AT202419B - Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für das Aufbringen von Emailglasuren - Google Patents
Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für das Aufbringen von EmailglasurenInfo
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Description
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Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für das Aufbringen von Emailglasuren
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
zuges in oxydierender Atmosphäre bei etwa 6000 erfolgen.
Eine beachtliche Eihölung der Haftung des Emailüberzuges wurde bei einer oxydierenden Behandlung von etwa. 5 Minuten bei 750 beobachtet im Verhältnis zu kürzerer oder langeier Bshandlungszeit.
Die Schichtgewichte wurden gravimetrisch und kolorimetilsch auf folgende Waise bestimmt: Das Me-
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Überzug vollständig von den Blechen entfernt ist. Die Bleche werden dann getrocknet und gewogen und der Gewichtsveriust eines jeden Bleches ist das Gewicht des Metallphosphatüberzuges.
Zur Bestimmung des PO4-Anteils des Überzuges werden die mit dem Überzug versehenen Bleche in einer 5 %igen Natrinmhydroxydlösung abgelaugt. Gewöhnlich ist eine Tauchzeit von 20 Minuten bei Paumtemperatur in der Hydroxydlösung ausreichend. Das Gewicht des PO4-Anteils wird dann kolori-
EMI2.2
Weise bestimmt.Bei den Phosphat-Oxydüberzügen mit einem blau-schwarzen Aussehen handelt es sich nicht um Anlauffarben, sondern um Substantive Farben, die von den Bedingungen abhängen, die bei dem oxydierenden Glühen des mit dem Phosphatüberzug bedeckten Gegenstandes herrschen.
Der erhaltene Überzug ist immer dunkel, kann aber von schiefergrau bis schwarz variieren, je nachdem, welche Bedingungen bei dem Glühen herrschen und je nach der metallischen Grundlage. Soweit festgestellt wurde, ist die mit der metallischen Oberfläche verbundene Phosphatschicht mit einer fest verwachsenen Eisen-Oxydschicht überlagert, die sich bei einigen Beispielen aus etwa 90 % FeO, 2-3 % Fe2O3, Rest Fe3O4 zusammensetzte. Diese Zusammensetzung des Oxydanteils des kombinierten Phosphat-Oxydüberzuges wurde an typischen Proben, die mit dem erfindungsgemässen Verfahren erhalten wurden, bestimmt, sie ist aber nicht als Beschränkung für die Zusammensetzung der Überzüge anzusehen.
Infolge der Anwesenheit der verschiedenen Eisenoxyde zusammen mit dem Phosphat hat der kombinierte Fhosphat-Oxydüberzug bläulichschwarzen Schein, wenn man ihn unter bei verschiedenen Winlteln einfallendem Licht beobachtet, und dieser charakteristische überzug ist gemeint, wenn die Bszeichnung"Mauschwarz"in der Beschreibung und in den Ansprüchen gewählt ist. Wenn der kombinierte blauschwarze Phosphat-Oxydüberzug der beschriebenen Art aufgebracht ist, dann erhalt man eine überraschende Verbesserung der Haftung eines Emailüber-
EMI2.3
die GegenwartBei Behandlung von Siliziumstahl nach dem erfindungsgemässen Verfahren wurden andere Ergebnisse erhalten.
Stahlbleche die etwa 0,8 % Silizium enthielten, wurden in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 des Patentes @186085 beschrieben, behandelt, und diese Bleche hatten nach dem Glühen einen
EMI2.4
von a5,0mmdurchSchlaggetieftwerden.
Es ist also für die Vorbehandlung vor dem Emaillieren erforderlich, dass beim GltNien des aufgebrachten Phospherüberzüges ein blauschwarzer Oxydüberzug entsteht. da entstehende rete Überzüge als Haft - gMnd fiir Email ungeeignet sind.
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das insbesondere nicht mehr als 0,007 g/1 Halogenionen und nicht mehr als 0, 06 g/l Sulfationen enthält.
An einigen Beispielen werden die Ergebnisse hinsichtlich der Haftung von Email auf erfindungsgemäss vorbehandelten Blechen mitgeteilt.
Beispiel l : Es wurden Phosphorsäurelösungen hergestellt mit folgenden Konzentrationen : 0, 5
1 % und 2 %. In diese Lösungen wurden Stahlbleche einige Sekunden bei etwa 24 eingetaucht und her- . ausgenommen. Nach dem Herausnehmen aus den Phosphorsäurelösungen wurden die Bleche bei 930ge- trocknet. Ohne irgendwelche Spülung wurden die Bleche dann geglüht, wie in dem Beispiel 1 des Paten- tes Nr. 186085 beschrieben, um den charakteristischen blauschwarzen Phosphat-Oxydüberzug aufzubrin- gen, und dann emailliert, wie in Beispiel 1 des Patentes Nr. 186085 beschrieben.
Alle emaillierten Bleche graben bel der Schlagprüfung, wie sie vorstehend beschrieben ist, ein be- friedigendes Ergebnis. Es wurde sowohl das Gesamtschichtgewicht als auch das Gewicht de"PO-Anteils bestimmt und die Durchschnittsgewichte in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
\'.'Winkeleisen wurden in ähnlicher Weise emailliert und auf Torsion geprüft. In der Tabelle ist der
Verdrehungswinkel angegeben, um den das nicht eingespannte Ende der Proben ohne Absplittern des
Emails bei Vorbehandlung mit jeder Lösung im Durchschnitt von 5 Proben tordiert werden konnte.
Schichtgewicht in mg/dml
EMI3.1
<tb>
<tb> Phosphorsäurelösung <SEP> Winkel <SEP> Metallphosphat <SEP> Po-Anteil
<tb> 0, <SEP> 5% <SEP> 231 <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP>
<tb> l <SEP> % <SEP> 160 <SEP> 7,7 <SEP> 1, <SEP> 9 <SEP>
<tb> 2 <SEP> % <SEP> 100 <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> 2,4
<tb>
EMI3.2
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
<tb>
<tb>
2 <SEP> : <SEP> EineSchichtgewicht <SEP> Torsionsprüfung
<tb> A <SEP> B <SEP> C <SEP>
<tb> l. <SEP> Serie
<tb> 13, <SEP> 5 <SEP> 54, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> 1290 <SEP>
<tb> 30, <SEP> 9 <SEP> 80, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 2 <SEP> nicht <SEP> bestanden
<tb> 2. <SEP> Serie
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<tb> 28,3 <SEP> 92 <SEP> 1, <SEP> 7 <SEP> nicht <SEP> bestanden
<tb>
EMI4.2
APATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Vorbereiten von Metalloberflächen für das Aufbringen von Emailglasuren unter Verwendung eines Phosphat enthaltenden Überzuges, der durch Glühen in einen Phosphat-Oxydüberzug abergefNhrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Phosphat-Oxyduberzug von blauschwarzer Farbe aufgebracht wird, dessen POA-Anteil ein 0, 1-23 mg/dm2, vorzugsweise 1,1-3,3 mg/dm2, betragendes Gewicht und dessen Gesamischichtgewicht mehr als 1300 und maximal 4600 mg/dm2 beträgt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Phosphatüberzug mit Hilfe einer 0,5-2%igenPhosphoräureaufgebrachtwird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Phosphatüberzug mit einer Lösung EMI4.3
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