AT201881B - Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung des Bandantriebes von Magnettongeräten - Google Patents

Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung des Bandantriebes von Magnettongeräten

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AT201881B
AT201881B AT201881DA AT201881B AT 201881 B AT201881 B AT 201881B AT 201881D A AT201881D A AT 201881DA AT 201881 B AT201881 B AT 201881B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Ein-und Ausschaltung des Bandantriebes von Magnettongeräten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stellung erfolgt ; dabei bildet die Schnellstopptaste nach Freigabe der Halttaste,   d. h.   nach Einschaltung des Gerätes, einen die Einschaltbewegung der Andrückrolle unter der Wirkung der Andrückfeder verhindernden oder begrenzenden Anschlag, der erst durch Lösen der Verriegelung der Schnellstopptaste entfernbar ist. 



   Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung muss also jedenfalls nach Einstellung des Magnettongerätes auf Aufnahme oder Wiedergabe und der hiedurch bewirkten Vorbereitung des Verstärkers und Einschaltung des Tonrollenantriebs noch die Schnellstopptaste freigegeben werden, um den Bandantrieb zu bewirken, wodurch die geschilderten Vorteile der Schnellstopptaste zwangläufig voll ausgenützt werden. 



   Bei Freigabe der Halttaste durch Drücken der Aufnahme- oder Wiedergabetaste wird normalerweise die Andrückrolle unter der Wirkung der Andrückfeder aus der zurückgezogenen Ruhestellung beschleunigt in die Wirkstellung bewegt, wobei sie mit erheblicher kinetischer Energie gegen die Tonrolle stösst, wodurch mit der Zeit der für den genauen Bandvorschub erforderliche genaue Lauf dieser beiden Rollen beeinträchtigt wird. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass der durch die gedrückte Schnellstopptaste festgelegte Abhebeweg der Andrückrolle wesentlich kleiner bemessen ist als der durch die Halttaste bewirkte Abhebeweg dieser Rolle, so dass der Anschlag der in ihrer Wirkstellung verriegelten Schnellstopptaste die Einschaltbewegung der Andrückrolle nach Freigabe der Halttaste knapp vor Erreichen der Wirkstellung dieser Rolle begrenzt. Wird sodann auch die Schnellstopptaste freigegeben, so braucht die Andrückrolle nur noch den kurzen Restweg in die Wirkstellung zurückzulegen, wobei sie nur eine geringe Beschleunigung erfährt und daher relativ sanft auf die Tonrolle aufsetzt. 



   In konstruktiver Hinsicht lässt die Erfindung zahlreiche Ausführungsformen zu. Beispielsweise kann der Träger der Andrückrolle oder die Halttaste mit der Schnellstopptaste durch eine Schleppkupplung verbunden sein, welche bei der Ausschaltbewegung der Andrückrolle eine Lageänderung der Schnellstopptaste zur Folge hat, wobei die unter der Wirkung einer Rückzugfeder stehende Schnellstopptaste einen Riegelteil aufweist, der bei Freigabe der Halttaste nur eine teilweise Rückkehrbewegung der Schnellstopptaste bis in eine lösbare Stellung zulässt, in welcher der Anschlag dieser Taste die Einschaltbewegung der Andrückrolle begrenzt. 



   Es ist anderseits aber auch möglich, die Mitnahme der Schnellstopptaste bei der Betätigung der Halttaste unter Verwendung elektromagnetisch betätigter Relais   od. dgl.   zu bewirken. 



   Die Erfindung und weitere Merkmale bzw. Ausgestaltungen derselben sollen nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert werden, in welchen zwei verschiedene Ausführungsbeispiele in jeweils drei Betätigungsphasen dargestellt sind. Fig. la zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung bei ausgeschaltetem Bandantrieb, wobei sich die Andrückrolle in der zurückgezogenen Ruhestellung befindet. 



  Fig. lb zeigt die Vorrichtung nach Freigabe der Halttaste, also nach Betätigung der Aufnahme-oder Wiedergabetaste, wobei die Andrückrolle in einer knapp vor ihrer Wirklage liegenden Stellung durch einen Anschlag festgehalten wird. Fig. lc zeigt schliesslich die Einschaltstellung der Andrückrolle, die nach zusätzlicher Auslösung der Schnellstopptaste erreicht wird und bei der das Band zwischen Antriebs- und Andrückrolle erfasst und vorgeschoben wird. Die Fig.   2a-2c   erläutern in analoger Weise ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. 



   In   Fig. 1   ist mit 1 die Antriebsrolle (Tonrolle genannt) für das Magnettonband 2 bezeichnet. Die Andrückrolle 3 sitzt am Ende eines als einseitiger Hebel ausgebildeten Trägers 4, der bei 5 gelagert ist und unter der Wirkung einer Rückzugfeder 6 steht, welche das Bestreben hat, die Andrückrolle 3 gegen die Tonrolle 1 zu bewegen und so das Band 2 zwischen diesen beiden Rollen in Pfeilrichtung durch Friktion mitzunehmen. Oberhalb des Trägers 4 der Andrückrolle befindet sich eine für die Bedienung von Magnettongeräten übliche Tastatur mit einer als Ausschaltorgan wirkenden Halttaste H, einer Aufnahmetaste A und einer Wiedergabetaste W, die alternativ als Einschaltorgane fungieren, und einer Rückspultaste R.

   Diese Tasten sind in bekannter Weise mit gegenseitigen mechanischen Verriegelungen und Auslösungen versehen, die in der Zeichnung nicht dargestellt wurden. 



   Mit der Halttaste H ist ein parallel geführter Stössel 7 verbunden, der an seinem unteren Ende einen Anschlagzapfen 8 trägt. Wird die Halttaste H, wie in Fig. la dargestellt, gedrückt, so verschwenkt der Zapfen 8 den Träger 4 um das Gelenk 5 und bringt damit die Andrückrolle 3 in die zurückgezogene Ruhestellung, in welcher das Band 2 leicht eingelegt oder ausgewechselt werden kann. Der durch das Ausschaltorgan bewirkte Abhebweg der Andrückrolle ist mit al bezeichnet. 



   Gemäss der Erfindung ist am Träger 4 eine Schleppkupplung in Form einer Schlitzkulisse 9 vorgesehen. In diese Schlitzkulisse greift ein Mitnehmerzapfen 11 ein, der am unteren Ende eines abge- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> vorgesehen ist, durch den bei Betätigung des Ausschaltorgans (H, 7,8) eine Mitnahme des Auskuppelorgans (S, 11,12) in seine Wirkstellung und eine Verriegelung desselben in dieser Stellung erfolgt, wobei das Auskuppelorgan (S, 11,12) nach Freigabe des Ausschaltorgans (H, 7,8) einen die Einschaltbewegung der Andrückrolle unter der Wirkung der Andrückfeder (6) verhindernden oder begrenzenden Anschlag (11, 11') bildet, der erst durch Lösen der Verriegelung (14,16) des Auskuppelorgans entfernbar ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch das Auskuppelorgan (S, 11, EMI4.1 schlag (11) des in seiner Betätigungsstellung verriegelten Auskuppelorgans die Einschaltbewegung der Antriebsrolle nach Freigabe des Ausschaltorgans knapp vor Erreichen der Wirkstellung dieser Rolle begrenzt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (4) der Andrückrolle (3) oder das Ausschaltorgan (H, 7, 8) mit dem Auskuppelorgan (S, 11, 12 ; S, 11', 12') durch eine Schleppkupplung (9, 11 ; 17,18) verbunden ist, welche bei der Ausschaltbewegung der Andrückrolle eine Lageänderung des Auskuppelorgans zur Folge hat, und dass das unter der Wirkung einer Rückzugfeder (15) stehende Auskuppelorgan einen Riegelteil (16) aufweist, der bei Freigabe des Ausschaltorgans nur eine teilweise Rückkehrbewegung des Auskuppelorgans bis in eine lösbare Stellung zulässt, in welcher der Anschlag (11, 11') dieses Organs die Einschaltbewegung der Andrückrolle begrenzt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppkupplung (9, 11) zwei Anschlagflächen (9a, 9b) für den Mitnehmer (11) aufweist, von denen die eine (9b) als bewegungsbegrenzender Gegenanschlag bei der Einschaltbewegung der Andrückrolle (3) dient.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppkupplung durch einen am Träger (4) der Andrückrolle (3) vorgesehenen Langschlitz (9) gebildet ist, in den ein als Mitnehmer und Anschlag wirkender, am Auskuppelorgan (S, 11,12) angebrachter Zapfen (11) eingreift.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auskuppelorgan (S, 11,12) mit einer in einer Kulissenöffnung (13) seitlich verschiebbar und eindrückbar geführten Taste (S) versehen ist, die als Riegelteil eine den Kulissenrand (14) lösbar untergreifende Nase (16) aufweist, und dass die Rückzugfeder (15) für das Auskuppelorgan das Bestreben hat, diese Nase (16) am Kulissenrand (14) zu verriegeln.
AT201881D 1957-12-10 1957-12-10 Vorrichtung zur Ein- und Ausschaltung des Bandantriebes von Magnettongeräten AT201881B (de)

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