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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 18575.
FiRMA JOHANN SCHMIDT IN NÜRNBERG.
Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Kapselhälften aus gebackener Teigmasse.
In neuerer Zeit haben jene zur Aufnahme von Medikamenten u. dgl. dienenden Oblatenkapsoln viel Anklang gefunden, welche auf trockenem Wege in einfacher Weise dadurch verschliessbar sind, dass zwei Kapsolhälften verschieden grossen Durchmessers in- einander gesteckt werden. Um hiehei einen dichten Abschluss zwischen beiden Hälften zu er- reichen, ist es nötig, dass dieselben genau zylindrisch sind. Die bekannten zur Herstellung von Kapselhälfton aus Teigmasse benutzten Vorrichtungen, welche aus zusammengelenkten, entsrrechende Vertiefungen bezw.
Vorsprünge tragenden Backformen bestehen, sind zur Erzeugung solcher zylindrischer Kapseln deshalb nicht geeignet, weil beim Auseinanderklappen der Backformen sofort Luft zutritt, welche die erhitzten Olbatenkapseln abkühlt.
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konischen Form nach dem Zusammenstecken nicht nur nicht dicht schlossen, sondern auch nicht sicher genug ineinander hielten.
Die vorliegende Erfindung hat nun eine Vorrichtung zum Gegenstand, mit welcher genau zylindrische Kapselliilften aus Teigmasse in der üblichen Weise gehacken werden
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gelegt wird, welche beim Auscinanderkilappen der Formen die erhitzten Kapseln von den Vorsprüngen abstreift, dabei aber den Zutritt der Luft zu den Kapseln so lang verhindert. bis dieses Abstreifen vollendet ist. Die neue Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 3 der bei-
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und b sind in an sich bekannter Weise ausgebildet und an ihrer Rückseite gelenkig verbunden.
In die Backformen sind auswechselbare Platten c bezw. d eingesetzt, von welchen die obere c mit den der Form der Kapsel angepassten zylindrischen Vertiefungen e, die untere d dagegen mit zylindrischen, beim Zusammenklappen in die letzteren sich ein- führenden Vorsprüngen/'versehen ist. Der Durchmesser der letzteren ist um die doppelte Wandstärke der zu erzeugenden Kapselhälfte kleiner als der Durchmesser der Vertiefungen e.
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Vorsprüngen f entsprechend angeordnet und nur so weit sind, dass die letzteren gerade durchgehen, Um beim Aufklappen der Zwischenplatte ein Ecken der Vorsprünge/in den Löchern h zu vermeiden, sind die ersteren etwas beweglich in der zugehörigen Platte d gelagert.
Des ferneren sind die Löcher h der Zwischenplatte g en der Unterseite der Platte etwas konisch erweitert, so dass beim Niederklappen bezw. Zurückfallen der Zwischenplatte g die Vorsprünge f selbsttätig zentriert und in diese Löcher eingeführt werden.
Der Arbeitsvorgang ist bei Verwendung der neuen Vorrichtung folgender : Die (kleisterartige) Teigmasse wird bei aufgeklappte oberer Form auf die über der unbeweglichen
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form gegen die Zwischonplatto ausgebreitet und in die zwischen den Vorsprüngen/und den Vertiefungen e verbleibenden Hohlräume eingequetscht, worauf die so erzeugten Kapseln
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obere Backform a wieder aufgeklappt. Dabei wird mittels einer geeigneten Hebevorrichtung die Zwischenplatte erfasst und so weit von der aufgeklappten Backform mit nach oben genommen, bis die Vorsprünge aus den zugehörigen Löchern der Zwischenplatte nicht mehr herausragen (Fig. 2). Während dieses kurzen Ansehen streift die Zwischenplatte die Kapseln unter Luftabschluss von den Vorsprüngen ab.
Nach vollendetem Ahstreifen gibt die die Platte mitnehmende Vorrichtung die Platte wieder frei, so dass dieselbe unter dem Einfluss ihres Eigengewichtes selbsttätig in ihre Anfangslage zurückfällt. Gleichzeitig tritt zu den ausgelösten Kapseln Luft zu, dieselben kühlen sich unter Zusammenziehung ab und fallen aus den Vertiefungen e der oberen Backform heraus, worauf sie in einfacher Weise abgenommen werden können (Fig. 3). Selbstverständlich könnte auch die Abänderung getroffen werden, dass die Zwischenplatte feststehend angeordnet wird, während die beiden Backformen beweglich sind.
Die einzelnen Arbeitsvorgänge müssten nach dem Backen der Kapseln dann so aufeinander folgen, dass zuerst die untere Backform zwecks Abstreifens der Kapseln von den Vorsprüngen niedergeklappt wird, worauf durch Aufklappen der oberen Form die gekühlten Kapseln auf der Zwischenplatte von selbst zurückbleiben würden.
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Austrian PATENT LETTERING? 18575.
FiRMA JOHANN SCHMIDT IN NUREMBERG.
Device for the production of cylindrical capsule halves from baked dough.
In recent times, those who have to take drugs u. The like. Serving oblate capsols have found a lot of approval, which can be closed in a dry way in a simple manner that two capsol halves of different sizes are inserted into one another. In order to achieve a tight seal between the two halves, it is necessary that they are exactly cylindrical. The known devices used for the production of capsule halves from dough mass, which BEZW from jointed, entrrechende wells.
There are baking molds carrying projections, are therefore not suitable for producing such cylindrical capsules, because when the baking molds are opened, air immediately enters, which cools the heated oil capsules.
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conical shape not only did not close tightly after being put together, but also not held together securely enough.
The subject of the present invention is a device with which precisely cylindrical capsule parts made of dough are chopped in the usual manner
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is placed, which wipes off the heated capsules from the projections when the molds are flipped open, but prevents air from reaching the capsules for so long. until this stripping is completed. The new device is shown in FIGS. 1 to 3 of the two
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and b are designed in a manner known per se and are articulated on their rear side.
In the baking molds interchangeable plates c respectively. d, of which the upper c is provided with the cylindrical depressions e adapted to the shape of the capsule, the lower d, on the other hand, with cylindrical protrusions / 'which are introduced into the latter when the capsule is folded. The diameter of the latter is smaller by twice the wall thickness of the capsule half to be produced than the diameter of the depressions e.
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Projections f are arranged accordingly and are only so wide that the latter just go through. In order to avoid corners of the projections / in the holes h when the intermediate plate is opened, the former are mounted somewhat movably in the associated plate d.
Furthermore, the holes h of the intermediate plate g en the underside of the plate are somewhat conically widened, so that respectively when folding down. If the intermediate plate g falls back, the projections f are automatically centered and inserted into these holes.
The working process is as follows when using the new device: The (paste-like) dough mass is immovable when the upper mold is opened onto the one above
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Form spread out against the Zwischenonplatto and squeezed into the cavities remaining between the projections / and the recesses e, whereupon the capsules produced in this way
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upper baking pan a opened again. The intermediate plate is grasped by means of a suitable lifting device and taken upwards from the opened baking pan until the projections no longer protrude from the associated holes in the intermediate plate (FIG. 2). During this brief viewing, the intermediate plate strips the capsules from the projections in the absence of air.
After the strip has been completed, the device carrying the plate releases the plate again so that it automatically falls back into its initial position under the influence of its own weight. At the same time, air enters the released capsules, they cool with contraction and fall out of the depressions e of the upper baking pan, whereupon they can be removed in a simple manner (FIG. 3). Of course, the modification could also be made that the intermediate plate is arranged in a stationary manner while the two baking molds are movable.
After the capsules have been baked, the individual work processes would have to follow one another in such a way that first the lower baking pan is folded down to remove the capsules from the projections, whereupon the cooled capsules would naturally remain on the intermediate plate by opening the upper pan.