AT200444B - Vorrichtung zum gleichmäßigen Entwickeln von planförmigen Schichtträgern, insbesondere von Colorpapieren. - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmäßigen Entwickeln von planförmigen Schichtträgern, insbesondere von Colorpapieren.

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AT200444B
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Hans Siegel
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Hans Siegel
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  Vorrichtung zum gleichmässigen Entwickeln von planförmigen Schichtträger, insbesondere von Colorpapieren. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gleichmässigen Entwickeln von planförmigen Schichtträger, insbesondere von Colorpapieren. bei der das zu entwickelnde Papier an der Innenwandung einer beiderseits lichtdicht verschliessbaren Röhre angelegt wird. die beim Entwicklung- 
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 wird. 



   Bisher war die Schalenentwicklung für den Amateur die üblichste Entwicklungsart. Die Bewegung der Schalen erfolgt von Hand ; die daraus entstehenden Nachteile sind leicht erkennbar. Der Colorenentwickler ist hautreizend. Bei wiederholtem Gebrauch verändert sich seine Qualität. Ausserdem ist es   unmöglich,   grössere Mengen von Papieren 
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Die Tankentwicklung hat den Nachteil, dass der Entwickler ausgepumpt werden muss, was teure, chemikalienfeste Pumpen bedingt. Ausserdem werden, auf die zu entwickelnde Einheit berechnet, bei Tankentwicklung grosse Entwicklermengen be- 
 EMI1.3 
 Farbverschiebungen bei den zu entwickelnden Papieren nicht zu vermeiden. Dies bedeutet, dass einmal festgestellte Filterungen für Bilder nicht mehr Gültigkeit besitzen, wenn der Entwickler inzwischen regeneriert wurde. 



   Es besteht also die Notwendigkeit, Entwicklerdosen zu entwickeln, die wenig Entwicklerflüssigkeit brauchen und bei denen die   Entwicklerfüssig-   keit vollausgenützt und dann weggeschüttet werden kann. Es sind Entwicklungsbehälter bekannt, bei denen der zu entwickelnde Film zusammen mit einem Metallband lose aufgewickelt wird und dann in einem Behälter, der teilweise mit Entwickler-   Hüssigkeit   gefüllt werden kann, gedreht wird. Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass erst die Filmrolle in den Kasten   eingeführt   werden muss, dann der Entwickler zugegeben wird. und dann erst mit dem Drehen der Filmrolle begonnen werden kann, so dass der zugeführte Entwickler den unteren Teil der Filmrolle bereits benetzt, wenn der obere Teil noch trocken ist. Dadurch werden Flecken auf dem Film verursacht.

   Eine weitere bekannte Anordnung besteht aus einem Hohlzylinder, an dessen Innenwand sich der Film 
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 materials erfolgt und ein gleichmässiges Baden oder Schwenken des Filmes nicht möglich ist. 



   Demgegenüber wird bei der   erfindungsgemässen   Vorrichtung der Entwickler während der Rotation   dei   Röhre über einen feststehenden, am lichtdichten Verschluss ebenfalls lichtdicht angeordneten Zulauf zugeleitet. Die drehbare Röhre weist beiderseits lichtdichte Verschlüsse auf, durch die der Entwickler während der Rotation der Röhre über einen feststehenden, ebenfalls lichtdicht angeordneten Zulauf zugeleitet wird. Die Röhre ist weiterhin innen durch Stege oder zapfenförmige Erhöhungen in Felder eingeteilt, wodurch die eingelegten Papiere beim Entwicklungsvorgang gegen Verschiebungen gesichert sind. 



     Gegenüber den   bekannten Anordnungen dieser Art weist die erfindungsgemässe Vorrichtung den Vorteil auf, dass nicht nur eine verhältnismässig geringe Entwicklermenge voll ausgenützt wird, 
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 arbeitung auch grosser Flächen von Entwicklungsgut gewährleistet wird. Die Vorrichtung besteht dabei gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art aus wenigen, einfach herzustellenden Teilen. Die Bewegung (Rotation) von Hand kann durch einen elektromotorischen Antrieb ersetzt werden, durch den dann gleichzeitig mehrere solcher   Entwicklungsröhren   betrieben werden können. Er-   findungsgemäss   findet der Antrieb der Röhren lediglich durch Auflegen auf rotierende Walzen statt, die durch Reibung die Röhren in Umdrehung versetzen.

   Diese Art des Antriebes ist deshalb besonders vorteilhaft, weil die Kupplung der Röhren   mi ; der Antriebsvorrichtung   nur durch das Eigengewicht der Röhren erfolgt und ein Lösen der Kupplung einfach durch Abheben der Röhren möglich ist. Dadurch kann die Vorrichtung entsprechend dem augenblicklichen Arbeitsanfall beliebig erweitert werden, was bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art ebenfalls nicht möglich war. 

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   Weitere Einzelheiten werden an Hand beilie- gender Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig.   l   eine perspektivische Darstellung der   Entwickderröhre   mit den Verschlüssen, Fig. 2 eine perspektivische
Darstellung der auf Antriebswalzen gelagerten Ent-   wiciderröhre, Fig.   3 eine perspektivische Darstellung der mit Stegen versehene   Entwicklerröhre   und Fig. 4 einen Schnitt durch mehrere, durch Walzen angetriebene Entwicklerröhren. 



   In die Röhre   1,   die z. B. aus lichtundurchlässigem Kunststoff bestehen kann, wird das belichtete Papier 2 gerollt eingeführt, so dass die Schichtseite nach innen zu liegen kommt. Der Innenumfang der Röhre 1 muss dabei mindestens um einige Millimeter grösser sein, als der Umfang des zu einem Zylinder gerollten Schichtträgers 2, so dass der Schichtträger sich nicht selbst überdecken kann. Der Schichtträger schmiegt sich dabei an die Innenwandung der Röhre an. Es können auch mehrere 
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 bung oder gegenseitige Überdeckung der Papiere verhindert wird. Die Stäbe 3 können durch hier nicht gezeichnete zapfenförmige Erhöhungen ersetzt werden, welche die Innenwandung in Felder einteilen. Ist das Papier   eingeführt,   so wird die Röhre 1 beiderseitig lichtdicht verschlossen, z.

   B. mit Hilfe der Stöpsel 4, deren durchbrochenes Mittelstück 5 beispielsweise durch die Stöpsel 6 oder durch das gegenüber der Röhre 1 drehbar und lichtdicht angebrachte Zuleitungsrohr 7 des Trichters 8 abgedichtet wird. Die Röhre 1 wird nun beispielsweise zwischen rotierende Walzen 9 gelegt, die durch einen Elektromotor 10 mittels eines Keilriemen 11 angetrieben werden und beginnt sich mitzudrehen. Durch den Trichter 8 wird nun die   Entwiclderflüssigkeit   zugegossen. Die Entwicklung erfolgt nun gleichmässig und ohne manuelle Bewegung. Es kann auch helles Licht angeschaltet werden. 
Nach beendeter Entwicklungszeit erfolgt die
Zwischenwässerung. Nach Abschalten des hellen
Lichtes werden die Verschlüsse 4 geöffnet, der er- schöpfte Entwickler wird abgegossen und die Röhre
1 in ein Wasserbad gebracht.

   Anschliessend folgt die Anwendung der andern Bäder (Bleichfixierbad) nach der gleichen Methode. 



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass mit Hilfe des
Elektromotors 10 und des Keilriemens 11 und der
Walzen 9 nicht nur eine Röhre 1 betätigt werden kann, sondern dass das System (nach Fig. 4) von rotierenden Walzen 9 und Entwicklerröhren 1 je nach Arbeitsanfall erweitert werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE :   I.   Vorrichtung zum gleichmässigen Entwickeln von planförmigen Schichtträgern, insbesondere von Colorpapieren, bei der das zu entwickelnde Papier an der Innenwandung einer beiderseits lichtdicht verschliessbaren Röhre angelegt wird, die beim Entwicklungsvorgang in liegend rotierende Bewegung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Entwickler während der Rotation der Röhre über einen feststehenden, am lichtdichten Verschluss (4, 6) ebenfalls lichtdicht angeordneten Zulauf (7, 8) zugeleitet wird.

Claims (1)

  1. EMI2.2 mitgenommen werden.
    3. Vorrichtung zum Entwickeln von planförmi- EMI2.3
AT200444D 1956-08-06 1957-07-13 Vorrichtung zum gleichmäßigen Entwickeln von planförmigen Schichtträgern, insbesondere von Colorpapieren. AT200444B (de)

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AT200444B true AT200444B (de) 1958-11-10

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