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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum biologischen Reinigen von Abwasser sowie eine Vorrichtung zu seiner Durchführung.
Gemäss dem derzeitigen Stand der Technik erfolgt die biologische Reinigung von Abwasser in Abwasserreinigungsanlagen im Trennsystem (ÖNORM B2502). Die im Abwasser enthaltenen organischen Substanzen werden durch Einwirkung von Kleinlebewesen und Zusatz von Sauerstoff abgebaut, dabei werden Stickstoffverbindungen zu Nitraten umgewandelt (Nitrifikation). In Grosskläranlagen ab 10. 000 Einwohnergleichwerte (EGW) wird auch die Denitrifikation zur Reinigung des Abwassers eingesetzt. Dabei wird unter anaeroben Bedingungen Nitrat über Nitrit und Distickstoffoxid zu Stickstoff reduziert.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens mit welchem es möglich ist, auch bei kleinen Kläranlagen für beispielsweise 6EGW die Denitrifikation zur Reinigung des Abwassers einzusetzen. Ausserdem soll das Verfahren den Bau von Kleinkläranlagen ermöglichen.
Dieses Ziel wird mit einem Verfahren zum biologischen Reinigen von Abwasser erreicht, bei dem erfindungsgemäss das Abwasser im Anschluss an ein mechanisches Reinigen in einem ersten Absetzbecken vorerst mindestens teilweise durch eine erste anaerobe Zone in ein zweites Absetzbecken und wieder zurück über die erste anaerobe Zone in das erste Absetzbecken geführt wird und sodann einer zweiten anäeroben Zone zugeführt wird, wonach es wie bekannt einem aeroben Abbau unterworden wird. Durch die spezielle Führung des Abwassers durch zwei anaerobe Zonen wird die erforderliche Verweilzeit für eine Denitrifikation erreicht. Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht auch den Bau von Kleinkläranlagen.
Demgemäss betrifft die Erfindung auch eine biologische Kläranlage, die bei einem Abwasseranfall von
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becken, einem Belebungsbecken und einem Nachklärbecken ist er- findüngsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass'dem an den Zulauf anschliessenden ersten Absetzbecken unmittelbar eine erste Kammer zum anaeroben Abbau nachgeordnet ist, die in ein weite-
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res, allfälligen Zulaufschwankungen ausgleichendes Absetzbecken führt, dass mit den ersten Absetzbecken eine zweite Kammer zum anaeroben Abbau verbunden ist, an deren Ende ein Saugrohr zum Einleiten der zu klärenden Flüssigkeit in das Belebungsbecken mit Lufteintrageinrichtungen, wie z.
B. einer in die zu klärende Flüssigkeit teilweise eintauchende rotierende Walze, vorgesehen ist, dass ein Überlauf des Belebungsbeckens wie bekannt mit den Nachklärbecken in Verbindung steht, von dessen Füllungsniveau eine Ablaufrinne wegführt und dass der Bodenbereich des Nachklärbeckens zTir Rückführung von Schlamm durch eine Leitung mit dem ersten Absetzbecken verbunden ist. Die erfindungsgemässe Kläranlage kann wie bereits gesagt für sehr kleine Anfallmengen von Abwasser dimensioniert werden, ohne'dass ihre einwandfreie Funktionsweise beeinträch- tigt wäre.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anlage als vorzugsweise quaderförmige Baueinheit ausgebildet, die Behälteraussenwände aufweist, innerhalb welcher eine Trennwand zur Abtrennung der nebeneinander angeordneten beiden Absetzbecken von der zweiten Kammer zum anaeroben Abbau und der in dieser eingeschachtelten ersten Kammer zum anaeroben Abbau sowie dem über den beiden Kammern angeordneten. Belebungsbecken vorgesehen ist, wobei die Trennwand im Bereich der ersten Kammer zum - anaeroben Abbau Durchlässe'. zum ersten Absetzbecken und Durch- lässe zum zweiten Absetzbecken aufweist.
Die so ausgebildete Kläranlage stellt eine sehr kompakte Baueinheit dar, die auch zur Klärung des Abwassers von einzelnen Häusern eingesetzt werden kann, was besonders zur Klärung des Abwassers von Ein- schichthäusern und.-höfen von Bedeutung ist.
Vorzugsweise ist die erste Kammer zum anaeroben Abbau in- nerhalb der zweiten Kammer zum anaeroben Abbau als dreisei- tiges Prisma ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung wird das angestrebte Ziel, eine Kleinkläranlage als kompakte Baueinheit herzustellen, besonders gut erreicht.
Für den biologischen Abbau der im zu klärenden Abwasser enthaltenen Substanzen umfasst die erfindungsgemässe biologische
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Kläranlage einerseits beispielsweise einen Rotationstauchkör- per zur Sauerstoffeinbringung und mit Bewuchsflächenfür aerobe Mikroorganismen, der in das Belebungsbecken eintaucht, in dem zusätzlich Kontaktflächen für die Mikroorganismen in Form von Lamellen untergebracht sind, und anderseits die beiden Kammern für den anaeroben Abbau mit jeweils grosser Oberfläche für die Denitrifizierung.
Für Container-Fertiganlagen bis 200 EGW wird der die qua-
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Anlagen über 200 EGW werden die einzelnen Becken vorort aus Beton gefertigt. Die erforderlichen Wellen, Lagerböcke, Lager usw. bestehen aus rostfreien Metallen. Bei den verwendeten Motoren und Pumpen handelt es sich um handelsübliche, besonders energiesparende Geräte, die mit nur 24 Volt betrieben werden und sich somit künftig auch für den Einsatz im PhotovoltaikBereich eignen.
Die Anlage ist zum Einsatz in einem Trennsystem bestimmt, das heisst, Regenwasser darf nicht eingebracht werden. Das Abwasser gelangt durch den Zulauf in das erste Absetzbecken (Vorklärbecken), wo absetzbare und aufschwimmende Abwasserinhaltsstoffe durch einen Rost zurückgehalten werden. Die erste anaerobe Zone stellt eine Verbindung zwischen dem ersten Absetzbecken und dem zweiten Absetzbecken (Pufferbecken) her.
Durch Zulauf, dosierter Abgabe in das Belebungsbecken und Rezirkulation, ergeben sich verschiedene Niveauunterschiede.
Diese bewirken eine ständige Schaukelbewegung, wobei der Grossteil des Abwassers die erste anaerobe Zone wiederholt durchfliesst. Durch eine Pumpe wird das vorgereinigte Abwasser aus dem ersten Absetzbecken durch die zweite anaerobe Zone geschleust und gelangt in das Belebungsbecken. Dort erfolgt durch die gleichmässige Bewegung der teilweise eintauchenden rotierenden Walze (Biokontaktor) und intensive Belüftung die aerobe Reinigung. Über eine Überlaufkante fliesst das Wasser in ein Nachklärbecken, wo sich der Belebtschlamm absetzt. Das so gegereinigte Wasser fliesst über eine Ablaufrinne aus der Anlage ab.
Der abgesetzte Belebtschlamm gelangt durch eine Rohrlei-
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tung gesteuert durch Schwimmschalter (Niveauregelung) und einer Rezirkulationspumpe in das erste Absetzbecken und anschliessend wieder in die anaerobe Zonen, wo der Vorgang des Klärprozesses erneut beginnt. Durch die beiden Absetzbecken werden Abwasser-Stossbelastungen abgepuffert. Die Entsorgung des Klärschlammes und die Ableitung des geklärten Abwassers in einen Vorfluter oder in ein Pflanzenbeet oder Sickerbecken erfolgt in üblicher Weise gemäss den behördlichen Vorschriften.
Die. Überwachung aller beweglichen Baukomponenten erfolgt über eine elektrische Fernalarmeinrichtung'Der Ausfall einzelner Funktionselemente kann mittels optischer bzw. akkustischer Warnanlagen erfolgen. Eine individuell gestaltete Abdeckung der Anlage sorgt für Entlüftung und Wärmeschutz. Die ContainerFertiganlagen werden ab 20 EGW durch zusätzliche Aufmauerung (Druckausgleich) gesichert.
Im folgenden ist das Berechnungsergebnis für 6 EGW angegeben. Die Flächen berechnen sich aus 57 m2 aerobe Bewuchsflächen und der Hälfte des anaeroben Teils, das sind 25 m2, in Summe ergibt das 82 m2. Durch die mechanische Vorreinigung und entsprechenden günstigen. Temperaturen (bis plus 10 C) finden die Mikroorganismen ideale'Bedingungen und Aufwuchsflächen in der Anlage vor.
Spezifische BSB-Belastung : 6 EGW x 60g/d = 360g/BSB/82 m2 das ergibt : 4r4g BSB/m2/d Spezifische Stickstoffbelastung : 6 EGW x lOg N/d = 60g N/82m2 das ergibt : 0, 73g N/m2/d
In einer Abwasser-Kläranlage ausgeführt als ContainerFertiganlage für sechs Einwohnergleichwerte (Abwasseranfall 150 1/d pro EGW) beträgt die Aufenthaltszeit des Abwassers in
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becken kommt es zu keiner Fäulnisbildung und daher zu keiner Geruchsbelästigung. Die Rezirkulation vom Nachklär- in das Vorklärbecken ist mit 1500 1 dimensioniert. Die Bewuchsfläche
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im aeroben Bereich beträgt wie bereits gesagt 57 m2, die Kontaktfläche im anaeroben Bereich 50 m2.
Die Erfindung wird anhand des in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Durchsichtdarstellung einer erfindungsgemässen Kläranlage, Fig. 2 eine Seitenansicht der Anlage, Fig. 3 eine Draufsicht der Anlage, Fig. 4 eine Lufteintragungseinrichtung in Stirnansicht und Fig. 5 einen-Schnitt nach der Linie V-V mit in die Schnittebene gedrehten Kunststoffschläuchen.
Die Anlage umfasst ein erstes Absetzbecken 2, auch Vorklärbecken genannt, eine erste Kammer 4 und eine zweite Kammer 7 zum anaeroben Abbau, ein zweites Absetzbecken 5, auch Pufferbecken genannt, ein Belebungsbecken 10 und ein Nachklärbecken 22. Im Vorklärbecken 2 ist ein Gitterrost 23 zur mechanischen Reinigung des zu klärenden Abwassers angeordnet. Ausserdem mündet in das Vorklärbecken 2 der Zulauf 1. Die an das Vorklärbecken 2 angrenzende erste Kammer 4 zum anaeroben Abbau ist als gleichseitiges Prisma ausgebildet und weist in der Wand 24, die sie vom Vorklärbecken 2 trennt, Durchlässe 3 auf.
Die erste Kammer 4 ist innerhalb der zweiten Kammer 7 zum anaeroben Abbau angeordnet, welch letzter über eine Rohrleitung 6 mit dem Vorklärbecken 1 in Verbindung steht. Angrenzend an die Kammer 4 zum anaeroben Abbau ist das zweite Absetzbecken 5 angeordnet, wobei die Kammer 4 mit dem Absetzbecken 5 über Duchlässe 3'verbunden ist. Oberhalb der beiden Kammern 4,7 ist das Belebungsbecken 10 angeordnet, das über ein an eine Saugpumpe 9 angeschlossenes Saugrohr 8 mit der Kammer 7 in Verbindung steht. Durch die Pumpe 9 wird das Schmutzwasser durch die Saugleistung gezwungen, die zweite Kammer 7 zum anaeroben Abbau zu passieren. In den beiden Kammern 4,7 zum anaeroben Abbau können zusätzlich Bewuchsflächen in Form von Kunststoffschläuchen vorgesehen sein. Die Pumpe 9 zur Beförde- rungdes Abwassers in das Belebungsbecken 10 ist eine Dosierpumpe.
Im Belebungsbecken 10 können zusätzliche Bewuchsflächen für aerobe Mikroorganismen angeordnet sein. In das Belebungsbecken 10 taucht eine Lufteintragungseinrichtung 11 in Form
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einer um eine Welle 12 rotierenden Walze (Biokontaktor) ein.
Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, weist der Biokontaktor 11, der als Bewuchsfläche für die aeroben Mikroorganismen und gleichzeitig der Sauerstoffeintragung dient, im Inneren als Bewuchsflächen Scheibentauchkörper 25 auf. Aussen sind gerippte und gelochte Kunststoffschläuche 26 angebracht, die J. n erster Linie dem Sauerstoffeintrag durch Rotation und in zweiter Linie im wesentlichen als Bewuchsfläche dienen.
Zur Erhöhung der Effektivität sind insgesamt drei dieser Kunststoffschläuche ineinander geschoben. ter gesamte Biokontaktor 11 kann für Reinigungszwecke aus dem Belebungsbecken 10 gehoben werden. Das Belebungsbecken 10 ist mit einer Überlauföffnung 13 versehen, an die ein Rohr 14 angeschlossen ist, wodurch die Verbindung zum Nachklärbecken 22 hergestellt ist.
Das Rohr 14 mündet in der Nähe des Bodens des Nachklärbeckens 22 in letzteres. Das Nachklärbecken 22 ist durch eine lotrechte Wand 27, die knapp oberhalb des Bodens des Beckens endet unterteilt. Ausserdem weist das Nachklärbecken 22 einen Ablauf 17 auf, der in eine Ablaufrinne 15 mündet. Zu beiden Seiten de Ablaufrinne 15 im Nachklärbecken 22 angeordnete Tauchwände 16 dienen zur Vermeidung der Ausschwemmung von aufschwimmenden Schlamm in die Ablaufrinne 15. Ein gelöchertes Rezirkutionsrohr 18 am Boden des Nachklärbecken 22 ist zur Absaugung des Belebtschlammes aus dem Nachklärbecken 22 vorgesehen ; hiezu dient eine Rezirkulationspumpe 19. Zur Entlüftung der Kammern 4,7 sind Entlüftungsrohre 20 vorgesehen ; Zur Entlüftung des Nachklärbecken 22 ist ein Entlüftungsrohr 21 vorgesehen.
In Fig. 2 und 3 ist der Wasserlauf in der Kläranlage durch Pfeile angedeutet. Das Abwasser gelangt über den Zulauf 1 in das erste Absetzbecken 2. Von dort fliesst das Abwasser durch den Gitterrost 23 und die Durchlässe 3 in die erste Kammer 4 zum anaeroben Abbau. Von der Kammer 4 fliesst Abwasser durch die Durchlässe 3'in das zweite Absetzbecken 5 und durch die Durchlässe 31 wieder zurück in die Kammer 4 und weiter zurück durch-die Durchlässe 3 in das erste Absetzbecken 2. Aus dem ersten Absetzbecken 2 fliesst das Abwasser über die Rohrleitung 6 in die zweite Kammer 7 zum anaeroben Abbau. Mittels des
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Saugrohres 8 und der Dosierpumpe 9 wird das Abwasser von der Kammer 7 in das Belebungsbecken 10 gepumpt.
Das Zirkulieren des Abwassers vom ersten Absetzbecken 2 über die Kammer 4 in das zweite Absetzbecken 5 und wieder zurück über die Kammer 4 in das erste Absetzbecken 2 und von dort in die Kammer 7 ergibt sich einerseits durch unterschiedliche Füllhöhen in den einzelnen Kammern und Becken aufgrund unterschiedlicher Zuläufe und anderseits duch ein dosiertes Abpumpen des Abwassers aus der Kammer 7 mittels der Pumpe 9. Das gereinigte Abwasser gelangt schliesslich aus dem Belebungsbecken 10 über die Überlauföffnung 13 und das Rohr 14 in das Nachklärbecken 22, aus dem es durch den Ablauf 17 und über die Ablaufrinne 15 entfernt wird.
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The invention relates to a method for the biological purification of waste water and a device for carrying it out.
According to the current state of the art, the biological treatment of wastewater in wastewater treatment plants takes place in a separation system (ÖNORM B2502). The organic substances contained in the wastewater are broken down by the action of small organisms and the addition of oxygen, whereby nitrogen compounds are converted to nitrates (nitrification). In large sewage treatment plants with an equivalent population of 10,000 or more (EGW), denitrification is also used to purify the wastewater. Under anaerobic conditions, nitrate is reduced to nitrogen via nitrite and nitrous oxide.
The aim of the present invention is to provide a method by which it is possible to use denitrification to purify the waste water even in small sewage treatment plants, for example 6EGW. In addition, the process should enable the construction of small sewage treatment plants.
This goal is achieved with a method for the biological purification of waste water, in which the waste water according to the invention, after mechanical cleaning in a first settling tank, initially at least partially through a first anaerobic zone into a second settling tank and back again via the first anaerobic zone into the first sedimentation tank is guided and then fed to a second anaerobic zone, after which it is subjected to aerobic degradation, as is known. Due to the special routing of the wastewater through two anaerobic zones, the required residence time for denitrification is achieved. The method according to the invention also enables the construction of small sewage treatment plants.
Accordingly, the invention also relates to a biological sewage treatment plant, which in the event of a wastewater
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tank, an aeration tank and a secondary settling tank is characterized according to the invention in that a first chamber for anaerobic digestion is arranged directly after the first settling tank connected to the inlet, which chamber
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res, any supply fluctuations compensating sedimentation basin leads to the fact that a second chamber for anaerobic degradation is connected to the first sedimentation basin, at the end of which a suction pipe for introducing the liquid to be clarified into the aeration basin with air entry devices, such as, for.
B. a rotating roller partially immersed in the liquid to be clarified, it is provided that an overflow of the activated sludge tank, as is known, is connected to the secondary settling tank, from the filling level of which a drainage channel leads away and that the bottom area of the secondary settling tank leads to the return of sludge through a pipe is connected to the first sedimentation tank. The wastewater treatment plant according to the invention can, as already mentioned, be dimensioned for very small amounts of wastewater, without impairing its perfect functioning.
According to a preferred embodiment, the system is designed as a preferably cuboidal structural unit which has outer container walls within which a partition wall for separating the two sedimentation tanks arranged next to one another from the second chamber for anaerobic degradation and the nested first chamber for anaerobic degradation as well as the one above the two Chambers arranged. Aeration tank is provided, the partition wall in the area of the first chamber for "anaerobic degradation passages". to the first sedimentation basin and passages to the second sedimentation basin.
The wastewater treatment plant designed in this way is a very compact unit that can also be used to purify the wastewater from individual houses, which is particularly important for the wastewater from single-storey houses and yards.
The first chamber for anaerobic degradation is preferably designed as a three-sided prism within the second chamber for anaerobic degradation. This configuration achieves the desired goal of producing a small sewage treatment plant as a compact unit particularly well.
For the biological degradation of the substances contained in the waste water to be clarified, the biological agent according to the invention comprises
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Sewage treatment plant on the one hand, for example, a rotating immersion body for introducing oxygen and with growth areas for aerobic microorganisms, which immerses in the aeration tank, in which contact areas for the microorganisms are also housed in the form of lamellae, and on the other hand the two chambers for anaerobic degradation, each with a large surface area for the Denitrification.
For finished container plants up to 200 EGW, the
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Plants with more than 200 EGW are made of concrete on site. The required shafts, pillow blocks, bearings, etc. are made of rustproof metals. The motors and pumps used are commercially available, particularly energy-saving devices that are operated with only 24 volts and will therefore also be suitable for use in the photovoltaic sector in the future.
The system is intended for use in a separation system, which means that rainwater must not be introduced. The wastewater reaches the first sedimentation basin through the inlet, where settable and floating waste water constituents are retained by a grate. The first anaerobic zone creates a connection between the first sedimentation basin and the second sedimentation basin (buffer basin).
There are various level differences due to inflow, metered discharge into the aeration tank and recirculation.
These cause a constant rocking movement, with the majority of the wastewater repeatedly flowing through the first anaerobic zone. The pre-cleaned wastewater is pumped out of the first settling tank through the second anaerobic zone by a pump and reaches the aeration tank. Aerobic cleaning takes place there through the even movement of the partially immersed rotating roller (biocontactor) and intensive ventilation. The water flows over an overflow edge into a secondary clarifier, where the activated sludge settles. The water cleaned in this way flows out of the system via a drainage channel.
The settled activated sludge passes through a pipe
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The device is controlled by a float switch (level control) and a recirculation pump in the first sedimentation tank and then again in the anaerobic zones, where the process of the clarification process begins again. Wastewater shock loads are buffered by the two sedimentation tanks. The disposal of the sewage sludge and the discharge of the treated wastewater into a receiving water or into a plant bed or percolation basin is carried out in the usual way according to the official regulations.
The. All movable components are monitored via an electrical remote alarm device. The failure of individual functional elements can be carried out by means of optical or acoustic warning systems. An individually designed cover for the system provides ventilation and heat protection. The container prefabricated systems are secured from 20 EGW by additional bricking (pressure compensation).
The calculation result for 6 EGW is given below. The areas are calculated from 57 m2 of aerobic vegetation areas and half of the anaerobic part, that is 25 m2, totaling 82 m2. Due to the mechanical pre-cleaning and corresponding cheap. Temperatures (up to plus 10 C) provide the microorganisms with ideal conditions and growth areas in the plant.
Specific BOD load: 6 EGW x 60g / d = 360g / BOD / 82 m2 that results in: 4r4g BOD / m2 / d Specific nitrogen load: 6 EGW x lOg N / d = 60g N / 82m2 that results in: 0.73g N / m2 / d
In a wastewater treatment plant designed as a finished container plant for six equivalent residents (wastewater incidence 150 1 / d per EGW), the wastewater stays in
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basin there is no rotting and therefore no unpleasant odors. The recirculation from the secondary clarifier to the primary clarifier is dimensioned with 1500 1. The vegetation area
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in the aerobic area, as already mentioned, is 57 m2, the contact area in the anaerobic area is 50 m2.
The invention is explained in more detail with reference to the exemplary embodiment shown schematically in the drawings.
1 shows a perspective view through a sewage treatment plant according to the invention, FIG. 2 shows a side view of the plant, FIG. 3 shows a top view of the plant, FIG. 4 shows an air introduction device in a front view, and FIG. 5 shows a section along the line VV in the sectional plane twisted plastic hoses.
The system comprises a first sedimentation basin 2, also called pre-settling basin, a first chamber 4 and a second chamber 7 for anaerobic digestion, a second settling basin 5, also called buffer basin, an aeration basin 10 and a secondary settling basin 22. A grating 23 is provided in the pre-clarification basin 2 mechanical cleaning of the wastewater to be treated. In addition, the inlet 1 opens into the primary clarifier 2. The first chamber 4 for anaerobic degradation adjacent to the primary clarifier 2 is designed as an equilateral prism and has passages 3 in the wall 24, which separates it from the primary clarifier 2.
The first chamber 4 is arranged within the second chamber 7 for anaerobic digestion, the latter being connected to the primary settling tank 1 via a pipeline 6. The second sedimentation basin 5 is arranged adjacent to the chamber 4 for anaerobic degradation, the chamber 4 being connected to the sedimentation basin 5 via passages 3 ′. The activation tank 10 is arranged above the two chambers 4, 7 and is connected to the chamber 7 via a suction pipe 8 connected to a suction pump 9. The pump 9 forces the dirty water through the suction power to pass through the second chamber 7 for anaerobic degradation. In the two chambers 4, 7 for anaerobic degradation, vegetation areas in the form of plastic tubes can also be provided. The pump 9 for conveying the waste water into the activation tank 10 is a metering pump.
Additional growth areas for aerobic microorganisms can be arranged in the activation tank 10. An air introduction device 11 dips into the aeration tank 10 in the form
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a roller rotating around a shaft 12 (biocontactor).
As can be seen from FIGS. 4 and 5, the biocontactor 11, which serves as a growth area for the aerobic microorganisms and at the same time for the introduction of oxygen, has disc diving bodies 25 on the inside as growth areas. Ribbed and perforated plastic hoses 26 are attached on the outside, which serve primarily for the introduction of oxygen by rotation and in the second place essentially as a growth area.
To increase the effectiveness, a total of three of these plastic hoses are pushed into one another. The entire biocontactor 11 can be lifted out of the activation tank 10 for cleaning purposes. The activation tank 10 is provided with an overflow opening 13 to which a pipe 14 is connected, as a result of which the connection to the secondary settling tank 22 is established.
The tube 14 opens in the vicinity of the bottom of the secondary clarifier 22 in the latter. The secondary clarifier 22 is divided by a vertical wall 27 which ends just above the bottom of the tank. In addition, the secondary clarifier 22 has an outlet 17 which opens into an outlet channel 15. Dipping walls 16 arranged on both sides of the drainage channel 15 in the secondary clarification tank 22 serve to avoid the floating of sludge floating into the drainage channel 15. a recirculation pump 19 is used for this purpose. Venting pipes 20 are provided for venting the chambers 4, 7; A vent pipe 21 is provided for venting the secondary clarifier 22.
2 and 3, the watercourse in the sewage treatment plant is indicated by arrows. The waste water reaches the first settling basin 2 via the inlet 1. From there, the waste water flows through the grating 23 and the passages 3 into the first chamber 4 for anaerobic degradation. Waste water flows from the chamber 4 through the passages 3 ′ into the second sedimentation basin 5 and through the passages 31 back into the chamber 4 and further back through the passages 3 into the first sedimentation basin 2. The waste water overflows from the first sedimentation basin 2 the pipe 6 into the second chamber 7 for anaerobic degradation. By means of the
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Suction pipe 8 and the metering pump 9, the waste water from the chamber 7 is pumped into the activation tank 10.
The circulation of the waste water from the first sedimentation basin 2 via the chamber 4 into the second sedimentation basin 5 and back again via the chamber 4 into the first sedimentation basin 2 and from there into the chamber 7 results on the one hand from different filling levels in the individual chambers and basins due to different Inlets and, on the other hand, through a metered pumping of the waste water from the chamber 7 by means of the pump 9. The cleaned waste water finally arrives from the activation tank 10 via the overflow opening 13 and the pipe 14 into the secondary settling tank 22, from which it flows through the outlet 17 and through the Drainage channel 15 is removed.