betätigungsrichtung 8 in die Rastposition 21
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verschoben wird.
[00102] An diesen Punkt sei ferner bezüglich der Betätigungsrichtung 8 erwähnt, dass die Führungskontur und die Endanschläge an der Helmschale entsprechend der Betätigungsrichtung 8 ausgerichtet sind, und bei einer anderen Betätigungsrichtung, z.B. nach Oben, in Richtung des Deckenbereiches D dementsprechend anders ausgebildet sein können, z.B. um einen Winkelbetrag verdreht, oder jeweils seitlich an der Adaptervorrichtung, sodass der Betätigungsabschnitt beispielsweise unterhalb und mittig der Adaptervorrichtung angeordnet sein kann, um diese nach oben zu schieben.
[00103] Bezüglich der Rastelemente 9 sei unabhängig von der dargestellten Ausführung erwähnt, dass diese bevorzugt einteilig mit der Adaptervorrichtung 4 ausgebildet sein können.
[00104] Ferner kann vorgesehen sein, dass Adaptervorrichtung 4 ein Spannelement 10 umfasst, mittels dem die Rastvorrichtung 6 zur Befestigung der Adaptervorrichtung 4 entgegen der Helmschale 2 vorgespannt ist, wobei eine Spannkraft F des Spannelementes 10 mittels Andrücken der Adaptervorrichtung 4 in Richtung der Helmschale 2, zur Entriegelung der Adaptervorrichtung 4, reduzierbar ist, wie dies aus der schematischen Schnittansicht gemäß Fig. 3 hervorgeht.
[00105] Wenn ein Benutzer auf die Adaptervorrichtung 4 drückt, bevorzugt senkrecht auf die Oberfläche 14, kann die Spannkraft des Spannelementes 10 verringert werden, wodurch eine erleichterte Betätigung in Betätigungsrichtung 8 ermöglicht wird. Gemäß der Ausführungsform in Fig. 3 kann vorgesehen sein, dass das Spannelement 10 mittels der Spannkraft F versucht, die Adaptervorrichtung 4 von der Helmschale 2 zu distanzieren, wodurch eine zusätzlich Kraft auf das Rastelement 9 wirkt, wie mittels des übertrieben dargestellten Spaltes zwischen der Innenfläche 29 und der Außenfläche 28 angedeutet ist.
[00106] Das Spannelement 10 kann unabhängig von der gezeigten Ausführung eine Feder oder dergleichen umfassen, welche beispielsweise innerhalb der Adaptervorrichtung 4 aufgenommen ist und gegen die Helmschale 2 drückt, um den Widerstand der Adaptervorrichtung 4 zu erhöhen. Weiters kann das Spannelement 10 auch eine kompressible Schicht umfassen, welche zwischen der Adaptervorrichtung 4 und der Helmschale 2 angeordnet ist, bevorzugt an der Adaptervorrichtung 4 befestigt, und die Adaptervorrichtung 4 von der Helmschale 2 mittels der Spannkraft distanziert, wobei mittels einer Kompression der Schicht die Spannkraft auf die Rastvorrichtung 6 reduziert wird.
[00107] Dass Spannelement 10 kann aber auch derart ausgebildet sein, dass die Adaptervorrichtung 4 selbst derart elastisch verformbar ist, dass sie bei einer Anlage mittels der Innenfläche 29 an der Außenfläche 28 in einen (elastisch) verformten Zustand überführt wird, sodass mittels der Materialeigenschaften der Adaptervorrichtung 4 selbst (bezüglich seiner Elastizität und Steifigkeit) die Spannkraft erzeugt wird, welche wiederum mittels Andrücken der Adaptervorrichtung an die Helmschale (bezüglich einer elastischen Verformung) reduzierbar ist, wodurch die Adaptervorrichtung das Spannelement ausbilden bzw. mit umfassen kann. Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, dass die elastische Verformung der Adaptervorrichtung (bei Andrücken) durch die Helmschale begrenzt ist, womit eine unbeabsichtigte Beschädigung durch einen Andrückvorgang reduziert ist.
[00108] Grundsätzlich kann eine Andrückrichtung zur Reduzierung der Spannkraft senkrecht auf die Oberfläche der Helmschale 2 im Bereich der Adaptervorrichtung 4, bzw. senkrecht auf die Innenfläche 29 bzw. Außenfläche 28 orientiert sein. Weiters kann diese senkrecht zur Betätigungsrichtung sein.
[00109] Weiters ist in Fig. 3 unabhängig von der dargestellten Ausführungsform in der Detailansicht A eine von dem Rastelement weg geneigte Schrägfläche 48 angedeutet, welche an dem Rastelement 9 und/oder der Helmschale 2 ausgebildet sein kann, mittels dessen eine Verankerung des Rastelementes verstärkt wird.
[00110] Wie weiters in Fig. 3 strichliert angedeutet, kann allgemein die Ausnehmung 7 in Betätigungsrichtung 8 eine (in Richtung der Adaptervorrichtung bezüglich der Betätigungsrichtung zunehmend) geneigte Führungsfläche 31 aufweisen, mittels der das Rastelement 9 bzw. die Adap-
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tervorrichtung 4 bei Verschiebung in Betätigungsrichtung 8 aus der Ausnehmung 7 geführt wird.
[00111] Ferner ist in Fig. 3 einer weitere mögliche Ausführung eines Spannelementes 10 strichliert angedeutet, welches an der Innenseite 25 der Helmschale 2 angeordnet sein kann, und beispielsweise mittels einer Gleitplatte oder dergleichen gegen die Ausnehmung 7 vorgespannt ist, sodass das Rastelement 9 gegen die Helmschale 2 gedrückt wird.
[00112] Diesbezüglich ist eine Beschichtung 30 in Fig. 4 angedeutet, welche bevorzugt an der Adaptervorrichtung 4 ausgebildet oder aufgebracht ist und somit die Innenfläche 29 der Adaptervorrichtung 4 ausbilden kann.
[00113] Mittels einer Anordnung eines Spannelementes 10 können somit unterschiedliche Widerstände der Adaptervorrichtung 4 mittels der Dimensionierung des Spannelementes 10 ermöglicht werden, bzw. gleichartige Adaptervorrichtung 4 für unterschiedliche Benutzeranforderungen bezüglich des Widerstandes eingestellt werden.
[00114] Grundsätzlich sei an diesen Punkt - unabhängig von der dargestellten Ausführungsform - erwähnt, dass bei Vorsehung eines Spannelementes 10 die Betätigungsrichtung einer Adaptervorrichtung auch in andere Richtungen denkbar ist, wenn die Geometrie bzw. Ausbildung der Rastvorrichtung (sowie die Möglichkeit der Verschiebung der Adaptervorrichtung mit gegebenenfalls daran angebrachter Funktionselemente) dies zulässt, sodass beispielsweise auch ein Verschieben der Adaptervorrichtung nach hinten, in Richtung eines hinteren Kopfbereiches, möglich wäre. Wie in der vorangegangen Beschreibung erwähnt, wären auch mögliche Endanschläge bezüglich der jeweils vorgesehenen Richtung anzupassen.
[00115] Grundsätzlich ist es somit denkbar, andere Betätigungsrichtungen vorzusehen, entlang welcher die Adaptervorrichtung gegenüber der Helmschale (tangential) verschiebbar sind, nachdem ein Benutzer diese gegen die Helmschale drückt, um die Spannkraft des Spannelementes zu reduzieren. Insbesondere kann dies dann vorgesehen sein, wenn die an der Adaptervorrichtung angebrachten Funktionselemente eine andere Verschiebe- bzw. Betätigungsrichtung begünstigen.
[00116] Weiters kann zwischen der Adaptervorrichtung 4 und der Helmschale 2 ein entgegen der Verschiebung in Betätigungsrichtung 8 wirkender Reibwiderstand ausgebildet sein. Diesbezüglich kann eine Reibschicht zwischen der Adaptervorrichtung und der Helmschale 2 angeordnet sein. Die Reibschicht kann zusätzlich vorgesehen sein, oder ebenfalls mit der Beschichtung 30 erfüllt sein.
[00117] Ferner kann der Reibwiderstand derart gewählt sein, dass dieser bei Verschiebung entgegen der Betätigungsrichtung, also bei Einsetzen der Adaptervorrichtung, keinen oder zumindest einen geringeren Widerstand aufweist.
[00118] Eine derartige Beschichtung kann aber auch an der Innenseite 25 der Helmschale 2 aufgebracht sein, zwischen den Rastelement 9 und der Helmschale 2 (nicht dargestellt).
[00119] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Schutzhelm 1 zwei Adaptervorrichtungen 4 umfasst, die gegenüberliegend in jeweils einem Schläfenbereich 17 an der Helmschale 2 angeordnet sind, wie aus der Fig. 5 hervorgeht, wobei die zwei Adaptervorrichtungen 4 vorzugsweise gespiegelt zueinander angeordnet sind.
[00120] Bezüglich der Darstellung in Fig. 5 sei allgemein angemerkt, dass bezüglich einer jeweiligen Anordnung im linken Schläfenbereich 17-L und rechen Schläfenbereich 17-R die jeweiligen Bauteile ebenfalls in der Figur mit den jeweiligen Buchstaben L und R gekennzeichnet, sind, und die jeweiligen vorangegangenen, beschriebenen Funktionen der einzelnen Elemente jeweils bezüglich der jeweiligen Seite Links L und Rechts R entsprechend ihrer jeweiligen Orientierung auf diese anzuwenden sind.
[00121] Weiters sei bezüglich der Darstellung in Fig. 5 erwähnt, dass die Betätigungsrichtung 8 in Richtung des Gesichtsbereiches V orientiert ist, wobei anhand der Anordnung der Adaptervorrichtung diese grundsätzlich auch nach oben in Richtung des Deckenbereiches D orientiert sein kann, oder in einen Winkelbereich dazwischen.
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[00122] Besonders bevorzugt ist mittels der zwei Adaptervorrichtungen 4 ein Schutzvisier 18 aufgenommen, wobei das Schutzvisier 18 an jeder der zwei Adaptervorrichtungen 4 jeweils mit einem Koppelelement 19-L & 19-R gelagert ist. An der Adaptervorrichtung oder dem Koppelelement 19 kann eine Schwenkachse 26 ausgebildet sein, sodass das Schutzvisier 18 gegenüber dieser Schwenkachse 26 verschwenkt werden kann, z.B. aus dem Gesichtsbereich V nach oben.
[00123] Weiters bevorzugt kann das Schutzvisier 18 mittels einer gleichzeitigen Abnahme der beiden Adaptervorrichtung (bei Betätigung/Verschiebung in Betätigungsrichtung 8) von dem Schutzhelm 1 entfernt werden, indem dieses zusammen mit den Adaptervorrichtungen 4 abgenommen wird.
[00124] Weiters kann somit die bestehende Vorrichtung mit den 2 Adaptervorrichtungen 4 gegen eine andere ausgetauscht werden, welche andere Funktionselement 5 umfasst, z.B. einen Hitzeschutz anstelle des jeweiligen Gehörschutzes (und/oder gegebenenfalls des Beleuchtungsmittels).
[00125] Ferner ist diesbezüglich eine Blindabdeckung 49 für den Schutzheim 1 in Fig. 5 dargestellt, welche anstelle der Adaptervorrichtung 4 an den Schutzhelm angebracht werden kann. Die Blindabdeckung 49 weist bevorzugt eines Rastanordnung 50 auf, welche anstelle der adapterseitigen Rastmittel der Adaptervorrichtung 4 in die Helmschale eingesetzt werden kann, bzw. einen zweiten Teil der Rastvorrichtung 6 bei der Befestigung ausbilden. Bevorzugt kann die Blindabdeckung 49 eine äußere Geometrie aufweisen, die der einhüllenden Geometrie 13 der Helmschale 2 entspricht.
[00126] Insbesondere dient eine derartige Blindabdeckung 49 zum Schutz der an der Helmschale ausgebildeten Elemente der erfindungsgemäßen Rastvorrichtung bei Nicht-Vorhandensein der Adaptervorrichtung.
[00127] Alternativ ist es auch denkbar, das Schutzvisier nur an einer Adaptervorrichtung 4 zu befestigen, sodass es beispielswiese im gegenüberliegenden Schläfenbereich an der Helmschale anliegt oder eingreift. Gegebenenfalls kann die Schwenkachse diesbezüglich vertikal ausgebildet sein, sodass das Schutzvisier zur Seite aus dem Gesichtsbereich verschwenkt werden kann (nicht dargestellt).
[00128] Wie ferner aus der Fig. 5 hervorgeht, kann das Schutzvisier 18 in der Adaptervorrichtung 4 längsverschiebbar aufgenommen sein, vorzugsweise mittels des Koppelelementes 19, sodass ein Abstand 27 des Schutzvisiers 18 gegenüber dem Gesichtsbereich des Schutzhelmes 1 einstellbar ist. Diesbezüglich kann das jeweilige Koppelelement 19-L und 19-R einen Steg 38-L und Steg 38-R aufweisen, der in der jeweiligen Führungsaufnahme 33-L, 33-R der jeweiligen Adaptervorrichtung 4 (längsverschiebbar) aufgenommen ist.
[00129] Bezüglich des Abstandes 27 kann das Schutzvisier 18 beispielsweise auch in mehrere Raststellungen gegenüber der Adaptervorrichtung 4 verstellbar sein.
[00130] Bevorzugt ist das Koppelelement 19 mittels der Führungsaufnahme 33 zugleich starr gegenüber der Adaptervorrichtung 4 gelagert (mit Ausnahme einer möglich Längsverschiebung) sodass eine Schwenkbewegung des Schutzvisiers 18 um die Schwenkachse 26 ermöglicht ist. Das jeweilige Koppelelement 19 umfasst diesbezüglich bevorzugt ein Drehgelenk.
[00131] Wie weiters aus der Fig. 5 hervorgeht, kann somit eine jeweilige Adaptervorrichtung 4 zur Aufnahme von 3 Funktionselementen 5 ausgebildet sein.
[00132] Der Gehörschutz 15 und das Beleuchtungsmittel 16 können bevorzugt an ihrem jeweiligen ersten Aufnahmebereich 34 und zweiten Aufnahmebereich 35 an der Adaptervorrichtung 4 drehbar sein, sodass diese bezüglich einer senkrechten Drehachse zu einer Aufnahmeebene des jeweiligen Aufnahmebereiches drehbar sind.
[00133] Diesbezüglich ist die jeweilige erste Drehachse 36 und zweite Drehachse 37 angedeutet. [00134] Ferner können an den zwei Adaptervorrichtungen 4 auch unterschiedliche Funktionselemente aufgenommen sein, bzw. können die Adaptervorrichtungen selbst unterschiedliche Auf-
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nahmegeometrien für die Funktionselemente bezüglich ihrer Aufnahmebereiche aufweisen.
[00135] Weiters können die Koppelstellen betreffend der Funktionselemente 5 jeweils eine lösbare Verbindung aufweisen, sodass ein jeweiliges Funktionselement 5 bedarfsweise gesondert entfernt werden kann.
[00136] Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Funktionselemente 5 nur von der Innenfläche der Adaptervorrichtung 4 gelöst werden können, sodass diese bei einer am Schutzhelm 1 befestigten Adaptervorrichtung 4 nicht von dieser entfernt werden können. Dabei sei unter anderem z.B. auf ein mögliches Eingriffselement gemäß Fig. 2 verwiesen.
[00137] Ferner ist es auch in einer nicht dargestellten Ausführung denkbar, eine Adaptervorrichtung vorzusehen, welche beispielsweise in der Mittel des Schutzhelmes angeordnet ist. diesbezüglich kann beispielweise eine Vertiefung im Deckenbereich D vorgesehen sein, in welcher die Adaptervorrichtung mittels der Rastvorrichtung das der Helmschale befestigt ist. Eine derartige Adaptervorrichtung kann beispielsweise zusätzlich vorgesehen sein, oder anstelle der dargestellten Adaptervorrichtungen, z.B. zur Aufnahme des linken und rechen Gehörschutzes.
[00138] In Fig. 6 ist eine weitere mögliche Ausführungsform der Rastvorrichtung 6 dargestellt, die ein Rastelement 9 umfasst welches sich über einen größeren Bereich der Adaptervorrichtung 4 erstreckt.
[00139] Mittels einer größeren Erstreckung eines Rastelementes innerhalb einer Ausnehmung 7 können auch zwischen dem Rastelement 9 und der Ausnehmung 7 bzw. deren Kontaktflächen weitere funktionale Elemente wie eine Reibbeschichtung vorgesehen werden, welche einen Verschiebe-Widerstand zwischen der Helmschale 2 und der Adaptervorrichtung 4 erhöhen bzw. verändern können.
[00140] In der Fig. 7 und 8 sind zudem weitere mögliche Ausgestaltungen der Rastelemente 9 veranschaulicht, welche beispielsweise eine andere Geometrie aufweisen, wobei die Rastelemente 9 in die Ausnehmung 7 in der Freigabeposition 22 senkrecht einführbar sind und in der Rastposition 21 in der Ausnehmung 7 gesichert sind. Die Ausnehmungen 7 sind in Draufsicht dargestellt und die Rastelemente 9 in Seitenansicht. In Fig. 7 weist das Rastelement 9 eine rechteckige Kopfform auf und in der Fig. 8 eine zylindrische Form.
[00141] Ferner ist in Fig. 8 unabhängig von der Geometrie des Rastelementes eine mögliche Ausbildung dargestellt, bei welchem das Rastelement 9 ein verformbares Spannelement 10 umfasst, welches von dem Rastelement 9 hervorsteht und beim Einführen in die Ausnehmung 7 gegen eine Gegenfläche drückt, sodass das Rastelement 9 in der Rastposition 21 in Richtung des verjüngenden Steges der Ausnehmung 7 (aus der Bildebene senkrecht heraus) gedrückt wird. Zur Vollständigkeit sei erwähnt, dass die Ausnehmung diesbezüglich nicht als Durchbruch ausgebildet ist, um die Gegenfläche bereitzustellen.
[00142] Mit den in Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Ausführungsform sei verdeutlicht, dass grundsätzlich unterschiedliche Geometrien und Dimensionen der Rastelemente 9 möglich sind.
[00143] Ferner sei erwähnt, dass auch eine umgekehrte Anordnung der Rastelemente und Ausnehmungen denkbar ist, sodass die Ausnehmung an der Adaptervorrichtung ausgebildet ist und ein in die Ausnehmung eingreifendes Rastelement an der Helmschale, wobei die Geometrie bezüglich der Betätigungsrichtung anzupassen/umzukehren ist, sodass beispielsweise eine an der Helmschale ausgebildete Rastnase in Betätigungsrichtung zeigt.
[00144] Ferner ist auch eine Kombinierte Ausbildung denkbar, sodass die Adaptervorrichtung und die Helmschale jeweils Rastelemente und Ausnehmungen umfassen.
[00145] Schließlich ist in Fig. 9 ein Schutzhelm 1 dargestellt, bei welchem alle Aufnahmebereiche der jeweiligen Adaptervorrichtung 4 mit Funktionselementen belegt sind.
[00146] Ferner ist in Fig. 9 ein Schutzhelm-Set angedeutet, sodass die an dem Schutzhelm 1 angebrachten ersten Adaptervorrichtungen 4 gegen weitere Helm-Elemente 51 ausgewechselt werden können.
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[00147] Die weiteren Helm-Elemente 51 sind dabei in den heimseitigen Teil der Rastvorrichtung, vorzugsweise einer Ausnehmung, einsetzbar, besonders bevorzugt entgegen der Betätigungsrichtung, sodass diese ebenfalls in Betätigungsrichtung lösbar sind.
[00148] Bezüglich einer Entnahme der Helm-Elemente 51 von der Helmschale 2 können diese somit ebenfalls zuvor beschriebene Rastvorrichtungen aufweisen und entlang einer bestimmten Betätigungsrichtung gegenüber der Helmschale zum Lösen der Rastvorrichtungen verschiebbar sein.
[00149] Weiters kann ein jeweiliges Helm-Element 51 ein zuvor beschriebenes Spannelement zur Verspannung der Rastvorrichtung eines jeweiligen Helm-Elementes entgegen der Helmschale umfassen.
[00150] Als mögliches auswechselbares Element ist ein Teil einer Schutzschale 53 angedeutet, welcher die Helmschale 2 zumindest teilweise umgreifen kann.
[00151] In einem eingesetzten Zustand der Schutzschale 53 bildet diese eine weitere Schutzhülle der Helmschale und liegt vorzugsweise an der Oberfläche 14 der Helmschale 2 an, bzw. ist auf dieser lastübertragend abgestützt. Ferner kann für einen jeweiligen Schläfenbereich 17 jeweils eine Schutzschale vorgesehen sein (nicht dargestellt) oder aber auch eine einzelne, die Helmschale überdeckende Schutzschale, welche beidseitig anbringbar ist.
[00152] Weiters kann die Schutzschale ebenfalls Anschlagflächen zur Anlage an den Endanschlägen der Helmschale aufweisen (bezüglich der Betätigungsrichtung).
[00153] Die Schutzschale kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen und dementsprechende Funktionen erfüllen; z.B. eine zusätzlich chemische Beständigkeit, oder eine hohe Härte aufweisen. Weiters kann diese auch eine zusätzliche Isolationsschicht bilden.
[00154] Ferner ist als mögliches auswechselbares Element eine weitere Adaptervorrichtung 52 abgebildet, welche ein weiteres Schutzvisier 18b aufweist, welches gegen das bestehende Schutzvisier 18a ausgewechselt werden kann.
[00155] Zur Vollständigkeit sei erwähnt, dass an der weiteren Adaptervorrichtung 52 ebenfalls weitere Funktionselemente als das Schutzvisier 18b angeordnet sein können, welche nicht dargestellt sind.
[00156] Ferner kann die weitere Adaptervorrichtung 52 heilmseitig identisch zur ersten Adaptervorrichtung 4 ausgebildet sein, und bezüglich der aufzunehmenden Funktionselemente unterschiedlich zu der ersten Adaptervorrichtung. Diesbezüglich kann sie identische Aufnahmebereiche mit unterschiedlichen Funktionselementen aufweisen, oder aber auch gegenüber der ersten Adaptervorrichtung 4 unterschiedliche Aufnahmebereiche.
[00157] Unabhängig davon ist in Fig. 9 weiters eine mögliche Schutzbrille ersichtlich, welche innerhalb der Helmschale 2 in und aus dem Gesichtsbereich V verschwenkt werden kann, die an der Tragstruktur 3 und/oder der Helmschale 2 gelagert ist.
[00158] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[00159] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
A
BEZUGSZEICHENLISTE
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Schutzhelm Helmschale Tragstruktur Adaptervorrichtung Funktionselement Rastvorrichtung Ausnehmung Betätigungsrichtung Rastelement Spannelement Vertiefung Betätigungsabschnitt einhüllenden Geometrie Oberfläche Gehörschutz Beleuchtungsmittel Schläfenbereich Schutzvisier Koppelelement Führungskontur Rastposition Freigabeposition Rastnase
Länge
Innenseite Schwenkachse Abstand Außenfläche Innenfläche
Beschichtung
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53
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Führungsfläche Beleuchtungsanordnung Führungsaufnahme erster Aufnahmebereich zweiter Aufnahmebereich erste Drehachse
zweite Drehachse
Steg
Eingriffselement
Bereich
Mantelfläche
erste Anschlagfläche erster Endanschlag zweite Anschlagfläche zweiter Endanschlag Höhe
Tiefe
Schrägfläche Blindabdeckung Rastanordnung Helm-Elemente
weitere Adaptervorrichtung Schutzschale
Deckenbereich Gesichtsbereich hinterer Bereich
Spannkraft
Claims (12)
1. Schutzheim (1), umfassend;
- eine Helmschale (2);
- eine Tragstruktur (3), die in der Helmschale (2) angeordnet ist
- eine Adaptervorrichtung (4), die zur Aufnahme von zumindest einem bezüglich der Helmschale (2) außenliegend angeordneten Funktionselement (5) für den Schutzhelm (1) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Adaptervorrichtung (4) mittels einer Rastvorrichtung (6)
an der Helmschale (2) befestigt ist, wobei die Rastvorrichtung (6) mittels einer Verschiebung
der Adaptervorrichtung (4) gegenüber der Helmschale (2) entlang einer Betätigungsrichtung
(8) - in Richtung eines Gesichtsbereiches (V) des Schutzhelmes (1) und/oder nach oben, in
einem Deckenbereich (D) des Schutzhelmes - entriegelbar ist, sodass die Adaptervorrich-
tung (4) von der Helmschale (2) abnehmbar ist.
2. Schutzhelim (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (6) ein elastisch verformbares Rastelement (9) aufweist, das mit der Adaptervorrichtung (4) verbunden ist und zur Befestigung der Adaptervorrichtung (4) in eine Ausnehmung (7) an der Helmschale (2) eingreift.
3. Schutzheim (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adaptervorrichtung (4) ein Spannelement (10) umfasst, mittels dem die Rastvorrichtung (6) zur Befestigung der Adaptervorrichtung (4) entgegen der Helmschale (2) vorgespannt ist, wobei eine Spannkraft des Spannelementes (10) mittels Andrücken der Adaptervorrichtung (4) in Richtung der Helmschale (2) reduzierbar ist.
4. Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmschale (2) eine Vertiefung (11) zur Aufnahme der Adaptervorrichtung (4) aufweist, wobei mittels der Vertiefung (11) zumindest ein Betätigungsabschnitt (12) der Adaptervorrichtung (4) zum Lösen der Adaptervorrichtung (4), innerhalb einer einhüllenden Geometrie (13) einer Oberfläche (14) der Helmschale (2) angeordnet ist.
5. Schutzheim nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Adaptervorrichtung (4) und der Helmschale (2) ein entgegen der Verschiebung entlang der Betätigungsrichtung (8) wirkender Reibwiderstand ausgebildet ist.
6. Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Helmschale (2) eine Führungskontur (20) zur Anlage der Adaptervorrichtung (4) aufweist, wobei die Adaptervorrichtung (4) mittels der Führungskontur (20) bezüglich seiner Verschiebung entlang der Betätigungsrichtung (8) geführt ist.
7. Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Helmschale (2) ein erster Endanschlag und/oder ein zweiter Endanschlag ausgebildet ist, wobei der erste Endaschlag zur Begrenzung der Adaptervorrichtung (4) bei ihrer Verschiebung in der Betätigungsrichtung (8) in einer Freigabeposition (22) ausgebildet ist und/oder der zweite Endanschlag zur Begrenzung der Adaptervorrichtung (4) bei ihrer Verschiebung entgegen der Betätigungsrichtung (8) in einer Rastposition (21) ausgebildet ist.
8. Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Adaptervorrichtung (4) ein Gehörschutz (15) lösbar aufgenommen ist, wobei der Gehörschutz (15) gegenüber der Adaptervorrichtung (4) drehbar gelagert ist.
9. Schutzheim (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Adaptervorrichtung (4) ein Beleuchtungsmittel (16) lösbar aufgenommen ist.
10. Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzhelm (1) zwei Adaptervorrichtungen (4) umfasst, die gegenüberliegend in jeweils einem Schläfenbereich (17) an der Helmschale (2) angeordnet sind, (wobei die zwei Adaptervorrichtungen (4) gespiegelt zueinander angeordnet sind).
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11. Schutzheim (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der zwei Adaptervorrichtungen (4) ein Schutzvisier (18) aufgenommen ist, wobei das Schutzvisier (18) an jeder der zwei Adaptervorrichtungen (4) jeweils mit einem Koppelelement (19) gelagert ist.
12. Schutzheim-Set, umfassend einen Schutzhelm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11; wobei die Adaptervorrichtung (4) als auswechselbares Element des Schutzhelm-Sets ausgebildet ist und das Schutzhelm-Set zur Befestigung anstelle der ersten Adaptervorrichtung (4) zusätzlich zumindest eines der folgenden Helm-Elemente umfasst;
- eine Blindabdeckung,
- eine weitere Adaptervorrichtung, die gemäß der ersten Adaptervorrichtung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist, wobei ein Aufnahmebereich der weiteren Adaptervorrichtung zur Aufnahme eines Funktionselementes und/oder ein daran angebrachtes Funktionselement unterschiedlich zur der ersten Adaptervorrichtung (4) ausgebildet ist;
- eine Schutzschale, die bei Befestigung an einer Oberfläche (14) der Helmschale (2) anliegend ist und eine zusätzliche Schutzschicht des Schutzhelmes (1) ausbildet,
wobei das jeweilige Helm-Element an einen heimseitigen Teil der Rastvorrichtung (6), der
an der Helmschale (2) ausgebildet ist, einsetzbar ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50117/2024U AT18517U1 (de) | 2024-09-09 | 2024-09-09 | Schutzhelm mit einer Adaptervorrichtung |
| AU2024219922A AU2024219922A1 (en) | 2024-09-09 | 2024-09-20 | Safety helmet with an adapter device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50117/2024U AT18517U1 (de) | 2024-09-09 | 2024-09-09 | Schutzhelm mit einer Adaptervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18517U1 true AT18517U1 (de) | 2025-08-15 |
Family
ID=96702317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50117/2024U AT18517U1 (de) | 2024-09-09 | 2024-09-09 | Schutzhelm mit einer Adaptervorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18517U1 (de) |
| AU (1) | AU2024219922A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5623730A (en) * | 1994-09-30 | 1997-04-29 | Sextant Avionique | Quick-fit modular helmet |
| US10765165B2 (en) * | 2017-03-13 | 2020-09-08 | Gentex Corporation | Mounting rail assembly |
-
2024
- 2024-09-09 AT ATGM50117/2024U patent/AT18517U1/de unknown
- 2024-09-20 AU AU2024219922A patent/AU2024219922A1/en active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5623730A (en) * | 1994-09-30 | 1997-04-29 | Sextant Avionique | Quick-fit modular helmet |
| US10765165B2 (en) * | 2017-03-13 | 2020-09-08 | Gentex Corporation | Mounting rail assembly |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU2024219922A1 (en) | 2026-03-26 |
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