AT18643U1 - Elektrisches Modul zum Anschließen an eine Tragschiene und Kontaktierungselement hierfür - Google Patents
Elektrisches Modul zum Anschließen an eine Tragschiene und Kontaktierungselement hierfürInfo
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Abstract
Ein elektrisches Modul (50) zum Anschließen an eine Tragschiene, weist ein Kontaktierungselement (10) auf, welches in das Tragschienenprofil (60) einführbar ist und Anschlusskontakte aufweist, die dazu vorgesehen sind, in einem in das Tragschienenprofil (60) eingesetzten Zustand des Kontaktierungselements (10) in Anlage gegen Leitungen der Stromschiene zu gelangen. Das Kontaktierungselement (10) weist ein zusätzliches mechanisches Verriegelungsteil (40) auf, welches als separates Bauteil an einem Basiskörper (15) des Kontaktierungselements (10) angeordnet ist und sich mit diesem dreht, wobei das Verriegelungsteil (40) in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements (10) eine mechanische Verriegelung zwischen dem Tragschienenprofil (60) und dem Trägerelement (30) bewirkt.
Description
ELEKTRISCHES MODUL ZUM ANSCHLIEßEN AN EINE TRAGSCHIENE UND KONTAKTIERUNGSELEMENT HIERFÜR
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Modul, welches beispielsweise als Leuchte ausgebildet sein kann und mit einer Tragschiene gekoppelt werden soll, wobei die Tragschiene ein Tragschienenprofil mit zwei Seitenwänden sowie mindestens eine in dem Tragschienenprofil angeordnete Stromschiene mit kontaktierbaren Leitungen aufweist. In gleicher Weise kann das erfindungsgemäße Modul auch eine Kamera oder eine Sensoreinheit bzw. allgemein eine Einheit sein, welche zur Verwendung in einem Lichtbandsystem und dabei zur Anordnung an einer entsprechend ausgebildeten Tragschiene vorgesehen ist.
[0002] Tragschienen mit einem Tragschienenprofil sowie einer in dem Tragschienenprofil gehaltenen Stromschiene sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden beispielsweise zum Realisieren länglicher sog. Lichtbandsysteme genutzt. Ein bekanntes Lichtbandsystem wird von der Anmelderin unter der Bezeichnung “TECTON”’ vertrieben und zeichnet sich dadurch aus, dass Leuchten oder andere elektrische Verbraucher flexibel über die gesamte Länge des Systems hinweg an der Tragschiene positioniert werden können. Ermöglicht wird dies dadurch, dass aufgrund einer speziellen Lagerung der Leitungen der Stromschiene diese über die im Wesentlichen gesamte Länge des Lichtbandsystems hinweg für die Verbraucher zugänglich sind, sodass ein Kontaktieren der Leitungen nicht nur an fest vorgegebenen Positionen, sondern an beliebiger Stelle erfolgen kann. Beispielsweise zeigt die WO 2001/091250 A1 ein derartiges Lichtbandsystem.
[0003] Bei dem oben angesprochenen System “TECTON” sind zwei Stromschienen einander gegenüberliegend an den beiden Seitenwänden eines nach unten offenen, U-förmigen Tragschienenprofils angeordnet. Das Kontaktieren der Leitungen der Stromschienen erfolgt dann dadurch, dass die Leuchte oder der Verbraucher ein drehbares Kontaktierungselement aufweist, welches von der Unterseite her in die Tragschiene eingeführt und anschließend um etwa 45° verdreht wird. An dem Kontaktierungselement angeordnete Kontakte sind hierbei derart ausgeführt, dass sie durch das Verdrehen seitlich ausgeschwenkt werden und letztendlich im verdrehten Zustand die Leitungen der Stromschienen kontaktieren. Dabei werden zusätzlich zu den elektrischen Kontakten auch Rastvorsprünge seitlich ausgeschwenkt, mit deren Hilfe auch eine mechanische Befestigung des Kontaktierungselements an der Tragschiene erfolgt. Mit dem Kontaktierungselement ist weiterhin ein Trägerelement gekoppelt, an welchem z.B. im Falle einer Leuchte die Leuchtmittel sowie ggf. weitere elektronische Komponenten zum Betreiben der Leuchtmittel angebracht sind.
[0004] Derartige Kontaktierungselemente in Form sogenannter Drehabgriffe haben sich in der Praxis vielfach bewährt und ermöglichen ein einfaches Montieren eines elektrischen Moduls an einer Tragschiene. Dabei wurden zahlreiche Weiterbildungen vorgeschlagen, um die Funktionalität dieser Kontaktierungselemente zu optimieren. Beispielsweise sind aus dem Stand der Technik Verriegelungen bekannt, welche ein unbeabsichtigtes Verdrehen des Kontaktierungselements verhindern, was einerseits den Transport des elektrischen Moduls erleichtert und andererseits gewährleistet, dass dieses sich nicht selbstständig aus der mechanischen Verankerung an dem Tragschienenprofil lösen kann. Weiterhin ist bekannt, unterschiedliche Dichtungsmaßnahmen vorzusehen, um sicherzustellen, dass die zum Betätigen des Kontaktierungselements erforderlichen Griffe oder Hebel nicht die Abdichtung des letztendlich realisierten Lichtbandsystems beeinträchtigen. Schließlich ist bekannt, die Drehabgriffe und das Tragschienenprofil derart auszugestalten, dass ein Anordnen des Kontaktierungselements in der Tragschiene nur in einer richtigen Orientierung erfolgen kann.
[0005] Die aus dem Stand der Technik bekannten Kontaktierungselemente bestehen üblicherweise vollständig aus Kunststoff. Dies gilt auch für die zur mechanischen Befestigung an der Tragschiene vorgesehenen Rastvorsprünge, die in der Regel an dem gleichen Körper ausgebildet sind, der auch für die Halterung der Kontakte verantwortlich ist. Grund hierfür ist, dass es sich
hierbei um ein verhältnismäßig komplexes Bauteil handelt, dessen Herstellung in erster Linie im Spritzgussverfahren erfolgt. Auch muss das die Kontakte tragende Bauteil aus einem isolierenden Material bestehen, weshalb sich die Verwendung von Kunststoff anbietet.
[0006] Die Tatsache jedoch, dass auch die für die mechanische Befestigung an der Tragschiene verantwortlichen Komponenten aus Kunststoff bestehen, hat zur Folge, dass das Gewicht der an die Tragschiene anzuschließenden Einheit nicht zu groß sein darf, um eine dauerhafte und sichere Halterung an der Tragschiene zu gewährleisten. Zwar bestünde die Möglichkeit, diese Rastvorsprünge aus einem stabileren Material, beispielsweise aus Metall, zu bilden. Aufgrund der Verwendung verschiedener Materialien für ein Bauteil würde jedoch der Aufwand zur Herstellung des Kontaktierungselements deutlich vergrößert werden, was wiederum in höheren Herstellungskosten resultieren würde.
[0007] Aus der DE 103 19 510 A1 ist deshalb eine Lösung bekannt, bei der der Drehabgriff mit einem zusätzlichen Befestigungsbügel gekoppelt ist, der seitlich zu dem Drehabgriff drehbar gelagert an dem Trägerelement einer an eine Tragschiene anzuschließenden Leuchte angeordnet ist. Die Kopplung zwischen beiden Komponenten — Drehabgriff und Befestigungsbügel — ist dabei derart, dass bei einem entsprechenden Ausschwenken des Drehabgriffs auch der zusätzliche Bügel derart ausgeschwenkt wird, dass er ebenso wie die Verriegelungselemente des Drehabgriffs Vorsprünge der Tragschiene hintergreift. Hierdurch kann ein höheres Gewicht insgesamt aufgenommen werden.
[90008] Auch diese Lösung ist allerdings mit einigen Nachteilen verbunden, da der zusätzliche Bügel separat auf das Trägerteil gebracht und hier drehbeweglich befestigt werden muss. Beispielsweise ist vorgesehen, diesen zusätzlichen Bügel auf das Trägerelement zu nieten, was zu einem höheren Herstellungsaufwand führt. Trotz allem wird das Trägerelement dann nur an der Niete gehalten und der Kraftfluss ist versetzt zum eigentlichen Drehabgriff.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabenstellung zugrunde, eine alternative Möglichkeit anzubieten, in einfacher Weise die Befestigung von elektrischen Modulen an einer Tragschiene zu optimieren.
[0010] Die Aufgabe wird durch ein elektrisches Modul zum Anschließen an eine Tragschiene, welches die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist, sowie durch ein Kontaktierungselement für ein elektrisches Modul gemäß Anspruch 11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[90011] Auch die erfindungsgemäße Lösung beruht auf der Idee, zusätzlich zu dem Kontakthalterungskörper mit den Rastvorsprüngen ein weiteres Element zu nutzen, durch welches die mechanische Befestigung des elektrischen Moduls an der Tragschiene verbessert wird und insbesondere auch Module mit einem größeren Gewicht sicher gehalten werden können. Im Gegensatz zu der oben beschriebenen Lösung ist allerdings erfindungsgemäß vorgesehen, dass das zusätzliche mechanische Verriegelungsteil nicht seitlich versetzt zu dem Drehabgriff an dem Trägerelement des elektrischen Moduls angeordnet ist, sondern von einem Basiskörper des Drehabgriffs selbst getragen wird und sich mit diesem dreht. Auch das zusätzliche Verriegelungsteil ist dann derart ausgeführt, dass es in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements eine mechanische Verriegelung zwischen Tragschiene und Trägerelement bewirkt.
[0012] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird also ein elektrisches Modul zum Anschließen an eine Tragschiene, welche ein Tragschienenprofil mit zwei Seitenwänden sowie mindestens eine Stromschiene aufweist, welche an einer der beiden Innenseiten der Seitenwände des Tragschienenprofils angeordnet ist und elektrisch kontaktierbare Leitungen bereitstellt, vorgeschlagen,
* wobei das elektrische Modul ein Kontaktierungselement aufweist, welches in das Tragschienenprofil einführbar ist und Anschlusskontakte aufweist, die dazu vorgesehen sind, in einem in das Tragschienenprofil eingesetzten Zustand des Kontaktierungselements in Anlage gegen Leitungen der Stromschiene zu gelangen,
* wobei das Kontaktierungselement gegenüber einem Trägerelement des elektrischen Moduls zwischen einer Offenposition, in welcher ein Einführen und Entnehmen des Kontaktierungs-
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elements aus dem Tragschienenprofil ermöglicht ist, und einer Kontaktierungsposition, in welcher die Anschlusskontakte Leitungen der Stromschiene kontaktieren, um eine Drehachse drehbar gelagert ist,
* und wobei das Kontaktierungselement einen drehbar in dem Trägerelement des elektrischen Moduls aufgenommenen Basiskörper sowie einen die Anschlusskontakte haltenden Kontakthalterungskörper aufweist, der an dem Basiskörper angeordnet ist und sich mit diesem dreht,
wobei erfindungsgemäß das Kontaktierungselement ein zusätzliches mechanisches Verriegelungsteil aufweist, welches als separates Bauteil an dem Basiskörper angeordnet ist und sich mit diesem dreht, und wobei das Verriegelungsteil in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements eine mechanische Verriegelung zwischen Tragschiene und Trägerelement bewirkt.
[0013] Ferner wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Kontaktierungselement für ein elektrisches Modul zum Anschließen an eine Tragschiene vorgeschlagen, welche ein Tragschienenprofil mit zwei Seitenwänden sowie mindestens eine Stromschiene aufweist, welche an einer der beiden Innenseiten der Seitenwände des Tragschienenprofils angeordnet ist und elektrisch kontaktierbare Leitungen bereitstellt,
* wobei das Kontaktierungselement in das Tragschienenprofil einführbar ist und Anschlusskontakte aufweist, die dazu vorgesehen sind, in einem in das Tragschienenprofil eingesetzten Zustand des Kontaktierungselements in Anlage gegen Leitungen der Stromschiene zu gelangen,
* wobei das Kontaktierungselement gegenüber einem Trägerelement des elektrischen Moduls zwischen einer Offenposition, in welcher ein Einführen und Entnehmen des Kontaktierungselements aus dem Tragschienenprofil ermöglicht ist, und einer Kontaktierungsposition, in welcher die Anschlusskontakte Leitungen der Stromschiene kontaktieren, um eine Drehachse drehbar gelagert ist,
* und wobei das Kontaktierungselement einen drehbar in dem Trägerelement des elektrischen Moduls aufgenommenen Basiskörper sowie einen die Anschlusskontakte haltenden Kontakthalterungskörper aufweist, der an dem Basiskörper angeordnet ist und sich mit diesem dreht,
wobei erfindungsgemäß das Kontaktierungselement ein zusätzliches mechanisches Verriegelungsteil aufweist, welches als separates Bauteil an dem Basiskörper angeordnet ist und sich mit diesem dreht, und wobei das Verriegelungsteil in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements eine mechanische Verriegelung zwischen Tragschiene und Trägerelement bewirkt.
[0014] Erfindungsgemäß ist also das zusätzliche Verriegelungsteil unmittelbar an dem Drehabgriff angeordnet, was den Vorteil mit sich bringt, dass die Kraftaufnahme zur mechanischen Arretierung des elektrischen Moduls an der Tragschiene auch unmittelbar an dem Drehabgriff selbst erfolgt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass seitlich des Drehabgriffs kein zusätzlicher Raum für ein weiteres mechanisches Verriegelungsteil benötigt wird, sodass in diesem Bereich andere Komponenten des elektrischen Moduls an dem Trägerelement angeordnet werden können.
[0015] Vorzugsweise ist das erfindungsgemäße Konzept derart ausgeführt, dass die verbesserte mechanische Befestigung an der Tragschiene im Bedarfsfall nachgerüstet werden kann. Hierzu ist vorgesehen, dass das zusätzliche Verriegelungsteil als Einlegeteil zwischen dem Basiskörper und dem Kontakthalterungskörper angeordnet ist. Das Kontaktierungselement kann somit im Wesentlichen in der ursprünglichen Bauform beibehalten werden, wobei lediglich im Bedarfsfall das zusätzliche Verriegelungsteil eingelegt werden muss, um dann eine optimierte mechanische Befestigung an der Tragschiene erzielen zu können.
[0016] Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass das zusätzliche Verriegelungsteil aus einem anderen Material als der Basiskörper und der Kontakthalterungskörper besteht, insbesondere aus einem stabileren Material, wobei das zusätzliche Verriegelungsteil besonders bevorzugt als Blechteil oder Metallteil ausgebildet ist. Auch die Realisierung in Form eines Kunststoffteils bestehend aus einem besonders stabilen Kunststoff wäre selbstverständlich denkbar.
[0017] Die Verriegelung mit Hilfe des zusätzlichen Verriegelungsteils wird vorzugsweise dadurch
erzielt, dass dieses zwei nach außen weisende Arme aufweist, welche in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements die mechanische Verriegelung zwischen Tragschienen und Trägerelement bewirken. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass Endbereiche der beiden Arme jeweils sowohl die Tragschiene als auch das Trägerelement hintergreifen, wobei besonders bevorzugt die Endbereiche C-förmig ausgebildet sind und einerseits die Tragschiene von oben sowie andererseits das Trägerelement von unten hintergreifen. Hierdurch wird eine besonders stabile Befestigung auch sehr schwerer elektrischer Module oder Leuchten an einer Tragschiene ermöglicht.
[0018] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung kann ferner darin bestehen, das Kontaktierungselement derart auszubilden, dass verhindert wird, das dieses beim Einsetzen in die Tragschiene zu früh verdreht wird und hierbei einzelne Kontakte ungewollt falsche Leitungen der Stromschiene(n) kontaktierten. Der Kontakthalterungskörper des Kontaktierungselements ist hierbei entlang der Drehachse des Kontaktierungselementes verstellbar gegenüber dem Basiskörper gelagert und zwar zwischen
* einer Sperrposition, in der ein Drehen des Kontaktierungselements blockiert ist, und * einer Freigabeposition, in der ein Drehen des Kontaktierungselements ermöglicht ist,
wobei der Kontakthalterungskörper vorzugsweise elastisch in die Sperrposition vorgespannt ist und besonders bevorzugt das Kontaktierungselement eine Feder, insbesondere eine Tellerfeder oder eine Spiralfeder aufweist, die zwischen dem Basiskörper und dem Kontakthalterungskörper wirksam ist.
[0019] Der Kontakthalterungskörper weist hierbei vorzugsweise Anlageflächen auf, welche dazu ausgebildet sind, mit dem Tragschienenprofil derart zusammenzuwirken, dass der Kontakthalterungskörper beim Einführen des Kontaktierungselements in das Tragschienenprofil in Richtung der Freigabeposition bewegt wird, wobei vorzugsweise die Freigabeposition erst im vollständig an der Tragschiene anliegenden Zustand des elektrischen Moduls erreicht wird. Im Rahmen des Anschließens des elektrischen Moduls an die Tragschiene wird also der Kontakthalterungskörper durch entsprechendes Zusammenwirken mit dem Tragschienenprofil aus der Sperrposition entgegen der vorzugsweise vorhandenen Federkraft in Richtung der Freigabeposition bewegt, wobei diese insbesondere erst dann erreicht wird, wenn sich das Modul in der geeigneten Position befindet.
[0020] Bevorzugt kann in diesem Fall ferner vorgesehen sein, dass der Kontakthalterungskörper Blockierelemente aufweist, welche in der Sperrposition des Kontakthalterungskörpers mit dem Trägerelement derart zusammenwirken, dass ein Drehen des Kontaktierungselements blockiert ist. In der Freigabeposition des Kontakthaltungskörpers hingegen greifen diese Blockierelemente dann in Ausnehmungen oder Hinterschneidungen des Trägerelements derart ein, dass nun ein Drehen des Kontaktierungselements ermöglicht ist. Letztendlich kann also die erfindungsgemäße zusätzliche Sicherheit beim Anschließen eines elektrischen Moduls an eine Tragschiene durch eine spezielle Lagerung und Ausgestaltung des Kontakthalterungskörpers erzielt werden, der dann in entsprechender Weise einerseits mit der Tragschiene und andererseits mit dem Trägerelement zusammenwirkt.
[0021] Vorzugsweise weist der Basiskörper ein Betätigungselement auf oder ist mit einem entsprechenden Betätigungselement gekoppelt, durch welches ein einfaches Verdrehen des Basiskörpers und damit des Kontaktierungselements ermöglicht wird.
[0022] Insbesondere kann das Betätigungselement ein Griffteil aufweisen, welches seitlich über das Trägerelement des elektrischen Moduls übersteht und somit in einfacher Weise während des Anschließens des elektrischen Moduls betätigt werden kann. Das Griffteil kann hierbei beispielsweise über einen elastischen Arm mit dem Basiskörper verbunden oder gekoppelt sein, wobei dann die Möglichkeit besteht, einen zusätzlichen Verriegelungsmechanismus zu realisieren, durch den sichergestellt ist, dass im an die Tragschiene angeschlossenen Zustand das Kontaktierungselement nicht mehr ohne Weiteres verdreht und dementsprechend unbeabsichtigt von der Tragschiene gelöst werden kann.
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[0023] Insgesamt wird also durch die erfindungsgemäße Lösung eine einfache Möglichkeit zur Verfügung gestellt, die mechanische Befestigung elektrischer Module an einer Tragschiene zu optimieren. Ein besonderer Vorteil der Lösung besteht dabei auch darin, dass diese ohne weiteres nachrüstbar ist und somit lediglich in solchen Fällen zum Einsatz kommt, in denen tatsächlich schwerere elektrische Module an einer Tragschiene befestigt werden müssen, wobei eine Anpassung oder Änderung des ursprünglichen Kontaktierungselements hierfür nicht erforderlich ist.
[0024] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
[0025] Figuren 1 und 2 Ansichten eines erfindungsgemäßen elektrischen Moduls mit einem entsprechenden Kontaktierungselement in Explosionsdarstellung;
[0026] Figuren 3a bis 3c verschiedene Ansichten des erfindungsgemäßen zusätzlichen Verriegelungsteils;
[0027] Figuren 4a bis 4d Ansichten des elektrischen Moduls in einem Zustand, in dem sich der Kontakthalterungskörper in der Sperrposition befindet;
[0028] Figuren 5a bis 5d weitere Ansichten des elektrischen Moduls, wobei sich nun der Kontakthalterungskörper in der Freigabeposition befindet und das Kontaktierungselement die Kontaktierungsposition einnimmt;
[0029] Figur 6 eine Schnittdarstellung eines an einer Tragschiene angeschlossenen elektrischen Moduls, wobei sich das Kontaktierungselement in der Kontaktierungsposition befindet; und
[0030] Figuren 7 und 8 Ansichten eines elektrischen Moduls mit einem Kontaktierungselement gemäß dem Stand der Technik.
[0031] Die vorliegende Erfindung stellt wie bereits erwähnt beispielsweise eine Weiterentwicklung des bekannten Systems „TECTON“ dar. Bevor die erfindungsgemäße Lösung näher beschrieben wird, soll deshalb nachfolgend anhand der Figuren 7 und 8 zunächst die grundsätzliche Ausgestaltung eines derartigen Tragschienensystems erläutert werden.
[0032] Die Figur 7 zeigt hierbei eine Ansicht der Tragschiene, in der die Stromschienen angeordnet sind, welche durch ein elektrisches Modul — hier durch eine Leuchte — kontaktiert werden. Die Figur 8 wiederum zeigt die Ausgestaltung einer an dieses Tragschienensystem anzuschließenden Leuchte mit einem hierzu vorgesehenen Kontaktierungselement.
[0033] Erkennbar ist hierbei zunächst, dass bei dem bekannten Tragschienensystem 100 eine längliche, im Querschnitt U-förmig ausgebildete und nach unten geöffnete Tragprofilschiene 101 zum Einsatz kommt, welche mit ihren beiden Seitenwänden 102 und 103 sowie der oberen Verbindungswand 104 einen länglichen Aufnahmeraum begrenzt, der von der Unterseite her über eine längliche Koppelöffnung zugänglich ist. An den Innenseiten beider Seitenwände 102, 103 ist im dargestellten Fall dann jeweils eine sog. Stromschiene 120 bzw. 130 angeordnet, welche jeweils mehrere in Längsrichtung verlaufende Drähte bzw. Leiter 121, 131 aufweist, die in länglichen Kanälen oder Nuten einer aus einem isolierenden Material bestehenden Leitungsaufnahmestruktur 125, 135 angeordnet sind. Die Kanäle sorgen hierbei für eine sichere Lagerung der Leiter 121, 131 derart, dass diese nicht versehentlich berührt werden können. Gleichzeitig sind die Kanäle allerdings jeweils zum Innenraum der Tragprofilschiene 101 hin offen gestaltet, sodass eine Kontaktierung der Leiter 121, 131 ermöglicht ist.
[0034] Eine an dieses Tragschienensystem 100 anzuschließende Leuchte 140 weist dann zumindest ein drehbar gelagertes Kontaktierungs- bzw. Abgriffelement 145 auf, wie es insbesondere in Figur 8 erkennbar ist und welches an einem länglichen Trägerelement 142 der Leuchte 140 angeordnet ist. Zum Anschließen der Leuchte 140 wird diese von der Unterseite her an die längliche Tragprofilschiene 101 angesetzt, wobei hierbei das Kontaktierungselement 145 über die längliche Koppelöffnung in die Tragprofilschiene 101 eingeführt und anschließend um etwa 45° verdreht wird. An dem Kontaktierungselement 145 angeordnete Kontakte 146 sind hierbei derart ausgeführt, dass sie durch das Verdrehen seitlich ausgeschwenkt werden und hierbei dann
— wie insbesondere in Figur 7 erkennbar ist — in die Aufnahmekanäle der beiden Stromschienen 120, 130 eingreifen, um die entsprechenden Leiter 121, 131 zu kontaktieren.
[0035] Im dargestellten Fall sind zu beiden Seiten des Kontaktierungselements 145 Kontakte 146 angeordnet, um die an beiden Seitenwänden 102, 103 der Tragprofilschiene 101 positionierten Stromschienen 120, 130 kontaktieren zu können. Dadurch, dass die Kontakte 146 mit einem zugehörigen Kontakthalterungsteil und dem daran angeschlossenen — nicht erkennbaren - Kabel bzgl. eines Kontakthalterungskörpers 148 des Abgriffelements 145 vertikal verschoben werden können, können sie der Position eines gewünschten Leiters 121, 131 entsprechend angeordnet werden, um dann diesen entsprechenden Leiter wie gewünscht zu kontaktieren. Hierdurch besteht einerseits die Möglichkeit einer Phasenwahl sowie einer Wahl des Nullleiters für die Stromversorgung. Je nach Anzahl der durch die Stromschienen 120, 130 zur Verfügung gestellten Leiter können diese dann allerdings auch noch zu anderen Zwecken wie bspw. zur Kommunikation genutzt werden. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die an die Tragprofilschiene 101 angeschlossenen Leuchteneinheiten zu einem größeren Lichtbandsystem zu kombinieren und die Leuchten zentral von einer zentralen Steuereinheit aus anzusteuern.
[0036] Das Drehen des Kontaktierungselements 145 zum Ausschwenken der Kontakte 146 führt ferner auch dazu, dass an dem Kontakthalterungskörper 148 angeordnete Verriegelungs- bzw. Rastvorsprünge 149 seitlich ausgeschwenkt werden. Auch diese Rastvorsprünge 149 sind derart ausgebildet, dass sie zunächst ein Einführen des Kontaktierungselements 145 in die Tragprofilschiene 101 nicht behindern. Befindet sich dann allerdings das Kontaktierungselement 145 in der verdrehten Kontaktierungsstellung, ragen auch diese Rastvorsprünge 149 nach außen und übergreifen hierbei insbesondere nach innen weisende untere Profilbereiche 105 der Tragprofilschiene 101, wodurch eine mechanische Befestigung der Leuchte 140 erhalten wird.
[9037] In der Regel stellen diese Rastvorsprünge 149 die einzigen Komponenten dar, mit deren Hilfe die Leuchte 140 an dem Tragschienenprofil 101 gehalten wird. Bei längeren Leuchten ist es deshalb oftmals üblich, rein aus Stabilitätsgründen zwei entsprechende Drehabgriffe 145 zu verwenden, wobei lediglich einer von beiden auch für die Kontaktierung der Stromschienen 129, 139 genutzt wird.
[0038] Neben den in den Figuren dargestellten Leuchteneinheiten können darüber hinaus auch andere elektrische Einheiten an das Tragschienensystem angeschlossen werden. Zu denken wäre hierbei insbesondere an Sensoren wie bspw. Anwesenheits- oder Helligkeitssensoren, die einen automatisierten Betrieb des Beleuchtungssystems unterstützen. Auch Einheiten, die eine von der Beleuchtungssteuerung unabhängige Kommunikation oder Übermittlung von Daten zu anderen Zwecken ermöglichen, wären als sinnvolle, an das Tragschienensystem anzuschließBende Einheiten denkbar. Schließlich sind selbstverständlich auch unterschiedlichste Leuchtentypen denkbar, die gemeinsam an die Tragprofilschiene angeschlossen werden können und hierbei unterschiedliche Aufgaben der Beleuchtungstechnologie erfüllen.
[0039] Gegenüber diesem bislang bekannten Kontaktierungselement wird mithilfe der vorliegenden Erfindung eine zusätzliche mechanische Sicherheit zur Verfügung gestellt, durch die gewährleistet ist, dass auch elektrische Module mit einem höheren Gewicht sicher und zuverlässig an der Tragschiene befestigt werden können. Das nachfolgend näher besprochene besonders bevorzugte Ausführungsbeispiel weist darüber hinaus Maßnahmen auf, durch die zusätzlich sichergestellt ist, dass ein Verdrehen des Kontaktierungselements erst dann erfolgen kann, wenn dieses vollständig in die Tragschiene eingeführt ist, sodass also nicht versehentlich falsche Leitungen einer Stromschiene kontaktiert werden können. Allerdings wäre auch denkbar, die erfindungsgemäße zusätzliche mechanische Befestigung unabhängig von diesem weiteren Sicherheitsmechanismus zu realisieren.
[0040] Die Figuren 1 und 2 zeigen hierzu eine Schnittdarstellung sowie eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen elektrischen Moduls 50, welches ebenso wie die anhand der Figuren 7 und 8 erläuterte Leuchte ein Trägerelement 30 sowie ein Kontaktierungselement 10 aufweist. Die weiteren Komponenten des elektrischen Moduls 30, bei dem es sich beispielsweise um eine an ein Tragschienensystem anzuschließende Leuchte handeln kann, sind aus Gründen
der Übersichtlichkeit in den Darstellungen nicht gezeigt. Abhängig von der Art des Moduls 50 wird dieses also beispielsweise entsprechend geeignete Leuchtmittel sowie zugehörige Komponenten zum Betreiben der Leuchtmittel oder beispielsweise einen Sensor und/oder entsprechende Mittel zur Kommunikation aufweisen. Wie oben erwähnt kann es sich um ein Modul handeln, welches in vielfältiger Weise im Rahmen eines länglichen Lichtbandsystems einsetzbar ist.
[0041] Das Trägerelement 30 selbst ist in Form eines länglichen Profilteils ausgebildet, welches in der nachfolgend noch näher gezeigten Weise an das Tragschienenprofil angesetzt und mit diesem verriegelt wird. Im dargestellten Fall handelt es sich bei dem Trägerelement 30 um ein entsprechend umgeformtes längliches Blechteil, welches dann die weiteren Komponenten des Moduls 50 trägt. Aus dem Stand der Technik ist auch bekannt, eine zur Lagerung vom LEDs genutzte Platine unmittelbar als Trägerelement zu verwenden und diese dann entsprechend zu verformen. Auch dies wäre im Rahmen der vorliegenden Erfindung selbstverständlich denkbar.
[0042] Das Trägerelement 30 weist entsprechend der Darstellung einen horizontalen Quersteg 31 auf, der zu beiden Längsseiten durch entsprechende seitliche Bereiche 32 und 33 begrenzt wird. Diese seitlichen Bereiche 32, 33 bilden gemeinsam mit dem Quersteg 31 einen sich in Längsrichtung des Trägerelements 30 erstreckenden Aufnahmebereich 5, der insbesondere der Aufnahme zumindest des unteren Teils des Kontaktierungselements 10 dient. Insbesondere ist dieses Kontaktierungselement 10 — wie nachfolgend noch näher erläutert — derart in dem Aufnahmebereich 5 aufgenommen, dass dieses gegenüber einer vertikal verlaufenden Achse | verdreht werden kann, und zwar zwischen einer Offenposition einerseits und einer Kontaktierungsposition anderseits.
[0043] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel kann allerdings dieses Verdrehen des Kontaktierungselements 10 nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden.
[0044] Hierzu ist vorgesehen, dass das Kontaktierungselement 10 aus im Wesentlichen zwei Komponenten gebildet wird, einerseits einem Basiskörper 15 sowie andererseits einem Kontakthalterungskörper 20. Beide Komponenten 15, 20 sind derart miteinander gekoppelt, dass sie lediglich gemeinsam gegenüber der Achse | verdreht werden können. Sie besitzen also in Bezug auf diese Achse | eine feste Relation zueinander.
[0045] Dabei ist vorgesehen, dass zwischen Basiskörper 15 und Kontakthalterungskörper 20 entlang der Drehachse | entsprechend der Darstellung durch den Doppelpfeil eine Relativverschiebung stattfinden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit, den Kontakthalterungskörper 20 in Richtung der Drehachse I in verschiedene Positionen zu bewegen, die dann wahlweise ein Verdrehen des Kontaktierungselements 10 insgesamt ermöglichen oder verhindern.
[0046] Mithilfe einer zwischen dem Basiskörper 15 und dem Kontakthalterungskörper 20 angeordneten und sich an beiden Elementen abstützenden Spiralfeder 19 ist hierbei zunächst sichergestellt, dass im unbelasteten Zustand der Kontakthalterungskörper 20 in eine von dem Basiskörper 15 entfernte Position gedrückt wird, welche eine sogenannte Sperrposition darstellt, in der das Kontaktierungselement 10 nicht verdreht werden kann. Wird hingegen der Kontakthalterungskörper 20 in Richtung des Basiskörpers 15 bewegt, so befindet er sich ab einem bestimmten Punkt in einer Position, in der das Kontaktierungselement 10 in die Kontaktierungsposition gedreht werden kann, was zu einem späteren Zeitpunkt noch näher erläutert wird.
[0047] Dabei wird gemäß der vorliegenden Erfindung mit Hilfe eines zusätzlichen Verriegelungsteils 40, welches isoliert in den Figuren 3a bis 3c gezeigt ist, die Befestigung des elektrischen Moduls 50 an der Tragschiene weiter unterstützt, wenn sich das Kontaktierungselement 10 in der Kontaktierungsposition befindet. Bei diesem Verrieglungsteil 40 handelt sich vorzugsweise um ein Metallteil, beispielsweise um ein Blech- oder ein Aluminiumdruckgussteil, wobei allerdings auch die Herstellung auf Basis eines Kunststoffmaterials, insbesondere eines Kunststoffmaterials, welches stabiler als das Material für den Kontakthalterungskörper 20 ist, denkbar wäre.
[0048] Wie die Figuren zeigen, weist dabei das Verriegelungsteil 40 zunächst einen zentralen Bereich 41 mit einer kreisförmigen Öffnung 42 auf. Diese Öffnung 42 kann dazu genutzt werden, das Verriegelungsteil 40 auf einen nach oben ragenden Zapfen 14 des Basiskörpers 15 aufzu-
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setzen und das Verriegelungsteil 40 definiert an diesem zu lagern. We insbesondere die Figuren 1 und 2 verdeutlichen, stellt das Verriegelungsteil hierbei ein Einlegeteil dar, welches zwischen dem Basiskörper 15 und den Kontakthalterungskörper 20 bzw. die Feder 19 eingelegt wird. Dies eröffnet die Möglichkeit, ein entsprechendes Nachrüsten des Kontaktierungselements 10 nur im Bedarfsfall vorzunehmen, bei leichteren elektrischen Modulen hingegen auf das Verriegelungsteil 40 gegebenenfalls zu verzichten.
[0049] Von dem zentralen Bereich 41 ragen seitlich zwei Arme 43 nach außen, die in entsprechende Ausnehmungen des Basiskörpers 15 eingreifen. Dies hat zur Folge, dass bei einem Verdrehen des Basiskörpers 15 und damit des Kontaktierungselements insgesamt auch das Verriegelungsteil 40 mitverdreht wird. Dieses weist also ebenso wie der Kontakthalterungskörper 20 eine feste Relation zum Basiskörper 15 auf. An den Endbereichen 45 der Arme 43 befinden sich dann entsprechende Vorsprünge bzw. Stege 46, 47, welche im ausgeschwenkten Zustand des Verriegelungsteils 40 die zusätzliche mechanische Befestigung bewirken.
[0050] Ein Ausschwenken des Verriegelungsteils 40 gemeinsam mit den Kontakten des Kontakthalterungskörpers 20 ist allerdings erst dann möglich, wenn das Kontaktierungselement 10 vollständig in die Tragschiene eingeführt wurde, was anhabend der weiteren Figuren 4 bis 6 ersichtlich ist.
[0051] Die Figuren 4a bis 4d zeigen hierbei das elektrische Modul in verschiedenen Ansichten, insbesondere das Trägerelement 30 mit dem daran angeordneten Kontaktierungselement 10, wobei sich dieses in der Offenposition befindet und insbesondere nicht in eine Tragschiene eingeführt ist. D.h., im dargestellten Fall befindet sich der Kontakthalterungskörper 20 in der oben erwähnten, von dem Basiskörper 15 entfernteren Sperrposition.
[0052] In der Offenposition der Figuren 4a-4d befindet sich der Kontakthalterungskörper 20 ferner auch in einer Drehstellung, in der beispielsweise von dem Kontakthalterungskörper 20 seitlich abstehende, flügelartige Verriegelungselemente 22 derart ausgerichtet sind (siehe insbesondere die Aufsicht in Figur 4c), dass sie — beispielsweise im Gegensatz zur Darstellung gemäß Figur 1 - seitlich nicht überstehen, insbesondere nicht über den nach oben verlängerten Aufnahmebereich 5 des Trägerelements 30 überstehen. Auch an dem Kontakthalterungskörper 20 vorgesehene, in den Figuren nicht dargestellte Kontaktelemente sowie die seitlichen Arme 43 des Verriegelungsteils 40 sind auf Grund der Drehstellung des Kontaktierungselements 10 derart eingeschwenkt, dass das Kontaktierungselement 10 problemlos in den länglichen Aufnahmeraum eines Tragschienenprofils von der Unterseite her eingeführt werden kann und hierbei weder die Kontakte noch die Verriegelungselemente 22 und das Verriegelungsteil 40 mit dem Tragschienenprofil kollidieren. In dieser Offenposition kann also das elektrische Modul, wie dies auch bei den bekannten Kontaktierungselementen der Fall ist, an die Tragschiene angesetzt oder von dieser abgenommen werden.
[0053] Eine Besonderheit des dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels besteht darin, dass sich zusätzlich nunmehr der Kontakthalterungskörper 20 aufgrund der Wirkung der Feder 19 auch in einer erhöhten Position gegenüber dem Basiskörper 15 und damit auch dem Trägerelement 30 befindet, wobei dies die bereits erwähnte Sperrposition darstellt, in der ein Verdrehen des Kontaktierungselements 10 nicht möglich ist.
[0054] Verantwortlich hierfür sind im unteren Bereich des Kontakthalterungskörpers vorgesehene Blockierelemente 25 und 26, die durch entsprechende Vorwölbungen gebildet sind und sich in der Verriegelungsposition auf Höhe von nach innen ragenden Vorsprüngen 32a und 33a der Seitenwandbereiche 32 bzw. 33 des Trägerelements befinden. Der Abstand zwischen diesen beiden nach innen weisenden Vorsprüngen 32a und 33a ist hierbei im Hinblick auf die Abmessungen der Blockierelemente 25, 26 des Kontakthalterungskörpers 20 derart bemessen, dass diese nur dann zwischen die beiden Vorsprünge 32a, 33a passen, wenn sich der Kontakthalterungskörper 20 beziehungsweise das Kontaktierungselement 10 insgesamt in der verdrehten Offenposition befindet. Ein Herausschwenken aus diese Offenposition in eine Kontaktierungsposition ist in diesem Zustand allerdings nicht möglich, da die Blockierelemente 25, 26 bereits an den Innenseiten der Vorsprünge 32a und 33a anliegen und dementsprechend nicht weiter ausgeschwenkt werden
können.
[0055] Erst ein Herabdrücken des Kontakthalterungskörpers 20 gegenüber dem Basiskörper 15 führt dazu, dass die beiden Blockierelemente 25 und 26 weiter nach unten wandern, derart, dass sie sich nunmehr auf Höhe von Hinterschneidungen 32b und 33b der Seitenwandbereiche 32, 33 des Trägerelements 30 befinden. Diese Hinterschneidungen beziehungsweise Ausnehmungen 32b und 33b ermöglichen dann das Verdrehen des Kontaktierungselements 10 um die Achse |, da nunmehr die Blockierelemente 25 und 26 in diese Ausnehmungen 32b, 33b eingreifen können.
[0056] Erkennbar ist dies insbesondere anhand der Schnittdarstellung von Figur 5a, in welcher sich der Kontakthalterungskörper 20 im Vergleich zur Darstellung gemäß Figur 4a in einer unteren Position, der Freigabeposition befindet, und nunmehr im verschwenkten Zustand (das Kontaktierungselement 10 befindet sich in den Darstellungen also bereits in der Kontaktierungsposition) die Blockierelemente 25 und 26 in die zuvor angesprochenen Hinterschneidungen 32b, 33b des Trägerelements 30 eingreifen.
[0057] Das Herabdrücken des Kontakthalterungskörpers 20 in die Freigabeposition soll hierbei beim Ansetzen des elektrischen Moduls 50 an eine Tragschiene möglichst automatisch erfolgen, derart, dass die Freigabeposition in dem Augenblick erreicht wird, in dem das elektrische Modul 50 vollständig an die Tragschiene angesetzt wurde. Hierfür weist der erfindungsgemäß ausgestaltete Kontakthalterungsköper 20 zusätzliche seitliche Anlageflächen 27 und 28 auf, welche wiederum seitlich einander gegenüberliegend hervorstehen, in Bezug auf die Drehachse | im Vergleich zu den Verriegelungsflügeln 22 sowie den Blockierelementen 25 und 26 allerdings versetzt sind. Insbesondere weisen diese Anlageflächen 27 und 28 dann nach außen, wenn sich das Kontaktierungselement 10 in einer Drehstellung befindet, die der Offenposition entspricht.
[0058] Wird in diesem Zustand das elektrische Modul 50 von der Unterseite her an eine U- förmige Tragschiene angesetzt, so gelangen diese Anlageflächen 27 und 28 in Anlage gegen nach innen ragende Vorsprünge 67 und 68 (siehe Figur 5) des Tragschienenprofils 60. Wird nun das elektrische Modul 10 weiter gegen die Tragschiene 60 gedrückt, so führt dies dazu, dass der Kontakthalterungskörper 20 entgegen der Federkraft in Richtung des Trägerelements 30 wandert, bis er sich im vollständig an die Tragschiene 60 angesetzten Zustand des elektrischen Moduls 50 in der unteren Freigabeposition befindet. Wird in diesem Zustand das Kontaktierungselement 10 von der Offenposition in die Kontaktierungsposition verdreht, so schwenken in der bislang bekannten Weise dann die an den Kontakthalterungskörper 20 angeordneten Kontakte aus, um die Leitungen der Stromschiene zu kontaktieren.
[0059] Gleichzeitig schwenken auch die Verriegelungselemente 22 seitlich aus, wobei diese dann die Oberseiten der entsprechenden Vorsprünge 67 und 68 des Tragschienenprofils übergreifen, sodass zusätzlich zur elektrischen Kontaktierung auch eine (erste) mechanische Verriegelung des elektrischen Moduls an der Tragschiene 60 erzielt wird.
[0060] Darüber hinaus wird allerdings erfindungsgemäß die mechanische Befestigung an der Tragschiene mit Hilfe des Verriegelungsteils 40 zusätzlich verbessert. Wie nämlich erkennbar ist, sind die Endbereiche 45 des Verriegelungsteils 40 insbesondere C-artig ausgeführt, mit einem oberen Steg 46 sowie einem unteren Steg 47. Entsprechend der Schnittdarstellung gemäß Figur 6 übergreifen hierbei die oberen Stege 46 in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements 10 analog zu den Verriegelungselementen 22 die nach innen ragenden Vorsprünge 67 und 68 des Tragschienenprofils, während hingegen die unteren Stege 47 die nach innen ragenden Vorsprung 32a, 33a, des Trägerelements 30 des elektrischen Moduls 50 untergreifen. Die Cförmige Ausgestaltung der Endbereiche 45 hat also zur Folge, dass durch das mechanische Verriegelungsteil 40 die zusammengefügte Kombination bestehend aus Tragschienenprofil 60 und Trägerelement 30 an den Seiten sowohl von der Oberseite her als auch von der Unterseite her übergriffen werden, was letztendlich zur Folge hat, dass eine sehr zuverlässige und äußerst stabile Befestigung des elektrischen Moduls 50 an der Tragschiene erhalten wird.
[0061] Wie die Darstellungen zeigen, sind ferner die beiden Stege 46 und 47 leicht abgewinkelt ausgeführt, sodass Anlaufschrägen gebildet werden, die sicherstellen, dass beim Verdrehen des
Kontaktierungselements auch tatsächlich die beiden Stege 46 und 47 jeweils die genannten Bereiche der Tragschiene 60 und des Trägerelements 30 über- bzw. untergreifen.
[0062] Das Verschwenken des Kontaktierungselements 10 kann hierbei mithilfe eines Betätigungselements 12 vorgenommen werden, welches über einen seitlich vorstehenden Arm 13 mit dem Basiskörper 15 verbunden oder entsprechend gekoppelt ist. Dieser Arm 13 durchgreift eine entsprechende Öffnung im Seitenwandbereich 32 des Trägerelements 30 und ist bevorzugt leicht flexibel ausgebildet. Durch eine entsprechende Gestaltung der Öffnung des Trägerelements 30 in Form einer integrierten Rampe, Stufe oder dergleichen kann hierbei als zusätzliche Sicherheit ein Verriegelungsmechanismus realisiert werden, durch den sichergestellt ist, dass der Betätigungsarm und damit auch das Kontaktierungselement 10 insgesamt in der Verriegelungsposition verbleibt.
[0063] Ein Anschließen des dargestellten erfindungsgemäßen elektrischen Moduls an eine Tragschiene stellt sich also wie folgt dar:
a) Im Ausgangszustand befindet sich das Kontaktierungselement 10 gegenüber dem Trägerelement 30 in der Offenposition, in der aufgrund der Drehstellung sowohl die Verriegelungselemente 22 als auch die Blockierelemente 25 und 26 sowie die Arme 43 des Verriegelungsteils eingeschwenkt sind. In diesem unbelasteten Zustand wird ferner aufgrund der Federkraft der Kontakthaltungskörper 20 in die obere Sperrposition gedrückt, in der aufgrund des oben beschriebenen Zusammenwirkens zwischen den Blockierelementen 25 und 26 und den Vorsprüngen 32a, 33a der Seitenwandbereiche 32 und 33 des Trägerelements 30 das Kontaktierungselement 10 nicht verdreht werden kann.
b) Wird das elektrische Modul nun an eine Tragschiene angesetzt, so führt das Zusammenwirken zwischen dem Tragschienenprofil und den Anlageflächen 27 und 28 dazu, dass der Kontakthalterungskörper 20 ausgehend von der Sperrposition nach unten in Richtung des Trägerelements 30 gedrückt wird, wobei die untere Freigabeposition dann erreicht wird, wenn das elektrische Modul vollständig an die Tragschiene angesetzt wurde.
c) In diesem Zustand liegen die Blockierelemente 25 und 26 auf Höhe der Ausnehmungen 32b und 33b der Seitenwandbereiche 32, 33 des Trägerelements 30, sodass nun mithilfe des Betätigungselements 12 das Kontaktierungselement 10 um beispielsweise 45 Grad verdreht werden kann, um die Kontaktierungsposition zu erreichen. In dieser Kontaktierungsposition werden einerseits die Leitungen der Stromschiene durch die ausgeschwenkten Kontakte des Kontaktierungselements 10 kontaktiert, andererseits übergreifen die nun ausgeschwenkten Verriegelungselemente 22 entsprechende Vorsprünge des Tragschienenprofils. Zusätzlich über- und untergreifen die C-förmigen Endbereiche 45 des Verriegelungsteils 40 das Tragschienenprofil und das Trägerelement, sodass das elektrische Modul 50 besonders sicher mechanisch an der Tragschiene befestigt ist.
[0064] Erkennbar ist also, dass mithilfe der erfindungsgemäßen Lösung im Bedarfsfall die mechanische Befestigung eines elektrischen Moduls an einem Tragschienenprofil nochmals weiter verbessert werden kann. Mithilfe der weiteren Maßnahmen ist ferner sichergestellt, dass ein Ausschwenken der Kontakte erst in der entsprechend geeigneten Stellung bzw. Anordnung des elektrischen Moduls gegenüber der Tragschiene ermöglicht ist, wodurch ein fehlerhaftes Kontaktieren falscher Leitungen ausgeschlossen wird.
[0065] Wie allerdings bereits erwähnt wurde, kann die erfindungsgemäße Lösung der Nutzung des zusätzlichen Verriegelungselements auch unabhängig von den beschriebenen Maßnahmen hinsichtlich des zusätzlichen Sicherheitsmechanismusses realisiert werden. In diesem Fall ist dann der Kontakthalterungskörper nicht entlang der Drehachse gegenüber dem Basiskörper verstellbar gelagert, sondern befindet sich dauerhaft in einer Position, die ein Verschwenken des Kontaktierungselements von der Offenposition in die Kontaktierungsposition und umgekehrt ermöglicht.
Claims (10)
1. Elektrisches Modul (50) zum Anschließen an eine Tragschiene, welche ein Tragschienenprofil (60) mit zwei Seitenwänden sowie mindestens eine Stromschiene aufweist, welche an einer der beiden Innenseiten der Seitenwände des Tragschienenprofils angeordnet ist und elektrisch kontaktierbare Leitungen bereitstellt,
* wobei das elektrische Modul (50) ein Kontaktierungselement (10) aufweist, welches in das Tragschienenprofil (60) einführbar ist und Anschlusskontakte aufweist, die dazu vorgesehen sind, in einem in das Tragschienenprofil (60) eingesetzten Zustand des Kontaktierungselements (10) in Anlage gegen Leitungen der Stromschiene zu gelangen,
* wobei das Kontaktierungselement (10) gegenüber einem Trägerelement (30) des elektrischen Moduls (50) zwischen einer Offenposition, in welcher ein Einführen und Entnehmen des Kontaktierungselements (10) aus dem Tragschienenprofil (60) ermöglicht ist, und einer Kontaktierungsposition, in welcher die Anschlusskontakte Leitungen der Stromschiene kontaktieren, um eine Drehachse (I) drehbar gelagert ist,
* und wobei das Kontaktierungselement (10) einen drehbar in dem Trägerelement (30) des elektrischen Moduls (50) aufgenommenen Basiskörper (15) sowie einen die Anschlusskontakte haltenden Kontakthalterungskörper (20) aufweist, der an dem Basiskörper (15) angeordnet ist und sich mit diesem dreht,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktierungselement (10) ein zusätzliches mechanisches Verriegelungsteil (40)
aufweist, welches als separates Bauteil an dem Basiskörper (15) angeordnet ist und sich mit
diesem dreht,
wobei das Verriegelungsteil (40) in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements
(10) eine mechanische Verriegelung zwischen dem Tragschienenprofil (60) und dem Trä-
gerelement (30) bewirkt.
2. Elektrisches Modul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Verriegelungsteil (40) als Einlegeteil zwischen dem Basiskörper (15) und dem Kontakthalterungskörper (20) angeordnet ist und / oder dass das zusätzliche Verriegelungsteil (40) aus einem anderen Material als der Basiskörper (15) und/oder der Kontakthalterungskörper (20) besteht, insbesondere aus einem stabileren Material, wobei das zusätzliche Verriegelungsteil (40) vorzugsweise als Blechteil oder Metallteil ausgebildet ist.
3. Elektrisches Modul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Verriegelungsteil (40) zwei nach außen weisende Arme (43) aufweist, welche in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements (10) die mechanische Verriegelung zwischen dem Tragschienenprofil (60) und dem Trägerelement (30) bewirken, wobei vorzugsweise Endbereiche (45) der beiden Arme /43) jeweils sowohl das Tragschienenprofil (60) als auch das Trägerelement (30) hintergreifen, wobei die Endbereiche (45) bevorzugt C-förmig ausgebildet sind und das Tragschienenprofil (60) von oben sowie das Trägerelement (30) von unten hintergreifen.
4. Elektrisches Modul nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontakthalterungskörper (20) entlang der Drehachse (I) verstellbar gegenüber dem Basiskörper (15) gelagert ist zwischen
a) einer Sperrposition, in der ein Drehen des Kontaktierungselements (10) blockiert ist, und b) einer Freigabeposition, in der ein Drehen des Kontaktierungselements (10) ermöglicht ist, wobei der Kontakthalterungskörper (20) vorzugsweise elastisch in die Sperrposition vorgespannt ist und besonders bevorzugt das Kontaktierungselement eine Feder (19), insbesondere eine Tellerfeder oder eine Spiralfeder aufweist, die zwischen dem Basiskörper (15) und dem Kontakthalterungskörper (20) wirksam ist, wobei vorzugsweise der Kontakthalterungs-
körper Anlageflächen (27, 28) aufweist, welche dazu ausgebildet sind, mit dem Tragschienenprofil (60) derart zusammenzuwirken, dass der Kontakthalterungskörper (20) beim Einführen des Kontaktierungselements (10) in das Tragschienenprofil (60) in Richtung der Freigabeposition bewegt wird, wobei vorzugsweise die Freigabeposition erst im an dem Tragschienenprofil (60) anliegenden Zustand des elektrischen Moduls (50) erreicht wird.
5. Elektrisches Modul nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakthalterungskörper (20) Blockierelemente (25, 26) aufweist, welche in der Sperrposition des Kontakthalterungskörpers (20) mit dem Trägerelement (30) derart zusammenwirken, dass ein Drehen des Kontaktierungselements (10) blockiert ist, wobei vorzugsweise die Blockierelemente (25, 26) in der Freigabeposition des Kontakthalterungskörpers (10) in Ausnehmungen oder Hinterschneidungen (32b, 33b) des Trägerelements (30) eingreifen, derart, dass das Drehen des Kontaktierungselements (10) ermöglicht ist.
6. Elektrisches Modul nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontakthalterungskörper (20) weitere Verriegelungselemente (22) aufweist, welche mit dem Tragschienenprofil (60) derart zusammenwirken, dass das elektrische Modul (50) in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements (10) an der Tragschiene gesichert ist.
7. Elektrisches Modul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Basiskörper (15) ein Betätigungselement (12) aufweist oder mit einem Betätigungselement (12) gekoppelt ist, wobei das Betätigungselement (12) vorzugsweise ein Griffteil aufweist, welches seitlich über das Trägerelement (30) übersteht, wobei besonders bevorzugt das Griffteil über einen elastischen oder auslenkbaren Arm (13) mit dem Basiskörper (15) verbunden oder gekoppelt ist.
8. Kontaktierungselement (10) für ein elektrisches Modul (50) zum Anschließen an eine Tragschiene, welche ein Tragschienenprofil (60) mit zwei Seitenwänden sowie mindestens eine Stromschiene aufweist, welche an einer der beiden Innenseiten der Seitenwände des Tragschienenprofils angeordnet ist und elektrisch kontaktierbare Leitungen bereitstellt,
* wobei das Kontaktierungselement (10) in das Tragschienenprofil (60) einführbar ist und Anschlusskontakte aufweist, die dazu vorgesehen sind, in einem in das Tragschienenprofil (60) eingesetzten Zustand des Kontaktierungselements (10) in Anlage gegen Leitungen der Stromschiene zu gelangen,
* wobei das Kontaktierungselement (10) gegenüber einem Trägerelement (30) des elektrischen Moduls (50) zwischen einer Offenposition, in welcher ein Einführen und Entnehmen des Kontaktierungselements (10) aus dem Tragschienenprofil (60) ermöglicht ist, und einer Kontaktierungsposition, in welcher die Anschlusskontakte Leitungen der Stromschiene kontaktieren, um eine Drehachse (I) drehbar gelagert ist,
* und wobei das Kontaktierungselement (10) einen drehbar in dem Trägerelement (30) des elektrischen Moduls (50) aufgenommenen Basiskörper (15) sowie einen die Anschlusskontakte haltenden Kontakthalterungskörper (20) aufweist, der an dem Basiskörper (15) angeordnet ist und sich mit diesem dreht,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktierungselement (10) ein zusätzliches mechanisches Verriegelungsteil (40)
aufweist, welches als separates Bauteil an dem Basiskörper (15) angeordnet ist und sich mit
diesem dreht,
wobei das Verriegelungsteil (40) in der Kontaktierungsposition des Kontaktierungselements
(10) eine mechanische Verriegelung zwischen dem Tragschienenprofil (60) und dem Trä-
gerelement (30) bewirkt.
9. Kontaktierungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Verriegelungsteil (40) als Einlegeteil zwischen dem Basiskörper (15) und dem Kontakthalterungskörper (20) angeordnet ist.
10. Kontaktierungselement nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Verriegelungsteil (40) aus einem anderen Material als der Basiskörper (15) und/oder der Kontakthalterungskörper (20) besteht, insbesondere aus einem stabileren Material, wobei das zusätzliche Verriegelungsteil (40) vorzugsweise als Blechteil oder Metallteil ausgebildet ist.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
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- 2023-04-18 WO PCT/EP2023/060020 patent/WO2023208658A1/de not_active Ceased
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