AT202229B - Verfahren zur Herstellung von Wicklungsträgern aus Glas, Glasur od. dgl., und nach diesem Verfahren hergestellte Wicklungsträger - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wicklungsträgern aus Glas, Glasur od. dgl., und nach diesem Verfahren hergestellte WicklungsträgerInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Wicklungsträgern aus Glas, Glasur od. dgl., und nach die- sem Verfahren hergestellte Wicklungsträger EMI1.1 dgl.,Wicklungsträger. Für Drosseln, elektrische Widerstände usw. werden meistens keramische Wicklungsträger oder auch solche aus Glas verwendet, und zwar letztere entweder in Form von Vollstäben mit oder EMI1.2 Herstellung von glasierten Drahtwiderständen, z. B. werden diese Rohrchen beim Clasureinbren- nen sehr hohen Temperaturen ausgesetzt. Dünnwandige Röhrchen aus Glas oder Glasurmasse erleiden dabei starke Formveränderungen, die sie für den gewünschten Zweck praktisch unbrauchbar machen. Zweck der Erfindung ist es, diesen übelstand zu beheben, und zwar gelingt dies erfindungsgemäss dadurch, dass man den Wicklungsträger, z. B. ein Glasröhrchen, durch ein bei der hohen Temperatur noch formbeständiges System stützt. Dies kann z. B. durch eine eng gewickelte Drahtspirale aus hochschmelzendem Material, z. B. Chromnickeldraht, erfolgen, die in das Röhrchen innen eng anliegend eingeschoben wird oder durch lösliche spezialkeramische Massen. Hiefür kommen beispielsweise Aluminium-AlkaIi-Silikate, Zemente und ähnliches in Frage. Mit einer dieser Massen wird die innere und/oder äussere Oberfläche des Röhrchens in dünner Schicht überzogen und danach gebrannt. Man verwendet entweder 1. wie üblich hergestellte Glasrohre, überzieht deren innere Mantelfläche mit einer spezialkeramischen Masse, trocknet und verwendet diese so vorbereiteten Glasrohre als Wickelkörper zum Bewickeln usw. ; oder 2. man stellt den Wickelkörper aus plastifizierter Glasur auf der Strangpresse her, überzieht die Oberfläche nach erfolgtem Trocknen mit spezialkeramischer Masse und brennt dieses Röhrchen, damit es die zum Bewickeln erforderliche Festigkeit erhält, dann erfolgt das Wickeln und die übliche WeiteDbear1 : ìeitung. EMI1.3 beständigkeit des dünnwandigen Wickelträgers und zwar nicht nur einmal, sondern jedesmal, wenn das Röhrchen durch Erhitzung in den plastischen Zustand überführt wird. Nachdem die spezialkeramische Masse ihren Zweck erfüllt hat, kann sie aus dem Inneren des fertigen Widerstandes auf einfache Weise restlos, z. B. durch Abwaschen oder Albbürsten entfernt werden. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. 1 ist ein Wicklungsträger aus Glasur dargestellt, dessen innere Mantelfläche mit einer dünnen Schicht spezialkeramischer Masse 2 eingekleidet wurde. Fig. 2 zeigt gleichfalls einen Wicklungsträger mit einer Schicht aus spezialkeramischer Masse 3 auf der äusseren Oberfläche. In Fig. 3 ist der Wicklungsträger auf der inneren Mantelfläche und der äusseren Oberfläche mit spezialkeramischer Masse 2 bzw. 3 überzogen. Erst durch die erfindungsgemässe Anwendung von Versteifungsmitteln ist es möglich, Glas-und Glasurmassen für Wickelkörper auch dort zu verwenden, wo diese Wickelkörper nachträglich nochmals so hohen Temperaturen ausgesetzt werden, dass auch der verwendete Wickelkörper zum Schmelzen kommt und ohne die erfindungsgemä- ssen Versteifungsmittel seine Formbeständigkeit völlig verlieren, d. h. sich durchbiegen oder in sich zusammenfallen würde. Die Anwendung erfolgt vorzugsweise bei glasierten Drahtwiderständen, überglasierten Drosselspulen usw. und eröffnet völlig neue Möglichkeiten auf diesem Gebiet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Wicklung- trägern aus Glas, Glasur od. dgl. vorzugsweise von zylindrischen bzw. dünnwandigen röhrenförmigen Glaswick1ungsträgern oder auf der Strangpresse aus gemahlenem Glas oder gemahlener Glasur gepressten Stäben bzw. Rohren, beispielsweise für elektrische Widerstände oder Drosseln od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsträger zwecks Erhöhung der Formbeständigkeit vor einem Erhitzen, z. B. dem Brennen, mit einer Versteifung versehen werden, die gegebenenfalls nach <Desc/Clms Page number 2> dem Brennen bzw. der Fertigstellung des elektrischen Widerstandes, der Drossel od. dgl. entfernt wird.2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf die innere und/oder die äussere EMI2.1 zialkeramischen Masse, aufgebracht wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Versteifungsmittel Alu- minium-AlkaliMlikate verwendet werden.4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Versteifungsmittel Zemente oder ähnliches verwendet werden. 5. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass'bei Rohren od. dgl. als Versteifungsmittel eine innen eng anliegende Spirale aus einem hochhitzebeständigen Metall angeordnet und später, z. B. nach erfolgtem Brennen, wieder herausgezogen wird.6. Gemäss Verfahren nach einem der Ansprüche EMI2.2 beständigkeit, insbesondere an der inneren und/oder äusseren Oberfläche, mit einer Versteifung, vorzugsweise mit einem versteifenden Überzug, ausgestattet ist.
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1957
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