AT202614B - Koordinatenwähler - Google Patents

Koordinatenwähler

Info

Publication number
AT202614B
AT202614B AT214858A AT214858A AT202614B AT 202614 B AT202614 B AT 202614B AT 214858 A AT214858 A AT 214858A AT 214858 A AT214858 A AT 214858A AT 202614 B AT202614 B AT 202614B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
contact
working air
air gap
coordinate
coils
Prior art date
Application number
AT214858A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT202614B publication Critical patent/AT202614B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Koordinatenwähler 
Gegenstand des Stammpatentes ist ein Koordinatenwähler für Fernmelde -, insbesondere   Fernsprech-   anlagen, wie er in prinzipieller Weise in der Fig.   l   dargestellt ist. Die an seinen Kreuzungs3tellen angeordneten Kontaktsätze 1 bis 4 sind aus Schutzrohrkontakten aufgebaut. Der Koordinatenwähler enthält Zeilen- und Reihenspulen A, B bzw. C, D (Ansprechspulen), die je aus einer die gesamte Zeile bzw. Reihe umfassenden Spule bestehen und an ihren Kreuzungsstellen den magnetischen Kreis des betreffenden Kontaktes umfassen. Die Ansprechspulen sind dabei so angeordnet, dass zu beiden Seiten des Arbeitsluftspaltes der Kontakte je eine Ansprechspule liegt.

   Durch die Erregung einer Zeilen- und einer Reihenspule wird dem   , 9. nder Kreuzungsstelle dieser beiden   Spulen vorgesehenen Kontaktsatz ein zum Schliessen seiner Kontakte aus- 
 EMI1.1 
 zum Ansprechen von Kontakten führen kann, ist dieser Koordinatenwähler gemäss dem Stammpatent mit in Fig.   l   nicht dargestellten magnetischen Nebenschlüssen versehen, welche im Fall einseitiger Erregung den Fluss im Arbeitsluftspalt der betreffenden Kontakte soweit schwächen, dass deren Schliessung nicht mehr möglich ist. Diese magnetischen Nebenschlüsse umfassen noch zusätzliche Haltespulen. bei deren Erregung geschlossene Kontakte in diesem Zustand gehalten werden.

   Es ergibt sich damit ein Aufbau, bei welchem   af der   einen Seite des Arbeitsluftspaltes die   eine Ansprechspule   und auf der anderen Seite   desArbeitsluft-   spaltes die andere Ansprechspule sowie die Haltespule liegen. Es sei noch darauf hingewiesen, dass es sich 
 EMI1.2 
 kann die Zahl der Kreuzungsstellen beliebig grösser gewählt werden. 



   In den Fig. 2a und 2b ist ein Kontaktsatz eines solchen Wählers dargestellt, welcher aus vier Schutzrohrkontakten besteht. Dabei zeigt die Fig. 2a einen Querschnitt durch die Kontaktanordnung allein und die Fig. 2b eine Ansicht des Kontaktsatzes von der Seite, wobei die prinzipielle Anordnung des magnetschen Nebenschlusses im Schnitt dargestellt ist und die drei Spulen, nämlich die beiden Ansprechspulen A und C und die Haltespule Hl, durch einfache Wicklungen angedeutet sind. In diesen beiden Figuren sind die einzelnen Kontakte mit K und die Kontaktfedern mit F bezeichnet. Zwischen den herausragenden Enden der Kontaktfedern F und den beweglichen Enden der Kontaktfedern am Arbeitsluftspalt sind die magnetischen Nebenschlüsse vorgesehen, welche die Eisenwege MI und M2 enthalten.

   Diese Eisenwege führt man zweckmässig als flache Blechstreifen aus, die zwecks Herstellung einer guten magnetischen Verbindung zu   denKontaktfedern am Arbeitsluftspalt   nicht nur   anzweigegenüberliegenden Seiten des Kontaktsatzes anzu-   ordnen sind, sondern vorteilhaft an allen seinen vier Seiten. Es ergibt sich damit ein   viereckiger Käfig,   welcher den Kontaktsatz   umschliesst.   



   Schneidet man eine solche Anordnung senkrecht zur Achse der Kontakte an den Arbeitsluftspalten, so ergibt sich die in Fig. 3'dargestellte Anordnung. Die vier Schutzrohrkontakte K sind von den vier Blechstreifen N1 bis N4 eingeschlossen. 



   Der Fig. 3 ist ohne weiteres   zu.   entnehmen, dass die äusseren Kontaktfedern Fa den gegenüberliegenden Blechstreifen NI und N3 wesentlich näher liegen als die inneren Kontaktfedern Fi. Die Folge davon ist eine   '" 1. Zl1satzpatent Nr. 202197   
2. Zusatzpatent Nr. 202612 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 liegenden Kontaktfedern Fa besteht nämlich eine bessere magnetische Verbindung als zu den innenliegenden Kontaktfedern Fi. An Hand der Fig. 4 sei dieser ungleiche Einfluss des magnetischen Nebenschlusses ver- 
 EMI2.2 
 dem einseitig das Blech N1 aufliegt.

   Der geringere Abstand zwischen der aussenliegenden Kontaktfeder Fa und dem Blechstreifen NI als zwischen der inneren Kontaktfeder Fi und diesem Blechstreifen bewirkt, dass 
 EMI2.3 
 takte eines Kontaktsatzes magnetisierbare Zwischenlagen eingeschoben sind, welche die   Kontaktsatzcim   Bereich der Arbeitsluftspalte durchdringen. 



   Entsprechende Anordnungen zeigen die Fig. 5 und 6 im Schnitt am Arbeitsluftspalt. In diesen Figuren sind wieder   Kofitaktsätze   mit vier Schutzrohrkontakten dargestellt. Die Kontaktsätze werden im Falle der 
 EMI2.4 
 tische Verbindungen zu den die Kontaktsätze umfassenden, die magnetischen   Nebenschlüsse   bildenden Blechstreifen bewirken diese Zwischenlagen eine   gute Abteilung der Streuflüsse auch''on   den   innerliegen-   
 EMI2.5 
 den Blechstreifen, wodurch eine gute magnetische Verbindung erzielt wird. 



   Bei der Anordnung gemäss Fig. 5 stehen den   breitenFlächen der KontaktfederP je einBlechstreifen bzw.   eine Zwischenlage gegenüber, so dass in diesem Falle eine gleichmässigere Wirkung des magnetischen Nebenschlusses als bei einer Anordnung gemäss Fig. 6 auf die beiden   Kontaktfedern eines Kontaktes. i sgeübt   wird. 



   Eine Kombination der Anordnung gemäss den Fig. 5 und 6 zeigt die Fig. 7. Hier sind zwei sich kreuzende Zwischenlagen Zp und   Zs   vorgesehen, so dass für jeden KontaKt ein eigener Käfig gebildet ist. welcher den Kontakt symmetrisch umgibt. Infolgedessen ist hier die gleichmässigste Wirkung des magnetischen Nebenschlusses auf die einzelnen Kontaktfedern vorhanden. 



   Die Zwischenlagen lassen sich zusätzlich noch zur Erzielung eines besonderen Effektes ausnutzen, nämlich die notwendige Halteerregung der Haltespulen zu beeinflussen. Zu diesem Zweck werden die   Z1\ i-   . schenlagen parallel zur Achse der Schutzrohrkontakte derart permanent magnetisiert, dass der dadurch erzeugte   Streufluss   sich über den Arbeitsluftspalt schliesst. 



   Eine solche permanent magnetisierte Zwischenlage kann man parallel oder senkrecht zu den Kontaktfedern anordnen. Da der Preis   on   magnetisch hartem Werkstoff eine wichtige Rolle spielt, ist es zweckmässig, die permanent magnetisierte Zwischenlage so vorzusehen,   dass   sie die höchstmögliche Wirkung ausübt, wodurch man mit einem relativ geringen Materialaufwand auskommt.   Dieser Fall ist dann ge. geben,   wenn man die permanent magnetisierte Zwischenlage parallel zu den Kontaktfedern anordnet, wie dies die 
 EMI2.6 
 ist, bei welcher die Zwischenlage Zp aus magnetisch hartem Werkstoff und die Zwischenlage Zs aus magnetisch weichem Werkstoff besteht. 



   Die Wirkungsweise einer permanent magnetisierten Zwischenlage sei an Hand der Fig. 8 erläutert. Es ist hier ein Schutzrohrkontakt K dargestellt mit einer aussenliegenden Kontaktfeder Fa und einer innenliegenden Kontaktfeder Fi. Auf der einen Seite des Kontaktes K liegt reinem   Arbeitsluftspalt der Blech-   
 EMI2.7 
 Zwischenlage geht nun ein Streufluss in Richtung der gezeichneten Pfeile aus, welcher sich über den Arbeitsluftspalt schliesst, wodurch auf die beiden Kontaktfedern eine zusammenziehende Kraftwirkung ausgeübt wird, welche jedoch nicht ausreicht, für sich allein einen geschlossenen Kontakt zu halten und infolgedessen erst recht nicht, einen offenen Kontakt zu schliessen.

   Wenn der von der Zwischenlage gelieferte Fluss im Arbeitsluftspair in der gleichen Richtung verläuft wie der von der Haltespule durch die Kontaktfedern getriebene Fluss, unterstützen sich beide Wirkungen, so dass man bei Anwendung einer permanent magnetisierten Zwischenlage mit einer geringeren Halteerregung für die Haltespuleauskommt. Istder von der Zwischenlage gelieferte Fluss im Arbeitsluftspalt dem von der Haltespule durch die Kontaktfedern getriebenen Fluss entgegengesetzt gerichtet, so wird die notwendige Halteerregung heraufgesetzt. Beide Effekte können in verschiedenen Betriebsfällen von Bedeutung sein. 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die Fig. 9 veranschaulicht die Anordnung der permanent magnetisierten Zwischenlagen indem eingangs erwähnten Koordinatenwähler.

   Der dargestellte Wähler besitzt vier Kreuzungsstellen mit je einem aus vier Schutzrohrkontakten aufgebauten Kontaktsatz. Der Wähler besitzt infolgedessen zwei Zeilenspulen A und B, zwei diese kreuzenden Reihenspulen C und D und die beiden Haltespulen H1 und   H2.   Die permanent magnetisierten Zwischenlagen werden durch die Blechstreifen   Zpl   und Zp2 gebildet,'die jeweils für eine Reihe gemeinsam vorgesehen sind. Durch den auf den Blechstreifen   Zpl   gezeichneten Pfeil ist die Magnetisierungsrichtung in dem Blechstreifen angedeutet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Koordinatenwähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bestehend aus sich kreuzenden Zeilen- und Reihenspulen sowie zusätzlichen Haltespulen, die je die betreffende gesamte Zeile bzw. Reihe umfassen und an ihren Kreuzungsstellen einen aus Schutzrohrkontakten aufgebauten Kontaktsatz enthalten, der   miteinem einen Eisenweg enthaltenden magnetischen Nebenschluss   versehen ist, nachPatent Nr. 198324 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die einzelnen Schutzrohrkontakte (K) eines Kontaktsatzes magne- 
 EMI3.1 
 spalte durchdringen.

Claims (1)

  1. 2. Koordinatenwähler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zpl, Zp2 ; Fig. 9) parallel zur Achse der Schutzrohrkontakte derart permanent magnetisiert sind, dass der dadurch erzeugte Streufluss sich über den Arbeitsluftspalt schliesst.
    3. Koordinatenwähler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen (Zp, Zs) in Schlitzen der Eisenwege gehalten sind.
    4. Koordinatenwähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlagen jeweils einer ganzen Koordinate des Wählers zugeordnet sind.
AT214858A 1955-04-05 1958-03-24 Koordinatenwähler AT202614B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE198324X 1955-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT202614B true AT202614B (de) 1959-03-25

Family

ID=5756925

Family Applications (6)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT198324D AT198324B (de) 1955-04-05 1956-04-04 Anordnung zur elektromagnetischen Betätigung von Relais, die an den Kreuzungsstellen eines Kreuzfeldes angeordnet sind.
AT350056A AT202197B (de) 1955-04-05 1956-06-12 Koordinatenwähler
AT425356A AT202612B (de) 1955-04-05 1956-07-14 Koordinatenwähler
AT214858A AT202614B (de) 1955-04-05 1958-03-24 Koordinatenwähler
AT221858A AT202615B (de) 1955-04-05 1958-03-26 Koordinatenwähler
AT324259A AT215490B (de) 1955-04-05 1959-04-29 Koordinatenwähler

Family Applications Before (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT198324D AT198324B (de) 1955-04-05 1956-04-04 Anordnung zur elektromagnetischen Betätigung von Relais, die an den Kreuzungsstellen eines Kreuzfeldes angeordnet sind.
AT350056A AT202197B (de) 1955-04-05 1956-06-12 Koordinatenwähler
AT425356A AT202612B (de) 1955-04-05 1956-07-14 Koordinatenwähler

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT221858A AT202615B (de) 1955-04-05 1958-03-26 Koordinatenwähler
AT324259A AT215490B (de) 1955-04-05 1959-04-29 Koordinatenwähler

Country Status (1)

Country Link
AT (6) AT198324B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT202612B (de) 1959-03-25
AT202197B (de) 1959-02-10
AT198324B (de) 1958-06-25
AT202615B (de) 1959-03-25
AT215490B (de) 1961-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3006948A1 (de) Polarisiertes magnetsystem
DE1033727B (de) Koordinatenwaehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT202614B (de) Koordinatenwähler
DE2109770A1 (de) Magnetisches Steuerventil
DE1803664A1 (de) Magnetisches Stromstossrelais
AT207896B (de) Koordinatenwähler
DE1093116B (de) Ringkernspeicher fuer mechanisch einstellbare Informationsmuster
DE2923069A1 (de) Magnetischer kern fuer elektromagnetische geraete
DE1141680B (de) Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2023600A1 (de) Miniaturrelais
DE1062756B (de) Anordnung bzw. Waehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE555840C (de) Relais mit mehreren voneinander getrennten, von einer gemeinsamen Spule erregten Eisenkreisen, ueber die Stromschliessungen erfolgen
AT119423B (de) Montierungsanordnung für elektromagnetische Relais, Signalklappen u. dgl.
DE1076821B (de) Anordnung zur elektromagnetischen Beeinflussung von Schutzrohrkontakten
AT159060B (de) Anordnung unter Verwendung von Hochfrequenzkernen, insbesondere zur Erzielung von Vormagnetisierungswirkungen.
AT122853B (de) Elektromagnetisches Relais, Signalklappe u. dgl.
DE2256322C3 (de) Stabkerndrossel zur Entstörung von Phasenanschnittschaltungen
DE1023488B (de) Einphasiger Transduktor
DE1802258C3 (de) Schütz mit einem aus zwei symmetrischen Schalen bestehenden Gehäuse aus Kunststoff
DE968999C (de) Dauermagnetischer Anheber
AT149612B (de) Elektrisches Relais.
AT126485B (de) Regulierbarer Transformator.
DE1086809B (de) Polarisierte Magnetanordnung
DE1101514B (de) Anordnung zur elektromagnetischen Betaetigung von Kontaktsaetzen mit Wechselkontakten, die an den Kreuzungsstellen eines Kreuzfeldes liegen
DE6602970U (de) Verteiler mit einem kasten und einen abdeckung aus isolierstoff, insbesondere unterputzverteiler mit einem mauerkasten und einem blendrahmen aus isolierstoff.