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Einrichtung zur Synchronisation eines kinematographischen Aufnahme-oder Wieder- gabegerätes mit einem Magnettongerät mittels Steuerimpulsen Es ist bekannt, den Synchronlauf zwischen einem Kinoautfnahme-oder Wiedergabegerät und einem getrennt angetriebenen Magnettongerät durch Steuerimpulse herbeizuführen, die von einer mit dem Antrieb des Bildgerätes gekuppelten Kontakttrommel und von einer mit dem Tonbandantrieb
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benen Kontakttrommel erzeugt werden.
Da die meisten Tonbandgeräte für verschiedene Tonbandgeschwindigkeiten eingerichtet sind, muss die Möglichkeit bestehen, Synchronisationseinrichtungen der vorstehend erwähnten Art diesen verschiedenen Tonbandgeschwindigkeiten anzupassen.
Insbesondere muss die Möglichkeit auch an solchen Synchronisiereinrichtungen bestehen, die als Er- gänzungseinheit für handelsübliche Tonbandgeräte vorgesehen sind.
- Bei den, bisher bekannten Geräten dieser Art erfolgte die Anpassung durch Auswechseln der vom Tonband angetriebenen, mit der als Impulsgeber dienenden Kontakttrommel gekuppelten Rolle gegen eine solche andern Durchmessers. Da im allgemeinen vom Benutzer eines Tonbandgerätes keine handwerklichen Fertigkeiten erwartet werden können, ist diese Lösung unvorteilhaft. Ausserdem bedeutet die Notwendigkeit mehrerer solcher Rollen eine Erhöhung der Anschaffungskosten.
Es ist weiterhin auch bekannt geworden, die vom Tonband angetriebene Rolle stufenförmig zu gestalten und das Tonband beim Wechseln der Tondbandgeschwindigkeit umzulegen. Eine solche Methode hat mit der vorstehend beschriebenen Methode den Nachteil gemeinsam, dass der Um- schlingungswinkel des Ton'bandes um die von ihm anzutreibende Rolle bei den einzelnen Tonband-
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als besonders günstig erkannte Umschlingungswinkel verwendet-werden kann.
Weiterhin muss das Tonband bei mindestens einer der wählbaren Band- geschwindigkeiten aus seiner geraden Führung abgelenkt werden, was nur durch besondere zusätzliche Führungsmittel zu erreichen ist.
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Synchronisiereinrichtungmenten beider Kontaktreihen in leitender Verbindung steht. Auf dem Kontaktring 7 schleift ein Stromabnehmer 8, während auf den Kontaktreihen 5 und 6 die Stromabnehmer 9 und 10 schleifen, Sämtliche Stromabnehmer sind auf einem Träger 11 angeordnet. Die Kontaktreihe 6 mit ihrem Stromabnehmer 10 ist einer niedrigen Bandge- schwindigkeir, z. B. 9, 5 cm pro sec, und die Kontaktreihe 5 mit ihrem Stromabnehmer 9 einer höheren Bandgeschwindigkeit, z.
B. der doppelten Geschwindigkeit-nämlich 19 cm pro sec zugeordnet. Durch einen Umschalter 22 wird wahl- weise der Stromabnehmer 9 oder der Stromabnehmer 10 mit der Wicklung 13 eines polarisierten Relais verbunden, welches von einer Batterie 14 gespeist wird. Das Bildband 15 läuft über eine Zahn trommel 16, die mit dem Antriebsmotor 17 eines Projektors über die Welle 18 gekuppelt ist. Auf der Welle 18 ist eine Kontakttrommel 19 be- festigt. die eine Kontaktreihe 20 trägt. Auf dieser Kontaktreihe schleifen zwei nebeneinander angeordnete Stromabnehmer 21 und 22. Diese beiden Stromabnehmer liegen im Stromkreis der Wicklung 23 des polarisierten Relais, die ebenfalls von der Batterie 14 gespeist wird.
Im Stromkreis des
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24, der vom Relaisankerder synchronen Drehzahl, die durch die Geschwin- digkeit des Tonbandes 1 bestimmt wird. Durch periodisches Abschalten wird der Projektormotor auf die Svnchronisierdrehzahl heruntergeregelt.
Die auf der Kontakttrommel 4 angeordneten Kontaktsegmente schliessen über die zugehörigen Stromabnehmer den Stromkreis der Wicklung 13 des polarisierten Relais. Damit wird der Anker 25 des Relais von dieser Wicklung angezogen und schliesst hiebei den Schalter 24 für den Projektormotor. Der Anker 25 wird durch die Vormagneti- sierung des polarisierten Relais auch bei unterbrochenem Stromkreis solange vom Kern der Wicklung
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sen wird, so dass sich der Relaisanker 25 vom Kern der Wicklung J3 löst und der Stromkreis des Projektormotors geöffnet wird. Der Stromkreis des Pro- jektormotors bleibt solange geöffnet, bis die Wiek. lung 13 einen neuen Stromimpuls erhält.
Der vom vorhergehenden Kontaktspiel noch aus- laufende Motor des Projektors wird durch den vom Tonband erzeugten Impuls wieder eingeschaltet und überschreitet die synchrone Drehzahl. bis das Kon- taktsegment an der mit dem Motor des Bildgerätes gekuppelten Kontakttrommel den Motor wieder ausschaltet. Der Motor des Bildgerätes läuft nun mit fallender Drehzahl solange aus, bis der nächste vom Tonband verursachte Impuls den Motor wiederum einschaltet. Der Motor des Bildgerätes pendelt also ständig um die synchrone Drehzahl.
Zwecks Anpassung der Synchronisiereinrichtung an verschiedene Tonbandgeschwindigkeiten ist es lediglich notwendig, den Schalter 12 wahlweise zu betätigen. Im Ausführungsbeispiel weist die Kontaktreihe 6 doppelt so viele Kontaktsegmente auf als die Kontaktreihe 5. Wenn nun die Kontaktreihe 6 nur mit der halben Winkelgeschwindigkeit bewegt wird, ergibt sich die gleiche Impulszahl, als wenn die Kontaktreihe 5 mit der vollen Winkeligeschwindigkeit bewegt wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 sind zwei Stromabnehmer 26 und 27 auf dem in Pfeilrichtung verschiebbar gelagerten Träger 28 vorgesehen. Im verschobenen Zustand liegt der Stromabnehmer 26 auf dem geschlossenen Kontaktring und dt-r Stromabnehmer 27 auf der die doppelte Anzahl Kontaktsegmente aufweisenden Kontaktreihe 6.
In der Anordnung nach Fig. 3 sind die beiden Stromabnehmer unbeweglich gelagert, während die Kontakttrommel 4 in Pfeilrichtung auf der Welle 3 verschoben werden kann.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist neben dem geschlossenen Kontaktring 7 nur eine Kontaktreihe 29 vorgesehen. Die den beiden Tonbandgeschwindigkeiten zugeordneten Stromabnehmer 30 und 31 sind am Umfang der Kontakttrommel versetzt zueinander angeordnet. Durch einen Schalter 32 können sie parallel geschaltet werden. Die Par- allelschaltung wiukt sich so aus, als ob die Kontakttrommel die doppèlte Zahl von Konhktsegmen- ten tragen würde.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 ist der parallel geschaltete, versetzt angeordnete Stromabnehmer 30 auf einem in Pfeilrichtung schwenkbaren Träger 33 gelagert, so dass er von der Kontaktreihe abgehoben werden kann.
In den Ausführungsbeispielen ist die Umschaltung auf zwei verschiedene Tonbandseschwindig- keiten möglich. Es ist selbstverständlich möglich. die Anordnungen so zu ergänzen, dass drei und mehr Tonbandgeschwindigkeiten berücksichtig@ werden können.
PATENTANSPRÜCHE : I. Einrichtung zur Synchronisation eines kine matographischen Aufnahme- oder Wiedergabege- rätes mit einem für verschiedene wählbare Band- geschwindigkeiten eingerichteten Magnettongerä@ mittels Steuerimpulsen, die von- einer mit dem An- trieb des Bildgerätes gekuppelten Kontakttrommel und von einer mit dem Tonbandantrieb gekuppel ten oder vom Tonband selbst angetriebenen Kon takttrommel erzeugt werden, dadurch gekennzeich net, dass an der mit dem Tonbandantrieb gekup pelten oder vom Tonband selbst angetriebenen
Kontakttrommel zwecks Berücksichtigung ihre ; durch die wählbaren Bandgeschwindigkeiten be- dingten, verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten den Bandgeschwindigkeiten zugeordnete Kontakt- systeme vorgesehen sind.