AT18522U1 - Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldes - Google Patents
Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldesInfo
- Publication number
- AT18522U1 AT18522U1 ATGM50174/2024U AT501742024U AT18522U1 AT 18522 U1 AT18522 U1 AT 18522U1 AT 501742024 U AT501742024 U AT 501742024U AT 18522 U1 AT18522 U1 AT 18522U1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- control unit
- transmitting
- transmitting antennas
- signal
- output
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R29/00—Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
- G01R29/08—Measuring electromagnetic field characteristics
- G01R29/0807—Measuring electromagnetic field characteristics characterised by the application
- G01R29/0814—Field measurements related to measuring influence on or from apparatus, components or humans, e.g. in ESD, EMI, EMC, EMP testing, measuring radiation leakage; detecting presence of micro- or radiowave emitters; dosimetry; testing shielding; measurements related to lightning
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/16—Screening or neutralising undesirable influences from or using, atmospheric or terrestrial radiation or fields
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N2/00—Magnetotherapy
- A61N2/02—Magnetotherapy using magnetic fields produced by coils, including single turn loops or electromagnets
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R29/00—Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
- G01R29/08—Measuring electromagnetic field characteristics
- G01R29/0864—Measuring electromagnetic field characteristics characterised by constructional or functional features
- G01R29/0871—Complete apparatus or systems; circuits, e.g. receivers or amplifiers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Radiology & Medical Imaging (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
Abstract
Es wird eine Vorrichtung (1) zur Erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen Feldes vorgeschlagen, umfassend ein Gehäuse (2) mit einer Standfläche (3) sowie eine Steuereinheit (4), wobei ein Eingang der Steuereinheit (4) schaltungstechnisch mit einer Empfangsantenne (5) verbunden ist, wobei ein Ausgang der Steuereinheit (4) schaltungstechnisch mit wenigstens drei Sendeantennen (6) verbunden ist, wobei die wenigstens drei Sendeantennen (6) jeweils als eine um einen im Wesentlichen stabförmigen ferromagnetischen Kern (7) gewickelte Spule (8) ausgebildet sind und innerhalb des Gehäuses (2) in drei zueinander nicht parallelen Ausrichtungen angeordnet sind, wobei die Steuereinheit (4) ausgebildet ist anhand des am Eingang anliegenden Empfangssignals ein Sendesignal zu generieren und dass Sendesignal zur Erzeugung des vorgebbaren elektromagnetischen Feldes an dem Ausgang auszugeben, wobei das Sendesignal im Wesentlichen ein gepulstes Gleichstromsignal ist.
Description
Ss N
VORRICHTUNG ZUR ERZEUGUNG EINES VORGEBBAREN ELEKTROMAGNETISCHEN FELDES
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung 1 zur Erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen Feldes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, dass Menschen in Ihren Leben diversen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, seien es natürliche, wie beispielsweise das Erdmagnetfeld, oder künstlich erzeugte, wie beispielsweise Funk oder Streufelder verschiedener Leitungen und Geräte. Hierbei kann es aufgrund diverser Umstände, wie beispielsweise besonderer geologischer Gegebenheiten oder Reflektion und Interferenz diverser Felder zu Zuständen des elektromagnetischen Feldes kommen, die bei einigen Menschen Unbehagen oder andere nachteilige Effekte auslösen.
[0003] Es sind Vorrichtungen bekannt, mit welchen gezielt das elektromagnetische Feld beeinflusst werden kann, um unerwünschte Zustände des elektromagnetischen Feldes zu vermeiden. Diese haben allerdings oft den Nachteil, dass diese in deren Wirkung nur begrenzt sind.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welcher es möglich ist elektromagnetische Felder gezielt in einem großen Raumbereich zu beeinflussen.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0006] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die von der Vorrichtung erzeugten elektromagnetischen Felder in diverse Richtungen abgestrahlt werden können, um die Wirkung in einem großen Raum entfalten zu können. Hierbei reagiert die Vorrichtung auf das vorhandene elektromagnetische Feld und gibt abhängig vom vorhandenen elektromagnetischen Feld eine Strahlung in Form von gepulsten elektromagnetischen Feldern ab. Hierbei hat sich gezeigt, dass für sensible Personen als unangenehm empfundene Zustände des elektromagnetischen Feldes aufgelöst werden können.
[0007] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0008] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich eine bevorzugte Ausführungsform beispielhaft dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt:
[0009] Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung als schematische Darstellung im Schnitt;
[0010] Fig. 2 eine bevorzugte Ausführungsform der Sendeantenne in Draufsicht.
[0011] Die Fig. 1 und 2 zeigen zumindest Teile einer Vorrichtung 1 zur Erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen Feldes umfassend ein Gehäuse 2 mit einer Standfläche 3 sowie eine Steuereinheit 4, wobei ein Eingang der Steuereinheit 4 schaltungstechnisch mit einer Empfangsantenne 5 verbunden ist, wobei ein Ausgang der Steuereinheit 4 schaltungstechnisch mit wenigstens drei Sendeantennen 6 verbunden ist, wobei die wenigstens drei Sendeantennen 6 jeweils als eine um einen im Wesentlichen stabförmigen ferromagnetischen Kern 7 gewickelte Spule 8 ausgebildet sind und innerhalb des Gehäuses 2 in drei zueinander nicht parallelen Ausrichtungen angeordnet sind, wobei die Steuereinheit 4 ausgebildet ist anhand des am Eingang anliegenden Empfangssignals ein Sendesignal zu generieren und dass Sendesignal zur Erzeugung des vorgebbaren elektromagnetischen Feldes an dem Ausgang auszugeben, wobei das Sendesignal im Wesentlichen ein gepulstes Gleichstromsignal ist.
[0012] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die von der Vorrichtung 1 erzeugten elektromagnetischen Felder in diverse Richtungen abgestrahlt werden können, um die Wirkung in einem großen Raum entfalten zu können. Hierbei reagiert die Vorrichtung 1 auf das vorhandene elektromagnetische Feld und gibt abhängig vom vorhandenen elektromagnetischen Feld eine Strahlung in
A hes AT 18 522 U1 2025-08-15
Ss N
Form von gepulsten elektromagnetischen Feldern ab. Hierbei hat sich gezeigt, dass für sensible Personen als unangenehm empfundene Zustände des elektromagnetischen Feldes aufgelöst werden können.
[0013] Die Vorrichtung 1 ist insbesondere vorgesehen in einem Gebäude, insbesondere einem Wohnraum, einem Betriebgebäude, Hotel, Stallung oder dergleichen, aufgestellt zu werden. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung eine Masse von maximal 10 kg aufweist, sodass diese von einer einzelnen Person einfach transportiert werden kann. Der Aufbau der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. 1 dargestellt.
[0014] Die Vorrichtung 1 weist ein, insbesondere zylinderförmiges, Gehäuse 2 auf. An der Unterseite des Gehäuses 2 ist eine Standfläche 3 angeordnet, auf welcher das Gehäuse auf einem ebenen Untergrund stehen kann. Die Standfläche 3 kann hierbei ein Unterboden des Gehäuses 2 oder von sich von dem Unterboden des Gehäuses 2 erstreckenden Füßen aufgespannt werden.
[0015] Die Vorrichtung 1 weist eine Steuereinheit 4 auf, welche die Funktion der Vorrichtung 1 steuert.
[0016] Die Vorrichtung weist eine Empfangsantenne 5 auf, um vorhandene elektromagnetische Felder zu messen. Das von der Empfangsantenne 5 empfangene Empfangssignal wird im Betrieb vom Eingang der Steuereinheit 4 erfasst. Die Empfangsantenne 5 kann hierbei insbesondere ausgebildet sein um elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich empfangen zu können.
[0017] Insbesondere kann die Empfangsantenne 5 im Gehäuse 2 angeordnet sein.
[0018] Weiters weist die Vorrichtung 1 wenigstens drei Sendeantennen 6 auf, wobei die Sendeantennen 6 dazu vorgesehen sind das Sendesignal der Steuereinheit 4 in ein elektromagnetisches Feld umzuwandeln. Jede Sendeantenne 6 ist als eine Spule 8, insbesondere als Kupferspule, bevorzugt mit mindestens 100 Windungen, ausgebildet, welche um einen ferromagnetischen Kern 7 gewickelt ist. Der Kern 7, und damit auch die Sendeantenne 6 an sich, ist im Wesentlichen stabförmig. Der Aufbau der Sendeantenne 6 ähnelt daher einem stabförmigen Elektromagneten.
[0019] Bevorzugt ist der Kern 7 aus Bandstahl ausgebildet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine Länge des Kerns 7 zwischen 150 mm und 300 mm ist, und/oder eine Breite des Kerns 7 zwischen 15 und 40 mm ist, und/oder eine Höhe des Kerns 7 zwischen 2 und 10 mm ist. Eine bevorzugte Ausführungsform einer Sendeantenne ist in Fig. 2 dargestellt.
[0020] Die Sendeantennen 6 sind in dem Gehäuse derart angeordnet, dass diese nicht zueinander parallel ausgerichtet, also jede Sendeantennen 6 eine andere Ausrichtung hat. Die Ausrichtung einer der Sendeantennen 6 entspricht hierbei insbesondere der Längsrichtung des jeweiligen Kerns 7. Hierbei können die Sendeantennen 6 insbesondere derart ausgerichtet sein, dass jeweils ein Winkel von mindestens 30°, bevorzugt mindestens 45°, zwischen zwei Sendeantennen 6 besteht. Die Sendeantennen 6 können insbesondere sternförmig angeordnet sein.
[0021] Die Steuereinheit 4 kann mit einer, in den Abbildungen nicht dargestellten Stromversorgung verbunden sein, beispielsweise einem Netzstecker oder einem Akku.
[0022] Die Steuereinheit 4 kann insbesondere einen Prozessor und einen Speicher umfassen. Weiters kann insbesondere die Steuereinheit 4 über eine am Gehäuse angebrachten Bedienung gesteuert werden. Bevorzugt kann die Steuereinheit 4 eine Kommunikationseinheit aufweisen, mit der Steuereinheit mittels einer Fernbedienung und/oder eine App gesteuert werden kann.
[0023] Die Steuereinheit 4 ist dazu ausgebildet, aus dem Empfangssignal am Eingang eine Sendesignal zu generieren und am Ausgang auszugeben. Dazu kann die Steuereinheit 4 die erforderliche Elektronik aufweisen, wobei insbesondere die Steuereinheit 4 weitgehend digital ausgebildet ist. Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Messung der Spannung des Empfangssignals und die Generierung des Sendesignals mittels eines Microcontrollers erfolgt.
[0024] Das Sendesignal ist hierbei ein gepulstes Gleichstromsignal, insbesondere mit einer Impulsweite zwischen 10s und 50us, bevorzugt zwischen 1ms und 150ms. Die Impulsweite kann
A hes AT 18 522 U1 2025-08-15
Ss N
insbesondere konstant sein. Das gepulste Gleichstromsignal führt dazu, dass der Kern 7 durch die Magnetostriktion in mechanische Schwingungen versetzt wird.
[0025] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 4 ausgebildet die Stromstärke des Sendesignals in Abhängigkeit von der Spannung des Eingangssignals zu regeln. Insbesondere kann hier vorgesehen sein, dass die Stromstärke in Abhängigkeit von der Spannung des Empfangssignals erhöht wird.
[0026] Besonders bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass die am Eingang anliegende Spannung des Empfangssignals gleichgerichtet und verstärkt, insbesondere bis zu 4,5V, wird.
[0027] Die Impulsfrequenz kann hierbei vorgebbar sein oder ebenfalls in Abhängigkeit vom Empfangssignals, bevorzugt der Spannung des Empfangssignals.
[0028] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse 2 eine Grundplatte 9 aufweist, wobei sich eine Halterung 10 von der Grundplatte 9 nach oben erstreckt. Die Halterung 10 ist zur Halterung der Sendeantennen 6 vorgesehen. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Halterung als im Wesentlichen senkrecht verlaufender Stab oder Rohr ausgebildet ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Halterung 10 im Wesentlichen in der Mitte der Grundplatte 9 mit der Grundplatte 9 befestigt ist.
[0029] Die Grundplatte 9 bildet bevorzugt eine Bodenplatte der Vorrichtung 1 auf. Hierbei kann die Unterseite der Grundplatte 9 die Standfläche 3 ausbilden oder Füße aufweisen, die die Standfläche 3 ausbilden. Die Grundplatte 9 kann insbesondere die Form eines flachen Zylinders aufweisen.
[0030] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass an der Halterung 10 ein Haltekörper 11 angebracht ist, und dass die Sendeantennen 6 jeweils mit einem Ende an dem Haltekörper 11 befestigt sind. Die Halterung 10 kann insbesondere als Körper ausgebildet sein, welcher Aufnahmen zur Befestigung der Sendeantennen 6 aufweist. Der Haltekörper 11 kann insbesondere aus Kunststoff sein. Dadurch kann besonders einfach eine sternförmige Anordnung der Sendeantennen 6 erreicht werden.
[0031] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass wenigstens sechs Sendeantennen 6 vorgesehen sind, wobei sich wenigstens drei Sendeantennen 6 von dem Haltekörper 11 nach schräg oben erstrecken, und sich wenigstens weitere drei Sendeantennen 6 von dem Haltekörper 11 nach schräg unten erstrecken. Oben bzw. unten bezieht sich hierbei auf eine vorgesehene Betriebsposition der Vorrichtung 1, bei welcher die Vorrichtung 1 mit der Standfläche 3 auf einer waagrechten Ebene steht.
[0032] Dadurch kann auf einfache Weise eine möglichst gleichmäßige Ausstrahlung des Sendesignals erreicht werden.
[0033] Die Sendeantennen 6 können insbesondere in einer vorgesehenen Betriebsposition mit einem Winkel von 30° bis 60°, bevorzugt im Wesentlichen 45°, zu einer waagrechten Ebene angeordnet sein.
[0034] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine der sich nach schräg oben erstreckenden Sendeantennen 6 oberhalb einer sich nach schräg unten erstreckende Sendeantenne 6 angeordnet ist. Es können daher wenigstens zwei der Sendeantennen 6, bevorzugt sämtliche Sendeantennen 6, als ein, in einer senkrechten Ebene V-förmig angeordnetes Paar angeordnet sein.
[0035] Bevorzugt kann vorgesehen sein, die wenigstens drei Sendeantennen 6 normal zur Standfläche 3 betrachtet jeweils in einem Winkel von im Wesentlichen 120° zueinander angeordnet sind. Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass sechs Sendeantennen 6 vorgesehen sind, welche paarweise übereinander und normal zur Standfläche 3 betrachtet jeweils in einem Winkel von im Wesentlichen 120° zueinander angeordnet sind. Dadurch kann eine besonders gute Raumabdeckung durch das Sendesignal erreicht werden.
[0036] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein der Grundplatte 9 gegenüberliegendes
A hes AT 18 522 U1 2025-08-15
Ss N
Ende der Halterung 10 mit einer Deckplatte 12 verbunden ist. Dadurch kann ein besonders einfacher und kompakter Aufbau der Vorrichtung 1 erreicht werden.
[0037] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Sendeantennen 6, bevorzugt komplette, zwischen der Grundplatte 9 und der Deckplatte 12 angeordnet sind.
[0038] Weiters kann eine, bevorzugt rohrförmige, Abdeckung vorgesehen sein, die die Außenkante der Grundplatte 9 mit der Außenkante der Deckplatte 12 verbindet. Die Abdeckung kann insbesondere aus einem nichtmetallischen Werkstoff, besonders bevorzugt Holz, ausgebildet sein.
[0039] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, die Empfangsantenne 5 im Bereich der Deckplatte 12 angeordnet ist und/oder die Steuereinheit 4 im Bereich der Grundplatte 9 angeordnet ist. Dadurch kann die Empfangsantenne beabstandet von der Steuereinheit 4 angeordnet sein, um mögliche Störeinflüsse der Steuereinheit 4 auf die Empfangsantenne 5 zu verringern.
[0040] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Ausgang der Steuereinheit 4 mehrere Teilausgänge aufweist, wobei jeder Teilausgang mit jeweils einer Sendeantenne 6 verbunden ist, wobei für jeden Teilausgang das Sendesignal vorgebbar veränderbar ist. Dadurch kann der Benutzer nach seinen Wünschen und Bedürfnissen die Ausbreitung des Sendesignals im Raum beeinflussen, um beispielsweise räumliche Gegebenheiten wie den Aufstellungsplatz der Vorrichtung 1 zu berücksichtigen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass für jeden Teilausgang die Stärke und/oder Polung des Sendesignals einstellbar ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass einzelne Teilausgänge, und damit auch die verbundenen Sendeantennen, vorgebbar einund ausgeschaltet werden können.
[0041] Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung gegenständlicher Offenbarung angeführt.
[0042] Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher „ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
[0043] Ein „Im Wesentlichen“ in Verbindung mit einem Zahlenwert mitumfasst eine Toleranz von + 10% um den angegebenen Zahlenwert, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
[0044] Bei Wertebereichen sind die Endpunkte mitumfasst, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) zur Erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen Feldes umfassend ein Gehäuse (2) mit einer Standfläche (3) sowie eine Steuereinheit (4), wobei ein Eingang der Steuereinheit (4) schaltungstechnisch mit einer Empfangsantenne (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausgang der Steuereinheit (4) schaltungstechnisch mit wenigstens drei Sendeantennen (6) verbunden ist, dass die wenigstens drei Sendeantennen (6) jeweils als eine um einen im Wesentlichen stabförmigen ferromagnetischen Kern (7) gewickelte Spule (8) ausgebildet sind und innerhalb des Gehäuses (2) in drei zueinander nicht parallelen Ausrichtungen angeordnet sind, dass die Steuereinheit (4) ausgebildet ist anhand des am Eingang anliegenden Empfangssignals ein Sendesignal zu generieren und das Sendesignal zur Erzeugung des vorgebbaren elektromagnetischen Feldes an dem Ausgang auszugeben, und dass das Sendesignal im Wesentlichen ein gepulstes Gleichstromsignal ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine Grundplatte (9) aufweist, wobei sich eine Halterung (10) von der Grundplatte (9) nach oben erstreckt.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (10) ein Haltekörper (11) angebracht ist, und dass die Sendeantennen (6) jeweils mit einem Ende an dem Haltekörper (11) befestigt sind.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens sechs Sendeantennen (6) vorgesehen sind, wobei sich wenigstens drei Sendeantennen (6) von dem Haltekörper (11) nach schräg oben erstrecken, und sich wenigstens weitere drei Sendeantennen (6) von dem Haltekörper (11) nach schräg unten erstrecken.
5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der sich nach schräg oben erstreckenden Sendeantennen (6) oberhalb einer sich nach schräg unten erstreckende Sendeantenne (6) angeordnet ist.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Grundplatte (9) gegenüberliegendes Ende der Halterung (10) mit einer Deckplatte (12) verbunden ist.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsantenne (5) im Bereich der Deckplatte (12) angeordnet ist und/oder die Steuereinheit (4) im Bereich der Grundplatte (9) angeordnet ist.
8. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens drei Sendeantennen (6) normal zur Standfläche (3) betrachtet jeweils in einem Winkel von im Wesentlichen 120° zueinander angeordnet sind.
9. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (4) ausgebildet die Stromstärke des Sendesignals in Abhängigkeit von der Spannung des Eingangssignals zu regeln.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der Steuereinheit (4) mehrere Teilausgänge aufweist, wobei jeder Teilausgang mit jeweils einer Sendeantenne (6) verbunden ist, wobei für jeden Teilausgang das Sendesignal vorgebbar veränderbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50174/2024U AT18522U1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50174/2024U AT18522U1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT18522U1 true AT18522U1 (de) | 2025-08-15 |
Family
ID=96702316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50174/2024U AT18522U1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18522U1 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996008207A1 (en) * | 1994-09-12 | 1996-03-21 | The Catholic University Of America | Protection of living systems from adverse effects of electric, magnetic and electromagnetic fields |
| DE19725380A1 (de) * | 1996-06-18 | 1998-01-22 | Theo Karl Otto Stein | Vorrichtung zur Verminderung oder Aufhebung des elektrischen Wechselfeldes in einem Raum |
| RU2157255C1 (ru) * | 2000-03-29 | 2000-10-10 | Маленченко Людмила Александровна | Устройство для нейтрализации вредных воздействий |
| US6419689B1 (en) * | 1998-04-15 | 2002-07-16 | Nataliya Borisovna Zubova | Method for protecting a person against the action of artificial electromagnetic radiation and device for realizing the same |
| RU30084U1 (ru) * | 2002-12-18 | 2003-06-20 | Книжник Генрих Соломонович | Устройство для защиты от возмущений природных и техногенных магнитных и электромагнитных полей |
| KR20090044034A (ko) * | 2007-10-31 | 2009-05-07 | 한국전기연구원 | 능동 이중루프를 구비한 송전선로 전자계 저감 시스템 |
| US20240282496A1 (en) * | 2021-04-11 | 2024-08-22 | Safefields Technologies Ltd. | System and method for cancelling a continually varying electromagnetic field in a passenger cabin |
-
2024
- 2024-11-21 AT ATGM50174/2024U patent/AT18522U1/de unknown
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996008207A1 (en) * | 1994-09-12 | 1996-03-21 | The Catholic University Of America | Protection of living systems from adverse effects of electric, magnetic and electromagnetic fields |
| DE19725380A1 (de) * | 1996-06-18 | 1998-01-22 | Theo Karl Otto Stein | Vorrichtung zur Verminderung oder Aufhebung des elektrischen Wechselfeldes in einem Raum |
| US6419689B1 (en) * | 1998-04-15 | 2002-07-16 | Nataliya Borisovna Zubova | Method for protecting a person against the action of artificial electromagnetic radiation and device for realizing the same |
| RU2157255C1 (ru) * | 2000-03-29 | 2000-10-10 | Маленченко Людмила Александровна | Устройство для нейтрализации вредных воздействий |
| RU30084U1 (ru) * | 2002-12-18 | 2003-06-20 | Книжник Генрих Соломонович | Устройство для защиты от возмущений природных и техногенных магнитных и электромагнитных полей |
| KR20090044034A (ko) * | 2007-10-31 | 2009-05-07 | 한국전기연구원 | 능동 이중루프를 구비한 송전선로 전자계 저감 시스템 |
| US20240282496A1 (en) * | 2021-04-11 | 2024-08-22 | Safefields Technologies Ltd. | System and method for cancelling a continually varying electromagnetic field in a passenger cabin |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2737129C3 (de) | Vorrichtung zur Ermittlung eines sich innerhalb eines Überwachungsbereichs befindlichen Gegenstandes | |
| DE69421204T2 (de) | Elektronisches Warenüberwachsungssystem mit Verbesserter geometrische Anordnung | |
| DE69327265T2 (de) | Antennensystem und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2804692C3 (de) | Target für eine Magnetanzeigeeinrichtung | |
| DE2628644A1 (de) | Mit elektromagnetischem nahfeldbereich arbeitende detektorschranke fuer gegenstaende | |
| DE1051919B (de) | Richtantenne fuer Kurzwellen und Ultrakurzwellen | |
| DE102007003361A1 (de) | Vibrationstherapievorrichtung | |
| DE60202484T2 (de) | Schleifenantenne | |
| AT18522U1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung eines vorgebbaren elektromagnetischen feldes | |
| DE112010002639B4 (de) | Antenneneinrichtung | |
| EP0957377B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Orten von Metallteilen | |
| DE3220565A1 (de) | Einrichtung zur neutralisation von geologischen reiz- bzw. stoerzoneneinfluessen | |
| DE69029716T2 (de) | Hermetisch verschlossener variabler Widerstand | |
| DE3338444C2 (de) | ||
| DE19636277A1 (de) | Vorrichtung zur Detektion elektromagnetischer Wechselfelder | |
| DE3432847A1 (de) | Gerätesystem zum Orten von Metallteilen in unterschiedlichen Tiefen und zum Ermitteln des Verlaufs von verdeckt liegenden Rohren und dergleichen | |
| DE940238C (de) | Antennenanordnung | |
| DE957240C (de) | Funkempfangsgeraet mit einem Hochfrequenztransformator und einer baulich mit dem Geraet vereinten Rahmenantenne | |
| EP0302192A1 (de) | Vorrichtung zur Behandlung von Lebewesen und Pflanzen durch Pyramidenenergie | |
| WO1989001801A1 (fr) | Appareil pour compenser des champs perturbateurs | |
| AT392109B (de) | Vorrichtung zur beeinflussung des elektromagnetischen erdfeldes, insbesondere zwecks entfeuchtung von mauerwerk | |
| EP0928853B1 (de) | Vorrichtung zum Entfeuchten und/oder Entsalzen von Bauwerken | |
| WO2004088055A1 (de) | Vorrichtung zum empfangen und abstrahlen freier energieformen | |
| DE2350156A1 (de) | Richtungskoppleranordnung | |
| DE1462163C (de) | Elektroakustischer Wandler |