AT201391B - Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von WerkzeugmaschinenschlittenInfo
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Description
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Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs-oder
Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche die Längs-und/oder Querbewegung der Schlitten von
Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänken, beim Auftritt von Überlastungen durch mechanische, hydraulische oder pneumatische Mittel selbsttätig ausschalten. Der Schlitten wird dabei gewöhnlich über ein zwangsläufig mit der Zugspindel der Maschine verbundenes Schneckengetriebe bewegt. Auch hat man schon die zwangsläufige Verbindung durch eine abgefederte Belastungskupplung ersetzt. Eine Vorrichtung dieser Art ist in der deutschen Patentschrift Nr. 894030 beschrieben, wo die Belastungskupplung auf einer besonderen, kräftigen Querwelle vorgesehen ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist einerseits die letztgenannte Vorrichtung wesentlich zu vereinfachen und ihre Empfindlichkeit zu steigern und anderseits die selbsttätigen Ausschaltmittel auch für Steuerungszwecke auszunützen. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht dementsprechend aus einer auf der Zugspindel der Werkzeugmaschine angeordnetenBelastungskupplung und einer mit ihr durch Übersetzungsglieder verbundenen zweiten Kupplung, die sich auf der Achse des Schneckengetriebes zum Antrieb desSchlittens befindet. DieSteuerglieder bestehen aus einem oder mehreren entlang der Längs- oder Querbahn des Schlittens verstellbar angeordneten Anschlägen.
Diese Erfindung stellt einen wesentlichen Fortschritt im Vergleich mit dem obenerwähnten älteren Patent dar, da bei der Einrichtung nach dieser deutschen Patentschrift Nr. 894030 die Schlittenbewegung nur bei Überlastung oder bei manuellem Eingriff. abgestellt wird. Demgegenüber wirken beim Anmeldungsgegenstand auch Steuerglieder (Anschläge) auf die Bewegung des Schlittens ein, um die Werkzeugmaschine auch für die Bearbeitung von in der Längs-oder Querrichtung abgestuften Werkstücke, wie Stufenwellen u. dgl. steuern zu können.
Ferner befindet sich die Belastungskupplung bei der vorliegenden Erfindung unmittelbar auf der Zugspindel, wodurch die in der Vorrichtung auftretenden Kraftwirkungen geringer werden, so dass auch die Abmessungen der Kupplungen und der Übersetzungsglieder viel geringer sind und die Empfindlichkeit der Vorrichtung wesentlich günstiger wird als bei der bekannten Einrichtung, wo die Übersetzung durch Kegelräder geeignet ist die Kräfte von der Zugspindelwelle bis zur Querwelle zu vergrössern.
Schliesslich soll noch bemerkt werden, dass die bekannte Einrichtung sehr verwickelt und ihre Herstellung unwirtschaftlich ist ; sie besteht aus verhältnismässig vielen Bestandteilen, obgleich sie nur wenig Aufgaben zu erfüllen imstande ist.
Betreffs der Vorteile der Erfindung soll noch erwähnt werden, dass die Belastungskupplung nie vollständig gelöst wird und führt auf Einwirkung der Überlastung bzw. der Steuerglieder nur eine geringe axiale Verschiebung aus. Zufolge der Verschiebung dieser Kupplung wird durch Übersetzungsglieder die zweitgenannte, auf der Schneckenradachse angeordnete Kupplung plötzlich gelöst, wodurch die Drehung der Zahnräder aufhört, welche die Längs-bzw. Querbewegung übertragen. Unter diesen Rädern befindet sich ein freilaufendes Vermittlerrad, durch dessen Verschiebung in die entsprechende Lage entweder die Längs-oder die Querbewegung zustande kommt. Der durch die Ausschaltglieder eingestellte Vorschub kann mit Hilfe eines Handhebels über Sperrmittel wieder eingeschaltet werden.
Eine zweckmässige Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung weist folgende Hauptteile auf :
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einen Hebel, der durch die Einwirkung eines oder einer Anzahl von entlang der Bettschlittenbahn vorgesehenen einstellbaren Anschlägen verschwenkt wird, eine infolge dieser Hebelverschwenkung sich verschiebende Kupplung, eine doppelarmige Sperrhebelanordnung und einen Rückschalt-Handhebel.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 schematisch dargestellt ; Fig. 2 stellt eine Einzelheit dar und Fig. 3 veranschaulicht die Vorrichtung in einer andern Lage.
Die Drehbewegung wird von der Zugspindel 10 der Werkzeugmaschine über eine auf der Zugspindel gegen relative Verdrehung gesicherte, aber axial verschiebbare Kupplungshälfte 1 der auf der Zugspindel frei drehbaren Antriebsschnecke 2 übergeben. Das Schneckengetriebe vermittelt die Drehbewegung über eine Kupplung 5 zum Zahnrad 6, das nach seiner Verschiebung in die entsprechende Lage die Längs- bzw.
Querbewegung zustande bringt. Zahnrad 6 wird durch Betätigung eines Handhebels 9 verstellt, der gleichzeitig die Einschaltung der Leitspindel 11 zum Gewindeschneiden bewirkt.
Wenn das Anschlagsende des Hebels 7 einen entlang der Längsbahn des Bettschlittens angeordneten
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in die Lage nach Fig. 3 überführt wird. Dernunmehr freibewegliche Hebel 4 löst aufEinwirkung derFederl3 die Kupplung 5, so dass der durch diese Kupplung bewegte Schlitten selbsttätig zum Stillstand kommt. Bei Überlastung verschiebt die auf den Kupplungsklauen auftretende Kraftwirkung die Kupplungshälfte 1 in der Längsrichtung, wobei der oben beschriebene Vorgang ohne Mitwirkung des Hebels 7 zustande kommt.
Die Rückschaltung des maschinellen Vorschubes erfolgt mit Hilfe des Handhebels 8. Wenn dieser Hebel von der in Fig. 3 ersichtlichen Lage verdreht wird, so drückt das am Ende dieses Hebels befindliche Plättchen den rechten Arm des Hebels 4 in der Pfeilrichtung, wodurch letzterer entgegen der Wirkung der Feder 13 verdreht und die Kupplung 5 wieder eingeschaltet wird.
Wenn die Querbewegung des nicht dargestellten Querschlittens selbsttätig abgestellt werden soll, so werden gemäss Fig. 2 die auf dem Querschlitten angeordneten Anschläge 15 benützt, die auf eine Schubstange 14 einwirkend, letzteren verschieben und hiedurch den Hebel 7 um die Welle 7a verdrehen. Auf diese Weise wird die Kupplungshälfte 1. ähnlich wie bei dem Abstellen des Längsschlittens, gemäss Fig. 3 nach rechts verschoben, um die Kraftübertragungsorgane des Querschlittens ausser Betrieb zu setzen.
Die neuartige Vorrichtung lässt sich im Rahmen der Patentansprüche vielfach abändern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten beim Auftritt von Überlastungen, gekennzeichnet durch eine auf der Zugspindel der Werk zeugmaschine angeordnete Belastungskupplung (1) und eine mit ihr durch Übersetzungsglieder (3, 4) verbundene zweite Kupplung (5), die sich auf der Achse des Schneckengetriebes (2) zum Antrieb des Schlittens befindet.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit-selbsttätiger Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten beim Auftritt von Überlastungen und auch auf die Einwirkung von äusseren Steuergliedern, dadurch gekennzeichnet. dass die Steuerglieder aus einem oder mehreren entlang der Längs- oder Querbahn der Schlitten angeordneten verstellbaren Anschlägen (12 bzw. 15) bestehen.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zur Rückstellung der ausgeschalteten Übersetzungsglieder geeigneten, auf eine der Übersetzungsglieder einwirkenden Handhebel (8).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU201391X | 1956-03-27 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT201391B true AT201391B (de) | 1958-12-27 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT201391D AT201391B (de) | 1956-03-27 | 1957-03-18 | Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten |
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|---|---|
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1957
- 1957-03-18 AT AT201391D patent/AT201391B/de active
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