AT201391B - Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten

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AT201391B
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AT
Austria
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longitudinal
machine tool
transverse movement
tool slides
lever
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Vilmos Moesler
Original Assignee
Licencia Talalmanyokat
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/54Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs-oder
Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten 
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, welche die   Längs-und/oder   Querbewegung der Schlitten von
Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänken, beim Auftritt von Überlastungen durch mechanische, hydraulische oder pneumatische Mittel selbsttätig ausschalten. Der Schlitten wird dabei gewöhnlich über ein zwangsläufig mit der Zugspindel der Maschine verbundenes Schneckengetriebe bewegt. Auch hat man schon die zwangsläufige Verbindung durch eine abgefederte Belastungskupplung ersetzt. Eine Vorrichtung dieser Art ist in der deutschen Patentschrift   Nr. 894030   beschrieben, wo die Belastungskupplung auf einer besonderen, kräftigen Querwelle vorgesehen ist. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist einerseits die letztgenannte Vorrichtung wesentlich zu vereinfachen und ihre Empfindlichkeit zu steigern und anderseits die selbsttätigen Ausschaltmittel auch für Steuerungszwecke auszunützen. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht dementsprechend aus einer auf   der Zugspindel der Werkzeugmaschine angeordnetenBelastungskupplung   und einer mit ihr durch Übersetzungsglieder verbundenen zweiten Kupplung, die sich auf der Achse des Schneckengetriebes zum Antrieb   desSchlittens befindet. DieSteuerglieder   bestehen aus einem oder mehreren entlang der   Längs- oder   Querbahn des Schlittens verstellbar angeordneten Anschlägen. 



   Diese Erfindung stellt einen wesentlichen Fortschritt im Vergleich mit dem obenerwähnten älteren Patent dar, da bei der Einrichtung nach dieser deutschen Patentschrift   Nr. 894030   die Schlittenbewegung nur bei Überlastung oder bei manuellem Eingriff. abgestellt wird. Demgegenüber wirken beim Anmeldungsgegenstand auch Steuerglieder (Anschläge) auf die Bewegung des Schlittens ein, um die Werkzeugmaschine auch für die Bearbeitung von in der Längs-oder Querrichtung abgestuften Werkstücke, wie Stufenwellen u. dgl. steuern zu können.

   Ferner befindet sich die Belastungskupplung bei der vorliegenden Erfindung unmittelbar auf der Zugspindel, wodurch die in der Vorrichtung auftretenden Kraftwirkungen geringer werden, so dass auch die Abmessungen der Kupplungen und der Übersetzungsglieder viel geringer sind und die Empfindlichkeit der Vorrichtung wesentlich günstiger wird als bei der bekannten Einrichtung, wo die Übersetzung durch Kegelräder geeignet ist die Kräfte von der Zugspindelwelle bis zur Querwelle zu vergrössern. 



   Schliesslich soll noch bemerkt werden, dass die bekannte Einrichtung sehr verwickelt und ihre Herstellung unwirtschaftlich ist ; sie besteht aus verhältnismässig vielen Bestandteilen, obgleich sie nur wenig Aufgaben zu erfüllen imstande ist. 



   Betreffs der Vorteile der Erfindung soll noch erwähnt werden, dass die Belastungskupplung nie vollständig gelöst wird und führt auf Einwirkung der Überlastung bzw. der Steuerglieder nur eine geringe axiale Verschiebung aus. Zufolge der Verschiebung dieser Kupplung wird durch Übersetzungsglieder die zweitgenannte, auf der Schneckenradachse angeordnete Kupplung plötzlich gelöst, wodurch die Drehung der Zahnräder aufhört, welche die Längs-bzw. Querbewegung übertragen. Unter diesen Rädern befindet sich ein freilaufendes Vermittlerrad, durch dessen Verschiebung in die entsprechende Lage entweder die Längs-oder die Querbewegung zustande kommt. Der durch die Ausschaltglieder eingestellte Vorschub kann mit Hilfe eines Handhebels über Sperrmittel wieder eingeschaltet werden. 



   Eine zweckmässige Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung weist folgende Hauptteile auf : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einen Hebel, der durch die Einwirkung eines oder einer Anzahl von entlang der Bettschlittenbahn vorgesehenen einstellbaren Anschlägen verschwenkt wird, eine infolge dieser Hebelverschwenkung sich verschiebende Kupplung, eine doppelarmige Sperrhebelanordnung und einen Rückschalt-Handhebel. 



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 schematisch dargestellt ; Fig. 2 stellt eine Einzelheit dar und Fig. 3 veranschaulicht die Vorrichtung in einer andern Lage. 



   Die Drehbewegung wird von der Zugspindel 10 der Werkzeugmaschine über eine auf der Zugspindel gegen relative Verdrehung gesicherte, aber axial verschiebbare Kupplungshälfte 1 der auf der Zugspindel frei drehbaren Antriebsschnecke 2 übergeben. Das Schneckengetriebe vermittelt die Drehbewegung über eine Kupplung 5 zum Zahnrad   6, das   nach seiner Verschiebung in die entsprechende Lage die   Längs- bzw.   



  Querbewegung zustande bringt. Zahnrad 6 wird durch Betätigung eines Handhebels 9 verstellt, der gleichzeitig die Einschaltung der Leitspindel 11 zum Gewindeschneiden bewirkt. 



   Wenn das Anschlagsende des Hebels 7 einen entlang der Längsbahn des Bettschlittens angeordneten 
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 in   die Lage nach Fig. 3 überführt wird. Dernunmehr freibewegliche Hebel 4   löst aufEinwirkung derFederl3 die Kupplung 5, so dass der durch diese Kupplung bewegte Schlitten selbsttätig zum Stillstand kommt. Bei Überlastung verschiebt die auf den Kupplungsklauen auftretende Kraftwirkung die Kupplungshälfte 1 in der Längsrichtung, wobei der oben beschriebene Vorgang ohne Mitwirkung des Hebels 7 zustande kommt. 



   Die Rückschaltung des maschinellen Vorschubes erfolgt mit Hilfe des Handhebels 8. Wenn dieser Hebel von der in Fig. 3 ersichtlichen Lage verdreht wird, so drückt das am Ende dieses Hebels befindliche Plättchen den rechten Arm des Hebels 4 in der Pfeilrichtung, wodurch letzterer entgegen der Wirkung der Feder 13 verdreht und die Kupplung 5 wieder eingeschaltet wird. 



   Wenn die Querbewegung des nicht dargestellten Querschlittens selbsttätig abgestellt werden soll, so werden gemäss Fig. 2 die auf dem Querschlitten angeordneten Anschläge 15 benützt, die auf eine Schubstange 14 einwirkend, letzteren verschieben und hiedurch den Hebel 7 um die Welle 7a verdrehen. Auf diese Weise wird die Kupplungshälfte   1. ähnlich   wie bei dem Abstellen des Längsschlittens, gemäss Fig. 3 nach rechts verschoben, um die Kraftübertragungsorgane des Querschlittens ausser Betrieb zu setzen. 



   Die neuartige Vorrichtung lässt sich im Rahmen der Patentansprüche vielfach abändern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der   Längs- oder   Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten beim Auftritt von Überlastungen, gekennzeichnet durch eine auf der Zugspindel der Werk zeugmaschine angeordnete Belastungskupplung   (1)   und eine mit ihr durch Übersetzungsglieder (3, 4) verbundene zweite Kupplung (5), die sich auf der Achse des Schneckengetriebes (2) zum Antrieb des Schlittens befindet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit-selbsttätiger Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten beim Auftritt von Überlastungen und auch auf die Einwirkung von äusseren Steuergliedern, dadurch gekennzeichnet. dass die Steuerglieder aus einem oder mehreren entlang der Längs- oder Querbahn der Schlitten angeordneten verstellbaren Anschlägen (12 bzw. 15) bestehen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen zur Rückstellung der ausgeschalteten Übersetzungsglieder geeigneten, auf eine der Übersetzungsglieder einwirkenden Handhebel (8).
AT201391D 1956-03-27 1957-03-18 Vorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung der Längs- oder Querbewegung von Werkzeugmaschinenschlitten AT201391B (de)

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