AT202629B - Programmschaltvorrichtung - Google Patents

Programmschaltvorrichtung

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AT202629B
AT202629B AT811457A AT811457A AT202629B AT 202629 B AT202629 B AT 202629B AT 811457 A AT811457 A AT 811457A AT 811457 A AT811457 A AT 811457A AT 202629 B AT202629 B AT 202629B
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AT
Austria
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frame
shaft
housing
contacts
end wall
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AT811457A
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Busch Jaeger Duerener Metall
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Programmschaltvorrichtung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gen Fig. 1 eine Draufsicht der erfindungsgemässen Programmschaltvorrichtung ohne Deckel. Fig. 2 ein Schnittbild nach der Linie II-II der Fig. 1. Fig. 3 ein Vertikalschnittbild des inneren Teiles der Vorrichtung und Fig. 4 ein Schnittbild nach der Linie IV-IV der Fig. 3. 



   Aus- den Figuren der Zeichnung ist zu entnehmen, dass in den Längsseitenwänden la eines die Vorrichtung umgebenden Gehäuses 1 jeweils mehrere Steckkontakte 2 angeordnet sind, die für die zu steuernden Stromabnehmerdienen. Die Sockel dieser Steckkontakte sitzen auf Zwischenwänden 3 auf. 



   Innerhalb der genannten Seitenwände 3 befindet sich der   Antriebsmotor4   samt einem Untersetzungsgetriebe 5, sowie ein Rahmen 7,8, 9 für die eigentliche Schaltvorrichtung. Dieser Rahmen ist mittels Stegen 5b am Untersetzungsgetriebegehäuse 5 befestigt. Die vom Getriebe abstehende Antriebswelle 5a kann mit der   Sciiaiterwelle   13 über eine Rutschkupplung 6,6b bzw. 6a und über ein Gelenk 13a verbunden sein, wobei die Rutschkupplungsteile in der einen Stirnwand 7 des Rahmens 7. 8,9 gelagert sind. 



   In der andern Stirnwand 8 dieses Rahmens kann eine Griffwelle 10 gelagert sein, wobei die Welle 13 mit Nockenscheiben 15 ausgerüstet und sowohl an der Rutschkupplungsseite als auch an der Griffwellenseite   bi Drehung mitnehmbat,   jedochleicht lösbar verbunden ist. 



   Mindestens ein Ende der Welle 13 kann prismatisch ausgebildet sein und in eine ebenso geformte Ausnehmung 12a einer z. B. am Ende der anschliessenden Griffwelle 10 sitzenden und entgegen Federwir-   kung axial   verschiebbaren Büchse 12 eingreifen. Die Griffwelle 10 kann mit Hilfe des Schaltergriffes 11 so weit zurückgezogen werden, dass die Nockenwelle 13 an ihrem einen Ende freiliegt und um den Bolzen 6c des Gelenkes aus dem Gehäuse herausgeschwenkt werden kann. Die Griffwelle 10 wird dabei gegen die Kraft der Feder 14 zurückgezogen. 



   An den beiden Längsseiten 9 des Rahmens 7, 8,9 können die ortsfesten und beweglichen Kontakte 17,17a, 16,16a so befestigt sein, dass sie sowohl   über-als   auch unterhalb der Welle 13 mit den Nokkenscheiben 15 liegen. Die als Blattfedern ausgebildeten beweglichen Kontakte 16-weisen zweckmässig Längsschlitze 16b auf, in die schmale Nocken 15a der Nockenscheiben 15 eingreifen. 



   Um das Auswechseln der Nockenscheiben 15 auf der Welle 13 zu erleichtern, sind die Blattfedern 16 gemäss Fig. 4 an einem beweglichen Streifen 9a befestigt, der seinerseits um Bolzen 9b, 9c verschwenkt werden kann. Die strichlierte Lage dieser Blattfedern in Fig. 4 zeigt die nach oben verschwenkte Stellung der Blattfedern 16. Die Verschwenkung der Blattfedern 10 kann-dabei zirka   90    betragen. Der Streifen 9a, der diese Blattfedern 16 trägt, ist in seiner Normallage erfindungsgemäss verriegelt. Er besitzt nämlich einen Lagerbolzen 9c mit einem prismatischen Ende 9f, das   in'einer prismatischen   Öffnung 8a der einen Stirnwand 8 des Rahmens sitzt. Zur Ausrückung aus dieser Verriegelungsstellung kann der Lagerbolzen 9c gegen die Kraft einer Feder 9d soweit verschoben werden, dass die genannten prismatischen Teile ausser Eingriff kommen.

   Vorher ist es jedoch notwendig, eine am vom Rahmen abstehenden Ende 9e sitzende Gegenmutter 18 zu lösen. 



   Aus den Figuren ist auch zu entnehmen, dass der dem Gehäuseboden zugekehrte Rand der einen Lagerwand 8 einen abgewinkelten Streifen 8b zur Befestigung des Rahmens am Gehäuseboden besitzt. 



   Schliesslich   kann am Gehäuse 1   auch ein Druckknopfschalter 19 vorgesehen sein, dessen Druckknopf 19a bei geöffnetem   Deckel lb   in die Ausschaltstellung gelangt und dadurch den Stromkreis für die Vorrichtung unterbricht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Programmschaltvorrichtung für Beleuchtungseinrichtungen, Arbeitsmaschinen u. dgl., bei der eine motorisch langsam angetriebene Nockenwelle Schaltkontakte betätigt, wodurch mehrere Stromverbraucher zu bestimmten Zeitpunkten ein-bzw. ausgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (4) samt Untersetzungsgetriebe (5) über Stege (5b) mit einem zur Unterbringung der Nockenwelle (13) und der Schaltkontakte (16,17) dienenden Rahmen (7,8, 9) verbunden ist, wobei die vom Getriebe (5) abstehende Antriebswelle (5a) mit der Nockenwelle (13) über eine Rutschkupplung (6) in Verbindung steht und zusammen mit einer an die Nockenwelle anschliessenden Drehgriffwelle (10) in einer Richtung hintereinander liegend angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschkupplung (6) in der einen Stirnwand (7) und die Griffwelle (10) in del andern Stirnwand (8) des Rahmens gelagert sind, wobei die Nockenwelle (13) sowohl mit der Rutschkupplung als auch mit der Griffwelle bei Drehung mitnehmbar, jedoch leicht lösbar verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ende der Nokkenwelle (13) prismatisch ausgebildet ist und in eine ebenso geformte Ausnehmung (12a) einer z. B. am <Desc/Clms Page number 3> Ende der anschliessenden Griffwelle (10) sitzenden und entgegen Federwirkung axial verschiebbaren Büchse (12) eingreift.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Nokkenwelle (13) mit einem Antriebsteil (6b) der Rutschkupplung (6) über ein Gelenk (13a) verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Rahmenlängsseite (9) ortsfeste Kontakte (17,17a) und in der andern Rahmenlängsseite (9) bewegliche Kontakte (16, 16a) in der Form von quer zur Welle (13) verlaufenden Blattfedern befestigt sind, wobei letztere Langschlitze (16b) für den Durchtritt von schmalen Nocken (15a) der Nockenscheiben (1P) auf weisen (Fig. 4).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfesten und, bewe ; ; lichpn Kontakte (16,16a, 17,17a) in Gruppen auf beiden Seiten der Welle (13) an den Rahmenlängsseiten(9) be - festigt sind, die aus Isoliermaterial bestehen (Fig. 4) ! 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, mit einem Gehäuse, dessen Deckel zumindestens"uf- schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Derkel (lb) zugekehrte Kontaktgruppe (16) an einem um Bolzen (9b, 9c) der Stirnwände (7, 8} des Rahmens verschwenkbaren Streifen (9a) aus Isolierstoff befestigt und dadurch so anhebbar ist, dass auch die um das Gelenk (13a) verschwenkbare Welle (13) zwecks Auswechslung der Nockenscheiben (15) an dieser Stelle anhebbar ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (9c) mit einem prismaischen Ende (9f) in einer prismatischen Öffnung (8a) der Stirnwand (8) des Rahmens sitzt und zur Ausrückung aus dieser Verriegelungsstellung gegen die Kraft einer Feder (9d) verschiebbar gelagert ist, wobei vorteilhaft an seinem freien, vom Rahmen abstehenden Ende eine Mutter (18) aufgeschraubt sitzt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den gegenüberliegenden Seitenwänden (la) des Gehäuses (1) jeweils mehrere Steckkontakte (2) untergebracht sind.
    ,0. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckknopf (19a) eines Druckknopfschalters (19) im Bereich des Gehäusedeckels (lb) liegt und bei geöffnetem Deckel (lb) die Stromzuführung der Vorrichtung unterbricht.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem'Untersetzungsgetriebe (5) und der Rutschkupplung (6) ein Schrittschaltwerk angeordnet ist.
    12. Vorrichtung nach einem. der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (8) des Rahmens am dem Gehäuseboden zugewendeten Rande einen abgewinkelten Streifen (8b) zur Befestigung aufweist.
AT811457A 1956-12-17 1957-12-16 Programmschaltvorrichtung AT202629B (de)

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DE202629T 1956-12-17

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AT202629B true AT202629B (de) 1959-03-25

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