AT18649U1 - Schalldämpfende Vorrichtung für Lüftungsanlagen - Google Patents

Schalldämpfende Vorrichtung für Lüftungsanlagen

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AT18649U1
AT18649U1 ATGM50128/2024U AT501282024U AT18649U1 AT 18649 U1 AT18649 U1 AT 18649U1 AT 501282024 U AT501282024 U AT 501282024U AT 18649 U1 AT18649 U1 AT 18649U1
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volume flow
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air
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J Pichler Ges M B H
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Abstract

Eine schalldämpfende, als Abluftbox verwendbare, Vorrichtung (1) weist in einem Gehäuse (2) wenigstens einen Volumenstrombegrenzer (16) und wenigstens einen Schalldämpfer (18) auf. Durch das Gehäuse (2) führt wenigstens ein Strömungsweg für Abluft. Der Strömungsweg führt durch den Volumenstrombegrenzer (16) und durch den Schalldämpfer (18). An den Enden des Strömungsweges ist ein erster Anschluss (10) und wenigstens ein weiterer Anschluss (11) vorgesehen. Der Volumenstrombegrenzer (16) ist zwischen dem Schalldämpfer (18) und dem ersten Anschluss (10) angeordnet. Wenn zwei oder mehr als zwei Strömungswege vorgesehen sind, kann in dem Gehäuse (2) zwischen dem ersten Anschluss (10) und den in den Strömungswegen vorgesehen Volumenstrombegrenzern (16) eine Kammer (13) angeordnet sein.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schalldämpfen mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1.
[0002] Derartige Vorrichtungen werden insbesondere in Be- und Entlüftungsanlagen eingesetzt, um zu verhindern, dass durch die Lüftungsgeräteeinheiten, Ventilatoren oder durch die Luftströmung in den Leitungen entstehende Geräusche (Strömungsrauschen) - und in bestimmten Fällen Telefonieschall - in zu be- und entlüftende Räume gelangen.
[0003] Eine bekannte Vorrichtung dieser Gattung umfasst ein Gehäuse, in dem zwei Strömungswege - ein Strömungsweg für Zuluft und ein Strömungsweg für Abluft - vorgesehen sind.
[0004] An den Enden des Gehäuses sind auf einer Seite Anschlüsse für Leitungen, die einerseits zum Zuluft-Ventilator und anderseits zum Abluft-Ventilator führen, vorgesehen. Am anderen, gegenüberliegenden Ende des Gehäuses sind Anschlüsse vorgesehen, an die Leitungen, die zu und von den zu be- und entlüftenden Räumen führen, angeschlossen werden können.
[0005] Im Inneren des Gehäuses sind in jedem der Strömungswege Volumenstromregler, die den Luftvolumenstrom regeln, und Schalldämpfer vorgesehen, die beispielsweise in einem Gehäuse je zwei ungleich ausgerichtete Keile aus einem schalldämpfenden Werkstoff, wie z.B. Mineralwolle, enthalten.
[0006] Eine aus AT 16310 U2 bekannte, schalldämpfende Vorrichtung ("Schalldämpfer") für Lüftungsanlagen umfasst ein Gehäuse, in dem ein Strömungsweg für Zuluft und ein Strömungsweg für Abluft vorgesehen ist. In dem Gehäuse sind Volumenstromregler, Schalldämpfer und NachSchalldämpfer untergebracht. Die Nach-Schalldämpfer weisen mehrere Schalldämpfelemente auf. Die Schalldämpfelemente sind einerseits Anschlüssen für das Zuführen von Zuluft in zu belüftende Räume und anderseits Anschlüssen für das Abführen von Abluft aus zu entlüftenden Räumen zugeordnet. So wird das Übertragen von Schall, wie Telefonieschall, aus einem Raum in einen anderen Raum über die Vorrichtung reduziert bzw. eingeschränkt.
[0007] Problematisch bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs genannten Gattung ist es, dass es vorkommen kann, dass die schalldämpfende Wirkung auch in Bezug auf in bestimmten Fällen auftretenden Telefonieschall unzureichend ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einfachem Aufbau die schalldämpfende Wirkung der eingangs genannten Vorrichtung zu verbessern.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies mit einer Vorrichtung erreicht, die die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
[0010] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Da bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein an sich bekannter Volumenstrombegrenzer, So wie in Anspruch 1 definiert, vorgesehen ist, wird die schalldämpfende Wirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber bekannten Vorrichtungen auch ohne Nach-Schalldämpfer verbessert.
[0012] Wenn ein bekannter Schalldämpfer für das Be- und Entlüften von wenigstens zwei Räumen eingesetzt wird, kann es vorkommen, dass Geräusche, z.B. Telefongespräche („Telefonieschall“), über die Leitungen, die zu oder von zu be- oder entlüftenden Räumen führen, aus einem Raum in einen anderen Raum weitergeleitet werden, indem sie durch einen Anschluss in das Gehäuse nach dem Schalldämpfer eintreten und durch einen anderen Anschluss aus dem Schalldämpfer wieder austreten und in den anderen Raum gelangen.
[0013] Wenn bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die für das Be- und Entlüften von zwei oder mehreren Räumen eingesetzt wird, mehrere Anschlüsse für Leitungen, die zu oder von den zu belüftenden Räumen führen, vorgesehen sind, verhindert die erfindungsgemäße Anordnung der Volumenstrombegrenzer, dass Schall aus einem Raum in einen anderen Raum gelangt, so-
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dass das unerwünschte Übertragen von Geräuschen, wie Musik, Gesprächen, Kindergeschrei oder Telefonieschall, aus einem an die Vorrichtung angeschlossenen Raum in einen anderen an die Vorrichtung angeschlossenen Raum wenigstens weitgehend unterbunden ist.
[0014] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass der Volumenstrombegrenzer zwischen dem Schalldämpfer und dem ersten Anschluss für Zuluft oder Abluft vorgesehen ist. Dabei ist bevorzugt, dass der erste Anschluss ein Anschluss für eine Abluftleitung ist und der weitere Anschluss ein Anschluss für eine Leitung, die zu dem zu entlüftenden Raum führt und durch die Luft aus dem Raum zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung strömt, ist.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass jedem Anschluss für Leitungen, die zu oder von zu belüftenden Räumen führen, ein Volumenstrombegrenzer zugeordnet ist, so dass die mit einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung angestrebte, schalldämpfende Wirkung, nämlich das Unterbinden des Überleitens von Schall, wie Telefonieschall, aus einem Raum in einen anderen Raum besonders wirksam erreicht wird.
[0016] In der vorliegenden Beschreibung verwendete Begriffe werden wie folgt definiert:
[0017] Luft-Volumenstrom: Kenngröße, die angibt, wie viel Volumen des Mediums Luft pro Zeitspanne transportiert wird
[0018] Grundluftvolumenstrom: empfohlener Abluftvolumenstrom bei dauerbetriebenen Abluftanlagen (als Grundlüftung oder Intervallbetrieb)
[0019] Betriebsluftvolumenstrom: bedarfsabhängig erforderlicher Abluftvolumenstrom für die Betriebslüftung
[0020] Betriebslüftung: Lüftung, die während der Nutzungsdauer von Ablufträumen (z.B. Küche, Bad und/oder WC) gegenüber der Grundlüftung einen wesentlich höheren Luftvolumenstrom aufweist
[0021] Luft-Volumenstromsollwert: Kenngröße, die festlegt, wie viel Volumen des Mediums Luft pro Zeitspanne transportiert werden soll
[0022] Grundlüftung: Mindestdauerlüftung, um die von Hygiene und Bauphysik empfohlenen Grenzwerte einzuhalten
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung als „Abluftbox“ ausgebildet und weist an einer Stirnseite ihres Gehäuses den ersten Anschluss für Abluft und an einer der Großflächen ihres Gehäuses zwei, drei oder mehr als drei weitere Anschlüsse für Leitungen auf, die zu zwei, drei oder mehr als drei zu entlüftenden Räumen führen. In dieser bevorzugten Ausführungsform dient die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Entlüften, also dem Abziehen von Luft aus den zu entlüftenden Räumen.
[0024] Wenn die Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Entlüften von wenigstens einem Raum eingesetzt wird, ist der erste Anschluss über die an ihn angeschlossene Leitung mit einem Gebläse zum Abziehen von Abluft verbunden.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung neben der Stirnseite des Gehäuses eine Kammer, die einerseits mit dem ersten Anschluss kommuniziert und von der ein Strömungsweg ausgeht oder von der zwei, drei oder mehr als drei Strömungswege ausgehen. Bei dieser Ausführungsform sind die Volumenstrombegrenzer in den Enden der Strömungswege, die in der Kammer liegen, vorgesehen.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung ein quaderförmiges (eckiges) Gehäuse aus verzinktem Stahlblech mit zwei Großseiten, zwei Schmalseiten und zwei Stirnseiten.
[0027] Der wenigstens eine Volumenstrombegrenzer wirkt als Konstant-Volumenstrom-Begrenzer und arbeitet bevorzugt mechanisch selbständig ohne Hilfsenergie. Der Volumenstrombegrenzer umfasst ein Gehäuse und weist Klappenblätter aus Kunststoff mit glatten Oberflächen auf.
[0028] Der Volumenstrombegrenzer weist in einer bevorzugten Ausführungsform nicht ver217
schmutzungsanfällige, luftführende Bauteile auf.
[0029] Der wenigstens eine weitere Anschluss für die zu dem zu be- oder entlüftenden Raum führende Leitung kann eine Rohrhülse, z.B. aus verzinktem Stahlblech, umfassen.
[0030] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der gewünschte Grundluftvolumenstrom mit Hilfe des Volumenstrombegrenzers in 5 m*/h Schritten und der Betriebsvolumenstrom in 10 m®/h Schritten eingestellt werden.
[0031] Durch den Volumenstrombegrenzer wird der Volumenstrom in einer bevorzugten Ausführungsform durch eine Regelmechanik des Volumenstrombegrenzers bei Drücken von 50 Pa bis 250 Pa mit sehr geringer Abweichung bezogen auf den maximalen Volumenstromsollwert konstant gehalten.
[0032] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung an ihrem Gehäuse, besonders an der Großseite des Gehäuses, einen abnehmbaren Revisionsdeckel, der eine Revisionsöffnung verschließt, auf. Die Revisionsöffnung erlaubt es, Wartungs- und Servicearbeiten durchzuführen.
[0033] Durch den wenigstens einen Volumenstrombegrenzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der Volumenstrom von Luft, die durch die erfindungsgemäße Vorrichtung strömt, konstant gehalten werden. Der Volumenstrombegrenzer wirkt somit als Element, das die durch die erfindungsgemäße Vorrichtung strömende Luft auf den gewählten Luft-Volumenstromsollwert begrenzt. Dabei erlaubt es der wenigstens eine Volumenstrombegrenzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung, mit Hilfe eines Stellantriebes auf einen Betriebsluftvolumenstrom umzuschalten.
[0034] Beispielsweise kann der wenigstens eine Volumenstrombegrenzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Durchflussbegrenzer mit einer Klappe und/oder mit einem Schieber sein. Der wenigstens eine Volumenstrombegrenzer kann zweistufig wirken. Beispielsweise kann der wenigstens eine Volumenstrombegrenzer der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei nacheinander angeordneten Durchflussbegrenzern ausgestattet sein.
[0035] Der erste dieser nacheinander angeordneten Durchflussbegrenzer (für den Grundluftvolumenstrom) kann eine motorisch gesteuerte Klappe, die um 90° aus dem Luftstrom gedreht werden kann, sein.
[0036] Der zweite Durchflussbegrenzer ist eine einstellbare Klappe für den Betriebsluftvolumenstrom.
[0037] Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Es zeigt:
[0038] Fig. 1 eine Vorrichtung zum Schalldämpfen ohne Revisionsdeckel, [0039] Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1 mit Revisionsdeckel und [0040] Fig. 3 das Detail „X“ von Fig. 1.
[0041] Eine Vorrichtung 1 weist ein Gehäuse 2, umfassend eine untere Wand 3 und eine obere Wand 4, die beide Großseiten des Gehäuses 2 bilden, und zwei Endwände 5 und 6 als Stirnseiten auf.
[0042] Zwischen den Wänden 3 und 4 sind seitliche Wände, die Schmalseiten des Gehäuses 2 bilden, vorgesehen.
[0043] In der in Fig. 1 oberen Wand 4, die in Gebrauchslage beispielsweise nach unten weist, ist eine Revisionsöffnung 7 vorgesehen, die durch einen Deckel 8 verschlossen werden kann.
[0044] Im Bereich der der Revisionsöffnung 7 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 1, die einem Bauteil, an dem die Vorrichtung 1 zu befestigen ist, benachbart ist, sind vier Laschen 30 mit Langschlitzen 31, die zur Seitenwand des Gehäuses 2 parallel verlaufen, vorgesehen. Die Laschen 30 sind im Ausführungsbeispiel als Winkelprofilleisten ausgebildet, in deren vom Gehäuse 2 abstehenden Schenkeln die Langschlitze 31 vorgesehen sind.
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[0045] In der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 einen ersten Anschluss 10 für Zu- oder Abluft auf. Dieser erste Anschluss 10 ist an der Endwand 5 (Stirnseite) des Gehäuses 1 angeordnet. An den Anschluss 10 kann eine Leitung für Zu- oder Abluft angeschlossen werden. Diese Leitung führt zu einem Gebläse, das Luft ansaugt (Abluftgebläse) oder zur Vorrichtung 1 fördert (Zuluftgebläse).
[0046] Mit Abstand von der Endwand 5 mit dem ersten Anschluss 10 ist eine Zwischenwand 12 vorgesehen. Eine weitere Zwischenwand 14 ist mit Abstand von der ersten Zwischenwand 12 vorgesehen. Zwischen den Zwischenwänden 12 und 14 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel drei Volumenstrombegrenzer 16 vorgesehen.
[0047] Zwischen der Endwand 5 (Stirnseite) des Gehäuses 2 und der ersten Zwischenwand 12 ist eine Kammer 13 vorgesehen. Die Kammer 13 kommuniziert mit dem ersten Anschluss 10. Von der Kammer 13 gehen im gezeigten Ausführungsbeispiel drei Strömungswege für Zu- oder Abluft aus.
[0048] Die drei Volumenstrombegrenzer 16 sind neben den an der ersten Zwischenwand 12 liegenden Enden der Strömungswege vorgesehen, liegen also in den Strömungswegen.
[0049] Im Anschluss an die zweite Zwischenwand 14 sind Schalldämpfer 18 vorgesehen. Die Schalldämpfer 18 umfassen im gezeigten Ausführungsbeispiel je zwei keilförmige Einsätze 19, die so gegengleich angeordnet sind, wie dies im Schnitt von Fig. 2 dargestellt ist. Die drei Strömungswege führen nach den Volumenstrombegrenzern 16 durch die Schalldämpfer 18.
[0050] Dazu kommunizieren die Volumenstrombegrenzer 16 mit den zwischen dem Einsätzen 19 der Schalldämpfer 18 liegenden Bereichen der drei Strömungswege.
[0051] Nach den Schalldämpfern 18 sind im Ausführungsbeispiel drei weitere Anschlüsse 11 vorgesehen, die an der —- in Fig. 2 unteren — Wand 3 des Gehäuses 2 angeordnet sind. Die weiteren Anschlüsse 11 kommunizieren mit den in den Schalldämpfern 18 liegenden Bereichen der drei Strömungswege.
[0052] So kann bei einer beispielhaften Verwendung der Vorrichtung 1 zum Entlüften von Räumen Abluft durch die weiteren Anschlüsse 11 in die Vorrichtung 1 eintreten, durch die Schalldämpfer 18, die Volumenstrombegrenzer 16 und die Kammer 13 strömen und schließlich durch den ersten Anschluss 10 aus der Vorrichtung 1 wieder austreten.
[0053] Somit ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 vorgesehen, dass drei Strömungswege vorgesehen sind, die durch die Volumenstrombegrenzer 16 und durch die Schalldämpfer 18 zu den weiteren Anschlüssen 11 führen.
[0054] Wie in Fig. 2 dargestellt, sind die weiteren Anschlüsse 11 an der der Revisionsöffnung 7 gegenüberliegenden Wand 3 (Großseite) des Gehäuses 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 vorgesehen.
[0055] Wie in Fig. 1 ersichtlich ist, kann zwischen zwei der drei Volumenstrombegrenzer 16 ein in Fig. 3 in mehr Einzelheiten gezeigtes Relais 20 vorgesehen sein. Dieses Relais dient dazu, die umschaltbaren Konstant-Luftvolumenstrom-Begrenzer elektrisch zeitverzögert anzusteuern.
[0056] Wenngleich die anhand der Fig. 1 und 2 beschriebene Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 drei Strömungswege aufweist, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 auch eine andere Anzahl von Strömungswegen, beispielsweise nur einen Strömungsweg oder zwei Strömungswege, aufweisen.
[0057] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wie folgt beschrieben werden:
[0058] Eine schalldämpfende, als Abluftbox verwendbare, Vorrichtung 1 weist in einem Gehäuse 2 wenigstens einen Volumenstrombegrenzer 16 und wenigstens einen Schalldämpfer 18 auf. Durch das Gehäuse 2 führt wenigstens ein Strömungsweg für Abluft. Der Strömungsweg führt durch den Volumenstrombegrenzer 16 und durch den Schalldämpfer 18. An den Enden des Strömungsweges ist ein erster Anschluss 10 und wenigstens ein weiterer Anschluss 11 vorgesehen.
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SS
Der Volumenstrombegrenzer 16 ist zwischen dem Schalldämpfer 18 und dem ersten Anschluss 10 angeordnet. Wenn zwei oder mehr als zwei Strömungswege vorgesehen sind, kann in dem Gehäuse 2 zwischen dem ersten Anschluss 10 und den in den Strömungswegen vorgesehenen Volumenstrombegrenzern 16 eine Kammer 13 angeordnet sein.

Claims (14)

Ansprüche
1. Vorrichtung (1) zum Schalldämpfen für Be- und Entlüftungsanlagen, umfassend ein Gehäuse (2), In dem wenigstens ein Strömungsweg für Luft vorgesehen ist, wobei in dem Strömungsweg ein Volumenstrombegrenzer (16) vorgesehen ist, wobei in dem Strömungsweg ein Schalldämpfer (18) vorgesehen ist, wobei an den Enden des Strömungsweges wenigstens ein erster Anschluss (10) für Zuluft oder Abluft vorgesehen ist und wobei wenigstens ein weiterer Anschluss (11) für wenigstens eine Leitung, die zu wenigstens einem zu ent- oder belüftenden Raum führt, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrombegrenzer (16) in dem Strömungsweg neben dem ersten Anschluss (10) für Zuluft oder Abluft vorgesehen ist und dass der Volumenstrombegrenzer (16) zwischen dem Schalldämpfer (18) und dem ersten Anschluss (10) für Zuluft oder Abluft vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschluss (10) ein Anschluss für eine Abluftleitung ist und dass der weitere Anschluss ein Anschluss (11) für eine Leitung, die zu dem zu entlüftenden Raum führt, ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Anschluss (10) für Zuluft oder Abluft vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, drei oder mehr als drei weitere Anschlüsse (11) für Leitungen, die zu den zu ent- oder belüftenden Räumen führen, vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldämpfer (18) zwei keilförmige Einsätze (19), die insbesondere aus Mineralwolle bestehen, aufweist.
6. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Anschluss (11) unmittelbar neben dem Schalldämpfer (16) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedem weiteren Anschluss (11) ein Volumenstrombegrenzer (16) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrombegrenzer (16) mit einem elektrischen Antrieb auf den vorgegebene Volumenstrom einstellbar ist.
9. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrombegrenzer (16) wenigstens zweistufig ist.
10. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Volumenstrombegrenzer (16) geregelte Grundluftvolumenstrom in 5 m%/h Schritten und der vom Volumenstrombegrenzer geregelte Betriebsluftvolumenstrom in 10 mh Schritten einstellbar ist.
11. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenstrombegrenzer (16) den Luft-Volumenstrom bei Drücken von 50 Pa bis 250 Pa mit +/- 5% bis +/- 10% Abweichung bezogen auf den maximalen Luft-Volumenstromwert konstant hält.
12. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) quaderförmig ist und dass der weitere Anschluss (11) an einer Großseite und der erste Anschluss an einer Stirnseite des Gehäuses (2) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Großseite des Gehäuses (2) eine durch einen abnehmbaren Deckel (8) verschlossene Revisionsöffnung (7), die im Bereich des Volumenstrombegrenzers (16) liegt, vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (2) zwischen dem ersten Anschluss (10) und dem Volumenstrombegrenzer (16) eine Kammer (13) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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