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Verfahren und Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von Ventilsäcken
Die Erfindung betrifft Verfahren und. Maschinen zur kontinuierlichen Herstellung von Ventilsäcken aus wenigstens einer von einem Vorrat ablaufenden Bahn aus Papier oder ähnlichem Material, wobei jeder Sack in einem seiner Eckbereiche einschliesslich des Ventilbereiches ein Zusatzblatt aufweist, aus welchem im Zuge der in dieser Sackecke erfolgenden Ventilbildung ein Ventilfortsatz entstellt. Dieses Zusatzblatt ist an sich bekannter Art und kann entweder eine in das Sackinnere ragende Verlängerung des Ventiles vorstellen, welches durch Einstülpen oder Einschlagen eines Längsfaltenbereiches der Sackwand in bekannter Weise erhalten wurde, oder es kann sich von diesem Ventil nach aussen erstrecken, in welchem Falle es ein sogenanntes Ärmelventil bildet.
Das vorliegende Verfahren zielt darauf ab, Ventilsäcke der genannten Art auf kontinuierliche Weise und mit besonderer Wirtschaftlichkeit insbesondere mit geringer Ausschussquote herzustellen und Ventile zu erzeugen, die den an sie zu stellenden Anforderungen voll genügen.
In der USA-Patentschrift Nr. 2, 581, 801 sind ein Verfahren und eine Maschine beschrieben, wonach mehrwandige. Säcke kontinuierlich dadurch erzeugt werden, dass Papierbahnen, die von Vorratsrollen abgezogen werden. übereinander gelegt und mit Quereinschnitten versehen werden, längs welcher die Sackeinzelstücke, nach Bildung eines mit Längsfalte versehenen Schlauches, abgetrennt werden ; diese Einschnitte bilden die Begrenzung der Bodenteile der Bahnen. Diese Bodenteile haben gestaffelte Begrenzungen und erlauben dadurch die Bildung besonders fester Kreuzböden. Die vorliegende Erfindung bedient sich, was das Übereinanderlegen der einzelnen Bahnen und die Hervorbringung von Teilungslinien anbe- langt, teilweise Massnahmen, welche dieser Patentschrift zu entnehmen sind.
Um nun Säcke der eingangs genannten Art herzustellen, wird erfindungsgemäss so vorgegangen, dass in an sich bekannter Weise in der sich kontinuierlich bewegenden Bahn querverlaufende Teilungslinien gebildet werden, welche in der Sacklänge entsprechenden Abständen angeordnet sind und sich zumindest über einen Teil der Breite der Bahn erstrecken, auf diese sich kontinuierlich bewegende Bahn die Zusatzblätter haftend aufgebracht werden, was vorzugsweise durch Kleben erfolgt, wobei jedes Zusatzblatt die ihm zugeordnete Teilungslinie überdeckt und die Teilungslinien an Stellen gebildet werden, welche Ecken der Säcke ergeben und wobei die Verbindung jedes Zusatzblattes mit der Bahn nur auf einer Seite der zugeordneten'Teilungslinie vor sich geht, worauf die Bahn zu einem flachen Schlauch gefaltet wird, auf dessen einer Seite sich die Zusatzblätter befinden,
welche um den Schlauch herum von der einen flachliegenden Wandung zu der andern verlaufen und wobei jedes der Zusatzblätter, da es die zugeordnete Teilungslinie überdeckt und mit der Bahn nur auf einer Seite der Teilungslinie verbunden ist von einem Sacklänge besitzenden Teil des Sackschlauches bis in den anschliessenden diese Länge besitzenden Teil des Sackschlauches reicht, worauf der Sackschlauch in an sich bekannter Weise in einzelne Teile geteilt wird, von denen jeder einen Ventilsackschlauch vorbestimmter Länge vorstellt.
Zur Durchführung dieses Verfahrens wird von einer Maschine ausgegangen, welche Einrichtungen aufweist, die mindestens eine sackwandbildende Bahn von einer Vorratsrolle abziehen und die mit Vorschneideeinrichtungen versehen ist, welche diese Bahn an vorgegebenen Stellen mit Teilungslinien ver- sehen.
Erfindungsgemäss sind bei einer solchen Maschine Abzugseinrichtungen vorgesehen, welche eine die Zusatzblätter liefernde Bahn von einer Vorratsrolle abziehen und von dieser Bahn die Zusatzblätter abschneiden, und dass Staffelungswalzen zur Vereinzelung dieser durch Abschneiden von der Bahn erhal-
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tenen Zusatzblätter vorgesehen sind, die diese Blätter im Gleichlauf mit der sackwandbildenden Bahn, auf welche sie mit Blattauflegevorrichtungen aufgebracht wurden, vereinigen, wobei diese Vorrichtungen auch im Gleichlauf mit den die querverlaufenden Teilungslinien bildenden Vorrichturgen betätigt werden, so dass diese Blätter so aufgetragen werden, dass jedes eine zugeordnete querverlaufende Teilungslinie überdeckt.
Die Zeichnungen veranschaulichen zum besseren Verständnis der Erfindung beispielsweise Ausfüh-
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zw.Mehrlagen-Sackschlauchmaschine mit Blatteinlegevorrichtung, \'vobei Fig. 1a eLne Fortsetzung der Fig. 1 entlang der Linie a-a der Fig. l und Fig. lb eine Fortsetzung der Fig. la entlang der Linie b-b der Fig. la darstellen. rig. 2 zeigt eine Draufsicht zu Fig. l und la zwischen den Linien c-c und d-d derselben, Fig. 2a. eine Draufsicht zu Fig. la und lb zwischen den Linien d-d und e-e derselben, Fig. 3 eine Seitenansicht entsprechend der Fig. la und Fig. lb der Einlageblattbildung und Blatteinlegeeinheit Li Verbindung mit einer Vorrichtung zum Perforieren und Beleimen, sowie zur Vereinigung der verschiedenen Papierlagen.
Fig. 3a ist eine Fortsetzung der Fig. 3 entlang der Linie f-f und zeigt die Schlauch- und Faltenbildungs - einheit und Schneidvorrichtungen ; Fig. 4 zeigt einen vergrösserten Längsschnitt durch eine Perforier- und Leimauftragsvorrichtung zwischen den Pfeilen 4-4 der Fig. 2, in der die Papierbahnen in Sacklängen in der Querrichtung teilweise perforiert und gewisse Bahnen im Ventilbereich mit einem Leimaufstrich versehen werden.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4 durch eine Perforiervorrichtung, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Vielzahl mit vorerwähnten Vorrichtungen behandelter und übereinandergelegter Bahnen mit teilweise abgebrochenen Kanten vor dem Einlauf in den Schlauch-und Faltenbildner, wobei zwischen zwei übereinander liegenden Bahnen in Sacklängenabschnitten geeignete Einlageblätter für
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7mende Draufsicht auf eine Vielzahl übereinander gelegte und der Deutlichkeit halber teilweise abgebrochener Bahnen mit eingesetzten Einlageblättern, die für eine Ventilecke ohne Verlängerung bestimmt sind und gegenüber den Einlagen der Fig. 6 um den Betrag der Breite des Ausschnittes für die Verlängerung grösser gehalten sind, wobei die Einlageblä. ter der Fig. 6 und 7 z.
B. für Ventileinschlägebzw. Ärmel- ventile bestimmt sind. Fig. 8 ist eine mit der Fig. 6 im wesentlichen übereinstimmende Draufsicht, jedoch mit dem Unterschied, dass zwischen zwei übereinanderliegenden Bahnen ein Einlageblatt anderer Ausführung eingesetzt ist, was vornehmlich die Ausbildung einer nach einwärts vorstehenden Ventillappenverlängerungshülse bestimmt. Die Fig. 9-11 zeigen Draufsichten verschiedener Einlageblätter gemäss vorliegender Erfindung, u. zw. sind die Ausführungen nach Fig. 9 und 10 entweder für sich nach einwärts erstreckende Hülsen oder nach aussen vorragende Armelventile und das Einlageblatt nach Fig. 11 nur für ein nach einwärts vorstehendes Ventil mit Verlängerung bestimmt.
Die Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf einen mit vorliegenden Vorrichtungen seitlich längsgefalteten Sackschlauch mit eingesetzten Einlageblättern, wobei die länglichen Querausschnitte zwischen zwei Schlauchabschnitten und rechts aussen ein abgetrennter Schlauchabschnitt erkennbar ist, der ein eingesetztes Ventil mit Verlängerung und Aussenhülse aufweis. :. Fig. 13 ist eine der Fig. 12 entsprechende Draufsicht eines gefalteten Sackschlauches mit etwas anders beschaffenen Ventilen und Fig. 14 eine Draufsicht auf einen gefalteten Sackschlauch, der mit vorliegenden Vorrichtungen hergestellt ist und Schnittlinien zur Bildung eines Ventiles mit Verlängerung und Einlagen zwischen zwei Bahnen zur Bildung einer nach einwärts vorstehenden Ventilklappenverlängerung gemäss der Ausführung nach Fig. 11 erkennen lässt.
Die Fig. 15 ist eine schaubildliche, teilweise geschnittene und aufgebrochene Darstellung einer erfindungsgemässen Ventilecke, wobei das Ventil mit einer Hülse versehen ist und in den Vorrichtungen nach Fig. l. la und lb hergestellt wurde, u. zw. handelt es sich um ein eingeschlagenes Ventil mit Verlängerung und einer sich nach innen erstreckenden Ventilhülse. Fig. 16 ist eine der Fig. 15 entsprechende Darstellung einer Ventilecke, die gemäss der Erfindung hergestellt ist und mit einem eingeschlagenen Ventil mit Verlängerung und einem nach innen sich erstreckenden Ventilblatt versehen ist. Fig. 17 ist eine schaubildliche Darstellung einer erfindungsge- mäss hergestellten Ventilecke mit einer nach innen ragenden Ventilhülse, wobei es sich um ein einge-
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etwas andern Ventilausfuhrung.
Die Fig. 19 zeigt die Seitenansicht eines üblichen fertigen Sackes mit Seitenfalten und mit eingesetzter Hülse gemäss der Erfindung, u. zw. handelt es sich um eine Ärmel ventilaussenhülse mit eingeschlagener Ventilverlängerung und zugenähtem Sackende, wogegen Fig. 20 eine Seitenansicht eines seitlich gefalteten Sackes mit eingearbeitetem Ventil zeigt, bei welchem das Einlageblatt zwischen zwei Bahnen mittels erfindungsgemässen Vorrichtungen eingesetzt ist, u. zw. ist der Sackschlauch mit einem Ventil versehen, bei dem ein Einlageblatt eine einwärts vorstehende lappenförmige Verlängerung bildet und die Ventilecke eingeschlagen ist und eine Verlängerung aufweist.
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In den Fig. 1 bis einschliesslich 2a ist die erfindungsgemässe Blatteinlege- und Ventilbildungsmaschine in Anwendung auf die Herstellung eines fünflagigen Ventilsackes dargestellt. Die verschiedenen Papierbahnen 10 - 14 werden von Papiervorratsrollen 15 - 19 abgenommen, die einzeln, wie bei 20' gezeigt, auf Rollenständern aufgesetzt sind. Zur Aufrechterhaltung der benötigten Zugspannung der Papierbahnen ist ein Brerrsband 21 aus Segeltuch od. dgl., das an einem Querträger 22 befestigt ist, über die Papierrolle gelegt und am freien Ende mit einem Gewicht 23 belastet. Jede Bahn, z. B. 14, ist nach Verlassen der Papierrolle, z. B. 19, unter eine. Führungsrolle, z.
B. 24, sodann über eine höher liegende Führungsrolle, z. B. 25, und von hier unter die Führungsrolle der nächsten Bahn, z. B. bei 26, geleitet, ab welcher nun beide Bahnen übereinander liegen. Dies vollzieht sich fortlaufend für die nächstfolgenden Bahnen, bis alle fünf Bahnen unter der Endführtngsrolle 27 übereinander liegen. Die Papierrollen sind in die Rollenständer so eingelegt, dass die Bahnen, wie bei 28 (Fig. 2) gezeigt, quergestaffelt sind und in Zone 29 (Fig. 1) die oberste Bahn 10 von den übrigen abgehoben und über eine Führungsrolle 30 geleitet wird, während die restlichen Bahnen 11 - 14 unter dieser Führungsrolle vorbeibewegt werden.
Die oberste Bahn 10 läuft unter einer Führungsrolle 31, Fig. la, zu einer Peiforiereinheit A, u. zw. hiebei zunächst über und unter angetriebene Transportwalzen 32 und über zusätzliche Leitrollen 33 und 34 durch eine Perforiervorrichtung 35, wo sie wie bei 36 in Fig. 6 gezeigt, Perforationen erhält. Alsdann verlässt die Bahn 10 über geeignete Führungsrollen 37, 38, 38a die Station A und läuft zu einer später beschriebenen, die einzelnen Bahnen wieder vereinigenden Vorrichtung.
Die nächsten zwei Bahnen 11 und 12 werden einer Perforier- und Leimauitragvorrichtung B über Füii- rungsDllen 39 und 40 zugeleitet, u. zw. ebenfalls zunächst über und unter Förderwalzen 41 bzw. 42, welche den Fördeiwalzen 32 identisch sind. Nun werden die Bahnen 11 und., 12 über Führungsrollen 43 über einander liegend vereinigt und gemeinsam in der Perforiervorrichtung 44 in der Sacklänge entsprechenden Abständen, wie bei 45 in Fig. 6 gezeigt, übereinstimmend mit'Perforationen versehen. Die Linien 36 und 45 und die gleichartigen Perforationen (nicht gezeigt) in den Bahnen 13 und 14 werden im Bereich des Ventiles nur in Querrichtung der Bahn in Sacklängenabständen vorgesehen.
Solche gleichartige Perforationen (nicht gezeigt) in den Bahnen 13 und 14 befinden sich unmittelbar unter und in Übereinstim- mung mit den Perforationen 36 und 45. Wie schon erwähnt, kann man die Querperforationen gemäss einz Abwandlung der Erfindung auch über die ganze Bahnbreite ausdehnen, so dass spätere Querschnitte an den unperforierten Teilen erspart werden
Die die Einlageblätter haltenden Bahnen sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Bahnen 10 und 11; zwischen diesen werden die Einlageblätter, welche die Ventilverlängerungen bilden sollen, eingelegt.
Um solche Eiplageblätter auf der Bahn 11 zu fixierten, bevor letztere mit der benachbarten Bahn 10 vereinigt wird, bringt man mit einer Leimauftragvorrichtung 47 (Fig. la) auf der Bahn 11 in Sacklän- genabständen Leimstreifen 46 (Fig. 6) an. Ein solcher Leimstreifen 46 befindet sich in geringem Abstand neben der Perforation 45. Wenn erwünscht, kann man eine weitere Leimauftragvorrichtung 48 für die Bahn 12 vorsehen, die dann einen mit 46 (Fig. 6) übereinstimmenden Leimstreifen aufträgt. Die Leimstreifen 46 auf Bahn 11 und, falls vorhanden, auf Bahn 12, sind so vorzusehen, dass sie sich auf der jeweils nach oben weisenden Bahnseite befinden, wenn die aus den Perforiereinheiten zu den die Bahnen vereinigenden Rollen bewegt werden (Fig. la).
Der Abstand 49 (Fig. 6) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Perforationen entspricht genau einer Sacklänge.
Die untersten Bahnen 13 und 14 werden einer dritten Perforiereinheit C, Fig. la, zugeleitet, die mit der Perforiereinheit B gleichartig ist und die gleichen Arbeiten wie diese durchführt, nämlich die gleichzeitige übereinstimmende Perforierung der Bahnen 13 und 14 in Sacklängenabständen und das Auftragen der Leimstreifen in geringem Abstand von den so erhaltenen Perforationen in mit den Leimstreifen 46 der Fig. 6 gleichartigen Anordnungen besorgt. Eine Perforier- und Leimauftragseinheit ist in den Fig. 4,5 vergrössert dargestellt.
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wird. Die Pcrforiervorrichtung A der Fig. la stimmt mit der Perforiereinrichtung B überein, doch bearbeitet erstere nur eine einzige Bahn und weist eine Leimstreifenauftragsvorrichtung nicht auf.
Die nun zu beschreibende Einrichtung zur Bildung der Einlageblätter ist aus den Fig. la, 3 und 3a ersichtlich. Diese Einrichtung ist dazu bestimmt, um auf die Bahnen, z. B. auf die Bahn l1, Einlageblätter in Sacklängenabständen aufzulegen. Bei 50 ist diese Vorrichtung dargestellt, u. zw. befindet sie sich zwischen den Perforiereinheiten A und B (Fig. la). Sie besitzt eine Papierrolle 51, die in geeigneter Wei-
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se drehbar gelagert ist, z. B. auf Armen 52 (Fig. la) ruht und von der eine Bahn 53 über eine hintere Führungsrolle 54, z. B. mit Transportrollen 55, ungefähr in Richtung der Bahn 11 abgezogen wird (Fig. 3).
Die Einrichtung zur Bildung der Einlageblätter 50 kann mit geeigneten Mitteln zur Erzielung bestimmter Umfangsformen der Einlageblätter, wofür Beispiele in den Fig. 9,10 und 11 dargestellt sind, ausgestattet werden.
In der in Fig. la und 3 gezeigten Ausführungsform ist die Einlageblattvorrichtung 50 zur Bildung von Einlageblättern 56 der Fig. 9 bestimmt und besitzt zu diesem Zweck ein rotierendes Schneidemesser 57, das die in einem Winkel von 450 zur Längsachse der Bahn 53 verlaufenden Schnittkanten 58 (Fig. 9) ausführt, wobei ein kleines dreieckiges Stück 58a an der voreilenden Ecke abgetrennt und an der nacheilenden Ecke ei'1 entsprechender dreieckiger Vorsprung 58b gebildet wird. Das Schneidmesser 57 ist zu diesem Zweck zur Laufrichtung der Bahn 53 so im Winkel gestellt, dass bei jeder Umdrehung in der Bahn 53 ein um 450 geneigter Schnitt im Zusammenwirken mit einer nachgiebigen, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Walze 59 gebildet wird (Fig. 3).
Die Transportrollen 55 befördern das Band 53 nun zu denQuerschneiderrollen 60,60a, die mit einem Messer 60b den Schnitt 61, Fig. 9, quer durch das Band auslüh-en. Wenn ervrünscht, kann das den Schnitt 58 ausführende Messer 57 weggelassen und die Einlageblätter auf ihrer ganzen Ausdehnung mit einem einzigenMesser entsprechender Länge glatt abgeschnitten werden. Um eine das Ventil verlängernde Hülse für ein sogenanntes Ärmelventil zu erhalten, wobei die Aussenbegrenzungen in einem kleinen Winkel zueinander geneigt sind, wird der von der Rolle 51 abgezogene Papierstreifen 53 mit dem Messer 60 b in Querrichtung entlang einer Linie durchgeschnitten, welche gegenüber dpr Lotrechten auf die Kante der Bahn 53 schwach geneigt ist.
Solche schwach geneigte Querschnitte können, wie bel 61 in Fig. 9 gezeigt, einen Teil oder auch die ganze Breite des Streifens 53 erfassen.
Im Rahmen der Erfindung können, ausgehend von einer Vorratsrolle, die verschiedenartigsten Ventilausführungen mit auf verschiedene Art eingeschnittenen Einlagen oder Hülsen beliebiger Lage und Länge hergestellt werden.
Das so vorbereitete Einlageblatt wird nun von Greif- und Transportrollen 62 bekannter Konstruktion erfasst, die das Blatt einer Beschleunigerrollen- oder Staffelungseinheit 63 zuleiten, von wo aus die Blätter auf die Sackbahn 11 aufgebracht werden, auf der sie an bestimmten Stellen aufzusetzen sind. Die Staffclungseinheit umfasst in der gezeigten Form drei Rollenpaare 64,65, 66, welche das Einlageblatt zwischen Rollen 67 und 68 schieben. Im Bereich 69 zwischen den Rollen 67 und 68, wird die die Einlageblätter tragende Bahn 11 mit den Einlageblättern 56 vereinigt.
Die Rolle 68 ist vorzugsweise als Druckrolle ausgebildet und dazu bestimmt, jedes Einlageblatt in der gewünschten Lage auf die Bahn 11 aufzulegen und gegen die Klebstoffstreifen 46 (Fig. 6) zu drilcken, welche. vorher mit der Leimauftragvorrichtung 47 {Fig. la und 3) aufgebracht worden waren.
Wenn es erwünscht ist, eine eingeschlagene Ventilecke ohne Verlängerung zu bilaen, wie eine solche in Fig. 18 gezeigt ist, muss der die Ventilverlängerung am Sackende bildende ausgeschnittene Ansatz wegfallen und. an Stelle der inneren Verlängerung der eingeschlagenen Ventilecke muss sich eine Ventileinlage weit genug in das Innere des Sackes erstrecken, um die ansonsten durch den eben genannten Ansatz gebildete Innenverlängerung der eingeschlagenen Ventilecke zu ersetzen. In diesem Falle sieht man eine durch Umschlagen des Einlageblattes gebildete doppellagige eingelegte Ventilhülse vor, um die Innenverlängerung zu verstärken. Bei gleichzeitiger Aussenverlängerung ist die Einlage hier einfach gestaltet. Die Ventileinlage kann mit dem oberen Sackendenähverschluss fixiert werden.
Es ist wünschenswert, das Einlageblatt für die eingeschlagene Ventilecke nach Fig. 18 zu falzen ; die Falzlinie verläuft entlang der Linie, längs der die Sackwand zur Bildung eines solchen Einschlagventiles gefaltet werden muss. Die dieser Falzung dienenden Falzrollen 70 (Fig. 3) können in der Einrichtung zur Bildung der Einlageblätter 50, zwecks Einarbeitung eines solchen Querfalzes entlang der Linie 71 (Fig. 7), vorgesehen sein, wo ein Einlageblatt 72 - ausserdem vergrössert nochmals in Fig. 10 - dargestellt ist. Das Einlageblatt 72 kann in ähnlicher Weise wie das Einlageblatt 56, Fig. 6, ausgebildet sein, mit der Ausnahme, dass es um den Bereich 72a (Fig. 7) verlängert ist, der im wesentlichen der Breite des Einschlages entspricht, der für dieses Ventil ausgeschnitten ist. Diese Breite kann ungefähr 22 mm-28, 5 mm betragen.
Weiterhin besitzt das Einlageblatt Ff2 zusätzlich einen unter 450 verlaufenden Eckenabschnitt 73, entsprechend dem Abschnitt 58 der Fig. 9 und zusätzlich an der gegenüberliegenden Ecke einen ebenfalls um 45 verlaufenden Abschnitt 74, der kleiner ist als der Abschnitt 73, um diese. Art Einlageblätter für eine eingeschlagene Ventilecke ohne Verlängerung-wie in Fig. 18 gezeigt-verwenden zu können.
Aus Fig. 18 ist ersichtlich, dass die abgeschnittene Ecke 73 sich an der Aussenseite befindet, u. zw. innerhalb der Ventilfaltkante 75, und der kleinere 450-Abschnitt 74 an der gegenüberliegenden Seite des Ven-
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tiles in gleichartiger Anordnung zu liegen kommt. Solche Abschnitte 73 und 74 erleichtern die Bildung solcher Formen von Ventilecken mit ärmelartigen Einlagen, wie sie in Fig. 18 gezeigt sind, da die fehlenden Ecken des Einlageblattes, die ansonsten während der Ventilbildung nach innen eingeschlagen werden müssen, auch die damit verbundene, an diesen Stellen auftretende unerwünschte Verdickung der Papierlagen, welche die genaue Einpassung des Blattes beeinträchtigen, nicht auftreten kann.
Die zusätzlichen Abschnitte 74 können mit einem weiteren, nicht gezeichneten, rotierenden Messer, ähnlich dem Messer 57 der Fig. 3, eingearbeitet werden.
Wenn ein mit 76 in Fig. 11 bezeichnetes Einlageblatt hergestellt werden soll, kann dieses mit einem geeigneten, längsschlitzenden Messer und einem im rechten Winkel zu der Längsachse des Streifens 53 wirkenden Abschneidemesser erreicht werden. Es ist nicht erforderlich, das Einlageblatt 76 über den Ventileinschlag zu falten, da dieses Einlageblatt 76 zur Bildung einer sich nach innen erstreckenden Ventil- verlängerung-wie nachstehend beschrieben-bestimmt ist.
Bei einer Mehrzahl übereinander liegender Bahnen wird zwischen zwei Lagen ein in Fig. 8 gezeigtes Einlageblatt 76 (Fig. 11) eingebracht. Die in Fig. 8 dargestellte Bahn ist dazu bestimmt, zur Bildung eines Schlauches umgefaltet zu werden, u. zw. in einer Schlauchtnaschine, die später noch näher beschieben wird, um einen Schlauch 77, Fig. 14, zu erhalten, der an beiden Seiten - wie die Linie 78 andeuten soll-eingefaltet ist. Die in vorbestimmten Abständen angeordneten Teilperforationen 36 und 45, Fig. 6, liegen im gefalteten Schlauch, Fig. 14, im Bereich 79 ; die Falten sind mit 78 bezeichnet. Geeignete Messer, die später noch näher beschrieben werden, sind vorgesehen, um aus dem Schlauch 77 die rechteckig geformten Abschnitte 80 herauszuschneiden, u. zw. luer zum Schlauch, wobei die übrigbleibende Sacklänge bis jetzt unperforiert bleibt.
Der rechteckige Teil 80 besitzt eine Breite 81 und eine Länge 82, und es wird dabei eine sogenannte. Einschlagventilecke mit Verlängerung gebildet, deren Einschlag bei 83 zu sehen ist und eine Breite 81 und Länge 79a besitzt.
Nachdem die Einlageblätter auf der Bahn 11 (Fig. la, 3 und 3a) in Sacklängenabschnitten aufgesetzt und alle Bahnen 10 - 14 durch die Perforiereinheiten A, B, C hindurchgeführt sind, werden diese Bahnen den Vereinigungsrollen D zugeleitet, Diese Rollen bilden ein System, das etwa den in der USA-Patentschrift Nr. 2, 581, 801 beschriebenen Vorrichtungen entsprechen kann, mit der Ausnahme, dass eine Klebstoffauftragvorrichtung 84, Fig. la, vorzusehen ist, um die Unterseite der Bahn 10 in Sacklängenabschnitten in Übereinstimmung mit den Klebstoffstreifen 46 (Fig. 6) mit Klebstoffstreifen zu versehen, wobei jedes Einlageblatt zwischen zwei Bahnen durch je eine Klebeschicht sicher festgehalten ist.
Eine weitere Klebstoffauftragsvorrichtung 84a dient zum Bestreichen der nach unten weisenden Längsstaffelkanten 28a (Fig. 6) der übereinander liegenden Papierlagen mit Klebstoffstreifen 28b., Die Klebstoffauftragvorrichtung 84a kann so ausgebildet sein, wie in der USA-Patentschrift Nr. 2, 581, 801 beschieben.
Anschliessend werden die nun zusammenlaufenden und zwischen der Rolleneinheit D miteinander vereinigten Bahnen einer Schlauchbildungs- und Faltvorrichtung E zugeleitet, die etwa gemäss der entsprechenden Vorrichtung der USA-Patentschrift Nr. 2, 581, 801 ausgebildet sein kann, jedoch mit der Aus- nahme, dass dabei eine Faltvorrichtung 85 an sich bekannter Art vorgesehen wird.
Eine solche Schlauchbildungs-und Faltvorrichtung E übernimmt die gemäss Fig. 6 gestaffelten, übereinander liegenden Lagen, faltet sie zwecks Ausbildung von Längsfalten und formt dabei einenSchlauch 86, wie er in Fig. 12 gezeigt ist, der zur Ausbildung eines Ventiles bestimmt ist, das eine eingeschlagene Ventilecke mit einem vorragenden Einlageblatt zur Bildung eines sogenannten Hülsenventiles aufweist.
Alsdann wird der Sackschlauch 86 einem Querschneider F zugeleitet, der gemäss Fig. 3a ausgebildet sein kann und dazu dient, eine sogenannte Einschlagventilecke in ähnlicher Weise wie in Verbindung mit Fig. 14 gezeigt zu bilden. Der Sackschlauch-Querschneider F umfasst zwei vorgeschaltete Transportrollen 87, mit denen der Sackschlauch erfasst und durch die Schlaucfibildungs- und Falteinheit E hindurchgezogen wird. Wenn erforderlich, können auch mehrere Rollenpaare 87 verwendet werden, die dann auch die Hauptzugrollen der gesamten Vorrichtung umfassen können. Es hat sich aber gezeigt, dass es wünschenswert ist, auch die verschiedenen Transportrollen 32,41 und 42 in den Perforiervorrichtungen A, B und C vorzusehen.
Nachdem der Schlauch 86 die Transportrollen 87 verlassen hat, gelangt er zu einem Paar übereinander liegender Messer 90, die sich quer über den Sackschlauch erstrecken, um beim Querschneiden solche Teile der Bahn abzutrennen, die zuvor nicht perforiert wurden. Das obere Messerpaar 89 liegt einem unteren Schneidmesserpaar 90, Fig. 3a, gegenüber. Der Walzenumfang von Mitte zu Mitte jedesMesserpaares ist einer Sacklänge genau gleich. Das Messerpaar 89 besteht beispielsweise aus einzel- nenMessem 91, 92, die so bemessen sind, dass sie die Schnitte 93 und 94 (Fig. 12) im Schlauch 86 erzeugen können.
Um die vorerwähnte Einschlagventilecke mit Verlängerung bilden zu können, muss ein recht-
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eckiger Teil 95, Fig. 12, ausgeschnitten werden, und um diesen Schnitt zu vollenden, ist ein kurzer, sich längserstreckender Schlitz 96 in dem Schlauch vorzusehen, was mit einer geeigneten, in Fig. 2a darge- stellten, in Längsrichtung arbeitenden, z. B. messerartigen Schlitzvorrichtung 96a erfolgt, die sich an der oberen Schneidwalze zwischen jedem Messerpaar 89,90 befinden kann.
Es hat sich gezeigt, dass es zweckmässig ist, die Messer 89 und 90 in geeigneten, quer durchlaufenden Trägern 97,98, Fig. 3a, anzusetzen, die mit festen, axial voneinander getrennten Scheiben, so z. B. mit Scheiben 99,99a, Fig. 2a, verbunden sind. Mit den Messern zusammenarbeitende genutete Brücken oder Gegenschneider 100 und 101 können in gleicher oder ähnlicher Weise an Scheiben sitzen, welche Teile der unteren Walze 88 bilden.
Nachdem der Sackschlauch, wie in Fig. 12 gezeigt, quer geschnitten ist, sind Mittel vorzusehen, um den Sackschlauchzuschnitt von dem folgenden Sackschlauch abzutrennen, wobei die Perforationen der Ventileckenzone ebenfalls durchgetrennt werden. Zu diesem Zweck sind Greifer für Sackschlauchzuschrntte zu verwenden, die mit grösserer Geschwindigkeit arbeiten als die Förder. ollen 87. Solche Mittel bestehen '1 :. B. aus einem Sackschlauchzuschnittabtrenner 102, der eine sich drehende Klemmleiste 103 Desitzt, die in bekannter Weise mit einer unteren Gegenwalze 104 zusammenarbeitet, um jedes von den Messern getrenntes Schlauchstück zu greifen und die an der Ventilecke vorgesehenen Perforationen durchzutrennen.
Die rechtwinkeligen Schnitte nach den Linien 93,94 und 96 der Fig. 12, wobei der rechteckige Teil 95 herausgeschnitten wird und wegfällt, erlauben die Bildung einer Einschlageckventils mit Verlängerung. Das rotierende Messer 92, Fig. 2a, das den Sackschlauch zuletzt erreicht, erstreckt sich in der Querrichtung des Schlauches bis zur Innenbegrenzung 96 des Ventilansatzes.
Anschliessend erfasst ein Paar übereinanderliegender Transportrollen 105 von üblicher Bauart jeden Sackschlauchzuschnitt und fördert diesen auf ein Förderorgan 106, mit dem die'Werkstücke abgeführt werden.
Nochmals bezugnehmend auf Fig. 3a und 12 wird bemerkt, dass die Querschneidermcsser 89 und 90 in Zusammenwirkung mit den Gegendruckorganen dazu bestimmt sind, Jen sich quer erstreckenden rechteckigen Teil 95 (Fig. 12) des Schlauches auszuscheiden, um aus dem stehenbleibenden Schlauchansatz eine Ventileinschlagecke mit Verlängerung zu bilden. Das Messer 92, das den Schnitt 93 führt, schneidet in der Verlängerung einer Linie 107 und das sich quer erstreckende Messer 91a schneidet in der Verlängerung einer Querlzrforation 108. Die Teilperforationen sind in jeder der übereinander liegenden Lager. vorhanden.
Wenn die Bildung einer Ventileinschlagecke ohne Verlängerung, etwa nach Fig. 13, erwünscht ist, wird eines von den Messerpaaren 89 und 90 entfernt, das verbleibende Messer jedes Paares ist zusammen mit dem Abschneidmechanismus dazu bestimmt, in Sacklängenabschnitten, vgl. 109 in Fig. 13, einen querlaufenden Schnitt zu führen, der in der Verlängerung der Perforationslinie 110 (welche der Perforation 108, Fig. 12 entspricht) geführt ist.
Die Linie 110 (Fig. 13) stellt die zugeordnete innere Perforation der Ventilecke dar und wird von den Perforiervorrichtungen A, B und C ausgeführt. Derartige Perforationen stehen miteinander in Übereinstim-
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in richtiger Lage kreuzen. Diese Perforationen sind beispielsweise in Fig. 6 bei 36 und 45 zu erkennen und es ist zu beachten, dass jede Lage perforiert ist, um mit den Abtrennorganen 102, Fig. 3a, abgetrennt werden zu können.
Die in Fig. 7,13 und 18 gezeigten Einlageblätter sind nach Fig. 7 angelegt. Die verschiedenen Bah- nen gelangen, nachdem sie die beschriebenen Vorrichtungen durchlaufen haben, zu der Faltvorrichtung E, in welcher der inFig. 13 dargestellte Sackschlauch 111 hergestellt wird, bei dem die Einschlagventilecke ohne Verlängerung durch ein Einfachmesser 92 gebildet wird. Alsdann kann in jedem abgetrennten Schlauchzuschnitt, von denen einer mit 112 in Fig. 13 bezeichnet ist, das Ventil gebildet werden, u. 7, W. in jenem Bereich, in dem das Einlageblatt gelegt ist.
Dieses steht aus dem Sackventil, wie in Fig. 18 gezeigt, vor, wobei der nun gebildete Einschlag der Ventilecke durch den Teil 72a des Einlageblattes gebildet ist, und'das so gefaltete Einlegeblatt stellt eine Hülse dar, deren beide Lagen den Innenteil des Ventillappens bilden (Fig. 18). Wie aus Fig. 18 zu erkennen ist, reichen die oberen Enden 72a eines solchen Innenteiles bis in den Bereich des Näh-oder Heftrandes, in dem der obere Sackabschluss erfolgt.
Die in Fig. 12 dargestellten Sackschlauchzuschnitte, die Einschlagventilecken mit Verlängerungen aufweisen, besitzen nach Durchlaufen der Ventilbildungsvorrichtung ein Ventileinlageblatt nach Fig. 15, wobei sich die Hülse vom Einschlag der Ventilecke nach dem Sackinneren erstrecl (t. Solche Innenhülsen 56 können vorher von Hand aus oder maschinell gefalzt werden. Der kurze 45 -Abschnitt 58, Fig. 15, liegt innerhalb des Ventileinschlages und ergibt am andern Ende den Dreiecklappen 58b, der vom vorhergehenden Ventileinlageblatt stehen geblieben ist.
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Nach den Fig. 8,14 und 16 besitzen die übereinanderliegenden Bahnen nach Fig. 8 zwischen den Lagen 10 und 11 Einlageblätter zur Bildung einer Ventilverlängerung, die durch das mit der Schneideinrichtung. F ausgeschnittene längliche Rechteck 80 vorgeformt ist. Aus solchen Sackzuschnitten kann eine Ventilecke gebildet werden, wie sie Fig. 16 zeigt, bei der die Hülse sich von der eingefalteten Ventilecke aus nach innen erstreckt.
In den Fig. 6,12 und 17 bilden die übereinander gelegten Bahnen den Schlauch 86. von dem eine Einschlagventilecke mit Verlängerung durch Ausschneiden von länglichen Rechtecken 95 aus den aneinandergrenzenden Sackzuschnittej gebildet wird. Ein solcher Sack besitzt an der Ventilecke eine zusätzliche Hülse, wie in Fig. 17 gezeigt, wobei das Einlageblatt sich um den Ventilinneneinschlag herumlegt und zur Bildung einer Ventilverlängerung nach aussen ragt.
Der mit einem Ventil nach Fig. 17 versehene Sack kann ebenfalls durch Vernähen des oberen Endes geschlossen werden, so z. B. durch eine in Fig. 19 gezeigte Naht 113, wobei man vorzugsweise Verschlussstreifen 114 mit annäht.
Auch ein Schlauchwerkstück nach Fig. 16 mit einer nach innen ragenden Ventilverlängerung kann mit einer Naht 115, wie in'Fig. 20 gezeigt, vorzugsweise wieder unter Verwendung eines Verschlussstreifens 116 verschlossen werden.
Es ist zu beachten, dass alle Teile der oben beschriebenen Vorrichtungen durch geeignete Mittel in die richtige gegenseitige Zeitbeziehung voneinander gebracht werden.
Das Aufbringen von Einlageblättern während der Schlauchverformung auf ein Bahnensystem, wobei dieses aus einer oder mehreren Lagen besteht, fällt in den Bereich der Erfindung. Beispielsweise können gemäss der Erfindung Einlageblätter auf ein einlagiges System aufgebracht werden. Obwohl die beschriebenen Einrichtungen das Einlegen der Blätter zwischen zwei ausgewählte Lagen (10 und 11) beschreiben,
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Fall kann das Einlageblatt zwischen jedem Lagenraar eingesetzt oder an der Aussenseite der äussersten Lage - jedoch innerhalb des Ventiles - aufgesetzt sein. Ausserdem lässt sich jeder bekannte Schlauchbildner im Rahmen der Erfindung verwenden.
Die Erfindung lässt in ihrem Bereich neben den beschriebenen Ausführungsformen verschiedenartige Abweichungsformen und Änderungen zu ; auch andere Ventilsackausführungen sind möglich. Ebenso kann gemäss der Erfindung für Beutel in der Schlauchmaschine vor dem Schlauchbilden ein Einlageblatt für das Ventil aufgebracht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur kontinuierlichen Hsrstellung von Ventilsäcken aus wenigstens einer von einem Vorrat ablaufenden Bahn aus Papier oder ähnlichem Material, wobei jeder Sack in einem seiner Eckbereiche einschliesslich des Ventilbereiches ein Zusatzblatt aufweist, aus welchem im Zuge der in dieser Sackecke erfolgenden Ventilbildt :
ng ein Ventilfortsatz entsteht, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise in der sich kontinuierlich bewegenden Bahn querverlaufende Teilungslinien gebildet werden, welche in der Sacklänge entsprechenden Abständen angeordnet sind und sich zumindest über einen Teil der Breite der Bahn erstrecken, auf diese sich kontinuierlich bewegende Bahn die Zusatzblätter haftend aufgebracht werden, was vorzugsweise durch Kleben erfolgt, wobei jedes Zusatzblatt die ihm zugeordnete Teilungslinie überdeckt und die Teilungslinien an Stellen gebildet werden, welche Ecken der Säcke ergeben und wobei die Verbindung jedes Zusatzblattes mit der Bahn nur auf einer Seite der zugeordneten Teilungslinie vor sich geht, worauf die Bahn zu einem flachen Schlauch gefaltet wird, auf dessen einer Seite sich die Zusatzblätter befinden,
welche um den Schlauch herum von der einen flachliegenden Wandung zu der andern verlaufen und wobei jedes der Zusatzblätter, da es die zugeordnete Teilungslinie überdeckt und mit der Bahn nur auf einer Seite der Teilungslinie verbunden ist, von einem Sacklänge besitzenden Teil des Sackschlauches bis in den anschliessenden diese Länge besitzenden Teil des Sackschlauches reicht, worauf der Sackschlauch in an sich bekannter Weise in einzelne Teile geteilt wird, von denen jeder einen Ventilsackschlauch vorbestimmter Länge vorstellt.