<Desc/Clms Page number 1>
Watteeinlage für Kleidungsstücke.
Es ist bekannt, dass Winterkleider, um sie wärmer zu gestalten, gefüttert (wattiert) werden. Dieses Füttern bezw. Wattieren geschah bisher in der Weise, dnss zwischen den Oberstoff und den Unter- bezw. Futterstoff des Winterkleides eine Wolischiebt Watte genannt, eingelegt wurde. Nachdem die Watte jedoch ein loses Material ist, welches in sich s selbst keine Haltbarkeit besitzt, war man genötigt, dieselbe mit einem festen Stoffe in Verbindung zu bringen, um sie auf diese Art für den angegebenen Zweck geeignet zu machen. Das Verbinden der Watte mit einem festen Stoffe erfolgte in der Weise, dass die
EMI1.1
df'r gewöhnliche Ausdruck lautet, angesteppt wurde.
Durch das Ansteppen hat der Futter- ston'achthare Steppnähte erhalten müssen, welche sich insoferne als unpraktisch erwiesen haben, als die Steppnähte ein schnelles Schlitzen und Verderben des Futterstoffes ver-
EMI1.2
voll und kostspielig, sondern beeinflusste auch die Dauerhaftigkeit des Kleides in ungünstiger Weise.
Man war deshalb darauf bedacht, für die Wattierung einen Artikel herzustellen. welcher diese Nachteile nicht besitzt und man hat dies auch teilweise durch die Erzeugung des sogenannten"Watelin"erreicht. Watelin ist ein Gewebe, welches auf Web-
EMI1.3
auch Flillschuss, Vorgarn oder testreifen genannt, eingelegt wird, so dass das Ganze ein watteähnliches Aussehen erhält, ohne indessen Watte im eigentlichen Sinne des Wortes zu sein. Das Watelin hat, weil es ein vollständiges Gewebe ist, in sich selbst genügende Festigkeit und kann debhalb zum Wattieren ohne Ansteppung an den Futterstoff verwendet werden. Dasselbe wird zwischen den Oberstoff und den Futterstoff des Winterkleides gelegt und nur an den Nähten des Kleidungsstückes befestigt.
Die Erzeugung des Watelin ist jedoch sehr kostspielig und verteuert dadurch die Winterkleider wesentlich.
Überdies besitzt es wenig Dichtigkeit und ist deshalb auch gegen Wind und Luft wesentlich durchlässiger als Watte, so dass der eigentliche Zweck des Warmhalten durch das Watelin nicht erreicht wird.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Watteeinlage sollen
EMI1.4
Futterstoff bf'zw. das Zusammennähen (Absteppen) der Watte mit dem Futterstoff überflüssig gemacht werden, die Watteeinlage soll ferner billig sein und es soll der Zweck des Fütterns (des Warmhalten) des Winterkleides durch dieselbe voll und ganz erreicht werden.
EMI1.5
welche aus kardierte Wolle, Baumwolle oder einem beliebigen kardierbaren Fasermaterial hergestellt sein kann. Wie früher erwähnt, hat diese gewöhnliche Watte in sich selbst keine genügende Haltbarkeit, um ohne weiteres für die Wattierung verwendet werden zu können.
Um ihr nun die erforderliche Festigkeit zu geben, damit sie im Kleidungsstücke nicht reisst oder auseinandergeht, wird die Watte selbst mit sich kreuzenden Steppnähten
<Desc/Clms Page number 2>
versehen, wodurch eine mehr als genügende Haltbarkeit erzielt wird. Die Steppnähte können so ausgeführt werden, dass von zwei sich kreuzenden Fäden der eine flott liegt und durch die quer zu demselben liegendenFäden, welche die Watte durchdringen, stellenweise abgebunden wird, oder es können beide sich kreuzende Fäden durch die Watte beim Nähen hindurchgezogen werden.
Die mit solchen Nähten versehenen Wattetafeln können gerades wie das teurere und luftdurchlässige"Watelin"in das Kleidungsstück zwischen Ober-und Futterstoff eingelegt und nur an den Nähten des Kleidungsstückes befestigt "werden, da die in der Watte selbst hergestellten Fadenverschlingungen der Steppnähte das Zusammenschieben oder Reissen bezw. Auseinandergehen der Watteeinlage verhindern.
<Desc / Clms Page number 1>
Wadding for garments.
It is known that winter clothes are lined (padded) to make them warmer. This feeding respectively. Wadding has hitherto been done in such a way that between the outer fabric and the underside or The lining of the winter dress is made of cotton wool, called a wool slide. However, since wadding is a loose material, which in itself has no durability, it was necessary to bring it into contact with a solid material in order to make it suitable in this way for the stated purpose. The connection of the wadding with a solid material was carried out in such a way that the
EMI1.1
the common expression is quilted.
As a result of the stitching, the lining stone had to get quilted seams, which have proven to be impractical as the quilted seams prevent the lining material from being slit quickly and spoiled.
EMI1.2
full and costly, but also adversely affected the durability of the dress.
It was therefore careful to produce an article for the padding. which does not have these disadvantages and this has also been achieved in part by the production of the so-called "Watelin". Watelin is a fabric that is based on
EMI1.3
Also called flill weft, roving or test strip, is inserted so that the whole thing has a cotton wool-like appearance, without being cotton in the real sense of the word. The wadding, because it is a complete fabric, has sufficient strength in itself and can therefore be used for wadding without stitching onto the lining material. The same is placed between the outer fabric and the lining of the winter dress and only attached to the seams of the garment.
However, the production of the watelin is very expensive and therefore makes winter clothes much more expensive.
In addition, it has little tightness and is therefore much more permeable to wind and air than cotton wool, so that the actual purpose of keeping warm is not achieved by the wadding.
By the subject of the present invention forming wadding should
EMI1.4
Lining material or the sewing (quilting) of the wadding with the lining material should be made superfluous, the wadding should also be cheap and the purpose of feeding (keeping warm) the winter dress should be fully achieved by the same.
EMI1.5
which can be made from carded wool, cotton, or any cardable fiber material. As mentioned earlier, this ordinary wadding does not inherently have sufficient durability to be easily used for wadding.
In order to give it the necessary strength so that it does not tear or come apart in the garment, the wadding itself is made with cross stitching seams
<Desc / Clms Page number 2>
provided, whereby a more than sufficient durability is achieved. The quilting seams can be made in such a way that one of two intersecting threads lies flat and is tied off in places by the threads lying across the same and which penetrate the wadding, or both crossing threads can be pulled through the wadding during sewing.
The cotton panels provided with such seams can just like the more expensive and air-permeable "Watelin" be inserted into the garment between the outer and lining material and only attached to the seams of the garment, since the thread entanglements of the quilted seams produced in the cotton itself cause it to be pushed together or torn or prevent the wadding from coming apart.