AT18687U1 - Treiber - Google Patents
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- AT18687U1 AT18687U1 ATGM50218/2019U AT502182019U AT18687U1 AT 18687 U1 AT18687 U1 AT 18687U1 AT 502182019 U AT502182019 U AT 502182019U AT 18687 U1 AT18687 U1 AT 18687U1
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Treiber (100) zum Betrieb von LED-Lasten (106), aufweisend Terminals (101,102) zum Anschließen wenigstens einer LED-Last (106), eine Schaltung (103) zur Bereitstellung einer konstanten DC Spannung ausgehend von einer Netzspannungsversorgung (104), eine Steuereinheit (105), einen Schalter (107) in Serie zu der LED-Last (106), wenn sie an den Terminals (101,102) angeschlossen ist, wobei das von den Terminals (101, 102) abgewandte Ende des Schalters (107) auf Massepotential geführt ist, wobei der Schalter (107) durch die Steuereinheit (105) zum Dimmen PWM getaktet ist, und eine Erfassungsschaltung (109) parallel zum Schalter (107), die dazu ausgelegt ist, an einem Pin ein Erfassungssignal auszugeben, das das Potential an einem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter (107) und der LED-Last (106) wiedergibt.
Description
TREIBER
1. GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Treiber zum Betrieb von LED-Lasten, der erkennt, wenn an den Terminals des Treibers zum Anschliessen einer LED-Last keine LED-Last vorliegt oder eine LED-Last unterbrochen ist.
2. HINTERGRUND
[0002] Heutzutage gibt es keinen DALI V2-kompatiblen Konstantspannungs-LED-Treiber (PWMdimmbar) oder PWM-Kanalverteilermodul. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass der DALI \V2Standard die Fähigkeit erfordert, Lampenfehler wie Leerlauf und Kurzschluss zu erkennen. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere die Erkennung und ggf. Meldung eines Leerlauf-Fehlerfalls.
[0003] Konstantspannungs-LED-Treiber werden oft über PWM gedimmt und haben einen weiten Betriebsfensterbereich, der es nicht erlaubt, einfach den Ausgangsstrom zu messen (z. B. mit einem Shunt-Widerstand), um den Lastzustand bspw. hinsichtlich Leerlauf zu überprüfen.
[0004] Ein weiterer Aspekt ist, dass für (PWM-dimmbare) Konstantspannungstreiber / - module ein Ereignis eines Leerlaufs in der Regel kein Fehlerereignis ist, sondern ein normaler Betriebsmodus.
[0005] Ferner werden Konstantspannungs-LEDs über PWM gedimmt. Die Lichtleistung wird durch das Tastverhältnis der PWM definiert.
[0006] Der LED-Treiber legt ein benutzerdefiniertes Tastverhältnis fest, das tatsächliche Tastverhältnis wird jedoch von den verwendeten LED-Modulen definiert und hängt von der Kapazität der Module und der verwendeten Strombegrenzungstopologie ab.
[0007] Im Lichte dieses Standes der Technik ist es daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Treiber zum Treiben von LED-Lasten bereitzustellen, mit dem eine Verbesserung des Treibens der LED-Lasten ermöglicht wird.
[0008] Diese und andere Aufgaben, die beim Lesen der folgenden Beschreibung noch genannt werden oder vom Fachmann erkannt werden können, werden durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
3. AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0009] Gemäß einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung einen Treiber zum Betrieb von LEDLasten, aufweisend Terminals zum Anschließen wenigstens einer LED-Last, eine Schaltung zur Bereitstellung einer konstanten DC Spannung für die LED-Last ausgehend von einer Netzspannungsversorgung, eine Steuereinheit, einen Schalter in Serie zu der LED-Last, wenn sie an den Terminals angeschlossen ist, wobei das von den Terminals abgewandte Ende des Schalters auf Massepotential geführt ist, wobei der Schalter durch die Steuereinheit zum Dimmen PWM getaktet ist, und eine Erfassungsschaltung parallel zum Schalter, die dazu ausgelegt ist, an einem Pin ein Erfassungssignal auszugeben, die das Potential an einem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter und der LED-Last wiedergibt.
[0010] Gemäß einer Ausführungsform ist die Erfassungsschaltung durch die Steuereinheit selektiv unterbrechbar.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform weist die Erfassungsschaltung eine Spannungsversorgung oder eine Stromquelle auf, die abhängig von dem Potential zwischen dem Schalter und der LED-Last die Erfassungsschaltung speist oder nicht.
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[0012] Gemäß einer Ausführungsform ändert das Erfassungssignal seinen Pegel, wenn eine LED-Last angeschlossen ist und der Schalter geöffnet wird.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Treiber ferner zwei in Serie geschaltete Widerstände, welche parallel zu dem Schalter geschaltet sind, und das Erfassungssignal am Mittenpunkt der beiden Widerstände abgezweigt wird.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform, wenn der Schalter geschlossen ist, sind die LED-Lasten angeschlossen und die Widerstände sind auf Massepotential geführt.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Treiber ferner einen ersten Widerstand und einen zweiten Widerstand und einen ersten Schalter und einen zweiten Schalter, wobei die \Mderstände parallel zueinander geschaltet sind und wobei die Schalter in Serie zueinander geschaltet sind.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform ist der zweite Schalter auf Massenpotential geführt.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform, wenn der Schalter geschlossen ist, dann ist die LED-Last angeschlossen, der erste Widerstand ist auf Massepotential geführt und der zweite Schalter ist nicht geschlossen.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform, wenn der Schalter geöffnet ist, dann ist der zweite Schalter geschlossen.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform, wenn der Schalter geschlossen ist, dann sind der erste Widerstand und eine Basis des ersten Schalters auf Massenpotential geführt.
[0020] Gemäß einer Ausführungsform, wenn der Schalter geöffnet ist, dann ist keine LED-Last angeschlossen und der erste Schalter ist nicht leitend.
[0021] Gemäß einer Ausführungsform, ändert das Erfassungssignal sein Potential nicht, wenn keine LED-Last angeschlossen ist und der Schalter geöffnet wird.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform, ist das PWM-Tastverhältnis auf einen Bereich unterhalb 100% beschränkt, und/oder der Schalter zu Messzwecken kurzzeitig nicht leitend geschaltet wird. 4. BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0023] Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Figuren gegeben. Darin zeigt:
[0024] Figur 1 eine schematische Darstellung eines Treibers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
[0025] Figur 2 eine schematische Darstellung eines Treibers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
[0026] Figur 3 eine schematische Darstellung eines Dimmermoduls eines Treibers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
[0027] Figur 4 eine schematische Darstellung eines Treibers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
[0028] Figur 5 den Verlauf von einem PWM- und Mikrocontroller-Signal eines Treibers gemäß einer Ausführungsform;
[0029] Figur 6 den Verlauf von einem PWM- und Mikrocontroller-Signal eines Treibers gemäß einer Ausführungsform;
[0030] Figur 7 eine schematische Darstellung eines Treibers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;
[0031] Figur 8 den Verlauf von einem PWM- und Mikrocontroller-Signal eines Treibers gemäß einer Ausführungsform;
[0032] Figur 9 den Verlauf von einem PWM- und Mikrocontroller-Signal eines Treibers gemäß
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einer Ausführungsform; und
[0033] Figur 10 eine schematische Darstellung des Betriebs eines Treibers gemäß einer Ausführungsform.
[0034] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Treibers 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
[0035] Der Treiber 100 zum Betrieb von LED-Lasten 106 umfasst: - Terminals 101,102 zum Anschließen wenigstens einer LED-Last 106,
- eine Schaltung 103 zur Bereitstellung einer konstanten DC Spannung an den Terminals, ausgehend von einer Netzspannungsversorgung 104,
- eine Steuereinheit 105,
- einen Schalter 107 in Serie zu der LED-Last 106, wenn sie an den Terminals 101,102 angeschlossen ist, wobei das von den Terminals 101, 102 abgewandte Ende des Schalters 107 auf Massepotential geführt ist, wobei der Schalter 107 durch die Steuereinheit 105 zum Dimmen PVWWM getaktet ist.
[0036] Ferner umfasst der Treiber 100 eine Erfassungsschaltung 109 parallel zum Schalter 107, die dazu ausgelegt ist, an einem Pin ein Erfassungssignal auszugeben, das das Potential an einem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter 107 und der LED-Last 106 wiedergibt.
[0037] Dies hat den Vorteil, dass Leerlauf-Ereignisse für PWM-dimmbare Konstantspannungstreiber / -module auf einfache, kostengünstige und effiziente Weise erfasst werden können.
[0038] Weiterhin ermöglicht der Treiber 100 die Messung des realen Arbeitszyklus einschließlich des Einflusses des LED-Moduls und bietet die Möglichkeit, den Arbeitszyklus zu regulieren, anstatt ihn nur einzustellen.
[0039] Dies hat den Vorteil, dass eine höhere Lichtaustrittsgenauigkeit durch regelbare Tastgradregelung erreicht werden kann.
[0040] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Treibers 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
[0041] In dieser Ausführungsform ist der Treiber 100 ein dimmbarer LED-Treiber mit konstanter Spannung.
[0042] Der Treiber 100 umfasst eine Schaltung 103 zur Bereitstellung einer konstanten DC Spannung ausgehend von einer Netzspannungsversorgung 104. Die Schaltung 103 umfasst ein PFC Modul 103a und einen isolierten primärseitig getakteten Wandler, wie bspw. einen LLC- oder Flyback-Wandler 103b.
[0043] Ferner umfasst der Treiber 100 ein PWM Modul 108 sowie die Steuereinheit 105. Die Steuereinheit 105 ist mit der Erfassungsschaltung 109 und mit einem Mikrocontroller 201 verbunden. Der Mikrocontroller 201 ist ferner mit einer DALI-Schnittstelle 202 verbunden.
[0044] Innerhalb eines typischen dimmbaren LED-Treibers 100 mit konstanter Spannung wird eine Erkennungsschaltung 109 auf der Sekundärseite neben dem PWM-Modul oder PWM-Stufe 108 platziert. Eine übliche Anwendung besteht darin, dass das PWM-Modul mit dem Mikrocontroller 105 auf der Sekundärseite einer galvansichen Trennung eines isolierten Wandlers gesteuert wird. Der Mikrocontroller 105 kann verwendet werden, um die Signale von der Erfassungsschaltung 109 zu verarbeiten und entsprechend darauf zu reagieren.
[0045] Wenn ein Leerlauf-Fehler auftritt, also keine nichtunterbrochenen Last vorliegt, schaltet der sekundäre Mikrocontroller 105 das PWM-Modul 108 aus und gibt dem primären Mikrocontroller 201 eine Anzeige (z. B. über UART). Der primäre Mikrocontroller 201, der als Hauptcontroller fungiert, schaltet das System aus und gibt einen Lampenfehler an der DALI-Schnittstelle 202 zurück.
[0046] Eine andere übliche Implementierung wäre, dass das PWM-Modul 108 auf der Sekundärseite über den - hinsichtlich der galvanischen Trennung (SELV-Barriere) - primärseitigen Mikrocontroller 201 gesteuert wird. Hierzu sollte lediglich das PWM-Ansteuersignal über die SELVBarriere beispielsweise über einen Optokoppler übertragen werden.
[0047] Innerhalb einer solchen Implementierung kann das Signal von der Leerlauf-Erfassungsschaltung beispielsweise auch mit einem Optokoppler zum primärseitigen Mikrocontroller 201 zurückübertragen werden. Die Reaktion des Mikrocontrollers 201 bleibt die gleiche wie bei der erstgenannten Implementierungsmethode.
[0048] Das System wird heruntergefahren und ein Lampenfehler an die DALI-Schnittstelle 202 gemeldet.
[0049] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Dimmermoduls des Treibers 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
[0050] Der in Fig. 3 gezeigte Dimmermodul ist ein extern mit konstanter Spannung Dimmermodul.
[0051] Ein solches Modul kann an Standard-Konstantspannungswandler mit festem Ausgang angeschlossen werden, um eine Dimmfunktion hinzuzufügen.
[0052] Auf diese Weise können auch günstige und einfache Mehrkanalanwendungen (zwei oder mehr PWM-Stufen) für z. B Tunable-White- oder RGB (W) -Anwendungen implementiert werden.
[0053] Zusätzlich kann die Lichtausgabegenauigkeit erhöht werden, da das PWM- Tastverhältnis reguliert werden kann, anstatt es nur einzustellen. (Typischerweise haben die verwendeten LEDModule 108 einen Einfluss auf das tatsächliche Tastverhältnis der PWM-Stufe 108.)
[0054] Der Mikrocontroller 201, der die PWM-Stufe (n) 108 steuert, verarbeitet die Signale von der Erfassungsschaltung 109 und reagiert entsprechend.
[0055] Wenn ein Fehler beim Leerlauf auftritt, schaltet der Mikrocontroller 201 die PWM- Stufe (n) 108 aus und meldet einen Lampenfehler an der DALI-Schnittstelle 202.
[0056] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung des Treibers 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
[90057] In dieser Ausführungsform ist die Erkennungsschaltung 109 innerhalb des Kreises.
[0058] In dieser Ausführungsform, parallel zum PWM-FET Q01 ist ein Spannungsteiler umfassend die Widerstände R01, R02 eingefügt. Die Spannung wird über den Mikrocontroller (uC) gemessen.
[0059] Wenn die LED-Last 106 angeschlossen ist, wird ein Triggersignal für den Mikrocontroller 109 erzeugt, das mit dem PWM-Ansteuersignal synchron ist. Für jede PWM-Periode tritt ein Triggersignal (fallende oder steigende Flanke) auf. Wenn die LED-Last 106 nicht angeschlossen ist, bleibt das gemessene Signal konstant.
[0060] Um auch bei 100% Betrieb ein Triggersignal zu erhalten (normalerweise würde der PMWFET ständig eingeschaltet sein), sollte die maximale PWM-Periode begrenzt werden (z. B. 99,9%).
[0061] Aufgrund der Tatsache, dass das Erfassungssignal synchron an das PWM- Ansteuersignal ist, ist die tatsächliche Einschaltdauer (beeinflusst durch die Last) bekannt und kann auf den richtigen Wert korrigiert (oder geregelt) werden.
[0062] Im Folgenden wird das Funktionsprinzip der Treiber 100 im Normalbetrieb schematisch zusammengefasst:
* wenn PWM-FET (Q01) eingeschaltet wird, dann leuchtet die LED-Last, die Widerstände RO1 und RO02 werden beide auf GND geschaltet und das Signal beim uC ist niedrig; und
* wenn PWM-FET ausgeschaltet ist, dann kann ein kleiner Strom noch durch die LED-Last, RO1
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und RO2 fließen, und das Signal beim uC ist hoch (logisch „high‘“).
[0063] Fig. 5 zeigt die beim uC gemessene Spannung (oben) und das PMW-Antriebssignal (unten) als Funktion der Zeit im Normalbetrieb.
[0064] Eine Flanke jedes PWM-Zyklus kann im Normalbetrieb vom uC erkannt werden.
[0065] Im Folgenden wird das Funktionsprinzip der Treiber 100 im Leerlauf schematisch zusammengefasst:
* wenn PWM-FET (Q01) eingeschaltet ist, dann sind RO1 und RO02 beide auf Massenpotential (GND) geschaltet und das Signal beim uC ist niedrig („low“); und
* wenn PWM-FET ausgeschaltet ist, dann ist die Belastung von Q01 potentialfrei, da keine LED angeschlossen ist. Ferner fließt durch RO1 und R02 kein Strom, daher bleibt das Signal beim uC niedrig.
[0066] Fig. 6 zeigt die beim uC gemessene Spannung (oben) und das PMW-Antriebssignal (unten) als Funktion der Zeit im Leerlauf.
[0067] Wenn keine LED angeschlossen ist, bleibt das Erfassungssignal von RO01, RO2 immer niedrig, was auf einen Leerlauf-Fehler hinweist.
[0068] Dieser Treiber 100 ist vorteilsweise kostengünstig und einfach zu implementieren.
[90069] Figur 7 eine schematische Darstellung des Treibers 100 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
[0070] Die Erkennungsschaltung 109 ist innerhalb des Kreises gezeigt, andere Komponenten zeigen die PWM-Stufe 108.
[0071] Ein Transistor (Q02) ist über einen seriellen Widerstand (RO01) mit dem Drain des PWMFET (Q01) verbunden.
[0072] Am Kollektor von Q02 befindet sich ein Pull-Up-Widerstand, und dieses Signal ist an uC angeschlossen.
[0073] Der Transistor Q03 ist optional und ermöglicht es, den Strompfad durch die LED, RO01 und Q02 wegzuschalten, so dass im Standby kein Glimmen der LED auftritt.
[0074] Ein weiterer großer Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass das Erfassungssignal für die uC nicht mehr so stark von der Durchlassspannung der verwendeten LEDs abhängt. Somit ist die Schaltung wesentlich flexibler.
[0075] Im Folgenden wird das Funktionsprinzip der Treiber 100 im Normalbetrieb schematisch zusammengefasst (Q03 ist immer eingeschaltet, wenn sich der Treiber nicht im Standby-Zustand befindet):
* wenn PWM-FET (Q01) eingeschaltet wird, dann leuchtet die LED-Last, RO1 wird auf GND geschaltet, Q02 leitet nicht und das Signal beim uC ist hoch; und
* wenn PWM-FET ausgeschaltet ist, ein kleiner Strom kann durch RO01 und Q02 fließen, Q02 leitet, das Signal beim uC ist niedrig.
[0076] Fig. 8 zeigt die beim uC gemessene Spannung (oben) und das PMW-Antriebssignal (unten) als Funktion der Zeit im Normalbetrieb.
[0077] Eine Flanke jedes PWM-Zyklus kann im Normalbetrieb vom uC erkannt werden.
[0078] Im Folgenden wird das Funktionsprinzip der Treiber 100 im Leerlauf schematisch zusammengefasst (Q03 ist immer eingeschaltet, wenn sich der Treiber nicht im Standby-Zustand befindet):
* wenn der PWM-FET (Q01) eingeschaltet ist, RO1 und die Basis von Q02 sind auf GND geschaltet, das Signal beim uC ist hoch; und
* wenn PWM-FET ausgeschaltet ist, Drain von Q01 ist potentialfrei, da keine LED angeschlossen ist. Durch RO01 fließt kein Strom, Q02 leitet nicht, das Signal beim uC bleibt hoch.
[0079] Fig. 9 zeigt die beim uC gemessene Spannung (oben) und das PMW-Antriebssignal (unten) als Funktion der Zeit im Leerlauf.
[0080] Wenn keine LED angeschlossen ist, bleibt das Erfassungssignal immer auf hoch, was auf einen Leerlauf-Fehler hinweist.
[0081] Dieser Treiber 100 ist vorteilsweise kostengünstig und einfach zu implementieren.
[0082] Zusammenfassend, mit den gezeigten Detektionsschaltungen in Fig. 4 und Fig. 7 wird das tatsächliche Tastverhältnis (abhängig von den verwendeten CV-LED-Modulen) erfasst. Dieses Erfassungssignal ist mit dem Mikrocontroller verbunden und mit der PWM-Signalerzeugung synchronisiert.
[0083] Bei normalem Betrieb wird für jeden PWM-Zyklus ein proportionales Erfassungssignal erfasst. Aus der Zeitdifferenz zwischen der abfallenden / ansteigenden Flanke des PWM-Signals und der ansteigenden / abfallenden Flanke des Erfassungssignals kann vom Mikrocontroller ein Tastverhältniskorrekturwert berechnet werden, um die Lichtausgabegenauigkeit zu erhöhen.
[0084] Bei einem Ereignis mit Leerlauf bleibt das Erfassungssignal auf hohem Pegel, was bedeutet, dass in einem PWM-Zyklus keine Flanke erkannt wird. In diesem Fall kann der Mikrocontroller einen Fehler bei geöffneter Last erkennen und einen DALI-Lampenfehler melden.
[0085] Typischerweise ist der PWM-FET bei 100% Dimmpegelbetrieb immer eingeschaltet, für unsere Erfassungsschaltung ist es erforderlich, dies auf z.B. 99,9% Verdunkelungsgrad.
[0086] Das Hauptprinzip beider Schaltungen besteht darin, eine Schaltflanke zu erfassen, wenn der PWM-FET ausgeschaltet ist.
[0087] Zusammenfassend, es gibt zwei Betriebsbedingungen:
[0088] 1. wenn der PWM-FET eingeschaltet ist, sind RO1 und die Basis von Q02 auf GND geschaltet, ist das Signal beim uC hoch; und
[0089] 2. der PWM-FET ist aus:
a) wenn die LED-Last angeschlossen ist, kann es noch ein kleiner Strom durch die LED-Last fließen und das Signal beim uC ist niedrig;
b) wenn die LED-Last geöffnet ist: der Drain-Pin des FET ist potentialfrei. Es kann kein Strom fließen und das Signal beim uC ist immer noch hoch.
[0090] Wie oben Beschreiben, im Normalbetrieb kann für jede PWM-Periode ein Triggerereignis (Flankenereignis) am uC-Pin erkannt werden. Bei einem Ereignis mit Leerlauf bleibt das uC-Erkennungssignal für eine PWM-Zeit immer hoch.
[0091] Das heißt, wenn für eine oder mehrere PWM-Perioden keine Flanke vom uC erkannt wird, kann ein Fehler bei Leerlauf ausgelöst werden.
[0092] Die Differenz zwischen dem PWM-Ausgang und den Trigger-Ereignissen ist der von den LEDs verursachte Arbeitszyklusfehler.
[0093] Figur 10 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens 1000 zum Betreiben eines Treibers 100.
[0094] Das Verfahren 1000 umfasst die folgenden Schritte: - Anschließen 1001 einer LED-Last 106;
- Bereitstellen 1002 einer Konstanten DC Spannung ausgehend von einer Netzspannungsversorgung 104;
- Führen 1003 auf Massepotential des von Terminals 101, 102 abgewandten Endes eines Schalters 107 in Serie zu der LED-Last 106, wenn sie an den Terminals 101, 102 angeschlos-
sen ist;
Takten 1004 des Schalters 107 durch eine Steuereinheit 105 zum Dimmen PVWM 108; und
Ausgeben 1005 an einem Pin eines Erfassungssignals, das das Potential an einem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter 107 und der LED-Last 106 wiedergibt.
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Claims (10)
1. Treiber (100) zum Betrieb von LED-Lasten (106), aufweisend: Terminals (101,102) zum Anschließen wenigstens einer LED-Last (106),
- eine Schaltung (103) zur Bereitstellung einer konstanten DC Spannung ausgehend von einer Netzspannungsversorgung (104),
- eine Steuereinheit (105),
- einen Schalter (107) in Serie zu der LED-Last (106), wenn sie an den Terminals (101,102) angeschlossen ist, wobei das von den Terminals (101, 102) abgewandte Ende des Schalters (107) auf Massepotential geführt ist,
wobei der Schalter (107) durch die Steuereinheit (105) zum Dimmen PWM getaktet ist, und
- eine Erfassungsschaltung (109) parallel zum Schalter (107), die dazu ausgelegt ist, an einem Pin ein Erfassungssignal auszugeben, das das Potential an einem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter (107) und der LED-Last (106) wiedergibt.
2. Treiber (100) nach Anspruch 1, wobei die Erfassungsschaltung (109) durch die Steuereinheit (105) selektiv unterbrechbar ist.
3. Treiber (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Erfassungsschaltung (109) eine Spannungsversorgung oder eine Stromquelle aufweist, die abhängig von dem Potential zwischen dem Schalter (107) und der LED-Last (106) die Erfassungsschaltung (109) speist oder nicht.
4. Treiber (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Erfassungssignal seinen Pegel ändert, wenn eine LED-Last (106) angeschlossen ist und der Schalter (106) geöffnet wird.
5. Treiber (100) nach einem der vorstehenden Ansprüchen, wobei der Treiber (100) ferner zwei in Serie geschaltete Widerstände (RO01, RO02) aufweist, welche parallel zu dem Schalter (107) geschaltet sind, und das Erfassungssignal am Mittenpunkt der beiden Widerstände (R01, RO02) abgezweigt wird.
6. Treiber (100) nach einem der vorstehenden Ansprüchen, wobei, wenn der Schalter (107) geschlossen ist, sind die LED-Lasten (106) angeschlossen und die Widerstände (R01, RO02) sind auf Massepotential geführt.
7. Treiber (100) nach einem der vorstehenden Ansprüchen, wobei der Treiber (100) ferner einen ersten Widerstand (R01) und einen zweiten Widerstand (RO02) und einen ersten Schalter (Q02) und einen zweiten Schalter (Q03) aufweist, wobei der WMderstand RO1 das Drain des PWM Schalters (107) mit der Basis des ersten Transistors Q02 verbindet, der Widerstand R02 als Pull-up für den ersten Transistor Q02 dient und wobei die Schalter (Q02, Q03) in Serie zueinander geschaltet sind.
8. Treiber (100) nach Anspruch 7, wobei der zweite Schalter (Q03) auf Massenpotential geführt ist.
9. Treiber (100) nach Anspruch 7, wobei wenn der Schalter (107) geschlossen ist, dann sind der erste Widerstand (RO01) und eine Basis des ersten Schalters (Q02) auf Massenpotential geführt und/oder wenn der Schalter (107) geöffnet ist, dann ist keine LED-Last (106) angeschlossen und der erste Schalter (Q02) ist nicht leitend.
10. Treiber (100) nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem das PWM-Tastverhältnis auf einen Bereich unterhalb 100% beschränkt ist, und/oder der Schalter (107) zu Messzwecken kurzzeitig nicht leitend geschaltet wird.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)
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| AT18687U1 true AT18687U1 (de) | 2026-03-15 |
Family
ID=73460320
Family Applications (1)
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| ATGM50218/2019U AT18687U1 (de) | 2019-07-30 | 2019-12-10 | Treiber |
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| DE (1) | DE202019104171U1 (de) |
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