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Maschine zur Herstellung eines schlangenlinienähnlichen
Gebildes durch Formen eines Materialstranges
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wendige Länge des Stranges frei zwischen die Formelemente hineingezogen werden kann, was nicht der Fall wäre, wenn sich das Formen bzw. Zusammendrücken der Schleifen zu voller Höhe über eine Anzahl von Umdrehungen verteilte, da die für jede nachfolgende Teilverformung erforderliche zusätzliche Stranglänge dann von Teilen des Stranges genommen werden müsste, die schon zwischen den eingreifenden Elementen vollkommen eingeschlossen und dabei festgehalten sind.
Nach der Schleifenbildung wird der Strang so schnell wie möglich von hinten durch die Führungschiene 15 erfasst und in Eingriff mit den Schraubengängen der Spindel gehalten, yin die ganze Länge der Spindel entlang zu wandern. Dabei hindert das Stützband 8 den Strang daran, in der Drehbewegung der Schraubenspindel mitgerissen zu werden, wie oben beschrieben.
In der Eingriffszone zwischen den Schraubengängen der Spindel 6 und den Zähnen des Formbandes 11 sind sowohl die Schraubengänge als auch die Zähne mit geradlinigen Flanken ausgebildet, die senkrecht zur Spindelachse stehen, wodurch die Schleifen gleichfalls geradlinige Flanken erhalten. Falls es erwünscht ist, Schleifen der obengenannten unterschnittenen Form zu bilden, kann dies dadurch geschehen, dass sich das Profil des Schraubengewindes der Spindel 6 an dieser entlang ändert, u. zw. entweder kontinuierlich oder in einer Anzahl Stufen, zwischen denen sich Ruhszonen befinden, wo sich das Profil des Schraubengewindes nicht ändert. Vorzugsweise erfolgt die Änderung der Gewindeform in jeder Stufe zwischen den einzelnen Zonen allmählich über eine gewisse Länge des Schraubengewindes, z. B. über eine einzige Windung.
In dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel bleibt das Profil des Schraubengewindes der Spindel 6 unverän- dert vom Eingangsende der Spindel bis zur Diametralebene 16. Eine zweite Zone der Schraubenspindel von der Ebene 16 bis zur Ebene 17 umfasst zwei Gänge des Gewindes. Von diesen beginnt der erste Gang mit dem gleichen Profil wie am Ablaufende der vorhergehenden Zone und ändert sich allmählich zu einer etwas unterschnittenen Form, die dann über den nächsten Gang unverändert aufrechterhalten bleibt. In einer dritten Zone der Schraubenspindel zwischen den Ebenen 17 und 18 und einer vierten Zone zwischen den Ebenen 18 und 19 ändert sich das Profil des Schraubengewindes in zwei Stufen zu einer stärker unterschnittenen Form in genau derselben Weise wie in der zwischen den Ebenen 16 und 17 befindlichen Zone.
Schliesslich ändert sich das Profil des Schraubengewindes in einer fünften Zone nach der Ebene 19 zu einer Form, die so stark unterschnitten ist, dass die Flanken der inneren Schleifen des Stranges dicht gegeneinandergepresst werden, um engere Halsteile hinter breiteren Kopfteilen der inneren Schleifen des Stranges zu bilden.
Die Änderung des Profils des Schraubengewindes zu unferschnittener Form wird dadurch erreicht, dass das Schraubengewinde oben am Gewindekopf verbreitert wird, während seine Breite unten am Gewindefuss unverändert bleibt. Die Zähne des Stützbandes 8 müssen eine solche Form haben, dass sie zwischen die verbreiterten Kopfteile des Schraubengewindes in der nach der Ebene 19 folgenden Zone der Spindel eingreifen können und demgemäss greifen sie in der ersten Zone der Spindel mit einem etwas grösseren Spielraum zwischen die Kopfteile des Schraubengewindes ein, was jedoch die ordnungsgemässe Unterstützung der Schleifen des Stranges in dieser Zone nicht beeinträchtigt.
In der Praxis wurde es als vorteilhaft erachtet, die verschiedenen Zonen der Spindel 6 als getrennte Körper herzustellen, die auf einen gemeinsamen Kern montiert werden.
Es soll nun die Ausführungsform nach den Fig. 6-9 beschrieben werden, wobei bemerkt sei, dass diese Figuren im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 3 betrachtet werden sollen, da diese auch schematische Schnitte in grösserem Massstab nach den. Linien Ia - Ia in Fig. 7 bzw. lila-lila in Fig. 6 darstellen.
Bei dieser Ausführungsform ist die Spindel 6 in senkrechter Lage in Lagern 20 und 21 in einem Maschinenrahmen 22 gelagert. Am unteren Ende der Spindel 6 sitzt eine Riemenscheibe 23, die durch einen nicht dargestellten Riemenantrieb von einer Riemenscheibe 24 auf der Welle eines elektrischen Motors 25 angetrieben wird.
Das Formband 11 ist durch ein Zahnrad 11a ersetzt, das auf einer in Lagern 27 und 28 gelagerten Welle 26 sitzt. Auf dieser Welle sitzt ferner ein Schneckenrad 29, das mit eine, Schnecke auf einer Spindel 30 eingreift, welch letztere. in einem Lager 31 gelagert ist und ein Zahnrad 32 trägt, das in ein Zahnrad 33 am oberen Ende der Spindel 6 eingreift. Auf diese Weise wird das Zahnrad 11a genau synchron mit der Drehbewegung der Spindel 6 angetrieben.
Das Zahnrad 11a ist in seiner Stirnfläche mit Zähnen 14a versehen, welche in das Schraubengewinde der Spindel 6 in genau derselben Weise wie die Zähne 14 des Formbandes 11 in der. erstbeschriebenen Ausführungsform eingreifen. In der Eingriffsz-ine sollen die Zähne 14a in einer zur Längsrichtung der Schraubenspindel schrägen Bahn wandern, wie in Fig. 1 veranschaulicht, wo diese Wanderungsbahn der Zähne 14a abgewickelt dargestellt ist. Um dies zu erreichen, ist die Achse des Zahnrades 11a in einem
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